Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Schrott aus dem Baumarkt

199 views
Skip to first unread message

H.-A. Losch

unread,
Oct 18, 2000, 3:00:00 AM10/18/00
to
Wer kennt die Erfahrung nicht, Billigprodukte aus dem Baumarkt sind oft
selbst die paar Groschen nicht wert.
Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
nehmen sollte?
--
Heinz-Alfred Losch
lo...@hallopress.de

Andreas Bulkens

unread,
Oct 18, 2000, 3:00:00 AM10/18/00
to

H.-A. Losch <Lo...@hallopress.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8sklat$72q$06$1...@news.t-online.com...
Nette Einleitung...suchst Du nach Arbeit ???

Gruß,

--
Andreas Bulkens
Berliner Straße 17
47623 Kevelaer

bul...@t-online.de
Bekennender-Baumarkt-Hasser...
Oft muß der mündige und fähige Handwerker ausbaden,
was der praxisfremde Ing. als theoretisch machbar empfindet.


Andrea Glatthor

unread,
Oct 18, 2000, 3:00:00 AM10/18/00
to
Hallo Andreas,

"Andreas Bulkens" <bul...@t-online.de> schrieb:

> H.-A. Losch <Lo...@hallopress.de> schrieb:

>> Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
>> nehmen sollte?

> Nette Einleitung...suchst Du nach Arbeit ???

Bei dieser Sig:

> Bekennender-Baumarkt-Hasser...
> Oft muß der mündige und fähige Handwerker ausbaden,
> was der praxisfremde Ing. als theoretisch machbar empfindet.

... hätte ich von Dir eine andere Antwort erwartet. Da habe ich mich
offensichtlich verschätzt. ;-)


Andrea

Thorsten Kuthe

unread,
Oct 19, 2000, 2:29:46 AM10/19/00
to
"H.-A. Losch" <Lo...@hallopress.de> gab die nachfolgende Information
kund:

>Wer kennt die Erfahrung nicht, Billigprodukte aus dem Baumarkt sind oft
>selbst die paar Groschen nicht wert.

>Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
>nehmen sollte?

Im Sinne von, weil sie wohl Schrott sind oder im Sinne von weil sie
wohl gerade gut sind?

Ich muss allerdings auch sagen, dass in letzter Zeit die Baumaerkte in
den bisher kritischen Bereichen auch immer mehr Qualitaetprodukte
haben. Mir fiel z. B. auf, dass der ganze Kram, den ich im
Sanitaerfachhandel an Zubehoer bekommen habe wie Wannenanker, etc.
genauso im Baumarkt verkauft wird, sprich gleiche Produkte. Preise
habe ich allerdings nicht verglichen, die gingen in der Masse unter
;-)

Thorsten
--
Erraten von Musiktiteln aus Bildern: das Rätsel mit Pfiff bei
http://www.softnews.de:
Außerdem: Mietrecht FAQ, Kochrezepte und mehr
E-Mail: a275x...@smail.uni-koeln.de (Del xxx)

Norbert Buschmann

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to

"H.-A. Losch" schrieb:

> Wer kennt die Erfahrung nicht, Billigprodukte aus dem Baumarkt sind oft
> selbst die paar Groschen nicht wert.

Der Aussage stimme ich zu.

> Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
> nehmen sollte?

Was soll die Frage? Wer nimmt - wenn ich bereit waere, oeffentlich einige
Firmen als vermutliche Schrottproduzenten zu nennen - welche Produkte mit
welchen Testmethoden "unter die Lupe"? Wird das Ganze dann irgendwie
veroeffentlicht? Wer bezahlt die Prozesskosten, wenn eine der Firmen mit den
Erebnissen nicht einverstanden ist und einen Prozess anfaengt?

So viele Fragen....
Norbert

ps: Eigentlich koennte Andrea G. doch ihre Enttaeuschung ueber unerwartete
Antworten zu der urspruenglichen Frage in eine geeignete Aktivitaet
umwandeln und Links zu Webseiten sammeln, auf denen Testberichte verfuegbar
sind. (Z.B. bei "Selbst" das Stichwort "Mannesmann" suchen.) Wenn sie schon
Links fuer uns sammelt...

wern...@my-deja.com

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
In article <39EEAD5E...@uni-muenster.de>,

Norbert Buschmann <bus...@uni-muenster.de> wrote:
>
>
> "H.-A. Losch" schrieb:
>
> > Wer kennt die Erfahrung nicht, Billigprodukte aus dem Baumarkt sind
oft
> > selbst die paar Groschen nicht wert.
>
> Der Aussage stimme ich zu.
>
Da hab ich mal ein paar Holzschrauben ( 8 x 140 ) aus dem Baumarkt
geholt, reingedreht, von 5 Schrauben sind 2 abgerissen ( nein, ich habe
keine Schwarzenegger-Oberarme ). Klarer Fall: Baumarktschund.

Also vornehmen: nie wieder Baumarkt und zum Fachhändler für
Befestigungstechnik, der ist eigentlich gut sortiert. Aber
Holzschrauben mit Stempel, wenigstens 4.6, besser 8.8 ? Fehlanzeige.
Sollte ich in Edelstahl nehmen. Und dann Edelstahl-Unterlegscheiben und
Edelstahl- Bulldogdübel dazu ?? Sehr schlau :-(
Also habe ich die normalen genommen, die 2. ist dann wieder abgerissen.

Soweit zum Qualitätsunterschied. Dafür war der Fachladen teurer und
hatte keine längeren, während der Baumarkt die bis 8 x 220 hatte.

Viele Grüße
Werner Reimann


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Anselm Proschniewski

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
"H.-A. Losch" wrote:
>
> Wer kennt die Erfahrung nicht, Billigprodukte aus dem Baumarkt sind oft
> selbst die paar Groschen nicht wert.
> Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
> nehmen sollte?

Ich kenne da eine Bohrmaschine der Marke XY, die zweimal schnell
hintereinander ihren Geist aufgegeben hat. Beton und Putz anrühren darf
man damit eben nicht, auch wenn es dem Heimwerker irgendwie "sinnvoll"
erscheint und eigentlich nicht schaden sollte. Da beim 2. Mal eindeutig
ein Garantiefall, bekam ich nach einigen Wochen eine neue Bohrmaschine.
Weil ich aber inzwischen eine Bohrmaschine der Marke "Z" gekauft hatte
(der Bau konnte schlecht warten), liegt diese original verpackt bei mir
im Keller.

Wer hat nun Schuld, der Baumarkt AB, bei dem ich die Maschine gekauft
habe, oder der Hersteller XY, der als "Markenhersteller" weltbekannt ist
?
Soll ich nun sagen: "Finger weg von XY-Produkten, ich kaufe nur noch
Z-Produkte ..." ?

Anselm aus Stuttgart/Esslingen

--
event. E-Mails bitte an: prosch...@str.daimler-benz.com

H.-A. Losch

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
> Nette Einleitung...suchst Du nach Arbeit ???

so kann man es auch sehen. Konkret suche ich ein paar Tips über besonders
schrottige Produkte.

Viele Grüße
--
Heinz-Alfred Losch
lo...@hallopress.de

H.-A. Losch

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
> > Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
> > nehmen sollte?
>
> Was soll die Frage? Wer nimmt - wenn ich bereit waere, oeffentlich einige
> Firmen als vermutliche Schrottproduzenten zu nennen - welche Produkte mit
> welchen Testmethoden "unter die Lupe"? Wird das Ganze dann irgendwie
> veroeffentlicht? Wer bezahlt die Prozesskosten, wenn eine der Firmen mit
den
> Erebnissen nicht einverstanden ist und einen Prozess anfaengt?

Zur Zeit suche ich erstmal ein paar "Schrottprodukte", die gerade so aktuell
in den Baumärkten zu finden sind. Wenn es sich lohnt sie zu untersuchen und
ausführlich drüber zu berichten, werde ich die geeigneten Testmethoden und
Medien suchen. Prozesskosten? Das hängt schließlich auch davon ab, wie
handfest die Ergebnisse sind. Bisher habe ich da Glück gehabt.

Martin Rabers

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
> Zur Zeit suche ich erstmal ein paar "Schrottprodukte", die gerade so aktuell
> in den Baumärkten zu finden sind. Wenn es sich lohnt sie zu untersuchen und
> ausführlich drüber zu berichten, werde ich die geeigneten Testmethoden und
> Medien suchen.


Warum suchst du aber nur Billigprodukte die nichts taugen? Es gibt auch
sehr viele Markenprodukte die nichts taugen und dabei noch erheblich
mehr kosten.

Irgendwie scheint mir, du suchst für deine Theorie billig=schlecht und
teuer=gut eine "einseitige" Begründung.

H.-A. Losch

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
> Warum suchst du aber nur Billigprodukte die nichts taugen? Es gibt auch
> sehr viele Markenprodukte die nichts taugen und dabei noch erheblich
> mehr kosten.
> Irgendwie scheint mir, du suchst für deine Theorie billig=schlecht und
> teuer=gut eine "einseitige" Begründung.

Ich schließe Markenprodukte nicht aus, die schrottig sind. Hast du ein paar
gute Beispiele?

Thorwald Brandwein

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
Norbert Buschmann schrieb in Nachricht
<39EEAD5E...@uni-muenster.de>...
>"H.-A. Losch" schrieb:

>> Wer kennt die Erfahrung nicht, Billigprodukte aus dem Baumarkt sind
oft
>> selbst die paar Groschen nicht wert.
>

>Der Aussage stimme ich zu.
>

>> Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die
Lupe
>> nehmen sollte?
>
>Was soll die Frage? Wer nimmt - wenn ich bereit waere, oeffentlich
einige
>Firmen als vermutliche Schrottproduzenten zu nennen - welche Produkte
mit
>welchen Testmethoden "unter die Lupe"? Wird das Ganze dann irgendwie
>veroeffentlicht? Wer bezahlt die Prozesskosten, wenn eine der Firmen mit
den
>Erebnissen nicht einverstanden ist und einen Prozess anfaengt?


Also diese Angst habe ich nicht!

Ich habe mich wider besseres Wissen vor ein paar Monaten hinreissen
lassen, zwei Sonderangebote aus dem Sortiment eines Baumarktes, dessen
Name mit P beginnt zu erwerben. Dummerweise war dies auswärts, so dass
eine umgehende Rückgabe nicht lohnte.

1. Winkelschleifer (Flex), Scheibendurchmesser 230 mm
Das Gerät macht Geräusche, die auf einen Gebtriebeschaden schließen
lassen. Der Schalter fúnktioniert nur auf gutes Zureden. Beim Fetten des
Getriebes (war werkseits bestenfalls alibimäßig) fiel mir eine
Wellenlagerung auf, die ich für unverantwortlich halte. Glücklicherweise
ist dieses Teil ein Ersatzgerät, das nur sehr selten benutzt wird, wenn
das 10 Jahre alte - völlig intakte - Markengerät ausnahmsweise nicht
verfügbar ist.
Ich überlege aber immer noch, ob ich das Gerät, das ich für gefährlich
halte, nicht mal beim TÜV - oder meiner Berufsgenossenschaft - vorführen
sollte. Jedenfalls habe ich vorsorglich einen weitgehend geschlossenen
Schutz um die Scheibe montiert und seitdem liegt das Gerät ungenutzt
herum.

2. der dazugehörige Ständer.
Den konnte ich leider nicht ausprobieren. Der Karton in dem er sich auf
der Heimfahrt befand ist im Kofferraum umgekippt, die Einzelteile sind
herausgefallen und ein billiges Alu-Gussteil ist gebrochen. Ich danke
diesem Zufall - oder war es das Werk meines Schutzengels?!

Und noch eins - diesmal ein Diskounter mit A...

Kleiner Winkelschleifer.
Gekauft für den Notfall (Ersatzgerät). Über ein Jahr originalverpackt auf
Vorrat liegen lassen.... Dann ausgepackt und benutzt. Nach höchstens 30
Sekunden Totalschaden - das Lüfterrad flog durch die Lüftungsschlitze im
Gehäuse. Unbrauchbar.

Aber zur Ehrenrettung dieses Ladens:
Vor etwa 8 Jahren dort 2 Bohrmaschinen gekauft. Dauereinsatz zum
Schrauben, Schleifen und Polieren.
Mindestens eine erreicht eine wesentlich höhere Lebenzeit als ebenso
benutzte Markengeräte aus dem Fachhandel. Wie es der zweiten geht, ist
unbekannt - seit letztem Jahr verschollen.....

Fazit: Beim Laden mit A kann man scheinbar Glück haben. Deshalb kaufe ich
dort gelegentlich noch Geräte. Allerdings werden die sofort getestet und
zwar unter erschwerten Bedingungen. Bei Verdacht auf Mängel werden sie
zurückgegeben - und auch anstandlos angenommen.


Grüße
Thorwald Brandwein


--
"Bei der Stapelung der Wohnungen nach oben geht zuerst der
Mensch zugrunde und dann die Natur. Bei der Stapelung in die
Breite läuft es umgekehrt." (Friedensreich Hundertwasser)
www.biotekt.de Biotektur => Bauen (auch) mit Pflanzen

Martin Rabers

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
> Ich schließe Markenprodukte nicht aus, die schrottig sind. Hast du ein paar
> gute Beispiele?

Nein, konkret (extreme Fälle) eigentlich nicht - weder von billigen
NoName-Produkten, noch von Markengeräten. Meist halten die Geräte bei
üblichem Heimwerkereinsatz auch weit mehr als die ersten 6 Monate aus,
wenn man sie nicht gerade beim Hausbau einsetzt.

Ich glaube auch, dass es sich Hersteller/Importeure nicht leisten
können, total schlechte Produkte zu verkaufen, da die Rückläufer bei
diesen Firmen erhebliche Kosten verursachen. Und die Baumärkte mit ihrer
gewissen Einkaufsmacht wälzen das Risiko in knallharten Verträgen sicher
zu 150% an den Lieferanten ab. Ich selbst habe auch schon mal einen sehr
grossen Handelskonzern (keinen Baumarkt) mit einem Produkt beliefert und
weiß wie solche Verträge bezüglich den Rückläufern aussehen können: Ich
musste pro Rückläufer ca. 5 DM (Waren-Ladenpreis ca. 30 DM) für die
"Verschrottung" bezahlen, bekam den Grund für den Rücklauf nicht genannt
und den Rückläufer sowieso nicht mehr zu Gesicht. Allerdings hatte ich
auch sogut wie keine Rückläufer, weshalb mich so ein Knebelvertrag
diesbezüglich nicht sonderlich berührte.

Das letzte was ich im Baumarkt (Praktiker) getauscht habe, war eine
Halogen-Scheiwerferbirne fürs Auto die nach 14 Tagen den "Geist"
aufgegeben hat. Das ist allerdings schon über 5 Jahre her und 2 andere
Halogenbirnen haben damals auch nicht länger gehalten. Es war vermutlich
eher ein Fehler vom Auto selbst. Die Beschäftigte vom Baumarkt wollte
die Birne eigentlich zuerst nicht tauschen, aber irgendwie habe ich
nicht locker gelassen und vermutlich wollte sie dann ihre Ruhe haben
...... (heute würde ich sowas wegen den paar Mark nicht mehr machen).

Siegfried Schmidt

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to
Hallo Anselm,

>Da beim 2. Mal eindeutig
>ein Garantiefall, bekam ich nach einigen Wochen eine neue Bohrmaschine.
>Weil ich aber inzwischen eine Bohrmaschine der Marke "Z" gekauft hatte
>(der Bau konnte schlecht warten), liegt diese original verpackt bei mir
>im Keller.

Dann hast Du entweder schlecht verhandelt oder der Laden hat ein Defizit im
Service.

Ich weis, man hat darauf keinen Anspruch, aber bislang wurde mir von jedem
(Bau)markt defekt gegen neu umgetauscht. Wenn bei Angebotsware nichts mehr
zum umtauschen da war, gabs anstandlos Geld zurück oder eine Verrechnung
mit einem anderen Gerät. Es wurde nie versucht, auf eine Reperatur zu
vertrösten.

>Soll ich nun sagen: "Finger weg von XY-Produkten, ich kaufe nur noch
>Z-Produkte ..." ?

Geh' das nächste mal in einen anderen Laden.

Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 19, 2000, 3:00:00 AM10/19/00
to

Tach Heinz-Alfred,

Du meintest am 18.10.00 zum Thema
"Schrott aus dem Baumarkt":

> Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
> nehmen sollte?

Schrauber-Bits! Ich weiß nicht, wie das heute aussieht, aber vor zwei
Jahren hab ich mich für DM 4,95 dermaßen amüsiert, daß der Bit-Kauf
dann doch wieder ein gutes Geschäft war:
Bei Stinnes in Köln-Zollstock ein Kreuzschlitz-Bit Philips Gr. 3
gekauft, und zwar eins von den einzeln verpackten in goldenem Outfit
(ich kannte das bis dahin als Merkmal für Bits, die man auch für mehr
als 5 Schrauben benutzen kann, ohne daß sie dann abgenutzt sind). Den
Preis von DM 4,95 hielt ich deswegen für angemessen.
Nach einmaligem Durchdrehen war dann nicht etwa die betreffende
Schraube hinüber, sondern das Bit. Ich hab mich daraufhin köstlich
amüsiert beim Durchsägen dieses Bits mit einem ganz normalen
Metallsägeblatt! Naja, vieleicht wäre das anders verlaufen, wenn
Schraube und Sägeblatt auch von Stinnes gewesen wären...
Jedenfalls käme ich nie wieder auf die Idee, irgend etwas, was ich
ernsthaft benutzen will, dort zu kaufen. Schrauben sowieso nicht, denn
erstens sind die vom Material her meistens Müll und zweitens lohnt es
sich für jemand, der nicht nur einmal im Leben drei Schrauben braucht,
ganz sicher nicht, mit dem Kaufpreis im Baumarkt das Personal zu
finanzieren, das die Dinger abgezählt hat. Ein Tausenderpack _richtige_
Schrauben beim richtigen Händler gekauft kommt im Endeffekt billiger.

Sigi
--
[X] <-- nail here for new monitor

Bjoern Hesse

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
Anselm Proschniewski <anse...@my-deja.com> writes:

> Ich kenne da eine Bohrmaschine der Marke XY, die zweimal schnell
> hintereinander ihren Geist aufgegeben hat. Beton und Putz anrühren darf
> man damit eben nicht, auch wenn es dem Heimwerker irgendwie "sinnvoll"

> erscheint und eigentlich nicht schaden sollte. Da beim 2. Mal eindeutig

Aussage meines Fachhandels. "Nehmen sie um Gottes willen _nie_ eine
Bohrmaschien oder einen Bohrhammer um mit einem Ruehrquirl zu
hantieren. _Die_ Kraefte schaffen jedes Bohrfutter".
Die Spezialruehrquirlmaschienen scheinen eine Berechtigung zu
haben. :-)

Bjoern

Martin Kienass

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
Am Thu, 19 Oct 2000 22:32:59 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:


>Am Thu, 19 Oct 2000 21:24:20 +0200 schrieb Martin Rabers
><Mart...@t-online.de> :


>
>>
>>Ich glaube auch, dass es sich Hersteller/Importeure nicht leisten
>>können, total schlechte Produkte zu verkaufen, da die Rückläufer bei
>>diesen Firmen erhebliche Kosten verursachen.

Es gibt sicherlich genug Käufer, die sich über schlechte Produkte,
die sie gekauft haben ärgern, ohne sie zurück in den Laden zu
bringen. Aus welchen Gründen auch immer.
Wenn es sich nicht lohnen würde, würde Schrottware nicht produziert
und verkauft werden.

>*gröl* Hab ich Dich kürzlich schon mal wegen so ner Äusserung geflamed
>oder war das jemand anders?;-). Es wird doch sowieso kein Schrott mit
>Vorbedacht gefertigt, sondern das organisatorische und
>fertigungstechnische Können fehlt.

Quatsch. Es werden aus Kostengründen bspw. Fertigungstoleranzen
"großzügiger" ausgelegt/nicht beachtet und/oder minderwertige
Materialien eingesetzt.

>Bsp. soll man mit einem verschlissenen Werkzeug weiterproduzieren,
>wenn das Geld für eine Neuausstattung fehlt.

Das ist ein Beispiel für Schrottfertigung mit Vorbedacht, nicht für
mangelnde Organisation oder fehlendes fertigungstechnisches Können.

>Sonst wären nicht 99 Prozent aller Energiesparlampen purer Betrug ...

..kauf halt die richtigen und setze sie richtig ein. Ich bin mit den
bei mir zum Einsatz kommenden Produkten zweier bekannter Hersteller
sehr zufrieden.

>sonst würde ich nicht von Westfalia eine Gripzange bekommen haben, die
>einen _vollen Zentimeter_ Seitenspiel hatte ...

..wenn man Werkzeug bei Westfalia kauft, muß man damit rechnen. Gehe
mal spaßeshalber in den nächsten Werkzeugladen (ich weiß, im
Westerwald kann der sehr weit entfernt sein ;-) ), laß Dir einige
Werkzeuge zeigen und vergleiche dann Preis und Qualität mit
Westfalia...
..wenn Du es nicht vorher schon geahnt hast, dann weißt Du dann, wo
die ach so günstigen Westfalia-Billigpreise herkommen.
Oder andersherum:
Gute Qualität kostet auch bei Westfalia gutes Geld.

>Und dem Handel ist es doch sch...egal, ob ein Teil gut ist oder nicht.

So?

>Hast Du nie bei Praktiker ein Teil zurückgebracht und denen _gezeigt_,
>dass es nicht funktioniert, und sie haben es seelenruhig in's Regal
>zurückgestellt? Ich schon, und nicht nur einmal;-).

Wenn es genug Leute geben würde, die Schrott in den Laden
zurückbringen und weniger, die ihn kaufen, würde sich das ändern.

Mein Werkzeughändler (na gut, der hat ausschließlich Fachhandwerker
als Kundschaft) würde nie auf die Idee kommen, Reklamationen seiner
Kunden derart oberflächlich zu behandeln. Das könnte er sich ebenso-
wenig leisten, wie die von Dir beschriebene Werkzeugqualität
anzubieten.
Die würde ihm nämlich duzendweise "um die Ohren gehauen" werden.

--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)

H.-A. Losch

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to

Recht hast Du. Eine normale Bohrmaschine eignet sich höchstens zum Anrühren
vom dünnflüssigen Farben. Für Mörtel oder Putz sind die Maschinen nicht
ausgelegt. Hierfür gibt es ein paar Bohrmaschinen-Modelle mit besonders
hoher Übersetzung (= niedrigen Drehzahlen) und entsprechende Rührgeräte, die
auch deutlich ergonomischer sind.

H.-A. Losch

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
> Schrauber-Bits! Ich weiß nicht, wie das heute aussieht, aber vor zwei
> Jahren hab ich mich für DM 4,95 dermaßen amüsiert, daß der Bit-Kauf
> dann doch wieder ein gutes Geschäft war:
> Bei Stinnes in Köln-Zollstock ein Kreuzschlitz-Bit Philips Gr. 3
> gekauft, und zwar eins von den einzeln verpackten in goldenem Outfit
> (ich kannte das bis dahin als Merkmal für Bits, die man auch für mehr
> als 5 Schrauben benutzen kann, ohne daß sie dann abgenutzt sind). Den
> Preis von DM 4,95 hielt ich deswegen für angemessen.
> Nach einmaligem Durchdrehen war dann nicht etwa die betreffende
> Schraube hinüber, sondern das Bit. Ich hab mich daraufhin köstlich
> amüsiert beim Durchsägen dieses Bits mit einem ganz normalen
> Metallsägeblatt! Naja, vieleicht wäre das anders verlaufen, wenn
> Schraube und Sägeblatt auch von Stinnes gewesen wären...

Ich werde mal schauen, ob ich so etwas auch heute noch finde.

Patrick Schelauske

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
In article <8sn7kr$aeo$00$1...@news.t-online.com>, "H.-A. Losch" <Lo...@hallopress.de> writes:
>> Nette Einleitung...suchst Du nach Arbeit ???
>
>so kann man es auch sehen. Konkret suche ich ein paar Tips über besonders
>schrottige Produkte.
>

Die dann aber nur aus dem Baumarkt stammen duerfen, stimmts?

Und am Ende erzaehlst du uns das man im Baumarkt nicht kaufen
darf, gelle?


Bis du zufaellig "Reporter" fuer Bild/Sat1/RTL?


Patrick Schelauske


Andrea Glatthor

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
Hannes Birnbacher <Hannes.B...@onlinehome.de> schrieb:
> Am 20 Oct 2000 00:36:45 +0200 schrieb Bjoern Hesse:
> >Anselm Proschniewski <anse...@my-deja.com> writes:

[Bohrmaschine zum Mörtelanrühren]
> >> Beton und Putz anrühren darf man damit eben nicht,[...]

> >Aussage meines Fachhandels. "Nehmen sie um Gottes willen _nie_ eine
> >Bohrmaschien oder einen Bohrhammer um mit einem Ruehrquirl zu
> >hantieren. _Die_ Kraefte schaffen jedes Bohrfutter".

> [...] Maschine
> ausschalten, bevor man den Quirl rauszieht. Und Wenn der Inhalt
> Anstalten macht, sich mit der Umdrehungszahl der Bohrmaschine zu
> synchronisieren;-).

<unschuldig_guck'>
Wieso das? Die Belastung des Bohrfutters geht doch dabei gegen Null. </>

SCNR


Andrea

Julien Wolf

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
"H.-A. Losch" schrieb:

> Eine normale Bohrmaschine eignet sich höchstens zum Anrühren
> vom dünnflüssigen Farben. Für Mörtel oder Putz sind die Maschinen nicht
> ausgelegt. Hierfür gibt es ein paar Bohrmaschinen-Modelle mit besonders
> hoher Übersetzung (= niedrigen Drehzahlen) und entsprechende Rührgeräte, die
> auch deutlich ergonomischer sind.

Manch mitlesender Ossi kennt die Eibenstocker 2-Gang Schlagbohrmaschinen
und reibt sich die Haende. Die Dinger sind selbst zum Anruehren ganzer
Saecke Trockenmoertel oder Dickbettkleber wie geschaffen und waren nicht
umsonst so begehrt ... unverwuestlich. Im Schnellgang schafft man mit
etwas Geschick die Spritzer der Schlempe bis in sechs Meter Hoehe -
Putzmaschine ueberfluessig. Von Ergonomie kann allerdings selbst beim
Nach-Wende-Modell keine Rede sein. ;-)


Gruss,
Julien

H.-A. Losch

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
>>Manch mitlesender Ossi kennt die Eibenstocker 2-Gang Schlagbohrmaschinen
und reibt sich die Haende. Die Dinger sind selbst zum Anruehren ganzer
Saecke Trockenmoertel oder Dickbettkleber wie geschaffen und waren nicht
umsonst so begehrt ... unverwuestlich. Im Schnellgang schafft man mit
etwas Geschick die Spritzer der Schlempe bis in sechs Meter Hoehe -
Putzmaschine ueberfluessig. Von Ergonomie kann allerdings selbst beim
Nach-Wende-Modell keine Rede sein. ;-)<<

Eibenstock ist mittlerweile auch einer der Spezialisten, der ganz
ordentliche Rührgeräte herstellt. Die Ergonomie des kleinen Rührgerätes
wurde auch verbessert, nachdem ich das mal öffentlich kritisiert hatte.

Martin Rabers

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
> (merke, jeder Motor ist auch ein Dynamo;-).

Du meinst es sollten die Elektrotechnik-Bücher umgeschrieben werden ;-)

H.-A. Losch

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
> Ich meine, in der Sache kriegt man doch bei Westfalia auch alle
> Markenfabrikate. Werkzeugläden hingegen sind bisweilen so blasiert,
> lahm und unfreundlich, dass mir dort schon Käufe einfach misslungen
> sind - die wollen gar keine zusätzliche Kundschaft. Und Dinge wie
> Gripzangen _konnte_ man zwei Jahrzehnte lang nur als dubiose
> Importfabrikate kaufen, weil die drögen deutschen Hersteller einem so
> lange ihre untauglichen und ineffizienten Wasserpumpenzangen angedreht
> haben (über besagten Werkzeugfachhandel übrigens), ohne auch nur das
> Hebelprinzip der Gripzange überhaupt zur Kenntnis genommen zu haben.
> Ich bin nicht mal sicher, ob sie's bis heute gemerkt haben.

Haben sie, siehe http://www.knipex.de/katalog/grip/gripzangen.htm

--
Heinz-Alfred Losch
lo...@hallopress.de

Martin Rabers

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
> >> (merke, jeder Motor ist auch ein Dynamo;-).
> >
> >Du meinst es sollten die Elektrotechnik-Bücher umgeschrieben werden ;-)
>
> ? Bitte um Erläuterung.

Es gibt Motortypen welche sich auch als Generator betreiben lassen, wie
z.B. Gleichstrommotoren, Schleifringläufer ..... Aber es gibt auch
welche bei denen dies nicht geht, wie z.B. Kondensatormotoren
(Waschmaschine ....), Drehstrom-Kurzschlußläufer (Kreissäge ....).

Bruno Widmann

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
In article <39F1816E...@t-online.de>, Martin Rabers wrote:
>
>Es gibt Motortypen welche sich auch als Generator betreiben lassen, wie
>z.B. Gleichstrommotoren, Schleifringläufer ..... Aber es gibt auch
>welche bei denen dies nicht geht, wie z.B. Kondensatormotoren
>(Waschmaschine ....), Drehstrom-Kurzschlußläufer (Kreissäge ....).

Also soweit ich mich erinnern kann geht das schon..
Wenn naemlich der Laeufer schneller laeuft als das Staenderdrehfeld
rotiert (Schlupf < 0) arbeitet ein Asynchronmotor als Generator.

Ein Kondensatormotor ist doch ein Asynchronmotor, nur einphasig?

F'up de.sci.ing.elektrotechnik

Martin Kienass

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
Am Fri, 20 Oct 2000 21:48:42 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:

[...]
>Die Philips und Sylvania, die als einzige den 1998er Test bestanden
>haben, können die sich bei immer noch 16...22 Mark je Lampe hinten
>reinstecken,

macht bei 6000 Betriebsstunden (Herstellerangabe, die ich durchaus
bestätigen kann) 0,4 Pf/h + 1/4 der Energiekosten einer normalen
Glühlampe. Ich finde das überzeugend.

[...]
>Für 600 Mark bei 30 Lampen für's ganze Haus

Ich muß zugeben, 30 Energiesparlampen habe ich nicht annähernd in
Betrieb. Liegt es ev. daran, daß Du die Dinger auch in Bereichen
einsetzen willst, für die sie nicht geeignet sind?
Bspw. mögen sie häufiges Ein- und Ausschalten nicht besonders, auch
tiefe Temperaturen (Außenbeleuchtung) können die Lebensdauer
drastisch reduzieren.

Bjoern Hesse

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
Hannes Birnbacher <Hannes.B...@onlinehome.de> writes:

> Am 20 Oct 2000 05:34:43 GMT schrieb mar...@makienet.de (Martin
> Kienass) :


> >Mein Werkzeughändler (na gut, der hat ausschließlich Fachhandwerker
> >als Kundschaft) würde nie auf die Idee kommen, Reklamationen seiner
> >Kunden derart oberflächlich zu behandeln.

ack. Dem kann ich nur zustimmen.

> (interessiert) hat der nach der Bürozeit eigentlich noch auf? Und

Die meisten haben eher fuer die Handwerker auf. 7 bis 17 Uhr.

> nimmt er von den Privatkunden genau dieselben Preise wie von den
> Handwerkerfirmen?

Bei meinem gibt es mehrere Staffeln. Als Privatkunde zahlst Du dann
mehr als eine grosse Handwerksfirma die haeufig dort kauft.

Bjoern

Martin Kienass

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
Am Fri, 20 Oct 2000 21:48:47 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:


>Am 20 Oct 2000 05:34:43 GMT schrieb mar...@makienet.de (Martin
>Kienass) :
>
>>

>>..wenn man Werkzeug bei Westfalia kauft, muß man damit rechnen. Gehe
>>mal spaßeshalber in den nächsten Werkzeugladen (ich weiß, im
>>Westerwald kann der sehr weit entfernt sein ;-) ), laß Dir einige
>>Werkzeuge zeigen und vergleiche dann Preis und Qualität mit
>>Westfalia...
>>..wenn Du es nicht vorher schon geahnt hast
>

>Wird das so eine "meiner ist der größte" Diskussion?

Nein, warum? Ich weiß nicht wie groß die Werkzeugläden im Westerwald
so sind. :o)

>Mail mir Deine
>Anschrift, dann schick ich Dir unbesehen und freiwillig ne Urkunde,
>dass Du gewonnen hattest.

Schlag sie bei www.denic.de nach

>
>Ich meine, in der Sache kriegt man doch bei Westfalia auch alle
>Markenfabrikate.

Du hast mich nicht vollständig genug gequotet. Ich hatte nämlich
weiter geschrieben:

>>Gute Qualität kostet auch bei Westfalia gutes Geld

Würde mich wundern, wenn z.B. Knipex oder Gedore bei Westfalia
billiger wäre als anderswo. Gegenbeispiele sind natürlich willkommen.

>Werkzeugläden hingegen sind bisweilen so blasiert,
>lahm und unfreundlich, dass mir dort schon Käufe einfach misslungen
>sind - die wollen gar keine zusätzliche Kundschaft.

Das muß ich Dir leider bestätigen, solche Läden gibt es.

>Und Dinge wie
>Gripzangen _konnte_ man zwei Jahrzehnte lang nur als dubiose
>Importfabrikate kaufen, weil die drögen deutschen Hersteller einem so
>lange ihre untauglichen und ineffizienten Wasserpumpenzangen angedreht
>haben (über besagten Werkzeugfachhandel übrigens), ohne auch nur das
>Hebelprinzip der Gripzange überhaupt zur Kenntnis genommen zu haben.

Ööhm. Differiert der Einsatzbereich von Gripzangen und
Wasserpumpenzangen nicht ein ganz klein wenig?

Abgesehen davon bin ich mir ziemlich sicher, daß ich bereits vor 15
Jahren mit brauchbaren Grip- und Wapu-Zangen aus dem Werkzeughandel
gearbeitet habe. Ob die aus deutscher Produktion stammten weiß ich
nicht, wenn die Qualität stimmt ist das aber auch wurscht.

Martin Kienass

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
Am Fri, 20 Oct 2000 21:48:50 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:


>Am 20 Oct 2000 05:34:43 GMT schrieb mar...@makienet.de (Martin
>Kienass) :
>
>>

>>Mein Werkzeughändler (na gut, der hat ausschließlich Fachhandwerker
>>als Kundschaft) würde nie auf die Idee kommen, Reklamationen seiner
>>Kunden derart oberflächlich zu behandeln.
>

>(interessiert) hat der nach der Bürozeit eigentlich noch auf?

www.werkzeug-hansa.de
www.bti.de

>Und


>nimmt er von den Privatkunden genau dieselben Preise wie von den
>Handwerkerfirmen?

Ich weiß nicht, ob die auch Privatkunden beliefern. Falls ja, dürften
die Listenpreise dieselben wie für Fachhandwerker sein. Rabatte sind
dann Verhandlungssache.
Wenn Du z.B. planst, in nächster Zeit fünf oder sechs Kernbohrgeräte
zu kaufen, wird man Dir sicherlich einen Preisnachlaß gewähren....

Andreas Bulkens

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
Ein guter Fachhändler (auch hier gibt es zahllose schwarze Schafe) wird
weder seine "Laufkundschaft" noch seine Handwerks- und Industriekunden im
Regen stehen lassen.
Im guten Fachhandel nimmt sich ein Verkäufer die gleiche Zeit für ein
Beratungs-/Verkaufsgespräch für Eisenwaren im Wert von 3,-DM wie auch für
ein ebensolches mit Bezug auf Maschinen und Zubehör im drei bis
vierstelligen Vorkommabereich.
Oft gelingt es auch, Maschinen außerhalb der offiziellen Garantiezeit noch
kostenlos reparieren zu lassen.

Das Baumärkte größtenteils Geräte minderwertiger Qualität zu (dafür)
überzogenen Preisen feilbieten ist doch bekannt. Viele Firmen (wie Bosch)
haben bereits Baumärkte abgemahnt, weil ihre Produkte zu billig angeboten
wurden (VK = EK + MwSt).
Allerdings kann man "Markennamen" wie T.I.P. sicherlich getrost liegen
lassen, weil das einzig Brauchbare daran wohl noch der Motor ist. Labberige
Führungen, miserable Sicherheitseinrichtungen etc.

Jedoch bieten auch Hersteller wie Metabo, Festo, Elu, ElektraBeckum, Makita,
Hegner, Proxon, Bosch(blau), Mafell, Hilti u.v.a. manches Mal Geräte an,
welche den handwerklichen Ansprüchen nicht gerecht werden.

Andererseits bieten Baumärkte in Fällen verkauften Schrotts meist den
Austausch gegen ein gleich-mieses Gerät an. Ein direkter Kontakt zum
Hersteller fehlt allerdings. Wenn ein Fachhändler aber ein Gerät reklamiert,
dann wird auf Wunsch auch eine entsprechende Stellungnahme zum Vorgang
abgegeben. Habt Ihr im Baumarkt schon mal erlebt, daß man Euch zugesprochen
hat (bei einer Reklamation) und hernach eine Stellungnahme des
Herstellers/Importeurs weitergeleitet wurde ?

Wenn der geneigte Heimwerker der Auffassung ist, daß er das Risiko einer
Fehlinvestition im Baumarkt eingehen mag, dann soll er doch kaufen. Jedoch
ist auch derjenige, welcher im Fachhandel kauft nicht vor Montagsmaschinen
sicher. Allerdings kann er i.d.R. davon ausgehen, daß eine umfassende
Betreuung in Folge der Reklamation ( Nachbearbeitung / Stellungnahme des
Herstellers etc.) nur beim Fachhändler stattfindet.


--
Andreas Bulkens
Berliner Straße 17
47623 Kevelaer

bul...@t-online.de
Bekennender-Baumarkt-Hasser...
Oft muß der mündige und fähige Handwerker ausbaden,
was der praxisfremde Ing. als theoretisch machbar empfindet.


Lutz Illigen

unread,
Oct 22, 2000, 1:58:41 AM10/22/00
to
On 21 Oct 2000 18:29:10 GMT, mar...@makienet.de (Martin Kienass)
wrote:


>Ich weiß nicht, ob die auch Privatkunden beliefern. Falls ja, dürften
>die Listenpreise dieselben wie für Fachhandwerker sein. Rabatte sind
>dann Verhandlungssache.
>Wenn Du z.B. planst, in nächster Zeit fünf oder sechs Kernbohrgeräte
>zu kaufen, wird man Dir sicherlich einen Preisnachlaß gewähren....

Zu spät -> das Betonteil ist weg.

Lutz

Martin Kienass

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Am Sat, 21 Oct 2000 22:39:58 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:

[...]
>>


>>Ich muß zugeben, 30 Energiesparlampen habe ich nicht annähernd in
>>Betrieb. Liegt es ev. daran, daß Du die Dinger auch in Bereichen
>>einsetzen willst, für die sie nicht geeignet sind?
>

>Wofür sind sie denn eigentlich geeignet? S.u.


>
>>Bspw. mögen sie häufiges Ein- und Ausschalten nicht besonders, auch
>>tiefe Temperaturen (Außenbeleuchtung) können die Lebensdauer
>>drastisch reduzieren.
>

>Du triffst das alles auf den Punkt. Wo hat man in einem Privathaus
>Lampen, die man nicht dauernd ein- und ausschaltet, und bei denen es
>egal ist, ob sie erstmal ne Minute lang total funzelig leuchten?

Siehst Du, das ist das Problem - solche Lampen gibt es im Privathaus
praktisch nicht. Deswegen sind Kompromisse gefragt.

Kompromiß sieht bei mir so aus:
Alle Leuchten, die häufiger als drei-viermal am Tag geschaltet werden
und deren Einschaltdauer pro Schaltvorgang weniger als 1,5h beträgt
sind für E-Lampen nicht geeignet.

Bei mir sind nach Anlegen dieser Kriterien folgende Leuchten
übriggeblieben, die ich dann auch mit E-Lampen ausgerüstet habe:

Leselampen (2), Schreibtischbeleuchtung(1), Bürobeleuchtung(3) und
Außenbeleuchtung(3) über Dämmerungsschalter geschaltet. Das
"Highlight" bildet in diesem Zusammenhang die Beleuchtung unserer
Kellertreppe(1) - die wird höchstens einmal die Woche (aus-)geschaltet
und das auch nur, wenn jemand Langeweile hat oder ausprobieren möchte,
wofür eigentlich der komische Schalter da an der Treppe wohl gut ist
8-)
Das war schon in der Zeit vor den E-Lampen so und ist wohl zu 99% auf
Bequemlichkeit/Vergeßlichkeit der Hausbewohner zurückzuführen (Asche
auf unser aller Haupt!)
Damals wurde halt das Leuchtmittel alle paar Wochen gewechselt, jetzt
alle paar Jahre. Dafür ist heutzutage das schlechte Gewissen ob der
mal wieder vergessenen Treppenleuchte wesentlich kleiner.

Die geringere Helligkeit der Außenbeleuchtung im Winter kann ich in
Kauf nehmen, Lebensdauer ist bis jetzt noch gut (ein Ausfall in zwei
Jahren bei drei Leuchten). Mag sein, daß ich da bisher Glück hatte
und die milden Winter mitgeholfen haben.

[...]
>Also irgendwie sehe ich keine Lebensberechtigung für
>Energiesparbirnen, betrachtet man ihren Preis im Vergleich zu einer
>Leuchtstofflampe von ca. 10 DM incl. Gehäuse, Drossel, Starter und
>Leuchtmittel).

Wobei Leuchtstofflampen für den Außenbereich auch nur bedingt
geeignet zu sein scheinen - die auf unserem Firmenhof installierten
sind zumindest im Winter auch nicht "die hellsten" und die Starter
geben überdurchschnittlich häufig den Geist auf.

>Und die glühenden Verfechter, die einem hunderte von
>Mark Energieersparnis pro Jahr vorrechnen (Du bist nicht damit
>gemeint), weil man ja _alle_ Glühbirnen im Haus gegen Espar-Lampen
>austauscht,

Das wäre ja von der reinen Energieeinsparung während des Betriebs
sogar richtig - wenn dem nicht solche "Kleinigkeiten" wie Lebensdauer,
Kaufpreis und der verglichen mit einer normalen Glühlampe vermutlich
wesentlich höhere Energieverbrauch in der Produktion entgegenstünden.
Das die Hersteller natürlich nicht mit diesen "Kleinigkeiten" werben
ist wohl verständlich.

Aber den E-Sparlampen die Existenzberechtigung abzusprechen oder als
Betrug zu bezeichnen, ist dann doch über das Ziel hinausgeschossen.

Martin Kienass

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Am Sat, 21 Oct 2000 22:39:59 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:

[...]
>ACK, Sorry:-)

Kein Problem.

>>Ööhm. Differiert der Einsatzbereich von Gripzangen und
>>Wasserpumpenzangen nicht ein ganz klein wenig?
>

>Ich hab noch nie ne Wasserpumpe gesehen, für die eine
>Wasserpumpenzange benötigt worden wäre.

Naja. Ich habe auch noch kein Maul gesehen, für das man wirklich
einen Maulschlüssel gebraucht hätte....
...anders gesagt: Ich vermute, der Name hängt weniger mit dem
Einsatzbereich als vielmehr mit der Formgebung zusammen.

>Wasserpumpenzangen sind zum Sechskant zerwürgen gut (Gripzangen, auf
>die Spitzen aufgesetzt, kriegen keine Schraubenmutter kaputt, weil sie
>einfach einmal zupacken und festhalten),

Für Schraubenmuttern kommt eine WaPu ja nur im äußersten Notfall zu
Einsatz ;-), und wenn man wirklich Wert auf einen unbeschädigten
Sechskant legt, wird man wohl auf einen Maulschlüssel zurückgreifen.

>zum Nüsseknacken schlecht
>(weil schlecht dosierbar ... Gripzangen machen einen kleinen Weg auch
>bei großer Druckausübung, Wasserpumpenzangen marschieren bei großem
>Druck auf die Handgriffe zügig nach Knacken der Nuß auf die Finger
>durch, und seien es die Fingerspitzen zwischen den Griffen),

Du mußt nur das richtige Modell für den entsprechenden Anwendungsfall
nehmen. Kleine Nüsse --> kleine WaPu, große Nüsse --> große WaPu.
Passendes Werkzeug ist die halb geknackt.

>sie sind
>zum Schweissen Mist, weil nicht arretierbar,sie sind nicht brauchbar,
>um Nägel zu Krampen zu biegen, weil nicht dosierbar, man kann sie
>nicht, schräg angesetzt, brauchen, um einen Niet auszutreiben, weil
>sie zu wenig Übersetzung haben, man kann sie nicht als Ersatz für
>einen Schraubstock nehmen, weil zu schwach und nicht arretierbar,

q.e.d. (lat.: was zu beweisen war) Ich schrieb doch, daß sich die
Einsatzbereiche unterscheiden. Oder nicht?

>man
>kann sie keinem Einbrecher auf die Birne hauen wie eine Rohrzange und
>sie sind,

Ha! Jetzt schummelst Du und bringst Drittwerkzeug ins Spiel.

>im Gegensatz zu letzterer, grundsätzlich einen halben
>Zentimeter zu klein für was-auch-immer man in der Installation
>losdrehen will ...

..das liegt dann wohl am fehlenden Augenmaß des Heimwerkers :-) Es
gibt, wie beim Nußknackerproblem schon angedeutet, verschiedene
Größen.

>ich denke, sie sind nur dazu brauchbar, um
>verchromt und mit einem Preisschild versehen zu werden;-).

Da sind wir wohl wieder beim Problem eines anderen Teilthreads:
"Meine" WaPu's sind alle rot lackiert, verchromte Zangen, die ich
bisher eingesetzt/gesehen habe waren entweder Armaturenzangen oder
unbrauchbares "Spielzeug". Eine davon war eine teure von Knipex, mit
hochmoderner Backenverstellung über Feder-Druckknopfmechanik. Leider
für die Praxis total unbrauchbar und die von Dir aufgezählten
Negativeigenschaften in sich vereinigend....

Bjoern Hesse

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Hannes Birnbacher <Hannes.B...@onlinehome.de> writes:

> Am 21 Oct 2000 00:55:10 +0200 schrieb Bjoern Hesse
> <he...@manja.prima.de> :
>
> [Werkzeugfachhändler]


>
> >> (interessiert) hat der nach der Bürozeit eigentlich noch auf? Und
>
> >Die meisten haben eher fuer die Handwerker auf. 7 bis 17 Uhr.
>

> >Bei meinem gibt es mehrere Staffeln. Als Privatkunde zahlst Du dann
> >mehr als eine grosse Handwerksfirma die haeufig dort kauft.
>

> Danke Dir und Martin für die Bestätigung meiner Auffassung. D.h. für
> den Selbermacher könnte der Fachhandel genausogut auf der Rückseite
> des Mondes liegen.

Noe. Nur wenn man am Arsch der Welt wohnt. :-) Hier im Ruhrgebiet
sollte jeder Selbermacher seine Arbeitszeit mit der Oeffnungszeit
koordiniert bekommen. Ansonsten arbeitest Du evtl. zuviel? ;-)
Preislich liegt der Fachhandel fuer groesstenteils bessere Qualitaet
(Beschlaege, Werkzeug) unter Baumarktniveau.

> <dankbar> Bei mir in der Gegend habe ich diesbezüglich übrigens
> ziemliches Glück. Hier im Westerwald gibt's (noch?) keinen Baumarkt in
> dem Sinne, dass sich einer bei Obi oder sonstwo hinsetzt, im
> Mittelpunkt von 50 Neubaugebieten ein Kreuz macht und sagt "hier
> ziehen wir nen Bau- und Gartenmarkt mit zusammengewürfteltem,
> unerfahrenen Personal auf und schicken zum Start ein halbes Jahr einen
> erfahrenen Marktleiter hin", sondern der althergebrachte Fach- und
> Baustoffhandel hat sich einer Einkaufsgenossenschaft angeschlossen, an
> zeitgemäße Öffnungszeiten gewöhnt und aufgehört, von Privatkunden
> einen Bestellschein seines zuständigen Installateurs oder Handwerkers
> zu verlangen.

Gut. Obiges galt fuer Werkzeug und Metallhandel (Beschlaege, Naegel,
Schrauben, usw.) Fuer Elektro oder Sanitaer ist der Bestellschein bei
Bezug ueber Fachhandel leider noetig. Frueher ging das wohl auch so,
mittlerweile leider fast gar nicht mehr.

> Ich könnt sie manchmal an die Wand klatschen, wenn ich z.B. dringend
> was für's Bad brauche und weiss genau, dass ich für ihren
> Wengenroth-Mist, den ihre Einkaufsorganisation ihnen wohl vorschreibt,
> mindestens das zehnfache von dem zahlen muss, was mich der Einkauf
> woanders kosten würde, und an Maschinen gibt's teilweise eher nur das

Regalbodentraeger im Baumarkt waren mein Augenoeffner. Im Fachhandel
gabs so nette Kisten (wie Bonbonglaeser), da durfte ich mir die
Deluxeversion fuer ein paar Pfennige pro Stueck selber raussuchen. Im
Baumarkt gabs die nur in der Schrottversion (rein Plastik), in nur
einer Groesse und zum Preis von mehreren Mark fuer 12 (zwoelf) Stueck.
Bei Topfbaendern sieht es aehnlich grausam aus.

> Spielzeug, das ich unter der Marke Skil oder Kress woanders halb so
> teuer kriege, Bosch-Grün oder Metabo-Bohrmaschinen mit
> spannungsführende-Leiter-Finder. Trotzdem, man kann sie fragen (und
> fachgerechte Antworten kriegen) und sie haben für vieles eben keine
> Phantasiepreise, Hahnoberteile oder Pflasterplatten usw. Und die
> Müllquote ist eben doch geringer...

Das scheint bei Dir auf dem Land noch anders zu sein. Hier im *Pott*
gibt es Baumaerkte und Fachhaendler. Baumaerkte fuers Volk, in jeder
Stadt dutzende und ob des Konkurenzkampfes fast durchgaengig mit
Nieten besetzt. Der Fachhandel ist nicht einfach zu finden, hier in
Dortmund aber zumindestens deutlich kompetenter, hilfsbereiter und
besser sortiert. Im Trockenbau stelle ich gerade fest, das der
Fachhandel anscheinend nicht in allen Bereichen mit dem Baumarkt
mithalten kann. :-( Dafuer koennen die mir Profile und Platten in
_allen_ Groessen, Laengen und Dicken liefern. Lieferung in mehreren
Etappen auf Abruf frei Haus finde ich dann auch ganz nett.

Bjoern

Gerd Krug

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Hannes.B...@onlinehome.de meinte am 21.10.00
zum Thema "Betrug mit Energiesparlampen, war: Schrott aus dem
Baumarkt":

Hallo Hannes,

>> Bspw. moegen sie haeufiges Ein- und Ausschalten nicht besonders,
auch
>> tiefe Temperaturen (Aussenbeleuchtung) koennen die Lebensdauer
>> drastisch reduzieren.

> Aussenlampe(n): incl. Garage ca. 5...6 (teilweise geplante), die alle
> extrem kurz eingeschaltet sind und bei niedrigen Temperaturen laufen
> sollen.

Also, nun macht bitte mal halblang ,-))

Bei mir brennen Aussen- und Flurbeleuchtung daemmerungsgeschaltet seit

1992. Dabei habe ich z.B. die 1992er-Aussensparbirne 1999 austauschen
muessen. Ich nehme 7-Wattbirnen; Leuchtkoerper nach unten. So wird
Vorschaltgeraet schneller warm und vertraegt auch "Eiszeiten".
(Tipp wg. Kontrolle: bei Erstgebrauch Datum auf Fassung schreiben!)

Bei meinem 4-stoeckigen Haus brennen (inkl. aussen) im Hausflur 5
Stueck nachtsueber. Diese 35 Watt sind gut investiert, wenn ich mit
zeitgetaktetem Flurlicht + meiner evtl. eingebildeten Sicherheit usw.
mal vergleiche. Und die ca. 100 kWh jaehrlich bei 11 Parteien sind
noch geradeso finanzierbar [:-#]

BTW: Fuer hohen Lichtbedarf (evtl. Umzuege usw.) habe ich ein weiteres

Lichtsystem (sog. Putzlicht), das vom Keller aus manuell zuschaltbar
ist.

> Also irgendwie sehe ich keine Lebensberechtigung fuer


> Energiesparbirnen, betrachtet man ihren Preis im Vergleich zu einer

> Leuchtstofflampe von ca. 10 DM incl. Gehaeuse, Drossel, Starter und
> Leuchtmittel).

Diese Leuchtstofflampen sehen mir etwas zu industriehallenmaessig aus

> austauscht, landen frueher oder spaeter bei dem Argument, dass man
eben
> die eingesparte Energie wieder verplempern soll, indem man diese
> Birnen unnoetig anlaesst, und wenn man diese Verschwendung mit
> herkoemmlichen Gluehbirnen auch betreiben wollte, wuerde es eben
> soundsoviel mal so teuer kommen. (Sie schreiben's nicht so, aber es
> laeuft darauf hinaus).

Recht hast du, wie ich oben zugab. . . . und trotzdem! ,-)

-> Gruesse aus meinem kleinen Gartenhaeuschen, Gerd

Julien Wolf

unread,
Oct 22, 2000, 7:23:38 PM10/22/00
to
Hannes Birnbacher schrieb:

> Nun ja, am Einsatz des Quirls als Putzmaschine, wie in einer
> Parallelantwort empfohlen, müssen wohl noch die Details
> herausgearbeitet werden.

hmm, der Smiley war zwar da, aber 'Geschick' haette ich wohl besser in
Gaensefuesschen setzen sollen *g*
die ABM-Brigade meines Nachbarorts hat es immerhin fertig gebracht, beim
Bitumen-Spritzen der Strasse eine angrenzende frisch gestrichene
Hauswand bis in 4 m Hoehe zu besudeln

> Also ein Betonfundament nur mit dem Quirl im Bohrfutter anrühren, das
> hab ich noch nicht gebracht.

der Gedanke ist gar nicht so abwegig ... man koennte ja mal ein
Chantreffen organisieren, bei dem jeder nach Herzenslust quirlen darf
(Objekt laesst sich sicher finden)
vielleicht sponsert sogar ein Baumarkt seinen Vorrat an (un)geeigneten
Maschinen, womit der Bezug zum Topic wieder hergestellt waere


Gruss,
Julien

Patrick Schelauske

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
In article <8srm3f$181$4...@news.online.de>, Hannes Birnbacher <Hannes.B...@onlinehome.de> writes:
>Am Fri, 20 Oct 2000 23:40:02 +0200 schrieb Martin Rabers
><Mart...@t-online.de> :
>

>>> (merke, jeder Motor ist auch ein Dynamo;-).
>>
>>Du meinst es sollten die Elektrotechnik-Bücher umgeschrieben werden ;-)
>
> ? Bitte um Erläuterung.

Stichwort z.B. Kaefiglaeufer (eine Asynchronmaschine)

Das Teil hat am Rotor nichtmal eine Wicklung. Also nix wo man
Strom zapfen koennte. Und er dreht sich doch ...


Patrick Schelauske


H.-A. Losch

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
> Beruhigend. Aber wie sieht's bei Belzer und Consorten aus?;-).

Es muss ja nicht jeder alles haben. Unter www.werkzeug.org findest Du die
Adressen der meisten Werkzeughersteller und auch deren Web-Sites, wenn sie
welche haben.. Kannst ja mal selber anachschauen.

Alfred Klein-Hitpass

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Hallo,

mir sind auch noch einige Beispiele eingefallen:

Schrauber-Bits mit Magnethalter bei "Praktiker" gekauft: Magnethalter mit
Spiel, Bit blieb jedesmal in der Schraube stecken, aber egal, nach drei
Schrauben waren die Bits sowieso verschlissen ;-)

1/4"-Knarre bei "Praktiker" gekauft: Die Knarre konnte ich nicht ausprobieren,
sie ist mir leider vorher heruntergefallen, das Knarren nicht fallen dürfen,
war mir nicht bekannt ;-)

Trennschleifer, 115er bei "Maxus" gekauft: beim Fugenaustrennen lief schon
nach wenigen Minuten Getriebeöl aus, Überhitzung, ist bei meinen anderen
Markengeräten nicht passiert

Deltaschleifer Bosch PDA 120E: keine Abtragleistung mit grobem Schleifpapier,
Bosch PDA 240 mit Getriebe ist brauchbar

Exzenterschleifer Bosch PEX 115: keine Abtragleistung, B&D 330 mit Getriebe
ist brauchbar

Bohrmaschine Bosch PB 680 2RE, Getriebeschaden nach 3 Wochen, Preis/Leistung
wurde auch im Warentest beim Nachfolger (PB 750) kritisch beurteilt

Also mein Fazit: Nicht nur der Name, sondern auch der Preis enscheidet über
Qualität

Übrigens: Kleinteile, Befestigungsteile und Beschläge kaufe ich nur im
Fachhandel, um Klassen besser und trotzdem billiger

Beispiel: Wera Bit Gold (ich glaube "TZ") kostet im Fachhandel 1,50 DM (auch
einzeln), im Baumarkt 2er Pack so um die 8 DM...

Diamant-Bit (ich glaube DTZ) kostet 3,50 DM, fragt 'mal nach den Bits im
Baumarkt...

Gruß
Alfred


Martin Trautmann

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
On Sat, 21 Oct 2000 22:39:58 +0200, Hannes Birnbacher wrote:
> Wofür sind sie denn eigentlich geeignet? S.u.

Meine Statistik sieht da ganz anders aus:

- Kuechentischleuchte: brennt ziemlich lang
- Hintergrundbeleuchtung: wird nicht immer eingeschaltet,
aber wenn, dann auch > 1 h
- Schreibtischleuchte: meist > 1h
- Kuechenarbeitsplattenbeleuchtung: auch eher lang
- Badezimmerbeleuchtung: sowohl als auch
- Leseleuchten: mittel

Fuer einige der genannten Leuchten verwende ich Energiesparlampen.
Eine Ausnahme ist die Arbeitsplattenbeleuchtung - dort verwende ich 100 W
Halogen, wo Leuchtstoffroehren sinnvoller waeren.
Im Badezimmer habe ich die IMHO sinnvolle Kombination aus
Decken-Leuchtsstoffroehren (helles Raumlicht) und Spiegel-Halogen-Spots, die
bei kurzem Betreten genutzt werden.
Leseleuchten sind bei mir auch nur Halogenlampen, aber gleichfalls aus
aesthetischen Gruenden.

Wenn ich's mir so ansehen, dann habe ich eigentlich nur eine herkoemmliche
Gluehbirne in der Wohnung - zum Versuch habe ich in der Dunstabzugshaube
sowohl eine Kerzenlampe als auch eine solche ESL. Im direkten Vergleich
schneidet da die Gluehbirne besser ab, da sofort hell und selten genutzt.

Schoenen Gruss
Martin

Martin Trautmann

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
On Sat, 21 Oct 2000 22:39:59 +0200, Hannes Birnbacher wrote:
> >Ööhm. Differiert der Einsatzbereich von Gripzangen und
> >Wasserpumpenzangen nicht ein ganz klein wenig?
>
> Ich hab noch nie ne Wasserpumpe gesehen, für die eine
> Wasserpumpenzange benötigt worden wäre.

Hm - ich hab' noch nie eine Gripzange mit einer Laenge > 50 cm gesehen? Auch
das Verlaengern per Rohrstueck ist kaum moeglich. Aber vielleicht verwechsle
ich's mit einer Wasser-ROHR-Zange? Denn die halte ich doch fuer recht
sinnvoll.

Schoenen Gruss
Martin

Siegfried Schmidt

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Hallo Patrick,

>Stichwort z.B. Kaefiglaeufer (eine Asynchronmaschine)
>Das Teil hat am Rotor nichtmal eine Wicklung. Also nix wo man
>Strom zapfen koennte. Und er dreht sich doch ...

Selbstverständlich hat das Teil im Rotor eine Wicklung: der Läufer selbst.
Und wenn Du im Baumarkt einen Stromerzeuger kaufst, dann ist da auch eine
Asynchronmaschine drin.

Du hast mit der generellen Feststellung recht, daß es E-Motore gibt, die
nicht als Generator verwendbar sind. Dieses Beispiel ist aber von der
Gegenseite.

Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi

H.-A. Losch

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
> Die dann aber nur aus dem Baumarkt stammen duerfen, stimmts?

Nicht nur, aber wahrscheinlich lassen sich hier mehr finden als im,
Fachhandel


> Und am Ende erzaehlst du uns das man im Baumarkt nicht kaufen
> darf, gelle?

Das werde ich so sicherlich nicht schreiben.

> Bis du zufaellig "Reporter" fuer Bild/Sat1/RTL?
>

Weder zufällig, noch absichtlich. Deshalb sehe ich die Sache auch wesentlich
differenzierter. Auch wenn es in baumärkten viele Super-Billigangebote gibt,
die ihr Geld nicht wert sind, kann man auch in vielen Baumärkten Produkte in
ordentlicher Qualität kaufen.

Patrick Schelauske

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
In article <8t16bj$o6$5...@news.online.de>, Hannes Birnbacher <Hannes.B...@onlinehome.de> writes:
>Am 23 Oct 2000 09:52:46 +0200 schrieb Patrick.S...@gmx.de
>(Patrick Schelauske) :

>
>>
>>
>>Stichwort z.B. Kaefiglaeufer (eine Asynchronmaschine)
>>
>>Das Teil hat am Rotor nichtmal eine Wicklung. Also nix wo man
>>Strom zapfen koennte. Und er dreht sich doch ...
>
>Bin ja kein Inschinjöhr ... aber bist Du sicher, dass sich am Stator
>absolut nix tut, wenn Bewegung in die Sache reinkommt?;-).

ja

der Rotor ist nur ein Kurzgeschlossener Kaefig aus zwei
Aussenplatten (Deckel und Boden der Tonne) und Gitterstaeben.
Meistens aus Alu, wenn ich mich recht erinnere.
Wenn man nun den unmagnetischen und nicht stromdurchflossenen
Rotor dreht wird kein Strom in die Statorwicklungen induziert.
Also grundsaetzlich kein Generatorbetrieb moeglich bei
Kaefiglaeufern.

Patrick Schelauske


Siegfried Schmidt

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Hallo Patrick,

>Wenn man nun den unmagnetischen und nicht stromdurchflossenen
>Rotor dreht wird kein Strom in die Statorwicklungen induziert.
>Also grundsaetzlich kein Generatorbetrieb moeglich bei
>Kaefiglaeufern.

Du hast damit 99% des durch Windkraft erzeugten Stromes grundsätzlich die
Existenz abgesprochen.

Pass bloss auf, das dich kein Grüner erwischt....

Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi

Martin Trautmann

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to

ok, dann liste ich mal meinen Baumarktschrott:

Akku-Bohrschrauber:
Meister Werkzeuge (Meister Craft) MAS 168 A
(Aldi) 16.8V/1300mAh-Akku, Schnellladegeraet

Funktion: befriedigend, Verpackung: befriedigend
Preis/Leistung: sehr gut

Schwachpunkte: Gehäuse, Qualitaet und Verstauung
der Bits

Heissluftgeblaese:
Ferm HG-1500
(Baumarkt) 1500 W, incl. Duesen u. Spachteln

Funktion: ausreichend, Verpackung: gut
Preis/Leistung: sehr gut

Schwachpunkte: Gehäuse

Winkelschleifer:
Meister / King Craft KWS 800
(Aldi) 800 W, ø125 mm, incl. Ersatzkohlebuersten

Funktion: gut, Verpackung: mangelhaft
Preis/Leistung: sehr gut

Schwachpunkte: Spiel im Getriebe, laut

Heissklebepistole:
Wang San FH-100A
250 W, 'electronic', manueller Vorschub

Funktion: befriedigend, Verpackung: mangelhaft
Preis/Leistung: sehr gut

Schwachpunkte: tropft nach

Staenderbohrmaschine:
Haager TB 13/5 R
1/3 PS, 30 cm Hoehe

Funktion: gut, Verpackung: -
Preis/Leistung: gut

Schwachpunkte: unrunder Lauf, laut

Doppelschleifstaender:
Einhell DSC-201
2.2 A (500 W?), ø230 mm

Funktion: gut, Verpackung: -
Preis/Leistung: gut

Schwachpunkte: unpraezise Blechauflagen,
unrunde Schleifsteine


Minischraubstock:
mit Tischklemmung, drehbar, 60 mm

Funktion: gut
Preis/Leistung: gut

Schwachpunkte: weiche Spanbacken

... dann komen da noch diverse Kleinteile, bei denen sich die Aufzaehlung
weniger lohnt. Ein Beispiel: 1/4-Zoll Ratschenkasten - die Ratsche ist
mittlerweile beinah ganz hinueber. Die 1/4-Zoll Proxon-Ratsche war
zwischenzeitlich ganz kaputt, wurde aber gratis gegen den neueren Nachfolger
getauscht.

Im Gesamtueberblick kann ich sagen, dass ich mit Baumarkt- und Aldi-Werkzeug
sehr zufrieden bin. Allerdings habe ich mir diese Werkzeuge gezielt nach
Einsatz gekauft. Die Billigteile sind Werkzeuge, die ich nie so hart
rannehmen wuerde, wie ich das von anderen Teilen gewoehnt bin. Von Festo
habe ich beispielsweise Tauchkreissaege ATF 55EB, Oberfraese OF 900 E,
Rutscher RS 2 E, von Bosch Hobel GHO 36-82 C, Exzenterschleifer PEX 12 AE,
Stichsaege GST 85 PBAE, Bohrmaschine Sb E 1015/2.

Im Ueberblick muss ich da sagen, dass ich natuerlich mit den Festo-Geraeten
am liebsten arbeite (Funktion gut bis sehr gut), deren
Preis/Leistungsverhaeltnis aber eher gen befriedigend bis ausreichend
tendiert. Allerdings wuerde ich mir bei Rutscher (Schwingschleifer) oder
Handkreissaege auch nicht das Baumarkt-Billig-Werkzeug antun.

Am unzufriedensten bin ich im Vergleich uebrigens mit der Bosch Stichsaege
(wo mir Festo lieber waere) und dem Bosch Excenterschleifer (wo ich den AEG
haette nehmen sollen) - also die groesste Unzufriedenheit dort, wo's in der
Qualitaet noch deutlich besser gehen wuerde, ich fuer's gegebene Geld aber
schon mehr erwarten wuerde.

Nicht ganz das, was du erwartet hast? Das liegt wohl daran, dass ich schon
recht gut subjektiv einschaetzen kann, was ein Werkzeug objektiv bringen
mag.

Schoenen Gruss
Martin


Dirk Salva

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
tr...@gmx.de (Martin Trautmann) schrieb am 23.10.00:


> On Sat, 21 Oct 2000 22:39:58 +0200, Hannes Birnbacher wrote:

> > Wofuer sind sie denn eigentlich geeignet? S.u.


> Meine Statistik sieht da ganz anders aus:
> - Kuechentischleuchte: brennt ziemlich lang
> - Hintergrundbeleuchtung: wird nicht immer eingeschaltet,

> - Schreibtischleuchte: meist > 1h

Also, die ganzen Argumente pro ESL sind ja ganz nett, aber eines scheint
hier die allerwenigsten zu interessieren:
Der Behaglichkeitsfaktor.
Wenn ich den ganzen Tag ueber arbeiten bin, abends nach Hause komme und
mich dann (gerade ab dieser Jahreszeit) noch gemuetlich hinsetzen moechte,
will ich mich ganz sicher nicht mit diesem grauseligen ESL-Licht
bestrahlen, sondern mich wohlfuehlen.
Und das ist damit einfach nicht moeglich, da der Spektralbereich, in dem
diese Lampen abstrahlen, in den allermeisten Faellen sogar noch schlechter
als bei herkoemmlichen Leuchtstofflampen ist. Da fehlt einfach sehr viel,
und in diesem Licht sieht einfach alles aus, als ob man die Wohnung im
Fieberwahn betrachtet. Von daher kommen ESL im Wohnbereich ueberhaupt
nicht in Frage (zumindest fuer mich). Wo im Wohnbereich Leuchtstofflampen
sind (z.Zt. nirgendwo, demnaechst wieder Kueche und Bad), kommen
Tageslicht-Roehren hin; deren Strahlung (das sichtbare Licht) ist
wenigstens "brauchbar".


ciao, Dirk

--
» Visit my GSM-related-Homepage: http://www.nutrimatic.ping.de/ «
» FIDO: Dirk Salva 2:2444/1401.33 Internet: dsa...@nutrimatic.ping.de «
» The "Ruhrgebiet", best place to live in Germany ! dsa...@gmx.de «

Tobias Kolb

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Patrick Schelauske schrieb:

> Also grundsaetzlich kein Generatorbetrieb moeglich bei Kaefiglaeufern.

Das ist falsch!
Ich zitiere hier der Einfachheit halber mal Stefan Wiens aus d.s.i.e.
(fup2 war ja gesetzt ...):

> Wird eine Asynchronmaschine an einem Netz betrieben, welches den
> Magnetisierungsstrom liefern kann, geht sie in den Generatorbetrieb
> über, wenn die Drehzahl größer als die Drehfelddrehzahl ist.
> Dies geschieht z. B. bei Hubwerksantrieben beim Absenken einer Last,
> oder, wenn polumschaltbare Motoren von der schnellen auf die langsame
> Drehzahl geschaltet werden.
> Steht ein derartiges Netz nicht zur Verfügung (Inselbetrieb), so kann
> der Magnetisierungsstrom durch Kondensatoren geliefert werden.
> Nach dem Prinzip arbeiten viele (billige) Stromerzeuger.

Alles klar?

Gruß Tobias

Alfred Klein-Hitpass

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Hallo,

mir sind noch einige Beispiele eingefallen:

Gewindebohrersatz (die im blauen Plastikkasten mit transparentem Deckel),
gibts für 10-20 DM: Gewindebohrer weich, allenfalls für Alu geeignet,
T-Griffe halten Bohrer nicht fest, also Schrott, für den Preis kein Wunder

Kasten mit Torx, Innensechskant und Innenvielzahn, kostet immer zwischen 40
- 60 DM, ein Innensechskant ist mir im Stoßdämper vom Auto abgerissen, also
(erwartungsgemäß) nur bei nicht allzu festsitzenden Schrauben verwendbar,
für Antriebswellen u.s.w. bisher ok

Badfliesen von Maxus: ich wollte 1. Wahl aus dem regulären Sortiment, also
kein "Sonderposten", man hat mir zwei Farbchargen angedreht, habe ich leider
erst zu spät gemerkt

Bodenfliesen von Maxus: ich wollte 1. Wahl aus dem regulären Sortiment, also
kein "Sonderposten", die Fliesen (32x32) haben Größenunterschiede von locker
5mm und mehr gehabt, einen Teil habe ich zurückgebracht mit Hinweis auf
Größenunterschiede, die Fliesen wurden einfach zur anderen Ware gepackt, der
nächste Kunde wird sich gefreut haben ...

Kappsäge vom Baumarkt, ca. 90 DM, etwas laut, sonst aber ok, habe ich jetzt
mit besserem Sägeblatt bestückt, war aber umständlich, da Sägeblattgröße
nicht gängig

Minibohrmaschine, 220V, für 40 DM: Mir ist neulich ein Schleifstein um die
Ohren geflogen, nachdem sich die Spannzange unbemerkt wieder gelockert hat
....

Was ist eigentlich mit der verdächtig billigen Oberfräse von Praktiker (ca.
100 DM)?

Gruß
Alfred

"H.-A. Losch" wrote:

> Wer kennt die Erfahrung nicht, Billigprodukte aus dem Baumarkt sind oft
> selbst die paar Groschen nicht wert.
> Wer kennt aktuelle Baumarkt-Produkte, die man mal genauer unter die Lupe
> nehmen sollte?
> --
> Heinz-Alfred Losch
> lo...@hallopress.de


Martin Trautmann

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
On Tue, 24 Oct 2000 12:35:40 +0200, Alfred Klein-Hitpass wrote:
> Was ist eigentlich mit der verdächtig billigen Oberfräse von Praktiker (ca.
> 100 DM)?

Ein Bekannter hat ein aehnliches Modell: voll tauglich.

Der Krach ist etws lauter, der Lauf etwas unruhiger. Ohne Drehzahlregelung
gibt's vielleicht ein paar verkohlte Kanten - aber Preis/Leistung wuerde ich
als gut einstufen.

Immerhin ist bei den Oberfraesen der Preissprung zwischen ganz unten (90 DM)
und ganz oben (> 600 DM) nicht so gross wie bei anderen Kategorien. Bei 'ner
50DM-Oberfraese waere ich wohl misstrauischer.

Schoenen Gruss
Martin

Dirk Salva

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Hannes.B...@onlinehome.de (Hannes Birnbacher) schrieb am 24.10.00:


> Fuer mich existiert der "Behaglichkeitsfaktor" nicht. Okay, in dem
> ganzen Leuchtstoffgeraffels gibt es kein kontinuierliches Spektrum, so
> what. Dagegen helfen uebrigens m.E. auch Tageslicht-Roehren usw. nicht -
> die sind nur dunkler, wohl weil bei ihnen die blauen Anteile reduziert
> wurden. Ich wuesste aber nicht, was daran grauselig ist.
TL-Roehren sind nicht dunkler. Warum auch? Und der Blau-Anteil wird auch
nicht reduziert, u.a. schon alleine deshalb, weil TL "blauer" als KL ist.
Der Blau-Anteil muss also sogar noch erhoeht werden. Die Zusammensetzung
der Inhaltstoffe und/oder der Schicht an der Aussenwand ist anders.

> Behaglich heisst fuer mich als Fehlsichtiger _viel_ Licht. Wenn ich ein
Du bist aber leicht zufriedenzustellen.

Gerd Krug

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Hannes.B...@onlinehome.de meinte am 23.10.00
zum Thema "Re: Betrug mit Energiesparlampen, war: Schrott aus dem
Baumarkt":

Hallo Hannes,

> Wobei ich in Kellern usw. die Lichtfuelle einer
> 40-Watt-Leuchtstoffroehre vorziehen wuerde

Mein "neugebauter" Kelleranbau (5x2,5 mm Versorgung liegen schon)
kriegt am Samstag 2 x 58 Watt Leuchtstoffroehren, allerdings mit
konventionellem Schalter.

> Bei den Leuchtstoffroehren kann man nur noch mit den Startern
> reinfallen, und die gibts so um ne Markfuffzich.

Achja richtig: die Lampe am Eingang kriegt 'nen Schnellstarter. Mal
sehn, wie sich das auf Dauer macht ,-)

Martin Rohner

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Hallo,
wr>Also habe ich die normalen genommen, die 2. ist dann wieder abgerissen.
Wußtest Du nicht das es nur noch eine Schraubenfabrik gibt :-)
Gruß Martin

Dirk Salva

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
Hannes.B...@onlinehome.de (Hannes Birnbacher) schrieb am 25.10.00:


> >TL-Roehren sind nicht dunkler. Warum auch? Und der Blau-Anteil wird auch
> >nicht reduziert, u.a. schon alleine deshalb, weil TL "blauer" als KL ist.
> >Der Blau-Anteil muss also sogar noch erhoeht werden. Die Zusammensetzung
> >der Inhaltstoffe und/oder der Schicht an der Aussenwand ist anders.

> "Warum", ist mir wurst. Erzaehl mir mal, warum man sonst nicht alle
> Lampen gleich in Tageslicht fertigt. Es sehnt sich doch niemand nach
> der leuchtstofflampentypischen Lichtfarbe.
Fertigungskosten. Aufwand.

> Und ich hab keine Ahnung, was du mit KL meinst. Je heller, desto
Kunstlicht etwa?!

> angeblich dieselbe Zusammensetzung hin wie bei Tageslicht (bloss, dass
> du nie und nimmer ein Farbfoto unter einer solchen Roehre auch nur
> annaehernd so beurteilen kannst, wie wenn du damit an ein Suedfenster
> gehst oder es gar in einen Sonnenstrahl haeltst). Aber ihr Licht ist
> tatsaechlich etwas waermer.
Weil Du damit keine Erfahrung hast. Ich auch nicht. Aber die Leute, die
damit taeglich zu tun haben. Ist aber auch egal.
Ich bin - um mal zu einem Ende zu kommen - einfach nur der Meinung, dass
(in diesem Fall billige) ESL ein so schlechtes Spektrum abstrahlen, dass
es mir egal ist, wie hell sie dadurch sind, in einem Bereich, in dem ich
mich mehr als 30s aufhalten muss und auch noch Dinge nach Sicht beurteilen
muss (ist das Einmachapfelmus wg. Licht so rosa oder tatsaechlich
schlecht?), wuerde ich sie nie einsetzen. Also nirgendwo in meinem
Wohnbereich...

Wolfgang Horejsi

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to

"Hannes Birnbacher" <Hannes.B...@onlinehome.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8t16bj$o6$6...@news.online.de...
> Ist auch nicht nötig:-). Die Mechanik bei der Gripzange ist so
> ausgelegt, dass die Untersetzung auf den letzten Millimeter gegen
> Unendlich geht (da, wo sich der Kreisbogen, den der bewegliche Griff
> beschreibt, einem 90-Grad-Winkel annähert):-).

Dafür ist bei Rohrzangen und Wasserpumpenzangen die Mechanik so ausgelgt,
dass die Drehkraft die Andruckkraft verstärkt. Immer vorausgesetzt, dass man
sie richtig herum in der Hand hält.

--
Wolfgang Horejsi, City-Computer
Berliner Strasse 65, 38226 Salzgitter
Tel: 05341 840140, Fax: 14083


Wolfgang Horejsi

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
"Martin Trautmann" <tr...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrn8v8v7f...@gadget.hl.siemens.de...

> Preis/Leistung: sehr gut
>
> Schwachpunkte: Gehäuse, Qualitaet und Verstauung
> der Bits

Du zählst eine ganze Menge von Geräten auf, die gravierende Mängel
aufweisen. Trotzdem immer mit Preis/Leistung gut oder sehr gut.

Du solltest deine Bewertung überdenken. Das erste ist die Leistung, bei
Leistung = Null ist ein Preisleistungsverhältnis nicht mehr berechenbar.

> Schwachpunkte: unrunder Lauf, laut

> Schwachpunkte: unpraezise Blechauflagen,
> unrunde Schleifsteine

Für viele Arbeiten sind präzise rundlaufende Maschinen erforderlich.
Irgendwann wirst du dir dann eine zweite Maschine kaufen, die präziser
arbeitet. Die unpräzise wist du dann nicht weggeben wollen, weil du dir
sonst eingestehen müsstest, dass du dein Geld zum Fenster herausgeworfen
hast. Die erste wird dann in irgendeiner Ecke herumstehen und dir nur Platz
wegnehmen.

wern...@my-deja.com

unread,
Oct 26, 2000, 7:01:13 AM10/26/00
to

> wr>Also habe ich die normalen genommen, die 2. ist dann wieder
abgerissen.
> Wußtest Du nicht das es nur noch eine Schraubenfabrik gibt :-)

Ich dachte, es gäbe 2: eine in Fernost für Baumarkt-Billigschrauben,
die andere in Hightech-Germany für "anständige" Heimwerker.
Ebenfalls :-)

Viele Grüße
Werner Reimann


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Dirk Salva

unread,
Oct 26, 2000, 4:20:00 PM10/26/00
to
Hannes.B...@onlinehome.de (Hannes Birnbacher) schrieb am 26.10.00:


> Ach, Du warst nur sparsam! Hmm ... hier kommt eine kleine
> Buchstabenspende fuer die Zukunft:
[...]
> Bitte, bediene Dich, wann immer Du es brauchst;-).
Oh, danke, ich hab' sie mir an die Seite gelegt ;-)

Ralf-Uwe Syrbe

unread,
Oct 27, 2000, 6:52:40 AM10/27/00
to
> so kann man es auch sehen. Konkret suche ich ein paar Tips über besonders
> schrottige Produkte.
>
> Viele Grüße

Meine bisher größte Freude war:
OBI-Benzinrasenmäher "Swing45".
Der Motor ist voll o.k., aaber:
nach 2 Betriebsstunden fiel das erste Rad ab, von da an in immer dichterer
Folge, die Gewinde in den Beschlägen sind inzwischen überwiegend ausgeleiert.

Meine Reklamation erbrachte folgende Antwort:
SIE SIND SELBST SCHULD,
denn sie sind mit dem Messer an einen Stein gekommen (Unebenheit von ca. 1
mm ist zu sehen),
dadurch hat die Welle eine Unwucht bekommen,
dadurch schwingt der Mäher hinten links,
dadurch wackelt die Radaufhängung vorn rechts,
dadurch lockern sich die beiden Räder immerzu wieder,
dadurch leiert selbst das beste Gewinde aus.
Reparaturvorschlag: schrauben Sie das Rad in eins der anderen Gewinde (die
sind inzwischen auch hinüber, inzwischen - 1 Jahr ist um - fahre ich schon
schräg).

"UND AUSSERDEM:
BEI DEM PREIS - WAS WOLLEN SIE DENN DA BESSERES ERWARTEN!"
(Zitat: OBI-Mitarbeiter Bannewitz)

Neuen Beschlag / Rad gibt's nicht, es sei denn, sie bezahlen das selbst.
Wie gesagt, es ist noch Garantiezeit!!

ALLES BEI OBI ! (Zitat Obi-Werbespruch)

Tschüssi
Ralf-Uwe

Burkhard Staudinger

unread,
Oct 27, 2000, 7:24:27 AM10/27/00
to

>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ursprüngliche Nachricht <<<<<<<<<<<<<<<<<<

Am 27.10.2000, 12:52:40, schrieb Ralf-Uwe Syrbe
<sy...@rcs.urz.tu-dresden.de> zum Thema Re: Schrott aus dem Baumarkt:

> "UND AUSSERDEM:
> BEI DEM PREIS - WAS WOLLEN SIE DENN DA BESSERES ERWARTEN!"
> (Zitat: OBI-Mitarbeiter Bannewitz)

Den gleichen Spruch habe ich auch schon im OBI gehoert:
Im Angebot waren Kfz-Scheibenwischer fuer 5,- DM. Also schnell passenden
Typ ausgescht und mitgenommen. Zu Hause angekommen passte ein Wischer mit
Gewalt auf den Wischerarm, der andere gar nicht. Also wieder los (nachdem
ich den Wischer mit einer Bechschere entfernen musste) und reklamiert.
Reaktion Nr. eins:
WAS SOLLEN WIR DEN JETZT MIT DEM WISCHER, DER IST DOCH VOELLIG KAPUTT

Zitat zwei:
SCHON OK; HOLEN SIE SICH EIN PAAR NEUE AUS DEM REGAL.
Auf meine Bemerkung hin, die wuerden doch bestimmt wieder nicht passen,
kam dan Zitat drei:
bei dem Preis, was wollen Sie denn da erwarten.

Tja, wie du schon sagtest:
Alles in OBI

Gruss
Burkhard

Patrick Schelauske

unread,
Oct 27, 2000, 7:45:41 AM10/27/00
to
In article <5om1t8...@shiva.fqdn.th-h.de>, shiv...@gmx.de (Siegfried Schmidt) writes:
>Hallo Patrick,
>
>>Wenn man nun den unmagnetischen und nicht stromdurchflossenen
>>Rotor dreht wird kein Strom in die Statorwicklungen induziert.
>>Also grundsaetzlich kein Generatorbetrieb moeglich bei
>>Kaefiglaeufern.
>
>Du hast damit 99% des durch Windkraft erzeugten Stromes grundsätzlich die
>Existenz abgesprochen.

Ist mir nicht bewusst. Ich glaube eher liegt ein Missverstaendnis bei dir
vor.


Wie sicher bist du das du weisst was ein Kaefiglaeufer Motor ist
und was ihn von einer normalen Asynchronmaschine mit Rotorwicklung
unterscheidet?


Ich weiss nicht ob irgendjemand Kaefiglaeufer doch irgendwo mit
Tricks als Generator benutzt, aber normal sind sie dafuer voellig
untauglich und werden so i.a. auch nicht benutzt.


>Pass bloss auf, das dich kein Grüner erwischt....


Pass bloss auf das dich kein Elektrotechniker erwischt ...


Patrick Schelauske

Patrick Schelauske

unread,
Oct 27, 2000, 7:48:15 AM10/27/00
to
In article <39F56978...@iema.uni-stuttgart.de>, Tobias Kolb <ko...@iema.uni-stuttgart.de> writes:
>Patrick Schelauske schrieb:

>
>> Also grundsaetzlich kein Generatorbetrieb moeglich bei Kaefiglaeufern.
>
>Das ist falsch!
>Ich zitiere hier der Einfachheit halber mal Stefan Wiens aus d.s.i.e.
>(fup2 war ja gesetzt ...):
>
>> Wird eine Asynchronmaschine an einem Netz betrieben,

....

>
>Alles klar?

nein


Ein Kaefiglaeufer ist ein Asynchronmotor, er eignet sich aber nicht fuer
Generatorbetrieb.
Asynchronmaschinen bei denen sowohl Rotor als auch Stator gewickelt
sind geben sehr gute Generatoren (allg. bekannt z.B. KFZ-Lichtmaschine).

es bleibt bei:
"keine Kaefiglaeufer fuer Generatorbetrieb"


Patrick Schelauske

wern...@my-deja.com

unread,
Oct 27, 2000, 12:04:00 PM10/27/00
to

> Zitat zwei:
> SCHON OK; HOLEN SIE SICH EIN PAAR NEUE AUS DEM REGAL.=20

> Auf meine Bemerkung hin, die wuerden doch bestimmt wieder nicht
passen, =

>
> kam dan Zitat drei:
> bei dem Preis, was wollen Sie denn da erwarten.
>
> Tja, wie du schon sagtest:
> Alles in OBI

Wahrscheinlich für OBI hat das BGB den netten Begriff der "Wandlung"
parat ( Geld zurück ) . Wenn das genügend Leute machen, ist der
Billigkram auch für OBI zu teuer.

Bruno Widmann

unread,
Oct 27, 2000, 2:16:54 PM10/27/00
to
In article <8tbpt5$s...@tigra.hl.siemens.de>, Patrick Schelauske wrote:
>In article <5om1t8...@shiva.fqdn.th-h.de>, shiv...@gmx.de (Siegfried Schmidt) writes:
>>Hallo Patrick,
>>
>>>Wenn man nun den unmagnetischen und nicht stromdurchflossenen
>>>Rotor dreht wird kein Strom in die Statorwicklungen induziert.

Vorausgesetzt der Motor kriegt irgendwoher einen Magnetisierungsstrom
(Netz / Kondensatoren..) fliessen aufgrund des Induktionsgesetzes
eben doch auch im Rotor Stroeme..

>>>Also grundsaetzlich kein Generatorbetrieb moeglich bei
>>>Kaefiglaeufern.

In welchem E-technik Buch steht das?

>>
>>Du hast damit 99% des durch Windkraft erzeugten Stromes grundsätzlich die
>>Existenz abgesprochen.
>
>Ist mir nicht bewusst. Ich glaube eher liegt ein Missverstaendnis bei dir
>vor.
>
>
>Wie sicher bist du das du weisst was ein Kaefiglaeufer Motor ist
>und was ihn von einer normalen Asynchronmaschine mit Rotorwicklung
>unterscheidet?
>

Bei der "normalen" Asynchronmaschine (Schleifringlaeufer?) ist am
Laeufer eine Drehstromwicklung (so wie am Stator), deren Enden ueber
Schleifringe herausgefuehrt werden?

>
>Ich weiss nicht ob irgendjemand Kaefiglaeufer doch irgendwo mit
>Tricks als Generator benutzt, aber normal sind sie dafuer voellig
>untauglich und werden so i.a. auch nicht benutzt.
>

Eine evt. etwas stark vereinfachte Erklaerung hab ich mal
so gehoert:

oooooo
oo _____ooo Staenderwicklung
oo.-' '-.oo .--------------
o.' '.o /
o/ ##### \o
o; ####### ;o Kurzschlusslauefer
o| ####### ----|o------------------
o; ####### ;o
o\ ##### /o
o'. .'o
oo'-._____.-'o
/oooooooooo\ Fuesse von Motorgehauese
/ | | \-------------------------
/___| |___\


Wenn du im Stillstand der Maschine die Staenderwicklung ans Netz schaltest,
erzeugt sie ein magnetisches Drehfeld (Drehzahl abhaengig von Netzfrequenz.)
Dieses Drehfeld erzeugt im Laeufer ebenfalls ein Drehfeld, und das
Staenderdrehfeld "zieht" (so wie zwei Magnete...) das Laueferdrehfeld und so
entsteht ein Drehmoment.

Zitat aus "Elektrische Maschinen / von Rolf Fischer ISBN 3-446-15600-3)
"Dem Lenzschen Gesetz gemaess laeuft der Rotor in Drehfeldrichtung an, um
die Relativdrehzahl zum Staenderdrehfeld zu verringern und damit der Ursache
der Induktion entgegenzuwirken."

Wenn sich nun der Lauefer zu drehen beginnt, wird die Frequenz der im Lauefer
induzierten Stroeme geringer. Wenn du aber die mechanische Drehzahl des Lauefers
und die Frequenz des Laueferdrehfeldes (relativ zum Lauefer) zusammenrechnest
kommst du aber immer wieder genau auf die Frequenz vom Staenderdrehfeld.

D.h.von 0 bis Nenndrehzahl wirkt immer ein Drehmoment auf den Lauefer, dieses
sinkt aber ab einer gewissen Drehzahl rapide ab (niedrigere Frequenz der
Stroeme in der Laueferwicklung -> auch die Stroeme selber werden kleiner)
Im Leerlauf faehrt die Maschine fast bis zur Drehzahl des Staenderdrehfeldes
hoch (wegen mechanischer Reibung und diversen anderen Verlusten nicht ganz)
Wenn man den Lauefer mit genau der Drehzahl des Staenderdrehfelds antreibt,
fliessen dort AFAIK keine Stroeme mehr.

Der "Trick" besteht nun darin:
Du treibst den Laeufer mit Drehzahl > der des Staenderdrehfeldes an.
Im Laeufer entsteht wieder ein Drehfeld, allerdings dreht dieses
(vom Bezugssystem des Lauefers aus Betrachtet) verglichen mit Motorbetrieb
in die andere Richtung. Von aussen Betrachtet drehen aber Staenderdrehfeld
und Laueferdrehfeld nach wie vor gleich schnell (d.h. wenn du mech. Drehzahl
des Lauefers und Drehzahl seines Drehfeldes zusammenrechnest).

Irgendwie ( ;) ) schafft es dieses Laueferdrehfeld nun im Staender mehr
Power zu erzeugen als man vorher Magnetisierungsenergie (ueber Stromnetz,
Kondensatoren) hineingesteckt hat.

D.h. die mechanische Energie die du hineinsteckst um die Maschine ueber die
Nenndrehzahl hochzudrehen kriegst du als Strom am Staender raus..

Und du brauchst keine Schleifringe um diese Energie vom Lauefer abzuzapfen.


mfg,
Bruno

Siegfried Schmidt

unread,
Oct 27, 2000, 7:29:12 PM10/27/00
to
Hallo Patrick,

>>Du hast damit 99% des durch Windkraft erzeugten Stromes grundsätzlich
>>die Existenz abgesprochen.
>
>Ist mir nicht bewusst. Ich glaube eher liegt ein Missverstaendnis bei
>dir vor.

Bevor Du so etwas schreibst, füttere einfach eine Suchmaschine deines
Mißtrauens z.B. mit "+Käfigleufer +Generator" und schau mal die Treffer an.

>Wie sicher bist du das du weisst was ein Kaefiglaeufer Motor ist
>und was ihn von einer normalen Asynchronmaschine mit Rotorwicklung
>unterscheidet?

Ich hab sowas mal studiert, aber das ist natürlich keine Referenz. ;-)

>Ich weiss nicht ob irgendjemand Kaefiglaeufer doch irgendwo mit
>Tricks als Generator benutzt, aber normal sind sie dafuer voellig
>untauglich und werden so i.a. auch nicht benutzt.

Zitat aus http://www.ecowatt.at/wissen_technik/windenergie.htm:
"Die meisten Windkraftanlagen mit Netzanbindung verfügen über einen 3-
Phasen-Asynchrongenerator mit Käfigläufer".

Die Jungs sollten das wissen, schliesslich leben die von der Projektierung
solcher Anlagen.

>Pass bloss auf das dich kein Elektrotechniker erwischt ...

Zu spät, auf meinem Stuhl sitzt schon einer...

Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi

Susanne Reger-Riedel

unread,
Oct 28, 2000, 3:12:00 AM10/28/00
to
Hallo Ralf-Uwe!

Tja - Wolff-Akkumäher: Das vom "Anlasser" am Griff zum Motor führende Kabel
ist so angebracht, daß es es beim Zusammenklappen des Mähers zwangsläufig
abgezwickt wird.
Dafür hat mein Vater damals *in der Garantiezeit* (nach wenigen Wochen)
mehrere hundert Mark an Reparatur gezahlt. (Auch nach dem Motto
"selbst schuld" ...)

Ich hätte das Teil ja einfach zurückgegeben - Begründung: Serienmangel.
Aber mein Vater hat ja nie auf mich gehört ...
Aber anders gewickelt hat er das Kabel dann doch irgendwann selber ...

Das Netzteil ist auch lustig: Es war kaputt, sieht toll kompliziert aus
von außen (mindestens siebenpoliger Anschluß, wie er im PC-Bereich üblich
ist - aber für Datenanschlüsse!). Auch die Platine ist schön
unübersichtlich. *Wenn* man sie aber dann dekodiert hat, merkt man, daß
sowieso nur zwei Adern zum Akku führen (was ja auch reicht) ... die
Reparatur war billig (selbst gelötet), ein neues Netzteil hätte 80(!!!)
Mark gekostet ...

Bei so einer teuren Marke ...

Ciao, Susanne.

Martin Trautmann

unread,
Oct 30, 2000, 4:20:13 AM10/30/00
to
On Wed, 25 Oct 2000 10:03:35 +0200, Wolfgang Horejsi wrote:
> "Martin Trautmann" <tr...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:slrn8v8v7f...@gadget.hl.siemens.de...
> > Preis/Leistung: sehr gut
> >
> > Schwachpunkte: Gehäuse, Qualitaet und Verstauung
> > der Bits
>
> Du zählst eine ganze Menge von Geräten auf, die gravierende Mängel
> aufweisen. Trotzdem immer mit Preis/Leistung gut oder sehr gut.
>
> Du solltest deine Bewertung überdenken. Das erste ist die Leistung, bei
> Leistung = Null ist ein Preisleistungsverhältnis nicht mehr berechenbar.

Klar tue ich das: Bei erheblichen Abstrichen im Preis bin ich auch zu
gewissen Abstrichen in der Leistung einverstanden. Ich erwarte auch zum
Preis eines Doeners kein 5-Gaenge-Menu - nur liegt mir daran, dass
Sicherheitsrelevante Bedingungen erfuellt bleiben (Stromschlag,
davonfliegende Trennscheiben etc.). Um beim Vergleich zu bleiben, erwarte
ich beim Doener, dass er mich nicht mit Vergiftungen ins Krankenhaus bringt.

Bitte erklaere einen besseren Massstab als ein Preis-Leistungsverhaeltnis?

Bei Leistung = 0 gibt's natuerlich keinen berechenbaren Nutzen mehr. Nur
unterstellst du, IMHO unzulaessig, dass unbrauchbarer Schrott aus dem
Baumarkt kommt.

Meine Bewertung ist durchaus subjektiv. Aber warum sollte ich z.B. den
dreifachen Preis fuer ein Geraet bezahlen, das bei identischen anderen
Merkmalen die doppelte Lebensdauer bietet? Rein nach Preis/Leistung muss das
Profimodell schlechter abschneiden. Noch schlimmer wird das Verhaeltnis,
wenn ohnehin nur ein Bruchteil der normalen Lebensdauer das Geraet genutzt
wird. Besser wird das Verhaeltnis fuer das Profimodell, wenn durch den
Ausfall des Geraets beim Profi erhebliche Kosten durch die Verzoegerungen
entstehen.

> > Schwachpunkte: unrunder Lauf, laut
>
> > Schwachpunkte: unpraezise Blechauflagen,
> > unrunde Schleifsteine
>
> Für viele Arbeiten sind präzise rundlaufende Maschinen erforderlich.
> Irgendwann wirst du dir dann eine zweite Maschine kaufen, die präziser
> arbeitet. Die unpräzise wist du dann nicht weggeben wollen, weil du dir
> sonst eingestehen müsstest, dass du dein Geld zum Fenster herausgeworfen
> hast. Die erste wird dann in irgendeiner Ecke herumstehen und dir nur Platz
> wegnehmen.

Mag sein, dass es bei dir so ist - ich verschenke das Werkzeug ;-)
Praktisch ist das allerdings erst einmal passiert, als ich die billige
Eltos-Stichsaege weggab, weil ich eine teurere Bosch-Profimaschine bekam.
Diese billige Eltos war uebrigens wohl ein AEG-Nachbau mit hoher Leistung
und sauber wirkender Verarbeitung.

Tatsaechlich wuerde ich mir die bessere Maschine wohl dann kaufen, wenn das
Billigteil ausfallen wuerde.

Zumindest am Fahrrad folge ich erfolgreich dem Prinzip, eine brauchbare
Mittelklasseausstattung zu kaufen. Was rasch kaputtgeht, wird
moeglicherweise durch hoeherwertige Komponenten ersetzt.

Am Fahrrad werden die Teile bei mir allerdings auch intensiv beansprucht.
Bei Werkzeugen ist dies oftmals weniger der Fall (Nietzange, Akkuschrauber)
- da greife ich unter Umstaenden sogar in die billigste Werkzeugschublade.

Ach ja, ein anderes Beispiel: Schraubzwingen. Zum Preis von einer guten
bekomme ich auch zehn billige. Eine von den zehn billigen ist oft echter
Schrott (der innerhalb der Garantiezeit ausfaellt und umgetauscht wird). Die
anderen taugen meist recht gut - und ich kenne auch teure Schraubzwingen,
die innerhalb kurzer Zeit ausgenudelt sind, ich kenne auch teure, verzogene
Schraubzwingen und ich selektiere bei den Billigschraubzwingen die paar
heraus, die noch am wenigsten krumm sind.

Schoenen Gruss
Martin

Wolfgang Horejsi

unread,
Oct 30, 2000, 7:27:55 AM10/30/00
to
"Bruno Widmann" <bwid...@utanet.at> schrieb im Newsbeitrag
news:8tchhb$mhf6a$1...@ID-1537.news.dfncis.de...

> Der "Trick" besteht nun darin:
> Du treibst den Laeufer mit Drehzahl > der des Staenderdrehfeldes an.
> Im Laeufer entsteht wieder ein Drehfeld, allerdings dreht dieses
> (vom Bezugssystem des Lauefers aus Betrachtet) verglichen mit Motorbetrieb
> in die andere Richtung. Von aussen Betrachtet drehen aber Staenderdrehfeld
> und Laueferdrehfeld nach wie vor gleich schnell (d.h. wenn du mech.
Drehzahl
> des Lauefers und Drehzahl seines Drehfeldes zusammenrechnest).

Alles ok, aber wie funktioniert das mit den Kondensatoren, wenn keine
Wechselspannung zur Verfügung steht?

Wolfgang Horejsi

unread,
Oct 30, 2000, 8:01:26 AM10/30/00
to
"Martin Trautmann" <tr...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrn8vqfad...@gadget.hl.siemens.de...

> Bei Leistung = 0 gibt's natuerlich keinen berechenbaren Nutzen mehr. Nur
> unterstellst du, IMHO unzulaessig, dass unbrauchbarer Schrott aus dem
> Baumarkt kommt.

Es ist richtig, dass unbrauchbarer Schrott aus dem Baumarkt kommt. Nicht
richtig ist, dass nur unbrauchbarer Schrott aus dem Baumarkt kommt. Und
nicht richtig ist, dass unbrauchbarer Schrott nur aus dem Baumarkt kommt.

Ich hatte mir einen Schraubstock gekauft. Er war billig, nur 40 DM, 100mm
breit und aus Gusseisen. Nach 2 Jahren war er kaputt, das Gewinde war
irreparabel zerstört, obwohl ich ihn keineswegs täglich benutzt habe.

Jetzt kaufe ich mir einen besseren Schraubstock. Vermutlich hält der dann
ein Leben lang. Die 40 DM waren rausgeschmissenes Geld, hätte ich mir gleich
einen vernünftigen gekauft, hätte ich 40 DM gespart. Die Zinsersparnis habe
ich in dieser Betrachtung weggelassen. Es ist sinnlos, bei einem
Schraubstock, der nach kurzer Zeit ersetzt werden muss, ein
Preis-Leistungsverhältnis anzugeben, denn auch eine Mark ist schon zu viel
für ein Produkt, das dann doch nach kurzer Zeit im Müll landet. Dasselbe
gilt für sonstiges Werkzeug. Wenn ich es später durch besseres ersetzen
muss, war es rausgeschmissenes Geld. Man kann es genausogut sofort
wegwerfen, ausser natürlich die Zinsersparnis.

Anderes Beispiel: Ich habe in meinem Garten einen Kreis von 5m Durchmesser
ausgegraben,40cm tief, um ihn später mit Kies und Sand und Pflaster zu
füllen. Dann hat es geregnet. Um die Arbeit trotzdem ausführen zu können,
habe ich mir eine Pumpe gekauft und das Wasser abgepumpt. Es war die
billigste Pumpe, die es im Baumarkt gab. Innerhalb weniger Stunden war alles
Wasser abgepumpt, und ich konnte bald die Arbeit fortsetzen. Die Pumpe liegt
bei mir im Keller, ich habe sie danach nie wieder gebraucht. Sicher war das
nicht die beste Qualität, es war aber in diesem Fall die beste Wahl.

Es kommt also immer auf die Anwendung an. Eine superteure Qualitätspumpe
hätte auch nichts anderes gemacht, als es diese billige tat. Ich würde
allerdings nie auf die Idee kommen, jetzt ein "Preis-Leistungsverhältnis"
der Pumpen zu berechnen. Zuerst kommt die Qualität, die muss mindestens
ausreichend sein. Dann erst kommt der Preis.

Aber wenn ich dann von unrunden Werkzeugen höre... Vielleicht wirst du auf
Dauer damit glücklich.

Martin Trautmann

unread,
Oct 30, 2000, 9:28:37 AM10/30/00
to
On Mon, 30 Oct 2000 14:01:26 +0100, Wolfgang Horejsi wrote:
> Es ist richtig, dass unbrauchbarer Schrott aus dem Baumarkt kommt. Nicht
> richtig ist, dass nur unbrauchbarer Schrott aus dem Baumarkt kommt. Und
> nicht richtig ist, dass unbrauchbarer Schrott nur aus dem Baumarkt kommt.

Gut definiert :-)

> Ich hatte mir einen Schraubstock gekauft. Er war billig, nur 40 DM, 100mm
> breit und aus Gusseisen. Nach 2 Jahren war er kaputt, das Gewinde war
> irreparabel zerstört, obwohl ich ihn keineswegs täglich benutzt habe.
>
> Jetzt kaufe ich mir einen besseren Schraubstock. Vermutlich hält der dann
> ein Leben lang. Die 40 DM waren rausgeschmissenes Geld, hätte ich mir gleich
> einen vernünftigen gekauft, hätte ich 40 DM gespart.

Was hat der gute Schraubstock gekostet? 200 DM? Haette der Baumarktschrott
deinen Anforderungen eben genuegt, dann haettest du 160 DM gespart.

Es geht doch einerseits darum, dass in vielen Faellen die Baumarktqualitaet
durchaus ausreichend sein kann.

> , denn auch eine Mark ist schon zu viel
> für ein Produkt, das dann doch nach kurzer Zeit im Müll landet. Dasselbe
> gilt für sonstiges Werkzeug. Wenn ich es später durch besseres ersetzen
> muss, war es rausgeschmissenes Geld. Man kann es genausogut sofort
> wegwerfen, ausser natürlich die Zinsersparnis.

Ausserdem leugnest du hier, dass KEIN Produkt eine unendliche Lebensdauer
garantiert. Nach deiner Maxime duerftest du aber nur solche Produkte kaufen.

Obendrein spekulierst du, dass es tatsaechlich Produkte gaebe, die deine
Wuensche komplett erfuellen wuerden - aber sorry, jedes Teil, das ich kenne,
koennte noch besser gemacht werden.

> Es kommt also immer auf die Anwendung an.

Eben. Damit haben wir wieder eine Uebereinstimmung gefunden ;-)

> Aber wenn ich dann von unrunden Werkzeugen höre... Vielleicht wirst du auf
> Dauer damit glücklich.

Auf Dauer weiss ich's jetzt natuerlich noch nicht. Ich weiss nur, dass z.B.
bei der unrund laufenden Staenderbohrmaschine (wo sich's eher akustisch
zeigt als am Bohrresultat) die Qualitaet der Resultate zwischen einer
80DM-Staenderbohrmaschine und einer 200DM-Bohrmaschinenhalterung eher fuer
das Baumarktteil spraeche. Die 1000DM fuer die Profiqualitaet kaemen nicht
in Frage.

Und obendrein halten meine 10DM-Baumarkt-Hartmetall-Scharnierloch-Bohrer
doch deutlich besser in Buche, als die 40DM-HSS-Forstnerbohrer ;-)

Was zum letzten Punkt fuehrt: Lieber das richtige als Billigwerkzeug kaufen,
als das teure Material missbrauchen.

Schoenen Gruss
Martin

Bruno Widmann

unread,
Oct 30, 2000, 3:43:52 PM10/30/00
to
In article <8tjp98$n8i2d$2...@ID-4031.news.dfncis.de>, Wolfgang Horejsi wrote:
>
>Alles ok, aber wie funktioniert das mit den Kondensatoren, wenn keine
>Wechselspannung zur Verfügung steht?
>

Weis ich leider auch nicht wirklich, aber ich vermute das Eisen im
Kurzschlusslauefer hat immer einen gewissen Rest-Magnetismus, wenn
du den Generator dann mechanisch antreibst wird im Staender
Spannung/Strom induziert (welcher natuerlich wiederum im Rotor
selbigen induziert...) und ueber die Kondensatoren schaukelt sich
das dann irgendwie hoch so das es am Ende fuer den Generator so
aussieht als waere ein Netz da welches den Staender mit
Drehstrom/spannung versorgt.

Siegfried Schmidt

unread,
Oct 30, 2000, 4:24:23 PM10/30/00
to
Hallo Bruno,

>Weis ich leider auch nicht wirklich, aber ich vermute das Eisen im
>Kurzschlusslauefer hat immer einen gewissen Rest-Magnetismus, wenn
>du den Generator dann mechanisch antreibst wird im Staender

Ja, so ungefähr läuft das. Ich konnte auf die Schnelle keine URL finden, wo
das ausführlich dargestellt ist, einen Hinweis gibts auf
http://www.schick-gmbh.de (deren bürstenlose Asychrongeneratoren mit
Kondsensatorreglung sind selbsterregend).

An alle: auf der gleichen Seite unter Kleinstromerzeuger/Anwendungstest
gibt es eine gute Zusammenstellung, welche Generatorleistung man für welche
Anwendung (Lampen, Bohrmaschinen, Staubsauger, Flex, Kompressor,
Heizgerät..) tatsächlich braucht. Da kann man auch gut sehen, daß der
kleinste Typ (0,7kVA) für praktisch nichts zu gebrauchen ist.. (passt gut
zum Subjekt) ;-))

Wirklich gewundert hat mich, daß für ein 3KW Heizgerät eine 6kVA-Maschine
als Minimum angegeben ist.

Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi

Thomas Prufer

unread,
Oct 31, 2000, 3:27:08 AM10/31/00
to
On Mon, 30 Oct 2000 20:43:52 GMT, bwid...@utanet.at (Bruno Widmann)
wrote:

>Weis ich leider auch nicht wirklich, aber ich vermute das Eisen im
>Kurzschlusslauefer hat immer einen gewissen Rest-Magnetismus, wenn
>du den Generator dann mechanisch antreibst wird im Staender
>Spannung/Strom induziert (welcher natuerlich wiederum im Rotor
>selbigen induziert...) und ueber die Kondensatoren schaukelt sich
>das dann irgendwie hoch so das es am Ende fuer den Generator so
>aussieht als waere ein Netz da welches den Staender mit
>Drehstrom/spannung versorgt.

Ja. Und der Restmagnetismus kann wohl auch "verloren" gehen":
Ich habe so einen Generator in einem Benzinmotor-Stromerzeuger. In der
Anleitung ist eine Tabelle mit Fehlern und deren Behebung: Da ist auch
der Fall, daß das Gerät lange steht, und dann der Benziner läuft und
doch kein Strom kommt. Laut Tabelle soll man im Stillstand mit einer
12-Volt-Batterie kurz Gleichstrom in die 220-Volt-Steckdose jagen, um
wieder einen Restmagnetismus in die Bleche zu bringen.

Thomas Prufer

Josef Wolf

unread,
Oct 31, 2000, 7:10:48 AM10/31/00
to
On Mon, 23 Oct 2000 10:35:02 +0200, Alfred Klein-Hitpass <Alfred.Kle...@icn.siemens.de> wrote:

> Diamant-Bit (ich glaube DTZ) kostet 3,50 DM, fragt 'mal nach den Bits im
> Baumarkt...

Ich habe schon hunderte von Diamant-Bits verbraucht, aber das hat
jetzt ein Ende: Mein erster Torx-Bit (DM 3.95) ist nach ca. 3000
Schrauben immer noch gut! Ausserdem muss man bei Torx selbst bei
maessiger Verkantung (an schlecht zugaenglichen Stellen) nicht wie
ein Idiot druecken. Kreuzschlitz ist was fuer Massochisten! Das
einzige Handicap: Torx-Schrauben sind nicht sonderlich verbreitet
und sind meist genau in der benoetigten Grosse gerade nicht auf
Vorrat :-((

--
"Deppenfinder" temporarily deactivated...
# begin 755 LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
# This is a .signature virus coming from the Philippines.
# end -- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de --

Josef Wolf

unread,
Oct 31, 2000, 11:00:47 AM10/31/00
to
On 20 Oct 2000 00:36:45 +0200, Bjoern Hesse <he...@manja.prima.de> wrote:

> Aussage meines Fachhandels. "Nehmen sie um Gottes willen _nie_ eine
> Bohrmaschien oder einen Bohrhammer um mit einem Ruehrquirl zu
> hantieren. _Die_ Kraefte schaffen jedes Bohrfutter".
> Die Spezialruehrquirlmaschienen scheinen eine Berechtigung zu
> haben. :-)

Kann ich nicht bestaetigen. Die B&D Schalgbohrmaschine hier hat schon
einige Sack Zement durchruehren muessen. Allerdings muss man auf ein
Detail achten: nach dem Ruehren kurz ohne Last auf hoechter Drehzahl
durchdrehen, damit der Motor wieder etwas abgekuehlt wird. Und eine
sonderlich grosse Unwucht sollte der Ruehrer natuerlich auch nicht
haben.

Josef Wolf

unread,
Oct 31, 2000, 4:07:41 PM10/31/00
to
On 21 Oct 2000 18:15:39 GMT, Martin Kienass <mar...@makienet.de> wrote:

> >>..wenn man Werkzeug bei Westfalia kauft, muß man damit rechnen. Gehe
> >>mal spaßeshalber in den nächsten Werkzeugladen (ich weiß, im
> >>Westerwald kann der sehr weit entfernt sein ;-) ), laß Dir einige
> >>Werkzeuge zeigen und vergleiche dann Preis und Qualität mit
> >>Westfalia...

Ich schaetze mal dass westfalia die Ruecklaeufer aus den Baumaerkten
aufkauft...

> Ööhm. Differiert der Einsatzbereich von Gripzangen und
> Wasserpumpenzangen nicht ein ganz klein wenig?

Sehr richtig. Eine Gripzange will man freiwillig nur dort benutzen
wo alle anderen Werkzeuge bereits versagt haben. Nicht dass das
Teil schlecht waere (im Gegentum!) aber die Anwendung ist derartig
umstaendlich... Da lobe ich mir die 8603250 von Knipex: einfach und
_schnell_ in der Handhabung und dazu auch noch besser als jeder
Gabel-/Ringschluessel. Seit ich mir 2 steuck von dieser Sorte zugelegt
habe, benutze ich Gabel-/ringschluessel nur noch wenn es fuer die
Knippex zu eng zugeht. Die Gripzange hingegen rostet in der Garage vor
sich hin. Nicht dass das Teil schlecht waere...

Josef Wolf

unread,
Oct 31, 2000, 5:10:10 PM10/31/00
to
On Tue, 24 Oct 2000 12:35:40 +0200, Alfred Klein-Hitpass <Alfred.Kle...@icn.siemens.de> wrote:

> Gewindebohrersatz (die im blauen Plastikkasten mit transparentem Deckel),
> gibts für 10-20 DM: Gewindebohrer weich, allenfalls für Alu geeignet,
> T-Griffe halten Bohrer nicht fest, also Schrott, für den Preis kein Wunder

Hmmm, bei falscher Anwendung gehen auch hochwertige Gewindeschneider
schnell ueber den Jordan.

> Kasten mit Torx, Innensechskant und Innenvielzahn, kostet immer zwischen 40
> - 60 DM, ein Innensechskant ist mir im Stoßdämper vom Auto abgerissen, also
> (erwartungsgemäß) nur bei nicht allzu festsitzenden Schrauben verwendbar,
> für Antriebswellen u.s.w. bisher ok

Hmmm, mit Stossdaempfern hatte ich bislang noch nie Probleme. Den
Innenvielzahn (von HaZet!) fuer die Antriebswellen musste ich hingegen
praeparieren, um die Antriebswellen abzuschrauben. Willst du mit
obigem Absatz etwa sagen die Schrauben am Stossdaempfer sitzen fester
als die der Antriebswellen? ROTFL!

> Bodenfliesen von Maxus: ich wollte 1. Wahl aus dem regulären Sortiment, also
> kein "Sonderposten", die Fliesen (32x32) haben Größenunterschiede von locker
> 5mm und mehr gehabt, einen Teil habe ich zurückgebracht mit Hinweis auf
> Größenunterschiede, die Fliesen wurden einfach zur anderen Ware gepackt, der
> nächste Kunde wird sich gefreut haben ...

Du weisst aber dass Fliesen eine laengs- und eine Querseite haben?
Selbst "quadratisch" aussehende Fliesen haben eine laengs- und
querseite.

> Kappsäge vom Baumarkt, ca. 90 DM,

Naja, von einer Kappsaege fuer 90.- (ob DM oder EUR ist dabei
irrelevant) wuerde ich ausser viel radau auch nichts erwarten wollen.

Die Moral: Zweifellos gibt es viel Schrott in Baumaerkten (zB obige
Kappsaege). Auf der anderen Seite muss man sich aber auch mal den
Sachverstand des durchschnittlichen Baumarkt-Kunden
vergegenwaertigen. Mit anderen Worten: bei zwei linken Haenden macht
der Qualitaetsunterschied des Werkzeugs/Werkstoffes auch keinen
grossen Unterschied mehr...

--

Josef Wolf

unread,
Oct 31, 2000, 5:38:20 PM10/31/00
to
On Wed, 25 Oct 2000 10:03:35 +0200, Wolfgang Horejsi <wolfgang...@gmx.de> wrote:

> > Schwachpunkte: Gehäuse, Qualitaet und Verstauung
> > der Bits
>
> Du zählst eine ganze Menge von Geräten auf, die gravierende Mängel
> aufweisen.

"garvierend" ist relativ! Mein erster Akkuschrauber (Baumarkt-NoName,
1994) hat 99DM gekostet. Verpackung und Bits sind umgehend in die
Tonne geflogen. Der Schrauber hat aber den Bau von fast 2 Haeusern
ueberstanden. Nicht dass er kaputt waere: der Akku ist hinueber (wenn
ich das Ladegeraet anschaue wundert mich das aber auch nicht). So
what? Das Teil hat zig-tausend Schrauben ueberlebt. Ich habe ein
mehrfaches des Schrauberpreises fuer diamantstaubbesetzte HZ-Bits
ausgegeben. Haette mir ein teurer Schrauber etwa diese Bits erspart?
Komm zurueck auf den Boden: wenn du die mitgelieferten Bits als
gravierenden Mangel ansiehst dann kann ich dich nicht ernstnehmen!

BTW: _Heute_ wuerde ich nur noch Torx nehmen. Aber das gab es damals
noch nicht :-((

Gerd Krug

unread,
Nov 1, 2000, 8:40:00 AM11/1/00
to
j...@raven.inka.de@ meinte am 31.10.00

zum Thema "Re: Schrott aus dem Baumarkt":

Hallo Josef,

> ein Idiot druecken. Kreuzschlitz ist was fuer Massochisten! Das
> einzige Handicap: Torx-Schrauben sind nicht sonderlich verbreitet
> und sind meist genau in der benoetigten Grosse gerade nicht auf
> Vorrat :-((

. . zwei Nachteile fand ich bei Torx:

1. von den Baumaerkten hat sie bei uns nur O*i
2. In den groesseren Schachteln sind immer 2 Torxbits dabei; da aber
unkaputtbar, weiss ich schon nicht mehr, wohin damit ;-)))

-> Gruesse aus meinem kleinen Gartenhaeuschen, Gerd

Gerd Krug

unread,
Nov 1, 2000, 8:55:00 AM11/1/00
to
jw@ raven.inka.de meinte am 31.10.00

zum Thema "Re: Schrott aus dem Baumarkt":

Hallo Josef,

> Ich schaetze mal dass westfalia die Ruecklaeufer aus den Baumaerkten
> aufkauft...

Irrtum: Westfalia hat Billigschrott und teures Gutwerkzeug.

> ... Da lobe ich mir die 8603250 von Knipex: einfach und
> _schnell_ in der Handhabung und dazu auch noch besser als jeder
> Gabel-/Ringschluessel.

Du sprichst von der Knipex-Gripzange, Westfalia Best.Nr. 476952?

> Seit ich mir 2 steuck von dieser Sorte zugelegt
> habe, benutze ich Gabel-/ringschluessel nur noch wenn es fuer die
> Knippex zu eng zugeht.

Ich arbeite sehr gern mit der Knipex-Wasserpumpenzange 87051250
(Westfalia Nr. 876649). Das Ding ist bequem und solide ,-)

Josef Wolf

unread,
Nov 17, 2000, 3:00:00 AM11/17/00
to
On Wed, 01 Nov 2000 14:55:00 +0100, Gerd Krug <Gerd...@oct.fido.de> wrote:

> > ... Da lobe ich mir die 8603250 von Knipex: einfach und
> > _schnell_ in der Handhabung und dazu auch noch besser als jeder
> > Gabel-/Ringschluessel.
> Du sprichst von der Knipex-Gripzange, Westfalia Best.Nr. 476952?

Aehm, nein... Das Teil das ich meine ist so eine Art
Wasserpupmenzange, allerdings mit zwei Besonderheiten:
- Die Greifflaechen sind flach (also nicht rund-gezahnt wie bei einer
Pumpenzange). Dadurch wird zB ein Sechskant sogar schonender
gegriffen als durch einen Gabelschluessel (da durch den Pressdruck
keinerlei Spiel existiert). Also im Gegensatz zur Pumpenzange keine
"abgekauten" Sechskante.
- Durch eine besondere Mechanik sind die Greifflaechen exakt parallel
gefuehrt.

Zu erkennen ist diese Zange an einem roten Kunststoffueberzug an den
Griffen. Zwar waren diese Zangen sehr teuer (AFAIR hatte ich 150DM
fuer 2 Stueck bezahlt), aber die Anschaffung lohnt sich allemal!

> > Seit ich mir 2 steuck von dieser Sorte zugelegt
> > habe, benutze ich Gabel-/ringschluessel nur noch wenn es fuer die
> > Knippex zu eng zugeht.
> Ich arbeite sehr gern mit der Knipex-Wasserpumpenzange 87051250
> (Westfalia Nr. 876649). Das Ding ist bequem und solide ,-)

Vielleicht ist es sogar das gleiche Teil nur in einer anderen Groesse?
Das Teil das ich meine gibt es AFAIK in 3 Groessen, ich habe die
mittlere. Hat das was du meinst rote Kunststoffueberzuege auf den
Griffen?

--

Josef Wolf

unread,
Nov 17, 2000, 3:00:00 AM11/17/00
to
On Wed, 01 Nov 2000 08:31:02 +0100, Achim.G...@onlinehome.de <Achim.G...@onlinehome.de> wrote:

> Am 31 Oct 2000 22:10:10 GMT schrieb j...@raven.inka.de (Josef Wolf) :
>
> > Auf der anderen Seite muss man sich aber auch mal den
> >Sachverstand des durchschnittlichen Baumarkt-Kunden
> >vergegenwaertigen. Mit anderen Worten: bei zwei linken Haenden macht
> >der Qualitaetsunterschied des Werkzeugs/Werkstoffes auch keinen
> >grossen Unterschied mehr...
>
> Wodurch mag wohl diese Bemerkung provoziert worden sein? Ich sehe und
> höre in den Baumärkten Leute, die nicht sichtlich Inkompetenz
> verraten. Wird wohl die übliche Definition neidischer Fachhandwerker
> sein, dass Baumarktkunden blöd sein müssen, weil, wer in einem
> Baumarkt einkauft, muss blöd sein?! ;-)

Nein, ich bin kein "Fachhandwerker". Und ich kaufe selbst viel in
Baumaerkten ein. Man muss lediglich wissen _was_ man dort kaufen
darf. Wenn ich mir aber den durchschnittlichen (natuerlich
gibt es Ausnahmen!) Baumarktkunden anschaue, dann wundert mich vieles
nicht mehr... Gerade bei Gewindeschneidern (und davon hatte der
Vorposter ja geschrieben) kommt es auf die sachgerechte Handhabung
an. Selbst Qualitaetsschneider erzeugen bei falscher Handhabung mehr
Frust als Gewinde. Auf der anderen Seite hatte ich aber noch mit
keinem Baumarktschneider Probleme. Dieser Widerspruch kann natuerlich
mehrere Ursachen haben:

- ich hatte einfach Glueck, dass mein Baumarkt gute Schneider hatte.
- der Vorposter hatte evtl "vergessen" den Schneider zwischendurch
immer wieder mal zurueckzuschrauben um die Spaene zu brechen.
- der Vorposter hatte evtl "vergessen" den Schneider zu oelen.
- der Vorposter hatte den Schneider evtl verkantet.
- der Vorposter hatte evtl mit einem falschen Durchmesser vorgebohrt.
- der Vorposter hatte evtl die Reihenfolge (falls es ein Set
mit 3 Schneidern war) nicht beachtet.

Im Nachhinein laesst sich natuerlich nicht mehr feststellen, was der
eigentliche Grund fuer den Frust des Vorposters war. Ich wollte
lediglich darauf hinweisen dass nicht immer das Werkzeug am schlechten
Ergebnis schuld sein muss... In diesem Fall kann es durchaus am
Werkzeug gelegen haben. Gerade beim durchschnittlichen Baumarktkunden
kann man aber oft beobachten, dass das Werkzeug als Pruegelknabe fuer
die Unfaehigkeit des Anwenders herhalten muss.

--
"Deppenfinder" temporarily deactivated...
# begin 755 LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
# This is a .signature virus coming from the Philippines.

# end -- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de --

Rambow

unread,
Nov 18, 2000, 3:00:00 AM11/18/00
to Josef Wolf
die Zange heißt Zangenschlüssel und gib's in den Größen 180,250 und 300 mm - ein geniales TEIL....
arne

Josef Wolf wrote:
On Wed, 01 Nov 2000 14:55:00 +0100, Gerd Krug <Gerd...@oct.fido.de> wrote:

... Da lobe ich mir die 8603250 von Knipex: einfach und
_schnell_ in der Handhabung und dazu auch noch besser als jeder
Gabel-/Ringschluessel.
Du sprichst von der Knipex-Gripzange, Westfalia Best.Nr. 476952?
Aehm, nein... Das Teil das ich meine ist so eine Art
Wasserpupmenzange, allerdings mit zwei Besonderheiten:
- Die Greifflaechen sind flach (also nicht rund-gezahnt wie bei einer
Pumpenzange). Dadurch wird zB ein Sechskant sogar schonender
gegriffen als durch einen Gabelschluessel (da durch den Pressdruck
keinerlei Spiel existiert). Also im Gegensatz zur Pumpenzange keine
"abgekauten" Sechskante.
- Durch eine besondere Mechanik sind die Greifflaechen exakt parallel
gefuehrt.

Zu erkennen ist diese Zange an einem roten Kunststoffueberzug an den
Griffen. Zwar waren diese Zangen sehr teuer (AFAIR hatte ich 150DM
fuer 2 Stueck bezahlt), aber die Anschaffung lohnt sich allemal!

Seit ich mir 2 steuck von dieser Sorte zugelegt
habe, benutze ich Gabel-/ringschluessel nur noch wenn es fuer die
Knippex zu eng zugeht.
Ich arbeite sehr gern mit der Knipex-Wasserpumpenzange 87051250  
(Westfalia Nr. 876649). Das Ding ist bequem und solide ,-)

Josef Wolf

unread,
Nov 23, 2000, 3:00:00 AM11/23/00
to
On Sat, 18 Nov 2000 22:07:15 +0100, Rambow <arne....@epost.de> wrote:

[ Inhalt geloescht... ]

Gratulation! Du hast dir den Vollquottel des Monats verdient:

- 2 Zeilen eigener Beitrag und 80 Zeilen Schrott.
- Natuerlich mit HTML-Shrott dabei.
- Dein Schrott war natuerlich so wichtig, dass du mir das auch noch
per mail zukommen lassen musstest...

:-/

0 new messages