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Klebeetiketten entfernen

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Walt Gallus

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May 14, 2012, 9:32:41 AM5/14/12
to
Guten Tag

An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
und möglichst spurlos entfernen?

Dank und Gruss

Walt Gallus

MaWin

unread,
May 14, 2012, 9:37:11 AM5/14/12
to
"Walt Gallus" <_nonspam_w...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:jor1k4$udo$1...@news.albasani.net...
>
> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte, verwitterte
> Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten und möglichst
> spurlos entfernen?


Abziehen ?

--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Detlef Wirsing

unread,
May 14, 2012, 9:53:51 AM5/14/12
to
Walt Gallus schrieb:

>An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
>verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
>und möglichst spurlos entfernen?

Aufkleber haben oft einen besonders hartnäckigen Klebstoff, der sich
z.B. mit Spiritus nicht ablösen läßt. Ich würde es zuerst mir
Pflanzenöl versuchen. Das klappt sehr oft und schadet auf jeden Fall
nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Heiko Schlichting

unread,
May 14, 2012, 10:14:55 AM5/14/12
to
Walt Gallus <_nonspam_w...@gmx.net> wrote:
> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
> und möglichst spurlos entfernen?

Kann man erahnen, aus welchem Material der Aufkleber besteht? Wenn es
Papier ist, könnte man mit Spiritus oder Isopropanol rangehen. Ich selbst
würde es mit "Solvent 50 Super" von Kontakt Chemie (CRC) machen, aber wenn
man kein chronischer Aufkleberentferner ist, lohnt sich dafür die
Anschaffung nicht (in der "Super"-Variante kosten 200 ml ca. 7 EUR), auch
wenn das wesentlich wirksamer als die üblichen Hausmittel ist.

Wenn die Oberfläche aus Kunststoff ist, lohnt es sich meist, die oberste
Schicht (Folie) abzuziehen und den Rest wie oben zu behandeln. Besteht der
Aufkleber ganz aus Kunststoff, kann man in meist "einfach so" abziehen und
muss nur die Klebereste mit einem alkoholischen Lösungsmittel beseitigen.

Bei Briefkästen aus Edelstahl muss man aufpassen, dass man nicht durch
mechanisches Verreiben von winzigen Mengen an Sand/Dreck Kratzer erzeugt,
wie ich selbst feststellen musste. Einen Briefkasten aus Aluminium hatte
ich bislang nicht, aber ich vermute, dass es da ähnlich ist.

Heiko

Heiko Schlichting

unread,
May 14, 2012, 10:16:01 AM5/14/12
to
Walt Gallus <_nonspam_w...@gmx.net> wrote:
> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
> und möglichst spurlos entfernen?

Kann man erahnen, aus welchem Material der Aufkleber besteht? Wenn es
Papier ist, könnte man mit Spiritus oder Isopropanol rangehen. Ich selbst
würde es mit "Solvent 50 Super" von Kontakt Chemie (CRC) machen, aber wenn
man kein chronischer Aufkleberentferner ist, lohnt sich dafür die
Anschaffung nicht (in der "Super"-Variante kosten 200 ml ca. 7 EUR), auch
wenn das wesentlich wirksamer als die üblichen Hausmittel ist.

Wenn die Oberfläche aus Kunststoff ist, lohnt es sich meist, die oberste
Schicht (Folie) abzuziehen und den Rest wie oben zu behandeln. Besteht der
Aufkleber ganz aus Kunststoff, kann man ihn meist "einfach so" abziehen und

Sven Bötcher

unread,
May 14, 2012, 10:21:22 AM5/14/12
to
Am 14.05.2012 15:53, schrieb Detlef Wirsing:
> Walt Gallus schrieb:
>
>> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
>> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
>> und möglichst spurlos entfernen?
>
> Aufkleber haben oft einen besonders hartnäckigen Klebstoff, der sich
> z.B. mit Spiritus nicht ablösen läßt.

Richtig. Unter Spiritus verhärtet der erst recht.


> Ich würde es zuerst mir
> Pflanzenöl versuchen. Das klappt sehr oft und schadet auf jeden Fall
> nicht.

Irgendeine Fruchtsäure soll da angeblich auch gehen. Von Uhu gibt es
speziellen Etikettenlöser.

Bye
Sven

Marte Schwarz

unread,
May 14, 2012, 10:36:13 AM5/14/12
to
Hi Walt,

> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
> und möglichst spurlos entfernen?

Feuerzeugbenzin und Teebaumöl sind regelrechte Wunderwirker un Bezug auf
Aufkleber.

Marte

Detlef Wirsing

unread,
May 14, 2012, 10:47:49 AM5/14/12
to
Sven Bötcher schrieb:

[...]
>Irgendeine Fruchtsäure soll da angeblich auch gehen. Von Uhu gibt es
>speziellen Etikettenlöser.

Wir hatten früher "auf der Arbeit" einen Etikettenlöser in der
Sprayflasche. Der stank tierisch nach künstlichem Orangenaroma und
funktionierte prächtig. Allerdings löste er manche Lacke gleich mit
ab. Deshalb würde ich erst normales Pflanzenöl testen. Das hat ja
jeder im Haus. Mit Spezialentfernern kann man es hinterher immer noch
probieren.

Georg Wieser

unread,
May 14, 2012, 11:10:40 AM5/14/12
to
Blechschere, da siehst Du absolut nichts mehr von den Aufklebern.

Falls Du wider Erwarten konventionell vorgehen willst bedenke, das Alu
könnte ich ausserhalb der Kleber bereits massiv verfärbt haben.
Oder auch unter den Klebern.

Immer blöd sowas.

Ansonsten. Föhn, Öl, Benzin, Seifenwasser in der Reihenfolge.

Georg Wieser

unread,
May 14, 2012, 11:13:05 AM5/14/12
to
Billig-Autobenzin und normales Sonnenblumenöl hat die gleiche Wirkung
ist nur um Potenzen billiger ;-)

Die Reihenfolge ist übrigens andersrum. Mit Öl starten, wenns klappt
gut, dann mit Benzin abwaschen. Wenn nicht kann man es immer noch mit
dem Sprit versuchen.

Jens Fittig

unread,
May 14, 2012, 11:39:27 AM5/14/12
to

MaWin schrieb:

> "Walt Gallus" <_nonspam_w...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:jor1k4$udo$1...@news.albasani.net...
> >
> > An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte, verwitterte
> > Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten und möglichst
> > spurlos entfernen?
>
>
> Abziehen ?

Das von dir mal wieder eine saudumme Antwort kommt ist ja normal!
Geht's noch?


Jens Fittig

unread,
May 14, 2012, 11:40:34 AM5/14/12
to

Walt Gallus schrieb:

> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
> und möglichst spurlos entfernen?

Von Kontakt gibt es einen Etikettenlöserspray. Riecht nach Zitrone.
Und löst so ziemlich alles ab.

Harald Klotz

unread,
May 14, 2012, 11:08:47 AM5/14/12
to
Walt Gallus schrieb:
> Guten Tag
>
> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre
> alte, verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie
> lassen sie sich am besten und möglichst spurlos entfernen?

Die meisten Kleber lassen sich mit Feuerzeugbenzin
nachhaltig zerstören.
Evtl. mehrfach auftragen und wirken lassen und nicht
ungeduldig sofort versuchen abzkratzen.

Grüße Harald

Wolfgang Kynast

unread,
May 14, 2012, 1:15:40 PM5/14/12
to
On Mon, 14 May 2012 15:32:41 +0200, Walt Gallus
<_nonspam_w...@gmx.net> wrote:

>An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
>verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
>und möglichst spurlos entfernen?

Ich habe gute Erfahrungen mit Oranex HT gemacht. Hilft selbst bei
jahrelang von der Sonne eingebrannten Kleberresten auf Kunststoff-
Fensterrahmen.

--
Gruß,
Wolfgang
http://www.wolfgang-kynast.de
Mails bitte nur an ReplyTo, From wird nicht gelesen!

gUnther nanonüm

unread,
May 14, 2012, 5:31:09 PM5/14/12
to

"Detlef Wirsing" <detlef....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:em52r754euhf67hoi...@4ax.com...

> Wir hatten früher "auf der Arbeit" einen Etikettenlöser in der
> Sprayflasche. Der stank tierisch nach künstlichem Orangenaroma und
> funktionierte prächtig. Allerdings löste er manche Lacke gleich mit

Hi,
Orangen-Odex, bekannt aus dere Hobbythek :-)

--
mfg,
gUnther


Gundolf Birkel

unread,
May 14, 2012, 6:32:20 PM5/14/12
to
Hallo,

Habe beste Erfahrungen mit dem Kleberestentferner von Mellerud
(Baumarkt) gemacht.
Alternativ neues Etikett mit dem alten Text drüberkleben. Der ist doch
zeitlos aktuell.

Gruß, Gundolf


Michael Landenberger

unread,
May 14, 2012, 6:38:48 PM5/14/12
to
Am 14.05.2012 15:53, schrieb Detlef Wirsing:

> Aufkleber haben oft einen besonders hartnäckigen Klebstoff, der sich
> z.B. mit Spiritus nicht ablösen läßt.

Da sich die Aufkleber offenbar auf einem Aluminium-Untergrund befinden,
kann man beim Lösungsmittel auch zu härterem Stoff greifen. Ich würde es
einfach mal mit Reinigungsbenzin versuchen und, wenn das nicht
funktioniert, mich schrittweise zu Aceton und/oder Nitroverdünnung
vorarbeiten. Mir ist noch kein Aufkleber begegnet, der einem dieser
Lösungsmittel standgehalten hätte.

Probleme hat man nur, wenn der Untergrund selbst nicht
lösemittelbeständig ist und man die "scharfen Sachen" daher nicht
einsetzen kann. Das ist aber bei Aluminium nicht der Fall.

Gruß

Michael

Detlef Wirsing

unread,
May 15, 2012, 1:36:45 AM5/15/12
to
gUnther nanonüm schrieb:
Der Orangen"duft" oder das Spray? Das Spray war von Kontakt Chemie,
soweit ich mich erinnere. Der Duft wäre ganz angenehm gewesen, wenn an
es nicht dermaßen übertrieben hätte.

Wolfgang Horejsi

unread,
May 15, 2012, 1:41:14 AM5/15/12
to
"Detlef Wirsing" <detlef....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:2f32r7pjf02grlvu2...@4ax.com...
> Aufkleber haben oft einen besonders hartnäckigen Klebstoff, der sich
> z.B. mit Spiritus nicht ablösen läßt.

Ich glaube, es gibt nicht einen Aufkleber, der mit Spiritus gelöst wird, mit
Waschbenzin klappt das hingegen sehr oft. Lappen mit Benzin tränken und
drauf legen, 15 Minuten liegen lassen. Falls liegen lassen wegen vertikaler
Bauart nicht funktioniert, halt mit Gummiband (oder Klebeband?) fixieren.
Spritus löst dagegen wunderbar die Tinte des Edding.
--

Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Olaf S.

unread,
May 15, 2012, 3:59:19 AM5/15/12
to
Am 14.05.2012 15:32, schrieb Walt Gallus:
> Guten Tag
>
> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
> und möglichst spurlos entfernen?
>
Mach die mit einem Fön heiß und ziehe die dann ab.
Ich mache das immer bei den MS-Lizenzen, die auf Rechnern und Notebooks
kleben und sonst nicht abzubekommen sind.


mfg
Olaf


Uwe St?ckel

unread,
May 15, 2012, 4:11:52 AM5/15/12
to
"Olaf S." <the...@gmx.de> wrote:

>Ich mache das immer bei den MS-Lizenzen, die auf Rechnern und Notebooks
>kleben und sonst nicht abzubekommen sind.

Läuft der Rechner dann stabiler?
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Heiko Schlichting

unread,
May 15, 2012, 6:33:57 AM5/15/12
to
Wolfgang Horejsi <zuh...@horejsi.de> wrote:
> Ich glaube, es gibt nicht einen Aufkleber, der mit Spiritus gelöst wird,
> [...]

Aufkleber nicht, aber Klebstoff sehr wohl. Und je nach Beschaffenheit der
Oberfläche (Papier, Kunststoff, dünne Folie auf Träger etc) kann es
genügen, den Klebstoff abzulösen. Bei den Klebstoffen gibt es
wasserlösliche (nicht im Aussenbereich), alkohollösliche und welche, die
man nur mit anderen organischen Lösungsmitteln (Benzin, Azeton etc.)
entfernen kann. Eine pauschale Empfehlung ist daher nicht so einfach, denn
obwohl sehr hartnäckiger Klebstoff mit Aceton prima zu entfernen ist (nur
geeignet, wenn der Untergrund nicht empfindlich ist), läßt sich
wasserlöslicher Klebstoff durch Azeton nicht beeindrucken - durch ein
feuchtes Schwammtuch aber schon.

Bei einem Aufkleber im Aussenbereich können wir wasserlöslichen Klebstoff
aber wohl ausschliessen.

Heiko

Olaf S.

unread,
May 15, 2012, 7:22:55 AM5/15/12
to
Am 15.05.2012 10:11, schrieb Uwe St?ckel:
> "Olaf S."<the...@gmx.de> wrote:
>
>> Ich mache das immer bei den MS-Lizenzen, die auf Rechnern und Notebooks
>> kleben und sonst nicht abzubekommen sind.
>
> Läuft der Rechner dann stabiler?
Sicher :-)

Aber so kann ich die Lizenzen verkaufen.

Message has been deleted

Sven Bötcher

unread,
May 15, 2012, 8:03:36 AM5/15/12
to
Das Uhu-Zeugs roch AFAIR auch ziemlich fruchtig. Vielleicht sind ja
bestimmte Fruchtsäuren- oder öle tatsächlich als Lösemittel geeignet.

Bye
Sven

Eduard Heimann

unread,
May 15, 2012, 12:05:41 PM5/15/12
to
Hallo!
a) sog. Tonerverdichter, gibt es als Spray, Flasche ...
b) "Solvent" Spray von Kontakt-Chemie, CRC Industries Deutschland
c) in Baumärkten habe ich auch schon andere Hersteller/Abfüller von
Ettiketten-Lösern gesehen.
d) Terpentin(ersatz) müsste es eigentlich auch tun.
Da der Kleber schon alt und hart ist, muss man ein getränktes Taschentuch mit
Alufolie für einige Zeit darüberkleben...

Hoffe das hilft soweit.
--
Eduard Heimann, Hörmannsdorf 9, D-94104 Tittling
Tel: 08504 955249 Fax: 08504 955248
Mail mailto:ehei...@pe-fittinge.de Web: http://www.pe-fittinge.de
Eine Haustüre ohne Schloß ist wie eMail ohne http://www.GNUPG.de
GPG key ID: 0xB542BD21 http://www.keyserver.de

Heiko Schlichting

unread,
May 15, 2012, 2:04:28 PM5/15/12
to
Nein, sind sie nicht. Die Bestandteile, die hier für den "fruchtigen"
Geruch sorgen, sind Ketone und Ester. Die fruchtige Note ist dabei nicht
beabsichtigt und man sollte daraus nicht schliessen, dass das Stoffe
natürlichen Ursprungs sind oder dass es keine Gesundheitsgefährung¹ gibt.

¹ Siehe http://www.crcind.com/csp/web/msds.csp?document=BDS000817_4_0_&idx=1871827

Heiko

Sven Bötcher

unread,
May 15, 2012, 2:39:27 PM5/15/12
to
Aber aus der Artikelbeschreibung "aus natürlichen Orangenterpenen"
könnte man das schließen:
https://www.preisroboter.de/n/orangenterpene+index%3Aall.html
Oder sind das Solvent 50 und Solvent 50 Super zwei grundsätzlich
verschiedene Produkte? Sieht ja fast so aus:
https://www.buerklin.com/default.asp?kwd=Sprays-Solvent-50-Super-Typ-80609&event=ShowDvNr%28L643600%29&l=d



Bye
Sven

Harald Klotz

unread,
May 15, 2012, 2:37:32 PM5/15/12
to
Michael Landenberger schrieb:

> Da sich die Aufkleber offenbar auf einem
> Aluminium-Untergrund befinden, kann man beim
> Lösungsmittel auch zu härterem Stoff greifen. Ich würde
> es einfach mal mit Reinigungsbenzin versuchen und, wenn
> das nicht funktioniert, mich schrittweise zu Aceton
> und/oder Nitroverdünnung vorarbeiten. Mir ist noch kein
> Aufkleber begegnet, der einem dieser Lösungsmittel
> standgehalten hätte.

Bei mir steht immer eine Flasche gewögbliches
Feuerzeugbenzin parat.
Dem hat noch kein Etikett standgehalten.
Eklik sind Kunststoffbeschichtete, weil das Benzin nur
seitlich eindringen kann, das braucht dann mehrere
Behandlungen.
Das dürften andere Lösungsmittel aber das gleiche Problem
haben, es sei denn sie lösen alles auf.
Aceton, wird auch als Nagellackentferner verkauft, kann man
auch nehmen, allerdings wird das kritisch wenn man
Kunststoffuntergründe hat.

Grüße Harald

Annette Branner

unread,
May 15, 2012, 3:49:20 PM5/15/12
to
Am 15.05.2012 07:36, schrieb Detlef Wirsing:

> Der Orangen"duft" oder das Spray? Das Spray war von Kontakt Chemie,
> soweit ich mich erinnere. Der Duft wäre ganz angenehm gewesen, wenn an
> es nicht dermaßen übertrieben hätte.

Man hat nicht besonders übertrieben. Das ist echtes natürliches (nicht
naturidentisches) Orangenöl, was Du da riechst. Und es ist nicht da, um
gut zu duften, sondern die Terpene sind für die Reinigungswirkung
entscheidend. Das Zeug findet sich in vielen Etikettenentfernern, weil
es a) hervorragend funzt (z. B. besser als IPA) und b) nicht wie viele
andere organische Lösemittel die Oberflächen von z.B. vielen
Kunststoffen angreift.

LG
Netti
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Walt Gallus

unread,
May 16, 2012, 12:50:57 AM5/16/12
to
Am 14.05.2012 15:32, schrieb Walt Gallus:

> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
> und möglichst spurlos entfernen?

Es ist Zeit, mich für eure ebenso zahl- wie hilfreichen Tipps und Tricks
ganz herzlich zu bedanken. Jetzt geht es ans Umsetzen, beginnend - wie
empfohlen - mit den harmlosen und, falls erforderlich, allmählich
steigernd zu den schärferen Mitteln. Sicherlich ist Geduld angesagt.

Gruss

Walt Gallus

Hans-Jürgen Meyer

unread,
May 16, 2012, 2:23:22 AM5/16/12
to
Am 14.05.2012 15:32, schrieb Walt Gallus:
> Guten Tag
>
> An unseren Aluminiumbriefkasten befinden sich viele Jahre alte,
> verwitterte Kleber "Bitte keine Werbung". Wie lassen sie sich am besten
> und möglichst spurlos entfernen?
>

http://www.metaflux.de/produkte/p01/75_17.html#

Damit habe ich bislang jeden Aufkleber entfernt.

Hans-Jürgen

Dorothee Hermann

unread,
May 16, 2012, 4:58:55 AM5/16/12
to
Aus Erfahrung (es hat gedauert und manchmal "im besonderen Licht)
sieht man noch Schatten) kann ich Dir zu Geduld, "Öl" und vor allem
(ganz wichtig bei Alu!) der *Nichtverwendung* von irgendwelchen
Microfaserläppchen (so prima sie auch sonst sind) raten!

Den ersten Versuch an einer Schmalseite sieht man immer noch ...


Dorothee
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Dorothee Hermann

unread,
May 17, 2012, 5:29:25 AM5/17/12
to
Am 17.05.2012 00:00, schrieb Martin Gerdes:
>> Aus Erfahrung (es hat gedauert und manchmal "im besonderen Licht)
>> sieht man noch Schatten) kann ich Dir zu Geduld, "Öl" und vor allem
>> (ganz wichtig bei Alu!) der *Nichtverwendung* von irgendwelchen
>> Microfaserläppchen (so prima sie auch sonst sind) raten!

>> Den ersten Versuch an einer Schmalseite sieht man immer noch ...

> Welches spezielle Problem mit Mikrofasertuch auf Alu gab es denn da?

Mein allererstes Microfasertuch war ein spezielles, teures, wie man das
so macht ;-)
Ich habe dieses Tuch an verschiedenen Materialien (und keine anderen
Mittel außer Wasser) verwendet, und trotzdem sah man "gegen die Sonne"
dann an der Stelle ganz feine "Streifen" ("Kratzer" will ich das nicht
nennen) an der (sehr teuren) Dunstabzugshaube. Ich habe z.B. auch die
Innenseite der Tür der Geschirrspülmaschine Miele (Edelstahl) nach dem
Spülvorgang auch damit abgewischt und diese Stellen sieht man noch heute.
Meine heutige (Edelstahl) Dunstabzugshaube behandel ich mit Babyöl
(zum Säubern) und einem Gläsertuch und Vorsicht ;-)

Nein, ich will nicht von Microfaser abraten (es gibt sicher auch größere
Qualitätsunterschiede und auch die verschiedensten "Feinheiten des
Stoffes"), aber man sollte immer an einer unauffälligen Stelle
"probieren" (auf Fernsehschirm, Monitor, "Plexiglas Badezimmerschrank"
einer älteren Kollegin, die sicher zu oft darüber wischte ... ;-) sind
diese Wischspuren z.B. sichtbar).

Dorothee


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Werner Schmidt

unread,
May 19, 2012, 8:35:54 AM5/19/12
to
Hallo Harald Klotz, Du schriebst am 14.05.2012 17:08

> Die meisten Kleber lassen sich mit Feuerzeugbenzin
> nachhaltig zerstören.

manche.

Sehr viele aber sind mit Benzin gar nicht zu beeindrucken.

Davon wiederum lassen sich einige besser mit Isopropylalkohol, andere
besser mit Äthyalkohol (Spiritus) ablösen. Einige andere wiederum
benötigen "härtere" Maßnahmen. Also sowas wie Terpentin, Pinselreiniger,
Universalverdünnung. Nichts für empfindliche Untergründe also.
Etikettenentferner könnte auch was bringen, habe ich aber bislang noch
nie eingesetzt.

> Evtl. mehrfach auftragen und wirken lassen und nicht
> ungeduldig sofort versuchen abzkratzen.

eh klar. Das Lösemittel - welches auch immer - braucht Zeit um das
Papier zu durchfeuchten und in den Kleber zu diffundieren.

Bei Aufklebern aus Kunststoffolie würde ich nach Möglichkeit erst mit
dem Fön arbeiten um den Aufkleber abzukriegen und danach gegebenenfalls
mit Lösemittel gegen eventuelle Klebstoffreste vorgehen.

Gruß
Werner
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