On Wed, 13 Jan 2016 22:33:36 +0100, "S.Jedath" <
S.Je...@t-online.de> wrote:
>Nö, hattest schon das Richtige: Beize. Z.B. von Clou. Wasserlöslich.
>Anschliessend behandelbar wie und mit was du willst.
>Das dunkelste ist wohl Nussbaum-dunkel. Vielleichtnoch Wenge.
Du hast "Palisander" vergessen:-)
Die lösemittelhaltigen Beizen sollten sich aber auch mit dem Ölen vertragen.
Aber die wasserlöslichen Tütchenbeizen von Clou gibt's neben Holztönen auch in
"bunt", inklusive schwarz, und die sind untereinander mischbar. Die haben damals
so um eine Mark gekostet, einzeln im Einzelhandel, heute weiß ich's nicht. Also
sind die schon das richtige: ein paar nehmen, mischen, testen, neu anfangen...
Das Holz erst wässern (also feucht abwischen), dan fein drüberschleifen, dann
beizen. So stellts die Faser mit dem Wasser auf und nicht mit der Beize, denn
dann schleifen gibt hellere Punkte. Proben am Reststück, Beizfarben ändern die
Farbe einmal beim Trocknen und nochmal beim Ölen.
"Flämmen" könnte man das Holz auch, sprich mit dem Gasbrenner gezielt und
gefühlvoll bräunen, bzw. ankokeln. Und richtig grob ankokeln und dann mit der
Drahtbürste drüber geht auch, so pseudo-gebraucht-Look. (Meinjanur sowas gibt's,
ich finde das für eine Tischplatte bäh igitt pfui -- nein, nicht mal draußen!)
Thomas Prufer