Das Problem habe ich meistens mit einer Klebepistole und Standard-Duebeln in den
Griff bekommen. Problem war hoechstens dass die Klebepistole warm genug sein musste
damit der Kleber in dem Untergrund, was immer es auch war, nicht zu schnell hart
wurde. Wenn man genug Kleber in das Loch spritzt, den Duebel (Handschuhe tragen
weil meistens heisser Kleber wieder herausgedueckt wird) in den heissen Kleber
druecken und erkalten laesst, gelingt es fast immer!
Viel Glueck
Dirk Weber
weber...@t-online.de
Hallo,
es gibt zwar noch so Spezialdübel mit irgendeinem Zweikomponentenkleber,
der das Loch ausfüllt (und vielleicht den losen Mörtel teilweise
durchtränkt), hab ich aber noch nicht probiert.
Was aber auch hilft (hab selbst z.T. solche Wände): der gute alte
Holzdübel.
Falls das noch einer Erklärung bedarf: (Ich weiß ja nicht, ob im
Zeitalter des Nylondübels wirklich jeder so was noch kennt)
- Ein Stück Holz trapez- oder pyramidenstumpf-förmig zurechtschneiden,
- Loch ausstemmen, in das das Holzstück reinpaßt
(vorsichtig, um die Steine nicht zu lockern)
- Loch von Mörtelresten säubern und anfeuchten
- etwas Gips in das Loch, Holz mit der breiteren Seite nach hinten
in das Loch rein, zugipsen.
- Gegenstände mit Holzschraube befestigen.
____________________ Wandoberfläche
| / \ |
| / \ | <- Mauerwerk mit Loch,
Holzdübel ->|/______\| mit Gips ausgefüllt
|________|
Viele Grüße
Thoralf
--
Thoralf Winkler mailto:thoralf...@gmx.de
Schönebeck/E.
Nicht übel, sprach der Dübel.
Und verschwand in der Wand.
>Falls das noch einer Erklärung bedarf: (Ich weiß ja nicht, ob im
>Zeitalter des Nylondübels wirklich jeder so was noch kennt)
>- Ein Stück Holz trapez- oder pyramidenstumpf-förmig
>zurechtschneiden, - Loch ausstemmen, in das das Holzstück reinpaßt
> (vorsichtig, um die Steine nicht zu lockern)
>- Loch von Mörtelresten säubern und anfeuchten
>- etwas Gips in das Loch, Holz mit der breiteren Seite nach hinten
> in das Loch rein, zugipsen.
>- Gegenstände mit Holzschraube befestigen.
Zwei Ergänzungen noch meinerseits:
-unbedingt bis in den Ziegel ausstemmen, nicht nur den Putz
-Schraubenloch mit 0,5D vorbohren, Schraube nur so lang, das sie aus
dem Holz hinten nicht hervokommt, sonst drückst du das Holz von der
weg.
--
MfG Frank
(der auch hundertjährige Wände hat)
Thoralf Winkler wrote:
> WeirdJD schrieb:
> > Wenn man einen Dübel in die Wand steckt, kommt einem jede Menge Zeug (sieht aus
> > wie Sand) entgegen. Dreht man nun eine Schraube rein, ist es ganz vorbei. Die
> > Deckenverkleidung ist genauso schlecht. Die Hohlwanddübel finden keinen halt.
> es gibt zwar noch so Spezialdübel mit irgendeinem Zweikomponentenkleber,
> der das Loch ausfüllt (und vielleicht den losen Mörtel teilweise
> durchtränkt), hab ich aber noch nicht probiert.
Ja, von Fischer. Kostet abet um die 25,- DM. Wenn ein echter
Hohlraum hinter dem Putz ist, braucht man auch noch Spezial-
duebel (so Plastikdinger mit Netzstruktur), die die Suppe
dann nicht einfach runterplumpsen lassen. Der Krempel ist
sauteuer, aber ich habe in meinen "Vollbroeselwaenden"
auf die Art erfolgreich Augenschrauben mit Maschinengewinde
reinbekommen, an denen 4mm Stahlseil zur Gardinenbefestigung
gespannt (kraeftig!) wurde.
Bei kleineren Klamotten (Bilder, Fussleisten etc) mache ich
das so, wie bereits jemand vorher geschrieben hat.
Heisskleber noch und noecher. Allerdings muss man hier fix
arbeiten, denn wenn der Kleber hart wird, bevor der Duebel
ganz drin ist, hat man ein Problem. Ausserdem ist es auch hier
ganz gut, wenn man bis in den Stein bohrt und den Duebel
moeglicht weit reinschiebt.
(Am naechsten Mittwoch 28.7.99 gibt's bei Aldi Nord eine
Klebepistole (11mm Patronen) fuer 5,- DM und eine Packung
Patronen fuer 4,- DM (Anmerkung: Die billigtse Pistole,
die ich mal gesehen habe, kostet das Doppelte und Markenpatronen
kosten so um die 12,- DM)
> Was aber auch hilft (hab selbst z.T. solche Wände): der gute alte
> Holzdübel.
> Falls das noch einer Erklärung bedarf: (Ich weiß ja nicht, ob im
> Zeitalter des Nylondübels wirklich jeder so was noch kennt)
> - Ein Stück Holz trapez- oder pyramidenstumpf-förmig zurechtschneiden,
> - Loch ausstemmen, in das das Holzstück reinpaßt
Das Problem ist ja meist, dass man frisch tapeziert und/oder
gestrichen hat und erst dann weiss wo der Duebel sitzen muss.
Ciao, Elmar.
Die Dübel kann man mit 2 Komponentenkleber (z.B. Uhu plus) einfach
einkleben.
Den Kleber etwas eindicken, geht mit Mehl ganz gut (Modellbauer nehmen 5
Minuten Epoxi und Microcellulose oder BW-Flocken)
--
Tschau
Tilo
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Dirk Weber wrote:
> Auch hallo,
>
> Das Problem habe ich meistens mit einer Klebepistole und Standard-Duebeln in den
> Griff bekommen. Problem war hoechstens dass die Klebepistole warm genug sein musste
> damit der Kleber in dem Untergrund, was immer es auch war, nicht zu schnell hart
> wurde. Wenn man genug Kleber in das Loch spritzt, den Duebel (Handschuhe tragen
> weil meistens heisser Kleber wieder herausgedueckt wird) in den heissen Kleber
> druecken und erkalten laesst, gelingt es fast immer!
>
> Viel Glueck
>
> Dirk Weber
> weber...@t-online.de
>
> WeirdJD wrote:
>
> > Hallo
> > meine Schwester hat ´ne Dachwohnung gemietet in der man nichts aufhängen kann.
> > Wenn man einen Dübel in die Wand steckt, kommt einem jede Menge Zeug (sieht aus
> > wie Sand) entgegen. Dreht man nun eine Schraube rein, ist es ganz vorbei. Die
> > Deckenverkleidung ist genauso schlecht. Die Hohlwanddübel finden keinen halt.
> > Was kann man da machen?
Hi,
das kenne ich!
Der Tip mit dem Heißkleber ist eigentlich ganz gut. Und das Problem mit dem schnellen
abkühlen des Klebers in der kalten Wand kriegt man mit vorheizen ganz gut in den Griff.
Wenn die Wand nicht brennbar ist, stecke einfach 'ne Zeitlang 'nen Lötkolben da rein
:-)) Je nachdem hilft es auch, die Wand drumherum etwas vorzuheizen, z,B. mit 'nem
Heißluftfön, oder 'nem 500Watt Halogenstrahler der auf 'nem Stativ steht und die Wand
ein halbe Stunde lang anstrahlt. Aber Achtung, die Tapet davor kann ankokeln oder
brennen.
Aber wichtig ist die Vorbehandlung! Der Staub aus dem Bohrloch MUß raus. U.U reicht ein
Staubsauger da nicht. Dann nimmt man besser Pressluft. Gibts auch in der Spraydose im
Elektronik- und Fotoladen. Dort sind dünne Röhrchen dran, zumindest an der Dose von
Kontakt Chemie aus dem Elektronikladen.
Aber ein elementares Problem wird durch diese Technik nicht gelöst, die kleine
Kontaktfläche zum Putz oder Mauerwerk. Wenn das Material schon so marode ist, muß man
die Flächenbelastung gering halten!
Wenn halt alles nicht geht, dann nimm ein Rundholz, z.B. 20 mm Durchmesser und schön
lang, so etwa 5 mal so lang wie der Durchmesser. Dann bohr das Loch das Du brauchst in
das Rundholz. Anschließend ein Loch in die Wand, damit das Rundholz mit ein bischen
Spiel hineinpaßt. Dann klebste das Holz z.B. mit Silikon (Fugendichtung) in die Mauer
ein. Das Silikon würde ich lange (2..3 Tage) trocknen lassen.
Diese Methode ist vielleicht etwas aufwendig für viele Löcher, aber sie hält.
Ciao,
Rainer