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Stehlampe mit Dimmer nachrüsten

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Jan Heitkötter

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Apr 9, 2012, 7:36:29 AM4/9/12
to
Hallo zusammen,

ich habe hier eine Stehlampe mit Halogen-Birnchen (230 V, 33 W, G9-
Sockel), die mir deutlich zu hell sind. Praktischerweise ist der
Fußschalter verschraubt und nicht vergossen, so dass ich mit dem Gedanken
spiele, den Schalter durch einen Dimmer zu ersetzen, um die Helligkeit
nach Gusto anpassen zu können.

Geht das? Was für ein Bauteil muss ich bei Conrad/Reichelt/etc. bestellen?

Gruß

Jan

Volker Hahn

unread,
Apr 9, 2012, 7:52:14 AM4/9/12
to
In article <jluhjt$u2e$1...@news01.versatel.de>, Jan Heitkötter wrote:
> Geht das?

Ja, bei Hochvolt-Halogen hat es bei mir bislang jeder beliebige Dimmer
getan.

Thorsten Böttcher

unread,
Apr 9, 2012, 8:37:19 AM4/9/12
to
Am 09.04.2012 13:36, schrieb Jan Heitkötter:

> Geht das? Was für ein Bauteil muss ich bei Conrad/Reichelt/etc. bestellen?

Schnur- oder Zwischendimmer.

Z.B. den hier:
http://www.conrad.de/ce/de/product/702310/SCHNUR-ZWDIM-20-200W-SW/0807011&ref=list

Wichtig ist dass der Dimmer mit der relativ kleinen Leistung klar kommt.

MfG

Andreas Fischer

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Apr 9, 2012, 11:44:42 AM4/9/12
to
Am 09.04.2012 13:36, schrieb Jan Heitkötter:
> Hallo zusammen,
>
> ich habe hier eine Stehlampe mit Halogen-Birnchen (230 V, 33 W, G9-
> Sockel), die mir deutlich zu hell sind.

Also bei Reichelt gibts G9 Lämpchen mit 230 Volt auch mit 28, 25 und 20
Watt. Wäre es da nicht sinnvoller, zunächst ein Birnchen mit geringerer
Leistung auszuprobieren?

Meines Wissens soll man Halogenlampen nicht längere Zeit gedimmt brennen
lassen, da dies die Lebensdauer verkürzt. Auch nimmt der Wirkungsgrad
einer Glühbirne extrem ab, wenn man sie dimmt.

Andreas

Jan Heitkötter

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Apr 9, 2012, 12:46:51 PM4/9/12
to
On Mon, 09 Apr 2012 17:44:42 +0200, Andreas Fischer wrote:

> Also bei Reichelt gibts G9 Lämpchen mit 230 Volt auch mit 28, 25 und 20
> Watt. Wäre es da nicht sinnvoller, zunächst ein Birnchen mit geringerer
> Leistung auszuprobieren?
>
> Meines Wissens soll man Halogenlampen nicht längere Zeit gedimmt brennen
> lassen, da dies die Lebensdauer verkürzt. Auch nimmt der Wirkungsgrad
> einer Glühbirne extrem ab, wenn man sie dimmt.

Natürlich könnte ich die Birnchen tauschen; aber mit dem Dimmer kann ich
die Lampenhelligkeit an die Erfordernisse anpassen.

Bei Reichelt habe ich mittlerweile auch Steckdosendimmer entdeckt. Dann
müsste ich den Stecker nicht umbauen. Die Lampe habe ich erst diese Woche
gekauft und möchte daher nicht die Gewährleistung gefährden. Mal sehen,
ob's diese Steckdosendinger auch im Baumarkt um die Ecke gibt.

Danke & Gruß

Jan

Mirko Siederik

unread,
Apr 9, 2012, 1:37:58 PM4/9/12
to
Am 09.04.2012 13:36, schrieb Jan Heitkötter:
> Hallo zusammen,
>
> ich habe hier eine Stehlampe mit Halogen-Birnchen (230 V, 33 W, G9-
> Sockel), die mir deutlich zu hell sind. Praktischerweise ist der
> Fußschalter verschraubt und nicht vergossen, so dass ich mit dem Gedanken
> spiele, den Schalter durch einen Dimmer zu ersetzen, um die Helligkeit
> nach Gusto anpassen zu können.
>
Ups, Stehlampe mit 33W als Halogen. Wenn man sowas tatsächlich kauft
dann kann das doch nur stylistische Gründe haben. Da würde ich aber auf
jede Garantie verzichten und schnellstens auf 12V LED umrüsten. Ist dann
bei max. 5W genau so hell und wesentlich problemloser dimmbar. Weil es
dann keinen 'Dimmer' braucht, sondern ein paar Teilchen für keine 2 Euro.
Mirko

PS: Naja wenn man den nicht sowieso rumliegen hat, dann auch noch ein
Steckernetzteil für nochmal knapp 2 Euro.

Marcel Müller

unread,
Apr 9, 2012, 3:56:00 PM4/9/12
to
Hallo,

On 09.04.12 17.44, Andreas Fischer wrote:
> Meines Wissens soll man Halogenlampen nicht längere Zeit gedimmt brennen
> lassen, da dies die Lebensdauer verkürzt.

grau ist alle Theorie.
Natürlich gibt es diesen Effekt, nur gibt es auch noch einen anderen,
und der sorgt dafür, dass die Lebensdauer jeder Glühlampe extrem steigt,
wenn die Farbtemperatur gesenkt wird. Dieser überwiegt bei weitem.

> Auch nimmt der Wirkungsgrad
> einer Glühbirne extrem ab, wenn man sie dimmt.

Das ist allerdings uneingeschränkt korrekt.


Marcel

Marcel Müller

unread,
Apr 9, 2012, 4:09:41 PM4/9/12
to
Hallo,

On 09.04.12 19.37, Mirko Siederik wrote:
> Ups, Stehlampe mit 33W als Halogen. Wenn man sowas tatsächlich kauft
> dann kann das doch nur stylistische Gründe haben. Da würde ich aber auf
> jede Garantie verzichten und schnellstens auf 12V LED umrüsten.

Du weißt schon dass man im Licht der allermeisten verkauften LEDs gerade
mal rot von grün unterscheiden kann. Wer sich schon mal über die
Lichtqualität einer 864-er Leuchtstoffröhre der Baumarktklasse beschwert
hat, wird mit den bezahlbaren LEDs nicht glücklich. In dieser Disziplin
spielen Halogenlampen in einer ganz anderen Klasse.

Und nicht für ungut, aber wenn die Lampe nicht den ganzen Tag brennt,
ist die Energieersparnis eher theoretisch. Wenn man im Privathaushalt
Energie sparen möchte, ist die Beleuchtung so ziemlich das letzte, wo
man ansetzen sollte. Sie spielt ohnehin nur im unteren einstelligen
Prozentbereich des Gesamtenergieverbrauchs. Selbst wenn man den
Verbrauch für Beleuchtung auf null senken könnte, hätte man nur wenige
Prozent Energie gespart.

> Ist dann
> bei max. 5W genau so hell und wesentlich problemloser dimmbar.

Das mit dem 5W stimmt aber wenn überhaupt nur bei erlesenen LEDs und
übelster Lichtqualität.
Und bei der Behauptung mit dem Dimmbar wäre ich auch vorsichtig. Die
LEDs mögen alle Dimmbar sein. Für das unbedingt erforderliche
12V-Vorschaltgerät gilt das keineswegs.


> PS: Naja wenn man den nicht sowieso rumliegen hat, dann auch noch ein
> Steckernetzteil für nochmal knapp 2 Euro.

Falls es denn dimmbar ist. Das geht eigentlich nur bei den alten mit
Eisentrafo und ohne Regelung und ohne Siebkondensator.


Marcel

Jens Fittig

unread,
Apr 9, 2012, 4:28:01 PM4/9/12
to

Jan Heitkötter schrieb:

> Hallo zusammen,
>
> ich habe hier eine Stehlampe mit Halogen-Birnchen (230 V, 33 W, G9-
> Sockel), die mir deutlich zu hell sind. Praktischerweise ist der
> Fußschalter verschraubt und nicht vergossen, so dass ich mit dem Gedanken
> spiele, den Schalter durch einen Dimmer zu ersetzen, um die Helligkeit
> nach Gusto anpassen zu können.
>
> Geht das?

ja

> Was für ein Bauteil muss ich bei Conrad/Reichelt/etc. bestellen?

Wenn du das nicht selbst weisst, dann lass es bitte sein! Du spielst
mit deinem Leben wenn du an 230V-Geräten rumbastelst, ohne eine Ahnung
davon zu haben!

Horst Scholz

unread,
Apr 9, 2012, 5:27:50 PM4/9/12
to

"Jens Fittig" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:jlvgod$d09$1...@speranza.aioe.org...

>> Was für ein Bauteil muss ich bei Conrad/Reichelt/etc. bestellen?
>
> Wenn du das nicht selbst weisst, dann lass es bitte sein! Du spielst
> mit deinem Leben wenn du an 230V-Geräten rumbastelst, ohne eine Ahnung
> davon zu haben!


Du hast doch auch keine Ahnung Wolfgang und machst es auch.

küsschen
1

Mirko Siederik

unread,
Apr 10, 2012, 1:20:56 AM4/10/12
to
Am 09.04.2012 22:09, schrieb Marcel Müller:
> Hallo,
>
> On 09.04.12 19.37, Mirko Siederik wrote:
>> Ups, Stehlampe mit 33W als Halogen. Wenn man sowas tatsächlich kauft
>> dann kann das doch nur stylistische Gründe haben. Da würde ich aber auf
>> jede Garantie verzichten und schnellstens auf 12V LED umrüsten.
>
> Du weißt schon dass man im Licht der allermeisten verkauften LEDs gerade
> mal rot von grün unterscheiden kann. Wer sich schon mal über die
>
Du weißt schon das die Entwicklung nicht vor 3 Jahren stehen geblieben
ist und es z.B. von Nichia recht passable LEDs gibt?
>
> Und nicht für ungut, aber wenn die Lampe nicht den ganzen Tag brennt,
> ist die Energieersparnis eher theoretisch. Wenn man im Privathaushalt
> Energie sparen möchte, ist die Beleuchtung so ziemlich das letzte, wo
> man ansetzen sollte.
Es geht aber manchmal überhaupt nicht vorangig um 'Energie sparen'
sondern evt. mehr um Flexibilität und Indiviualität.
Im übrigen habe ich konkret einen klassischen Deckenstrahler mit 300 W
Halogen mit 4 LED-Modulen von leds.de ersetzt und keinen(!) meinen
Testpersonen ist das aufgefallen. Erst nachdem ich es bekannt gegeben habe.
>
> Und bei der Behauptung mit dem Dimmbar wäre ich auch vorsichtig. Die
> LEDs mögen alle Dimmbar sein. Für das unbedingt erforderliche
> 12V-Vorschaltgerät gilt das keineswegs.
Ich rede hier *in diesem* Fall nicht von dimmen. Für den konkreten Fall
genügt 1 Poti und 1 Transistor für gesamt Euro 1,95.
Mirko

PS: ich gebe auch zu in diesem Thema etwas vorbelastet zu sein. . .
Fast meine gesamte Technik, alle Netzwerkgeräte (Router, Switches,
Access-Points), mein heimischer Server (Intel-Atom System) und auch alle
Telefone werden von einer zentralen 12V Anlage versorgt.



Marcel Müller

unread,
Apr 10, 2012, 7:40:03 AM4/10/12
to
Hallo,

On 10.04.2012 07:20, Mirko Siederik wrote:
> Du weißt schon das die Entwicklung nicht vor 3 Jahren stehen geblieben
> ist und es z.B. von Nichia recht passable LEDs gibt?

ohne Zweifel gibt es so etwas (auch schon länger). Aber man muss sich
schon intensiv damit befassen, um gute LEDs zu erwischen. Und man muss
auch hier und da einen Euro mehr in die Hand nehmen.

>> Und bei der Behauptung mit dem Dimmbar wäre ich auch vorsichtig. Die
>> LEDs mögen alle Dimmbar sein. Für das unbedingt erforderliche
>> 12V-Vorschaltgerät gilt das keineswegs.
> Ich rede hier *in diesem* Fall nicht von dimmen. Für den konkreten Fall
> genügt 1 Poti und 1 Transistor für gesamt Euro 1,95.

Immer gesetzt, dass man selber Elektronikbasteln/Löten kann.


> PS: ich gebe auch zu in diesem Thema etwas vorbelastet zu sein. . .
> Fast meine gesamte Technik, alle Netzwerkgeräte (Router, Switches,
> Access-Points), mein heimischer Server (Intel-Atom System) und auch alle
> Telefone werden von einer zentralen 12V Anlage versorgt.

Interessant. Wie hast Du das Problem mit den Ausgleichsströmen im
vermaschten Potentialausgleich gelöst? Oder stehen die Geräte alle
nebeneinander?


Marcel

Siegfrid Breuer

unread,
Apr 10, 2012, 10:06:00 AM4/10/12
to
inv...@invalid.invalid (Wolfgang<du-bist-zu-doof-dazu-du-brauchst-
einen-Elektriker>Gerber) schrieb:

> Wenn du das nicht selbst weisst, dann lass es bitte sein! Du spielst
> mit deinem Leben wenn du an 230V-Geräten rumbastelst, ohne eine
> Ahnung davon zu haben!

Zier Dich nicht so! Nun schreib schon, daß er vermutlich zu doof ist
und einen Elektriker braucht!

--
> (PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$.16sdnon3...@40tude.net>]
-> http://www.hinterfotz.de - Größter Usenet-Comedian ever! <-

Harald Wilhelms

unread,
Apr 10, 2012, 12:56:03 PM4/10/12
to
On 9 Apr., 19:37, Mirko Siederik <msiede...@yahoo.com> wrote:

> Ups, Stehlampe mit 33W als Halogen. Wenn man sowas tatsächlich kauft
> dann kann das doch nur stylistische Gründe haben. Da würde ich aber auf
> jede Garantie verzichten und schnellstens auf 12V LED umrüsten. Ist dann
> bei max. 5W genau so hell

Eine LED mit 165 Lumen pro Watt? Da möchte ich gern mal ein Datenblatt
sehen.
Gruss
Harald
Message has been deleted

Marco Ertel

unread,
Apr 11, 2012, 2:16:08 AM4/11/12
to
Hallo,
On 10.04.2012 18:56, Harald Wilhelms wrote:
>> Ups, Stehlampe mit 33W als Halogen. Wenn man sowas tatsächlich kauft
> ...
> Eine LED mit 165 Lumen pro Watt? Da möchte ich gern mal ein Datenblatt
Wie kommst Du auf 165 lm/W? Was für Halobirnchen kennst Du denn? Eine
Osram Halopin Eco 33W hat 460lm. Eine 5W Led müsste also 92lm/W bringen
(was wohl auch nicht ganz trivial bei guter Farbwiedergabe sein dürfte)

Viele Grüße,
Marco

Harald Wilhelms

unread,
Apr 11, 2012, 5:08:09 AM4/11/12
to
On 11 Apr., 08:16, Marco Ertel <marco.er...@web.de> wrote:
> Hallo,
> On 10.04.2012 18:56, Harald Wilhelms wrote:>> Ups, Stehlampe mit 33W als Halogen. Wenn man sowas tatsächlich kauft
>  > ...
> > Eine LED mit 165 Lumen pro Watt? Da möchte ich gern mal ein Datenblatt
>
> Wie kommst Du auf 165 lm/W? Was für Halobirnchen kennst Du denn?

Nun, Halogenlampen haben typisch 25 Lumen pro Watt.
Diese Angabe ist mindestens 10 Jahre alt. Da "moderne"
Halogenlampen so deutlich schlechter sind, hätte ich nicht
erwartet.
Gruss
Harald

Gerd Kluger

unread,
Apr 11, 2012, 7:09:27 AM4/11/12
to
Hallo Harald,

das hat nichts mit modern zu tun, sondern mit HV vs. NV.
Hochvolthalogen haben generell nur die Hälfte der
Lichtleistung von Niedervolthalogen. Viele wissen das
nicht, denken gar die HV wären besser, weil man sich ja
den Trafo spart. Es ist aber genau umgekehrt, HV ist
eigentlich crap.

Gruß
Gerd

Mirko Siederik

unread,
Apr 11, 2012, 7:19:38 AM4/11/12
to
Kann ich nicht so recht folgen dieser Frage:
Zwischen den Telefonen herrscht Funkverkehr und eine Verbindung zum
Netzwerk gibt es nicht.
Alle von den Switches abgehende Netzwerkleitungen haben ihre Abschirmung
zentral am Switch. Keine galvanische Masse-Verbindung zum
angeschlossenen Gerät. Somit hat zwar z.B. der Server selbige Verbindung
zum Netzgerät wie ein Switch, aber keine 'Masseschleife' über LAN.
Woher ist mit Ausgleichströmen zu rechnen? Übrigens, die
12V(Bus-)Leitung ist AC. Denn alle meine TP-Link Geräte nehmen 12VAC und
es funktioniert prächtig. Der Rest, verschiedene LED Spielereien, mein
Deckenfluter mit 4 Modulen (ArtNr.52815 leds.de) kümmert sich auch nicht
um Ausgleichströme. . .
Mirko

Marcel Müller

unread,
Apr 11, 2012, 9:21:58 AM4/11/12
to
Hallo,

On 11.04.2012 13:19, Mirko Siederik wrote:
>> Interessant. Wie hast Du das Problem mit den Ausgleichsströmen im
>> vermaschten Potentialausgleich gelöst? Oder stehen die Geräte alle
>> nebeneinander?
>>
> Kann ich nicht so recht folgen dieser Frage:
> Zwischen den Telefonen herrscht Funkverkehr und eine Verbindung zum
> Netzwerk gibt es nicht.
> Alle von den Switches abgehende Netzwerkleitungen haben ihre Abschirmung
> zentral am Switch. Keine galvanische Masse-Verbindung zum
> angeschlossenen Gerät. Somit hat zwar z.B. der Server selbige Verbindung
> zum Netzgerät wie ein Switch, aber keine 'Masseschleife' über LAN.
> Woher ist mit Ausgleichströmen zu rechnen?

naja, am Potentialausgleich (aka Schutzerde) werden die Geräte doch wohl
angeschlossen sein. Das zusammen mit der Masse für die Zentrale
12V-Versorgung meinte ich.

> Übrigens, die
> 12V(Bus-)Leitung ist AC. Denn alle meine TP-Link Geräte nehmen 12VAC und
> es funktioniert prächtig.

Also konventioneller Trafo - anders bekommt man 12VAC nicht zu
vertretbaren Kosten. Also ich bin ja auch kein Verfechter von immer der
neuesten Technik, aber wenn jedes dieser Geräte ein /ordentliches/
modernes Schaltnetzteil hätte, könnte in Summe durchaus weniger heraus
kommen, als die Abwärme vom Trafo gefolgt von den notwendigen
Gleichrichtern und Spannungsreglern in den Geräten.
Alleine der 12V-Gleichrichter kostet schon 10%. Die 100Hz-Taktung
mangels PFC kostet die nächsten 5-10%. Falls die Geräte Linearregler
haben nochmal 50%, sonst eher 25%. Ein Off-Line SNT in der
Leistungsklasse, dass direkt die benötigte Spannung erzeugt, wird sicher
weniger als 50% Verluste haben.


Marcel

Mirko Siederik

unread,
Apr 11, 2012, 2:07:59 PM4/11/12
to
Am 11.04.2012 15:21, schrieb Marcel Müller:
> Hallo,
>
> On 11.04.2012 13:19, Mirko Siederik wrote:
>>> Interessant. Wie hast Du das Problem mit den Ausgleichsströmen im
>>> vermaschten Potentialausgleich gelöst? Oder stehen die Geräte alle
>>> nebeneinander?
>>>
>> Kann ich nicht so recht folgen dieser Frage:
>> Zwischen den Telefonen herrscht Funkverkehr und eine Verbindung zum
>> Netzwerk gibt es nicht.
>> Alle von den Switches abgehende Netzwerkleitungen haben ihre Abschirmung
>> zentral am Switch. Keine galvanische Masse-Verbindung zum
>> angeschlossenen Gerät. Somit hat zwar z.B. der Server selbige Verbindung
>> zum Netzgerät wie ein Switch, aber keine 'Masseschleife' über LAN.
>> Woher ist mit Ausgleichströmen zu rechnen?
>
> naja, am Potentialausgleich (aka Schutzerde) werden die Geräte doch wohl
> angeschlossen sein. Das zusammen mit der Masse für die Zentrale
> 12V-Versorgung meinte ich.
Nein, nicht eines der betreffenden Geräte ist am Potentialausgleich (PE
heutzutage). Da ja keines am 230V Netz sondern alle am 12V AC hängen.
Auch nicht die DSL-Quelle. Auch der NTBA wird von 'außen', der Telekom
versorgt.
Lediglich die ISDN-Anlage ist am Netz, hat aber keinerlei Verbindung zu
meinem eigenen LAN.

>> Übrigens, die
>> 12V(Bus-)Leitung ist AC. Denn alle meine TP-Link Geräte nehmen 12VAC und
>> es funktioniert prächtig.
>
> Also konventioneller Trafo - anders bekommt man 12VAC nicht zu
> vertretbaren Kosten. Also ich bin ja auch kein Verfechter von immer der
> neuesten Technik, aber wenn jedes dieser Geräte ein /ordentliches/
> modernes Schaltnetzteil hätte, könnte in Summe durchaus weniger heraus
> kommen,
ja, wird gewiss so sein, aber mir persönlich ist eine zentrale 12V
Erzeugung, die auch noch in ein Solar-Projekt mit eingebunden werden
wird, lieber als in jeder Ecke irgend ein rumliegendes Netzteil.
Aber das passt nun überhaupt nicht mehr zu dieser OP-Frage. . .
Mirko
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