Thomas Einzel schrieb am 16.06.2013 16:57:
> Bernd Lammer schrieb am 16.06.2013 16:08:
>> Hallo,
>>
>> wie kann man ein in etwa 1 bis 1,5m Tiefe verbuddeltes Rohr, bzw. eine
>> Rigole finden, ohne diese dabei zu beschädigen?
>
> Das würde sich eher nach der Arbeit für eine Dienstleister mit
> entsprechender Technik anhören wenn *) nicht wäre. Vielleicht mit
> Kameras wie es sie zur Rohrinspektion gibt.
>
>> Laut Vorgaben der Stadt muss das Regenwasser hier auf dem eigenen
>> Grundstück versickern. Dazu sind Rigolen vorgeschrieben. Ob der
>> Vorbesitzer so etwas wirklich vorschriftsmäßig angelegt hat, wissen wir
>> nicht. Ein notwendiger Revisionsschacht mit Schmutzfang ist nicht zu
>> sehen.
>
> *) Hat sich damit das Thema nicht schon in so fern erledigt, dass
> gebuddelt werden muss? D.h. der fehlende Schacht muss nicht zwingend
> gesetzt werden?
Es könnte ja sein, dass der Schacht vorhanden ist, und dass der Deckel
mit Erde bedeckt worden ist.
Hier in der Nähe werden gerade Abwasserkanäle verbuddelt und da habe ich
zufällig gesehen, wie zwei Arbeiter aus einem Schacht heraus kamen,
einen Betondeckel auf den Schacht gelegt haben und ein Bagger keine 10s
später 30 cm Aushub auf den Deckel gekippt hat.
So etwas scheint also auch nicht unüblich zu sein.
Es könnte also alles Notwendige vorhanden sein, nur ist das Auffinden
ziemlich schwer.
>> Sollte ich fündig werden, würde ich dabei mit Sicherheit etwas
>> beschädigen.
>> Außerdem wird es mit zunehmender Tiefe immer schwieriger zu buddeln und
>> die aufgelockerten Teile heraus zu nehmen.
>> Wie groß müsste ein Loch an der Oberfläche sein, um 1 bis 1,5m tief zu
>> kommen?
>
> Bei Handschachtung muss man bei 1,5m IMO selbst hinein klettern können,
> also ca. 0,8m und das wird langsam gefährlich - der Rand könnte
> einstürzen, d.h. Sicherungsmaßnahmen sind erforderlich oder man böscht
> flach ab.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass der knüppelharte Lehmboden hier
einstürzt, aber wenn man ein Loch buddeln muss, in da man hineinklettern
kann und mit einem Spaten und einer Schaufel hebeln kann, dann wird das
ja nahezu aussichtslos aufwendig. Das würde ja darauf hinauslaufen, dass
ich evtl. die Hälfte der 5x5x1,5m ausheben müsste.
Die Rohre sollen angeblich etwa mittig unter der Garage hindurch laufen
und dann in der im Garten senkrecht dazu verlaufenden Rigole münden.
Allerdings weiß ich nicht, ob dort nur senkrecht zueinander Rohre
verlaufen, oder ein Teil mit 45° zueinander verläuft.
> Wie ist es denn mit der Versickerung selbst? Klappt wenigstens die?
> Starkregen zum testen hatten wir ja nun in letzter Zeit genug.
Hier bei uns waren in der letzten Zeit kaum Starkregen.
Letztes Jahr hat es aber ein paar Mal stark geschüttet und das hat
einwandfrei geklappt.
Ich möchte natürlich, dass es so bleibt und einen evtl. vorhandenen
Schmutzfang inspizieren oder notfalls neu anlegen.
> Würde ich vor diesem Problem stehen würde ich versuchen die Rohrverläufe
> zu ermitteln und es wahrscheinlich nicht zufriedenstellend hinbekommen
> ;-/. Daraufhin diese durch eine Firma ermitteln lassen und danach
> entscheiden wo und was gebaut werden muss.
Wenn alle Stricke reißen, werde ich mir wohl auch Fachhilfe holen.
Wenn es geht, würde ich das aber gerne vermeiden. 1. kostet das
vermutlich nicht wenig und 2. wohnen wir hier in einem kleinen Kaff, wo
es nicht viele Fachfirmen gibt und diese entsprechend gute Kontakte zur
Stadtverwaltung haben. Wenn hier irgendwas nicht genau den Vorschriften
entspricht, dann habe ich nachher Ärger am Hals, obwohl die Entwässerung
einwandfrei funktioniert.
--
Bernd