Montage-Kleber.
Gruß
Gerd
Ciao Norbert
bin zwar kein Fachmann, aber Silikon klebt einfach alles zusammen. Nachteil:
Das Ablösen ist so gut wie unmöglich.
Gruß, Peter
Grüße
Andreas
Vielen Dank für Deinen und die anderen Ratschläge. Hauptproblem
bei der vorgesehenen flächigen Verklebung dürfte sein, dass
aufgrund der dichten Oberflächenstruktur der beiden Materialien
weder eventuell vorhandenes Lösemittel verdampfen kann, noch Luft
(Sauerstoff oder Wasserdampf) Zutritt haben, weshalb der
Klebstoff dann wohl nicht aushärten kann. Ich benötige also einen
Kleber, der weder Lösemittel enthält, noch Luft zum Abbinden
benötigt. Daher auch meine Idee mit der Heißklebefolie. Hat
jemand damit Erfahrung?
Beste Grüße
> ...dass
> aufgrund der dichten Oberflächenstruktur der
> beiden Materialien
> weder eventuell vorhandenes Lösemittel
> verdampfen kann, noch Luft
> (Sauerstoff oder Wasserdampf) Zutritt haben,
dann nimm Reaktionskleber ( meist 2-Kompneneten-Epoxidharz )
Bei PU kann man die Oberflächen leicht anfeuchten, das reicht auch.
viele Grüße
Werner
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G Wolmershaeuser schrieb:
Hauptproblem
> bei der vorgesehenen flächigen Verklebung dürfte sein, dass
> aufgrund der dichten Oberflächenstruktur der beiden Materialien
> weder eventuell vorhandenes Lösemittel verdampfen kann, noch Luft
> (Sauerstoff oder Wasserdampf) Zutritt haben, weshalb der
> Klebstoff dann wohl nicht aushärten kann. Ich benötige also einen
> Kleber, der weder Lösemittel enthält, noch Luft zum Abbinden
> benötigt.
Richtig gedacht. Ein 2-K-Polyurethan oder ein 2-K-Epoxid erfüllt Deine
Anforderungen. Diese sind Lösungsmittelfrei und benötigen keine
Feuchtigkeit oder Sauerstoff, sondern bringen alles, was zur Aushärtung
benötigt wird mit.
> Daher auch meine Idee mit der Heißklebefolie. Hat
> jemand damit Erfahrung?
Es wird in deinem Fall nicht möglich sein, diesen Klebstoff so zu
verarbeiten, dass er die beiden Teile großflächig verbindet. Dazu
bräuchtest du wenigstens eine dünne Schicht, durch die du die Wärme zum
aufschmelzen z.B. mit einem Bügeleisen einbringen kannst. Außerdem wird
die Haftung des Schmelzklebstoffs auf Edelstahl sehr schlecht sein.
Heißklebefolien und -netze werden vor allem für Papier, Karton,
Textilien eingesetzt.
Denke auf alle Fälle unbedingt an eine ausreichende Reinigung und
Entfettung der Klebflächen und daran, dass Edelstahl unbedingt
geschliffen (besser: gestrahlt) werden sollte um die Haftung, die wegen
der passiven Oberfläche allgemein nicht besonders ist, zu verbessern.
--
Volker Borst
Dipl.-Ing. (TU)
Fraunhofer Institut fuer Fertigungstechnik
und Angewandte Materialforschung (IFAM)
Klebtechnisches Zentrum (KTZ)
Wiener Straße 12, D-28359 Bremen, Germany
Tel. : +49/ (0) 421/2246-480
Fax : +49/ (0) 421/2246-430
Email: v...@ifam.fraunhofer.de
www.kleben-in-bremen.de
Werner Reimann schrieb:
> dann nimm Reaktionskleber ( meist 2-Kompneneten-Epoxidharz )
> Bei PU kann man die Oberflächen leicht anfeuchten, das reicht auch.
Das kann nicht empfohlen werden, da sich in diesem Fall schnell eine
Haut an der Grenzfläche bildet, bevor eine Benetzung der Oberfläche
stattfinden kann. Es kann aber ein 1-K-PUR-Booster-System eingesetzt
werden, wobei Feuchtigkeit beim Auftrag im Klebstoff fein verteilt wird.
Volker
Doppelseitiges Klebeband? Schau mal bei d-tack vorbei, die haben
Klebebänder, die einen Gesellen von mir auf dem Fußboden gehalten haben
(Teppichverlegung).
> Die herkömmlichen Kontaktkleber, bei denen eine Korrektur nicht
> mehr möglich ist, scheiden daher aus.
O.a. Klebeband vorher naß machen, wenn dann alles sitzt mit einer Flamme
oder Heißluftfön das Wasser verdunsten lassen.
Horst