Problem: wie kann ein Keller, bei dem die Wände durch Feuchtigkeit von
außen nass sind, nachträglich isoliert werden. Die Methode: aufgraben
und von außen abdichten scheint mir zwar gut zu sein, aber sehr
aufwendig.
Wie zuverlässig sind Verfahren, bei denen von innen Löcher in die Wände
gebohrt werden und dorthinein irgendwelche Mittelchen gespritzt werden?
Hat da schon jemand Erfahrung ?
Auf für Tips zur Durchführung der Aufgrab-Methode wäre ich dankbar.
Gruss K.J. Draheim
>Problem: wie kann ein Keller, bei dem die Wände durch Feuchtigkeit von
>außen nass sind, nachträglich isoliert werden. Die Methode: aufgraben
>und von außen abdichten scheint mir zwar gut zu sein, aber sehr
>aufwendig.
Wenn das Wasser von außen kommt, imho immer noch die beste Methode.
Du solltest aber erst einmal festellen (lassen), von wo das Wasser ins
Gemäuer gelangt.
>
>Wie zuverlässig sind Verfahren, bei denen von innen Löcher in die Wände
>gebohrt werden und dorthinein irgendwelche Mittelchen gespritzt werden?
>Hat da schon jemand Erfahrung ?
Das funktioniert nur, wenn die Horizontalsperre defekt ist und das
Wasser "aufsteigt".
Da ich vor dem gleichen Problem stehe, Ich habe mir letzte Woche
einmal die Seiten von ISOLIT angesehen, hat hier in der Runde
schon jemand Erfahrung mit diesen System gemacht (Mauertrockner,
Horizontalsperre mit Kieselsäure)? Man könnte sich nach deren Angaben
eine Menge Geld sparen, wenn man die Mauern selbst abdichtet.
http://www.isolit.de
Christoph
> Da ich vor dem gleichen Problem stehe, Ich habe mir letzte Woche
> einmal die Seiten von ISOLIT angesehen, hat hier in der Runde
> schon jemand Erfahrung mit diesen System gemacht (Mauertrockner,
> Horizontalsperre mit Kieselsäure)? Man könnte sich nach deren Angaben
> eine Menge Geld sparen, wenn man die Mauern selbst abdichtet.
> http://www.isolit.de
>
Hi,
nicht dass ich das Zeug schon mal verarbeitet hätte, aber
"Die mit Isolit-Mauertrockner isolierten Kellerwände bleiben
in der Tiefe weiter feucht. Diese Kernfeuchtigkeit wirkt
jedoch nicht zerstörend; ganz im Gegenteil hilft sie nach dem
Ausschluß von Luftsauerstoff das Mauerwerk zu
konservieren, so zum Beispiel bleiben Brückenpfeiler unter
der Wasseroberfläche selbst nach Jahrtausenden noch
granithart!"
"In allen Beträgen sind 15% MWSt. enthalten."
"ISOLIT-Mauertrockner 5 kg DM 153,50"
"ISOLIT-Wasserstop 2,5 kg DM 119,90"
lässt doch Alarmglocken (Sirenen) bei mir läuten...
Gruss
Matthias
Nennen Sie die 4 größten Katastrophen, die die Menschheit in
diesem Jahrhundert verursacht hat:
Titanic 12 - Hiroschima 45 - Tschernobyl 86 - Windows 95
>Am Wed, 21 Apr 1999 13:23:55 +0200 schrieb "K.J. Draheim"
><ka...@imm.rwth-aachen.de>:
>>
>>Wie zuverlässig sind Verfahren, bei denen von innen Löcher in die Wände
>>gebohrt werden und dorthinein irgendwelche Mittelchen gespritzt werden?
>>Hat da schon jemand Erfahrung ?
>Das funktioniert nur, wenn die Horizontalsperre defekt ist und das
>Wasser "aufsteigt".
>
>Da ich vor dem gleichen Problem stehe, Ich habe mir letzte Woche
>einmal die Seiten von ISOLIT angesehen, hat hier in der Runde
>schon jemand Erfahrung mit diesen System gemacht (Mauertrockner,
>Horizontalsperre mit Kieselsäure)? Man könnte sich nach deren Angaben
>eine Menge Geld sparen, wenn man die Mauern selbst abdichtet.
>http://www.isolit.de
>
Hast Du noch andere Produkte angesehen? Im Bauhauskatalog ist ein Nässestopper
drin der mittels Injektionstrichter in Bohrlöcher eingebracht wird.
Bei mir bröselt am Fuss einer Innenwand(tragend) im Keller die Farbe ab.Ich
nehme mal an dass durch das Fundament Feuchtigkeit hochsteigt und das möchte ich
unterbinden.
Ernst
>Bei mir bröselt am Fuss einer Innenwand(tragend) im Keller die Farbe ab.Ich
>nehme mal an dass durch das Fundament Feuchtigkeit hochsteigt und das möchte ich
>unterbinden.
Wenn die Feuchtigkeit nur in der untersten Mauerwerksschicht (am Fuss)
auftritt, ist dies nicht besonders dramatisch. Normalerweise (nicht
immer!) wird die horizonale Mauerwerksabdichtung erst oberhalb der
untersten Mauerwerksschicht aufgebracht. Also hier nicht _zu_ kritisch
sein.
Ciao
Klaus
--
email: wen...@dialup.nacamar.de
Gruss
Ernst
> Das ist richtig, im unteren EG habe ich etwa in Höhe UK Decke
> oberes EG eine Teerpappelage gefunden.
Das mit den beiden Erdgeschossen habe ich nicht verstanden.
Grüße
Bernhard
Die vorderer und hintere Geschossteil sind ca. 50 cm in der Höhe versetzt.
Grüße
Ernst