wie schneidet Ihr rechte Winkel mit der HKS wenn ihr grössere
Werkstücke habt und keinen passend grossen Winkel? so richtig grose
Zimmermannswinkel die auch noch genau sind sind nämlich richtig teuer,
wegen ein paar Schnitten wollte ich mir keinen kaufen. Gibts
irgendeinen Trick? Irgend etwas was man dafür Missbrauchen kann?
> Irgend etwas was man dafür Missbrauchen kann?
Den Satz des Pythagoras?
Besonders praktisch mit 3,4,5 und deren Vielfachen.
Zumindest zum Prüfen der (Span-)platte aus dem Baumarkt auf Winkligkeit
ist das ein schneller Weg. An der Kante kann man dann bequem die Säge
entlangführen.
--
Gruß Thomas
Pythagoras, schon mal gehört?, kam glaube ich, so in der dritten Klasse ;-)
Wenn Du ein Dreieck, z.B. aus Schnur machst mit Kantenlänge 3m 4m 5m
dann ist der Winkel zwischen der 3 und 4m Seite immer ein exakt rechter
Winkel!
Das ganze geht mit beliebigen Vielfachen bz. Teilern also auch 30, 40 50
cm oder 90,120,150 cm usw.
Damit kannst Du beliebig große rechte Winkel bis in den Kilometerbereich
basteln ;-)
Ciao
Stefan
> Gibts
> irgendeinen Trick? Irgend etwas was man dafür Missbrauchen kann?
Den Satz des Pythagoras (a^2 x b^2 = c^2 -> zwischen a und b liegt
dann immer ein rechter Winkel.
Praktischerweise ist das bei a=3, b=4 und c=5 Einheiten der Fall:
Lässt sich leicht merken.
Ob du nun Latten von 3 und 4 Lichtjahren oder 3 und 4 Mikrometer
Länge nimmst und sie so auf dem Werkstück anlegst, dass sie sich an
einem Ende berühren und die anderen Enden 5 Lichtjahre oder 5 Mikro-
meter auseinanderliegen: Sie bilden immer einen rechten Winkel.
Du kannst das ganze auch mit einem Zirkel, einer Schnur, oder jedem
beliebigen anderen Hilfsmittel improvisieren.
Gruß
Jochen
Nöööö - meine Kidds sind jetzt in der 7. Klasse und kennen den
Bruder "Pythagoras" noch nicht!!!
Du kannst entweder mit einer phytagoräischen Knotenschnur arbeiten (so
haben es schon die Ägypter mit Ihren Pyramiden gemacht, ohne Pythagorass
zu kennen.), Du kannst aber auch einen rechten Winkel konstruieren, nru
mit Zirkel.
Dazu nimmst Du einen Zirkel, damit schlägst Du links und rechts vom
gemessenen Punkt eine Markierung (am Brettrand) an. Jetzt schlägst Du um
diese beiden Punkte zwei Kreise (gleichen Radius). Die Gerade durch den
ursprüngliche Punkt und den Schnittpunkt der beiden Kreise bildt jetzt
einen rechten Winkel zur Geraden durch die Mittelpunkte der beiden Kreise.
Fertig....
(hier auch mit Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Lot_%28Mathematik%29)
(ach ja, Du weisst, als Zirkel kann man auch eine Schnitt und zwei Nägel
(Reisszirkel), bzw. eine Schnur, einen Bleistift und einen Nagel nehmen)
Michael
Ach deshalb sind deine Sachen immer so krumm. ;-)
SCNR
Gerd
Ok, die mathematische Methode wurde Dir ja eingehend gezeigt. An sich
braucht man dafuer nur Massband und Taschenrechner.
Eine "Western Methode": Platte senkrecht an die Wand stellen, Bierkiste
oder sonstwas davor damit sie nicht umfaellt. Keil an einer Ecke soweit
unterschieben bis die Wasserwaage anzeigt dass die Oberkante waagerecht
ist. Dann mit Senkblei die gewuenschte Vertikale markieren und mit
Schiene einen Strich als Leitlinie fuer die Sage ziehen. Geht auch mit
der Wasserwaage wenn das so eine Luxusvariante mit Vertikalanzeige ist :-)
--
Gruesse, Joerg
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> Ach deshalb sind deine Sachen immer so krumm. ;-)
Oops...., oder, neineinein! Halt:
Da ist die Krümmung der Raumzeit berücksichtigt! ;-)
Gruß
Jochen
praktische Ableitung: die Diagonale eines Quadrats
ist Wurzel2, also etwa1,414 mal so lang wie dessen Kanten.
Rechtecke kann man auch einfach durch Messen der Diagonalen prüfen.
Wie immer gehört ein wenig Erfahrung dazu, ab welcher Abweichung der
Fehler für den Zweck zu groß ist. Der Schlosser hält sich im
Zweifelsfall an die alte "DINmittel" (für alle unter 50 : ISO 2768-
m )
Gruß
ed
>> wie schneidet Ihr rechte Winkel mit der HKS wenn ihr grössere
>> Werkstücke habt und keinen passend grossen Winkel? so richtig grose
>> Zimmermannswinkel die auch noch genau sind sind nämlich richtig teuer,
>> wegen ein paar Schnitten wollte ich mir keinen kaufen. Gibts
>> irgendeinen Trick? Irgend etwas was man dafür Missbrauchen kann?
>
>
> Ok, die mathematische Methode wurde Dir ja eingehend gezeigt. An sich
> braucht man dafuer nur Massband und Taschenrechner.
Taschenrechner? Wozu? ein Längenmaß mit einer 5-tel Teilung reicht aus
(11-tel Teilung für Messung in einem Zug; z.B. Zwölfkotenschnur). Nicht
umsonst wurde ja ausgiebig auf das kleinstmögliche "Pythagoreische
Tripel" als Ansatz hingewiesen.
> Eine "Western Methode": Platte senkrecht an die Wand stellen, Bierkiste
> oder sonstwas davor damit sie nicht umfaellt. Keil an einer Ecke soweit
> unterschieben bis die Wasserwaage anzeigt dass die Oberkante waagerecht
> ist. Dann mit Senkblei die gewuenschte Vertikale markieren und mit
> Schiene einen Strich als Leitlinie fuer die Sage ziehen. Geht auch mit
> der Wasserwaage wenn das so eine Luxusvariante mit Vertikalanzeige ist
> :-)
Oder so *g*
--
MfG Knut
Das ist schon viel zu viel. Man braucht nur 1 Nagel und eine Schnur.
Besser ist es mit einem Bleistift und einer Schnur (und einem Nagel).
Aber auf keinen Fall braucht man ein Massband und schon garnicht einen
Taschenrechner und auch keinesfalls eine Wasserwaage.
Gruß,
Michael
> Joerg schrieb:
>> thommy wrote:
>>
>>>Hallo,
>>>
>>>wie schneidet Ihr rechte Winkel mit der HKS wenn ihr grössere
>>>Werkstücke habt und keinen passend grossen Winkel? so richtig grose
>>>Zimmermannswinkel die auch noch genau sind sind nämlich richtig teuer,
>>>wegen ein paar Schnitten wollte ich mir keinen kaufen. Gibts
>>>irgendeinen Trick? Irgend etwas was man dafür Missbrauchen kann?
>>
>>
>>
>> Ok, die mathematische Methode wurde Dir ja eingehend gezeigt. An sich
>> braucht man dafuer nur Massband und Taschenrechner.
>>
>> [...]
>
> Das ist schon viel zu viel. Man braucht nur 1 Nagel und eine Schnur.
> Besser ist es mit einem Bleistift und einer Schnur (und einem Nagel).
Wenn auf einer Seite der zu errichtenden Lotrechten wenig Platz auf dem
Werkstück ist, wird das aber auch ein rechtes Gefummel mit
Parallelverschiebung oder Kantenverlängerung oder so (Außer man hat eine
5-teilige Knotenschnur zu Nagel und Bleistift. ;-).
Und das, wenn man sowieso anderweitig ein Längenmaßstab benötigt?
"Zollstock", Bleistift, Lineal (Wasserwage, Richtscheit o.ä.) und fertig.
--
MfG Knut
jenseits aller Geometrie kann man jedes festere Papier/Karton mit einer
geraden Kante einfach Kante auf Kante falten und erhält am Knick
automatisch einen rechten Winkel (also ohne Rechnen, Messen und fast ohne
Denken).
Ja, sowas hat hier mal einer gemacht. Und hat wohl an der Schnur zu doll
gezogen, sodass danach fast alle eingeschlagenen Naegel gerade eben
daneben gingen.
Gute Idee. Bei formstabilem Papier braucht man nicht mal eine gerade
Kante. Die kann man sich durch einmaliges Falten leicht selbst erstellen.
Problematisch wird evtl. die Beschaffung hinreichend großer Bögen, wenn
man (wegen der Genauigkeit) große Schenkellängen am rechten Winkel haben
möchte.
--
MfG Knut, der sich grad' mal einen mit mindestens 4A0-Papierbogen auf dem
Abbundplatz herumwuselnden Zimmermann beim Riesenorigami vorstellt. ;-)
Wenn man es nicht kann ist alles ungenau. Und bevor ich ein A4-Blatt in
diesem Zusammenhang für mehr als Notizen machen verwende, greife ich
dann doch lieber zur Winkelschablone (oder eben zum Schnurzirkel, den
ich kann damit umgehen ;-) ).
Ach ja, und wieso Elastizität der Schnur? Es gibt quasi dehnungsfreie
Schnüre für diesen Fall und den Nagel hält man natürlich fest, ich
verstehe also nicht, wie das ungenau wird. Btw. wo liegt deine
Fehlertoleranz für ungenau?
Michael
> Am 30.09.2010 15:42, schrieb Michael König:
....
>>> Bei der Arbeit mit einer Handkreissäge für den rechten Winkel ist so
>>> ziemlich alles präziser als die Methode mit Nagel und Schnur.
>>>
>> Und damit jemand nicht *links* und rechts* verwechselt würde ich
>> *Rechten* Winkel groß schreiben :-)
Da hier aber nicht die Sitzordnung in einem Parlament und auch nicht
rechts als Gegenteil von links, sondern recht im Sinne von richtig
gemeint ist, wird "rechter" (richtiger) bei rechter Winkel i.Allg. klein
geschrieben. ;-)
--
MfG Knut
Alternative zur Pythagoras-Methode:
Senkrechte errichten
Mit ein bisschen Strippe (besser: kleine Kette) oder Latten und zwo
Nägeln - und 'nem Bleistift - kriegst Du das schon hin.
Man muss eben einen Zirkel "imitieren".
Alte Gärtnermethode, das.
Genau der ist mit "rechter Winkel" gemeint. Nämlich der (richtige)
Winkel, welcher zu seinem Nebenwinkel Kongruent ist. Wenn du einen ganz
bestimmten rechten Winkel meinst, den du z.B. persönlich kennst, darfst
du ihn auch vorne groß schreiben. ;-)
Aber mal im Ernst:
http://rechtschreibrat.ids-mannheim.de/download/regeln2006.pdf
--> Teil 1, Abschnitt D: Groß- und Kleinschreibung
Hier finden sich dir derzeit u.a. für Deutschland verbindlichen Regeln,
soweit es das hierzulande überhaupt gibt. In den allermeisten Bereichen
des täglichen Lebens gibt es, soweit ich weiß, bezüglich einer gültigen
Rechtschreibung hierzulande keinerlei verbindliche Regeln, welche eine
ganz bestimmt Rechtschreibung zwingend vorgeben.
--
MfG Knut
>
> Ok, die mathematische Methode wurde Dir ja eingehend gezeigt. An sich
> braucht man dafuer nur Massband und Taschenrechner.
>
> Eine "Western Methode": Platte senkrecht an die Wand stellen, Bierkiste
Bierkiste?
Habt Ihr sowas?
Show pix!
Kenne bei Euch nur die (meistens) light 0,33l (immerhin keine gallons)
Fläschsken in Papier gezwängt...
Gruß
Jens
> Gute Idee. Bei formstabilem Papier braucht man nicht mal eine gerade
> Kante. Die kann man sich durch einmaliges Falten leicht selbst erstellen.
> Problematisch wird evtl. die Beschaffung hinreichend großer Bögen, wenn
> man (wegen der Genauigkeit) große Schenkellängen am rechten Winkel haben
> möchte.
Verdammt...
und ich dachte schon, ich wäre der Einzige, der in seiner Werkstatt mehr
nachdenkt als arbeitet...
Gruß
Jens
Also bei uns enthalten die Flaschen 12 Fluessigunzen, nix metrisch.
Manchmal 16 fl-oz. Gibt es im 20er oder 24er Pack. Ok, ist ein Karton,
aber wenn man zwei davon stapelt haelt das recht passabel. Falls nicht
gibt es allerdings eine Sauerei :-)