ich bin dabei eine (teilweise) Wasserrohrerneuerung in meinem Haus zu
planen. Die Wahl fiel auf das Mepla System von Geberit, hauptsᅵchlich
weil es mir vom Sanitᅵrfachhandel empfohlen wurde und fᅵr den Laien
etwas stabiler aussieht als das was der Baumarkt so anbietet.
Wenn ich mir die Dokumentation(en) so ansehe frage ich mich wie man
ᅵblicherweise mit 90ᅵ Knicken so macht :
- Rohr biegen
- 90 ᅵ Winkel einpressen
Gruᅵ,
Christian
[Geberit Mepla]
> Wenn ich mir die Dokumentation(en) so ansehe frage ich mich wie man
> �blicherweise mit 90� Knicken so macht :
>
> - Rohr biegen
> - 90 � Winkel einpressen
Ja.
Und wo ist jetzt die Frage?
--
____________
/sch�������� Martin Kiena�
Hamburg (Germany)
>> Wenn ich mir die Dokumentation(en) so ansehe frage ich mich wie man
>> �blicherweise mit 90� Knicken so macht :
>>
>> - Rohr biegen
>> - 90 � Winkel einpressen
>
> Ja.
> Und wo ist jetzt die Frage?
>
Nun, er hat wohl schon richtig verstanden, da� die Winkelfittings
sauteuer sind und potentielle Fehlerstellen, man aber andererseits
dieses Rohr nicht scharf biegen kann.
Daher legt man es in gr�sseren B�gen: An einer Wand wird es vor dem
Ende der Wand in einem grossz�gigen Bogen hochgebogen, so dass es
genau im Knick der beiden W�nde senkrecht l�uft, dann bieget man es
auf der anderen Wand grosszuegig waagerecht und spart sich den Winkel,
leider mit einer ungew�hnlichen Rohrf�hrung die leicht zu
Besch�digungen f�hrt, weil man in das unerwartete Rohr reinbohrt.
Schon alleine um all die teuren �bergangsfittings einzusparen, k�nnte
es sich aber lohnen, bei einer nur teilweisen Renovierung einfach
beim alten System zu bleiben, zumindest wenn es keine Bleirohre sind,
dann muss man sich auch keine Sorgen um den neuen Potentialausgleich
machen.
--
Manfred Winterhoff
Ich habe damals die Rohre mit einer Biegemaschine gebogen, welche ich
mir für kleines Geld bei eBay ersteigert habe. Wobei das dann halt
schon eher Bögen als Winkel ergibt. Das hat eigentlich recht gut
geklappt, auch die exakten Abmessungen bekommt man gut hin. Ob das
jetzt bezüglich Langlebigkeit besser ist als Fittings kann ich schwer
sagen. Der innere Bereich des Bogens wird ja auch immer leicht wellig
und so toll wird das Rohramterial an dieser Stelle dann vermutlich
auch nicht mehr aussehen.
[...]
>>> - Rohr biegen
>>> - 90 � Winkel einpressen
>>
>> Ja.
>> Und wo ist jetzt die Frage?
>>
>
> Nun, er hat wohl schon richtig verstanden, da� die Winkelfittings
> sauteuer sind und potentielle Fehlerstellen, man aber andererseits
> dieses Rohr nicht scharf biegen kann.
Ach!?
> Daher legt man es in gr�sseren B�gen: An einer Wand wird es vor dem
> Ende der Wand in einem grossz�gigen Bogen hochgebogen,
Der minimal m�gliche Biegeradius ist abh�ngig vom Rohrdurchmesser.
Ich weiss zwar immer noch nicht, wonach der OP nun genau gefragt hat,
aber vielleicht helfen ihm die Ausf�hrungen des Herstellers bei seinem
Vorhaben weiter:
http://www.geberit.de/web/appl/de/CMSKatalogde.nsf/files/usr-pdf-DG09_Mepla.pdf/$file/DG09_Mepla.pdf
Tabelle 9 listet die m�glichen Biegeradien auf.
Ciao
Stefan
Mepla... waren das die nicht Fittings komplett aus Kunststoff? Bᅵh...
> Wenn ich mir die Dokumentation(en) so ansehe frage ich mich wie man
> ᅵblicherweise mit 90ᅵ Knicken so macht :
>
> - Rohr biegen
> - 90 ᅵ Winkel einpressen
Ja, und? Es kommt halt drauf an, wieviel Platz du hast. Ich wᅵrde
versuchen jeden Fitting einzusparen, also wenn es irgendwie geht biegen.
Greetz,
MK
--
Frohe Feiertage... gehabt zu haben.
Filter-Infos: filter.maikkoenig.de
3ᅵ+4ᅵ=5ᅵ
Das geht aber nur, wenn die Biegung in der N�he vom Rohrende ist. Das
wiederum ist aber halt nur nahe der Anschlussstellen der Fall. Aber es
gibt da halt sch�ne simple Biegezangen f�r, die recht g�nstig zu
bekommen sind.
> Wellig ist da in der Biegung nichts geworden, der kleinste Radius ist
> gesch�tzt 3cm.
Ich meine mich an die Faustformel dreifacher Durchmesser = minimaler
Biegeradius zu erinnern.
Greetz,
MK
--
Frohe Feiertage... gehabt zu haben.
Filter-Infos: filter.maikkoenig.de
3�+4�=5�
Keine Gefahr - ist an der Kellerdecke und Aufputz. Wenn ich da reinbohre
habe ich denke ich noch ein ganz anderes Problem :)
>
> Schon alleine um all die teuren ᅵbergangsfittings einzusparen, kᅵnnte
> es sich aber lohnen, bei einer nur teilweisen Renovierung einfach
> beim alten System zu bleiben, zumindest wenn es keine Bleirohre sind,
> dann muss man sich auch keine Sorgen um den neuen Potentialausgleich
> machen.
Leider leider sind die groᅵzᅵgig dimensionierten 1 1/2 " Eisenrohre in
meiem Haus bis auf < 10 mm zugesetzt und es wird zeit die mᅵglichst
komplett zu erneuern. Ich werde im Anschluᅵ zwei groᅵe Rᅵume im Keller
renovieren und die Aufputz Wasser- und Heizungsrohre verkleiden, da
macht es Sinn die Rohre vorher zu ersetzen...
Danke fᅵr die Infos.
Gruᅵ,
Christian
Am 04.01.2010 22:05, schrieb Martin Kienass:
> Christian Ritter<ne...@ritter.bz> schrieb:
>
> [Geberit Mepla]
>> Wenn ich mir die Dokumentation(en) so ansehe frage ich mich wie man
>> �blicherweise mit 90� Knicken so macht :
>>
>> - Rohr biegen
>> - 90 � Winkel einpressen
>
> Ja.
> Und wo ist jetzt die Frage?
>
>
Ich habe eben die zwei Optionen. Ich frage was man *�blicherweise* macht
- ich habe an einigen Stellen gen�gend Platz um die Rohre nach
Herstellerangaben zu biegen. Sollte ich da eher biegen oder
Winkelfittings einpressen?
Gru�,
Christian
Hast Du vielleicht ein Alternativsystem fᅵr mich? Bisher konnte ich mir
nur Geberit Mepla beim Sanitᅵrfachhandel und Marley Drema im Baumarkt
ansehen, und das Geberit System machte mir - dem Laien - den stabileren
Eindruck.
Kupfer ist auᅵer Frage da ich teilweise noch Eisenrohre habe die ich
(noch) nicht ersetzen kann. Edelstahl ist ein bisschen teuer....
Gruᅵ,
Christian
Beides. <G>
> - ich habe an einigen Stellen gen�gend Platz um die Rohre nach
> Herstellerangaben zu biegen. Sollte ich da eher biegen oder
> Winkelfittings einpressen?
Das kannst Du halten wie ein Dachdecker.
Wenn beide Optionen zur Verf�gung stehen, w�rde ich bei kleinen bis
mittleren Dimensionen, da wo es platzm��ig funktioniert, eher biegen.
Mit dem Handbiegeger�t, nicht mit der Feder und schon gar nicht
"freih�ndig". Geht schneller, kostet kein Geld f�r den Fitting und
verursacht zwei N�hte weniger. Und str�mungstechnisch ist der Bogen
nat�rlich auch g�nstiger als ein Winkel, zumal beim Mepla-System jeder
Fitting f�r eine Querschnittverengung sorgt.
Kommt drauf an was genau du vorhast. Mich stᅵrt an den Mepla-Fittings
aus reinem Kunststoff einfach die Tatsache, dass sie tatsᅵchlich nur
durch die recht dᅵnne verpresste Aluminiumschicht innerhalb der Rohre
gehalten werden. Ich gehe davon aus, dass Geberit (der Hersteller von
Mepla) das durchaus intensivst getestet hat, aber ich traue dem einfach
nicht.
Fᅵr sichtbare Leitungen wᅵrde ich dann schon eher Friatherm (starr oder
uni, starr hat den Vorteil, kein zusᅵtzliches Werkzeug zu benᅵtigen)
bevorzugen, wenn danach verzinkte Stahlrohre liegen. Ansonsten Kupfer
mit Pressfittings, wobei die Marke (ProfiPress von Viega oder MaPress
von Geberit z.B.) vollkommen egal ist.
Bei Leitungen in der Wand jedes beliebige Rohrsystem mit Fittings aus
Rotguss, also zum Beispiel Viega Sanfix Fosta oder JRG Sanipex Classic.
Oder, um bei einem Hersteller zu bleiben, Friatherm Uni. Wie gesagt, ich
traue den Kunststofffittings von Mepla einfach nicht. Die
Verbundrohrsysteme die es auch als Stangenware gibt (Mepla wᅵre ein
solches, da stᅵren aber wie gesagt die Fittings aus Kunststoff) taugen
sowohl fᅵr Aufputz als auch fᅵr Unterputz. Stangenware deshalb, weil man
die Rohre von der Rolle nur mit viel Aufwand so gerade gebogen bekommt,
dass es auch im sichtbaren Bereich akzeptabel ist.
Alle Systeme haben Vor- und Nachteile, bei allen Presssystemen z.B. die
schlichte Tatsache, dass so eine Presse plus Pressbacken alles andere
als billig ist. Ersparen kann man sich die Presse nur bei den ᅵlteren
Rohr in Rohr-Systemen, also z.B. das ursprᅵngliche Sanfix, mit den
Quetschverschraubungen. Mangels integrierter Aluschicht ist das
allerdings sehr wabbelig und erfordert mehr Geschick bei der
Ausrichtung. Zumal Gewinde fᅵr viele Hobbyhandwerker scheinbar ein
echtes Problem darstellen. Entweder sie knallen sie an bis es reisst
oder sie denken handfest wᅵre gleichbedeutend mit dicht.
> Kupfer ist auᅵer Frage da ich teilweise noch Eisenrohre habe die ich
> (noch) nicht ersetzen kann. Edelstahl ist ein bisschen teuer....
Solange die Kupfer-Leitung _nach_ den verzinkten Stahlrohren kommt und
man als Zwischenstᅵck ein Rotgusselement (Hahnverlᅵngerung z.B.) nimmt,
ist das nicht weiter tragisch. Ganz alte Stahlrohre dᅵrften inzwischen
ohnehin dermaᅵen zusitzen, dass selbst die verkehrte Reihenfolge keine
automatisierten Rohrbrᅵche mehr erzeugt.
> ich bin dabei eine (teilweise) Wasserrohrerneuerung in meinem Haus zu
> planen. Die Wahl fiel auf das Mepla System von Geberit, haupts�chlich
> weil es mir vom Sanit�rfachhandel empfohlen wurde
Es hat wohl eine hohe Gewinnspanne.
> und f�r den Laien
> etwas stabiler aussieht als das was der Baumarkt so anbietet.
Stabiler als verzinktes Stahlrohr oder Kupfer?
> Wenn ich mir die Dokumentation(en) so ansehe frage ich mich wie man
> �blicherweise mit 90� Knicken so macht :
> - Rohr biegen
> - 90 � Winkel einpressen
Die Antwort wurde ja schon gegeben.
Ich w�rde konnvetionell Kupfer nehmen. In solche herstellerspezifischen
Verbundmaterialien h�tte ich wenig vertrauen.
Wie wird es verbunden, wie sicher ist langfristig die Verbindungsstelle.
Wie kann man es im Schadensfall reparieren.
Gibt es in 10 oder 20 Jahren noch geeignete Verbinder, T-St�cke oder
�hnliches, wenn ein Umbau erforderlich oder ein Defekt auftritt?
Warum willst du nichts nehmen was �ber jahrzehnte bew�hrt ist?
Harald
Ich teile Deine Bedenken, habe aber keine groᅵen Alternativen. Verzinkte
Eisenrohre haben sich imho nicht bewᅵhrt. Die in unserem Haus 1969
verbauten 1 1/2" (!!) Eisenrohre sind innen vielleicht noch zu 10mm
frei, der Rest ist zugesetzt. Einige Rohre, die ich glᅵcklicherweise
nicht brauche, sind komplett dicht. Rostbraunes Wasser kommt schon nach
kurzer Standzeit - und das schon (laut den Aussagen meiner Frau und
Schwiegereltern) schon seit ca. 1985.
Die Kupferrohre im Haus meiner Eltern (Bj. 1975) sehen deutlich besser
aus. Kupfer fᅵllt allerdings aus, da ich an einigen Stellen die
bestehenden Eisenrohre lassen muᅵ und kein galvanisches Element - vor
allem nicht bei den alten Rohren - basteln mᅵchte.
Daher ist Kunsttoffverbundrohr die einzige Alternative.
> Harald
Christian