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Emaillierte Stahlbadewanne zerteilen

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Bernhard Wohlgemuth

unread,
Apr 30, 2011, 1:22:43 PM4/30/11
to
Ich möchte mal ein paar Ideen sammeln: Die Aufgabe ist, in einem
ziemlich engen Mini-Badezimmer eine an dreieinhalb Seiten umbaute
Badewanne (Stahlemaille, nur der Einstieg ist offen) mit möglichst
wenig Schmutzentwicklung und möglichst geringem Flurschaden
auszubauen. Meine Idee war, das Ding direkt auseinanderzuschneiden,
damit ich die Einzelteile dann ohne größere Abrissarbeiten ausbauen
kann.

Womit könnte ich das besten anstellen? Geht da evtl. ein Blechknabber
oder ist der mit Email überfordert? Sonst hätte ich noch anzubieten:
Trennschleifer (gibt sicher eine Riesen-Sauerei), verschiedene Sägen
(dito) und einen Fein Multimaster (dauert wahrscheinlich länger, aber
macht dafür hoffentlich relativ wenig Dreck).

Hat sich schon mal jemand an sowas versucht und lässt mich von seinen
Erfahrungen profitieren?

Gruß Bernhard

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 30, 2011, 1:29:07 PM4/30/11
to
Bernhard Wohlgemuth schrieb:

> Ich möchte mal ein paar Ideen sammeln: Die Aufgabe ist, in einem
> ziemlich engen Mini-Badezimmer eine an dreieinhalb Seiten umbaute
> Badewanne (Stahlemaille, nur der Einstieg ist offen) mit möglichst
> wenig Schmutzentwicklung und möglichst geringem Flurschaden
> auszubauen. Meine Idee war, das Ding direkt auseinanderzuschneiden,
> damit ich die Einzelteile dann ohne größere Abrissarbeiten ausbauen
> kann.

Wer hat nimmt einen Plasmaschneider.


> Womit könnte ich das besten anstellen? Geht da evtl. ein Blechknabber
> oder ist der mit Email überfordert?

Überfordert.


> Sonst hätte ich noch anzubieten:
> Trennschleifer (gibt sicher eine Riesen-Sauerei),

Dünne Trennscheibe nehmen, dann hält sich das in Grenzen.


Gruß Dieter

Lars Wilhelm

unread,
Apr 30, 2011, 1:50:20 PM4/30/11
to

Versucht nicht, aber sind die DInger nicht aus Guss? Dann kann man die
mit nem Bello zerklopfen.

Kristian Neitsch

unread,
Apr 30, 2011, 2:29:40 PM4/30/11
to
Am 30.04.2011 19:29 schrieb Dieter Wiedmann:
> Bernhard Wohlgemuth schrieb:
>> Ich möchte mal ein paar Ideen sammeln: Die Aufgabe ist, in einem
>> ziemlich engen Mini-Badezimmer eine an dreieinhalb Seiten umbaute
>> Badewanne (Stahlemaille, nur der Einstieg ist offen) mit möglichst
>> wenig Schmutzentwicklung und möglichst geringem Flurschaden
>> auszubauen. Meine Idee war, das Ding direkt auseinanderzuschneiden,
>> damit ich die Einzelteile dann ohne größere Abrissarbeiten ausbauen
>> kann.
>
> Wer hat nimmt einen Plasmaschneider.

Gibts die transportabel? Und wie macht man das ohne daß hinterher die
Ganze Einrichtung angekokelt ist? Wenn man das mit einem Brennschneider
versuchen würde wäre sie es jedenfalls.

>> Womit könnte ich das besten anstellen? Geht da evtl. ein Blechknabber
>> oder ist der mit Email überfordert?
>
> Überfordert.
>
>
>> Sonst hätte ich noch anzubieten:
>> Trennschleifer (gibt sicher eine Riesen-Sauerei),
>
> Dünne Trennscheibe nehmen, dann hält sich das in Grenzen.

Beim Nachbarn haben die GWS-Techniker die mit dem Einbau der Neuen Wanne
betraut waren die Alte mittels geeignetem Meißel und dickem Hammer
geknackt. Vier Fünf mal BUMMMM, BUMMM und dann warens zwei gezackte
Hälften - Guß halt.

Kristian

--
Support the ban of Dihydrogen Monoxide
www.dhmo.org

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 30, 2011, 2:39:43 PM4/30/11
to
Kristian Neitsch schrieb:

>> Wer hat nimmt einen Plasmaschneider.
>
> Gibts die transportabel?

Sind 10kg leicht genug?


> Und wie macht man das ohne daß hinterher die
> Ganze Einrichtung angekokelt ist? Wenn man das mit einem Brennschneider
> versuchen würde wäre sie es jedenfalls.

Deshalb ja Plasmaschneider.


> Beim Nachbarn haben die GWS-Techniker die mit dem Einbau der Neuen Wanne
> betraut waren die Alte mittels geeignetem Meißel und dickem Hammer
> geknackt. Vier Fünf mal BUMMMM, BUMMM und dann warens zwei gezackte
> Hälften - Guß halt.

Der OP schrieb aber Stahl.


Gruß Dieter

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Apr 30, 2011, 2:49:22 PM4/30/11
to
Lars Wilhelm schrieb:

> Versucht nicht, aber sind die DInger nicht aus Guss? Dann kann
> man die mit nem Bello zerklopfen.

Soo alt ist sie leider nicht: Sie ist von Kaldewei, wurde vor rund 30
Jahren eingebaut und ist aus emailliertem Stahlblech - ein Bello
macht ihr nur Beulen... :-(

Gruß Bernhard

Maik Koenig

unread,
Apr 30, 2011, 3:05:33 PM4/30/11
to
Am 30.04.2011 20:29, schrieb Kristian Neitsch:
> Am 30.04.2011 19:29 schrieb Dieter Wiedmann:
>> Bernhard Wohlgemuth schrieb:
>>> Sonst hätte ich noch anzubieten:
>>> Trennschleifer (gibt sicher eine Riesen-Sauerei),
>>
>> Dünne Trennscheibe nehmen, dann hält sich das in Grenzen.
>
> Beim Nachbarn haben die GWS-Techniker die mit dem Einbau der Neuen Wanne
> betraut waren die Alte mittels geeignetem Meißel und dickem Hammer
> geknackt. Vier Fünf mal BUMMMM, BUMMM und dann warens zwei gezackte
> Hälften - Guß halt.

Guß ist nicht Stahl.

Greetz,
MK
--
filter.maikkoenig.de
"Yeah, but after 12 fucking years it should be!"

Maik Koenig

unread,
Apr 30, 2011, 3:11:49 PM4/30/11
to
Am 30.04.2011 19:22, schrieb Bernhard Wohlgemuth:
> Ich möchte mal ein paar Ideen sammeln: Die Aufgabe ist, in einem
> ziemlich engen Mini-Badezimmer eine an dreieinhalb Seiten umbaute
> Badewanne (Stahlemaille, nur der Einstieg ist offen) mit möglichst
> wenig Schmutzentwicklung und möglichst geringem Flurschaden
> auszubauen. Meine Idee war, das Ding direkt auseinanderzuschneiden,
> damit ich die Einzelteile dann ohne größere Abrissarbeiten ausbauen
> kann.
>
> Womit könnte ich das besten anstellen? Geht da evtl. ein Blechknabber
> oder ist der mit Email überfordert? Sonst hätte ich noch anzubieten:
> Trennschleifer (gibt sicher eine Riesen-Sauerei), verschiedene Sägen
> (dito) und einen Fein Multimaster (dauert wahrscheinlich länger, aber
> macht dafür hoffentlich relativ wenig Dreck).

Trennschleifer ist das Mittel der Wahl, wenn sie nicht heile aus ihrer
Nische befördert werden kann. Dabei an den Funkenflug denken und alles
abdecken/abkleben, was drin bleiben soll. Das gilt auch für Fliesen. Die
Funken fressen sich da rein und bilden anschliessen ekelige Rostflecken.
Als Fliesenmuster unbrauchbar.

Die Schutzbrille nicht vergessen. Stahl alleine ist schon lästig, die
Email spritzt noch deutlich widerwärtiger.

Aber ich würde es immer bevorzugen, die Wände solange einzustemmen, bis
ich die Wanne mehr oder weniger heile raus bekomme.

Ist Geld nicht das Problem und da soll wieder eine Wanne hin, wäre
vielleicht auch "Wanne in Wanne" eine Lösung. Die neue wäre zwar ein
wenig kleiner, dafür hält sich der Schmutz in Grenzen.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Apr 30, 2011, 4:15:55 PM4/30/11
to
Maik Koenig schrieb:

> Die Schutzbrille nicht vergessen. Stahl alleine ist schon
> lästig, die Email spritzt noch deutlich widerwärtiger.

Genau das wollte ich halt vermeiden...

> Aber ich würde es immer bevorzugen, die Wände solange
> einzustemmen, bis ich die Wanne mehr oder weniger heile raus
> bekomme.

Schwierig: Die Wanne steht quasi mit dem Fussende unter einer
Treppenschräge - ich vermute, dass die Trennwand zum Treppenhaus erst
nach Einbau der Wanne hochgezogen wurde, die halbe Wand auf der
anderen Seite - also da, wo der Einstieg ist - enthält nämlich die
Wasserleitungen und wurde zur Hälfte abgebrochen, um die Wanne vom
ursprünglichen Raum aus zugänglich zu machen.

> Ist Geld nicht das Problem und da soll wieder eine Wanne hin,
> wäre vielleicht auch "Wanne in Wanne" eine Lösung. Die neue wäre
> zwar ein wenig kleiner, dafür hält sich der Schmutz in Grenzen.

Naja, Geld zum Rauswerfen hab' ich nicht - das eigentliche Problem
ist aber, dass da eben keine Wanne mehr hin soll - das Ganze wird zum
Abstellraum/Speisekammer umfunktioniert.

Gruß Bernhard

Patrick Grochowy

unread,
Apr 30, 2011, 4:26:02 PM4/30/11
to
"Bernhard Wohlgemuth" <woh...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:iphgh3$q4o$1...@solani.org...

> Ich möchte mal ein paar Ideen sammeln: Die Aufgabe ist, in einem
> ziemlich engen Mini-Badezimmer eine an dreieinhalb Seiten umbaute
> Badewanne (Stahlemaille, nur der Einstieg ist offen) mit möglichst
> wenig Schmutzentwicklung und möglichst geringem Flurschaden
> auszubauen. Meine Idee war, das Ding direkt auseinanderzuschneiden,
> damit ich die Einzelteile dann ohne größere Abrissarbeiten ausbauen
> kann.
>
> Womit könnte ich das besten anstellen? Geht da evtl. ein Blechknabber
> oder ist der mit Email überfordert? Sonst hätte ich noch anzubieten:
> Trennschleifer (gibt sicher eine Riesen-Sauerei), verschiedene Sägen
> (dito) und einen Fein Multimaster (dauert wahrscheinlich länger, aber
> macht dafür hoffentlich relativ wenig Dreck).

Je nachdem, wieviel Platz zwischen Wanne und Boden/Wänden ist, wirst
Du mit 'ner Säbelsäge/Tigersäge glücklich. Kein Funkenflug (also
keine im Raum überall verteilte Rostnester), keine Brandgefahr, läßt
sich gut steuern. Muß man nur zusehen, nicht evtl. Rohrleitungen
anzusägen, die sich zwischen Wanne und Wand/Boden verstecken und wenn
der Raum zwischen Wanne und Wand/Boden sehr knapp ist, muß man die
Säge geschickt steil halten, damit das Sägeblatt nicht dauernd gegen
Wand/Boden stößt oder den Schnitt verläßt.

> Hat sich schon mal jemand an sowas versucht und lässt mich von seinen
> Erfahrungen profitieren?

'n alter VW 1600 ließ sich mit einer Säbelsäge und wimre zwei
Metallsägeblättern innerhalb ca. einer Stunde in tragbare,
hängergerechte Teile zersägen. Das zweite Sägeblatt wurde beim
Durchsägen der Antriebsachsen nötig.

Gruß Paddy
--
gadgets.grochowy.de
www.geomnesia.de

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 30, 2011, 4:33:29 PM4/30/11
to
Patrick Grochowy schrieb:

> 'n alter VW 1600 ließ sich mit einer Säbelsäge und wimre zwei
> Metallsägeblättern innerhalb ca. einer Stunde in tragbare,
> hängergerechte Teile zersägen. Das zweite Sägeblatt wurde beim
> Durchsägen der Antriebsachsen nötig.

Der war bestimmt nicht emailliert.


Gruß Dieter

Volker Neurath

unread,
Apr 30, 2011, 4:48:28 PM4/30/11
to
Kristian Neitsch wrote:

> Gibts die transportabel?

Yupp, gibt es.

> Und wie macht man das ohne daß hinterher die
> Ganze Einrichtung angekokelt ist? Wenn man das mit einem Brennschneider
> versuchen würde wäre sie es jedenfalls.

Wieso sollte sie das sein?

Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss

Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht

Joerg

unread,
Apr 30, 2011, 5:33:24 PM4/30/11
to

Musst Du die Fliesen nicht ohnehin runterschlagen? Danach kann man die
Wanne meist abkuppeln und raustragen. Habe ich in Deutschland schon
gemacht. Ansonsten erledige ich solche Arbeiten hiermit, sowas muesste
es bei Euch auch geben:

http://www.milwaukeetool.com/tools/sawzallreciprocating-saws/sawzall-reciprocating-saws

Ein oder mehrere Zehnerpacks gute kurze Metallsaegeblaetter besorgen, da
die Maschine sicher hie und da mit der Blattspitze aufsetzen wird und
das Blatt brechen kann. Hand im Gelenk etwas zur Seite drehen, weil ein
Aufsetzer sonst uebel ins Gelenk schlagen kann und das endet u.U. beim
Arzt. Also nicht doll reinlehnen, ist auch fuer die Maschine nicht gut.
Unbedingt Gehoer- und Augenschutz tragen. Nicht zu schnell saegen, nicht
den Knopf voll durchdruecken.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 1, 2011, 2:58:48 AM5/1/11
to
Joerg schrieb:

> Musst Du die Fliesen nicht ohnehin runterschlagen? Danach kann
> man die Wanne meist abkuppeln und raustragen.

Leider ist das nicht ganz so einfach - ich versuch'mal 'ne Skizze:

=====================================
| -------------------------- |
| | | |
| | | |
| -------------------------- |
================== |

Die Wanne ist bis auf einen 1,1 m breiten Ausschnitt an allen vier
Seiten von Wänden umgeben - die obere, durchgehende Wand wurde
wahrscheinlich erst nach Einbau der Wanne hochgezogen. Außerdem staht
das Ganze unter einer niedrigen Decke, das Fußende der Wanne links
sogar unter einer Treppenschräge.

Darum muss ich sie zerteilen, um sie aus der Ecke herauszubekommen...

> Ansonsten erledige ich solche
> Arbeiten hiermit, sowas muesste es bei Euch auch geben:
>
> http://www.milwaukeetool.com/tools/sawzallreciprocating-saws/sawz
> all-reciprocating-saws

Sowas habe ich - ich bin nur nicht auf die Idee gekommen, das Dings
zu verwenden. Ich werde mir also ein dickes Paket kurze
Metallsägeblätter besorgen, die Ohren zustopfen, Schutzbrille
aufsetzen und loslegen. Was das Emaille mit dem Sägeblättern macht,
werde ich ja dann sehen - Versuch macht kluch. Wenn es so
funktioniert, fliegt der Dreck sicher viel weniger weit als mit einer
Flex...

Gruß Bernhard

Jo Warner

unread,
May 1, 2011, 6:11:31 AM5/1/11
to
Am 01.05.2011 08:58, schrieb Bernhard Wohlgemuth:

> Sowas habe ich - ich bin nur nicht auf die Idee gekommen, das Dings
> zu verwenden. Ich werde mir also ein dickes Paket kurze
> Metallsägeblätter besorgen, die Ohren zustopfen, Schutzbrille
> aufsetzen und loslegen. Was das Emaille mit dem Sägeblättern macht,
> werde ich ja dann sehen - Versuch macht kluch. Wenn es so
> funktioniert, fliegt der Dreck sicher viel weniger weit als mit einer
> Flex...

Wenn es damit nicht klappt, hilft dir entweder besagter Plasmaschneider
(setzt voraus, dass du jemand findest, der sowas verleiht, oder du so
ein Gerät kaufst), oder du bestückst eine Flex mit einer dünnen Scheibe
und besorgst dir zum Abhängen des Funkenflugbereiches eine große
Löschdecke (alternativ geht eine nass gemachte alte Wolldecke).

Gruß Jo

Joerg

unread,
May 1, 2011, 10:32:31 AM5/1/11
to
Bernhard Wohlgemuth wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Musst Du die Fliesen nicht ohnehin runterschlagen? Danach kann
>> man die Wanne meist abkuppeln und raustragen.
>
> Leider ist das nicht ganz so einfach - ich versuch'mal 'ne Skizze:
>
> =====================================
> | -------------------------- |
> | | | |
> | | | |
> | -------------------------- |
> ================== |
>
> Die Wanne ist bis auf einen 1,1 m breiten Ausschnitt an allen vier
> Seiten von Wänden umgeben - die obere, durchgehende Wand wurde
> wahrscheinlich erst nach Einbau der Wanne hochgezogen. Außerdem staht
> das Ganze unter einer niedrigen Decke, das Fußende der Wanne links
> sogar unter einer Treppenschräge.
>
> Darum muss ich sie zerteilen, um sie aus der Ecke herauszubekommen...
>

Sicher dass sie die hintere Wand auf die Wanne gemauert haben? Das waere
total ungewoehnlich. Normalerweise muesste man sie nach rauswemsen der
Fliesen und abklemmen rechts anheben und hochkant stellen koennen, und
dann raustragen.


>> Ansonsten erledige ich solche
>> Arbeiten hiermit, sowas muesste es bei Euch auch geben:
>>
>> http://www.milwaukeetool.com/tools/sawzallreciprocating-saws/sawz
>> all-reciprocating-saws
>
> Sowas habe ich - ich bin nur nicht auf die Idee gekommen, das Dings
> zu verwenden. Ich werde mir also ein dickes Paket kurze
> Metallsägeblätter besorgen, die Ohren zustopfen, Schutzbrille
> aufsetzen und loslegen. Was das Emaille mit dem Sägeblättern macht,
> werde ich ja dann sehen - Versuch macht kluch. Wenn es so
> funktioniert, fliegt der Dreck sicher viel weniger weit als mit einer
> Flex...
>

Die Verletzungsgefahr ist gegenueber der Flex auf deutlich geringer,
finde ich.

Bei dem Vorschlag mit Schweissbrenner oder Plasma waere ich vorsichtig.
Wenn das ein Altbau ist besteht die Gefahr dass man die
Geraeuschdaemmung der Wanne zum Nulltarif gemacht hat, mit zerknuellten
ausgelesenen Zeitungen. Kein Scherz, einem Bekannten ist das bei einer
aehnlichen Aktion "angegangen". Also erst aufmachen und nachsehen :-)

Jo Warner

unread,
May 1, 2011, 10:42:07 AM5/1/11
to
Am 01.05.2011 16:32, schrieb Joerg:

> Bei dem Vorschlag mit Schweissbrenner oder Plasma waere ich vorsichtig.
> Wenn das ein Altbau ist besteht die Gefahr dass man die
> Geraeuschdaemmung der Wanne zum Nulltarif gemacht hat, mit zerknuellten
> ausgelesenen Zeitungen. Kein Scherz, einem Bekannten ist das bei einer
> aehnlichen Aktion "angegangen". Also erst aufmachen und nachsehen :-)

Wer keinen Feuerlöscher im Haus hat, gehört ohnehin verhauen!

Joerg

unread,
May 1, 2011, 10:51:36 AM5/1/11
to


So isses. Hier gibt es sogar einen im Wohnzimmer.

Stefan Koschke

unread,
May 1, 2011, 11:51:19 AM5/1/11
to
Am 01.05.2011 16:32, schrieb Joerg:
> Bei dem Vorschlag mit Schweissbrenner oder Plasma waere ich vorsichtig.
> Wenn das ein Altbau ist besteht die Gefahr dass man die
> Geraeuschdaemmung der Wanne zum Nulltarif gemacht hat, mit zerknuellten
> ausgelesenen Zeitungen. Kein Scherz, einem Bekannten ist das bei einer
> aehnlichen Aktion "angegangen". Also erst aufmachen und nachsehen :-)
>

nicht nur beim Ausbauen :-)

Beim Einbauen wollten unsere Klempner das Bad sprengen:
Wannenträger reichlich eingeschäumt und dann mit dem Feuerzeug
nachgesehen ob alles paßt...
Hat das gerummst, das Treibgas ist wirklich brennbar ;-)

Das ganze Bad voll Rußflocken, Klempner keine Haare mehr vorn,
Gottseidank war das Fenster und die Tür offen so daß sich der Druck
recht gut verteilen konnte.

Jetzt glaube ich auch Berichte, in denen ein ganzes Bad mit
Raumluftspray gesprengt worden ist!

Und zurück zum Thema:
Beim Zerteilen mit einem Brenner sollte man auch die Entwicklung
zündbarer Gase durch Erhitzen unbekannter Materialien hinter/unter der
Wanne berücksichtigen, gegen Explosionen helfen nasse Wolldecken nichts ;-)

Ciao
Stefan

Joerg

unread,
May 1, 2011, 12:25:39 PM5/1/11
to
Stefan Koschke wrote:
> Am 01.05.2011 16:32, schrieb Joerg:
>> Bei dem Vorschlag mit Schweissbrenner oder Plasma waere ich vorsichtig.
>> Wenn das ein Altbau ist besteht die Gefahr dass man die
>> Geraeuschdaemmung der Wanne zum Nulltarif gemacht hat, mit zerknuellten
>> ausgelesenen Zeitungen. Kein Scherz, einem Bekannten ist das bei einer
>> aehnlichen Aktion "angegangen". Also erst aufmachen und nachsehen :-)
>>
>
> nicht nur beim Ausbauen :-)
>
> Beim Einbauen wollten unsere Klempner das Bad sprengen:
> Wannenträger reichlich eingeschäumt und dann mit dem Feuerzeug
> nachgesehen ob alles paßt...
> Hat das gerummst, das Treibgas ist wirklich brennbar ;-)
>
> Das ganze Bad voll Rußflocken, Klempner keine Haare mehr vorn,
> Gottseidank war das Fenster und die Tür offen so daß sich der Druck
> recht gut verteilen konnte.
>

Er hat auch Glueck gehabt dass er dabei nicht erblindet ist. Die
Investition von einigen wenigen Euro in eine Taschenlampe waere schon
recht sinnvoll ;-)

Meine Arbeiten sind ungefaehrlicher, trotzdem ist meist eine kleine
Maglite dabei.


> Jetzt glaube ich auch Berichte, in denen ein ganzes Bad mit
> Raumluftspray gesprengt worden ist!
>
> Und zurück zum Thema:
> Beim Zerteilen mit einem Brenner sollte man auch die Entwicklung
> zündbarer Gase durch Erhitzen unbekannter Materialien hinter/unter der
> Wanne berücksichtigen, gegen Explosionen helfen nasse Wolldecken nichts ;-)
>

Je nachdem welches Material unter der Wanne ist kann man sich dabei auch
ruckzuck umbringen. Muss man vorsichtig sein. Ich taete das jedenfalls
nicht.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 1, 2011, 12:32:18 PM5/1/11
to
Joerg schrieb:

> Sicher dass sie die hintere Wand auf die Wanne gemauert haben?

Nicht auf die Wanne, aber passgenau dahinter - die Wanne steht
"saugend" zwischen den beiden Wänden und die Fliesen stehen auf dem
Wannenrand.

> Das waere total ungewoehnlich. Normalerweise muesste man sie
> nach rauswemsen der Fliesen und abklemmen rechts anheben und
> hochkant stellen koennen, und dann raustragen.

Das Außenmaß der Wanne ist 1,80m, die Deckenhöhe in der Nische ist
1,65m - es hat schon seine guten Gründe, dass ich mich fürs Zerlegen
entschieden habe. Es sollen auch möglichst wenige Fliesen dran
glauben, der Raum soll zukünftig als Abstell/Speisekammer genutzt
werden - er liegt nämlich hinter der Küche...

> Wenn das ein Altbau ist besteht die Gefahr dass man
> die Geraeuschdaemmung der Wanne zum Nulltarif gemacht hat, mit
> zerknuellten ausgelesenen Zeitungen.

Nulltarif stimmt, aber anders als von Dir angedeutet: Auf der anderen
Seite der durchgehenden Wand (also im Treppenhaus) ist unten ein
30x30cm großes Loch für den Zugang zum Wannen-Abfluss. Dort habe ich
mit dem Endoskop reingelinst - es ist keinerlei Geräuschdämmung
vorhanden, um die Wanne herum ist alles leer.

Gruß Bernhard

Joerg

unread,
May 1, 2011, 12:46:44 PM5/1/11
to
Bernhard Wohlgemuth wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Sicher dass sie die hintere Wand auf die Wanne gemauert haben?
>
> Nicht auf die Wanne, aber passgenau dahinter - die Wanne steht
> "saugend" zwischen den beiden Wänden und die Fliesen stehen auf dem
> Wannenrand.
>

Der "Handwerker" der das verzapft hat sollte mal kurz in einen
Burggraben getunkt werden ;-)


>> Das waere total ungewoehnlich. Normalerweise muesste man sie
>> nach rauswemsen der Fliesen und abklemmen rechts anheben und
>> hochkant stellen koennen, und dann raustragen.
>
> Das Außenmaß der Wanne ist 1,80m, die Deckenhöhe in der Nische ist
> 1,65m - es hat schon seine guten Gründe, dass ich mich fürs Zerlegen
> entschieden habe. Es sollen auch möglichst wenige Fliesen dran
> glauben, der Raum soll zukünftig als Abstell/Speisekammer genutzt
> werden - er liegt nämlich hinter der Küche...
>

Fliesen retten? Dann muss es beinahe so eine dicke Saege sein. Mit Flex
und dergleichen kriegt man schnell Brennpuenktchen und Kratzer auf die
Glasur, egal wie gut man das Loeschtuch haengt.


>> Wenn das ein Altbau ist besteht die Gefahr dass man
>> die Geraeuschdaemmung der Wanne zum Nulltarif gemacht hat, mit
>> zerknuellten ausgelesenen Zeitungen.
>
> Nulltarif stimmt, aber anders als von Dir angedeutet: Auf der anderen
> Seite der durchgehenden Wand (also im Treppenhaus) ist unten ein
> 30x30cm großes Loch für den Zugang zum Wannen-Abfluss. Dort habe ich
> mit dem Endoskop reingelinst - es ist keinerlei Geräuschdämmung
> vorhanden, um die Wanne herum ist alles leer.
>

Oh, also noch aus der guten alten Zeit :-)

Message has been deleted

Ragnar Bartuska

unread,
May 1, 2011, 2:25:55 PM5/1/11
to
On 1 Mai, 18:46, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
> Bernhard Wohlgemuth wrote:
> > Joerg schrieb:
>
> >> Sicher dass sie die hintere Wand auf die Wanne gemauert haben?
>
> > Nicht auf die Wanne, aber passgenau dahinter - die Wanne steht
> > "saugend" zwischen den beiden Wänden und die Fliesen stehen auf dem
> > Wannenrand.
>
> Der "Handwerker" der das verzapft hat sollte mal kurz in einen
> Burggraben getunkt werden ;-)
>
Bei uns war die Badewanne offensichtlich vor dem Verputzen
eingebaut... und somit an zwei Seiten nicht nur eingefliest (das ist
ja Standard), sondern an 2 Seiten eingeputzt... da haben wir uns auch
gefreut! Besonders weil wir eigentlich die Wanne retten und später um
90 Grad gedreht wieder einmauern wollten...

sg Ragnar

Marcel Müller

unread,
May 1, 2011, 3:38:15 PM5/1/11
to
Hallo,

Bernhard Wohlgemuth wrote:
> Ich möchte mal ein paar Ideen sammeln: Die Aufgabe ist, in einem
> ziemlich engen Mini-Badezimmer eine an dreieinhalb Seiten umbaute
> Badewanne (Stahlemaille, nur der Einstieg ist offen) mit möglichst
> wenig Schmutzentwicklung und möglichst geringem Flurschaden
> auszubauen. Meine Idee war, das Ding direkt auseinanderzuschneiden,
> damit ich die Einzelteile dann ohne größere Abrissarbeiten ausbauen
> kann.
>
> Womit könnte ich das besten anstellen?

Schneidbrenner? Gibt nicht ganz so viele und weit fliegende Funken, wie
der Trennschleifer. Aber es darf natürlich nichts brennbares weit und
breit sein.


Marcel

Joerg

unread,
May 1, 2011, 4:08:22 PM5/1/11
to

Sowas ist ziemlicher Driss, wenn z.B. Klein-Fritzchen einen fetten Stein
reingeschmissen hat, die Emaille weggeplatzt ist und man eigentlich eine
neue Wanne einbauen will. Das geht dann nicht mehr. Wobei das hier in
Amerika nicht besser ist. Bei uns sind Duschen ueblicher und die werden
in guten Haeusern komplett von der Pieke auf gebaut, aus Moertel und
Fliesen. Bis auf die Sitzbadewanne die sie in unserem Haus auch
eingefliest haben. Aber die ist komplett aus Keramik und man koennte sie
eh nicht anheben.

Stefan Koschke

unread,
May 2, 2011, 2:33:14 AM5/2/11
to
Am 01.05.2011 18:25, schrieb Joerg:
>
> Er hat auch Glueck gehabt dass er dabei nicht erblindet ist. Die
> Investition von einigen wenigen Euro in eine Taschenlampe waere schon
> recht sinnvoll ;-)
die gab es sogar, allerdings lag sie im Auto :-)
Um die entstandenen Schäden zu besichtigen wurde die dann auch gehlot ;-)

Ciao
Stefan

Schorsch Mildenberger

unread,
May 2, 2011, 6:10:59 AM5/2/11
to
Am 30.04.2011 22:33, schrieb Dieter Wiedmann:
> Patrick Grochowy schrieb:
>
>> 'n alter VW 1600 ließ sich mit einer Säbelsäge und wimre zwei
>> Metallsägeblättern innerhalb ca. einer Stunde in tragbare,
>> hängergerechte Teile zersägen. Das zweite Sägeblatt wurde beim
>> Durchsägen der Antriebsachsen nötig.

oje, der schöne 1600er. Limousine, Schrägheck oder Variant?

Gruß
Schorsch

Patrick Grochowy

unread,
May 2, 2011, 7:30:47 AM5/2/11
to
"Schorsch Mildenberger" <schors...@online.de> schrieb im Newsbeitrag news:927e9m...@mid.individual.net...

Limousine. Aber da war nichts mehr schön dran. Onkel Ende der 70er
mit überschlagen (ihm ist nichts passiert, aber das Auto war
danach ziemlich zerdellt), dann zu meinen Eltern auf's Grundstück
geparkt zwecks "könnte man ja mal wieder fit machen ... irgendwann".

Dort dann nach und nach mit der Landschaft verwachsen (zwischendrin
auch Freunden und mir beim "Colt-Seavers-Spielen" gedient),

Anfang der 90er mußte er dann weg. Drehte sich aber nichts mehr
und untenrum bestand er mittlerweile größtenteils aus Blätterteig.
Auch die A-, B- und C-Säulen hatte in den 70ern mal jemand zwecks
Rostschutz mit PU-Schaum gefüllt, was auch eine eher gegenteilige
Wirkung hatte. <gg>

Und da er sich im Stück nicht mehr bewegen ließ (trotz langwieriger
Versuche mit Kriechöl, heiß machen, Vorschlaggehämmer auf die Achsen
usw.) haben wir dann die Scheiben rausgedrückt, das Auto zersägt
und in Teilen zu Kiesow gebracht.

Das einzige noch Verwertbare wären allenfalls die Scheiben und
evtl. Teile des Motors gewesen, keine Ahnung ob sich das jemand
bei Kiesow noch geholt hat oder ob das alles geschreddert wurde.

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