po...@tipota.de (Siegfrid Breuer) wrote:
> Gegeben sei eine halbzoellige Wasserleitung in Eisenrohr, deren Ende
> ziemlich buendig mit der Wand ist und das seit vermutlich Mitte des
> letzten Jahrhunderts mit einem Stopfen mit Vierkant verschlosssen ist.
> Auch aus Eisen.
> Rausdrehen is nich. Selbst mit der Rohrzange am Rand des Stopfens
> angesetzt tut der so, als ob er Teil der Wasserleitung und nicht
> abschraubbar waere.
> Irgendwelche Ideen, was man noch veranstalten koennte? Heiss machen,
> damit die Hanf/Rost-Kombination marode wird? Kartuschenbrenner haette
> ich da, aber nix, was 'richtig' warm wuerde, z.B. Autogenbrenner.
Sanfte Gewalt hilft offenbar nicht, also ist es Zeit fuer rohe Gewalt.
Dazu sollte man sich aber als allererstes mit dem Haupthahn vertraut
machen und sicherstellen, dass er sich im Falle eines Falles leicht und
schnell schliessen laesst.
Dann wuerde ich zuerst nach einem passenden Schluessel fuer den Vierkant
suchen, Etwas richtig solides, auf das man auch noch eine Eisenstange
als Verlaengerung setzen kann.
Der Rest ist dann Versuch und Irrtum. Warmmachen ist sicherlich eine
Idee. Ich wuerde mit einem Hammer mit sanfter Gewalt (nur so fest
draufschlagen, dass weder Gewinde noch Stopfen verformt werden) so 30-50
Mal draufschlagen. Ziel ist, die Rostschicht zwischen Stopfen und Rohr
zu zermuerben und zu zertruemmern. Etwas Kriechoel (schoen lange warten
so dass es einzieht) kann auch nicht schaden.
Und dann mit brutaler Gewalt. Entweder der Stopfen kommt oder das Rohr
kommt :-)
jue