Ich müßte das Kupferrohr einer Wasserleitung ein wenig biegen. 5 mm auf 20
cm.
Da ich weiß, daß die Wasserleitung mit Fittingen weichgelötet wurde, mache
ich mir Gedanken, ob evtl. die Lötstellen undicht werden oder mache ich mir
zuviel Gedanken?
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Raimund
> Da ich weiß, daß die Wasserleitung mit Fittingen weichgelötet wurde,
> mache ich mir Gedanken, ob evtl. die Lötstellen undicht werden oder
> mache ich mir zuviel Gedanken?
Ja ist denn ein Fitting an der Biegestelle? Ansonsten entlaste das Rohr
durch passendes Gegenhalten.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Wenns sauber geloetet ist, haelt die Loetstelle weitaus mehr aus als das
Rohr!
Der Schwachpunkt liegt direkt hinter der Loetstelle weil dort das CU-Rohr
meist etwas ausgelueht ist. (99% aller Installateure loetet mit zu harter
Flamme damit es schneller geht)
Aber 5 mm auf 20 cm sollte eigentlich immer drin sein. Sicherheitshalber
vorher das Wasser abstellen ;-)
Gruesse
Juergen
> Wenns sauber geloetet ist, haelt die Loetstelle weitaus mehr aus als
das
> Rohr!
Das ist Falsch.
Er spricht von Weichlöten und auch beim Hartlöten habe ich Zweifel
an dieser Aussage. Beim Schweisen könnte ich dem Folgen.
> Der Schwachpunkt liegt direkt hinter der Loetstelle weil dort das
CU-Rohr
> meist etwas ausgelueht ist. (99% aller Installateure loetet mit zu
harter
> Flamme damit es schneller geht)
Das ist ja totaler Blödsinn. Weichgelötet und ausgeglüht Flußmittel
verbrand
es gibt keine Verbindung.
> Aber 5 mm auf 20 cm sollte eigentlich immer drin sein.
Sicherheitshalber
> vorher das Wasser abstellen ;-)
Wenn das Rohr gebogen wird bekommst Du bei einer weichgelöteteten Naht
100%ig
Spannungen auf diese und sie wird brechen, früher oder später oder
sofort.
Volkmar
Naht? Kupfer-Wasserrohre werden an Verbindungen (Fittinge bzw. Hülsen)
ca. 10mm ineinander geschoben. Das Lot füllt dann den kleinen Spalt und
macht die Verbindung dicht. Die Belastung der Lötstelle selber ist bei
vorsichtigem Nachbiegen eher unproblematisch. Eher schon reißt das
Kupfer direkt an der Verjüngung. Aber nicht bei 5mm auf 20cm.
XL
--
Das ist halt der Unterschied: Unix ist ein Betriebssystem mit Tradition,
die anderen sind einfach von sich aus unlogisch. -- Anselm Lingnau
Ich bin gelernter Gas- Wasserinstallateur. Ich weiss was ich schreibe!
DU solltest Dich erst mal schlau machen *bevor* DU hier Schwachsinn
schreibst!
> > Der Schwachpunkt liegt direkt hinter der Loetstelle weil dort das
> CU-Rohr
> > meist etwas ausgelueht ist. (99% aller Installateure loetet mit zu
> harter
> > Flamme damit es schneller geht)
>
> Das ist ja totaler Blödsinn. Weichgelötet und ausgeglüht Flußmittel
> verbrand
> es gibt keine Verbindung.
Achwas... Ich habe zig tausend CU-Fittings verloetet. Sowohl weich als auch
hart. Und nun willst DU mir erzaehlen es haette keine Verbindung gegeben?
>
> > Aber 5 mm auf 20 cm sollte eigentlich immer drin sein.
> Sicherheitshalber
> > vorher das Wasser abstellen ;-)
>
> Wenn das Rohr gebogen wird bekommst Du bei einer weichgelöteteten Naht
> 100%ig
> Spannungen auf diese und sie wird brechen, früher oder später oder
> sofort.
AAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!
Du bist ein Idiot!
Und damit plonk.
Ohne Gruss an solche "Besserwisser" !
Juergen
Ich habe gelernt das es Naht (warum sollte es auch anders heißen)
heißt, auch bei Blechen usw.
Die Einstecktiefen sind geregelt. Ein Rohr 8mm hat 6 mm
ein 54mm Rohr 22 mm. Und du kannst glauben das eine Weichlotnaht wenn
sie nicht Spannungsfrei ist irgendwann reist.
Ich habe in 25 Jahren noch nie eine Lötnaht gesehen die vor dem Fitting
gerissen ist. Es war immer der Lötspalt.
Wenn ich allerdings beim demontieren das Rohr biege bricht es vor der
Naht
(doppelte Wandstärke logisch) aber davor ist in 90 % der Fälle der Spalt
schon aufgebrochen.
Volkmar
>
>"Volkmar Rau" <volkm...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:b0eb72$h29$00$1...@news.t-online.com...
>>
>> "Juergen Sauer" <jrs...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>> news:b0coac$nslsk$2...@ID-58215.news.dfncis.de...
>> >
>>
>> > Wenns sauber geloetet ist, haelt die Loetstelle weitaus mehr aus als
>> das
>> > Rohr!
>>
>> Das ist Falsch.
>> Er spricht von Weichlöten und auch beim Hartlöten habe ich Zweifel
>> an dieser Aussage. Beim Schweisen könnte ich dem Folgen.
>
>Ich bin gelernter Gas- Wasserinstallateur.
Und dann hast Du noch nie gerissene Weichlötnähte an CU Rohren gesehen?
Na denn...
>Ich weiss was ich schreibe!
Hmm. Kommt es nach Deiner fachmännischen Meinung nicht auch darauf
an, _wie_ die Belastung genau aussieht, die Rohr bzw. Lötnaht
auszuhalten haben? Richtung, Größe und Angriffspunkte der Kräfte zum
Beispiel?
>DU solltest Dich erst mal schlau machen *bevor* DU hier Schwachsinn
>schreibst!
Vorsicht mit solchen Kraftausdrücken. Wenn Du hier schon länger
mitliest, weisst Du, wer hier häufig Schwachsinn schreibt. Und wer
nicht.
>
>
>> > Der Schwachpunkt liegt direkt hinter der Loetstelle weil dort das
>> CU-Rohr
>> > meist etwas ausgelueht ist. (99% aller Installateure loetet mit zu
>> harter
>> > Flamme damit es schneller geht)
>>
>> Das ist ja totaler Blödsinn. Weichgelötet und ausgeglüht Flußmittel
>> verbrand
>> es gibt keine Verbindung.
>
>Achwas... Ich habe zig tausend CU-Fittings verloetet. Sowohl weich als auch
>hart. Und nun willst DU mir erzaehlen es haette keine Verbindung gegeben?
Ich erklär's Dir:
_Wenn_ Du beabsichtigst eine weichgelötete Naht herzustellen, dafür
das geeignete Lot und Flußmittel benutzt und dann das Rohr soweit
erwärmst, daß es ausglüht (BTW: Wie machst Du das mit einem
Weichlötgeschirr, das Kupfer über ca. 700°C zu erwärmen?), _dann_
hast Du das Weichlot und das Flußmittel verbrannt und es kommt keine
Verbindung mehr zu Stande. Was ist daran für den Fachmann in Dir
unverständlich?
Über den Rest Deines postings hülle ich 'mal lieber den Mantel des
Nichtzitierens.
Imho solltest Du Volkmar wieder aus dem Filter nehmen. Von ihm kannst
DU jedenfalls noch etwas lernen.
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Was regt ihr euch auf,derOP hat doch nicht mal geschrieben ob es sich um
weiches oder hartes CuRohr handelt.
Und 5mm biegen ist doch garnichts,entscheidend ist doch das das rohr
nach den biegen wieder spannungsfrei ist.
Gruss Dieter
>Am Sun, 19 Jan 2003 17:43:11 +0100 schrieb Juergen Sauer:
>>Achwas... Ich habe zig tausend CU-Fittings verloetet.
>>Sowohl weich als auch hart.
>>Und nun willst DU mir erzaehlen es haette keine
>>Verbindung gegeben?
>Ich erklär's Dir:
>_Wenn_ Du beabsichtigst eine weichgelötete Naht herzustellen, dafür
>das geeignete Lot und Flußmittel benutzt und dann das Rohr soweit
>erwärmst, daß es ausglüht (BTW: Wie machst Du das mit einem
>Weichlötgeschirr, das Kupfer über ca. 700°C zu erwärmen?),
"Weichlötgeschirr"?
Was ist denn dass? ;-)
Der "Profi" wird mit der rohen Flamme auf das Rohr halten...
Auch mit einer Gas-Lötlampen, scharf einstellt, direkte Flamme(!)
wird man wohl auch problemlos 700C ereichen.
Lass das Flussmittel doch abfackeln. 2a, bis zum Ende der
Gewährleistung, hält das Blei-Oxid-Geschmiere alle mal.
Oder gar:
Er nimmt seinen Autogen-Brenner und stellt den
auf "weiche Flamme", resp. ebend nicht (weil das Teil ja
so "weich" nicht genug Energie bringt).
Aua. Ne, dass ist ein Scherz...?
>_dann_ hast Du das Weichlot und das Flußmittel verbrannt und es kommt keine
>Verbindung mehr zu Stande. Was ist daran für den Fachmann in Dir
>unverständlich?
Eigentlich war das vorher schon klar, das "ausglühen" und "weichlöten"
niemals zusammen passen kann.
Das ist ja das Problem oder auch nicht, bei weichen und halbharten
Kupferrohr
kann man das sicher biegen ohne das etwas passiert, vorausgesetzt man
hat An-
griffspunkte. Es ärgert mich immer wenn es mir passiert. Auswechseln, da
und hier
ein bischen drücken und biegen paßt, Wasser marsch, sch***e Lötnaht
gebrochen.
Wenn man es dann auseinandernimmt wundert man sich meist, dass das
überhaupt
gehalten hat.
Wir wollen doch nicht das der OP sich flutet.
Volkmar
[...]
>"Weichlötgeschirr"?
>Was ist denn dass? ;-)
Bunsenbrenner, Schlauch, ggf. Druckminderer und Flüssiggasflasche
sind zusammen ein Weichlötgeschirr.
Im Gegensatz zum Hartlöt- oder Schweissgeschirr.
>Der "Profi" wird mit der rohen Flamme auf das Rohr halten...
Ja. Der Profi aber auch. Unterschied zwischen beiden: Der ohne
Tüddelchen weiß normalerweise, was er tut. Oder sollte es wissen.
>
>Auch mit einer Gas-Lötlampen, scharf einstellt, direkte Flamme(!)
>wird man wohl auch problemlos 700C ereichen.
Flammentemperatur ja. Materialtemperatur bei größeren Dimensionen als
DN 12: Eher nein. Das Kupfer wird die Wärme zu schnell ableiten.
>Lass das Flussmittel doch abfackeln. 2a, bis zum Ende der
>Gewährleistung, hält das Blei-Oxid-Geschmiere alle mal.
Trinkwasserleitungen werden nicht mit bleihaltigen Loten gelötet (es
sei denn, um einen Übergang Zwecks Reparatur auf eine alte
Bleileitung herzustellen). Also gibt's auch kein
Blei-Oxid-Geschmiere. Abgesehen davon wirst Du eine solche Verbindung
so oder so nicht dicht bekommen, ohne (oder mit verbranntem)
Flußmittel geht beim Weichlöten nur sehr wenig.
[...]
>Eigentlich war das vorher schon klar, das "ausglühen" und "weichlöten"
>niemals zusammen passen kann.
Na, denn is ja gut.
> > Das ist Falsch.
> > Er spricht von Weichlöten und auch beim Hartlöten habe ich Zweifel
> > an dieser Aussage. Beim Schweisen könnte ich dem Folgen.
>
> Ich bin gelernter Gas- Wasserinstallateur. Ich weiss was ich schreibe!
> DU solltest Dich erst mal schlau machen *bevor* DU hier Schwachsinn
> schreibst!
He, schlecht geschlafen.
> >
> > Das ist ja totaler Blödsinn. Weichgelötet und ausgeglüht Flußmittel
> > verbrand es gibt keine Verbindung.
> Achwas... Ich habe zig tausend CU-Fittings verloetet. Sowohl weich als
auch
> hart. Und nun willst DU mir erzaehlen es haette keine Verbindung
gegeben?
Ich will Dir gar nichts erzählen. Ich vermute nur das Du einer der
Gas-Wasser-
installateure bist, die einen das Wochenende mit Notdiensteinsätzen
versüssen.
> Du bist ein Idiot!
Danke.
> Ohne Gruss an solche "Besserwisser" !
Ich Grüß Dich trotzdem.
Volkmar
>Am 19 Jan 2003 23:04:00 +0100 schrieb Rainer Zocholl:
>>Auch mit einer Gas-Lötlampen, scharf einstellt, direkte Flamme(!)
>>wird man wohl auch problemlos 700C ereichen.
>Flammentemperatur ja. Materialtemperatur bei größeren Dimensionen als
>DN 12: Eher nein. Das Kupfer wird die Wärme zu schnell ableiten.
Gut einpacken ;-)
>>Lass das Flussmittel doch abfackeln. 2a, bis zum Ende der
>>Gewährleistung, hält das Blei-Oxid-Geschmiere alle mal.
>Trinkwasserleitungen werden nicht mit bleihaltigen Loten gelötet (es
>sei denn, um einen Übergang Zwecks Reparatur auf eine alte
>Bleileitung herzustellen).
Uuups. Gerade war ein "Profi" hier und hat eine Leckage(*)
mit einer weichgelöteten Muffe repariert.
Ist denn da denn immer noch Blei drin und ist so eine Reparatur also
verboten?
In der Elekronik stellen doch alle auf "bleifrei" um?
>Also gibt's auch kein Blei-Oxid-Geschmiere.
Achso, Nein, ich meinte das Blei im Lötzinn in/an der Muffe.
Kein "Schmierblei" des Kfz-Bauers von vor 50a.
>Abgesehen davon wirst Du eine solche Verbindung
>so oder so nicht dicht bekommen, ohne (oder mit verbranntem)
>Flußmittel geht beim Weichlöten nur sehr wenig.
(*)Die Leckage ist an einer Stelle gewesen, an der der "Künstler"
vor xx Jahren das eine WiCu-Rohr etwas aufgeweitet hat und dann
Stumpf zusammengepappt hat (Wenn das da hartgelötet gewesen wäre,
oder Bleirohre wäre es wohl OK gewesen...). Das muss schon Jahre lang
ganz ganz leicht geleckt haben, so mass wie das Mauerwerk war...
(Kein Schimmel zu entdecken, war wohl schon zu nass?)
> Und dann hast Du noch nie gerissene Weichlötnähte an CU Rohren gesehen?
> Na denn...
Noe! Was ein Laie unter ner gerissenen Loetnaht versteht ist entweder:
- eine Loetnaht mit einer kalten Stelle
- eine Loetnaht die nie Loetzinn, sondern nur das Flussmittel gesehen hat
> >Ich weiss was ich schreibe!
>
> Hmm. Kommt es nach Deiner fachmännischen Meinung nicht auch darauf
> an, _wie_ die Belastung genau aussieht, die Rohr bzw. Lötnaht
> auszuhalten haben? Richtung, Größe und Angriffspunkte der Kräfte zum
> Beispiel?
Noe! Absolut NICHT! Wenns richtig geloetet ist wird NIEMALS NIE NICHT diese
Loetstelle reissen!
Bitte frag doch einfach mal einen Fachmann! Kann Dir jeder bestaetigen, dass
eine richtig gloetete Loetstelle zig belastbarer ist als des Rohr selbst!
> >Achwas... Ich habe zig tausend CU-Fittings verloetet. Sowohl weich als
auch
> >hart. Und nun willst DU mir erzaehlen es haette keine Verbindung gegeben?
>
> Ich erklär's Dir:
> _Wenn_ Du beabsichtigst eine weichgelötete Naht herzustellen, dafür
> das geeignete Lot und Flußmittel benutzt und dann das Rohr soweit
> erwärmst, daß es ausglüht (BTW: Wie machst Du das mit einem
> Weichlötgeschirr, das Kupfer über ca. 700°C zu erwärmen?), _dann_
> hast Du das Weichlot und das Flußmittel verbrannt und es kommt keine
> Verbindung mehr zu Stande. Was ist daran für den Fachmann in Dir
> unverständlich?
Es ist absolut kein Problem mit einem Bunsenbrenner, also mit Fluessiggas
ein CU-Rohr auszugluehen!
Solange Du das nicht weiss, ist jede weitere Diskussion ueberfluessig!
> Über den Rest Deines postings hülle ich 'mal lieber den Mantel des
> Nichtzitierens.
> Imho solltest Du Volkmar wieder aus dem Filter nehmen. Von ihm kannst
> DU jedenfalls noch etwas lernen.
Von Dir wohl auch.... aber bestimmt nichts uebers loeten...wohl ehr uebers
besserwissen.
Nene, ich halt mich hier jetzt mal raus und lass Euch "PROFIS"
weiterlabern... Viel Spass noch dabei!
Juergen
> Solange Du das nicht weiss, ist jede weitere Diskussion ueberfluessig!
> Von Dir wohl auch.... aber bestimmt nichts uebers loeten...wohl ehr uebers
> besserwissen.
> Nene, ich halt mich hier jetzt mal raus und lass Euch "PROFIS"
> weiterlabern... Viel Spass noch dabei!
Seltsam, seltsam, aber in Deinen bisherigen postings hier laesst sich nix
von "Profi" erkennen. Erst kommt nur polemisches Geblah von Dir, und am
Ende wirst Du immer patzig oder beleidigend dem Vorposter gegenueber.
Wie waer's mal mit "Butter bei die Fische"!? Statt Martin anzumotzen
koenntest Du ja mal eine fundierte Erklaerung liefern, warum Deine Meinung
die richtige ist und nicht die der anderen. Du schreibst z.B. "was ein
Laie unter einer gerissenen Loetnaht versteht [...]" und dann kommt nix
mehr. Wie waer's, wenn Du das, was Deiner Meinung nach ein Laie darunter
versteht, verbesserst bzw. berichtigst und Dich nicht an der spannendsten
Stelle auf's motzen konzentrierst!?
Es wird hier uebrigens von Loetstellen geschrieben, nicht von
Schweissnaehten...
ciao, Dirk
--
| Akkuschrauber-Kaufberatung and AEG-GSM-stuff |
| Visit my homepage: http://www.nutrimatic.ping.de/ |
| FIDO: Dirk Salva 2:244/6305.10 Internet: dsa...@gmx.de |
| The "Ruhrgebiet", best place to live in Germany! |
> "Martin Kienass" <mar...@makienet.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:ng4f0b...@news.makienet.de...
>
> > Und dann hast Du noch nie gerissene Weichlötnähte an CU Rohren gesehen?
> > Na denn...
>
> Noe! Was ein Laie unter ner gerissenen Loetnaht versteht ist entweder:
Lass mich raten, du bist ein "Laie" und hast noch nie eine gerissene
Lötnaht gesehen.
> Noe! Absolut NICHT! Wenns richtig geloetet ist wird NIEMALS NIE NICHT diese
> Loetstelle reissen!
Das ist immer eine Frage der Belastung, wenn bei einer Weichlötstelle
etwas nachgibt ist es immer das Zinn und nicht das verlötete Material.
Bei Kupferrohen kommt das allerdings relativ selten vor, ich habe das
bis jetzt erst an einer fest angeschlossenen Waschmaschine gesehen,
die hat wohl Vibrationen verursacht, die die Lötstelle nicht vertragen
hat, und dann hatte ich es auch schon mal an einer Heizung, die
eingefroren ist, da haben fast alle Lötstellen nachgegeben.
> Bitte frag doch einfach mal einen Fachmann! Kann Dir jeder bestaetigen, dass
> eine richtig gloetete Loetstelle zig belastbarer ist als des Rohr selbst!
Das ist Unsinn, ich bin Fachmann und haben das sogar mal gelernt,
wahrscheinlich verwechselst du das mit schweißen, da ist das unter
bestimmten Voraussetzungen etwa so wie du schreibst.
> Es ist absolut kein Problem mit einem Bunsenbrenner, also mit Fluessiggas
> ein CU-Rohr auszugluehen!
... und du meinst das man so richtig lötet?
Frank
Kann mich da mal jemand genau aufklären?!
Ich vermute, daß Rollenware weiches Kupferrohr ist, welches sich
leicht von Hand kalt biegen lässt. Die Stangenware bis vor einigen
Jahren war meines Wissens hartes Cu-Rohr, welches sich wohl nicht so
ohne weiteres kalt von Hand biegen lässt. Ich bin jedenfalls noch nie
auf die Idee gekommen sowas zu tun.
So, jetzt ist doch seit einigen Jahren wohl auch halbhartes Cu-Rohr in
Deutschland zugelassen. Ist dann Stangenware? Gibts halbhartes Rohr
auch in Rollenform? Hat das halbharte Rohr das harte Rohr verdrängt
bzw. was bekomme ich jetzt im Fachgeschäft/Baumarkt wenn ich
Stangeware kaufe? Was setzten die Installateure ein?
[...]
>> Hmm. Kommt es nach Deiner fachmännischen Meinung nicht auch darauf
>> an, _wie_ die Belastung genau aussieht, die Rohr bzw. Lötnaht
>> auszuhalten haben? Richtung, Größe und Angriffspunkte der Kräfte zum
>> Beispiel?
>
>Noe! Absolut NICHT! Wenns richtig geloetet ist wird NIEMALS NIE NICHT diese
>Loetstelle reissen!
>Bitte frag doch einfach mal einen Fachmann! Kann Dir jeder bestaetigen,
Ich dachte bisher, ich wäre selbst einer. Eigentlich denke ich immer
noch, daß ich einer bin. Und ich bestätige dies nicht.
Wenn z.B. ein Kupferrohr mit weichgelöteten Nähten einfriert (im
Winter nicht abgestellte Außenzapfstelle bspw.), ist mit großer
Wahrscheinlichkeit früher oder später eine oder mehrere Nähte
auseinandergeschoben. Das Rohr selbst bleibt dabei heil.
>dass
>eine richtig gloetete Loetstelle zig belastbarer ist als des Rohr selbst!
Du beziehst Dich vermutlich auf diesen Test mit dem Berstdruck, der
auch vom DKI (Deutsches Kupfer Institut) propagiert wird? Ein
Rohrstück mit fünf weichgelöteten Nähten wird unter Druck gesetzt,
bei etwa 280bar zerbirst das Rohr, die Nähte bleiben heil.
Für jemanden, der ein wenig physikalisches Verständnis mitbringt, das
zu erwartende Ergebnis: Warum sollte das Rohr ausgerechnet im Bereich
der Lötnaht bersten, wo dort das Material doppellagig ist und somit
die größte Wandstärke herrscht? Warum sollte die Lötnaht reissen, wo
doch die Scherspannungen im Bereich der Lötnaht wesentlich geringer
sind als die Spannungen, die durch den Innendruck in der Rohrwandung
in radialer Richtung aufgebaut werden?
Bei langzeitiger oder dynamischen Belastungen (Vibrationen,
Temperatur-, Druckänderungen usw.) würde irgendwann
selbstverständlich die Naht den Kürzeren ziehen.
[...]
>Es ist absolut kein Problem mit einem Bunsenbrenner, also mit Fluessiggas
>ein CU-Rohr auszugluehen!
Es _ist_ ein Problem, dies mit einem Bunsenbrenner zu tun, der erstens
für's Weichlöten gebaut und zweitens dessen Flamme auf's Weichlöten
eingestellt ist. Natürlich gibt es Bunsenbrenner, die auch ein 28'er
Kupferrohr ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr problemlos rotglühend
bekommen; aber diese Brenner sind im Heimwerkerbereich (und in diesem
bewegen wir uns in dieser Gruppe) wohl doch eher unüblich.
>Solange Du das nicht weiss, ist jede weitere Diskussion ueberfluessig!
[...]
>Von Dir wohl auch.... aber bestimmt nichts uebers loeten...wohl ehr uebers
>besserwissen.
Entschuldige bitte, dass Deine Meinung in dieser Gruppe nicht die
alleinseligmachende ist und andere Menschen sich die Dreistigkeit
erlauben, die ihrige hier ebenfalls zu verkünden. Du kannst sie dann
ja mit sachlicher Argumentation widerlegen, wenn Du kannst.
Wenn Du nicht kannst oder lieber weiter herumpöbeln willst vor lauter
Hilflosigkeit: news:de.alt.flame ist dafür die richtige Gruppe.
>Das ist immer eine Frage der Belastung, wenn bei einer Weichlötstelle
>etwas nachgibt ist es immer das Zinn und nicht das verlötete Material.
Ich kenne das ja eigentlich nur theoretisch, aber ist es beim Löten
nicht so, das im Idealfalle an den Übergängen Kupfer-Zinn eine
Legierung entsteht und bei der idealen Lötstelle gar kein reines Lot
zwischen den Teilen ist, weil das Lot nicht hält, sondern ein Übergang
Kupfer-Legierung-Kupfer entstehen soll? Und ich kann mich erinnern,
das es hieß, gelötete Fahrradrahmen z.B. seien stabiler als
geschweißte.
--
Martin D. Bartsch
ARD Paris
German TV Allemande
"Martin D. Bartsch" wrote:
> Ich kenne das ja eigentlich nur theoretisch, aber ist es beim Löten
> nicht so, das im Idealfalle an den Übergängen Kupfer-Zinn eine
> Legierung entsteht und bei der idealen Lötstelle gar kein reines Lot
> zwischen den Teilen ist, weil das Lot nicht hält, sondern ein Übergang
> Kupfer-Legierung-Kupfer entstehen soll?
Stimmt im Prinzip - der Spalt sollte sehr schmal sein.
> Und ich kann mich erinnern,
> das es hieß, gelötete Fahrradrahmen z.B. seien stabiler als
> geschweißte.
Das hat andere Gründe. Fahrradrahmen sind wenn gelötet, dann hartgelötet
und bestehen dann aus hochvergüteten gezogenen Rohren. Durch das Ziehen
werden die Rohre dünnwandig, leicht und hochfest. Die Kristallstruktur, die
die Rohre so fest macht, wird durchs Hartlöten nicht beeinträchtigt, durch
Schweißen aber schon. Deshalb brechen billige stumpfgeschweißte Rahmen
neben der Schweißstelle.
Gruß
Jochen