Ich wollte, ich hätt' sowas. Meine 13-23 Jahre alte
Fußbodenheizung (in konventionell gegossenem Estrich, nehme
ich an) kann ja nicht ewig halten. Wenn da mal was nicht stimmt,
kann ich in allen Räumen alles rausreißen oder mir gleich eine
ganz andere einbauen lassen.
--
Preistreiber Deutsche Post AG
seit 1.1. plus achtzehn Prozent fuer
Maxibrief mit Aufschlag
(=4,40 EUR statt 3,73 EUR).
Hannes Birnbacher wrote:
...
> Ich wollte, ich hätt' sowas. Meine 13-23 Jahre alte
> Fußbodenheizung (in konventionell gegossenem Estrich, nehme
> ich an) kann ja nicht ewig halten. Wenn da mal was nicht stimmt,
> kann ich in allen Räumen alles rausreißen oder mir gleich eine
> ganz andere einbauen lassen.
Wieso das? Leck finden, Estrich an dieser einen Stelle entfernen, Leck
verschliessen, Estrich drauf, Fugen füllen, fertig. Das Parkett müsste
sowieso raus, ob nu Estrich oder Sand drunter ist. Wobei ich das immer noch
nicht verstehe - das Holz trocknet doch ziemlich schnell aus, wenn es
wochenlang von unten beheizt wird. Und es dämmt so gut, dass man die
Vorlauftemperatur erhöhen muss. Der Verbrauch steigt, und das Holz trocknet
noch schneller. Falls man z.B. in der Küche Fliesen hat, wirds da an den
Füssen unangenehm warm (ausser, man legt für die paar Fliesenräume einen 2.
Heizkreis).
Bye, Ralf
> > Ich wollte, ich hätt' sowas. Meine 13-23 Jahre alte
> > Fußbodenheizung (in konventionell gegossenem Estrich, nehme
> > ich an) kann ja nicht ewig halten. Wenn da mal was nicht
> > stimmt, kann ich in allen Räumen alles rausreißen oder mir
> > gleich eine ganz andere einbauen lassen.
>
> Wieso das? Leck finden, Estrich an dieser einen Stelle
> entfernen, Leck verschliessen, Estrich drauf, Fugen füllen,
> fertig.
Klingt gut. Allerdings sehe ich mich immer noch entlang der Rohre
meisseln, wobei ich garantiert auch welche treffe, die noch in
Ordnung gewesen wären. Ich hab' nur die Wüste gesehen, die eine
Heizungsfirma (verantwortet natürlich durch den Betrüger, der mir
mein Haus verkauft hat) hinterlassen hat, weil sie die Lecks
suchen und schließen mussten, bevor ich einzog. (Dessen
Rechtsauffassung, dass das nicht besagt, sie müssten die Löcher
auch wieder schließen und den Fußbodenbelag wiederherstellen,
hatte allerdings nicht lange Bestand...).
> Das Parkett müsste
> sowieso raus, ob nu Estrich oder Sand drunter ist. Wobei ich das
> immer noch nicht verstehe - das Holz trocknet doch ziemlich
> schnell aus,
Isch 'abe gar kein Parkett. Ich würde nie eins wollen. Bei mir
liegen Fliesen und Makrolon (geniales Zeug, das:-).
Hannes Birnbacher wrote:
...
>> Wieso das? Leck finden, Estrich an dieser einen Stelle
>> entfernen, Leck verschliessen, Estrich drauf, Fugen füllen,
>> fertig.
>
> Klingt gut. Allerdings sehe ich mich immer noch entlang der Rohre
> meisseln, wobei ich garantiert auch welche treffe, die noch in
> Ordnung gewesen wären. Ich hab' nur die Wüste gesehen, die eine
> Heizungsfirma (verantwortet natürlich durch den Betrüger, der mir
> mein Haus verkauft hat) hinterlassen hat, weil sie die Lecks
> suchen und schließen mussten, bevor ich einzog.
Die Lecks sind mittels Wärmebildkamera schnell gefunden. Wenns zu viele sind
(ich hatte das Problem leider auch, aber nur im Keller), lohnt sich die
Sache natürlich nicht. Bei mir war es gar nicht so schlimm. Der Rest ist
dicht (wurde laaange abgedrückt), und im Keller sind bei der von mir
geplanten Nutzung Heizkörper besser. Trotzdem schade um das schöne Geld. Es
war jedoch schon erstaunlich, wie schnell eine gute Firma zig Meter
Heizungsrohre, 5 Heizkörper, Zwischenstücke usw. verlegen kann.
> (Dessen Rechtsauffassung, dass das nicht besagt, sie müssten die Löcher
> auch wieder schließen und den Fußbodenbelag wiederherstellen, hatte
> allerdings nicht lange Bestand...).
Kommt immer auf den Auftrag an, den die bekommen haben.
...
>> Das Parkett müsste
>> sowieso raus, ob nu Estrich oder Sand drunter ist. Wobei ich das
>> immer noch nicht verstehe - das Holz trocknet doch ziemlich
>> schnell aus,
>
> Isch 'abe gar kein Parkett. Ich würde nie eins wollen. Bei mir
> liegen Fliesen und Makrolon (geniales Zeug, das:-).
Ich meinte auch die vom OP geschilderte Situation.
Bye, Ralf
> > (Dessen Rechtsauffassung, dass das nicht besagt, sie müssten
> > die Löcher auch wieder schließen und den Fußbodenbelag
> > wiederherstellen, hatte allerdings nicht lange Bestand...).
>
> Kommt immer auf den Auftrag an, den die bekommen haben.
Hier war das anders. Ich hab ein Schrotthaus besichtigt und einen
Aufpreis aufgemacht. Dafür musste mir der Verkäufer das Haus mit
lauffähiger Heizung übergeben. Hat er auch. Waren bloß Löcher in
den Böden, Fußbodenbelägen und Wänden, wo die Heizungsbauer eben
den Leitungen nachgegangen sind.
War übrigens ein hochgestochener Beamter in einer öffentlichen
Einrichtung. Trotzdem ein schäbiger Betrüger, wenn du mich
fragst;-).
>Moin!
>
>Hannes Birnbacher wrote:
>...
>>> Wieso das? Leck finden, Estrich an dieser einen Stelle
>>> entfernen, Leck verschliessen, Estrich drauf, Fugen füllen,
>>> fertig.
>>
>> Klingt gut. Allerdings sehe ich mich immer noch entlang der Rohre
>> meisseln, wobei ich garantiert auch welche treffe, die noch in
>> Ordnung gewesen wären. Ich hab' nur die Wüste gesehen, die eine
>> Heizungsfirma (verantwortet natürlich durch den Betrüger, der mir
>> mein Haus verkauft hat) hinterlassen hat, weil sie die Lecks
>> suchen und schließen mussten, bevor ich einzog.
>
>Die Lecks sind mittels Wärmebildkamera schnell gefunden.
Noch erfolgreicher scheint die Variante mit Gassensor, die vor einiger
Zeit hier mal diskutiert wurde. Dem Heizungswasser wird ein Gas
zugesetzt was natürlich an allen undichten Stellen wieder austritt und
mittels Gassensor gefunden werden kann.
Frage ist natürlich, ob es manchmal sinnvoller wäre die ganze Schlange
zu entfernen, WENN es falsches Material war. Sonst hat man das Theater
öfter.
>>> Das Parkett müsste
>>> sowieso raus, ob nu Estrich oder Sand drunter ist. Wobei ich das
>>> immer noch nicht verstehe - das Holz trocknet doch ziemlich
>>> schnell aus,
Bei Parkett hätte ich mir bestimmt noch einen zusätzlichen
Wandheizkörper gewünscht. Schon um mir an kalten Tagen die Füße nicht
zu verbrennen.
>>
>> Isch 'abe gar kein Parkett. Ich würde nie eins wollen. Bei mir
>> liegen Fliesen und Makrolon (geniales Zeug, das:-).
...und jedes Zimmer wird einzeln geregelt.
Gerd
>War übrigens ein hochgestochener Beamter in einer öffentlichen
>Einrichtung. Trotzdem ein schäbiger Betrüger, wenn du mich
>fragst;-).
Hattest du da vorher einen Widerspruch gesehen?
Obwohl ich nicht wenige Handwerker kenne, denke ich doch, dass mehr
linke Dinger mit Krawatte als im Blaumann verzapft werden ...
Lutz
--
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Gibt es Nachteile von der Sandschüttung zum Zementestrich was die
Fußbodenheizung betrifft?
Welcher Sand würde sich speziell eignen?
Danke, Armin Klein
Armin Klein schrieb:
entscheidend dürfte sein, was der Hersteller der zur Verwendung
vorgesehenen Rohre zum Thema "Verlegung im Sandbett" mitteilt.
ich persönlich bin, ohne mich mit dem Thema näher beschägftigt zu haben,
skeptisch ob es so sehr viel mehr Sinn mach anstatt Estrich nur Sand zu
verwenden.
- der Sand sollte wohl trocken sein = geglühter Sand
- der Wärmedurchgangswiderstand wird größer sein als bei Estrich
- die Korngrößen dürfen das Rohrmaterial nicht schädigen
- der Sand muß verdichtet werden oder/und anderweitig gebunden. (um
Umlagerungen des Sandbettes aufgrund von Schwingungen (Benutzung der
Räume) und anderen temperaturabhängigen Bewegungen dauerhaft zu
verhindern.
als Bindebittel empfehle ich Zement :-)
Armin Klein wrote:
>
> Hallo,
>
> Gibt es Nachteile von der Sandschüttung zum Zementestrich was die
> Fußbodenheizung betrifft?
welche Vorteile verspricht man sich davon (außer daß Sand billiger ist
als Zementestrich)?
gibt es einen Trockenestrich der für Verlegung der Fußbodenheizung
geeignet ist (google), warum das Sandbett?
Robert
Ack;-) Bei geringer Aufbauhöhe ist ein geeignetes Kunstharz ebenfalls
gut geeignet - man erspart sich die bei losem Sand erforderlich
eLastausgleichschicht.
Thomas
Gerd wrote:
...
> Bei Parkett hätte ich mir bestimmt noch einen zusätzlichen
> Wandheizkörper gewünscht. Schon um mir an kalten Tagen die Füße nicht
> zu verbrennen.
Wobei zusätliche Kosten für den 2. Heizkreis dazu kommen, denn die HKs
werden mit höherer Temperatur betrieben als die FBH. Oder man holt _etwas_
grössere HKs, aber das sieht dann unter Umständen nicht so doll aus.
Bye, Ralf
Armin
Thomas Einzel schrieb:
Hallo,
> welche Vorteile verspricht man sich davon (außer daß Sand billiger ist
> als Zementestrich)?
Es geht in erster Linie um die Aufbauhöhe und um das Gewicht.
>
> gibt es einen Trockenestrich der für Verlegung der Fußbodenheizung
> geeignet ist (google), warum das Sandbett?
Was für Problem gibt es mit dem Trockenestrich und der Fußbodenheizung?
Das ist doch ein erprobtes System oder nicht?
Gruß, Armin
>
> Robert
Armin Klein wrote:
> ...
> Es geht in erster Linie um die Aufbauhöhe und um das Gewicht.
>
und um Gewicht zu sparen wird Sand vorgeschlagen?
> >
> > gibt es einen Trockenestrich der für Verlegung der Fußbodenheizung
> > geeignet ist (google), warum das Sandbett?
> Was für Problem gibt es mit dem Trockenestrich und der Fußbodenheizung?
keine mir Bekannten
> Das ist doch ein erprobtes System oder nicht?
mit der Fußbodenheizung im Sand und _darüber_ den Trockenestrich ist der
Aufbau aber schon ungewöhnlich. Schon mal ein Trockenestrichsystem
angesehen das die Funbodenheizung _im_ Trockenestrich hat, bzw. die
Fußbodenheizung Teil des Trockenestrich-systems ist?
Gruß,
Robert
der Sand wird wandern. Möglich wäre statt dessen Edelsplitt, aber da ist
evtl wieder zu viel Luft drin.
Beton direkt aufs OSB bringt, weil zu steif, nicht die richtige
Schwingungsdämpfung.
Die ehemalige ARGE Holz hatte ein sehr gutes Heft zum Fußbodenaufbau.
Wenn der Nachfolger es nicht mehr hat, könnte ich es ganz vielleicht in
meinen Unterlagen wiederfinden.
viele Grüße
Werner
--
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Hallo,
> mit der Fußbodenheizung im Sand und _darüber_ den Trockenestrich ist der
> Aufbau aber schon ungewöhnlich. Schon mal ein Trockenestrichsystem
> angesehen das die Funbodenheizung _im_ Trockenestrich hat, bzw. die
> Fußbodenheizung Teil des Trockenestrich-systems ist?
>
Es handelt sich um die Ausfachung einer Stahlkonstruktion, als
Zwischendecke.
Der Trockenestrich dient eingentlich nur dazu eine Feste Unterlage für
den Parkett zu bekommen. Gibt es da noch andere Möglichkeiten?
Gruß, Armin
langsam wir die Sache etwas unübersichtlich.
Du suchst sowas ähnliches wie eine Bauanleitung für eine Holzbalkendecke
bei der anstatt der Holzbalken Stahlträger verwendet wurden?
Welche Anforderungen sind dan die Decke gestellt?
Luftschallschutz
Körperschallschutz
Wärmeschutz
Brandschutz
Statik
das ist mir für diesen Rahmen hier zu komplex.
[x] Du brauchst einen Planer (ich empfehle einen Statiker Deines
Vertrauens)
Robert
Armin Klein wrote:
> ...
Voraussetzung: Holzbalkendecke mit sichtbarer Balkenlage, auf die der
ganze Aufbau draufkommt. Da KFW-40-Haus, besonders gut isolierter Boden.
Allerdings keine Fußbodenheizung, weil obendrauf Dielenboden kommt,
sondern "nur" die normalen Heizungsrohre.
1. Holzbalken
2. Estrichwaben Fermacell 3cm
3. Splittschüttung da hinein
4. Leiungsebene 3cm: Polystrol um die Rohre herum
5. Trittschall 5mm Polyethylän geschäumt (bei uns nicht anders möglich)
6. Trockenestrichplatten
Bei uns kommen dann noch ein paar Schichten drauf wegen der Dielen und
da wir keine Fußbodenheizung haben.
Ich würde in Deinem Fall den Trittschall unter die Leitungsebene legen.
Achtung: besteht die Möglichkeit, daß von unten her in die Sandebene
gebohrt wird zur Befestigung von Deckenlampen etc. unten? Wenn ja,
unbedingt Waben verwenden, da sonst an der Bohrstelle alles
herausrieselt.... mit Waben nur der "Inhalt" einer Wabe.
Mfg Judith Ischen
> Ist Kunstharz nicht sauteuer?
Ja - aber oft die einzige Möglichkeit bei geringer Aufbauhöhe.
> Ich habe da so ca. 45 qm Fläche.
Ich verkaufe so etwas nicht...
> Was versteht man unter der eLastausgleichschicht?
Das e stammt vom von mir falsch gesetztem Leerzeichen. Lastverteilung
wäre sicher das bessere Wort gewesen. Eine Schicht die die Last
(Möbel, Menschen usw.) so verteilt, dass sich der Sand nicht
verschiebt. Ich habe über deine Idee halt etwas geschmunzelt...
Viel Erfolg - Thomas