Hallo
wie kommst du drauf das dort weniger als 1 bar sind? gibs dort etwa ein
Sicherheits/Überdruckventil das bei mehr als 1 Bar aufmacht.
Bist du dir sicher das es Gusseisen ist und kein normales Eisenrohr dann
könnte mann schweißen.
Gruß
Thomas
>> Ich möchte in ein altes (Gusseisen-) Heizungswasserrohr ein Ventil
>> einsetzen. Der Druck beträgt weniger als 1 Bar. Gibt es eine einfache
>> Möglichkeit, ein Rohrstück einzusetzen, ohne auf die alten Rohre ein
>> Gewinde schneiden zu müssen?
>
>wie kommst du drauf das dort weniger als 1 bar sind?
>
Weil es vielleicht eine "Schwerkraftheizung" ist mit oben offenem
Überraufgefäß in rund 10 m Höhe?
--
Rolf
Wirklich Gusseisen? Das ist eigentlich recht unwahrscheinlich.
Wenn es "normales" Stahlrohr ist, ginge zum Beispiel beidseitig eine
Gebo-Verschraubung:
<http://www.haustechnik-express.de/product_info.php?products_id=1097>
Die gibt es in praktisch allen Größen, sind aber recht teuer. Deutlich
günstiger wäre wirklich, schlicht auf beiden Seiten Gewinde zu schneiden.
Greetz,MK
--
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> Wenn es "normales" Stahlrohr ist, ginge zum Beispiel beidseitig eine
> Gebo-Verschraubung:
> <http://www.haustechnik-express.de/product_info.php?products_id=1097>
> Die gibt es in praktisch allen Größen, sind aber recht teuer. Deutlich
> günstiger wäre wirklich, schlicht auf beiden Seiten Gewinde zu
> schneiden.
Das kannte ich bisher nicht, allerdings:
Temperaturen: Heizwasser: bis 80 °C
Das könnte bei Heizung überschritten werden.
Für den Preis bekommst du auch die Kluppe.
So etwas würde ich bestenfalls einsetzen wenn Gewindeschneiden praktisch
unmöglich ist.
Harald
> Ich möchte in ein altes (Gusseisen-) Heizungswasserrohr
Das Rohr wird kein Gusseisen sein, sondern Stahl.
> ein Ventil
> einsetzen. Der Druck beträgt weniger als 1 Bar. Gibt es eine einfache
> Möglichkeit, ein Rohrstück einzusetzen, ohne auf die alten Rohre ein
> Gewinde schneiden zu müssen?
Nein, nichts vernünftiges, bestenfalls Bastelkram.
Ein Gewindestück dranschweissen geht natürlich auch.
Harald
>> wie kommst du drauf das dort weniger als 1 bar sind?
>>
> Weil es vielleicht eine "Schwerkraftheizung" ist mit oben offenem
> �berraufgef�� in rund 10 m H�he?
Halte ich f�r unwahrscheinlich, die sollten schon seit l�ngrem "tot"
sein.
Volker
--
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet -- lerne, Limonade zu machen.
> Nein, nichts vernünftiges, bestenfalls Bastelkram.
Gebo-Verschraubungen und Flamco T-Plus
<http://www.flamco.de/produkte/164A.jsp?msf=020%2C010%2C050%2C010>
sind also "Bastelkram"?
Gut zu wissen ...
Bei welcher? Eine Heizung die mit 80°C VL läuft ist heute ziemlich
sicher falsch eingestellt.
> Für den Preis bekommst du auch die Kluppe.
> So etwas würde ich bestenfalls einsetzen wenn Gewindeschneiden praktisch
> unmöglich ist.
Ich würde Gebo-Verschraubungen nur dann einsetzen, wenn es aus welchen
Gründen auch immer extrem schnell gehen muss.
Wohl eher schwarzes Stahlrohr?
> Der Druck beträgt weniger als 1 Bar. Gibt es eine einfache
> Möglichkeit, ein Rohrstück einzusetzen, ohne auf die alten Rohre ein
> Gewinde schneiden zu müssen?
http://www.gebo.de/PDF-Einzelseiten/original_aussen.pdf
Dürfte allerdings kein Baumarktartikel sein, habe ich jedenfalls dort
noch nicht gesehen (aber auch nicht drauf geachtet).
--
____________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß, Hamburg
guck mal, ich kann Seifenblasen: oO o . O.°oO°o. ( by Pinguin)
> Bei welcher? Eine Heizung die mit 80°C VL läuft ist heute ziemlich
> sicher falsch eingestellt.
Der nächste kalte Winter kommt bestimmt.
Es gibt z.B. Heizungen die im Umschaltbetrieb Heisswasser über einen
Wärmetauscher aufheizen. Da kommt beim Umschalten zunächst sehr heisses
Wasser.
> Ich würde Gebo-Verschraubungen nur dann einsetzen, wenn es aus welchen
> Gründen auch immer extrem schnell gehen muss.
Naja, ich frage mich was wirklich schneller geht, das Gewinde zu
schneiden braucht wenige Minuten.
Die Oberfläche ordentlich von Farbresten befreien dauer wie lange?
Ich kann mir eine ausreicheinde Dichtigkeit nicht vorstellen, wenn das
nicht auf sauberen Rohren verarbeitet wird.
Es kommt auch darauf an, ob man mit einer Kluppe dran kommt, ich würde
versuchen so etwas zu vermeiden.
Harald
>> Temperaturen: Heizwasser: bis 80 °C
>> Das könnte bei Heizung überschritten werden.
>
> Ich will nicht ausschließen, dass es so etwas noch gibt, aber schon 80
> °C wäre eine ziemlich zünftige Vorlauftemperatur.
Neue Bundesländer - Plattenbau - Dampfheizung --> locker mal über 100 °C
auf der Eintrittseite.
Jo
>>> Temperaturen: Heizwasser: bis 80 °C
>>> Das könnte bei Heizung überschritten werden.
>>
>> Ich will nicht ausschließen, dass es so etwas noch gibt, aber schon 80
>> °C wäre eine ziemlich zünftige Vorlauftemperatur.
>
> Neue Bundesländer - Plattenbau - Dampfheizung --> locker mal über 100 °C
> auf der Eintrittseite.
Das dürfte eine Weile her sein, da wurde einiges getan.
Die Wohnungen sind übrigens im Verbrauch pro qm durch die kompakte Bauweise
gar nicht so schlecht, auch mit Dämmung nur wenig zu verbessern.
Lutz
--
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Moin!
Dir sind die Vorbereitungen klar? Wissen, welche Rohrsorte (Werkstoff,
Innendurchmesser und Wandstärke) vorliegt. Dann, wenn es sie überhaupt
gibt, passende Verbinder/Fittings bereithalten. Dann System drucklos
machen, sonst Riesensauerei! Dann Versicherung fragen, welchen Schaden
sie nicht übernimmt, und Risiko abwägen.
Dann Rohr trennen = kleine bis mittlere Sauerei. Dann abgeschnittene
Rohrenden zurichten für die Fittings und immer noch pieselt Wasser raus.
Dann alles zusammenbauen, Druck draufgeben und hoffen ...
Viel Spaß dabei! Ansonsten siehe Clips von Ekel Alfred oder Vorbild
Meister Röhrig. :-)
http://www.youtube.com/watch?v=MdkplnX92Tw
Gruß Jo
Dampfheizung ist für Laien ohnehin nichts. Nicht zuletzt auf Grund der
damit verbundenen Gefahren.
Warmwasserspeicher werden im EFH mit 55°C betrieben, vielleicht noch 60.
Bei deltaTeta von 20K ergäbe das tatsächlich 80°C. Aber die sind
schneller an der Gebo-Verschraubung vorbei als du gucken kannst, denn
das ist selbst bei direkter Umstellung WW-Bereitung auf Heizung
praktisch sofort raus.
>> Ich würde Gebo-Verschraubungen nur dann einsetzen, wenn es aus welchen
>> Gründen auch immer extrem schnell gehen muss.
>
> Naja, ich frage mich was wirklich schneller geht, das Gewinde zu
> schneiden braucht wenige Minuten.
Das kommt auf die Grösse an und darauf, wie gut man wirklich ran kommt.
Liegen beide Rohre eng aneinander und die Schnittkante auch noch in
Wandnähe, wird das mit einer Kluppe zur Quälerei.
> Die Oberfläche ordentlich von Farbresten befreien dauer wie lange?
> Ich kann mir eine ausreicheinde Dichtigkeit nicht vorstellen, wenn das
> nicht auf sauberen Rohren verarbeitet wird.
Die Verschraubungen sind da recht unempfindlich.
> Es kommt auch darauf an, ob man mit einer Kluppe dran kommt, ich würde
> versuchen so etwas zu vermeiden.
Wie gesagt, kommt auf die Umstände an. Die Dinger haben ihre
Daseinsberechtigung.
> Warmwasserspeicher werden im EFH mit 55°C betrieben, vielleicht noch
> 60. Bei deltaTeta von 20K ergäbe das tatsächlich 80°C.
Der Thermostat liegt ausserhalb des Kessels, das Kesselwasser ist noch
einmal ein paar Grad heisser.
> Aber die sind
> schneller an der Gebo-Verschraubung vorbei als du gucken kannst, denn
> das ist selbst bei direkter Umstellung WW-Bereitung auf Heizung
> praktisch sofort raus.
Ich denke zwar nicht, dass 81° die Dichtung zerstört, aber steter
Tropfen höhlt den Stein.
Und wenn wie wieder einen starken Winter bekommen sind bei diverseren
Heizanlagen auch Vorlauftemperaturen >80° angesagt.
> Die Verschraubungen sind da recht unempfindlich.
Wie dichten die?
Schneidklemm oder Gummi?
>> Es kommt auch darauf an, ob man mit einer Kluppe dran kommt, ich
>> würde versuchen so etwas zu vermeiden.
>
> Wie gesagt, kommt auf die Umstände an. Die Dinger haben ihre
> Daseinsberechtigung.
UHU Alleskleber auch, dennoch würde ich wenn möglich andere
Verbindungstechniken bevorzugen. ;-)
Harald
> Wie dichten die?
> Schneidklemm oder Gummi?
Quetschverschraubung, genauso wie die Verschraubungen bei den 8 bzw 10mm
CU-Röhrchen an den Armaturen. Im Falle der Geboverschraubungen sind die
Dinger selbst handfest praktisch schon dicht.
Vor allem konnte und durfte man sie nicht abdrehen, weil mehrere
hintereinandergeschaltet waren. Hätte der erste abgedreht, säßen diverse
Nachbarn in der kalten Bude. Temperaturregelung erfolgte über die
Öffnungsweite der Fenster.
Jo
sg Ragnar