Letzten Winter, wo so viel Tauwasser das Dach runter kam, haben die
Zuleitungsrohre zu dem Sammeltank durch das eiskalte Wasser so
geschwitzt das sich am Boden schon Wasser angesammelt hatte. Und
selbst die Wassertanks waren außen klatschnaß.
Es ist zwar jetzt kein Keller in dem was besonderes aufgehoben wird,
aber das Klima ist doch nicht so angenehm, vor allem das Wasser auf
dem Beton stört mich.
Vielleicht ist jemand schonmal hier im Sommer aufgefallen das sein
Hauswasserzuleitungsrohr auch naß ist oder sogar tropft wenn jemand im
Haus für ne zeitlang Wasser zapft.
Das Hauswasser kann man ja abstellen, mein Regenwasser von oben auch,
aber hat nicht vielleicht jemand eine Idee wie man das auf andere
Weise verhindern kann?
Ein Bekannter hat sich's einfach gemacht, Holzkiste mit Dämmwolle um's
Rohr und fertig. Aber die Dämmwolle wird doch dann wohl auch feucht
werden. Ich glaube nicht das die Lösung "aus den Augen aus dem Sinn"
da so angebracht ist.
Kann mir da jemand einen Tip geben was ich da mal unternehmen könnte?
Der nächste kalte Winter kommt bestimmt.
--
mfg
Heiko
in de.rec.heimwerken Heiko Demel <HDe...@t-online.de> wrote:
> Vielleicht ist jemand schonmal hier im Sommer aufgefallen das sein
> Hauswasserzuleitungsrohr auch naß ist oder sogar tropft wenn jemand im
> Haus für ne zeitlang Wasser zapft.
Jo, in meiner alten Wohnung pflegte der Obermieter Sommers
sein Bier in die Badewanne zu stellen und das Wasser schwach
laufen zu lassen, bei mir lief das Kondenswasser an der Steigleitung
runter...
> Ein Bekannter hat sich's einfach gemacht, Holzkiste mit Dämmwolle um's
> Rohr und fertig. Aber die Dämmwolle wird doch dann wohl auch feucht
Fürchte ich auch.
> werden. Ich glaube nicht das die Lösung "aus den Augen aus dem Sinn"
> da so angebracht ist.
Da ist nix gegen zu machen, außer das Wasser geeignet abzuführen.
Entweder sorgst du für Luftzug, dass das ständig trocknen kann,
oder lässt es gezielt abtropfen und stellst was unter.
Evtl. geht Dämmung, wenn du sie dampf-dicht machen kannst.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Hinweis: die Information steckt primaer im schwarzen Teil des
Schwarz/Weiss-Musters auf Deinem Bildschirm, wird als solche jedoch nur
in der spezifischen Abgrenzung gegen Weiss deutlich. (E. Moenkeberg)
>> Vielleicht ist jemand schonmal hier im Sommer aufgefallen das sein
>> Hauswasserzuleitungsrohr auch naß ist oder sogar tropft wenn jemand im
>> Haus für ne zeitlang Wasser zapft.
>
>Jo, in meiner alten Wohnung pflegte der Obermieter Sommers
>sein Bier in die Badewanne zu stellen und das Wasser schwach
>laufen zu lassen, bei mir lief das Kondenswasser an der Steigleitung
>runter...
Wenn das Wasser, was von draußen kommt, dann erst richtig kalt ist
dann kann man einen Eimer unterstellen.
>> Ein Bekannter hat sich's einfach gemacht, Holzkiste mit Dämmwolle um's
>> Rohr und fertig. Aber die Dämmwolle wird doch dann wohl auch feucht
>
>Fürchte ich auch.
Er nimmt das irgendwie ziemlich locker. Bei seiner Konstruktion leitet
er das Regenwasser von einer Dachhälfte erstmal quer durch den Keller
und sammelt es in zwei dieser handelsüblichen Regenwassertonnen. Wenn
diese voll sind geht's dann per Überlauf in den Kanal weiter.
Mein Vater hat das ungefähr auch so gemacht, nur habe ich nun nochmal
die Möglichkeit das was von draußen kommt abzustellen. Das war letzten
Winter noch nicht drin. Mal sehen ob ich dann den nächsten dem
Kondenswasser etwas entgegensetzen kann.
>> werden. Ich glaube nicht das die Lösung "aus den Augen aus dem Sinn"
>> da so angebracht ist.
>
>Da ist nix gegen zu machen, außer das Wasser geeignet abzuführen.
>Entweder sorgst du für Luftzug, dass das ständig trocknen kann,
>oder lässt es gezielt abtropfen und stellst was unter.
>Evtl. geht Dämmung, wenn du sie dampf-dicht machen kannst.
Man glaubt das kaum und mein Vater hat bei der Konstruktion von dem
ganzen wohl auch nicht damit gerechnet das es so extrem wird.
Wenn der Schnee schmelzt und das eiskalte Tauwasser kommt in die
Wassertanks dann bekommt man bestimmt einen Eimer mit Kondenswasser
voll. Ich dachte schon es wäre was undicht.
Es war halt einfacher die Behälter im Keller unterzubringen, als
draußen dafür ein riesen-Erdloch zu graben.
mfg
Heiko
in de.rec.heimwerken Heiko Demel <HDe...@t-online.de> wrote:
> >Jo, in meiner alten Wohnung pflegte der Obermieter Sommers
> >sein Bier in die Badewanne zu stellen und das Wasser schwach
> >laufen zu lassen, bei mir lief das Kondenswasser an der Steigleitung
> >runter...
> Wenn das Wasser, was von draußen kommt, dann erst richtig kalt ist
> dann kann man einen Eimer unterstellen.
Leider läuft so eine Steigleitung senkrecht nach oben, da ist
"unterstellen" schwierig...:-)
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Wenn du eine Strecke zu gehen hast, sieh 90 Prozent als die Hälfte an!
(japan. Sprichwort)
>
> Leider läuft so eine Steigleitung senkrecht nach oben, da ist
> "unterstellen" schwierig...:-)
Nicht besonders schön und vielleicht auch keine Dauerlösung aber
brauchbar:
Binde ein Tuch rund ums Rohr (wie eine Krawatte) und hänge das freie
Ende in den Kübel.
--
Viele Grüße aus Wien
Martin
> Ein Bekannter hat sich's einfach gemacht, Holzkiste mit Dämmwolle um's
> Rohr und fertig. Aber die Dämmwolle wird doch dann wohl auch feucht
> werden. Ich glaube nicht das die Lösung "aus den Augen aus dem Sinn"
> da so angebracht ist.
Ich hab's früher bei meinen Eltern erlebt, wie die Rohre im Sommer
feucht wurden. Deshalb habe ich beim Bau unseres Hauses gleich sämliche
Kaltwasser-Rohre genauso isoliert, wie die Warmwasser-Rohre. Daß die
Isolierung evtl. feucht wird, fürchte ich nicht. Ich habe die übliche
Schalen-Isolierung, die an den Stellen, wo die Teile aufeinanderstoßen,
mit Klebeband überklebt wird. Die Luftzufuhr zwischen Rohr und
Isolierung ist minimal, allenfalls an offenen Enden der Isolierung
könnte sich feuchte Luft niederschlagen. Das trocknet dann aber auch
wieder.
Auf der anderen Seite haben wir einen staubtrockenen Keller, so daß ich
nicht sagen kann, ob das bei Euch funktionieren würde.
CU,
Christian
> Wenn der Schnee schmelzt und das eiskalte Tauwasser kommt in die
> Wassertanks dann bekommt man bestimmt einen Eimer mit Kondenswasser
> voll. Ich dachte schon es waere was undicht.
Wie waer's, wenn Du unter dem Rohr eine Rinne (z.B. Dachrinne) montierst,
welche das Kondenswasser auffaengt?!
ciao, Dirk
--
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in de.rec.heimwerken Martin Hlustik <hlu...@spengler.at> wrote:
> Gernot Zander schrieb:
> > Leider läuft so eine Steigleitung senkrecht nach oben, da ist
> > "unterstellen" schwierig...:-)
> Nicht besonders schön und vielleicht auch keine Dauerlösung aber
> brauchbar:
> Binde ein Tuch rund ums Rohr (wie eine Krawatte) und hänge das freie
> Ende in den Kübel.
Ich habe das Problem beim Umzug ins Dachgeschoss sozusagen
mit dem Bade ausgeschüttet...:-)
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Wenn ein Professor etwas im Fernsehen erklärt und die Leute verstehen
ihn nicht, ist der Professor schuld. Wenn ein Professor etwas erklärt,
und die Studenten verstehen ihn nicht, sind die Studenten schuld.
Dr. Ebel, URANIA Berlin, 13. 9. 91
Na ich beschreibe am besten mal näher wie das hier aufgebaut ist damit
man sich eher ein Bild machen kann.
Vom Regenfallrohr geht ein Abzweig in den Keller, der etwa in der
Mitte der Wand reinkommt. Die Leitung läuft dann mit leichtem Gefälle
in PE-Behälter. Diese Leitung ist ein 50mm Handelsübliches Abflußrohr.
Ich weis jetzt nicht ob man da eine passende Isolierung dafür bekommen
kann. Für Heizungskupferrohre gibt es ja ettliche fertige
Dämmschläuche zum drüberziehen.
Evtl. könnte ich das auch so machen wie ein Bekannter und eine Kiste
mit Dämmaterial drumherum bauen. Schlimmer ist es schon wenn der
Wasserbehälter anfängt Kondeswasser zu sammeln. Den zu isolieren
dürfte aber etwas schwieriger werden.
Vielleicht ist es doch sinnvoller wenn ich es vermeide das kaltes
Wasser vom Dach gesammelt wird. Oder mir mal Gedanken mache das ganze
doch nach draußen zu verlegen.
--
mfg
Heiko
> Letzten Winter, wo so viel Tauwasser das Dach runter kam, haben die
> Zuleitungsrohre zu dem Sammeltank durch das eiskalte Wasser so
> geschwitzt das sich am Boden schon Wasser angesammelt hatte. Und
> selbst die Wassertanks waren außen klatschnaß.
> Es ist zwar jetzt kein Keller in dem was besonderes aufgehoben wird,
> aber das Klima ist doch nicht so angenehm, vor allem das Wasser auf
> dem Beton stört mich.
da hilft nur ordentliches Isolieren.
ich empfehle dir entweder Armaflex ,dieses muss ganz dicht verklebt werden.
als kleber kannst du patex benutzen.
oder aber Alukaschierte Mineralwolle die mit Rödeldraht auf die leitung
montiert wird.
anschliessend alle nähte mit AluKlebeband (ziehmlich teuer, rolle so um die
100,- >)
abkleben.
die schwitzwasserbildung kommt daher:
die das rohr umgebende luft hat eine relativ hohe luftfeuchtigkeit. das
wasserrohr wird
bei durchlauf kälter, die umgebende luft zieht sich zusammen und die
feuchtigkeit schlägt sich
von vorher gasförmig als nun flüssig auf dem rohr ab.Also möglichst
luftdicht isolieren.
ciao klaus
MfG
Werner
>
> ciao klaus
>
>
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Hallo Heiko,
[. . . ]
> Vom Regenfallrohr geht ein Abzweig in den Keller, der etwa in der
> Mitte der Wand reinkommt. Die Leitung läuft dann mit leichtem Gefälle
> in PE-Behälter. Diese Leitung ist ein 50mm Handelsübliches Abflußrohr.
> Ich weis jetzt nicht ob man da eine passende Isolierung dafür bekommen
> kann.
Für diese Rohr gibt es Isolierhülsen zum Drüberschieben; ich habe
jedenfalls für 80mm welche beim Heizungsfachhandel bestellen können.
[. . . ]
> Vielleicht ist es doch sinnvoller wenn ich es vermeide das kaltes
> Wasser vom Dach gesammelt wird. Oder mir mal Gedanken mache das ganze
> doch nach draußen zu verlegen.
Das würde ich Dir auch vorschlagen, falls Du das Problem an den Wurzeln
packen willst, denn den Behälter zu isolieren ist doch ein ziemlicher
Aufwand.
Natürlich kostet ein Minibagger auch ganz schön........
> Vom Regenfallrohr geht ein Abzweig in den Keller, der etwa in der
> Mitte der Wand reinkommt. Die Leitung laeuft dann mit leichtem Gefaelle
> in PE-Behaelter. Diese Leitung ist ein 50mm Handelsuebliches Abflussrohr.
Wie gesagt, einfach noch 'ne Rinne druntersetzen. Duerfte billiger sein,
als die komplette Leitung (richtig) zu isolieren.