haben hier gerade beim aufhängen der Küchenschränke dummerweise das
Abwasserrohr angebohrt. Die Löcher habe ich mit "Dicht GUM" (eine Art
Silikon) aus dem Baumarkt vorerst wieder geschlossen. Das Zeug ist extra
zur Verarbeitung auf feuchtem Untergrund gedacht,
Die Sache wäre einfacher wenn ich an das Rohr direkt drankommen würde.
Davor ist jedoch noch eine Schicht Beton.
Meine Frage nun. Wie bekomme ich eine gute und vorallem dauerhafte
Abdichtung ohne dass ich die Wand aufreissen lassen muss. Ich denke da
es sich um ein vermutlich senkrechtes Fallrohr handelt muss kein
besonders hoher Druck gehalten werden.
Wer kann mir diesbezüglich dringend mit Rat beistehen??
Danke vorab und viele Grüsse
--
Jakob
Woraus besteht das Abwasserrohr? Ist das so ein graues und aus der
Neuzeit? Dann ist es aus PP (Polypropylen) und sehr schwierig zu
kleben. Bei älteren aus PVC könnte man PVC-Kleber verwenden (in das
Loch "pumpen" und hoffen, das es dicht schliesst.
M.
--
Bitte auf mwn...@pentax.boerde.de antworten.
Jakob Thomas wrote:
> haben hier gerade beim aufhängen der Küchenschränke dummerweise das
> Abwasserrohr angebohrt. Die Löcher
_Mehrere_ Löcher?
> habe ich mit "Dicht GUM" (eine Art
> Silikon) aus dem Baumarkt vorerst wieder geschlossen. Das Zeug ist
> extra zur Verarbeitung auf feuchtem Untergrund gedacht,
> Die Sache wäre einfacher wenn ich an das Rohr direkt drankommen würde.
> Davor ist jedoch noch eine Schicht Beton.
Du hast die Dichtmasse also in den Beton geschmiert, in der Hoffnung, dass
es bis zum Rohr kommt und da auch noch rundum sauber klebt? Gut, Dicht Gum
pappt wie Hulle, aber es sollte schon Kontakt mit dem Rohr haben. Ist hier
wohlt nicht garantiert gegeben.
Ich würde in den sauren Apfel beissen, die Wand aufklopfen, das Rohr passend
stutzen, Zwischenstück setzen, zumachen, fertig. Alles andere ist wohl eher
Pfusch. Eine undichte Leitung, die Wasser in irgendeiner Form transportiert,
möchte ich nicht in der Wand haben. Von den Ekligkeiten, die vielleicht
durch das Rohr und damit auch in die Wand kommen, ganz zu schweigen.
Bye, Ralf
> Hallo,
>
> haben hier gerade beim aufhängen der Küchenschränke dummerweise das
> Abwasserrohr angebohrt. Die Löcher habe ich mit "Dicht GUM" (eine Art
wieviele Löcher ?mehrere?? :-[
> Silikon) aus dem Baumarkt vorerst wieder geschlossen. Das Zeug ist extra
> zur Verarbeitung auf feuchtem Untergrund gedacht,
> Die Sache wäre einfacher wenn ich an das Rohr direkt drankommen würde.
> Davor ist jedoch noch eine Schicht Beton.
> Meine Frage nun. Wie bekomme ich eine gute und vorallem dauerhafte
> Abdichtung ohne dass ich die Wand aufreissen lassen muss. Ich denke da
> es sich um ein vermutlich senkrechtes Fallrohr handelt muss kein
> besonders hoher Druck gehalten werden.
> Wer kann mir diesbezüglich dringend mit Rat beistehen??
>
Also, wenn das Rohr aus Plastik ist, kannst du villeicht mit
Verschlussstopfen etwas anfangen. Es handelt sich um eine tellerförmige
Abdeckung, in deren Mitte befindet sich ein Stiel, der durch das Loch
gedrückt wird. Bringt man an den Rand des Tellers eine Wurst aus Silikon
auf und presst das Ganze dann auf das Rohr, hält das.
Problem: du wirst das Loch im Beton aufbohren müssen.
Problem: wenn es sich um ein Gussrohr handelt, ist der möglicherweise
gesplittert. Dann heisst es: Wand aufstemmen.
Grüsse
Robert
Hallo,
> wieviele Löcher ?mehrere?? :-[
ja, leider 2.
> Also, wenn das Rohr aus Plastik ist, kannst du villeicht mit
> Verschlussstopfen etwas anfangen. Es handelt sich um eine tellerförmige
> Abdeckung, in deren Mitte befindet sich ein Stiel, der durch das Loch
> gedrückt wird. Bringt man an den Rand des Tellers eine Wurst aus Silikon
> auf und presst das Ganze dann auf das Rohr, hält das.
Klingt schomal gut.
was für ein Material war durch das 8mm Loch nicht zu sehen.
Kennst Du dieses Zeug von Pattex? Zweikomponentenknete.. soll Bombenfest
halten, auch bei Feuchtigkeit. Wäre evtl auch noch was.
Im Baumarkt gab es auch noch "Sofortdicht" wohl so eine Art Zement..
> Problem: du wirst das Loch im Beton aufbohren müssen.
ja das dachte ich auch. nur wie bohrt man da am Geschicktesten..? will
ja nicht noch mehr Schaden anrichten.
> Problem: wenn es sich um ein Gussrohr handelt, ist der möglicherweise
> gesplittert. Dann heisst es: Wand aufstemmen.
sah nicht so aus. eher glatt durchgebohrt. also vielleicht doch
Plastik-- wobei.. das Haus ist von 1960... hm?!
So ein Mist aber auch und das an meinem ersten Urlaubstag!
--
Jakob
> R.Freitag <rfr-m...@gmx.de> wrote:
>
> Hallo,
>
>> wieviele Löcher ?mehrere?? :-[
>
> ja, leider 2.
#) Oh wei...
[...]
> Klingt schomal gut.
> was für ein Material war durch das 8mm Loch nicht zu sehen.
> Kennst Du dieses Zeug von Pattex? Zweikomponentenknete.. soll Bombenfest
> halten, auch bei Feuchtigkeit. Wäre evtl auch noch was.
> Im Baumarkt gab es auch noch "Sofortdicht" wohl so eine Art Zement..
Bei Reichelt im Katalog gibt es Repairsticks für die Unterwassermontage,
villeicht geht es damit auch.
>
>> Problem: du wirst das Loch im Beton aufbohren müssen.
>
> ja das dachte ich auch. nur wie bohrt man da am Geschicktesten..? will
> ja nicht noch mehr Schaden anrichten.
Es gibt Bohrtiefenanschläge. Miss das Loch ausund zieh 5 mm ab.
>
>
>> Problem: wenn es sich um ein Gussrohr handelt, ist der möglicherweise
>> gesplittert. Dann heisst es: Wand aufstemmen.
>
> sah nicht so aus. eher glatt durchgebohrt. also vielleicht doch
> Plastik-- wobei.. das Haus ist von 1960... hm?!
> So ein Mist aber auch und das an meinem ersten Urlaubstag!
>
Läuft das Rohr nicht in seinem weiterem Verlauf irgendwo frei? Dann kann man
sehen, was das für ein Material ist.
Robert
Jakob Thomas schrieb:
>
>>Problem: du wirst das Loch im Beton aufbohren müssen.
>
>
> ja das dachte ich auch. nur wie bohrt man da am Geschicktesten..? will
> ja nicht noch mehr Schaden anrichten.
Mit einem deutlich größeren Steinbohrer ohne Schlag, bis du aufs
das Rohr stößt. Da merkst du ja, wenn sich vorne was ändert. Dann
Loch ausblasen. Allerdings heißt das Problem jetzt wohl Dicht-Gum,
und da hilft kein Rat aus der Ferne.
Ernst-Peter
Es bleibt die Frage ob er das Material dauerhaft dicht bekommt.
Wenn die Suppe durch einen Haarriß langsam in die Mauer eindringt,
könnte es auf Dauer noch sehr ungünstig sein. Also erst mal klären aus
was das Rohr wirklich ist und dann auf der Werkbank einige
Testklebungen an ähnlichem Material versuchen.
DA habe ich jedoch auch Zweifel, ob Dein Dicht-GUM überhaupt eine
Chance hat. Wenn ich eine Masse durch einen 8mm-Kanal drücke, dann
wird zwar bei ausreichener Menge der Kanal gefüllt, doch am Ende wo es
darauf ankommt fehlt evtl. der Gegendruck um den Kanal 100% zu füllen.
Ein neues Rohr wäre die beste Lösung auf Dauer.
Gerd
Hallo Zusammen,
> Es bleibt die Frage ob er das Material dauerhaft dicht bekommt.
> Wenn die Suppe durch einen Haarriß langsam in die Mauer eindringt,
> könnte es auf Dauer noch sehr ungünstig sein. Also erst mal klären aus
> was das Rohr wirklich ist und dann auf der Werkbank einige
> Testklebungen an ähnlichem Material versuchen.
> DA habe ich jedoch auch Zweifel, ob Dein Dicht-GUM überhaupt eine
> Chance hat. Wenn ich eine Masse durch einen 8mm-Kanal drücke, dann
> wird zwar bei ausreichener Menge der Kanal gefüllt, doch am Ende wo es
> darauf ankommt fehlt evtl. der Gegendruck um den Kanal 100% zu füllen.
>
> Ein neues Rohr wäre die beste Lösung auf Dauer.
> Gerd
Ich hatte Glück im Unglück, es war ein Asbestrohr.. dieses konnte ich
perfekt mit Spezial-Boots-und-Autobausprachtel "kitten".
Alles wieder bestens.. Küchenschränke hängen auch schon!
Danke nochmals für die vielen Tipps!
Viele Gruesse & Frohes Weihnachtsfest!
--
Jakob
>Problem: du wirst das Loch im Beton aufbohren müssen.
>
>Problem: wenn es sich um ein Gussrohr handelt, ist der möglicherweise
>gesplittert. Dann heisst es: Wand aufstemmen.
Problem 3: we4nn es sich bei dem Rohr um "HT-Rohr" handelt, ist es aus
PP (polypropylen) - und darauf haelt so gut wie nix.
Volker
--
Im uebrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss.