Michael S schrieb am 05.11.2013 12:58:
> Am 05.11.2013 12:06, schrieb Bernd Lammer:
>> Wenn ich die defekte Bahn Dachpappe jetzt ersetze, dann schlieᅵe ich die
>> Feuchtigkeit ein. Es kᅵnnte also schimmeln.
>
> Eher nicht, die Feuchtigkeit kann ja nach unten durch das Holz hindurch
> abtrocknen. So lange nichts nachkommt, wᅵrde ich mir da wenig Sorgen
> machen. Dauer halt ne Weile.
Gerade wegen der zu erwartenden Temperaturen der nᅵchsten Wochen und
Monate dachte ich, dass es sehr lange dauert, bis es unter geflickter
Dachpappe trocken wird. Aber ihr scheint euch hier ja einig zu sein,
dass das kein Problem sein sollte.
>> Was macht man in so einem Fall?
>
> reparieren und vor allem die Dachbahnen miteinander verschweiᅵen.
> Entweder mit dem Bunsenbrenner oder geeigneten Bitumenkleber im Baumarkt
> kaufen.
Im Moment ist besandete R333 drauf. Kann man diese Pappe ohne weitere
Zutaten mit einem Brenner miteinander verschweiᅵen? Oder muss man noch
etwas dazwischen schmieren, oder legen, was dann als Kleber fungiert?
>> BTW: Es ist nicht das erste Mal, dass die Pappe von Wind beschᅵdigt
>> worden ist. Kann es sein, dass nur Nageln nicht reicht und man die
>> flᅵchig aufkleben muss?
>
> Der Wind darf halt nirgends drunterkommen. Wenn er mal ein Eck lose hat,
> arbeitet er sich halt voran.
> Zu wenig mit den falschen Nᅵgeln genagelt?
Ich habe am Ortgang alle 10 cm einen Dachpappenstift angebracht.
Bei nᅵherem Hinsehen wᅵrde ich aber sagen, dass die Dachpappe nix taugt.
Es sieht aus, als hᅵtte sie sich leicht gewellt und durch die Sonne
verformt. Dabei sind dann die Stifte durch die Pappe durchgebrochen.
>> Wenn ja, womit macht man das am Besten?
>
> Nageln reicht, wenn es richtig gemacht wird.
Dass ich es richtig gemacht habe, kann man wohl ausschlieᅵen :-)
> Es reicht aber nicht, nur die Rᅵnder festzunageln, auch die Flᅵchen
> mᅵssen genagelt werden.
Ich hatte mich an eine Anleitung gehalten, die man mit damals im
Holzfachhandel mitgegeben hatte. Darin war beschrieben, wie man die
Bahnen legen kann und wo man Stifte setzen muss. Auf den Flᅵchen der
Pappe sollten demnach keine Nᅵgel gesetzt werden, sondern nur dort, wo
sich die Bahnen ᅵberlappen.
> Ortgang, First und Traufe mᅵssen so gemacht werden, dass der Wind nicht
> unter die Dachpappe kommt und diese anheben kann.
Der Wind weht hier fast ausschlieᅵlich auf einen Ortgang. Dort aber
besonders heftig, weil er zwischen zwei Wohnhᅵuser durch muss.
Die Dachpappe habe ich am Ortgang umgebogen und mit Latten verschraubt.
Zusᅵtzlich habe ich noch von oben am Ortgang Nᅵgel gesetzt, damit die
Pappe dort durch das Umbiegen keine Beule wirft. Genau dort wirken sich
aber offensichtlich kleinste Beschᅵdigungen aus, sodass der Wind etwas
mehr Angriffsflᅵche hat und es dann weiter einreiᅵt.
--
Bernd