wir haben zwei Veluxdachfenster aus Holz ( hätte ich geahnt daß es diese
auch in Plastik gibt...)
Jeden Morgen machen wir das schnapprollo auf und dahinter hat sich
Feuchtigkeit angesammelt die natürlich am Fenster herunterläuft. Nur das
Holz wird naß, es bildet sich Schimmel, das Holz verblaßt, bekommt so helle
Flecken in dem Bereich.
Was machen? Ich habe schon einmal das Ganze mit Fensterlack angestrichen.
Aber das ausgebleichte Holz bleibt hell und der Schimmel kommt immer wieder.
Ich kann doch nicht jeden Tag mit der Zahnbürste und einem Tuch alles sauber
machen?!
Können kann ich schon, nur wollen möchte ich nicht.
Die Feuchtigkeitesansammlung ist nur an diesen beiden Fenstern, ansonsten
habe ich keine Feuchtigkeitsschwierigkeiten.
Danke
Gruß
Michael Mull
ich schaetze mal, das hat mit dem Rollo zu tun. Bei uns haben wir im
Schlafzimmer das Fenster mit einem Handtuch verhaengt, damit die Kleinste nicht
schon im Morgengrauen wach wird. Ich denke, die Scheibe ist dann kaelter als
ohne Handtuch und dadurch entsteht mehr Kondenswasser, da die Luft trotzdem bis
zur Scheibe gelangt. Jedenfalls schwimmt morgens alles.
Also: Rollo auflassen (oder aussen anbringen)!
Gruss, Wolfgang
Michael Mull schrieb:
wir haben im Schlafzimmer ein Dachfenster von Roto mit einem aufge-
setzten Faltstore (einseitig Alu-beschichtet, sollte also ähnlich wie
so'n Schnapprollo funktionieren), und ich habe noch nicht ein einziges
Mal Schlagwasser am Fenster bemerkt (ausser von aussen, wo's hingehört).
Immerhin sind die Fenster jetzt auch schon zwei Jahre drin, und die
Räume (Schlafzimmer und Arbeitszimmer, Tür dazwischen ist i.d.R.
auch nachts offen) sind nicht sooo gross (in Summe vielleicht 20qm,
wenn überhaupt so viel).
Es _KANN_ natürlich sein, dass Ihr ein Schnapprollo aus Kunststoff habt,
das relativ wenig Luftfeuchtigkeit diffundieren lässt (die Faltstores
bei Roto sind aus Diffusionsfreundlichem Textil und auch die Aluschicht
ist hinreichend perforiert), und sich deshalb dahinter der Niederschlag
bildet. Ggfs. die bei Velux übliche Lüftungsklappe offen lassen
(aufgrund des Phänomens gehe ich mal davon aus, dass Ihr nicht besonders
viel heizt...)
> Was machen? Ich habe schon einmal das Ganze mit Fensterlack angestrichen.
> Aber das ausgebleichte Holz bleibt hell und der Schimmel kommt immer wieder.
Dem Schimmel rückt man nachhaltig mit Sagrotan zu Leibe...
Das Holz bekommt man allerdings nur mit entsprechender Lasur wieder
einigermassen einfarbig hin.
> Die Feuchtigkeitesansammlung ist nur an diesen beiden Fenstern, ansonsten
> habe ich keine Feuchtigkeitsschwierigkeiten.
>
Ich tippe auf zu hohe Luftfeuchtigkeit bei zu kaltem Raum => das
Heizproblem. Abhelfen kann man dem sinnvoll nur durch höhere
Raumtemperatur oder leichtes (Velux kann's ja) Dauerlüften.
(Um keine Antiwerbung zu machen: Roto hat auch Lüftungsschlitze und
die meisten noname-Baumarktfenster auch, und wir sind mit unserer
Lösung definitiv _sehr_ zufrieden). Wenn's wohntechnisch in Frage
kommt, evtl. die Zimmertür nachts auflassen.
Den Schimmel wird man eh nur noch mit Gewalt los (Billig = Sagrotan,
Teuer = neue Fenster)
Gruss
Jerry
in de.rec.heimwerken Gereon Stein <g...@de.uu.net> wrote:
> wir haben im Schlafzimmer ein Dachfenster von Roto mit einem aufge-
> setzten Faltstore (einseitig Alu-beschichtet, sollte also ähnlich wie
> so'n Schnapprollo funktionieren), und ich habe noch nicht ein einziges
> Mal Schlagwasser am Fenster bemerkt (ausser von aussen, wo's hingehört).
Ich habe Velux und die Faltenstores und auch keine Feuchtigkeit.
Auch nicht im Bad.
Kann es sein, daß die Scheibe bei dir nicht dicht drinsitzt? Somit
kalte Luft hinter den Rollos hervorkommt?
> bildet. Ggfs. die bei Velux übliche Lüftungsklappe offen lassen
Das hilft nicht, denn die ist außerhalb der Rollos/Faltenstores,
die sind _innen_ im Rahmen, die Klappe ist oben außerhalb.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
...Sofortige Abschaffung aller Sysops wegen Permantverstosses
gegen das 11. Gebot: "Du sollst nicht verwalten".
UseNet funktioniert wegen der Einhaltung des 11. Gebotes...
Wau Holland (CCC)
Ich hab nämlich mit meinem Velux (2-fach-verglast) mit Faltstors die
gleichen Probleme wie Michael. Daher lasse ich die Faltsors auch Nachts
offen und schließe sie nur bei bedarf, wenn die Nachbarn mal wieder zu
neugierig sind... :-)
Ich hab aber noch ein ganz anders Problem mit meine Fenstern (VK-Typ).
Bei stärkerem Regen oder Schnee, werden die unteren Ecken (links und
rechts) feucht. Manchmal läuft sogar das Wasser auf die Fensterbank.
Ich hab keine Ahung wo das herkommen kann.
Hat jemand hierzu Erfahrung und Abhilfe??
Gruß, Stefan
--
mfG Martin Reicher
Flusi-Flugschule, Luftfahrtmailingliste:
www.donau.de/privhome/martin.reicher/
Michael Mull schrieb in Nachricht <73gin7$bng$1...@news00.btx.dtag.de>...
>Hallo,
>
>wir haben zwei Veluxdachfenster aus Holz ( hätte ich geahnt daß es
diese
>auch in Plastik gibt...)
>Jeden Morgen machen wir das schnapprollo auf und dahinter hat sich
>Feuchtigkeit angesammelt die natürlich am Fenster herunterläuft. Nur
das
>Holz wird naß, es bildet sich Schimmel, das Holz verblaßt, bekommt so
helle
>Flecken in dem Bereich.
>
>Was machen? Ich habe schon einmal das Ganze mit Fensterlack
angestrichen.
>Aber das ausgebleichte Holz bleibt hell und der Schimmel kommt immer
wieder.
>Ich kann doch nicht jeden Tag mit der Zahnbürste und einem Tuch alles
sauber
>machen?!
>Können kann ich schon, nur wollen möchte ich nicht.
>Die Feuchtigkeitesansammlung ist nur an diesen beiden Fenstern,
ansonsten
>habe ich keine Feuchtigkeitsschwierigkeiten.
>
>
>Danke
>
>Gruß
>
>Michael Mull
>
>
Michael Mull schrieb:
> Hallo,
>
> wir haben zwei Veluxdachfenster aus Holz ( hätte ich geahnt daß es diese
> auch in Plastik gibt...)
> Jeden Morgen machen wir das schnapprollo auf und dahinter hat sich
> Feuchtigkeit angesammelt die natürlich am Fenster herunterläuft. Nur das
> Holz wird naß, es bildet sich Schimmel, das Holz verblaßt, bekommt so helle
> Flecken in dem Bereich.
>
> Können kann ich schon, nur wollen möchte ich nicht.
> Die Feuchtigkeitesansammlung ist nur an diesen beiden Fenstern, ansonsten
> habe ich keine Feuchtigkeitsschwierigkeiten.
>
> Danke
>
> Gruß
>
> Michael Mull
Hi Michael!
Ich vermute dein Dachflächenfenster ist nicht ordentlich gegen Kälte isoliert.
Wenn dein Dach eine (heutzutage übliche) Ausführung mit Kaltdach und
Hinterlüftung ist, dann streicht im Bereich der Hinterlüftung die kalte Luft an
Fensterrahmen vorbei. Bei Velux ist da gerade mal ein ca. 2cm starkes Brett, da
wird es dann innen ganz schön kalt und die Luft kondensiert. Abhilfe ist da
nicht einfach. Es hilft nur die ganze Blechabdeckung an der Außenseite abnehmen
gegebenenfalls ein paar Dachziegel wegtun und eine Wärmedämmung am Rahmen
anbringen, mit Porozell oder Steinwolle. Ob du dir das antust????
Gruß Howi
> Ich hab nämlich mit meinem Velux (2-fach-verglast) mit Faltstors die
> gleichen Probleme wie Michael. Daher lasse ich die Faltsors auch Nachts
> offen und schließe sie nur bei bedarf, wenn die Nachbarn mal wieder zu
> neugierig sind... :-)
>
Haben wir ein Glück, dass die Nachbarhäuser alle niedriger sind.
Wir haben die Stores vor allem wegen Sommerhitze (Südwestseite!) und
gegen Light-Pollution bei Nacht...
> Ich hab aber noch ein ganz anders Problem mit meine Fenstern (VK-Typ).
> Bei stärkerem Regen oder Schnee, werden die unteren Ecken (links und
> rechts) feucht. Manchmal läuft sogar das Wasser auf die Fensterbank.
> Ich hab keine Ahung wo das herkommen kann.
>
Klingt nach fehlerhaft verbautem Eindeckrahmen. Evtl. ist die Dach-
eindeckung so dicht ans Fenster gelegt, dass Wasser vom Dach noch
in die "wunde Stelle" des Fensters fliessen kann, nämlich die Ritze,
in der das Drehgelenk liegt. Ist bei Roto übrigens ähnlich lästig, wenn
man das Fenster am Schwinggelenk öffnet (oberer Anschlag) ist's wie ein
Regenschirm, d.h. es regnet nur bei starkem Seitenwind rein, _dreht_
man das Fenster am Mittelgelenk, läuft ablaufendes Regenwasser an der
Stelle rein und am Rahmen runter... :-( Kann man aber mit leben, wenn
man's weiss.
> Hat jemand hierzu Erfahrung und Abhilfe??
>
Schau Dir mal die Dacheindeckung an den Fensterseiten an. Wenn sie fast
bündig am Fenster anliegt, kann (ausser Du bist mit dem Meissel
geschickt, und selbst dann besser nur bei Betondachsteinen, sonst
haust Du Dir Dein Dach kurz und klein) nur der Dachdecker abhelfen.
Normalerweise sind die Eindeckrahmen so grosszügig ausgelegt, dass man
links und rechts vom Fenster gut 5 cm davon "blank" liegen können
(die Ablaufrinnen in den Blechen sind so breit). Natürlich darf anderer-
seits der Rahmen auch nicht so krumm auf die Sparren genagelt sein,
dass das Wasser in die Isolierung läuft (hatte ich mal in meiner
damaligen Studentenbude... ich schätze, die aufgeweichte Rigips ist da
heute noch drin, der Vermieter war nicht gerade einer der aufmerksam-
sten...)
> Gruß, Stefan
Auch Gruss
Jerry
ich hab hier vor einiger Zeit über meine BRAAS-Fenster geschimpft, bei
denen das gleiche Problem auftritt (nur mit dem Nachteil, daß das
herunterlaufende Wasser im Falz des Rahmens, auf dem Holz stehenbleibt
und dort nicht weg kann)
Damals dachte ich, daß nur BRAAS die Probleme hat.
Michael Mull schrieb:
> wir haben zwei Veluxdachfenster aus Holz ( hätte ich geahnt daß es diese
> auch in Plastik gibt...)
Nachdem ich mich über BRAAS so ärgerte (auch über deren miserablen
Kundendienst), kaufte ich für ein nachträglich eingebautes Bad so eins
von Velux aus Plastik. Wobei das aber nicht ganz aus Plastik ist,
sondern so gebaut ist, daß ein Holzrahmen mit PUR-Schaum umgeben ist.
Und das wiederum ergibt eine wesentlich bessere Wärmedämmung des
Fensters als Gesamtelement.
(auch an dem Plastik-Velux habe ich Kondenswasser, aber nicht so viel,
daß es herunterläuft, und wenn es das doch tun sollte, so kann es nach
außen weg)
Ausschlaggebend für die Kondensationserscheinungen ist sicher der k-Wert
der Scheibe, ich hab die Werte jetzt nicht bei der Hand, aber meine
Fenster sind fünf Jahre alt, da waren noch etwas höhere Werte als heute
üblich. Das Velux, daß ich vor einem Jahr kaufte, hat schon besser
isolierendes Glas drin. Aber eine Schwachstelle, zumindest bei BRAAS,
möglicherweise aber auch bei anderen, ist auch, daß der Holzrahmen
relativ dünn ausgeführt wird, damit eine Kältebrücke bildet und auch
dort Wasser kondensiert. Beim BRAAS ist die Wärmeisolation so schlecht,
daß das Fenster bei Minusgraden anfriert (grad neulich wieder passiert,
als wir Minus 7 Grad hatten): das Kondenswasser, was wie oben
beschrieben nicht weglaufen kann, gefriert und der Fensterflügel "klebt"
am Rahmen, damit ist sogar die empfohlene Lüftung unmöglich. ;-(
Die Lüftung selbst macht's aber auch nicht besser: Die Gummidichtungen
der BRAAS-Fenster sind miserabel ausgeführt, meist zieht es etwas durch.
Aber dennoch gibt's Kondenswasser.
Viele Grüße
Thoralf
--
Thoralf Winkler mailto:thoralf...@gmx.de
Schönebeck/E.
Wir haben auch so ein tolles Velux-Fenster aus Holz. Es ist kein Rollo daran
befestigt und das Ding schwitzt trotzdem wie verrückt (und schimmelt
natürlich auch). Es liegt meines Erachtens am miesen K-Wert der alten
Verglasung. Ist zwar Iso-Glas, aber mit schätzungsweise 3,0. Es hilft wohl
nur der Austausch des Glases oder ein ganz neues Fenster mit vernünftiger
Verglasung. Ich warte aber noch, bis das Mistfenster so kaputt ist, dass ich
mich nicht mehr drücken kann.
Gruß
Peter Dost
Wolfgang Jordan schrieb in Nachricht <365BECAE...@mch6.siemens.de>...
>Hallo,
>
> ich schaetze mal, das hat mit dem Rollo zu tun. Bei uns haben wir im
>Schlafzimmer das Fenster mit einem Handtuch verhaengt, damit die Kleinste
nicht
>schon im Morgengrauen wach wird. Ich denke, die Scheibe ist dann kaelter
als
>ohne Handtuch und dadurch entsteht mehr Kondenswasser, da die Luft trotzdem
bis
>zur Scheibe gelangt. Jedenfalls schwimmt morgens alles.
> Also: Rollo auflassen (oder aussen anbringen)!
>
>Gruss, Wolfgang
>
>Michael Mull schrieb:
>>
Gruß
Micha
Am 25.11.98 schrieb _sc_ (Stefan Conrad) dies:
> Ich hab aber noch ein ganz anders Problem mit meine
> Fenstern (VK-Typ). Bei stärkerem Regen oder Schnee,
> werden die unteren Ecken (links und rechts) feucht.
> Manchmal läuft sogar das Wasser auf die Fensterbank. Ich
> hab keine Ahung wo das herkommen kann.
Das kenn ich. Bei mir war's eine(!) fehlende Schraube am oberen
Teil des Eindeckrahmens. Durch dieses Löchlein sickerte dann
Wasser in den Rahmen und kamm dann innen wieder raus.
mfg Sebastian
--
Fon: +49 2203 87361 Mobil: +49 171 8632900 Fax: +49 2203 982405
Wenn eCash im Internet möglich sein wird,
wird der Ablaßbrief per Java-Applet zugestellt
Bei starkem Regen kann das Wasser vom Wind im Anschlußbereich des Fensters
nach oben gedrückt werden. Vermutlich läßt sich das Problem beseitigen, wenn
Du die Anschlußschürze verlängerst udn verbreiterst. MfG Werner
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