Heinz, der seiner lieben Tochter gerade eine Küche einrichtet.
Salve Heinz,
versuch´s doch mal mit Quick-Seal von der Firma Kent, allerdings genügt auch
schon ein simpler Anstrich mit einer Grundierung für Silikonfugen an Mauern.
Wegen der Hitzebeständigkeit mach´ Dir mal nicht so große Sorgen, so lange
Du keinen Wärmestau herbeiführst. Die Einbau-Öfen sind i.d.R. nicht so hoch
wie der mitgelieferte Herdumbauschrank, was bedeutet, daß zwischen OK Herd
und UK APL ein Spalt von ein bis zwei Zentimetern bleibt.
Gruß, Andreas Bulkens
Küchenhersteller empfehlen folgendes:
Die rohe ausgeschnittene Spanplattenkante dick mit Fensterleim also
wasserfesten Leim einschmieren und mit den Fingern in die Poren
hineinrubbeln, bis daß die ganze Schnittkante voll mit Leim ist.
Das klingt zwar sehr laienhaft, ist aber nach unzähligen Tests als das
einzig Bestängige gegen Feuchtigkeit übergeblieben.
Silikon schützt die Spanplatte überhaupt nicht. Ich würde damit auch nicht
die Spüle oder das Ceranfeld abdichten, weil ein späterer Austausch dann
erschwert wird.
Bezüglich Hitze gibts sicher kein Problem.
Holzschutzfarbe würde ich meiden, weil sie nichts nützt und ein unnötiges
Gift in der Küche ist.
Grüße Wolfgang
Heinz-Juergen Bader <hj.b...@magnet.at> schrieb in im Newsbeitrag:
3075dsg7b8tu894vf...@4ax.com...
> Womit versiegelt man die Ausschnitte von Küchenarbeitsplatten aus
> Spanplatten? Bei der Spüle könnte ich mir die dicke Holzschutzfarbe
> vorstellen, mit der ich auch meine Pergola streiche. Aber beim
> Ausschnitt für die Herdmulde muß diese Versiegelung ja auch
> hitzebeständig sein.
> Was nimmt man also am besten?
>
>> Womit versiegelt man die Ausschnitte von Küchenarbeitsplatten aus
>> Spanplatten? Beim Ausschnitt für die Herdmulde muß diese Versiegelung
>> ja auch hitzebeständig sein.
>Wegen der Hitzebeständigkeit mach´ Dir mal nicht so große Sorgen, so lange
>Du keinen Wärmestau herbeiführst.
Hallo Andreas!
Wärmestau gibt's bei mir keinen, da ich nur eine Herdmulde ohne
Backofen (der kommt woanders hin) einbaue. Drunter ist nur eine Lade,
da ist also genug Luft.
Die Frage wegen der Hitzebeständigkeit stellte sich mir, weil es in
der Einbauanleitung des Ceranfeldes so steht.
Heinz, mitten beim Möbelzusammenbauen
>Die rohe ausgeschnittene Spanplattenkante dick mit Fensterleim also
>wasserfesten Leim einschmieren und mit den Fingern in die Poren
>hineinrubbeln, bis daß die ganze Schnittkante voll mit Leim ist.
>Holzschutzfarbe würde ich meiden, weil sie nichts nützt und ein unnötiges
>Gift in der Küche ist.
Hallo Wolfgang!
Der Tip (klassische Rechtschreibung) mit dem Leim klingt gut.
An Holzschutzfarbe hatte ich deswegen gedacht, weil ich beim Streichen
meiner Terrassenüberdachung gesehen habe, daß diese Farbe einen dicken
und zähen Film bildet.
Danke für den Tip
Heinz
>Womit versiegelt man die Ausschnitte von Küchenarbeitsplatten aus
>Spanplatten? Bei der Spüle könnte ich mir die dicke Holzschutzfarbe
>vorstellen, mit der ich auch meine Pergola streiche. Aber beim
>Ausschnitt für die Herdmulde muß diese Versiegelung ja auch
>hitzebeständig sein.
>Was nimmt man also am besten?
>
Wasserfester Leim.
Thomas Prufer
Wieso sollte man die Schnittkanten versiegeln?
An dieser Stelle darf eh kein Wasser gelangen, beim Herd waer das u.U. auch
sprichwoertlich toedlich, Unter der Spuel nur extrem laestig.
Sowohl die Spuele als auch die Herdplatte sollten mit Dichtgummis oder Dichtmittel
kommen und werden dementsprechend _oben_auf_ der Platte abgedichtet.
Patrick Schelauske
Neiiin. Die ist wahrscheinlich mit Holzschutzmitteln
versehen, die im Innenbereich nicht zugelassen sind.
Besonders nicht da wo Essen zubereitet wird...
> Aber beim
> Ausschnitt für die Herdmulde muß diese Versiegelung ja auch
> hitzebeständig sein.
Hast Du noch einen Rest Heizkoerperfarbe? Oder
vielleicht die Nachbarn...? Die kann Hitze ab,
und bildet eine perfekte wasserfeste Oberflaeche.
Ansonsten reicht alles, was man zum Tueren- oder
Moebelstreichen nimmt. Ggf. zwei Anstriche.
Da die Optik egal ist, kann es auch ein Rest
in irgendwelcher Farbe sein...
Wenn es ein Ceranfeld ist, sollte das nicht kritisch
sein mit der Hitze. Auch wenn der Hersteller das empfiehlt, um
Haftung auszuschliessen.
Bei einer Eisenkeit-"Kochmulde", sofern jemand sowas
noch neu einbaut, ist das mit der Hitze allerdings
nicht spassig. Aber Kochmulden wuerde ich ohnehin
nur fuer selten benutzte Standherde anraten und die
gibts gebraucht sowieso fast umsonst...
--
Jens Christian Claussen
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X-No-Archive: Yes
Nach 'ner halben Million Antworten nun auch meine, weil ich es auch
gerade wieder gemacht habe...
> Womit versiegelt man die Ausschnitte von Küchenarbeitsplatten aus
> Spanplatten? Bei der Spüle könnte ich mir die dicke Holzschutzfarbe
> vorstellen, mit der ich auch meine Pergola streiche. Aber beim
> Ausschnitt für die Herdmulde muß diese Versiegelung ja auch
> hitzebeständig sein.
> Was nimmt man also am besten?
Die Schnittkanten des Spülenausschnittes habe ich mit Silikon
eingerieben. Das stand auch so in der Anleitung zur Spüle.
Die Schnittkanten des Ceranfeld-Ausschnittes habe ich gar nicht
behandelt. Das Ceranfeld kommt noch aus meiner alten Küche. Dort hat
die serienmäßige Gummidichtung wohl funktioniert, die alten
Schnittkanten waren tadellos. Deshalb habe ich es jetzt auch nicht
eingesehen, dort etwas zu unternehmen.
Carsten
2) Ich habe nur davon abgeraten die Spüle oder das Kochfeld mit Silikon
niederzukleben. Ich weiß schon, daß die Schnittkante gemeint war, sehe aber
immer wieder, daß die Spüle noch zusätzlich geklebt wird, was ja nichts
bringt.
Gruß
Wolfgang
>1) Wasserfester Leim ist das Beste für die Schnittkante. Wieso sollten
>Küchenhersteller etwas empfehlen was nicht funktioniert.
>
Ich neheme an weil er im Gegensatz zu Silikon ins Holz einzieht.
Ernst
Ernst Keller <e.ke...@bluewin.ch> schrieb in im Newsbeitrag:
t0nrdso42u47ceq1m...@4ax.com...