mein erster Versuch mit selbstverlaufendem Fliessspachtel verlief
gestern leider nicht ;-(, soll heißen, der auszugleichende Fussboden
ist unebener als zuvor.
Der Untergrund besteht aus Zementestrich, mit Grund(LF) vorbehandelt
und trocken/staubfrei.
Die Ausgleichsschicht war so berechnet, dass pro m² etwa 5l
Fertigspachtel aufgetragen wird, also eine durchschnittliche
Auftragstärke von 5mm. Das verwendete Produkt lässt Schichtstärken
von "0...10mm" zu, gröbere Unebenheiten bestehen auch keine, also von
daher geeignet, wobei mich die Angabe "0mm" etwas stutzen ließ.
Die Masse (QuickMix, 20kg) habe ich entsprechend Packungsaufdruck in
6l Wasser (kalt aus der Leitung) in einem sauberen Gefäß klumpenfrei
mit der Bohrmaschine (ganz langsam) angerührt, 5 Min. Reifezeit
abgewartet, nochmals durchgerührt.
Der Fertigspachtel war dickflüssig und im Volumen wie auf der Tüte
angegeben. Also auf dem betreffenden Fussboden ausgekippt. Der Brei
(15l) verlief lediglich auf eine Fläche von etwa 1m² ...
Zunächst mit einer Glättkelle, dann mit einem alten Schrubber,
versuchte ich das Zeug einigermaßen zu verteilen. Dabei fühlte sich
der Brei bereits etwas zäher an, als nach dem Anrühren, seit dem erst
ca. 15 Min. vergangen waren.
In der Hoffnung, dass die selbstverlaufenden Eigenschaften alles
zum Besten richten würden, überließ ich die Dinge sich selbst.
Jetzt, 24 Stunden später, ist die Fläche bereits wieder begehbar
(auch lt. Herstellerangaben) und nichts ist verlaufen, selbst die
"Pinselstriche" vom Schrubber sind in Form von etwa 3mm tiefen Rillen
noch vorhanden.
Wer kann mir sagen was ich flahsc gemacht habe?
Kann es auch am Material gelegen haben?
(es war kein Haltbarkeitsdatum angegeben)
Welches Werkzeug wäre zu empfehlen?
Gruß von Wolfgang
--
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CG...@gmx.de (Wolfgang Tittel) schrieb:
> mein erster Versuch mit selbstverlaufendem Fliessspachtel verlief
> gestern leider nicht ;-( [...]
> Das verwendete Produkt lässt Schichtstärken
> von "0...10mm" zu, gröbere Unebenheiten bestehen auch keine, also von
> daher geeignet, wobei mich die Angabe "0mm" etwas stutzen ließ.
Die Null ist wohl eine abgerundete Zahl. :->
> Die Masse (QuickMix, 20kg) habe ich entsprechend Packungsaufdruck in
> 6l Wasser (kalt aus der Leitung) in einem sauberen Gefäß klumpenfrei
> mit der Bohrmaschine (ganz langsam) angerührt, 5 Min. Reifezeit
> abgewartet, nochmals durchgerührt.
Der "Fließspachtel BAM"? Auf der Website steht was von 7 Liter Wasser.
Allerdings sind da auch andere Tippfehler drin: *10*kg-Sack.
http://www.quick-mix.de/deutsch/baumarkt/sortiment/boden/f_boden.htm
> Der Fertigspachtel war dickflüssig und im Volumen wie auf der Tüte
> angegeben. Also auf dem betreffenden Fussboden ausgekippt. Der Brei
> (15l) verlief lediglich auf eine Fläche von etwa 1m² ...
Hmmmm. Etwas wenig. Allerdings soll man von den sogenannten
"selbstverlaufenden" Nivelliermassen nicht unbedingt erwarten, dass
sie das auch tun. Für die Verteilung auf der Fläche muss man selbst
sorgen, aber ...
> [...] selbst die
> "Pinselstriche" vom Schrubber sind in Form von etwa 3mm tiefen Rillen
> noch vorhanden.
... *das* dürfte nicht sein. Diese Rillen müssen wieder
zusammenlaufen. Und zwar pronto. Mit der Kelle verteilt man die Masse
und der Rest nivelliert sich dann <zack-zack> von selbst. So ist das
jedenfalls gedacht.
Da hätte vielleicht ein halber Liter mehr Wasser rein gehört. Das
kannst Du ohne die entsprechende Erfahrung aber im Eimer beim Anrühren
noch nicht richtig abschätzen.
Die auf dem Sack angegebenen Mengen sind stets nur ungefähre Angaben.
10% rauf und 5% runter würde ich mal als normale Schwnkungsbreite
sehen.
> Wer kann mir sagen was ich flahsc gemacht habe?
> Kann es auch am Material gelegen haben?
Wenn das Zeug schon 15 min nach dem Anmachendeutlich angezogen hat,
ist das IMHO zu früh. Vor allem, wenn davon noch 5 min Reifezeit sind.
Eine halbe Stunde Verarbeitungszeit sollte bei guten
Temperaturbedingungen schon drin sein - was soll man denn sonst im
Hochsommer machen?
> (es war kein Haltbarkeitsdatum angegeben)
Aber es ist doch eine Chargennummer oder so etwas aufgedruckt?
(Charge nennt man die einzelnen Mischungen beim Hersteller ... jede
Mischerfüllung = eine Charge.)
> Welches Werkzeug wäre zu empfehlen?
Normalerweise sollte die Kelle dazu genügen. Im Epoxidharzbereich habe
ich früher viele mit Nagelschuhen und einer Nagelrolle auf solchen
Flächen herumlaufen sehen, aber das diente mehr der Entlüftung der
doch ziemlich zähflüssigen Kunstharzmassen.
Ich würde diesen Sack erst einmal reklamieren - Begründung: Deutlich
zu kurze Abbindezeit. :-/
Die sollen anhand des Sackaufdruckes vorab einfach mal das Alter des
Zeugs feststellen. Wo hast Du den Sack gekauft ... Kundendienst
inklusive oder exklusive? ;-(
Hast Du von der selben Charge eigentlich noch mehr auf Lager und
dieser war "nur" ein erster Versuchssack?
Andrea
--
Nach Diktat verreist.
--
Heinz-Alfred Losch
lo...@hallopress.de
aktuelle Infos über Hand- und Elektrowerkzeuge
gibt es unter www.werkzeug-home.de
>Der "Fließspachtel BAM"? Auf der Website steht was von 7 Liter Wasser.
Ja, genau der. Merkwürdig, auf der Packung steht 6 Liter.
>Allerdings sind da auch andere Tippfehler drin: *10*kg-Sack.
>http://www.quick-mix.de/deutsch/baumarkt/sortiment/boden/f_boden.htm
Danke, ich hatte mir ein technisches Merkblatt dort erhofft, das war
wohl nichts; ich werde denen mal mailen, morgen.
>>Der Fertigspachtel war dickflüssig und im Volumen wie auf der Tüte
>>angegeben. Also auf dem betreffenden Fussboden ausgekippt. Der Brei
>>(15l) verlief lediglich auf eine Fläche von etwa 1m² ...
>
>Hmmmm. Etwas wenig. Allerdings soll man von den sogenannten
>"selbstverlaufenden" Nivelliermassen nicht unbedingt erwarten, dass
>sie das auch tun. Für die Verteilung auf der Fläche muss man selbst
>sorgen, aber ...
Ein Freund sagte mir zwischenzeitlich, das müsse _selbsttätig_ auf
mindestens 5m² zerlaufen und man gibt ihm noch einen kleinen Schubs.
>>[...] selbst die
>>"Pinselstriche" vom Schrubber sind in Form von etwa 3mm tiefen Rillen
>>noch vorhanden.
>
>... *das* dürfte nicht sein. Diese Rillen müssen wieder
>zusammenlaufen. Und zwar pronto. Mit der Kelle verteilt man die Masse
>und der Rest nivelliert sich dann <zack-zack> von selbst. So ist das
>jedenfalls gedacht.
So hatte ich mir das auch vorgestellt <zack-zack> ... :-/
>Da hätte vielleicht ein halber Liter mehr Wasser rein gehört. Das
>kannst Du ohne die entsprechende Erfahrung aber im Eimer beim Anrühren
>noch nicht richtig abschätzen.
Auch das hat mir der Udo erzählt, er meinte allerdings 1,5l Wasser
zusätzlich, da die Angaben auf den Packungen nach seiner Erfahrung
immer zu gering sind. (Warum hab ich nicht gleich ihn gebeten, das
Mistzeug zu verarbeiten? ;-))
>Die auf dem Sack angegebenen Mengen sind stets nur ungefähre Angaben.
>10% rauf und 5% runter würde ich mal als normale Schwnkungsbreite
>sehen.
1,5l wären dann allerdings schon 25%.
Es beschleicht mich übrigens der Verdacht, dass sich die angegebene
Wassermenge von 6 Litern auf die zulässige Aufbringungsstärke von
10mm bezieht. Während ich heute das Meisterwerk mit dem Elektrohammer
entfern habe, stellte ich fest, dass der Verlauf an den
dickschichtigeren Stellen wesentlich besser als an den dünnen war,
obwohl hier wie da nicht optimal.
>>Wer kann mir sagen was ich flahsc gemacht habe?
>>Kann es auch am Material gelegen haben?
>
>Wenn das Zeug schon 15 min nach dem Anmachendeutlich angezogen hat,
>ist das IMHO zu früh. Vor allem, wenn davon noch 5 min Reifezeit sind.
Sorry, da hab ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt,die
Reifezeit geht extra, nach dem letzten Rühren laufen die 15 Min.
>Eine halbe Stunde Verarbeitungszeit sollte bei guten
>Temperaturbedingungen schon drin sein - was soll man denn sonst im
>Hochsommer machen?
Ja, der Raum war etwa 16°C "warm", am Fussboden entsprechend weniger.
Über die Stand-/Offen-/Verarbeitungszeit (die ich regelmäßig
verwechsle) schweigt sich QuickMix allerdings aus :-(.
>>(es war kein Haltbarkeitsdatum angegeben)
>
>Aber es ist doch eine Chargennummer oder so etwas aufgedruckt?
Ja, aber auch der Gebietsleiter von QM konnte (wollte?) daraus keinen
Rückschluss auf Herstellungsdatum und entsprechende Haltbarkeit
ziehen ...
>(Charge nennt man die einzelnen Mischungen beim Hersteller ... jede
>Mischerfüllung = eine Charge.)
Jo, das ist mir bekannt. Die Chargennummer bei QM ist btw kaum lesbar,
da Punktmatrix auf der schmalen Längsseite, also nicht planer
Oberfläche und somit erhöhte Verwcehslungsgefahr.
Der O*i-Mensch und ich waren uns beide nicht 100%ig sicher, was da
stehen sollte.
>>Welches Werkzeug wäre zu empfehlen?
>
>Normalerweise sollte die Kelle dazu genügen. Im Epoxidharzbereich habe
>ich früher viele mit Nagelschuhen und einer Nagelrolle auf solchen
>Flächen herumlaufen sehen, aber das diente mehr der Entlüftung der
>doch ziemlich zähflüssigen Kunstharzmassen.
Und dem Arbeitsschutz, das Zeug glibscht nicht wenig!
Ich hab' mir jetzt einen Gummiwischer in 60cm breit gebastelt.
>Ich würde diesen Sack erst einmal reklamieren - Begründung: Deutlich
>zu kurze Abbindezeit. :-/
Done. Der Verkäufer in meinem O*i hat sofort den Gebietsleiter von
QM antelefoniert. Dieser ließ sich von mir den Hergang schildern und
bot von sich aus kostenlosen Materialersatz an. Allerdings solle ich
auch beim zweiten Versuch mich an die Herstellervorgaben halten und
vor allen Dingen keine Erhöhung des Wasseranteils vornehmen. Das
Problem sei noch nie aufgetreten und eine Überlagerung des Materials
führe zu längeren Abbindezeiten, meinte er.
Das kam mir dann doch alles etwas seltsam vor.
>Die sollen anhand des Sackaufdruckes vorab einfach mal das Alter des
>Zeugs feststellen. Wo hast Du den Sack gekauft ... Kundendienst
>inklusive oder exklusive? ;-(
s.o.
Ergänzend meinte er noch, das Zeug verkaufe sich so gut, dass eine
Überlagerung dank des hohen Umlaufes auszuschließen sei.
>Hast Du von der selben Charge eigentlich noch mehr auf Lager und
>dieser war "nur" ein erster Versuchssack?
Ich hatte 1 Sack und diesen restlos verbraucht.
Gruß von Wolfgang
- Nach dem Tippen grundieren gegangen. -
--
Die Menge macht das Gift [Paracelsus]
>>> Der Fertigspachtel war dickflüssig [...] Der Brei
>>> (15l) verlief lediglich auf eine Fläche von etwa 1m² ...
>> Hmmmm. Etwas wenig. [...]
> Ein Freund sagte mir zwischenzeitlich, das müsse _selbsttätig_ auf
> mindestens 5m² zerlaufen und man gibt ihm noch einen kleinen Schubs.
Das kommt drauf an. Die Nivelliermassen für Schichtdicken 0-3 mm o.ä.
verlaufen tatsächlich besser als jene von 3-10 mm ... je höher die
Schichtdicke, desto zähflüssiger sind sie im allgemeinen.
[...]
>> Da hätte vielleicht ein halber Liter mehr Wasser rein gehört. Das
>> kannst Du ohne die entsprechende Erfahrung aber im Eimer beim Anrühren
>> noch nicht richtig abschätzen.
>
> Auch das hat mir der Udo erzählt, er meinte allerdings 1,5l Wasser
> zusätzlich, da die Angaben auf den Packungen nach seiner Erfahrung
> immer zu gering sind.
Wegen der Gefahr der Schwundrisse sind die Wasserangaben auf dem Sack
tatsächlich an der unteren Grenze gehalten (daher auch meine Angabe
von +10% und -5% (s.u.)).
1,5 Liter sind aber deutlich zu viel. Durch den hohen Gehalt an
Verflüssigern in diesen Massen, bewirken schon kleine Wasserzugaben
große Wirkungen.
> (Warum hab ich nicht gleich ihn gebeten, das
> Mistzeug zu verarbeiten? ;-))
Ich hätte dann an seiner Stelle gleich gesagt: "... aber das Material
suche *ich* mir aus." :-)
>> Die auf dem Sack angegebenen Mengen sind stets nur ungefähre Angaben.
>> 10% rauf und 5% runter würde ich mal als normale Schwnkungsbreite
>> sehen.
>
> 1,5l wären dann allerdings schon 25%.
> Es beschleicht mich übrigens der Verdacht, dass sich die angegebene
> Wassermenge von 6 Litern auf die zulässige Aufbringungsstärke von
> 10mm bezieht.
Jain. Man kann es so sehen, aber dazu kommt eben auch die Schwankung
der Rohstoffqualität im Mischwerk und alleine dadurch differiert der
Wasserzusatz von Sack zu Sack schon ein wenig. Etwas Gefühl für die
richtige Konsistenz ist wichtig. Man sollte sich also nicht stur an
die Wassermenge halten, sondern zunächst nur damit anfangen und bei
Bedarf dann vorsichtig nachdosieren. Das Problem ist, dass einem das
Gefühl für die richtige Konsistenz ja noch fehlt, wenn man den ersten
Sack verarbeitet.
> [QM bietet Materialersatz an] Allerdings solle ich
> auch beim zweiten Versuch mich an die Herstellervorgaben halten und
> vor allen Dingen keine Erhöhung des Wasseranteils vornehmen.
Das hätte ich jetzt auch gesagt. Wieder mit 6 Litern anfangen und dann
*vorsichtig* schluckweise nachdosieren, falls auch die Charge zu
zähflüssig ist.
Vel Erfolg,
Andrea
>Der Fertigspachtel war dickflüssig und im Volumen wie auf der Tüte
>angegeben. Also auf dem betreffenden Fussboden ausgekippt. Der Brei
>(15l) verlief lediglich auf eine Fläche von etwa 1m² ...
>
Kann ich bestätigen, ich habe mit einem Zerstäuber noch Wasser zugeführt.
>Zunächst mit einer Glättkelle, dann mit einem alten Schrubber,
>versuchte ich das Zeug einigermaßen zu verteilen.
Da meine Fläche begrenzt war konnte ich mit einer Latte verteilen und
nivellieren.
>Dabei fühlte sich
>der Brei bereits etwas zäher an, als nach dem Anrühren, seit dem erst
>ca. 15 Min. vergangen waren.
>
Da bin ich mir nicht sicher, ich machte noch einen 2.Sack an und konnte es noch
problemlos ineinander "fliessen" lassen. Es steht aber auch keine Zeit auf dem
Sack.
>In der Hoffnung, dass die selbstverlaufenden Eigenschaften alles
>zum Besten richten würden, überließ ich die Dinge sich selbst.
>
Darauf habe ich mich zum Glück nicht verlassen.
>Jetzt, 24 Stunden später, ist die Fläche bereits wieder begehbar
Bei mir ging es viel länger, war aber auch kälter.
>(auch lt. Herstellerangaben) und nichts ist verlaufen, selbst die
>"Pinselstriche" vom Schrubber sind in Form von etwa 3mm tiefen Rillen
>noch vorhanden.
>
Das habe ich auch, das stört bei mir aber nicht.
>Wer kann mir sagen was ich flahsc gemacht habe?
>Kann es auch am Material gelegen haben?
>(es war kein Haltbarkeitsdatum angegeben)
>Welches Werkzeug wäre zu empfehlen?
>
Du hast geglaubt dass er sich selbständig nivelliert(wie geschrieben), ich habe
es nur gehofft und bin trotzdem von der geringen selbstnivellier fähigkeit
überrascht worden.
6 l scheinen etwas zu wenig, aber die 1,5 mehr Deines Freundes scheinen zu viel,
da hast Du vermutlich schon freies Wasser.
Ernst
>Kann ich bestätigen, ich habe mit einem Zerstäuber noch Wasser zugeführt.
Ist eigentlich "Untergrund vornässen" nicht auch bei Nivelliermassen
angesagt? Vielleicht nicht gerade naßmachen und drauf damit, aber
nebelfeucht einsprühen, oder am Tag vorher einnässen?
Ich habe bei Putzarbeiten (zumindest im Heimwerkerbereich, und mit
begrenzter Erfahrung) mit satt vornässen eigentlich nur gute
Erfahrungen gemacht.
Thomas Prufer
>
>Ich habe bei Putzarbeiten (zumindest im Heimwerkerbereich, und mit
>begrenzter Erfahrung) mit satt vornässen eigentlich nur gute
>Erfahrungen gemacht.
>
Habe ich gemacht.
Ernst
> Habe ich gemacht.
Oft kommt man doch sowieso nicht ohne eine spezielle Grundierung aus -
dann fällt das Vornässen flach.
Andrea
>Oft kommt man doch sowieso nicht ohne eine spezielle Grundierung aus -
>dann fällt das Vornässen flach.
Ich hatte übersehen, daß der ursprünglicher Poster geschrieben hat:
>Der Untergrund besteht aus Zementestrich, mit Grund(LF) vorbehandelt
>und trocken/staubfrei.
Thomas Prufer
Auf dem Sack steht übrigens dass man den Fliessspachtel auf den noch feuchten
Grund ausbringen muss.
Ernst
>[...]
>noch problemlos ineinander "fliessen" lassen. Es steht aber auch keine
>Zeit auf dem Sack.
Wissen die vielleicht, warum diese Angabe fehlt?
>>In der Hoffnung, dass die selbstverlaufenden Eigenschaften alles
>>zum Besten richten würden, überließ ich die Dinge sich selbst.
>>
>Darauf habe ich mich zum Glück nicht verlassen.
>
>>Jetzt, 24 Stunden später, ist die Fläche bereits wieder begehbar
>
>Bei mir ging es viel länger, war aber auch kälter.
Es sah noch feucht aus, war aber mit dem Fingernagel nicht mehr zu
beeindrucken.
>>(auch lt. Herstellerangaben) und nichts ist verlaufen, selbst die
>>"Pinselstriche" vom Schrubber sind in Form von etwa 3mm tiefen Rillen
>>noch vorhanden.
>>
>Das habe ich auch, das stört bei mir aber nicht.
? Wieso dann überhaupt Ausgleichsmasse?
>>Wer kann mir sagen was ich flahsc gemacht habe?
>>Kann es auch am Material gelegen haben?
>>(es war kein Haltbarkeitsdatum angegeben)
>>Welches Werkzeug wäre zu empfehlen?
>>
>Du hast geglaubt dass er sich selbständig nivelliert(wie geschrieben), ich
>habe es nur gehofft und bin trotzdem von der geringen selbstnivellier
>fähigkeit überrascht worden.
OK, auf Werbeaussagen nicht verlassen :-).
>6 l scheinen etwas zu wenig, aber die 1,5 mehr Deines Freundes scheinen zu
>viel, da hast Du vermutlich schon freies Wasser.
Testergebnis II erscheint demnächst hier.
Gruß von Wolfgang
--
Sepp, Sepp, sei kein Depp, die Zukunft ist der Alpenrap! [Wilfried]
>1,5 Liter sind aber deutlich zu viel. Durch den hohen Gehalt an
>Verflüssigern in diesen Massen, bewirken schon kleine Wasserzugaben
>große Wirkungen.
<saved>
>>(Warum hab ich nicht gleich ihn gebeten, das
>>Mistzeug zu verarbeiten? ;-))
>
>Ich hätte dann an seiner Stelle gleich gesagt: "... aber das Material
>suche *ich* mir aus." :-)
Die Preisunterschiede sind eigentlich gering, von daher wäre das auch egal
gewesen. Quick-Mix ist auch nicht das billigste Produkt.
>>>Die auf dem Sack angegebenen Mengen sind stets nur ungefähre Angaben.
>>>10% rauf und 5% runter würde ich mal als normale Schwnkungsbreite
>>>sehen.
Ich finde es nicht i.O., dass auf der Tüte einfach "ca. 6 Liter"
draufsteht. Eine Angabe wie "5,7 ... 6,6 Liter" mit der Maßgabe, das über die
5,7 Liter hinausgehende erst später zuzusetzen - damit ließe sich etwas
anfangen.
>>1,5l wären dann allerdings schon 25%.
>>Es beschleicht mich übrigens der Verdacht, dass sich die angegebene
>>Wassermenge von 6 Litern auf die zulässige Aufbringungsstärke von
>>10mm bezieht.
>
>Jain. Man kann es so sehen, aber dazu kommt eben auch die Schwankung
>der Rohstoffqualität im Mischwerk und alleine dadurch differiert der
>Wasserzusatz von Sack zu Sack schon ein wenig. Etwas Gefühl für die
>richtige Konsistenz ist wichtig. Man sollte sich also nicht stur an
>die Wassermenge halten, sondern zunächst nur damit anfangen und bei
>Bedarf dann vorsichtig nachdosieren. Das Problem ist, dass einem das
>Gefühl für die richtige Konsistenz ja noch fehlt, wenn man den ersten
>Sack verarbeitet.
Die Viskosität lässt sich doch mit einfachen Mitteln ungefähr
bestimmen, eine Probe ausgiessen und die Schichtdicke nach 1 Min.
messen oder dergleichen. Der Hersteller muss halt erstmal eine
Angabe dazu machen.
>>[QM bietet Materialersatz an] Allerdings solle ich
>>auch beim zweiten Versuch mich an die Herstellervorgaben halten und
>>vor allen Dingen keine Erhöhung des Wasseranteils vornehmen.
>
>Das hätte ich jetzt auch gesagt. Wieder mit 6 Litern anfangen und dann
>*vorsichtig* schluckweise nachdosieren, falls auch die Charge zu
>zähflüssig ist.
Keine Rede von Nachdosieren. Stur dasselbe nochmal (nicht mit mir).
>Vel Erfolg,
Jo dangge, ich werde zunächst noch die Reaktion von QuickMix auf meine
Mail abwarten.
>Auf dem Sack steht übrigens dass man den Fliessspachtel auf den noch feuchten
>Grund ausbringen muss.
Diese Vorschrift bezieht sich *nur* auf die Verwendung von Quick-Mix Elastic-
Emulsion, welche zwar empfohlen, aber nicht zwingend vorgeschrieben wird
(ob das die Sachlage vereinfacht, ist eine ganz andere Frage).
Ich hatte Tiefgrund eines anderen Herstellers (Restbestand) verwendet.
Technisches Merkblatt und Stellungnahme habe ich bei Quick-Mix angefordert,
erst mal abwarten ...
>Ist eigentlich "Untergrund vornässen" nicht auch bei Nivelliermassen
>angesagt? Vielleicht nicht gerade naßmachen und drauf damit, aber
>nebelfeucht einsprühen, oder am Tag vorher einnässen?
>
>Ich habe bei Putzarbeiten (zumindest im Heimwerkerbereich, und mit
>begrenzter Erfahrung) mit satt vornässen eigentlich nur gute
>Erfahrungen gemacht.
Dem kann ich eigentlich nur zustimmen, aber die Verarbeitungsvorschrift
besagt beim bewußten Produkt explizit: "Der Untergrund muss trocken und
staubfrei sein."
>Auch wenn das Zeug Fließspachtel heißt, sind die Fließeigenschaften nur
>begrenzt. Da musst das Material gleichmäßig ausgießen und mit einer Kelle
>verteilen.
>[...]
Dann möchte ich als Anwender doch gerne _vorher_ wissen, wie fließfähig das
Material ist, sprich: Wie weit muss es manuell verteilt werden, um sich dann
selbstnivellierend zu verhalten. Das ist bei so einem Produkt doch eigentlich
die ausschlaggebende Eigenschaft, oder nicht?
> quoting Andrea Glatthor:
>>>> Die auf dem Sack angegebenen Mengen sind stets nur ungefähre Angaben.
>>>> 10% rauf und 5% runter würde ich mal als normale Schwnkungsbreite
>>>> sehen.
>
> Ich finde es nicht i.O., dass auf der Tüte einfach "ca. 6 Liter"
> draufsteht. Eine Angabe wie "5,7 ... 6,6 Liter" mit der Maßgabe, das über die
> 5,7 Liter hinausgehende erst später zuzusetzen - damit ließe sich etwas
> anfangen.
Damit hast Du allerdings recht, das wäre sogar recht einfach. Warum
es nicht gemacht wird, hat wohl strategische Gründe. Im Labor kennt
man die Schwankungsbreite der eigenen Produktion jedenfalls sehr
genau. Inklusive der Differenzen, die durch die Witterung und den
Untergrund hervorgerufen werden können.
Für alles liessen sich "von ... bis"-Werte angeben, wenn man wollte.
Aber man will nicht. Warum, liegt eigentlich auf der Hand. :-(
Ein Beispiel, das mich immer wieder ärgert: Warum steht bei einigen
Herstellern nicht das Herstelldatum im Klartext drauf?
Wohl doch, weil man Angst hat, dass der Kunde dann Material kurz vor
oder gar nach Ablauf des "Mindesthaltbarkeitsdatums" nicht mehr
abnehmen könnte. :-/
Das hat gar nichts mit dem Handel zu tun, mehr mit den Herstellern ...
weil ja dem Handel ein Umtausch der überlagerten Ware organisiert
werden müsste, der Transportkosten und Logistikprobleme verursacht,
die nie und nimmer mit einkalkuliert und gedeckt wären --> Folge:
Entsorgung vor Ort wäre nötig --> das ist zu teuer --> also verkaufen.
Dann lieber kostenlos tauschen wenn einzelne Kunden denn mal
reklamieren. (Es ist ja wie bei den Lebensmitteln und deren MHD ...
niemand weiß so genau, wann das Produkt tatsächlich Schaden genommen
hat ... es könnte auch weit nach dem Ablauf des MHDs gut sein, also
warum wegschmeisen?)
Ich habe ja bei mehr als einem Trockenmörtelhersteller im Labor
gearbeitet. Das ist nicht nur im Einzelfall so, sondern normale Praxis
(und auch der Anwender wird es im Endeffekt lieber so haben wollen,
als wenn das Produkt 30% teurer wird). Deswegen will ich die Art und
Weise auch nicht verteufeln, aber es wird im Stillen zu viel
gemauschelt. >:->
Die Kunden sind aber auch komisch: Da bringt der eine Stukkateur eine
Palette Gipsputz zurück und reklamiert: "Nicht zu verarbeiten!" Er
kriegt eine neue, seine wandert zurück in die Lagerhalle und der
nächste Stukkateur bekommt sie mit ... und meint dann: "Super
Material!" =:-| Was soll man denn als Hersteller dann machen?
[...]
> Die Viskosität lässt sich doch mit einfachen Mitteln ungefähr
> bestimmen, eine Probe ausgiessen und die Schichtdicke nach 1 Min.
> messen oder dergleichen. Der Hersteller muss halt erstmal eine
> Angabe dazu machen.
Ja, das ginge durchaus. So in dieser Art: Man nehme einen
150g-Joghurtbecher, fülle den bis zum Rand und gieße diese Masse an
einer möglichst waagerechten Stelle aus ... wenn der Durchmesser nach
30 Sekunden zwischen 20 und 25 Zentimetern liegt, ist die Konsistenz
okay, wenn darüber oder darunter:
Pulver bzw. Wasser nachdosieren nach folgender Tabelle:
10 mm --> 500 ml
15 mm --> 250 ml
20 mm --> /
25 mm --> /
30 mm --> 2,5 kg
35 mm --> 5,0 kg
[...]
> Jo dangge, ich werde zunächst noch die Reaktion von QuickMix auf meine
> Mail abwarten.
... das technische Merkblatt .. ich verstehe nicht so ganz, dass die
bei Obi das Teil gar nicht haben. Es reicht ja, wenn die ein Original
hätten und bei Bedarf kopieren können. :-/
Andrea
Hallo,
offenbar bin ich nicht die einzige Person, die mit diesen Produkten
Schwierigkeiten hat.
In meinem Gartenhaeuschen habe ich im letzten Herbst (es war schon
recht kuehl ==> laegere Standzeit) erst die Hausmarke von Obi
verwendet, und nachdem das Verlaufen selbst mit viel Nachhelfen
(Gummiabzieher) recht unbefriedigend ausfiel auf Lugato umgeschwenkt.
Das Ergebnis war allerdings nicht wesentlich besser. Dazu kam auch noch
Klumpenbildung. Ich hatte mich durch Hinweise auf der Verpackung
abschrecken lassen, man solle nicht zu viel Wasser zum Anruehren
verwenden. Vermutlich haette ich problemlos die angesprochehen 10% mehr
nehmen koennen.
Durch viel Hin-und Herschieberei konnte ich zwar letztendlich ein
halbwegs passables Ergebnis erzielen, aber ich werde mir in Zukunft
verkneifen, die gesamte Masse an einer Stelle auszugiessen und dann zu
verteilen. Lieber mach ich mir die Stiefel schmutzig und verteile das
Zeug von vornherein einigermassen gleichmaessig im Raum...
Gruss,
Uwe
Sent via Deja.com
http://www.deja.com/
>
>offenbar bin ich nicht die einzige Person, die mit diesen Produkten
>Schwierigkeiten hat.
Es scheint dass man sich als Anfänger zusehr auf die Angaben verlässt.
Ernst
>Dann möchte ich als Anwender doch gerne _vorher_ wissen, wie fließfähig das
>Material ist, sprich: Wie weit muss es manuell verteilt werden, um sich dann
>selbstnivellierend zu verhalten. Das ist bei so einem Produkt doch eigentlich
>die ausschlaggebende Eigenschaft, oder nicht?
>
Richtig, ich war auch der Ansicht wenn 0-10 mm steht und wie die Beschreibung
lautete, beides zusammengenommen hätte es verfliessen müssen. Dass ich die Latte
bereit gemacht habe war nur sicherheits halber.
Ernst
>quoting Ernst Keller:
>
>>[...]
>>noch problemlos ineinander "fliessen" lassen. Es steht aber auch keine
>>Zeit auf dem Sack.
>
>Wissen die vielleicht, warum diese Angabe fehlt?
>
Ich habe die Erfahrung gemacht dass bei mir alles viel weniger lang verarbeitbar
ist als geschrieben steht, dafür geht es länger bis es hart ist.
>>
>>>Jetzt, 24 Stunden später, ist die Fläche bereits wieder begehbar
>>
>>Bei mir ging es viel länger, war aber auch kälter.
>
>Es sah noch feucht aus, war aber mit dem Fingernagel nicht mehr zu
>beeindrucken.
>
Ja, mit dem Fingernagel konnte ich noch ritzen(36-48h danach).
>>>(auch lt. Herstellerangaben) und nichts ist verlaufen, selbst die
>>>"Pinselstriche" vom Schrubber sind in Form von etwa 3mm tiefen Rillen
>>>noch vorhanden.
>>>
>>Das habe ich auch, das stört bei mir aber nicht.
>
>? Wieso dann überhaupt Ausgleichsmasse?
>
Weil der Fliessestrich auch nicht so geflossen war wie er sollte und nicht lange
genug und es war zuwenig(Menge vom Lieferanten ausrechnen lassen). Rillen stören
nicht weil da eine PVC-Platte drauf kommt, sie muss nur einigermassen überall
aufliegen.
Ernst
nachdem meine gestrige mail heute um 15:00Uhr noch nicht beantwortet
war, habe ich bei Quick-Mix angerufen.
Die Dame in der Telefonzentrale fragte mich, an wen meine mail
gerichtet war und ich antwortete wahrheitsgemäß: An INFO.
Darauf sie: Ich meine, an welchen Mitarbeiter.
Ich: Weiß ich nicht, auf Ihrer HP ist als Kontaktadresse
IN...@quick-mix.de angegeben.
Sie: Damit kann ich ja garnichts anfangen, ich gebe Ihnen einen
unserer Techniker...
der Techniker war beschäftigt und man nannte mir die Durchwahl.
5 Minuten später, der Techniker:
Eine email, von gestern, ich seh mal nach, ja, da liegt etwas.
Allerdings haben wir in unserem Büro keinen PC und da muss ich erstmal
einen freien finden, also das kann dann schon dauern...
Zum Thema:
Ob mit der ganzen Charge etwas nicht i.O. war, wird noch geklärt. Zur
Untergrundvorbereitung empfehle ich _dringend_ unsere Elastikemulsion.
Die Wasserzugabe sollte um bis zu 0,5 Liter erhöht werden, die völlig
abweichenden Angaben auf der HP kann ich mir nicht erklären (er hat ja
wie gesagt keinen PC ständig zur Verfügung), der Fließspachtel muss
auf der Fläche vorverteilt werden, über die Verarbeitungsdauer kann
ich nichts genaueres sagen, bei unseren Baumarktprodukten stellt der
Verpackungsaufdruck zugleich das technische Merkblatt dar,
selbstverständlich kann ein Vornässen bei zementbasierten Produkten
nie schaden (ja, das hat er gesagt, obwohl er doch _dringend_ zur
Elastikemulsion rät), warum auf der Verpackung "trockener Untergrund"
als Voraussetzung angeführt wird kann ich mir ebenfalls nicht
erklären, der ratlose Vertreter wird noch ins Gebet genommen, schön,
dass sie Bescheid gegeben haben, wir erhalten so wenig Rückmeldung.
Dass diese Auskunft mich über 20 Minuten Telefonkosten (Ferngespräch)
gekostet hat, nunja.
Auf eine Antwort per mail würde ich wohl noch sehr lange warten,
dabei hinterlässt die HP oberflächlich betrachtet einen sehr
positiven Eindruck.
Gruß von Wolfgang, sauer
--
Verbosity leads to unclear, inarticulate things. [George W. Bush, Jr.]
>offenbar bin ich nicht die einzige Person, die mit diesen Produkten
>Schwierigkeiten hat.
Verein gründen? ;-)
>In meinem Gartenhaeuschen habe ich im letzten Herbst (es war schon
>recht kuehl ==> laegere Standzeit) erst die Hausmarke von Obi
>verwendet, und nachdem das Verlaufen selbst mit viel Nachhelfen
>(Gummiabzieher) recht unbefriedigend ausfiel auf Lugato umgeschwenkt.
Sagt nicht der Obi_Mensch zu mir: "Mit Quick-Mix hatten wir noch nie
Schwierigkeiten, mit unserer Hausmarke dagegen - also das Zeug kommt
aus Italien ..."
Gruß von Wolfgang
Alle folgenden Angaben beziehen sich auf das o.a. Produkt unter
unveränderten räumlichen Bedingungen.
Meine Rückfragen beim Hersteller ergaben keine neuen Erkenntnisse.
Zunächst versuchte ich mit noch peniblerem Einhalten der
Verarbeitungsvorschriften das Ergebnis zu verbessern. Dazu behandelte
ich die Fläche mit Knauf-Elastic-Emulsion vor. Das 1-kg-Gebinde
reichte fur 10m^2 aus, immerhin kostete es 16,95 DM.
Nachfolgend brachte ich die Ausgleichsmasse auf und stellte beim
Verteilen fest, dass sich diese beim Verteilen mit der Elastic-
Emulsion zu vermengen schien.
Die Fließeigenschaften wurden nicht sichtbar verbessert, allerdings
habe ich als Werkzeug einen 60cm-Gummiwischer verwandt, mit dem es
sich doch *wesentlich* besser arbeitet als mit dem Schrubber.
Restliche Wellen von ca. 2mm Höhe blieben jedoch bestehen,
insbesondere dort, wo der Wischer an- oder abgesetzt wurde.
Nachfolgend habe ich Kleinversuche mit 1kg-Portionen durchgeführt und
bin schließlich bei einer Wasserzugabe von 8(!)Litern pro 20kg-
Gebinde angelangt, also 33% mehr als vom Hersteller vorgegeben.
Dies ist wohlgemerkt nach meinen Versuchen die _Mindest_wassermenge,
um ein einwandfreies Verlaufen nach händischer Vorverteilung zu
erzielen!
Diese Mischung wurde vor 2 Wochen in etwa 2mm Stärke aufgebracht und
zeigt bislang keine Rissbildung. Das optische Ergebnis bewerte ich
mit der Schulnote 3.
Zur Vorbehandlung habe ich wieder auf den preisgünstigeren Tiefgrund
(lösemittelfrei) zurückgegriffen.
Zurückblickend muss ich leider feststellen, dass eine Aufnahme und
Neueinbringung des Zementestriches bei etwa gleichen Kosten kaum
aufwändiger gewesen wäre.
Die Verwendung dieser Ausgleichsmassen sollte wohl besser unter
Hinzuziehung einer mit diesem Material auf das Engste vertrauten
Person erfolgen. Wenn Alternativen bestehen, würde ich ganz von der
Verwendung abraten.
Die Materialkosten sind mit etwa 13,- je qm nicht unerheblich.
Die Beratung seitens der Herstellerfirma verdient die Schulnote 5-.
Gleiches gilt für deren Webseiten.
Beim Verteilen gerieten einige Spritzer an die gipsverputzte Wand.
Mit einem Malerspachtel lässt sich dies nach Aushärtung nicht mehr
beseitigen, ich habe noch keine ähnlich feste Verbindung im Bereich
Mörtel erlebt.
Hoffentlich hält es auf dem Fußboden auch so fest.
Hat jemand von euch positivere Erfahrungen (mit Konkurrenzprodukten?)
sammeln können, ich mag es fast nicht glauben, dass das Zeug so wenig
hergibt.
Gruß von Wolfgang
Hallo Wolfgang,
das die Verarbeitungshinweise auf den Gebinden nicht immer praxisgerecht
sind ist leider keine Seltenheit. Mit Fließspachtel hatte ich gleiche
Erfahrungen. Es ist wichtig, den Untergrund auch vorher zu nässen, weil
sonst das Wasser aus dem Fließspachtel zu schnell herausgezogen wird. Damit
bindet die Masse zu schnell ab. Weiterhin ist bei der Verteilung schon
einige Erfahrung nötig. Anrühren, auskippen und verteilt sich von selbst
geht in der Praxis nicht.
Frohes Schaffen noch
Dieter Weiß