Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Sturmschaden Dach reparieren

152 views
Skip to first unread message

Bernd Lammer

unread,
Nov 5, 2013, 6:06:56 AM11/5/13
to
Hallo,

die Bᅵen der letzten Tage hat die mittlere Bahn Dachpappe auf unserem
Gartenhaus halb aufgerollt.

Das Satteldach hat etwa 20ᅵ Dachneigung und die Dachpappe liegt quer
drauf, also von Ortgang zu Ortgang gerollt. Sie ist an den Ortgᅵngen mit
Latten befestigt und an den Rᅵndern genagelt.

Die Dachpappe liegt auf Rauspund, welches ich mit billiger
Dᅵnnschichtlasur gestrichen habe.


Wenn ich die defekte Bahn Dachpappe jetzt ersetze, dann schlieᅵe ich die
Feuchtigkeit ein. Es kᅵnnte also schimmeln.

Wenn ich die Bahn nicht ersetze, lᅵuft Wasser unter der tiefer liegenden
Bahn, sodass es auch dort schimmeln kᅵnnte.

Lege ich gar keine Dachpappe drauf, tropft es bis zur nᅵchsten
Trockenperiode, die wir vermutlich erst in mehreren Monaten wieder
haben, ins Gartenhaus rein.

Was macht man in so einem Fall?



BTW: Es ist nicht das erste Mal, dass die Pappe von Wind beschᅵdigt
worden ist. Kann es sein, dass nur Nageln nicht reicht und man die
flᅵchig aufkleben muss?
Wenn ja, womit macht man das am Besten?


--
Bernd
Message has been deleted

Michael S

unread,
Nov 5, 2013, 6:58:59 AM11/5/13
to
Am 05.11.2013 12:06, schrieb Bernd Lammer:
> Hallo,
>
> die Böen der letzten Tage hat die mittlere Bahn Dachpappe auf unserem
> Gartenhaus halb aufgerollt.
>
> Das Satteldach hat etwa 20° Dachneigung und die Dachpappe liegt quer
> drauf, also von Ortgang zu Ortgang gerollt. Sie ist an den Ortgängen mit
> Latten befestigt und an den Rändern genagelt.
>
> Die Dachpappe liegt auf Rauspund, welches ich mit billiger
> Dünnschichtlasur gestrichen habe.
>
>
> Wenn ich die defekte Bahn Dachpappe jetzt ersetze, dann schließe ich die
> Feuchtigkeit ein. Es könnte also schimmeln.

Eher nicht, die Feuchtigkeit kann ja nach unten durch das Holz hindurch
abtrocknen. So lange nichts nachkommt, würde ich mir da wenig Sorgen
machen. Dauer halt ne Weile.
>
> Wenn ich die Bahn nicht ersetze, läuft Wasser unter der tiefer liegenden
> Bahn, sodass es auch dort schimmeln könnte.

Der Wassernachschub wäre in diesem Fall das Problem. Holz hat aber meist
keine Schimmelprobleme, sonder eher Probleme mit Fäulnis.
Bläuepilze, die sich als erstes auf feuchtem Holzn niederlassen,
verfärben das Holz zwar, beeinträchtigen die Festigkeit aber kaum.

> Lege ich gar keine Dachpappe drauf, tropft es bis zur nächsten
> Trockenperiode, die wir vermutlich erst in mehreren Monaten wieder
> haben, ins Gartenhaus rein.

Das ist die schlechteste Lösung
>
> Was macht man in so einem Fall?

reparieren und vor allem die Dachbahnen miteinander verschweißen.
Entweder mit dem Bunsenbrenner oder geeigneten Bitumenkleber im Baumarkt
kaufen.
>
>
> BTW: Es ist nicht das erste Mal, dass die Pappe von Wind beschädigt
> worden ist. Kann es sein, dass nur Nageln nicht reicht und man die
> flächig aufkleben muss?

Der Wind darf halt nirgends drunterkommen. Wenn er mal ein Eck lose hat,
arbeitet er sich halt voran.
Zu wenig mit den falschen Nägeln genagelt?

> Wenn ja, womit macht man das am Besten?

Nageln reicht, wenn es richtig gemacht wird.

Es reicht aber nicht, nur die Ränder festzunageln, auch die Flächen
müssen genagelt werden.
Ortgang, First und Traufe müssen so gemacht werden, dass der Wind nicht
unter die Dachpappe kommt und diese anheben kann.

Michael

Alfred Fla�haar

unread,
Nov 5, 2013, 9:37:07 AM11/5/13
to

"Michael S" <mich...@bigfoot.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bds4s3...@mid.individual.net...
> Am 05.11.2013 12:06, schrieb Bernd Lammer:
>> Hallo,
>>
>> die B�en der letzten Tage hat die mittlere Bahn Dachpappe auf unserem
>> Gartenhaus halb aufgerollt.
>>
>> Das Satteldach hat etwa 20� Dachneigung und die Dachpappe liegt quer
>> drauf, also von Ortgang zu Ortgang gerollt.

(...)
>
> Der Wind darf halt nirgends drunterkommen.

(...)

Es ist nicht der Wind, der sich darunterschiebt, sondern die Windsogkr�fte
rei�en bei Flachd�chern die Dachpappe ab. Es ist also ausreichende
fl�chenartige Befestigung (hei�es Kleben der oberen Bahn, Kleben und/oder
Nageln der unteren Bahn) erforderlich. Kanten m�ssen besonders befestigt
werden, da erheblich gr��ere Kr�fte hier zerren. Genaueres enth�lt die sog.
Flachdachrichtlinie.

Gru�, Alfred Fla�haar


Manfred Wagner

unread,
Nov 5, 2013, 9:38:15 AM11/5/13
to
Am 05.11.2013 12:06, schrieb Bernd Lammer:
> Hallo,
>
> die Böen der letzten Tage hat die mittlere Bahn Dachpappe auf unserem
> Gartenhaus halb aufgerollt.
>

ist mir auch schon passiert.

> BTW: Es ist nicht das erste Mal, dass die Pappe von Wind beschädigt
> worden ist. Kann es sein, dass nur Nageln nicht reicht und man die
> flächig aufkleben muss?
> Wenn ja, womit macht man das am Besten?
>
>
1. Dachbahnen mit Brenner verschweißen (bei entsprechender
Dachbahn-Qualität!!).
2. an den Enden einfache Dachlatten draufschrauben (vorher kurz behandeln)

Hält bei mir jetzt schon seit ca. 4 Jahren und an den Einschraubpunkten
ist auch noch nichts passiert (Sicherheitsfanatiker können an den
Schraubpunkten ja noch ein wenig Bitumenkleber dazwischen tun).

Gruß
Manfred

Don Caron

unread,
Nov 5, 2013, 9:47:20 AM11/5/13
to
Am 05.11.2013 12:06, schrieb Bernd Lammer:

> BTW: Es ist nicht das erste Mal, dass die Pappe von Wind beschᅵdigt
> worden ist. Kann es sein, dass nur Nageln nicht reicht und man die
> flᅵchig aufkleben muss?
> Wenn ja, womit macht man das am Besten?
Vielleicht solltest du auf was anderes Umsteigen!
Bitumen Wellpappe, " Onduline"
sind nicht teuer

Don

HC Ahlmann

unread,
Nov 5, 2013, 9:52:42 AM11/5/13
to
Bernd Lammer <bernd....@arcor.de> wrote:

> Wenn ich die defekte Bahn Dachpappe jetzt ersetze, dann schlie�e ich die
> Feuchtigkeit ein. Es k�nnte also schimmeln.

Wenn die Laube nicht geheizt ist, wird da nichts schimmeln, sobald neue
Teerpappe darauf ist, weil die eingeschlossene N�sse nach innen
diffundiert.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte

Bernd Lammer

unread,
Nov 6, 2013, 6:57:36 AM11/6/13
to
Michael S schrieb am 05.11.2013 12:58:
> Am 05.11.2013 12:06, schrieb Bernd Lammer:

>> Wenn ich die defekte Bahn Dachpappe jetzt ersetze, dann schlieᅵe ich die
>> Feuchtigkeit ein. Es kᅵnnte also schimmeln.
>
> Eher nicht, die Feuchtigkeit kann ja nach unten durch das Holz hindurch
> abtrocknen. So lange nichts nachkommt, wᅵrde ich mir da wenig Sorgen
> machen. Dauer halt ne Weile.

Gerade wegen der zu erwartenden Temperaturen der nᅵchsten Wochen und
Monate dachte ich, dass es sehr lange dauert, bis es unter geflickter
Dachpappe trocken wird. Aber ihr scheint euch hier ja einig zu sein,
dass das kein Problem sein sollte.

>> Was macht man in so einem Fall?
>
> reparieren und vor allem die Dachbahnen miteinander verschweiᅵen.
> Entweder mit dem Bunsenbrenner oder geeigneten Bitumenkleber im Baumarkt
> kaufen.

Im Moment ist besandete R333 drauf. Kann man diese Pappe ohne weitere
Zutaten mit einem Brenner miteinander verschweiᅵen? Oder muss man noch
etwas dazwischen schmieren, oder legen, was dann als Kleber fungiert?

>> BTW: Es ist nicht das erste Mal, dass die Pappe von Wind beschᅵdigt
>> worden ist. Kann es sein, dass nur Nageln nicht reicht und man die
>> flᅵchig aufkleben muss?
>
> Der Wind darf halt nirgends drunterkommen. Wenn er mal ein Eck lose hat,
> arbeitet er sich halt voran.
> Zu wenig mit den falschen Nᅵgeln genagelt?

Ich habe am Ortgang alle 10 cm einen Dachpappenstift angebracht.

Bei nᅵherem Hinsehen wᅵrde ich aber sagen, dass die Dachpappe nix taugt.
Es sieht aus, als hᅵtte sie sich leicht gewellt und durch die Sonne
verformt. Dabei sind dann die Stifte durch die Pappe durchgebrochen.

>> Wenn ja, womit macht man das am Besten?
>
> Nageln reicht, wenn es richtig gemacht wird.

Dass ich es richtig gemacht habe, kann man wohl ausschlieᅵen :-)

> Es reicht aber nicht, nur die Rᅵnder festzunageln, auch die Flᅵchen
> mᅵssen genagelt werden.

Ich hatte mich an eine Anleitung gehalten, die man mit damals im
Holzfachhandel mitgegeben hatte. Darin war beschrieben, wie man die
Bahnen legen kann und wo man Stifte setzen muss. Auf den Flᅵchen der
Pappe sollten demnach keine Nᅵgel gesetzt werden, sondern nur dort, wo
sich die Bahnen ᅵberlappen.

> Ortgang, First und Traufe mᅵssen so gemacht werden, dass der Wind nicht
> unter die Dachpappe kommt und diese anheben kann.

Der Wind weht hier fast ausschlieᅵlich auf einen Ortgang. Dort aber
besonders heftig, weil er zwischen zwei Wohnhᅵuser durch muss.
Die Dachpappe habe ich am Ortgang umgebogen und mit Latten verschraubt.
Zusᅵtzlich habe ich noch von oben am Ortgang Nᅵgel gesetzt, damit die
Pappe dort durch das Umbiegen keine Beule wirft. Genau dort wirken sich
aber offensichtlich kleinste Beschᅵdigungen aus, sodass der Wind etwas
mehr Angriffsflᅵche hat und es dann weiter einreiᅵt.

--
Bernd

Bernd Lammer

unread,
Nov 6, 2013, 7:01:56 AM11/6/13
to
Manfred Wagner schrieb am 05.11.2013 15:38:
> Am 05.11.2013 12:06, schrieb Bernd Lammer:
>> Hallo,
>>
>> die Böen der letzten Tage hat die mittlere Bahn Dachpappe auf unserem
>> Gartenhaus halb aufgerollt.
>>
>
> ist mir auch schon passiert.
>
>> BTW: Es ist nicht das erste Mal, dass die Pappe von Wind beschädigt
>> worden ist. Kann es sein, dass nur Nageln nicht reicht und man die
>> flächig aufkleben muss?
>> Wenn ja, womit macht man das am Besten?
>>
>>
> 1. Dachbahnen mit Brenner verschweißen (bei entsprechender
> Dachbahn-Qualität!!).

Was braucht man denn dafür?
Ich habe hier R333, was man mir damals im Holzfachhandel empfohlen
hatte. Das scheint aber in erster Linie billig zu sein und weil da Sand
drauf ist, bin ich mir nicht sicher, ob man das einfach durch erhitzen
miteinander verschweißen kann.

> 2. an den Enden einfache Dachlatten draufschrauben (vorher kurz behandeln)

Am Ortgang habe ich das so gemacht, aber wie macht man das traufseitig?
Wenn man dort Dachlatten drauf schraubt, dann staut sich das Wasser dort.


--
Bernd

Bernd Lammer

unread,
Nov 6, 2013, 7:11:48 AM11/6/13
to
Nur die Platten sind vielleicht nicht teuer, aber wie ich gerade schnell
ᅵberflogen habe, braucht man dafᅵr spezielle Befestigungsmittel, eine
spezielle Unterkonstruktion, spezielle Randprofile und eine
Firstverkleidung.

Ich vermute, dass das Dach dann auch nicht mehr begehbar wᅵre.

--
Bernd

HC Ahlmann

unread,
Nov 6, 2013, 8:33:54 AM11/6/13
to
Bernd Lammer <bernd....@arcor.de> wrote:

> Am Ortgang habe ich das so gemacht, aber wie macht man das traufseitig?
> Wenn man dort Dachlatten drauf schraubt, dann staut sich das Wasser dort.

Dachpappe um die Raufkante schlagen und von unten befestigen.

Don Caron

unread,
Nov 6, 2013, 8:42:40 AM11/6/13
to
Am 06.11.2013 13:11, schrieb Bernd Lammer:

>> Bitumen Wellpappe, " Onduline"
>> sind nicht teuer
>
> Nur die Platten sind vielleicht nicht teuer, aber wie ich gerade schnell
> ᅵberflogen habe, braucht man dafᅵr spezielle Befestigungsmittel,

Spezielle Nᅵgel (mᅵssen halt n breiten Kopf haben.

> eine
> spezielle Unterkonstruktion,

deine wird reichen

> spezielle Randprofile und eine
> Firstverkleidung.

rand nein, First ja


>
> Ich vermute, dass das Dach dann auch nicht mehr begehbar wᅵre.

stimmt! wie ᅵft muᅵt du auf das Dach?

Wenn du was dauerhaftes haben willst: Trapezbleche 2. Wahl, bunt, reicht.
kriegste ach schon mal fᅵr 7ᅵ mᅵ (sind verzinkt) Verschrauben geht mit
normalen Schrauben und groᅵer Unterlegscheibe. Freitragend je nach
Profilhᅵhe bsi 3m
da kannst auch drᅵberlaufen ;)

* Spanisch - erkannt
* Englisch
* Deutsch

* Englisch
* Deutsch

<javascript:void(0);> <#>

Michael S

unread,
Nov 6, 2013, 10:07:34 AM11/6/13
to
Am 06.11.2013 12:57, schrieb Bernd Lammer:

> Gerade wegen der zu erwartenden Temperaturen der nᅵchsten Wochen und
> Monate dachte ich, dass es sehr lange dauert, bis es unter geflickter
> Dachpappe trocken wird. Aber ihr scheint euch hier ja einig zu sein,
> dass das kein Problem sein sollte.

Bei kᅵhlen Temperaturen geht alles langsamer, das Trocknen, wie auch das
Schimmeln und Faulen. Das gleicht sich aus.
>
>>> Was macht man in so einem Fall?
>>
>> reparieren und vor allem die Dachbahnen miteinander verschweiᅵen.
>> Entweder mit dem Bunsenbrenner oder geeigneten Bitumenkleber im Baumarkt
>> kaufen.
>
> Im Moment ist besandete R333 drauf. Kann man diese Pappe ohne weitere
> Zutaten mit einem Brenner miteinander verschweiᅵen? Oder muss man noch
> etwas dazwischen schmieren, oder legen, was dann als Kleber fungiert?

Da bin ich auch kein Experte.

>> Es reicht aber nicht, nur die Rᅵnder festzunageln, auch die Flᅵchen
>> mᅵssen genagelt werden.
>
> Ich hatte mich an eine Anleitung gehalten, die man mit damals im
> Holzfachhandel mitgegeben hatte. Darin war beschrieben, wie man die
> Bahnen legen kann und wo man Stifte setzen muss. Auf den Flᅵchen der
> Pappe sollten demnach keine Nᅵgel gesetzt werden, sondern nur dort, wo
> sich die Bahnen ᅵberlappen.

Wie Alfred schon schrieb, erzeugt Wind an bestimmten Stellen auch
ordentlich Unterdruck, was die Dachbahnen bei Sturm anheben kann. Wenn
die nicht flᅵchig unten gehalten werden, dann fᅵngt es an sich zu
bewegen. Wenn die ᅵberlappungen nur genagelt und nicht geklebt sind,
dann kann zusᅵtzlich Wind reinblasen.

Das Nageln auf den nicht ᅵberlappenden Flᅵchen ist fᅵr die
Wasserdichtigkeit halt nicht sehr fᅵrderlich. Vielleicht kann man
zusᅵtzlich Kleben. Bin aber auch nur Heimwerker und weiᅵ nicht, wie die
Profis das machen.

Es gibt bessere Dachsysteme, die solche Probleme nicht haben
(Bitumenschindeln, Wellplatten, ...)
Richtige Montage ist dort natᅵrlich auch wichtig.
>
>> Ortgang, First und Traufe mᅵssen so gemacht werden, dass der Wind nicht
>> unter die Dachpappe kommt und diese anheben kann.
>
> Der Wind weht hier fast ausschlieᅵlich auf einen Ortgang. Dort aber
> besonders heftig, weil er zwischen zwei Wohnhᅵuser durch muss.

Du hast zwischen den Hᅵusern Wirbel, so dass der Wind an dem Dach aus
allen mᅵglichen Richtungen kommen kann.

Michael

Bernd Lammer

unread,
Nov 7, 2013, 3:51:48 AM11/7/13
to
HC Ahlmann schrieb am 06.11.2013 14:33:
> Bernd Lammer <bernd....@arcor.de> wrote:
>
>> Am Ortgang habe ich das so gemacht, aber wie macht man das traufseitig?
>> Wenn man dort Dachlatten drauf schraubt, dann staut sich das Wasser dort.
>
> Dachpappe um die Raufkante schlagen und von unten befestigen.

Dann bildet man aber eine Rinne, in der sich Wasser sammeln kann,
welches durch kleine Lecks, oder an den seitlichen Enden, oder durch
Tauwasser, oder Kapilarwirkung dorthin gelangen k�nnte.
Der Verk�ufer aus der Gartenhausausstellung im Holzfachhandel, der mir
damals die Sachen f�r das Dach zusammengestellt hat, hatte mir an
Ausstellungsst�cken gezeigt, dass die Pappe traufseitig einfach 5 cm
�berstehen sollte. Dadurch w�rde Wasser m�glichst weit nach au�en
abgeleitet und die Seitenwand m�glichst trocken gehalten.

An dieses Detail kann ich mich noch erinnern, aber ich habe nat�rlich
nicht darauf geachtet, welche Pappe dort verwendet und wie diese
verarbeitet worden war.

--
Bernd

Bernd Lammer

unread,
Nov 7, 2013, 5:23:27 AM11/7/13
to
Don Caron schrieb am 06.11.2013 14:42:
> Am 06.11.2013 13:11, schrieb Bernd Lammer:
>
>>> Bitumen Wellpappe, " Onduline"
>>> sind nicht teuer
>>
>> Nur die Platten sind vielleicht nicht teuer, aber wie ich gerade schnell
>> ᅵberflogen habe, braucht man dafᅵr spezielle Befestigungsmittel,
>
> Spezielle Nᅵgel (mᅵssen halt n breiten Kopf haben.

Man nagelt doch an den Wellenbergen, damit mᅵglichst wenig Wasser
drᅵckt. Ich kenne es von PVC-Wellplatten so, dass dann auf der
Unterseite ein Formteil die Platte stᅵtzen muss.

>> Ich vermute, dass das Dach dann auch nicht mehr begehbar wᅵre.
>
> stimmt! wie ᅵft muᅵt du auf das Dach?

Nicht oft, aber das Ding steht in einer Grundstᅵcksecke und hinter den
Grenzen mᅵssen Strᅵucher und Bᅵume gestutzt werden.

Das Dach, welches der Vorbesitzer hinterlassen hatte, bestand aus
OSB-Platten, die mit Dachpappe benagelt waren. Der hatte die Vegetation
nicht zurᅵckgeschnitten, sodass ᅵste und Bᅵume gegen das Dach gedrᅵckt
und aufgelegen haben, wo sich dann Feuchtigkeit breit gemacht hat.

> Wenn du was dauerhaftes haben willst: Trapezbleche 2. Wahl, bunt, reicht.
> kriegste ach schon mal fᅵr 7ᅵ mᅵ (sind verzinkt) Verschrauben geht mit
> normalen Schrauben und groᅵer Unterlegscheibe. Freitragend je nach
> Profilhᅵhe bsi 3m
> da kannst auch drᅵberlaufen ;)

Ich habe gerade gesehen, dass es so etwas auch schon ab 5 Euro/qm gibt.
Das ist dann auch nicht teurer als Bitumenwellplatten.
So etwas stelle ich mir ziemlich solide vor.
Allerdings ist das unterm Strich sicher nicht preiswert, denn ich kᅵnnte
das vermutlich nicht selbst montieren, da ich keine Gerᅵte habe, um die
Bleche abzukanten. Womit schneidet man so etwas zu? Nimmt man eine Flex
und versiegelt die Kanten mit Zinkspray?

Besonders schᅵn fᅵnde ich ᅵbrigens weder Bitumenwellplatten, noch
Trapezbleche. Das passt nicht zu einem Gartenhaus.

--
Bernd

Don Caron

unread,
Nov 7, 2013, 5:51:00 AM11/7/13
to
Am 07.11.2013 11:23, schrieb Bernd Lammer:
> Don Caron schrieb am 06.11.2013 14:42:
>> Am 06.11.2013 13:11, schrieb Bernd Lammer:
>>
>>>> Bitumen Wellpappe, " Onduline"

>> Spezielle Nᅵgel (mᅵssen halt n breiten Kopf haben.
>
> Man nagelt doch an den Wellenbergen, damit mᅵglichst wenig Wasser
> drᅵckt. Ich kenne es von PVC-Wellplatten so, dass dann auf der
> Unterseite ein Formteil die Platte stᅵtzen muss.

PVC wIrd geschraubt, ist hart
DIe Nᅵgel dichten wohl ausreichend


>> Wenn du was dauerhaftes haben willst: Trapezbleche 2. Wahl, bunt, reicht.
>> kriegste ach schon mal fᅵr 7ᅵ mᅵ (sind verzinkt) Verschrauben geht mit
>> normalen Schrauben und groᅵer Unterlegscheibe. Freitragend je nach
>> Profilhᅵhe bsi 3m
>> da kannst auch drᅵberlaufen ;)
>
> Ich habe gerade gesehen, dass es so etwas auch schon ab 5 Euro/qm gibt.
> Das ist dann auch nicht teurer als Bitumenwellplatten.
> So etwas stelle ich mir ziemlich solide vor.
> Allerdings ist das unterm Strich sicher nicht preiswert, denn ich kᅵnnte
> das vermutlich nicht selbst montieren, da ich keine Gerᅵte habe, um die
> Bleche abzukanten. Womit schneidet man so etwas zu? Nimmt man eine Flex
> und versiegelt die Kanten mit Zinkspray?

Versiegeln wird kaum nᅵtig sein, die Verzinkung schᅵtz auch um die Ecke
rum, natᅵrlich ist Zinkspray besser

>
> Besonders schᅵn fᅵnde ich ᅵbrigens weder Bitumenwellplatten, noch
> Trapezbleche. Das passt nicht zu einem Gartenhaus.

Warum?
Wenn dir nicht gefᅵllt, ok
Gibt die ᅵbrigens auch mit Dachpfannenprᅵgung

DOn


Bernd Lammer

unread,
Nov 8, 2013, 7:25:49 AM11/8/13
to
Don Caron schrieb am 07.11.2013 11:51:
> Am 07.11.2013 11:23, schrieb Bernd Lammer:
>> Don Caron schrieb am 06.11.2013 14:42:
>>> Am 06.11.2013 13:11, schrieb Bernd Lammer:
>>>
>>>>> Bitumen Wellpappe, " Onduline"
>
>>> Spezielle Nᅵgel (mᅵssen halt n breiten Kopf haben.
>>
>> Man nagelt doch an den Wellenbergen, damit mᅵglichst wenig Wasser
>> drᅵckt. Ich kenne es von PVC-Wellplatten so, dass dann auf der
>> Unterseite ein Formteil die Platte stᅵtzen muss.
>
> PVC wIrd geschraubt, ist hart
> DIe Nᅵgel dichten wohl ausreichend

OK, dann wᅵre das wohl kein Problem.

>> Ich habe gerade gesehen, dass es so etwas auch schon ab 5 Euro/qm gibt.
>> Das ist dann auch nicht teurer als Bitumenwellplatten.
>> So etwas stelle ich mir ziemlich solide vor.
>> Allerdings ist das unterm Strich sicher nicht preiswert, denn ich kᅵnnte
>> das vermutlich nicht selbst montieren, da ich keine Gerᅵte habe, um die
>> Bleche abzukanten. Womit schneidet man so etwas zu? Nimmt man eine Flex
>> und versiegelt die Kanten mit Zinkspray?

> Versiegeln wird kaum nᅵtig sein, die Verzinkung schᅵtz auch um die Ecke
> rum, natᅵrlich ist Zinkspray besser

OK, also Flex, Zinkspray, First- und Ortgangabdeckungen. Das hᅵrt sich
dann doch so an, als kᅵnnte ich es selbst montieren.

>> Besonders schᅵn fᅵnde ich ᅵbrigens weder Bitumenwellplatten, noch
>> Trapezbleche. Das passt nicht zu einem Gartenhaus.
>
> Warum?
> Wenn dir nicht gefᅵllt, ok

Ja, es gefᅵllt mir wahrscheinlich nicht. Ich finde, dass zu einem
Gartenhaus ein schlichtes Dach gehᅵrt.
Ich finde es z.B. auch nicht ansehnlich, wenn z.B. auf Carports
Betondachsteine gelegt werden. Da stimmen meiner Meinung nach die
Proportionen nicht. Die Steine sehen dann oft dicker als die Tragbalken aus.

Am Schᅵnsten fᅵnde ich Bitumenschindeln. Nachdem der Wind hier nun schon
die wenigen Ansatzpunkte der Dachpappe genutzt hat, habe ich aber
Bedenken, dass Schindeln lange halten wᅵrden.

--
Bernd

Michael S

unread,
Nov 9, 2013, 4:51:13 PM11/9/13
to
Am 08.11.2013 13:25, schrieb Bernd Lammer:
> Don Caron schrieb am 07.11.2013 11:51:
>> Am 07.11.2013 11:23, schrieb Bernd Lammer:
>>> Don Caron schrieb am 06.11.2013 14:42:
>>>> Am 06.11.2013 13:11, schrieb Bernd Lammer:
>>>>
>>>>>> Bitumen Wellpappe, " Onduline"
>>
>>>> Spezielle Nᅵgel (mᅵssen halt n breiten Kopf haben.
>>>
>>> Man nagelt doch an den Wellenbergen, damit mᅵglichst wenig Wasser
>>> drᅵckt. Ich kenne es von PVC-Wellplatten so, dass dann auf der
>>> Unterseite ein Formteil die Platte stᅵtzen muss.
>>
>> PVC wIrd geschraubt, ist hart
>> DIe Nᅵgel dichten wohl ausreichend
>
> OK, dann wᅵre das wohl kein Problem.
>
>>> Ich habe gerade gesehen, dass es so etwas auch schon ab 5 Euro/qm gibt.
>>> Das ist dann auch nicht teurer als Bitumenwellplatten.
>>> So etwas stelle ich mir ziemlich solide vor.
>>> Allerdings ist das unterm Strich sicher nicht preiswert, denn ich kᅵnnte
>>> das vermutlich nicht selbst montieren, da ich keine Gerᅵte habe, um die
>>> Bleche abzukanten. Womit schneidet man so etwas zu? Nimmt man eine Flex
>>> und versiegelt die Kanten mit Zinkspray?
>
>> Versiegeln wird kaum nᅵtig sein, die Verzinkung schᅵtz auch um die Ecke
>> rum, natᅵrlich ist Zinkspray besser
>
> OK, also Flex, Zinkspray, First- und Ortgangabdeckungen. Das hᅵrt sich
> dann doch so an, als kᅵnnte ich es selbst montieren.

Nicht die Flex nehmen, der Funkenfug macht Dir die
Kunststoffbeschichtung kaputt. Stichsᅵge und Metallsᅵgeblatt ist besser.

Zinkspray braucht man wirklich nicht.

> Am Schᅵnsten fᅵnde ich Bitumenschindeln. Nachdem der Wind hier nun schon
> die wenigen Ansatzpunkte der Dachpappe genutzt hat, habe ich aber
> Bedenken, dass Schindeln lange halten wᅵrden.

Das hᅵlt, wenn man richtig nagelt und die Schindeln dann auch
aufeinander verklebbt (Es gibt das Kartuschenkleber fᅵr).

Die Schindeln haben zwar auf der Rᅵckseite angeblich eine selbstklebende
Beschichtung, die sich beim ersten Sonneschein selbst verkleben soll.
Ich hab trotzdem nachgeklebt.

--
Michael

Wolfgang Kynast

unread,
Nov 10, 2013, 5:46:12 AM11/10/13
to
On Sat, 09 Nov 2013 22:51:13 +0100, Michael S <mich...@bigfoot.de>
wrote:

...
>Die Schindeln haben zwar auf der R�ckseite angeblich eine selbstklebende
>Beschichtung, die sich beim ersten Sonneschein selbst verkleben soll.

Meiner Erfahrung nach funktioniert das auch. Setzt nat�rlich passendes
Timing und gen�gend Sonne auf den Dachfl�chen voraus.

>Ich hab trotzdem nachgeklebt.

Hab ich nur an den Traufblechen und unten an der Regenrinne gemacht.

--
Gru�,
Wolfgang

Mails bitte nur an ReplyTo, From wird nicht gelesen!

Michael S

unread,
Nov 10, 2013, 12:46:28 PM11/10/13
to
Am 10.11.2013 11:46, schrieb Wolfgang Kynast:
> On Sat, 09 Nov 2013 22:51:13 +0100, Michael S <mich...@bigfoot.de>
> wrote:
>
> ...
>> Die Schindeln haben zwar auf der R�ckseite angeblich eine selbstklebende
>> Beschichtung, die sich beim ersten Sonneschein selbst verkleben soll.
>
> Meiner Erfahrung nach funktioniert das auch. Setzt nat�rlich passendes
> Timing und gen�gend Sonne auf den Dachfl�chen voraus.
>
Ich hab jede Schindel leicht angehoben und hab ein paar Sekunden den
Brenner drunter gehalten und dann angedr�ckt.

Ne halbe Stunde sp�ter alle Schindeln, die sich noch anheben liesen, mit
Kleber nachgeklebt.

>> Ich hab trotzdem nachgeklebt.
>
> Hab ich nur an den Traufblechen und unten an der Regenrinne gemacht.

Da sowieso.


--
Michael

Bernd Lammer

unread,
Nov 11, 2013, 3:37:21 PM11/11/13
to
Michael S schrieb am 09.11.2013 22:51:
> Am 08.11.2013 13:25, schrieb Bernd Lammer:

>> OK, also Flex, Zinkspray, First- und Ortgangabdeckungen. Das hört sich
>> dann doch so an, als könnte ich es selbst montieren.
>
> Nicht die Flex nehmen, der Funkenfug macht Dir die
> Kunststoffbeschichtung kaputt. Stichsäge und Metallsägeblatt ist besser.

Ih, ich habe bisher selten Metall mit einer Stichsäge bearbeitet, und es
war nie ein Vergnügen. Es macht tierisch viel Krach und es geht langsam
voran. Und besonders bei profiliertem Blech, liegt die Maschine nicht
immer optimal auf.
Aber da es mir eh nicht wirklich gefällt... :)

>> Am Schönsten fände ich Bitumenschindeln. Nachdem der Wind hier nun schon
>> die wenigen Ansatzpunkte der Dachpappe genutzt hat, habe ich aber
>> Bedenken, dass Schindeln lange halten würden.
>
> Das hält, wenn man richtig nagelt und die Schindeln dann auch
> aufeinander verklebbt (Es gibt das Kartuschenkleber für).
>
> Die Schindeln haben zwar auf der Rückseite angeblich eine selbstklebende
> Beschichtung, die sich beim ersten Sonneschein selbst verkleben soll.
> Ich hab trotzdem nachgeklebt.

Ich habe vorhin die beiden vom letzten Sturm aufgerissenen Bahnen
Dachpappe ersetzt.
Es war R333 drauf und ich habe im Baumarkt nur R500 bekommen. Ich habe
dann die beiden neuen Bahnen mit den alten Bahnen zusammengeschweißt.
Das habe ich mit einem Heißluftfön gemacht, weil der Schlauch meines
Propan-Brenners zu kurz ist :(

Als ich dann die andere Dachflächenhälfte auch verschweißen wollte, ist
mir aufgefallen, dass diese schon an vielen Stellen verschweißt war. Die
liegt auf der Südseite und offensichtlich wird es dort ausreichend warm.
Das Verschweißen scheint nicht allzu schwer zu sein. Ich werde mir einen
längeren Schlauch besorgen und dann die schadhaften Stellen und die noch
nicht verschweißten Stellen miteinander verschweißen.
Mit dem Heißluftfön kommt man nicht vorwärts und wenn es draußen etwas
windig ist, funktioniert es womöglich gar nicht.


Die selbstklebende Beschichtung der Schindeln habe ich auch gesehen.
Manche Schindeln sind sogar schon auf dem Stapel miteinander verklebt.


Bei der Dachpappe (R500) war ein Hinweis angebracht. Man solle die
Dachpappe vor direkter Sonnenbestrahlung schützen. Das ist bei Dachpappe
eher schlecht. :-) Ich vermute, dass die den unverarbeiteten Zustand
meinen, weil sich die Lagen sonst schon auf der Rolle miteinander
verschweißen.

--
Bernd

Michael S

unread,
Nov 12, 2013, 10:24:18 AM11/12/13
to
Am 11.11.2013 21:37, schrieb Bernd Lammer:
> Michael S schrieb am 09.11.2013 22:51:
>> Am 08.11.2013 13:25, schrieb Bernd Lammer:
>
>>> OK, also Flex, Zinkspray, First- und Ortgangabdeckungen. Das hört sich
>>> dann doch so an, als könnte ich es selbst montieren.
>>
>> Nicht die Flex nehmen, der Funkenfug macht Dir die
>> Kunststoffbeschichtung kaputt. Stichsäge und Metallsägeblatt ist besser.
>
> Ih, ich habe bisher selten Metall mit einer Stichsäge bearbeitet, und es
> war nie ein Vergnügen. Es macht tierisch viel Krach und es geht langsam
> voran. Und besonders bei profiliertem Blech, liegt die Maschine nicht
> immer optimal auf.
> Aber da es mir eh nicht wirklich gefällt... :)

Ich habe mir die Trapezbleche passend schneiden lassen und hab mit der
Stichsäge nur das Loch für ein Fallrohr rausgesägt.

Mit der Flex kommt man aber auch nicht schneller voran als mit der
Stichsäge und genauer wirds auch nicht.

> Ich habe vorhin die beiden vom letzten Sturm aufgerissenen Bahnen
> Dachpappe ersetzt.
> Es war R333 drauf und ich habe im Baumarkt nur R500 bekommen. Ich habe
> dann die beiden neuen Bahnen mit den alten Bahnen zusammengeschweißt.
> Das habe ich mit einem Heißluftfön gemacht, weil der Schlauch meines
> Propan-Brenners zu kurz ist :(
>
> Als ich dann die andere Dachflächenhälfte auch verschweißen wollte, ist
> mir aufgefallen, dass diese schon an vielen Stellen verschweißt war. Die
> liegt auf der Südseite und offensichtlich wird es dort ausreichend warm.
> Das Verschweißen scheint nicht allzu schwer zu sein. Ich werde mir einen
> längeren Schlauch besorgen und dann die schadhaften Stellen und die noch
> nicht verschweißten Stellen miteinander verschweißen.
> Mit dem Heißluftfön kommt man nicht vorwärts und wenn es draußen etwas
> windig ist, funktioniert es womöglich gar nicht.
>
>
> Die selbstklebende Beschichtung der Schindeln habe ich auch gesehen.
> Manche Schindeln sind sogar schon auf dem Stapel miteinander verklebt.
>
>
> Bei der Dachpappe (R500) war ein Hinweis angebracht. Man solle die
> Dachpappe vor direkter Sonnenbestrahlung schützen. Das ist bei Dachpappe
> eher schlecht. :-) Ich vermute, dass die den unverarbeiteten Zustand
> meinen, weil sich die Lagen sonst schon auf der Rolle miteinander
> verschweißen.

Bitumen ist nicht 100%ig UV-fest. Deshalb sollte man für Dächer
besandete Bahnen nehmen.
http://www.dachdecker.com/dachpappe-verlegen-201117744

Michael


Jürgen Exner

unread,
Nov 12, 2013, 11:28:25 AM11/12/13
to
Michael S <mich...@bigfoot.de> wrote:
>Am 11.11.2013 21:37, schrieb Bernd Lammer:
[Trapezblech]
>>> Nicht die Flex nehmen, der Funkenfug macht Dir die
>>> Kunststoffbeschichtung kaputt. Stichsäge und Metallsägeblatt ist besser.

Hmmm, na ja, da habe ich bislang keine Probleme gehabt.

>> Ih, ich habe bisher selten Metall mit einer Stichsäge bearbeitet, und es
>> war nie ein Vergnügen. Es macht tierisch viel Krach und es geht langsam
>> voran. Und besonders bei profiliertem Blech, liegt die Maschine nicht
>> immer optimal auf.
>> Aber da es mir eh nicht wirklich gefällt... :)
>
>Ich habe mir die Trapezbleche passend schneiden lassen und hab mit der
>Stichsäge nur das Loch für ein Fallrohr rausgesägt.
>
>Mit der Flex kommt man aber auch nicht schneller voran als mit der
>Stichsäge und genauer wirds auch nicht.

Nach meiner Erfahrung ist fuer gerade Schnitte ein Winkelschleifer mit
Trennscheibe (natuerlich keine Schruppscheibe) deutlich schneller.
Ein rundes Loch fuer ein Fallrohr geht damit natuerlich nicht.

jue
0 new messages