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Vliestapete ablösen

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Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 11, 2014, 10:58:35 AM3/11/14
to
Hallo,

ich habe erstmals Vliestapete tapeziert und bis zum Anklemmen der
LED-Leuchten sah auch noch alle ganz gut aus. Dann musste ich allerdings
feststellen, dass ein Doppelnahtschnitt nicht sauber ausgeführt war -
leider zu einem Zeitpunkt, als die Tapete schon zwei Tage zum Trocknen
hatte und leider an einer Stelle, die man sofort einsehen kann (direkt
und auch noch über den Waschbeckenspiegel). Zu allem Übel auch noch in
Kniehöhe, sodass es sich nicht anbietet, ein Bild oder eine Applikation
darüber zu hängen:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Doppelschnitt.JPG

Mir scheint, dass hier die Tragschicht durchgeht und lediglich das
Obermaterial fehlt, weil ich alle Stöße - nach dem Flächenspachteln -
mit einer "ähnlichen" Farbe vorgestrichen hatte und hier etwas
Gelb-Weißliches zu erkennen ist:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Doppelschnitt%20Detail.JPG

Die linke Bahn ist eine halbierte, weil sich das bei einer Raumbreite
von 1,595 > 3 x 0,53 nicht anbot, für die rechte eine volle Breite zu
wählen (um nicht kurz vor der Ecke zu enden). Der Doppelnahtschnitt geht
also über die volle Raumhöhe. Nun würde ich gerne die linke Bahn gegen
eine neue, mit einem weiteren Doppelschnitt, etwa 5mm rechts neben dem
ersten, austauschen.

Gibt es eine Möglichkeit, die linke Bahn noch schadlos zu entfernen?

Ich muss dazu sagen, dass diese Bahn auch noch wenige Millimeter über
die Ecke geführt und damit unter der Bahn der linken Wand liegt. Die
Metylen-Packung weist aus: "Beim nächste Tapetenwechsel können sie
Qualitätsvliestapeten trocken wieder abziehen", womit der Schwarze Peter
dann beim Hersteller der Tapete läge. Ganz billig war sie zumindest
nicht, aber erste Versuche mit angetrockneten Tapeten waren nicht
besonders vielversprechend.

Wenn man sie anfeuchtet, löst sich dann nur das Obermaterial?

Würde ein Fachmann (Siggi) nur Obermaterial (ich nehme mal an, hier
handelt es sich um aufgeschäumtes PVC, oder?) drüberflicken?

Gruß,
Kalle

Georg Wieser

unread,
Mar 11, 2014, 12:21:13 PM3/11/14
to
Mit Rauhfaser wäre das nicht passiert ;-(

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 11, 2014, 1:53:26 PM3/11/14
to
Am 11.03.2014 17:21, schrieb Georg Wieser:

> Mit Rauhfaser wäre das nicht passiert ;-(

Stimmt! Man darf aber nicht nur das Negative sehen.

Die übrigen Doppelnähte sind ganz gut gelaufen:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Fensterlaibung%201.JPG
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Fensterlaibung%202.JPG

Und mit den oft problematischen Innenecken bin ich auch sehr zufrieden:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Ecke.JPG

Bei denen bin ich allerdings von der klassischen Vorgehensweise etwas
abgewichen. Wenn man das mit dem Cutter macht, bleibt der ständig im
Flächenspachtel *) hängen, wird stumpf und schiebt abgerissene Tapete
vor sich her. Deshalb habe ich eine, etwas weniger als Raumhöhe lange
und um den Steg, der den Teppichstreifen erfasst, erleichterte Fußleiste
genommen und - bis in die Ecke - hinter die zu schneidenden Tapeten
geklemmt, um darauf zu schneiden. Rechtwinklig dazu, als Anschlag für
den Cutter diente der etwas kürzere Deckel eines Kabelkanals, der sich
wunderbar - wie auch die Fußleiste - an die Wand anschmiegte. Die
Schnitte konnten so sauber in einem Zuge, ohne ständiges Abknicken der
Klinge und ohne Ruinieren des Flächenspachtels erfolgen.

Auch bei den Doppelnahtschnitten, hätte ich zu gerne einen sehr dünnen
und stabilen Kunststoff über die Wand gelegt, befürchtete aber, dass
sich dann ein Spalt zwischen den Bahnen bilden würde. Dass es spezielle
Doppelschnittmesser käuflich zu erwerben gibt, habe ich leider erst
später erfahren.

Bei Rauhfaser müsste ich jetzt noch streichen, was auch nicht vergessen
werden darf.

Gruß,
Kalle

*) Nicht zu verwechseln mit dem Tapezierspachtel: Ich meine mit
Flächenspachtel die geglättete, gespachtelte Wand und nicht das Werkzeug
zum Tapezieren!



S.Jedath

unread,
Mar 11, 2014, 2:21:04 PM3/11/14
to
Am 11.03.2014 15:58, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Hallo,
>
> ich habe erstmals Vliestapete tapeziert und bis zum Anklemmen der
> LED-Leuchten sah auch noch alle ganz gut aus. Dann musste ich allerdings
> feststellen, dass ein Doppelnahtschnitt nicht sauber ausgeführt war -
> leider zu einem Zeitpunkt, als die Tapete schon zwei Tage zum Trocknen
> hatte und leider an einer Stelle, die man sofort einsehen kann (direkt
> und auch noch über den Waschbeckenspiegel). Zu allem Übel auch noch in
> Kniehöhe, sodass es sich nicht anbietet, ein Bild oder eine Applikation
> darüber zu hängen:
>
> https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Doppelschnitt.JPG

Hi,
praktische Tapete, jetzt hast du ein paar Jahre Ruhe, dann mit einer
guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)
>
> Mir scheint, dass hier die Tragschicht durchgeht und lediglich das
> Obermaterial fehlt, weil ich alle Stöße - nach dem Flächenspachteln -
> mit einer "ähnlichen" Farbe vorgestrichen hatte und hier etwas
> Gelb-Weißliches zu erkennen ist:
>
> https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Doppelschnitt%20Detail.JPG

Dazu erst eine Frage: Wie und wo mit hast du den Doppelschnitt gemacht,
dass das so in die Hose ging.
>
> Die linke Bahn ist eine halbierte, weil sich das bei einer Raumbreite
> von 1,595 > 3 x 0,53 nicht anbot, für die rechte eine volle Breite zu
> wählen (um nicht kurz vor der Ecke zu enden). Der Doppelnahtschnitt geht
> also über die volle Raumhöhe. Nun würde ich gerne die linke Bahn gegen
> eine neue, mit einem weiteren Doppelschnitt, etwa 5mm rechts neben dem
> ersten, austauschen.
>
> Gibt es eine Möglichkeit, die linke Bahn noch schadlos zu entfernen?

Ja, durchaus. Aber, passt das alles mit den Maßen?
Damit ich nicht selber grübeln muss. Hab mich bei 'ner Unterkonstruktion
vermessen .... Genug gegrübelt.
Ich würde aber die Deckschicht UND die die Trägerschicht entfernen.

>
> Ich muss dazu sagen, dass diese Bahn auch noch wenige Millimeter über
> die Ecke geführt und damit unter der Bahn der linken Wand liegt. Die
> Metylen-Packung weist aus: "Beim nächste Tapetenwechsel können sie
> Qualitätsvliestapeten trocken wieder abziehen", womit der Schwarze Peter
> dann beim Hersteller der Tapete läge. Ganz billig war sie zumindest
> nicht, aber erste Versuche mit angetrockneten Tapeten waren nicht
> besonders vielversprechend.
>
> Wenn man sie anfeuchtet, löst sich dann nur das Obermaterial?
>
> Würde ein Fachmann (Siggi) nur Obermaterial (ich nehme mal an, hier
> handelt es sich um aufgeschäumtes PVC, oder?) drüberflicken?

Darüber/drauf kleben? Ganz sicher nicht.
Vielleicht würde ich jetzt einen Streifen mittels 2er Doppelschnitte
rein fummeln? Aber nur, wenn die Tapete nicht mehr zu bekommen wäre.
Eher würde ich ein paar neue Bahnen kleben.
Dann so kleben ..... Ach! Mach mal 'n Foto von der Wand. Dann verstehe
ich vielleicht, warum überhaupt Doppelschnitt. ;-)

Einen Doppelschnitt macht man damit:
Tapetenschiene 2/ 3m lang (10 Euro). Neue Klinge im Cuttermesser, kein
Teppichmesser, besser noch so'n kleineres, schmale Messer. Nicht in den
Putz schneiden! (gibt Dreck unter der Tapete.)
Nicht mehrmals schneiden und in einem Zug durchschneiden.
Na gut, so, wie die Schiene lang ist. Hilfsperson wäre nicht schlecht.

Habe ich was vergessen? ;-)

Siggi

--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

Michael Schlücker

unread,
Mar 11, 2014, 4:25:09 PM3/11/14
to
Am 11.03.2014 19:21, schrieb S.Jedath:
> Am 11.03.2014 15:58, schrieb Karl-Heinz Rekittke:

>> ich habe erstmals Vliestapete tapeziert...

Das im Folgenden geschilderte und bebilderte Problem hat aber eher
nichts mit "Vliestapete" zu tun. Wenn man beim Doppelschnitt verrutscht,
ist das auch bei einer althergebrachten, bedruckten Tapete[Omas
Blümchenmuster bis 70er-Retrodesign] auch Sch...

> praktische Tapete, jetzt hast du ein paar Jahre Ruhe,

ACK

> mit einer guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)

Das geht?

>> ...Obermaterial... aufgeschäumtes PVC, oder?

Wenn ich das richtig verstanden hab, ist das "Obermaterial" farbige
Vinyltapete?
Und dabei hab ich auch schon unterschiedliche Versionen erlebt. Von

> mit einer guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)

bis: Lässt sich fast so gut streichen, wie PE-Folie :-(


>> Gibt es eine Möglichkeit, die linke Bahn noch schadlos zu entfernen?
>
> Ja, durchaus.

Nach den Aussagen

>> Ich muss dazu sagen, dass diese Bahn auch noch wenige Millimeter über
>> die Ecke geführt und damit unter der Bahn der linken Wand liegt.

Unter! Also überlappend- nicht auf Stoß.

>> ...aber erste Versuche mit angetrockneten Tapeten waren nicht
>> besonders vielversprechend.

erscheint dem Nichtmalviertelprofi* die Aktion zumindest nicht ganz
einfach.

> Vielleicht würde ich jetzt einen Streifen mittels 2er Doppelschnitte
> rein fummeln?

Du würdest das dank Deiner langjährigen, beruflichen Erfahrung im Umgang
mit sowas bestimmt sauber lösen. Nach Betrachtung der Bilder des OPs
habe ich aber gewisse Bedenken.

> Eher würde ich ein paar neue Bahnen kleben.

Dto.

*) Ich habs selbst vor ein paar Wochen verkackt. Man sollte nicht aus
falschem Ehrgeiz noch nach Mitternacht Arbeiten vollenden wollen.
Im Gegensatz zu Karl-Heinz hab ich an der Problemstelle zwischen Heizung
und Fensterbrett etwas zu "stramm" geschnitten. Dadurch ist der Stoß
eher suboptimal.

http://www.flickr.com/photos/37495752@N04/13088730704/

Unten noch OK. Oben zu stark gepresst.
Und außerdem hab ich da wohl irgendeinen Popel links vom Stoß, oberhalb
der dritten Vertiefung im Heizkörper

http://www.flickr.com/photos/37495752@N04/13088456575/

eingearbeitet.
Ohne Hinweis darauf fällt das wahrscheinlich so gut wie niemandem auf.
Aber wenn man das selbst verzapft hat, schaut man ständig auf solche
Stellen :-(


Micha

S.Jedath

unread,
Mar 11, 2014, 5:36:35 PM3/11/14
to
Am 11.03.2014 21:25, schrieb Michael Schlücker:
> Am 11.03.2014 19:21, schrieb S.Jedath:
>> Am 11.03.2014 15:58, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>
>>> ich habe erstmals Vliestapete tapeziert...
>
> Das im Folgenden geschilderte und bebilderte Problem hat aber eher
> nichts mit "Vliestapete" zu tun. Wenn man beim Doppelschnitt verrutscht,
> ist das auch bei einer althergebrachten, bedruckten Tapete[Omas
> Blümchenmuster bis 70er-Retrodesign] auch Sch...
>
>> praktische Tapete, jetzt hast du ein paar Jahre Ruhe,
>
> ACK
>
>> mit einer guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)
>
> Das geht?

Gute Farbe (40-50Euro) also Latex seidenmatt ...., ja, geht.
>
>>> ...Obermaterial... aufgeschäumtes PVC, oder?
>
> Wenn ich das richtig verstanden hab, ist das "Obermaterial" farbige
> Vinyltapete?
> Und dabei hab ich auch schon unterschiedliche Versionen erlebt. Von
>
> > mit einer guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)
>
> bis: Lässt sich fast so gut streichen, wie PE-Folie :-(

Nicht bei Aldi und Co. kaufen.
>
>
>>> Gibt es eine Möglichkeit, die linke Bahn noch schadlos zu entfernen?
>>
>> Ja, durchaus.
>
> Nach den Aussagen

Deckschicht abziehen, Trägerpapier anfeuchten und, gut, abkratzen.
>
>>> Ich muss dazu sagen, dass diese Bahn auch noch wenige Millimeter über
>>> die Ecke geführt und damit unter der Bahn der linken Wand liegt.
>
> Unter! Also überlappend- nicht auf Stoß.
>
>>> ...aber erste Versuche mit angetrockneten Tapeten waren nicht
>>> besonders vielversprechend.
>
> erscheint dem Nichtmalviertelprofi* die Aktion zumindest nicht ganz
> einfach.
>
>> Vielleicht würde ich jetzt einen Streifen mittels 2er Doppelschnitte
>> rein fummeln?
>
> Du würdest das dank Deiner langjährigen, beruflichen Erfahrung im Umgang
> mit sowas bestimmt sauber lösen. Nach Betrachtung der Bilder des OPs
> habe ich aber gewisse Bedenken.

Der macht das schon. Nur mehr Ruhe und Geduld.
>
>> Eher würde ich ein paar neue Bahnen kleben.
>
> Dto.
>
> *) Ich habs selbst vor ein paar Wochen verkackt. Man sollte nicht aus
> falschem Ehrgeiz noch nach Mitternacht Arbeiten vollenden wollen.
> Im Gegensatz zu Karl-Heinz hab ich an der Problemstelle zwischen Heizung
> und Fensterbrett etwas zu "stramm" geschnitten. Dadurch ist der Stoß
> eher suboptimal.
>
> http://www.flickr.com/photos/37495752@N04/13088730704/
>
> Unten noch OK. Oben zu stark gepresst.
> Und außerdem hab ich da wohl irgendeinen Popel links vom Stoß, oberhalb
> der dritten Vertiefung im Heizkörper
>
> http://www.flickr.com/photos/37495752@N04/13088456575/
>
> eingearbeitet.

Was hast du genommen? Bürste, Spachtel oder Rolle? Hast du einen Naht
roller?
> Ohne Hinweis darauf fällt das wahrscheinlich so gut wie niemandem auf.
> Aber wenn man das selbst verzapft hat, schaut man ständig auf solche
> Stellen :-(

Kenn ich.
>
>
> Micha

Michael Schlücker

unread,
Mar 11, 2014, 6:03:28 PM3/11/14
to
Am 11.03.2014 22:36, schrieb S.Jedath:

>> ...etwas zu "stramm" geschnitten. Dadurch ist der Stoß eher suboptimal.
>>
>> Unten noch OK. Oben zu stark gepresst.
>> Und außerdem hab ich da wohl irgendeinen Popel links vom Stoß, oberhalb
>> der dritten Vertiefung im Heizkörper
>> eingearbeitet.
>
> Was hast du genommen? Bürste, Spachtel oder Rolle? Hast du einen Naht
> roller?

Moosgummirolle.
Deshalb ist der Popel wohl auch nicht aufgefallen.
Und Nahtroller.
Wäre in der oberen Hälfte von

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Fensterlaibung%201.JPG

auch nicht falsch gewesen.


Micha

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 11, 2014, 6:37:25 PM3/11/14
to
Am 11.03.2014 19:21, schrieb S.Jedath:
> Am 11.03.2014 15:58, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>> Hallo,
>>
>> [...]
>
> Hi, praktische Tapete, jetzt hast du ein paar Jahre Ruhe, dann mit
> einer guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)

Was ist eine gute, nicht füllende Farbe? Hätte nicht gedacht, dass
Malervlies überhaupt gestrichen wird.

>> Mir scheint, dass hier die Tragschicht durchgeht und lediglich das
>> Obermaterial fehlt, weil ich alle Stöße - nach dem
>> Flächenspachteln - mit einer "ähnlichen" Farbe vorgestrichen hatte
>> und hier etwas Gelb-Weißliches zu erkennen ist:
>>
>> https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Doppelschnitt%20Detail.JPG
>
>>
>>
> Dazu erst eine Frage: Wie und wo mit hast du den Doppelschnitt
> gemacht, dass das so in die Hose ging.

Habe ich weiter unten erläutert.

>> Die linke Bahn ist eine halbierte, weil sich das bei einer
>> Raumbreite von 1,595 > 3 x 0,53 nicht anbot, für die rechte eine
>> volle Breite zu wählen (um nicht kurz vor der Ecke zu enden). Der
>> Doppelnahtschnitt geht also über die volle Raumhöhe. Nun würde ich
>> gerne die linke Bahn gegen eine neue, mit einem weiteren
>> Doppelschnitt, etwa 5mm rechts neben dem ersten, austauschen.
>>
>> Gibt es eine Möglichkeit, die linke Bahn noch schadlos zu
>> entfernen?
>
> Ja, durchaus. Aber, passt das alles mit den Maßen?

Wieso? Wenn die weg ist, wird eine neue Bahn passend gemacht. Durch
einen neuen Doppelnahtschnitt käme von der rechten auch noch ein
bisschen was weg (0,5-1,0cm, egal)
> Damit ich nicht selber grübeln muss. Hab mich bei 'ner
> Unterkonstruktion vermessen .... Genug gegrübelt. Ich würde aber die
> Deckschicht UND die die Trägerschicht entfernen.

OK!

>>
>> [...]
>>
>> Wenn man sie anfeuchtet, löst sich dann nur das Obermaterial?
>>
>> Würde ein Fachmann (Siggi) nur Obermaterial (ich nehme mal an, hier
>> handelt es sich um aufgeschäumtes PVC, oder?) drüberflicken?
>
> Darüber/drauf kleben? Ganz sicher nicht.

Klar!

> Vielleicht würde ich jetzt einen Streifen mittels 2er Doppelschnitte
> rein fummeln?

So in etwa hatte ich es auch gemeint - allerdings nur das Obermaterial
und ich hätte versucht, die Form der jetzigen Lücke herzustellen. Aber
du hast natürlich recht. Einfacher ist es, eine neue, schlichtere Form
zu finden (Rechteck, Kreis, Schiffchen ...).

> Aber nur, wenn die Tapete nicht mehr zu bekommen wäre.

Etwas mehr als eine Bahn hätte ich noch - alle anderen hat noch der
Toom-Baumarkt.

> Eher würde ich ein paar neue Bahnen kleben. Dann so kleben .....
> Ach! Mach mal 'n Foto von der Wand.

Würde ich gerne, aber nur mit Blitz, macht mein Apparat unverwertbare
Innenaufnahmen. Vielleicht Morgen bei Tageslicht!

> Dann verstehe ich vielleicht, warum überhaupt Doppelschnitt. ;-)

Ich denke, wenn überhaupt einer das versteht dann du! Aber du willst
mich testen! Gerne!

Dafür wäre das Foto aber zu langweilig - wie übrigens die ganze Wand
(die gegenüberliegende mit den ganzen Installationen ist interessanter).

Skizze:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Tapeten.jpg

Stell dir rechts von der Wand das Fenster mit meiner Fensterbank vor,
die dir nicht so zusagt. Links von der Wand ist die Eingangstür.
Tapeziert wird vom Lichteinfall aus, also von rechts. Die erste Bahn ist
auf der linken Seite, 51cm von der rechten Ecke entfernt, weil 2 cm an
der rechten Fensterwand umgeknickt sind, um auf voller Höhe den Abstand
- gleichmäßig auf etwa 2mm parallel zur Innenwandecke abschneiden zu
können. Die nächste Bahn bleibt 53cm. Würde die übernächste Bahn auch
53cm bleiben, kämen wir auf 51 + 53 + 53 = 157cm. Die ganze Wand hat
aber 159,5cm, sodass 2,5cm fehlen würden. Als Fachmann weißt du, dass
der Versuch, eine Bahn von der linken Wand aus, (Eingangswand) um 2,5cm
umzuknicken und dann noch auf dem lotrechten Ende der Bahn, die von
rechts kommt, zu stoßen, kläglich daran scheitern würde, weil sie
aufgrund von Imperfektionen horizontale Wellen werfen und
Lufteinschlüsse in der Ecke bedingen müsste. Fange ich von der rechten
Bahn an, bekomme ich zwar das Lot hin, aber die Probleme entstehen dann
an der linken (Eingangs-) Wand. Also habe ich links eine halbe Bahn
angebracht, die mit 2cm auf der Eingangswand beginnt, also 53/2-2 =
24,5cm auf der Wand liegt, über die wir sprechen. Die zweite Hälfte
dieser Bahn wird übrigens für genau denselben Zweck auf der
gegenüberliegenden Wand benötigt. Die andere Bahn, die 2,5 cm vor der
Ecke endet, wurde dann auch angebracht, aber die Wand nicht 53, sondern,
von rechts aus zunächst nur 31cm eingekleistert, weil etwa 17cm davon
für den Türanschlag der linken Eingangswand verwertet werden sollte. Der
Doppelnahtschnitt erfolgte jetzt 19,5cm von der linken Wand. Der Schnitt
wurde mit einem Cutter FatMax mit ähnlichem Design wie diesem:

http://www.stanleyworks.de/products/detail/Schneiden+_+Spannen/Messer/Messer+mit+Abbrechklinge+%28Cutter%29/Cutter+FatMax%E2%84%A2,+mit+Magazin,+18+mm

... entlang des 55cm langen Anpressprofils aus dem CutterKant Boy
Sortiment (auf dem Bild, das zweite von oben):

http://www.gekaho.de/html/hobby-set.html

... durchgeführt, das mit einer 1m-Alu-Wasserwaage ausgerichtet wurde.

> Einen Doppelschnitt macht man damit: Tapetenschiene 2/ 3m lang (10
> Euro).

Wäre gut gewesen, wenn ich es gehabt hätte. Es gab allerdings auch
Stellen über dem Fenster, wo es super mit 'ner kurzen Wasserwaage
funktioniert.

> Neue Klinge im Cuttermesser

Der FatMax hat ein Magazin dafür.

> ... , kein Teppichmesser, besser noch so'n kleineres, schmale
> Messer.

Du meinst sicherlich nicht das kleine, schmale aus dem
CutterKant-Sortiment, sondern dieses:

http://www.exklusiv-tapeten.de/Doppelschnittmesser-fuer-Nahtschnitte-von-Storch

... werde ich mir - für diesen einen Schnitt - nun auch nicht mehr
zulegen. Das kleine Schmale hat übrigens unter der Fensterbank mit der
geschwungenen Unterkante, gute Dinge verrichtet!

> Nicht in den Putz schneiden! (gibt Dreck unter der Tapete.)

Leichter gesagt, als getan! Für die Innenecken habe ich eine
Superlösung, mit Schnitt auf Kunststoff gefunden (siehe Parallelposting).

> Nicht mehrmals schneiden und in einem Zug durchschneiden.

Du bist witzig!

> Na gut, so, wie die Schiene lang ist. Hilfsperson wäre nicht
> schlecht.

Ich meine, mich erinnern zu können, das genau bei diesem Schnitt, meine
Frau assistierte und acht gab, dass mir der von oben herunter rauschende
Tapetenrest, nicht die Sicht versperrte. :-)))

> Habe ich was vergessen? ;-)
>

Wie sich das mit dem Anfeuchten verhält, wenn man Vliestapete ablösen
möchte. Sonst sind wir durch, wenn dir nichts mehr auf- und einfällt!

Danke!

Gruß,
Kalle


Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 11, 2014, 7:53:28 PM3/11/14
to
Am 11.03.2014 21:25, schrieb Michael Schlücker:
> Am 11.03.2014 19:21, schrieb S.Jedath:
>> Am 11.03.2014 15:58, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>
>>> ich habe erstmals Vliestapete tapeziert...
>
> Das im Folgenden geschilderte und bebilderte Problem hat aber eher
> nichts mit "Vliestapete" zu tun. Wenn man beim Doppelschnitt verrutscht,
> ist das auch bei einer althergebrachten, bedruckten Tapete[Omas
> Blümchenmuster bis 70er-Retrodesign] auch Sch...

Nunja, dabei habe ich im Elternhaus vielleicht mal mit anpacken müssen,
aber sonst steht Vliestapete für mich eher als Antipode von Rauhfaser
da. Und bei Rauhfaser macht es kaum etwas aus - bei Vlies schon, sodass
du zumindest mit "nichts" etwas daneben liegen dürftest.

>> praktische Tapete, jetzt hast du ein paar Jahre Ruhe,
>
> ACK
>
>> mit einer guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)
>
> Das geht?
>
>>> ...Obermaterial... aufgeschäumtes PVC, oder?
>
> Wenn ich das richtig verstanden hab, ist das "Obermaterial" farbige
> Vinyltapete?

Das war meinerseits eher eine Frage.

> Und dabei hab ich auch schon unterschiedliche Versionen erlebt. Von
>
> > mit einer guten, nicht füllenden Wandfarbe streichen und fertig. ;-)
>
> bis: Lässt sich fast so gut streichen, wie PE-Folie :-(
>
>
>>> Gibt es eine Möglichkeit, die linke Bahn noch schadlos zu entfernen?
>>
>> Ja, durchaus.
>
> Nach den Aussagen
>
>>> Ich muss dazu sagen, dass diese Bahn auch noch wenige Millimeter über
>>> die Ecke geführt und damit unter der Bahn der linken Wand liegt.
>
> Unter! Also überlappend- nicht auf Stoß.

Weshalb sollte ich - in der Ecke - auf Stoß schneiden?:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Ecke.JPG

Wen stört es, wenn sich hier zwei Bahnen 1-3mm überlappen? Siehst du
das? Bevor wir in unser Haus eingezogen sind, haben Profis, mit
Empfehlungen aus zwei völlig unabhängigen Quellen, alles mit Rauhfaser
tapeziert. Im Vergleich zu dem, was die seinerzeit abgeliefert haben,
ist das hier immer noch allererste Sahne.

>
>>> ...aber erste Versuche mit angetrockneten Tapeten waren nicht
>>> besonders vielversprechend.
>
> erscheint dem Nichtmalviertelprofi* die Aktion zumindest nicht ganz
> einfach.

Sagen wir mal: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ich fang
nicht erst an zu reißen und frage dann Siggi, ob das überhaupt was
werden könnte. Mir geht es auch darum, die Wand nicht nochmals neu
spachteln, schleifen und grundieren zu müssen. Auf den Dreck kann ich
gerne verzichten.

>
>> Vielleicht würde ich jetzt einen Streifen mittels 2er Doppelschnitte
>> rein fummeln?
>
> Du würdest das dank Deiner langjährigen, beruflichen Erfahrung im Umgang
> mit sowas bestimmt sauber lösen. Nach Betrachtung der Bilder des OPs
> habe ich aber gewisse Bedenken.

Hehehe, ich bin ehrlich gesagt ziemlich stolz auf meine erste
Vliestapete! ;-) Nun mach mal aus der Mücke, die übermorgen niemand mehr
sieht, keinen Elefanten! Ganz verstecken kann man die Nähte - je nach
Lichteinfall - sowieso nicht.

Gruß,
Kalle

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 11, 2014, 8:32:33 PM3/11/14
to
Sicherlich wäre ein weicherer Roller in der linken Ecke besser gewesen,
als der feste, den ich vielleicht übervorsichtig benutzt habe, um den
fehlenden Kleister von der Fläche zur Naht zu transportieren, genau so
wie auf den Flächen saubere Bürsten schonender als schabende Spachtel
einzusetzen sind, was ich allerdings befolgt habe. Es ist aber erst der
Tag Zwei des Trocknens und es gibt Mittel und Wege.

Du weißt sicherlich auch, dass ich beliebig viele Perspektiven für
diesen Ausschnitt hätte finden können, in denen du den Schnitt genau so
wenig wahrnehmen könntest, wie in diesem Ausschnitt:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Fensterlaibung%202.JPG

Bei diesem fiel mir unter allen Perspektiven lediglich auf, dass die
beiden Bahnen sich farblich eigentlich oberhalb der Toleranzgrenze
voneinander unterscheiden. Die Kamera stellt die Farben leider nicht
ganz korrekt dar.

Gruß,
KFalle

Michael Schlücker

unread,
Mar 12, 2014, 12:21:58 PM3/12/14
to
Am 12.03.2014 00:53, schrieb Karl-Heinz Rekittke:

>> Das im Folgenden geschilderte und bebilderte Problem hat aber eher
>> nichts mit "Vliestapete" zu tun.
>
> Nunja, dabei habe ich im Elternhaus vielleicht mal mit anpacken müssen,
> aber sonst steht Vliestapete für mich eher als Antipode von Rauhfaser
> da.

Vielleicht ist Dir das so verständlicher:
Jede Tapete, die eingefärbt, bedruckt oder sonstwas(ich denke da z.B.
gerade an die in den 80ern angesagten "Stofftapeten") ist- und nicht
abschließend mit Farbe nach Wahl überstrichen wird- ist bei solchen
Fehlern ein Problem. Nicht nur "Vlies".

> Und bei Rauhfaser macht es kaum etwas aus -

Eben. Da setzt man ggfs. passend gerissene Stücken ein und nach dem
Streichen sieht das keine Sau mehr.

> bei Vlies schon

Ich verzweifele fast. Es gibt nicht nur Rauhfaser und Vlies, sondern
auch "Nicht-Vlies-Tapeten".


>> Wenn ich das richtig verstanden hab, ist das "Obermaterial" farbige
>> Vinyltapete?
>
> Das war meinerseits eher eine Frage.

Meinerseits ja auch ;-) Solche Strukturtapeten gibts schliesslich sowohl
als geprägtes Papier, als auch mit Kunstoffoberfläche(Vinyl). Das weiss
normalerweise der Zettel mit Chargennummer, Verarbeitungshinweisen,
Angaben zu Rapport etc.


>> Unter! Also überlappend- nicht auf Stoß.
>
> Weshalb sollte ich - in der Ecke - auf Stoß schneiden?:

> Wen stört es, wenn sich hier zwei Bahnen 1-3mm überlappen?

Im Normalfall niemanden. Für das Entfernen der von Dir beanstandeten
Bahn aber nicht gerade arbeitserleichternd ;-)

> Bevor wir in unser Haus eingezogen sind, haben Profis, mit
> Empfehlungen aus zwei völlig unabhängigen Quellen, alles mit Rauhfaser
> tapeziert. Im Vergleich zu dem, was die seinerzeit abgeliefert haben,
> ist das hier immer noch allererste Sahne.

Das gibts halt leider auch. Die gehören zur Kategorie(lässt sich leider
nicht übersetzen, ohne den Witz zu töten): I'm as poor as my work.

[Entfernen]

> Sagen wir mal: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ich fang
> nicht erst an zu reißen und frage dann Siggi, ob das überhaupt was
> werden könnte.

Das hat sowieso immer was von Wundertüte. Mal kann man ganze Bahnen
wirklich trocken wieder von der Wand ziehen und könnte die wieder
aufrollen und bei dem nächsten trocken ablösbaren Produkt wirds
plötzlich zur Knibbelei wie bei Preisschildern oder Mautvignetten.


[Streifen reinfummeln]

>> Du würdest das dank Deiner langjährigen, beruflichen Erfahrung...
>> ...habe ich aber gewisse Bedenken.
>
> Hehehe, ich bin ehrlich gesagt ziemlich stolz auf meine erste
> Vliestapete! ;-)

Das war ja auch nicht persönlich gemeint. Aber weder Du, noch ich werden
die tausende von Kilometern die Siggi schon geklebt hat jemals einholen.

> Nun mach mal aus der Mücke, die übermorgen niemand mehr
> sieht, keinen Elefanten!

Hatte ich auch nicht vor. Aber Du erkennst ja selbst

> Ganz verstecken kann man die Nähte - je nach
> Lichteinfall - sowieso nicht.

Da ist Reingefummeltes- und das auch noch gerade im direkten
Sichtbereich- immer zu sehen. Deshalb würde ich auch Siggis Vorschlag-
runter damit und neue Bahn kleben- bevorzugen.
Denn selbst wenn Du das richtig gut reingeflickt bekommst und das fast
kaum auffällt- _Du_ wirst das ständig sehen ;-)


Micha

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 12, 2014, 1:16:04 PM3/12/14
to
Dann muss man den Spieß eben umdrehen! Grundsatz der Architektur: Was du
nicht verstecken kannst, muss du betonen. So wie du vielleicht in
gemütlichen alten Restaurants, farbig angemalte Ziegel hinter
abgeschlagenem Putz gesehen hast, oder rot angestrichene
Verbindungsmittel, die sich an gewagten Konstruktionen nicht verbergen
lassen.

Ich war schon drauf und dran, die Fehlstellen mit Schiffchen, Herzchen,
Achten oder was auch immer auszubessern, schon deshalb, weil du mir das
nicht zugetraut hast. Kein großer und schwieriger Akt und jeder muss
dann dorthin gucken! Allein es fehlt mir momentan die Zeit, weil bei uns
'ne Fete mit ca. 120 Gästen ansteht. Deshalb habe ich die Wand halbwegs
schnell und klassisch wieder hergerichtet. Nach dem Essen werde ich mal
Bilder posten.

Gruß,
Kalle


S.Jedath

unread,
Mar 12, 2014, 2:37:40 PM3/12/14
to
Am 12.03.2014 18:16, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Am 12.03.2014 17:21, schrieb Michael Schlücker:
>> Am 12.03.2014 00:53, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>>
>
>>
>>> Ganz verstecken kann man die Nähte - je nach Lichteinfall - sowieso
>>> nicht.
>>
>> Da ist Reingefummeltes- und das auch noch gerade im direkten
>> Sichtbereich- immer zu sehen. Deshalb würde ich auch Siggis
>> Vorschlag- runter damit und neue Bahn kleben- bevorzugen. Denn selbst
>> wenn Du das richtig gut reingeflickt bekommst und das fast kaum
>> auffällt- _Du_ wirst das ständig sehen ;-)

>>
>
> Dann muss man den Spieß eben umdrehen! Grundsatz der Architektur: Was du
> nicht verstecken kannst, muss du betonen. So wie du vielleicht in
> gemütlichen alten Restaurants, farbig angemalte Ziegel hinter
> abgeschlagenem Putz gesehen hast, oder rot angestrichene
> Verbindungsmittel, die sich an gewagten Konstruktionen nicht verbergen
> lassen.

Aaaach, du hast nur falsch gedacht.
Rechts 'ne halbe Bahn, 3 Bahnen, dann den Rest der 1. Bahn. So in etwa
müsste das klappen. Ganz ohne Doppelschnitt.
Du musst ja auf kein Muster achten, also ....
ICH, habe den Doppelschnitt erwähnt, glaube ich, und du wolltest das
ausprobieren...... :-), gebs zu. ;-)

Der ist nur für Notfälle. Oder für Folientapete, oder, oder....

>
> Ich war schon drauf und dran, die Fehlstellen mit Schiffchen, Herzchen,
> Achten oder was auch immer auszubessern, schon deshalb, weil du mir das
> nicht zugetraut hast. Kein großer und schwieriger Akt und jeder muss
> dann dorthin gucken! Allein es fehlt mir momentan die Zeit, weil bei uns
> 'ne Fete mit ca. 120 Gästen ansteht. Deshalb habe ich die Wand halbwegs
> schnell und klassisch wieder hergerichtet. Nach dem Essen werde ich mal
> Bilder posten.
>

Stress ist ein schlechter Ratgeber. Weisst du?!
Lass ich in meinem Alter möglichst nicht an mich ran. :-)

Mach das nach dem Stress, (Tapete raus und neu), mach Eckschienen auf
die Ecken und gut.

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 12, 2014, 7:56:25 PM3/12/14
to
Am 12.03.2014 19:37, schrieb S.Jedath:

>
> Aaaach, du hast nur falsch gedacht. Rechts 'ne halbe Bahn, 3 Bahnen,
> dann den Rest der 1. Bahn. So in etwa müsste das klappen. Ganz ohne
> Doppelschnitt.

Du hast recht - es geht auch ohne raumhohen Doppelschnitt - wenngleich
deine Rechnung, so leider nicht aufgeht. Mit 'ner halben Bahn angefangen
(-2cm für die Ecke), müsste die 4. Bahn bei etwas mehr als der Hälfte (+
2cm für die Ecke) in der Ecke geschnitten werden. Die andere Hälfte der
ersten Bahn würde nicht reichen, weil man dann ja nur auf 2x53 + 2x53/2
= 3x53 = 159cm kommt und das ist weniger als 159,5 (Wandbreite) + 2x2
(Zuschlag Ecken) = 163,5cm

Die andere Hälfte der ersten Bahn und den Rest der vierten hätte man
aber an der Eingangswand einsetzen können >> nächstes Mal!!

> Du musst ja auf kein Muster achten, also .... ICH, habe den
> Doppelschnitt erwähnt, glaube ich, und du wolltest das
> ausprobieren...... :-), gebs zu. ;-)

Ehrlich gesagt nein! Hab hier zwar alle einschlägigen Threads in der
letzten Zeit aufmerksam verfolgt, aber ihr seid nie ins Detail gegangen.
Es ging halt mehr um das Für und Wider von Vlies und Rauhfaser.
Hängengeblieben ist lediglich die Formstabilität von Malervlies.

Den Doppelnahtschnitt, Flächenspachtel, Grundieren, Innenecke,
Außenecke, Fensterlaibung und Heizkörpernische hab ich aus
YouTube-Filmchen von allen möglichen Herstellern und Malern. Über
Fensterein- und Ausbau, Sanitärinstallation etc. findet man dort auch
alles, was man braucht. Allerdings wird in den Filmchen ziemlich
gemogelt und es gibt nie Probleme.

> Der ist nur für Notfälle. Oder für Folientapete, oder, oder....

Soviel ich mitbekommen habe, Standardschnitte über Fenster und Türen -
halt kurze Schnitte. Die Regel: "Bahn nie kurz vor der Ecke enden lassen
(Vlies)" hab ich übrigens auch aus den Filmchen.

>>
>> Ich war schon drauf und dran, die Fehlstellen mit Schiffchen,
>> Herzchen, Achten oder was auch immer auszubessern, schon deshalb,
>> weil du mir das nicht zugetraut hast. Kein großer und schwieriger
>> Akt und jeder muss dann dorthin gucken! Allein es fehlt mir
>> momentan die Zeit, weil bei uns 'ne Fete mit ca. 120 Gästen
>> ansteht. Deshalb habe ich die Wand halbwegs schnell und klassisch
>> wieder hergerichtet. Nach dem Essen werde ich mal Bilder posten.
>>
>
> Stress ist ein schlechter Ratgeber. Weisst du?! Lass ich in meinem
> Alter möglichst nicht an mich ran. :-)
>
> Mach das nach dem Stress, (Tapete raus und neu), mach Eckschienen auf
> die Ecken und gut.
>

Ist ja alles längst fertig! Ich wollte eigentlich nur Vollzug melden und
Bilder liefern. Die Party ist übrigens erst Mitte nächsten Monats und
nicht in unserem Haus. Ich möchte nur meine Frau nicht ganz mit den
Vorbereitungen allein lassen, nur weil ich - im wahrsten Sinne des
Wortes - nicht vom Klo wegkomme. ;-)

Ein paar Bilder:

Zunächst eins von der ganzen Wand, um das du gebeten hast:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Wand.JPG

Besser geht's nicht! Dafür ist die gegenüberliegende zu dicht dran.
Frontal fotografiert gibt's nur 'nen Ausschnitt mit 'nem grünen Fleck in
Fehlfarben.

Abgelöst habe ich die linke Bahn, nach und nach mit heißem Wasser und
ein Paar Tropfen Spülmittel - unten angefangen und mit einem harten
Schwamm in die Kehle zwischen Tapete und Wand eingetragen:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Abl%C3%B6sen1.JPG

Man erkennt, dass an einigen Stellen die Tragschicht an der Wand heften
bleibt:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Abl%C3%B6sen2.JPG

Wie bei Etiketten muss man dem ein frühes Ende setzen! Hier wird im
unteren Bereich die Bahn bereits unter der Bahn an der Eingangswand
hervorgezogen:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Abl%C3%B6sen3.JPG

Hier ist die Bahn vollständig abgelöst. Einschließlich Einweichzeiten
hat das Ablösen etwa 45 Minuten gedauert:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Abgel%C3%B6st.JPG

Danach wurde die nackte Wand zunächst mit und anschließend ohne
Spülmittel gewaschen:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Wand%20gewaschen.JPG

Währenddessen wurden von der rechten Bahn 1,5-2cm von der Wand abgelöst.
Der Vorgang war schwierig und musste mit der scharfen Seite einer
Cutter-Klinge erfolgen. Ein Spachtel war zu grob dafür:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Abl%C3%B6sen%20rechte%20Bahn.JPG

Nach dem Aufbringen von Kleister (nur unter der rechten Bahn), wurde auf
ganzer Wandhöhe ein Malerkrepp in diese Kerbe geschoben und auf der
linken, trockenen Seite fest aufgeklebt:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Malerkrepp.JPG
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Malerkrepp2.JPG

Dann wurde auf der nackten Wandfläche der Kleister aufgebracht:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Kleistern.JPG

Vor dem Aufbringen der neuen Bahn, wurde an der Decke markiert, ab wo
der Doppelnahtschnitt erfolgen kann.

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Markierung.JPG

Die neue Bahn wurde mit einer 1m-langen Wasserwaage lotrecht ausgerichtet:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Wasserwaage.JPG

Das 55 cm lange Anpressprofil für den Doppelschnitt mit dem Cutter,
wurde mit dem Rest eines alten Zollstocks, parallel zur lotrechten Kante
der linken Bahn ausgerichtet:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Doppelnahtschnittlinie.JPG

Der Doppelschnitt (noch nicht nahtgerollt) sieht erst mal perfekt aus:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Doppelnahtschnitt.JPG

Jetzt stell ich euch zunächst meine revolutionäre Methode für den
Schnitt in der linken Innenecke, mit einer ausgedienten, etwa 2,50m
langen Teppich-Fußleiste vor:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Fu%C3%9Fleiste.JPG

Die um den oberen Steg erleichterte Fußleiste wird mit ihrem dünnen
Ende, an der Eingangswand, bis in die Ecke gedrückt:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Fu%C3%9Fleiste%20an%20der%20Wand.JPG

Als Anschlag für den Cutter dient der 2m lange Deckel eines Kabelkanals.
Er wird rechtwinklig zur Fußleiste in die Ecke gedrückt. Beide Leisten
werden mit der linken Hand geführt (das kann auf dem Bild nicht
dargestellt werden, weil in dieser die Kamera steckt) und der Schnitt
erfolgt in einem Zuge über die ganze Wandhöhe:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Cutteranschlag.JPG

Vorteil 1: Tapete der anderen Wand darf bereits angetrocknet sein
Vorteil 2: Schnitt in einem Zuge, kein Umsetzen des Anschlags
Vorteil 3: Cutter schiebt nicht die Tapete vor sich her, weil er:
Vorteil 4: nicht bis zum Flächenspachtel vordringt um diesen zu ruinieren
Vorteil 5: Sauberer Schnitt:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Innenecke.JPG

Der Schnitt folgt überwiegend den Konturen und Imperfektionen der Ecke:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Ecke%20Detail1.JPG

An einigen Stellen (abhängig von den Möglichkeiten der linken Hand [bei
Linkshändern natürlich der rechten] Druck auszuüben, und von der Größe
der Imperfektionen) liegt der Schnitt minimal außerhalb der Ecke:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Ecke%20Detail2.JPG

Und der Doppelnahtschnitt? Natürlich muss zunächst noch das Malerkrepp
restlos entfernt, Kleister transportiert, ggfls. nachgekleistert und
nahtgrollt werden. Finde die Doppelschnittnaht:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Finde%20die%20Doppelschnittnaht.JPG

Hier kannst du sie, aufgrund von Fehlfarben oberhalb der Toleranz erahnen:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Bahn%20von%20unten.JPG

Und hier ist sie:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Da%20ist%20sie.JPG

Gruß,
Kalle

















S.Jedath

unread,
Mar 13, 2014, 5:03:45 PM3/13/14
to
Am 13.03.2014 00:56, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Am 12.03.2014 19:37, schrieb S.Jedath:
>
>>
>> Aaaach, du hast nur falsch gedacht. Rechts 'ne halbe Bahn, 3 Bahnen,
>> dann den Rest der 1. Bahn. So in etwa müsste das klappen. Ganz ohne
>> Doppelschnitt.
>
> Du hast recht - es geht auch ohne raumhohen Doppelschnitt - wenngleich
> deine Rechnung, so leider nicht aufgeht. Mit 'ner halben Bahn angefangen
> (-2cm für die Ecke), müsste die 4. Bahn bei etwas mehr als der Hälfte (+
> 2cm für die Ecke) in der Ecke geschnitten werden. Die andere Hälfte der
> ersten Bahn würde nicht reichen, weil man dann ja nur auf 2x53 + 2x53/2
> = 3x53 = 159cm kommt und das ist weniger als 159,5 (Wandbreite) + 2x2
> (Zuschlag Ecken) = 163,5cm

Ist der Taschenrechner neu? ;-)
Ich bin Praktiker.... Man muss mich mit was Anderem beeindrucken.
Du denkst zu kompliziert:
Warum so viel Überstand in den Ecken? Bei der Tapete? Warum schneidest
du so kompliziert in der Ecke ab? : Cuttermesser , zack, und fertig.
Wenn du die Klinge so weit raus färst und damit schneidest, ist nur eins
sicher: zu 50% wirst du dich verletzen, zu 99% wird der Schnitt
unsauber. Die Klinge geht soo doch wie ein Lämmerschwanz.
>
> Die andere Hälfte der ersten Bahn und den Rest der vierten hätte man
> aber an der Eingangswand einsetzen können >> nächstes Mal!!
>
>> Du musst ja auf kein Muster achten, also .... ICH, habe den
>> Doppelschnitt erwähnt, glaube ich, und du wolltest das
>> ausprobieren...... :-), gebs zu. ;-)
>
> Ehrlich gesagt nein!

Musst du denn alle Hoffnung zerstören? Ich dachte, da kommt was an, von
meinen Ratschlägen .....
> Hab hier zwar alle einschlägigen Threads in der
> letzten Zeit aufmerksam verfolgt, aber ihr seid nie ins Detail gegangen.
> Es ging halt mehr um das Für und Wider von Vlies und Rauhfaser.
> Hängengeblieben ist lediglich die Formstabilität von Malervlies.
>
> Den Doppelnahtschnitt, Flächenspachtel, Grundieren, Innenecke,
> Außenecke, Fensterlaibung und Heizkörpernische hab ich aus
> YouTube-Filmchen von allen möglichen Herstellern und Malern. Über
> Fensterein- und Ausbau, Sanitärinstallation etc. findet man dort auch
> alles, was man braucht. Allerdings wird in den Filmchen ziemlich
> gemogelt und es gibt nie Probleme.
>
>> Der ist nur für Notfälle. Oder für Folientapete, oder, oder....
>
> Soviel ich mitbekommen habe, Standardschnitte über Fenster und Türen -
> halt kurze Schnitte. Die Regel: "Bahn nie kurz vor der Ecke enden lassen
> (Vlies)" hab ich übrigens auch aus den Filmchen.

Ach, das, jaaa Doppelschnitt. Das ist Standart.
Schwierig wird es, wenn es vom Material her schon fast vorgegeben ist.
Bei Mustertapeten ....., usw. Grosse Längen und so.

>
> Ein paar Bilder:

Danke dir für die Dokumentation.
Aufschlussreich.
>
>
> https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Da%20ist%20sie.JPG

Schön gemacht. :-)
>
> Gruß,
> Kalle

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 14, 2014, 4:20:14 AM3/14/14
to
Am 13.03.2014 22:03, schrieb S.Jedath:
> Am 13.03.2014 00:56, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>> Am 12.03.2014 19:37, schrieb S.Jedath:
>>
>
> Ist der Taschenrechner neu? ;-)

Nee, nur mit Perwoll gewaschen. Wenn "Pi" nicht mit 15 Stellen hinter
dem Komma benötigt wird, geht das auch heute noch ohne! :-)

> Ich bin Praktiker.... Man muss mich mit was Anderem beeindrucken. Du
> denkst zu kompliziert: Warum so viel Überstand in den Ecken? Bei der
> Tapete?

Nur dann, wenn's nicht drauf ankommt! Mit nur einem Zentimeter (auch bei
mir der Normalfall), oder gar ganz ohne, hätte es hier auch nicht
geklappt mit drei Bahnen, denn 3x53 sind immer weniger, als 159,5. Nimmt
man zwei Zentimeter, kann man noch sicherer sein, dass der Schnitt auf
jeder Höhen-Ebene noch funktioniert. Keine Wand ist in jeder Ebene
gleich breit! Die linke Bahn hatte noch mehr Überstand - soll man nicht
machen - aber in diesem Fall war ich nur zu faul, das vorher
abzuschneiden, was die Restbahn gratis mitgebracht hat.

> Warum schneidest du so kompliziert in der Ecke ab? : Cuttermesser ,
> zack, und fertig.

In den Filmen machen die Spezies das entlang des Tapezierspachtels. Wenn
ich das alle vier Jahre mal mache, lande ich garantiert x mal im
Flächenspachtel, oder gar im Putz, sodass die Klinge die Tapete vor sich
herschiebt. Fünf Vorteile hatte ich beschrieben - ein sechster wäre der,
dass die Klinge auch unten noch scharf ist und nicht ständig gekürzt
werden muss.

> Wenn du die Klinge so weit raus färst und damit schneidest, ist nur
> eins sicher: zu 50% wirst du dich verletzen, zu 99% wird der Schnitt
> unsauber. Die Klinge geht soo doch wie ein Lämmerschwanz.

Kann sein, dass sie nur zur Demonstration (mit neuer Klinge anfangen) so
weit rausgefahren war, da bin ich mir nicht mehr ganz sicher. Alleine
Fotografieren - in der *linken* Hand Kamera *und* Leuchtstab - ist nicht
ganz einfach mit so vielen zusätzlichen Komponenten!

Der Kabelkanal-Deckel ist auf jeden Fall so gedreht, damit man in seiner
Vertiefung noch mit dem Zeigefinger der rechten Hand, Messer und Klinge
- von oben - führen kann. Auf dem Kunststoff geschnitten, muss auch viel
weniger Kraft aufgebracht werden, was wiederum die Gefahr des
Abrutschens minimiert.

Verletzt habe ich mich auch mal, aber nicht beim Tapezieren und nicht in
einer der vier Ecken, sondern beim Transportieren von zu viel Werkzeug
gleichzeitig, mit herausstehender Klinge.

Was die Sauberkeit des Schnittes angeht, wüsste ich nicht, wie es
aussehen sollte, wenn man das besser machen würde:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Ecke.JPG
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Innenecke.JPG
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Bahn%20von%20unten.JPG
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Ecke%20Detail1.JPG
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Ecke%20Detail2.JPG

>>> ICH, habe den Doppelschnitt erwähnt, glaube ich, und du wolltest
>>> das ausprobieren...... :-), gebs zu. ;-)

>>
>> Ehrlich gesagt nein!
>
> Musst du denn alle Hoffnung zerstören? Ich dachte, da kommt was an,
> von meinen Ratschlägen .....

Man kann ganz sicher sein, dass du diesen Rat schon mehrfach abgegeben
hast - halt nur nicht zu Zeiten, als ich darauf geachtet habe.

>>> Der ist nur für Notfälle. Oder für Folientapete, oder, oder....
>>
>> Soviel ich mitbekommen habe, Standardschnitte über Fenster und
>> Türen - halt kurze Schnitte.
>
> Ach, das, jaaa Doppelschnitt. Das ist Standart. Schwierig wird es,
> wenn es vom Material her schon fast vorgegeben ist. Bei
> Mustertapeten .....,

Ich erinnere mich, dass mein Vater oft dabei geflucht hat!

>>
>> Ein paar Bilder:
>
> Danke dir für die Dokumentation. Aufschlussreich.

>>
>> https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Da%20ist%20sie.JPG
>
> Schön gemacht. :-)

Danke!

Gruß,
Kalle

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