ich hab ne alte kombihobelmaschine von kirchner aus leipzig mit
gleitlagern. die maschine ist aus guss, die breite beträgt 360 mm, der motor
( nachgerüstet ) hat 3kw leistung. die welle ist aus stahl ? und ca 40mm
dick, die lagerschalen sehen aus wie messing ( laienblick ) , ein umlaufring
ist vorhanden. ich hatte die maschine immer nur kurz mit autogetriebeöl in
betrieb.
welches öl muss in die lager ?? und wo krieg ich es her ??
bruno palm
Bruno Palm wrote:
> [...]die lagerschalen sehen aus wie messing ( laienblick ) ,
das sind wahrscheinlich Sinterlager aus einer Bronze. Diese haben in der Regel
ein Porenvolumen von 10 bis 40 % und können daher durch Aufnahme eines
entsprechenden Ölvolumens nahezu wartungsfrei laufen ( bei geringen
Gleitgeschwindigkeiten).
> welches öl muss in die lager ?? und wo krieg ich es her ??
>
Ich hatte früher immer ein Öl mit der Bezeichnung Lubricom ...? von Fa. Klüber.
Das gabs beim Eisenwarenhändler meines Vertrauens (leider nicht mehr existent).
Eine Frage bei Werkzeugmaschinenhändlern in Deiner Nähe bringt dazu sicher
Auskunft.
Beim Durchsehen meiner alten Unterlagen, habe ich noch folgendes gefunden:
Normen über Schmieröle: DIN 51501; DIN 51503; DIN 51506; DIN 51509 T1; DIN
51510; DIN 51513; DIN 51515 T1; DIN 51517 T1 bis 3; DIN 51524 T1 + 2
Hier lohnt vielleicht eine Recherche in der örtlichen Bibliothek.
Gruß
Mathias
Die Firma CRC (vormals Kontakt Chemie hat spezielles Oel fuer
Sinterlager). Gibt es als Spraydose oder als Kanister. Frag mal beim
Werkzeugfachhandel nach.
ciao
--
Thomas
Autogetriebeöl ist AFAIK eine fragwürdige Wahl. Ich würde eher auf das
gute, preiswerte und überall zu kaufende 15W40 zurückgreifen. Klasse
Alroundöl. In einer Druckerei in welcher ich gearbeitet habe wurde das
für wirklich alles eingesetzt und die Druckmaschienen (Webtron) laufen
schon seit über 40 Jahren ohne Probleme damit. Die Lager hier waren
Sintermetalllager, Buchsen aud Messing, Bronze und Kupfer. Für Kugel-
und Wellenlager benutzen wir ein Wälzlagerfett.
Die Rotationsgeschwindigkeit der Maschienen waren bis zu 1000 U/min.
bei etwa 11 kW Motorleistung.
Ich hoffe das hilft etwas.
_____
CU|om
_______________
DoOrS - the new operating system without windows!
für gleitlager nimmt man am besten graphit fett,
die graphit teilchen schließen die pooren in
der lagerfläche und haben eine ausgezeichnete gleitfähigkeit.
der fett anteil tut das übrige.
Gruß Norbert Pieper
P.S. Machen Sie aus Ihrem PC einen Top Wachhund für Heim und Haus
Holen Sie Sich die kostenlose Testsoftware von
http://www.POLAR-Electric.com