Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

20kV-Erdleitung - empfohlene Mindestabstände

1,021 views
Skip to first unread message

christof....@gmail.com

unread,
Jan 30, 2014, 2:26:49 PM1/30/14
to
Hallo zusammen,

wir haben vor, ein Grundstück zu kaufen, neben dessen Grenze eine 20kV Erdleitung liegen wird. Um eine finale Kaufentscheidung treffen zu können, aber auch bzgl. Grundrissfragen würde mich interessieren, welche Magnetfeldstärken in den 0-10 Metern neben der Leitung zu erwarten sind. Anders formuliert würde ich gerne wissen, ab welcher Entfernung normalerweise (d.h. ungeachtet temporärer Spitzen) 20, 200 bzw. 400nT unterschritten werden.
Schon klar, dass das von verschiedenen Faktoren abhängt und schwankt. Aber typische Erfahrungswerte sind bestimmt bekannt. Zumindest findet sich im Internet derartiges zu 110kV-Erdleitungen, nur für 20kV-Leitungen habe ich leider nichts gefunden.

Freue mich auf Antworten!
Viele Grüße,
Chris

Schorsch

unread,
Jan 30, 2014, 2:37:50 PM1/30/14
to
einfach durch fünf teilen müsste doch in etwas hinkommen
*wegduck*
Schorsch

Helmut Hullen

unread,
Jan 30, 2014, 2:55:00 PM1/30/14
to
Hallo, christof.schroeter,

Du meintest am 30.01.14:

> wir haben vor, ein Grundstück zu kaufen, neben dessen Grenze eine
> 20kV Erdleitung liegen wird. Um eine finale Kaufentscheidung treffen
> zu können, aber auch bzgl. Grundrissfragen würde mich interessieren,
> welche Magnetfeldstärken in den 0-10 Metern neben der Leitung zu
> erwarten sind.

Da hier ja "Heimwerken" Topic ist: was für Geräte willst Du denn mit
diesen Magnetfeldern betreiben?

Viele Gruesse!
Helmut

Message has been deleted

Siegfried Schmidt

unread,
Jan 30, 2014, 5:19:59 PM1/30/14
to
schrieb:

> wir haben vor, ein Grundstück zu kaufen, neben dessen Grenze eine 20kV
> Erdleitung liegen wird. Um eine finale Kaufentscheidung treffen zu
> können,

Die typischen Leitungslängen auf der Niederspannungsseite eines Ortstafos
liegen in Stadtgebieten bei etwa 150m. Wenn du deine Umgebung also
gedanklich in Kreise mit 150m Radius aufteilst, bilden die jeweiligen
Mittelpunkte die Versorgungspunkte, die mit Mittelspannungskabel versorgt
werden. Die weit überwiegende Menge dieser Leitungen liegen schon solange,
dass ihre Lage den allermeisten Grundstückseigentümern nicht mehr bekannt
ist.

Daher spielt die Frage, ob an einer Grundstücksgrenze eine solche Leitung
verläuft, im praktischen Leben als auch bei Grundstückskäufen der
allermeisten Bewohner einer Stadt keinerlei Rolle.

Siegfried


--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit
Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.
Message has been deleted
Message has been deleted

Jürgen Exner

unread,
Jan 30, 2014, 9:43:59 PM1/30/14
to
christof....@gmail.com wrote:
>wir haben vor, ein Grundstück zu kaufen, neben dessen Grenze eine 20kV Erdleitung liegen wird. Um eine finale Kaufentscheidung treffen zu können, aber auch bzgl. Grundrissfragen würde mich interessieren, welche Magnetfeldstärken in den 0-10 Metern neben der Leitung zu erwarten sind. Anders formuliert würde ich gerne wissen, ab welcher Entfernung normalerweise (d.h. ungeachtet temporärer Spitzen) 20, 200 bzw. 400nT unterschritten werden.
>Schon klar, dass das von verschiedenen Faktoren abhängt und schwankt. Aber typische Erfahrungswerte sind bestimmt bekannt. Zumindest findet sich im Internet derartiges zu 110kV-Erdleitungen, nur für 20kV-Leitungen habe ich leider nichts gefunden.

Koenntest du bitte deine Zeilenlaenge auf ~75 Zeichen begrenzen, so wie
es seit Jahrzehnten im Usenet ueblich und bewaehrt ist?
Nicht gefixt weil ich zu faul bin fuer andere die Tippse zu machen.

Deine Frage waere wohl in de.sci.elektrotechnik (oder wie auch immer die
NG genau heisst) besser aufgehoben. Zumindest ich kann keinen Bezug zu
Heimwerken erkennen.

jue

Sebastian Suchanek

unread,
Jan 31, 2014, 1:17:48 AM1/31/14
to
Am 30.01.2014 20:26, schrieb christof....@gmail.com:

> wir haben vor, ein Grundstück zu kaufen, neben dessen Grenze
> eine 20kV Erdleitung liegen wird. Um eine finale Kaufentscheidung
> treffen zu können, aber auch bzgl. Grundrissfragen würde mich
> interessieren, welche Magnetfeldstärken in den 0-10 Metern neben
> der Leitung zu erwarten sind.
> [...]

Da hier de.rec.heimwerken ist, darfst Du selbst mit dem
Rechenschieber jonglieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Biot-Savart-Gesetz


HTH,

Sebastian

Ulrich

unread,
Jan 31, 2014, 3:10:56 AM1/31/14
to
Am 30.01.2014 20:26, schrieb christof....@gmail.com:
Ohne nachgerechnet zu haben schätze ich, daß die 230V Leitung unterm
Gehweg mehr Einfluss hat.
1. Die Stromstärken sind höher. Bei uns sind 4 X 120qmm verlegt.
2. Der Abstand ist geringer. Feldstärken fallen mit der x?.ten Potenz.
Ulrich

Wolfgang Kynast

unread,
Jan 31, 2014, 3:35:39 AM1/31/14
to
On Thu, 30 Jan 2014 18:43:59 -0800, Jürgen Exner
<jurg...@hotmail.com> posted:

...
>Deine Frage waere wohl in de.sci.elektrotechnik (oder wie auch immer die
>NG genau heisst) besser aufgehoben. Zumindest ich kann keinen Bezug zu
>Heimwerken erkennen.

Da würde mir schon was einfallen: Abschirmen mit Maschendrahtzaun oder
gießen einer Bleiabschirmung oder Natursteinmauer mit innenliegender
Abschirmung aus Baustahlmatten ...
Wenn wir eine Kurve kriegen wollen, kriegen wir die auch ;-)

--
Gruß,
Wolfgang

Warnung: Posting kann Ironie enthalten, auch wenn nicht explizit gekennzeichnet!

Mails bitte nur an ReplyTo, From wird nicht gelesen!

christof....@gmail.com

unread,
Jan 31, 2014, 3:36:17 AM1/31/14
to
Danke für alle Antworten!
Und sorry wegen der Zeilenumbrüche - war mein erster Post in diesem Forum.
Und bei mir wird's komischerweise korrekt umgebrochen...

Michael Schlücker

unread,
Jan 31, 2014, 3:43:50 AM1/31/14
to
Am 30.01.2014 22:58, schrieb Ludger Averborg:

>> wir haben vor, ein Grundstück zu kaufen, neben dessen Grenze eine 20kV Erdleitung liegen wird...

> Du solltest da nicht hinziehen. Du hast Angst vor dem Magnetfeld, und die wird
> auch nicht von irgendwelchen Zahlen abhängen. Und Angst macht über die
> psychosomatische Schiene krank.

Das ist die eindeutig beste Antwort.
Und trifft voll das Zentrum des Zeitgeists.
Wer nicht durch Magnetfelder von Stromleitungen geschädigt wird, leidet
unter Handystrahlung, Elektrosmog und im Zweifelsfalle noch in der
einsamen Berghütte durch 'Erdstrahlen'. Andere sind von Fluglärm,
Straßenlärm, Bahngeratter und Getröte genervt. Und die
'Hardcore-Lärmgegner' ertragen nichtmal den menschlichen Nachwuchs in
ihrem Umfeld und möchten Kindergärten und Schulen am liebsten ins
Industriegebiet verbannen.

> Ich habe Jahrzehntelang in Magnetfeldern von bis zu 14 T (also dem
> Milliardenfachen der Werte, für die du dich interessierst, gearbeitet, ohne auch
> nur die geringsten gesundheitlichen Probleme

Du warst eben nicht ausreichend informiert ;-)
Bis vor ein paar Jahren haben wir uns ja auch alle durch viel zu heiss
gebackenes Brot, Plätzchen, Bratkartoffeln und Pommes mit Acrylamid
vergiftet ;-)
(_Vorsicht! Zynismus!_)
Das hat bestimmt unzähligen Menschen ein vorzeitiges Ende bereitet.
Genau wie Alkohol, Tabak, Fett, Zucker, Waffen und noch viele weitere Dinge.
Und? Trotzdem werden in den strahlungs-, chemie-, lärm- und
feinstaubverseuchten Industrieländern die Menschen älter, als jemals
zuvor in der Geschichte des Homo sapiens.
Eigentlich zu alt. Sonst gäbe es Begriffe wie 'Pflegenotstand' garnicht.
Und die politische Aufhetzerei Jung gegen Alt.
"_Die_ fressen Euer Geld und das Geld Eurer Kinder auf."
Scheiße. _Die_ haben geschuppert. Diese Spinner ohne Elternzeit- und
wenn überhaupt- mit einem lächerlich geringen Kindergeld aufgezogen.
Und selbst die gegenüber den zukünftigen Renten noch recht hohen Beträge
reichen selten aus, um eine Unterbringung zu finanzieren. Da werden
schon aktuell oft genug die Kinder zur Kasse gebeten.
Da bringt auch die 'Rente mit 80' nix. Wenn der demnächst ausgelernte
Facharbeiter mitten im 'blühenden Leben'- im zarten Alter von 62- zwar
bisher noch ganz fit war- aber plötzlich durch Demenz aus dem
(Arbeits)Leben gerissen wird.
"Liebe Angehörige, legen Sie bitte bei Rücksendung binnen... Ihre
Verdienstbescheinigungen, Einkommensnachweise dem ausgefüllten
Fragebogen bei..."


> (den Bandscheibenvorfall kann ich sehr gut anders erklären),

Verschleiß? Durch übermäßige Belastung? Oder vielleicht doch durch die
heftigen 50Hz-Schwingungen aus der Verankerung gerissen? ;-)


> Ich habe Angst vor Überschwemmungen, und ich wäre nie in eine Gegend gezogen, wo
> auch nur die geringste Überschwemmungsmöglichkeit besteht. Ich hab sogar
> ebenerdig ohne Keller gebaut,

Noch besser wär ein schwimmfähiges und im Bedarfsfall(Strom, Wasser, Gas
ist bei größeren Überschwemmungen nichtmehr verfügbar) autarkes Haus ;-)



> Ich bin überzeugt, ein Haus an Oder Elbe Rhein hätte mich krank gemacht.

> Du solltest da nicht hinziehen. Du hast Angst vor...


Wie schon R.W.Fassbinder erkannte.
Angst essen Seele auf.

In meinen Worten liest sich das so:

Wenn ich mein ganzes Leben damit verbringe den Dingen hinterherzujagen,
die mich das Leben kosten könn(t)en, bleibt ja keine Zeit zum Leben mehr.


Micha

christof....@gmail.com

unread,
Jan 31, 2014, 4:10:17 AM1/31/14
to
Ich sehe das mit der Angst absolut genauso!
Habe persönlich eigentlich relativ wenig Angst vor Strahlung welcher Art auch immer. (Arbeitsplatz unter Handy-Mast - no problem).
Aber das muss nicht auf alle aktuellen und künftigen Hausbewohner zutreffen.
Deshalb würde ich gerne zumindest wissen, in welchen Abständen von der 20kV Erdleitung
die von Baubiologen empfohlenen Grenzwerte typischerweise unterschritten werden -
unabhängig davon, wie sinnvoll diese Grenzwerte sind.
Doch angenommen es gelingt uns ein Grundriss, der das einigermaßen berücksichtigt,
dann erspart das sämtliche potentiellen unguten Überlegungen...

Ina Koys

unread,
Jan 31, 2014, 4:14:38 AM1/31/14
to
Am 31.01.2014 10:10, schrieb christof....@gmail.com:
> Ich sehe das mit der Angst absolut genauso!
> Habe persönlich eigentlich relativ wenig Angst vor Strahlung welcher Art auch immer. (Arbeitsplatz unter Handy-Mast - no problem).
> Aber das muss nicht auf alle aktuellen und künftigen Hausbewohner zutreffen.

Sofern es sich um ein Einfamilienhaus handelt: statistisch werden die
von der Enkelgeneration wieder verkauft. Sofern es ein Mehrfamilienhaus
ist: die wissen doch nichts von dem Kabel, wenn du es ihnen nicht
erzählst. An die tatsächliche Wirkung scheinst du nicht zu glauben und
die psychosomatische fällt damit weg.

Ina
--
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
- jetzt wieder mit frischem Gemüse :)
und sonst noch:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de/

christof....@gmail.com

unread,
Jan 31, 2014, 4:19:25 AM1/31/14
to
Zweifamilienhaus. Zweite Wohnung wird von Herzschrittmacherpatient bewohnt.
Je nach Schrittmachertyp können Magnetfelder durchaus mit den Herz-Magnetfeldern interferieren und die Funktion beeinträchtigen,
das hat mit Glauben/Unglauben nichts zu tun, sondern mit Technik und konkreten Zahlen.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 31, 2014, 4:31:42 AM1/31/14
to
christof....@gmail.com schrieb:

> Je nach Schrittmachertyp können Magnetfelder durchaus mit den Herz-Magnetfeldern interferieren und die Funktion beeinträchtigen,
> das hat mit Glauben/Unglauben nichts zu tun, sondern mit Technik und konkreten Zahlen.

Aber doch nicht durch das Magnetfeld eines Erdkabels! Wenn ein
Schrittmacher so sensibel wäre, würde sein Träger an jeder zweiten Ecke
umfallen: Hier z.B. verläuft eine 20-kV-Leitung längs unter dem
Bürgersteig...

Gruß B.

Jo Warner

unread,
Jan 31, 2014, 4:33:34 AM1/31/14
to
Wenn eine 20 KV-Leitung auf Herzschrittmacher tatsächlich einen Einfluss
hätte, dann müssten in unseren Orten überall Warnschilder herumstehen
"Schrittmacherträger nicht weitergehen, Lebensgefahr". Und wie ist das
auf Bahnhöfen? Die Oberleitung hat auch 15 KV und der Bahnsteig ist nur
wenige Meter davon entfernt, außerdem sind dort die 16 2/3 Hz biologisch
viel wirksamer.

christof....@gmail.com

unread,
Jan 31, 2014, 4:43:28 AM1/31/14
to
Sicher? Das Magnetfeld des Herzens ist schwächer als 100PicoTesla.
Bei einem 20kV-Erdkabel erwarte ich in einigen Metern Abstand
immer noch mehrere 100nT. (Wie viel genau ist die Frage des Threads.)
Natürlich haben vernünftige Schrittmacher Algorithmen zur Artefakt-Unterdrückung.
Deshalb dürfte eine kurzfristige Exposition (Gehweg- oder Bahnhofbeispiel)
in aller Regel keine bemerkbaren Auswirkungen haben.
Die Schlafzimmer-Situation ist u.U. damit nur bedingt vergleichbar.

Dass magnetische Felder Herzschrittmacher beeinträchtigen können,
habe ich mehrfach gelesen - und damit meine ich nicht Websites
von Wünschelrutengängern. Ist technisch ja auch plausibel...

Oliver Reinhold

unread,
Jan 31, 2014, 5:00:26 AM1/31/14
to
Am 31.01.2014 10:43, schrieb christof....@gmail.com:
> Sicher? Das Magnetfeld des Herzens ist schwächer als 100PicoTesla.

Na was haben wir alle für ein Glück, das das Herz elektrisch und nicht
magnetisch erregt wird und ansich gegen Magnetfelder unempfindlich ist.
So können die Ärzte sogar magnetbetriebene Geräte wie MRT und CRT ohne
Massen von Toten benutzen.

;-)

Bernd Nebendahl

unread,
Jan 31, 2014, 5:26:27 AM1/31/14
to
MRT Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das starke
Magnetfelder einsetzt. Die Feldstärken dort betragen z.Z. 1.5 T. Nicht
alle Herzschrittmacher sind bei solchen Feldstärken getestet. Daher
dürfen bisher Patienten mit Herzschrittmachern nicht untersucht werden.

CRT kenne ich jetzt nur als "Cathode Ray Tube" (Kathodenstrahlröhre, die
Älteren erinnern sich, früher waren Computermonitore und Fernseher so
gebaut). Natürlich benutzen Ärzte wohl auch heute noch Röhrenmonitore.
Ich vermute allerdings du meinst CT (Computertomographie). Bei diesem
ebenfalls bildgebenden Verfahren werden mehrere Röntgenbilder aus
verschiedenen Richtungen aufgenommen, die dann zu einem 3D-Bild
zusammengesetzt werden. Das hat allerdings nicht viel mit Magnetfeldern
zu tun (außer vielleicht, dass in der Röntgenquelle wohl auch
Magnetfelder genutzt werden).

Bernd

Bernd Nebendahl

unread,
Jan 31, 2014, 5:30:37 AM1/31/14
to
Am 2014-01-31 10:43, schrieb christof....@gmail.com:
> Sicher? Das Magnetfeld des Herzens ist schwächer als 100PicoTesla.
> Bei einem 20kV-Erdkabel erwarte ich in einigen Metern Abstand
> immer noch mehrere 100nT. (Wie viel genau ist die Frage des Threads.)
>
Das Erdmagnetfeld hat eine Stärke von ca. 48000 nT (Europa). Nur, damit
man mal einen Vergleich hat.

Bernd

Helmut Hullen

unread,
Jan 31, 2014, 5:49:00 AM1/31/14
to
Hallo, Christof,

Du meintest am 31.01.14:

> Ich sehe das mit der Angst absolut genauso!
> Habe persönlich eigentlich relativ wenig Angst vor Strahlung welcher
> Art auch immer. (Arbeitsplatz unter Handy-Mast - no problem). Aber
> das muss nicht auf alle aktuellen und künftigen Hausbewohner
> zutreffen. Deshalb würde ich gerne zumindest wissen, in welchen
> Abständen von der 20kV Erdleitung die von Baubiologen empfohlenen
> Grenzwerte typischerweise unterschritten werden - unabhängig davon,
> wie sinnvoll diese Grenzwerte sind.

"Baubiologen" leben vor allem davon, dass sie Angst und Schrecken
erzeugen.
Da hier die Heimwerker-Newsgroup ist: brauchst Du eine Anleitung, wie Du
ein stinknormales Analog-Spannungsmessgerät so umbaust, dass der Zeiger
stets im roten Bereich landet?

Bei Digitalmessgeräten brauchst Du sicherlich auch eine Anleitung, dass
und wie zusätzlich ein schrecklicher Ton erklingt.

Viele Gruesse!
Helmut

Helmut Hullen

unread,
Jan 31, 2014, 5:59:00 AM1/31/14
to
Hallo, Christof,

Du meintest am 31.01.14:

So isses. Bei 20 kV hast Du ein resultierendes Feld mit einer Frequenz
von 300 Hz (wie bei einer Brücken-Gleichrichtung; kräftiger Gleich-
anteil und schwacher "Brumm"). Du musst nur den Takt des Herzens passend
höherstellen.

Nur am Rande: traut sich der Nachbar, mit einer Strassenbahn zu fahren?

Viele Gruesse!
Helmut

Helmut Hullen

unread,
Jan 31, 2014, 5:56:00 AM1/31/14
to
Hallo, christof.schroeter,

Du meintest am 31.01.14:

> Dass magnetische Felder Herzschrittmacher beeinträchtigen können,
> habe ich mehrfach gelesen - und damit meine ich nicht Websites
> von Wünschelrutengängern. Ist technisch ja auch plausibel...

Könntest Du vielleicht die Links der Artikel herauskramen? Danke!

Nur zur Verdeutlichung: "beeinträchtigen" ist ein durchaus schwammiger
Begriff. Da landest Du beim Schmetterling in Peking, der einen
Wolkenbruch am Amazonas auslöst.

Du landest im Bereich von schlicht irrationalen Ängsten, die mit
technischen Begründungen nicht mehr ausgeräumt werden können.

Und von Heimwerkern auch nicht. Ausser durch Voodoo.

Viele Gruesse!
Helmut

Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted

christof....@gmail.com

unread,
Jan 31, 2014, 8:33:05 AM1/31/14
to

Norbert Hahn

unread,
Jan 31, 2014, 8:57:20 AM1/31/14
to
christof....@gmail.com wrote:

>Ich sehe das mit der Angst absolut genauso!
>Habe persönlich eigentlich relativ wenig Angst vor Strahlung welcher Art auch immer. (Arbeitsplatz unter Handy-Mast - no problem).

Klar, *unter* dem Handy-Mast ist theoretisch die Feldstärke Null. In der
Praxis hat man eine bisschen Feld, das von Gebäuden/Gegenständen in der
Nähe reflektiert wird.

Norbert

Norbert Hahn

unread,
Jan 31, 2014, 9:03:15 AM1/31/14
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

>On Fri, 31 Jan 2014 11:30:37 +0100, Bernd Nebendahl <Bernd_N...@web.de>
>wrote:
> vbg :-).
>Wie schön, dass daran auch mal jemand gedacht hat und sich die Mühe gemacht hat,
>das rauszusuchen. Sowas sollte eigentlich versachlichen.

Nicht Alles was hinkt ist ein Vergleich. Im Erdkabel wird elektrische Energie
in einem Dreileitersystem bei einer Frequenz von 50 Hz transportiert. Die in
den Kabeln fließende Ströme erzeugen ein Magnetfeld, das seinerseits ein elek-
trisches Feld verursachen kann.
Das Magnetfeld der Erde ändert sich nur alle 100.000 Jahre, so dass kein
elektrisches Feld daraus entsteht. Vulgo: "Da strahlt nix".

Norbert

Norbert Hahn

unread,
Jan 31, 2014, 9:09:13 AM1/31/14
to
Bernd Nebendahl <Bernd_N...@web.de> wrote:

>Ich vermute allerdings du meinst CT (Computertomographie). Bei diesem
>ebenfalls bildgebenden Verfahren werden mehrere Röntgenbilder aus
>verschiedenen Richtungen aufgenommen, die dann zu einem 3D-Bild
>zusammengesetzt werden. Das hat allerdings nicht viel mit Magnetfeldern
>zu tun (außer vielleicht, dass in der Röntgenquelle wohl auch
>Magnetfelder genutzt werden).

In der Röntgenröhre werden starke elektrische Felder verwendet. Die
Ströme, Ursachen für magnetische Felder, sind dagegen sehr gering.
Bei den CT-Bilder von meinem Ellenbogen sind 120 kV angegeben.
Das elektromagnetische Feld, das beim Röntgen eingesetzt wird, hat eine
Frequenz von etwa 10^18 Hz, also eine 1 mit 18 Nullen - im Vergleich
zur Energieverteilung im Erdkabel mit 50 Hz.

Norbert

Norbert Hahn

unread,
Jan 31, 2014, 9:17:18 AM1/31/14
to
Straßenbahnen werden üblicherweise mit Gleichstrom versorgt, Betriebs-
spannung zwischen 500 und 750V.
Energieversorgung über Magnetfelder zwischen den Schienen, also ohne
Oberleitung, sind erst in Erprobung - noch kein Grund zur Besorgnis!

Norbert

Norbert Hahn

unread,
Jan 31, 2014, 9:22:07 AM1/31/14
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>Da hast du völlig recht. Ein entsprechendes Schild war bei uns an der Tür des
>NMR-Laboratoriums angebracht, wo unter anderen ein 14 T Magnet stand (ca. die
>milliardenfache Feldstäre wie vom OP nachgefragt). Eine Gefährdung durch Felder
>im nT - µT Bereich ist vollständig ausgeschlossen. Da hast du weitaus stärkere
>Felder, wenn du z. B. mit einer Bohrmaschine hantierst oder eine Halogen
>"Seilanlage" betreibst.

Eine Angabe einer mag. Feldstärke ohne Nennung der Frequenz hilft nicht, da
Wirkung von elektromagnetischen Felder auf den Mensch sehr stark von der
Frquenz abhängen. Du kannst problemlos in der Nähe eines 100 kW Rundfunk-
oder Fernsehsenders stehen - das geht einfach durch Dich hindurch -, aber
ein paar Microwatt eines roten Lasers führen zur Augenschäden, wenn Du
reinguckst - und wenn Du die Augen zu hast, passiert nichts!

Norbert

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 31, 2014, 9:36:37 AM1/31/14
to
Norbert Hahn schrieb:

> Straßenbahnen werden üblicherweise mit Gleichstrom versorgt, Betriebs-
> spannung zwischen 500 und 750V.

Da aber Hin- (Oberleitung) und Rückleiter (Schiene) räumlich getrennt
geführt sind und obendrein erhebliche Ströme fließen...

> Energieversorgung über Magnetfelder zwischen den Schienen, also ohne
> Oberleitung, sind erst in Erprobung - noch kein Grund zur Besorgnis!

...entsteht da allerdings - Deiner Ironie zum Trotz - ein zwar
statisches weil Gleichstrom, aber doch ein Magnetfeld, das sicher
deutlich stärker ist als das eines 20-kV-Erdkabels, bei dem sich
aufgrund der dicht beieinander geführten Leiter die Magnetfelder nach
außen hin weitgehend kompensieren.

Gruß B.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 31, 2014, 9:45:45 AM1/31/14
to
Norbert Hahn schrieb:

> Eine Angabe einer mag. Feldstärke ohne Nennung der Frequenz hilft nicht, da
> Wirkung von elektromagnetischen Felder auf den Mensch...

Wie schriebst Du doch weiter oben selbst so schön: Nicht alles, was
hinkt, ist ein Vergleich.

Du solltest hier nicht magnetische und elektromagnetische Felder in
einen Topf werfen - der von Dir zitierte Rundfunksender oder Laser und
deren elektromagnetische Strahlung sind in ihrer Wirkung nicht mit
statischen oder dynamischen reinen *Magnet*feldern vergleichbar.

Außerdem hat ein 100-kW-Sender durchaus Wirkung auf den menschlichen
Körper - schon mal was "SAR-Wert" und dielektrischer Erwärmung gehört?

Da sich das hier aber schon ziemlich weit von "Heimwerken" entfernt hat,
ist für mich hier EOT...

Gruß B.

Helmut Hullen

unread,
Jan 31, 2014, 9:47:00 AM1/31/14
to
Hallo, Norbert,

Du meintest am 31.01.14:

>>> Zweifamilienhaus. Zweite Wohnung wird von Herzschrittmacherpatient
>>> bewohnt. Je nach Schrittmachertyp können Magnetfelder durchaus mit
>>> den Herz-Magnetfeldern interferieren und die Funktion
>>> beeinträchtigen, das hat mit Glauben/Unglauben nichts zu tun,
>>> sondern mit Technik und konkreten Zahlen.

>> So isses. Bei 20 kV hast Du ein resultierendes Feld mit einer
>> Frequenz von 300 Hz (wie bei einer Brücken-Gleichrichtung; kräftiger
>> Gleichanteil und schwacher "Brumm"). Du musst nur den Takt des
>> Herzens passend höherstellen.
>>
>> Nur am Rande: traut sich der Nachbar, mit einer Strassenbahn zu
>> fahren?

> Straßenbahnen werden üblicherweise mit Gleichstrom versorgt,
> Betriebsspannung zwischen 500 und 750V.

Ja - aber mit kräftig schwankenden Strömen.
Und der Gleich-Anteil dürfte deutlich grösser sein als bei einem 20-kV-
Erdkabel. "Nach aussen" überlagern sich ja die Felder der drei Phasen.

> Energieversorgung über Magnetfelder zwischen den Schienen, also ohne
> Oberleitung, sind erst in Erprobung - noch kein Grund zur Besorgnis!

Hilfsweise:

<http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/der-neue-elektro-bus-der-verkehrs-ag-ist-da-id1307522.html>

Viele Gruesse!
Helmut

Jürgen Exner

unread,
Jan 31, 2014, 10:43:06 AM1/31/14
to
christof....@gmail.com wrote:
>Sicher?

Sicher ueber was?

Bitte zitiere ausreichend Kontext, so wie es seit Jahrzehnten im Usenet
ueblich und bewaehrt ist.

Usenet ist ein verteiltes, asynchrones Medium, bei dem du nicht
voraussetzen kannst, dass ein bestimmtes Posting auf einem bestimmten
Server oder Client bereits eingetroffen ist, noch vorhanden ist, oder
jemals eintreffen wird.
Deshalb soll dein Antwort-Posting aus sich heraus verstaendlich sein,
was eben sinnvolles Zitieren vorraussetzt.

jue

Jürgen Exner

unread,
Jan 31, 2014, 10:44:32 AM1/31/14
to
christof....@gmail.com wrote:
>Und sorry wegen der Zeilenumbrüche - war mein erster Post in diesem Forum.
>Und bei mir wird's komischerweise korrekt umgebrochen...

Bei vielen Newsreadern aber nicht.

jue

Norbert Hahn

unread,
Jan 31, 2014, 11:48:04 AM1/31/14
to
Bernhard Wohlgemuth <woh...@gmx.de> wrote:

>Norbert Hahn schrieb:
>
>> Eine Angabe einer mag. Feldstärke ohne Nennung der Frequenz hilft nicht, da
>> Wirkung von elektromagnetischen Felder auf den Mensch...
>
>Wie schriebst Du doch weiter oben selbst so schön: Nicht alles, was
>hinkt, ist ein Vergleich.
>
>Du solltest hier nicht magnetische und elektromagnetische Felder in
>einen Topf werfen - der von Dir zitierte Rundfunksender oder Laser und
>deren elektromagnetische Strahlung sind in ihrer Wirkung nicht mit
>statischen oder dynamischen reinen *Magnet*feldern vergleichbar.

Ja, aber man darf nicht vergessen, dass jegliche Änderung (egal ob
räumlich oder zeitlich) bei einem Magnetfeld ein elektrisches Feld zur
Folge hat, was man gemeinhin elektromagnetisches Feld (von mir aus auch
Strahlung) nennt.

Norbert
Message has been deleted

Sebastian Suchanek

unread,
Jan 31, 2014, 1:04:45 PM1/31/14
to
Am 31.01.2014 10:19, schrieb christof....@gmail.com:
> Zweifamilienhaus. Zweite Wohnung wird von Herzschrittmacherpatient bewohnt.
> Je nach Schrittmachertyp können Magnetfelder durchaus mit den Herz-Magnetfeldern interferieren und die Funktion beeinträchtigen,
> das hat mit Glauben/Unglauben nichts zu tun, sondern mit Technik und konkreten Zahlen.

Warum fragst Du dann nach (E|I)missionwerten, die um den Faktor
250..5000(!) unter dem liegen, was die von Dir zitierten Quellen als
noch ungefährlichen Grenzwert einstufen?

So langsam kommt mir der Verdacht, dass für Dich eine Bastelarbeit mit
Heilsteinen die bessere Alternative wäre...


Tschüs,

Sebastian

Sebastian Suchanek

unread,
Jan 31, 2014, 1:09:48 PM1/31/14
to
Am 31.01.2014 10:43, schrieb christof....@gmail.com:

> Das Magnetfeld des Herzens ist schwächer als 100PicoTesla.
> Bei einem 20kV-Erdkabel erwarte ich in einigen Metern Abstand
> immer noch mehrere 100nT.
> [...]

[X] Du möchtest Dich über die Funktionsweise des menschlichen
Nervensystems, speziell des Reizleitungssystems im Herzen
informieren.

Literaturtip: http://www.amazon.de/dp/0387984070/


HTH,

Sebastian

Georg Wieser

unread,
Jan 31, 2014, 3:12:00 PM1/31/14
to
Am 31.01.2014 10:10, schrieb christof....@gmail.com:
> Ich sehe das mit der Angst absolut genauso!
> Habe persönlich eigentlich relativ wenig Angst vor Strahlung welcher Art auch immer.


Ich wüsste da gleich ein paar, denen Du freiwillig nicht lang und gesund
nur sehr kurz ausgesetzt sein wolltest.... Denn danach bist Du es nicht
mehr oder sogar nie mehr....

Aber das sind andere als von einem Stromkabel....

Georg Wieser

unread,
Jan 31, 2014, 3:14:05 PM1/31/14
to
Am 31.01.2014 10:19, schrieb christof....@gmail.com:
> Zweifamilienhaus. Zweite Wohnung wird von Herzschrittmacherpatient bewohnt.
> Je nach Schrittmachertyp können Magnetfelder durchaus mit den Herz-Magnetfeldern interferieren und die Funktion beeinträchtigen,
> das hat mit Glauben/Unglauben nichts zu tun, sondern mit Technik und konkreten Zahlen.
>


Aber ganz sicher kein Stromkabel ein Meter unter der Erde....

Die neuen HGÜ-Kabel mal ausgenommen, da fehlt mir das technische
Verständniss.

Georg Wieser

unread,
Jan 31, 2014, 3:18:34 PM1/31/14
to
Am 31.01.2014 15:22, schrieb Norbert Hahn:
Du kannst problemlos in der Nähe eines 100 kW Rundfunk-
> oder Fernsehsenders stehen - das geht einfach durch Dich hindurch -

Ein gleich starker Laser auch ;-) Auch durch die geschlossenen
Augendeckel.....

Norbert Hahn

unread,
Jan 31, 2014, 5:41:51 PM1/31/14
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

>On Fri, 31 Jan 2014 15:22:07 +0100, Norbert Hahn <Norber...@nospam.invalid>
>wrote:
>
>>Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>>
>>>On Fri, 31 Jan 2014 01:19:25 -0800 (PST), christof....@gmail.com wrote:
>>>
>>>>Zweifamilienhaus. Zweite Wohnung wird von Herzschrittmacherpatient bewohnt.
>>>>Je nach Schrittmachertyp können Magnetfelder durchaus mit den Herz-Magnetfeldern interferieren und die Funktion beeinträchtigen,
>>>>das hat mit Glauben/Unglauben nichts zu tun, sondern mit Technik und konkreten Zahlen.
>>>
>>>Da hast du völlig recht. Ein entsprechendes Schild war bei uns an der Tür des
>>>NMR-Laboratoriums angebracht, wo unter anderen ein 14 T Magnet stand (ca. die
>>>milliardenfache Feldstäre wie vom OP nachgefragt). Eine Gefährdung durch Felder
>>>im nT - µT Bereich ist vollständig ausgeschlossen. Da hast du weitaus stärkere
>>>Felder, wenn du z. B. mit einer Bohrmaschine hantierst oder eine Halogen
>>>"Seilanlage" betreibst.
>>
>>Eine Angabe einer mag. Feldstärke ohne Nennung der Frequenz hilft nicht, da
>>Wirkung von elektromagnetischen Felder auf den Mensch sehr stark von der
>>Frquenz abhängen.
>
>Der hier angesprochene Fall mit dem Herzschrittmacher ist bei einem statischen
>Magnetfeld (eben einer supraleitenden Magnetspule) aufgetreten.

Dann hilft nur, sich ganz laaaaangsam bewegen.

Ich darf da wohl auch nicht hin - wegen ein Paar Marknägel aus Silberstahl
in den Knochen.

Norbert

Bert Seidler

unread,
Feb 1, 2014, 1:18:56 PM2/1/14
to
On 31.01.2014 10:19, christof....@gmail.com wrote:
> Technik

Die Technik sagt, dass ein linearer Leiter, der zudem auch noch in beide
Richtungen durchflossen wird und somit den Großteil des Magnetfeldes
selbst auslöscht, keine für uns relevanten Magnetfelder produziert.
Jedes Haus, jedes Gerät, die gesamte bewohnte Umwelt ist kreuz und quer
davon durchzogen. Erschwerend (erleichternd) kommt dazu, dass die
Magnetfelder quadratisch (oder war's kubisch) abfallen, d.h. in vielen
Metern Entfernung kommt eh nix mehr an.

Woran Du denkst, sind Spulen. Das sind aufgewickelte Leiter, die
ausdrücklich nur in eine Richtung wirken (also z.B. _nicht_ ein
aufgewickeltes Verlängerungskabel auf der Rolle - das ist wieder fast
neutral). *Da* entsteht dann das starke Magnetfeld, das z.B. einen Motor
antreibt oder per Induktion die Pfanne erhitzt.

> und konkreten Zahlen

Die müsstest Du Dir mit der vorher genannten Wikipedia-Seite selber
ausrechnen, bzw., falls die nötigen Eingabedaten nicht vorliegen, vom
Energieversorger oder ggf. einem Sachverständiger berechnen lassen. Wer
weiß, vielleicht ist das in Relation zum Hauspreis ja eine nicht allzu
teure Sache (für 1000,- wird ein Ingenieur das doch sicher ausrechnen
können, wenn es nicht sowieso schon in Normen zur Leitungsverlegung
einen maximalen Wert gibt). Falls Du Dir da ein Gutachten machen läßt,
ab in die Hausunterlagen, und dann kann auch ein etwaiger Nachkäufer, so
er denn überhaupt davon weiß, beruhigt werden.

Viel Erfolg!
Message has been deleted

Michael Schlücker

unread,
Feb 3, 2014, 3:26:09 AM2/3/14
to
Am 31.01.2014 10:19, schrieb christof....@gmail.com:
> Zweifamilienhaus. Zweite Wohnung wird von Herzschrittmacherpatient bewohnt.
> Je nach Schrittmachertyp können Magnetfelder durchaus mit den Herz-Magnetfeldern interferieren und die Funktion beeinträchtigen,
> das hat mit Glauben/Unglauben nichts zu tun, sondern mit Technik und konkreten Zahlen.

Da kann ich Dich- und auch den Schrittmacherpatienten- beruhigen.
Ich lebe selbst seit 02/2008 nur noch 'im Batteriebetrieb'. Ohne
technische Hilfsmittel macht die bordeigene, nur noch auf einem Topf
laufende Pumpe winterschlaftaugliche maximal 28 Takte pro Minute ;-)
Von Netzfrequenz, üblichen Fernsteuerungen(egal ob die
'allerwelts'-2,4GHz, oder die 35MHz-Modellfluggeräte), Handys und
anderem alltäglichen Geraffel lässt sich der Schrittmacher(bei mir
_plus_ Defibrillator) nicht beeindrucken. Nur von der Verwendung von
Induktionskochplatten und Inverterschweissgeräten rät der Kundendienst
des aktuellen Geräts ab.
Und da ein (bei mir ca. alle 4-5Jahre fälliger) 'Batteriewechsel' in
Wirklichkeit ein kompletter Austausch des Gerätes ist, rennt auch
niemand mehr mit einem störanfälligen Oldtimer in der Brust rum.


Micha

Falk Dµ€bbert

unread,
Feb 5, 2014, 9:30:18 AM2/5/14
to
%:
> Bei einem 20kV-Erdkabel erwarte ich in einigen Metern Abstand
> immer noch mehrere 100nT.

Nein. Die Felder der drei Einzelleiter kompensieren sich. Entscheidend
für die Größe des Einflussbereichs ist einzig der Leiterabstand und die
Frequenz. Beides ist sehr klein somit dürften Superpositionen keine
Rolle spielen und wie bereits geschrieben das Feld bereits nach 10fachen
Kabeldurchmesser in Luft kaum noch feststellbar sein. In einem Medium
wie Erde kann man von zwei Kabeldurchmessern ausgehen.

Falk D.

M G Berberich

unread,
Feb 16, 2014, 4:58:52 PM2/16/14
to
Am Sat, 01 Feb 2014 19:18:56 +0100 schrieb Bert Seidler:
> Erschwerend (erleichternd) kommt dazu, dass die Magnetfelder
> quadratisch (oder war's kubisch) abfallen, d.h. in vielen Metern
> Entfernung kommt eh nix mehr an.

Bei unendlich langen Leitern linear, quadratisch bei punktförmigen
Magneten. Eine Hochspannungsleitung kann man aber lokal eher als
unendlich langen Leiter annehmen.

MfG
bmg

--
„Des is völlig wurscht, was heut beschlos- | M G Berberich
sen wird: I bin sowieso dagegn!“ | berb...@fmi.uni-passau.de
(SPD-Stadtrat Kurt Schindler; Regensburg) | www.fmi.uni-passau.de/~berberic
0 new messages