Das Subject sagt eigentlich schon alles. Ich moechte meinen Autolack
wieder auf Vordermann bringen und die kleinen Steinschlagschaeden und
Kratzer, die so im Laufe der Zeit entstanden sind, beseitigen.
Die herkoemmliche Methode mit den Lackstift sieht eigentlich immer
ziemlich besch..schlecht aus. Nun hab ich mal davon gehoert, dass die
Profis da mit einer Airbrush-Pistole rangehen, ich frag mich allerdings,
ob man damit auch kleinere Loecher gestopft bekommt.
Wie macht ihr denn das??
Gruss
Dirk
Mit Airbrush bekommst du ja doch nicht das Loch heraus - da muesstest du
wohl erst spachteln. Bei kleinen Loechern geschieht das Spachteln beim
Lackstift mit dem Lack selbst. Damit's weniger besch. aussieht, koenntes du
das dann ueberschleifen - was aber hoechstwahrscheinlich spaetestens bei
weiteren Versuchen auf Kosten des umgebenden Lackes geht.
Daher empfehle ich so lange Lackstift, bis sich einmal der Aufwand des
Schleifen + Lackieren (z.B. mit Airbrush) + Polieren lohnt.
Schoenen Gruss
Martin
Dirk Pflug schrieb in Nachricht <36D516CD...@cs.tu-berlin.de>...
>Hallo,
>
>Das Subject sagt eigentlich schon alles. Ich moechte meinen Autolack
>wieder auf Vordermann bringen und die kleinen Steinschlagschaeden und
>Kratzer, die so im Laufe der Zeit entstanden sind, beseitigen.
>
>Die herkoemmliche Methode mit den Lackstift sieht eigentlich immer
>ziemlich besch..schlecht aus. Nun hab ich mal davon gehoert, dass die
>Profis da mit einer Airbrush-Pistole rangehen, ich frag mich
allerdings,
>ob man damit auch kleinere Loecher gestopft bekommt.
>
>Wie macht ihr denn das??
>
>
>Gruss
>
>Dirk
1. mache ich sowas nur in der geheizten Garage oder im Sommer
(Trocknung)
2. mache ich es mehrmals in der Woche. :-)))
3. mache ich das immer mit einem gaaaaaaanz feinen Pinsel.
4. mache ich es bevor ich mit grober Politur die ganze Haube poliere.
Da mehrere Schichten aufgetragen werden, muß die vorherige Schicht
durchgetrocknet sein.
Zwischendurch natürlich nicht das Auto verdrecken und waschen!
Ich versuche die ersten 2 Schichten wirklich nur in der Vertiefung zu
lackieren.
Danach wird die ganze Haube poliert, wobei die Bereiche um die
Steinschlaglöcher mit einer groben Politur behandelt werden um den
überschüssigen Lack wieder zu entfernen.
Danach ärger ich mich schwarz,daß das Ergebnis doch nicht so gut ist
wie ich
mir das dachte und schwöre mir nie wieder einen so großen Aufwand zu
treiben weil außer mir sowieso keiner so genau dahin schaut.
Airbrush ist ganz klasse, wenn man den Farbton wirklich 100 % trifft.
Wenn nicht sieht die Haube schlimmer aus als vorher.
Löcher stopfen geht allerdings wegen der Auftragsdicke nicht. Die
Löcher werden
ja noch nicht einmal mit dem Pinsel vernünftig aufgefüllt. Deshalb
auch der
mehrmalige vorsichtige Anstrich.
Gruß Kars
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>Hallo,
>
>Das Subject sagt eigentlich schon alles. Ich moechte meinen Autolack
>wieder auf Vordermann bringen und die kleinen Steinschlagschaeden und
>Kratzer, die so im Laufe der Zeit entstanden sind, beseitigen.
Übliche Spachtelmassen nehmen, und hundertmal schleifen. Aber richtig
- viele putzen auf dem hartgewordenen Zeugs mit der feinsten Stufe ein
bisschen rum und geben schon nach zehn oder zwanzig Stunden auf, und
das Auto fährt hinfort mit ner rauhen Ausbeulung rum. Löcher ausfüllen
mit Zweikomponentenspachtel, glattmachen mit 120 er bis 400 er
Sandpapier (das teure, nicht die "100 Blatt 10 Mark" Version), und
dann fängt das Spachteln nämlich erst an, mit dem richtigen wie Presto
Finish (die Sorte, die bei mehr als nem Zehntelmillimeter Auftrag
einschrumpft, dafür aber die Poren vom anderen Spachtel füllt und
glattmacht) und bis ca. 800er Schleifpapier (ist nicht verboten, auch
1200er zu nehmen).
Mit Lacksprühdosen (den teuren!) die ganze, durch Falze oder
Zierleisten begrenzte Partie übersprühen, nicht in die Fläche
reinflicken.
Auch wenns einem als Laien rauh wird, siehts hundertmal besser aus als
wenn man die Fläche zu begrenzen versucht und nen Klecks mit
Triefnasen in der Mitte hat. Der Farbton in den Sprühdosen ist der
echte, aber das eigene Auto hat sich im Lauf der Zeit verändert, daher
muss man vollständig eine optisch abgeteilte Fläche damit ausfüllen.
Nicht mit dem Pinsel streichen, dann ist das Auto wirklich reif für
den Flohmarkt. Bei Kühlschränken hab ich sowas nochmal hingekriegt,
dass es keinem auffällt, bei Autos spiegelt sich immer irgendwas so in
der Fläche, dass mans sieht. Die Sprühdosentechnik übt sich mit der
Zeit ein, da muss man auch bei nem halben Kotflügel oder ner unteren
Türhälfte nicht unbedingt sofort sehen, dass es am Strassenrand
gemacht wurde.
Wenn einer die Farbe, Verdünnung, Auftrag mit Farbspritzpistole
(Airbrush) hinkriegt: herzlichen Glückwunsch...