Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Türzylinder aufbohren: Welcher Bohrer?

408 views
Skip to first unread message

Ralph Aichinger

unread,
Jul 7, 2016, 4:00:51 AM7/7/16
to
Ich weiß schon, ein Profi macht das mit einer
speziellen Kernziehschraube o.ä. Aber was nimmt man
im "Hausgebrauch" wenn man einen Schließzylinder zu
dem es keinen Schlüssel mehr gibt demontieren will?

Es geht um eine Innentür, und darf ruhig lange dauern
(auch keine Gefahr für einen Einbrecher gehalten zu
werden) eines Bereichs der mal als Büro genutzt wurde.

Normalen HSS-Bohrer? Gibts die auch in gehärtet? Steinbohrer? Es
darf ruhig lange dauern. Wichtig wär mir nur, daß ich
nicht das Türblatt daneben durch Abrutschen zerkratze,
wer dafür Tips hat, nur her damit (gegens Abrutschen,
gengens Zerkratzen werde ich wohl sicherheitshalber einen
festeren Karton aufkleben).

TIA
/ralph

Thomas Prufer

unread,
Jul 7, 2016, 4:21:26 AM7/7/16
to
On Thu, 7 Jul 2016 10:00:50 +0200 (CEST), Ralph Aichinger <r...@pi.h5.or.at>
wrote:

>Aber was nimmt man
>im "Hausgebrauch" wenn man einen Schließzylinder zu
>dem es keinen Schlüssel mehr gibt demontieren will?

>Es geht um eine Innentür (...)

Also wahrscheinlich ein "normaler" Messingzylinder: normalen HSS 6mm. Unten an
der Grenze zwischen Drehteil und Profilteil reinbohren. Obacht, die Federchen
und Stifte blockieren eventuell den Bohrer -- nimm einen Akkubohrer und nutze
die Rutschkupplung. Mit dem bohrst du auch gefühlvoll freihand an, denn körnen
geht an der Stelle schwer -- aber in Messing rutscht du nicht so schnell ab.

Reinbohren bis ca. Schlüssellänge, Schraubenzieher in den Rest-Schlüsselschlitz,
beherzt drehen, fertig. Du brauchst mehr Zeit um herzurichten, Dreck aufkehren,
Späne aufsaugen usw. als zum aufbohren und aufmachen.


Thomas Prufer

MaWin

unread,
Jul 7, 2016, 4:24:02 AM7/7/16
to
"Ralph Aichinger" <r...@pi.h5.or.at> schrieb im Newsbeitrag
news:nll27i$stu$1...@pi.h5.or.at...


> Normalen HSS-Bohrer? Gibts die auch in gehärtet? Steinbohrer?

Ein normaler Türrylnder ist aus Messing vernickelt, oder
schlimmstenfalls Zinkdruckguss, und geht mit HSS Bohrer
problemlos. Wenn er allerdings einen Aufbohrschutz hat,
sind in ihm ein paar Stäbe auf VHM Vollhartmetall. Da
hast du selbst mit VHM Bohrern ein Problem, und eine
Diamatbohrkrone setzt sich wegen des umgebenden Messings
zu.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net

Jo Warner

unread,
Jul 7, 2016, 7:41:35 AM7/7/16
to
Am 07.07.2016 um 10:00 schrieb Ralph Aichinger:
> Ich weiß schon, ein Profi macht das mit einer
> speziellen Kernziehschraube o.ä. Aber was nimmt man
> im "Hausgebrauch" wenn man einen Schließzylinder zu
> dem es keinen Schlüssel mehr gibt demontieren will?

Wohnst du in einem kleinen Ort/einem Dorf? Dann frag doch mal den
Feuerwehrhäuptling, ob die FFW vielleicht ein neues Mitglied hat, das
mal den Umgang mit dem Ziehfix lernen soll. Ohne jeden Dreck ist der
Zylinder in einer Minute raus.

DonCaron

unread,
Jul 7, 2016, 8:29:29 AM7/7/16
to
Am 07.07.2016 um 10:00 schrieb Ralph Aichinger:
> Normalen HSS-Bohrer?

ich habe das 2 mal machen müssen, normaler HSS Bohrer, angesetzt wo die
Stifte im Schlos sind, ging problemlos und schnell

--
DonCaron

Georg Wieser

unread,
Jul 7, 2016, 2:57:39 PM7/7/16
to
Am 07.07.2016 um 10:00 schrieb Ralph Aichinger:
Zwei mal kurz miz dem Lockpick Diamanten durchgezogen und dann einfach
rausgeschraubt :-)

Jetzt wo Du fragst erinnerst Du mich... das wollte ich schon lange mal
ausprobieren.

Michael Sommer

unread,
Jul 7, 2016, 7:22:23 PM7/7/16
to
Am 07.07.2016 um 10:00 schrieb Ralph Aichinger:
> Ich weiß schon, ein Profi macht das mit einer
> speziellen Kernziehschraube o.ä. Aber was nimmt man
> im "Hausgebrauch" wenn man einen Schließzylinder zu
> dem es keinen Schlüssel mehr gibt demontieren will?

Falls die Tür offen ist und du den Zylinder wegen des fehlenden
Schlüssels einfach nicht ausbauen kannst, dann würde ich auf beiden
Seiten den Beschlag abschrauben und versuchen, den Zylinder mit einer
großen Zange abzubrechen.

Schlüsseldienste haben hierfür massive Rohre, die innen das Profil eines
Schließzylinders haben, siehe https://youtu.be/Zcp8BXlIB6c

Bei einer eher instabilen Tür könnte es ratsam sein, das Türblatt vorher
mit Brettern und Schraubzwingen etwas zu stabilisieren.

Falls das nicht funktioniert, würde ich schauen, ob man den Zylinder bei
entfernter Schraube so weit kippen kann, dass man ihn unterhalb der
Bohrung für die Schraube anbohren oder per Dremel + Trennscheibe
einschneiden kann. Danach sollte er sich deutlich leichter abbrechen lassen.




Michael Sommer

unread,
Jul 7, 2016, 7:30:13 PM7/7/16
to
Am 08.07.2016 um 01:22 schrieb Ingrid:
> Schlüsseldienste haben hierfür massive Rohre, die innen das Profil eines
> Schließzylinders haben, siehe https://youtu.be/Zcp8BXlIB6c

Hier eine etwas unsanftere Variante:
https://youtu.be/_8UrVF6b8G0


Jo Warner

unread,
Jul 8, 2016, 3:53:37 AM7/8/16
to
Am 08.07.2016 um 01:30 schrieb Michael Sommer:

> Hier eine etwas unsanftere Variante:
> https://youtu.be/_8UrVF6b8G0

Oder die türdestruktive Variante mit Polenböller. :)

Thilo Herrmann

unread,
Jul 8, 2016, 3:58:15 AM7/8/16
to
Am 07.07.2016 um 10:21 schrieb Thomas Prufer:
> Also wahrscheinlich ein "normaler" Messingzylinder: normalen HSS 6mm. Unten an
> der Grenze zwischen Drehteil und Profilteil reinbohren. Obacht, die Federchen
> und Stifte blockieren eventuell den Bohrer -- nimm einen Akkubohrer und nutze
> die Rutschkupplung. Mit dem bohrst du auch gefühlvoll freihand an, denn körnen
> geht an der Stelle schwer -- aber in Messing rutscht du nicht so schnell ab.

Bei mir hat das vor kurzem der Schlüsseldienst mit einem Handbohrer gemacht.

Gruß Thilo

DonCaron

unread,
Jul 8, 2016, 8:55:38 AM7/8/16
to
Am 08.07.2016 um 09:47 schrieb Thilo Herrmann:
> Bei mir hat das vor kurzem der Schlüsseldienst mit einem Handbohrer
> gemacht.


Ich versteh nicht warum Schlüsseldienste nicht das richtige Werkzeug
haben umd so ein Schloß, auch wenns abgeschlossen ist beschädigungslos
zu öffnen. So teuer sind die geräte doch nicht.

--
DonCaron

Ralph Aichinger

unread,
Jul 8, 2016, 9:19:30 AM7/8/16
to
DonCaron <d.car...@gmail.com> wrote:
> Ich versteh nicht warum Schlüsseldienste nicht das richtige Werkzeug
> haben umd so ein Schloß, auch wenns abgeschlossen ist beschädigungslos
> zu öffnen. So teuer sind die geräte doch nicht.

Das will man nicht wirklich haben.

Wenn das Schloß mit einer Sperrpistole oder per Picking geöffnet
worden ist, dann hinterläßt das Spuren die forensisch nachweisbar
sind.

Man will aber im Zweifelsfall gegenüber einer Versicherung
auch bei Bumping o.ä. glaubhaft nachweisen können, daß da wirklich
eingebrochen worden ist, und nicht ein paar Jahre vorher vom
Schlüsseldienst so bearbeitet, daß womöglich aktuelle Spuren
nicht mehr glaubwürdig feststellbar sind.

Wenn man aber das Schloß sowieso tauscht, dann kann man auch
gleich bohren.

/ralph

Thilo Herrmann

unread,
Jul 8, 2016, 9:35:05 AM7/8/16
to
Am 08.07.2016 um 15:19 schrieb Ralph Aichinger:
> Wenn man aber das Schloß sowieso tauscht, dann kann man auch
> gleich bohren.

Genau, in meinem Fall war das Schloss defekt und die Kellertür
abgeschlossen.

Gruß Thilo

Frank Müller

unread,
Jul 8, 2016, 9:40:31 AM7/8/16
to
Ralph Aichinger schrieb:
> DonCaron <d.car...@gmail.com> wrote:
>> Ich versteh nicht warum Schlüsseldienste nicht das richtige Werkzeug
>> haben umd so ein Schloß, auch wenns abgeschlossen ist beschädigungslos
>> zu öffnen. So teuer sind die geräte doch nicht.
>
> Das will man nicht wirklich haben.
>
> Wenn das Schloß mit einer Sperrpistole oder per Picking geöffnet
> worden ist, dann hinterläßt das Spuren die forensisch nachweisbar
> sind.

Das ist mir neu. Was für Spuren meinst du?

Frank

Noebbes

unread,
Jul 8, 2016, 9:46:38 AM7/8/16
to
Der Schlüsseldienst verkauft Dir aber lieber ein ganz billiges
Baumarktschloss zum Preis eines hochwertigen, da verdient er einfach mehr.

Ralph Aichinger

unread,
Jul 8, 2016, 9:47:28 AM7/8/16
to
Frank Müller <dw...@hotmail.com> wrote:
>> Wenn das Schloß mit einer Sperrpistole oder per Picking geöffnet
>> worden ist, dann hinterläßt das Spuren die forensisch nachweisbar
>> sind.
>
> Das ist mir neu. Was für Spuren meinst du?

Mikroskopische Kratzer, die in einem forensischen Labor
nachgewiesen werden können.

http://www.lockpickingforensics.com/forensic_locksmithing.php

bzw. z.B. Bilder da:

http://www.lockpickingforensics.com/lockpicking.php

In irgendeinem Forum wurde berichtet, daß ein Einbruchsopfer
einen Konflikt mit einer Versicherung gehabt hat, weil für
den ersten Sachverständigen keine Aufbruchspuren vorhanden
waren (daher kein Einbruch). Nach genauerer Untersuchung im
Labor wurden Bumping-Spuren gefunden, die Versicherung
hat gezahlt.

/ralph

Jo Warner

unread,
Jul 8, 2016, 10:57:07 AM7/8/16
to
Am 08.07.2016 um 14:55 schrieb DonCaron:

> Ich versteh nicht warum Schlüsseldienste nicht das richtige Werkzeug
> haben umd so ein Schloß, auch wenns abgeschlossen ist beschädigungslos
> zu öffnen. So teuer sind die geräte doch nicht.

1. Gerade mit dem Lockpicker muss man reichlich üben, bis man es drauf hat.
2. Zumindest offiziell kriegst du ohne Führungszeugnis und
Gewerbeanmeldung weder Lockpicker noch Ziehfix gekauft. Die
aaaaaaa-Branche ist nicht gerade bekannt für besten Leumund.
3. Bei Tür auf in 60 Sekunden gibts noch mehr Kundenmecker, warum sie
dafür 200 Euro löhnen sollen.

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 8, 2016, 10:59:31 AM7/8/16
to
Am 08.07.2016 16:57, schrieb Jo Warner:

> 2. Zumindest offiziell kriegst du ohne Führungszeugnis und
> Gewerbeanmeldung weder Lockpicker noch Ziehfix gekauft.

Das Gesetz möcht ich sehen.



Gruß Dieter

Frank Müller

unread,
Jul 8, 2016, 11:02:48 AM7/8/16
to
Ralph Aichinge schrieb:
> Frank Müller <dw...@hotmail.com> wrote:
>>> Wenn das Schloß mit einer Sperrpistole oder per Picking geöffnet
>>> worden ist, dann hinterläßt das Spuren die forensisch nachweisbar
>>> sind.
>>
>> Das ist mir neu. Was für Spuren meinst du?
>
> Mikroskopische Kratzer, die in einem forensischen Labor
> nachgewiesen werden können.

Kratzer wird man in jeden etwas älteren Profilzylinder, der Jahre
benutzt wurde, finden.

> http://www.lockpickingforensics.com/forensic_locksmithing.php

Ich habe das grade mal durch den Google-Übersetzer laufen lassen,
da gibt es eine:
"Internationale Vereinigung der Investigative Schlosser (IAIL) "
also auf Ideen kommen die...
Solche Kratzer entstehen auch wenn man einfach den
Metallschlüssel oft genug in den Profilzylinder schiebt.

Frank

Jürgen Exner

unread,
Jul 8, 2016, 11:35:06 AM7/8/16
to
Jo Warner <jo_in_...@yahoo.com> wrote:
>3. Bei Tür auf in 60 Sekunden gibts noch mehr Kundenmecker, warum sie
>dafür 200 Euro löhnen sollen.

Detaillierte Rechnung:
- Arbeitslohn 60 Sekunden: 1 Euro
- Gewusst wie: 199 Euro

jue

Marc Haber

unread,
Jul 8, 2016, 11:44:08 AM7/8/16
to
DonCaron <d.car...@gmail.com> wrote:
>Ich versteh nicht warum Schlüsseldienste nicht das richtige Werkzeug
>haben umd so ein Schloß, auch wenns abgeschlossen ist beschädigungslos
>zu öffnen. So teuer sind die geräte doch nicht.

Man kann danach keinen neuen Zylinder zum Mondpreis verkaufen.

Schlüsseldienste sind bezüglich der Seriösität irgendwo zwischen
Gebrauchtwagenhändler und Zuhälter.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Alexander Goetzenstein

unread,
Jul 8, 2016, 12:40:21 PM7/8/16
to
Am 08.07.2016 um 14:55 schrieb DonCaron:
> Ich versteh nicht warum Schlüsseldienste nicht das richtige Werkzeug
> haben umd so ein Schloß, auch wenns abgeschlossen ist beschädigungslos
> zu öffnen. So teuer sind die geräte doch nicht.

Dochdoch: es kostet Umsatz.



--
Gruß
Alex

Alexander Goetzenstein

unread,
Jul 8, 2016, 12:43:37 PM7/8/16
to
Hallo,

Am 08.07.2016 um 17:00 schrieb Frank Müller:
> Solche Kratzer entstehen auch wenn man einfach den
> Metallschlüssel oft genug in den Profilzylinder schiebt.

nö, das sieht dann eher wie grob poliert aus, abgewetzt, aber nicht mit
Kratzern auffälliger Tiefe und Richtung. Das kann man meist ganz gut
unterscheiden.


--
Gruß
Alex

Alexander Goetzenstein

unread,
Jul 8, 2016, 12:51:55 PM7/8/16
to
Hallo,

Am 08.07.2016 um 16:57 schrieb Jo Warner:
> 1. Gerade mit dem Lockpicker muss man reichlich üben, bis man es drauf hat.

das sollte man von einem Profi, der damit seinen Lebensunterhalt
verdient, durchaus erwarten können.


> 2. Zumindest offiziell kriegst du ohne Führungszeugnis und
> Gewerbeanmeldung weder Lockpicker noch Ziehfix gekauft.

Ach iwo, das kann man auch problemlos und ganz offiziell kaufen, wenn
man völlig unbekannt ist. Schließlich braucht man dafür keinen
Waffenschein, und ein halbwegs ausgebildeter Metallwerker baut sich das
nötigenfalls selbst. Ist ja schließlich alles kein Hexenwerk.


> 3. Bei Tür auf in 60 Sekunden gibts noch mehr Kundenmecker, warum sie
> dafür 200 Euro löhnen sollen.

Durchaus nicht ganz zu unrecht: die Preise grenzen ja nicht selten an
Wucher und Nötigung. Gelegentlich ist es billiger, die Tür ganz einfach
einzutreten. So sah es auch einmal ein Schlüsseldienst, der ein Auto
öffnen sollte, in dem der Schlüssel im Zündschloss steckte: der wollte
allen Ernstes einfach die Seitenscheibe einschlagen, für einen ähnlichen
Betrag. Zuzüglich Reparatur der Scheibe, versteht sich.


--
Gruß
Alex

DonCaron

unread,
Jul 9, 2016, 2:55:44 AM7/9/16
to
Am 08.07.2016 um 16:57 schrieb Jo Warner:
> 1. Gerade mit dem Lockpicker muss man reichlich üben, bis man es drauf hat.

und? das soll so sein!

> 2. Zumindest offiziell kriegst du ohne Führungszeugnis und
> Gewerbeanmeldung weder Lockpicker noch Ziehfix gekauft. Die
> aaaaaaa-Branche ist nicht gerade bekannt für besten Leumund.

ware gut wenn das stimmt. Schlüsseldienste sollten ja auch angemeldet
sein und alles weitere ebenso

> 3. Bei Tür auf in 60 Sekunden gibts noch mehr Kundenmecker, warum sie
> dafür 200 Euro löhnen sollen.

bei 200€ versteh ich das immer das das zu vbiel ist, außer vielleicht
Weihnachten, nachts usw.


--
DonCaron

Volker Borchert

unread,
Jul 9, 2016, 2:04:32 PM7/9/16
to
Ralph Aichinger wrote:

> Ich weiss schon, ein Profi macht das mit einer
> speziellen Kernziehschraube o.ae. Aber was nimmt man
> im "Hausgebrauch" wenn man einen Schliesszylinder zu
> dem es keinen Schluessel mehr gibt demontieren will?
>
> Es geht um eine Innentuer, und darf ruhig lange dauern
> (auch keine Gefahr fuer einen Einbrecher gehalten zu
> werden) eines Bereichs der mal als Buero genutzt wurde.

Dem naechsterreichbaren Lockpicker-Verein einen Kasten
Bier oder Wein spendieren und gut ist.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>

Volker Borchert

unread,
Jul 9, 2016, 2:04:34 PM7/9/16
to
Marc Haber wrote:
> DonCaron <d.car...@gmail.com> wrote:
> >Ich versteh nicht warum Schluesseldienste nicht das richtige Werkzeug
> >haben umd so ein Schloss, auch wenns abgeschlossen ist beschaedigungslos
> >zu oeffnen. So teuer sind die Geraete doch nicht.

Die Gerate vielleicht nicht, aber die Leute, die sie sachgerecht
benutzen koennen.

> Man kann danach keinen neuen Zylinder zum Mondpreis verkaufen.

Kann man wenigstens bei mir sowieso nicht. Fertighaus Baujahr 1972
schwedischer Provenienz, da passt nirgends irgend etwas hierzulande
Gaengiges. Als meiner Mutter ca. 1983 in Londen die Handtasche mit
Schluessel und Personalausweis geklaut wurde, musste mein Vater den
Ersatzzylinder fuer 1000 sKr aus Schweden kommen lassen.

> Schluesseldienste sind bezueglich der Serioesitaet irgendwo zwischen
> Gebrauchtwagenhaendler und Zuhaelter.

Ausnahmen moegen auch hier die Regel bestaetigen, aber die sind
eher irgendwo zwischen Mobiltelefonanbieter und Grundstuecksmakler.

Martin D. Bartsch

unread,
Jul 13, 2016, 4:41:05 PM7/13/16
to
On Fri, 8 Jul 2016 15:19:28 +0200 (CEST), Ralph Aichinger
<r...@pi.h5.or.at> wrote:

>
>Man will aber im Zweifelsfall gegenüber einer Versicherung
>auch bei Bumping o.ä. glaubhaft nachweisen können, daß da wirklich
>eingebrochen worden ist, und nicht ein paar Jahre vorher vom
>Schlüsseldienst so bearbeitet, daß womöglich aktuelle Spuren
>nicht mehr glaubwürdig feststellbar sind.

Dann ist es doch nur gut, das solche Spuren da sind (und ob die vom
Schlüsseldienst kommen, weiß doch die Versicherung nicht)

0 new messages