In der Anleitung vom Meistercraft ist dann tatsächlich (u.a.)
Gipsspachtel erwähnt!
Bei Bosch steht unter "Bestimmungsgemäßer Gebrauch" (u.a.) nur
"Spachtelmasse".
In älteren Threads hier konnte ich immer wieder lesen, daß Leute mit so
einem Gerät z.B. ihre Gipsplatten schleifen.
Übrigens funktionierte die Kombination aus dem Billiggerät, dem
Gitterleinen und einem Werkstattsauger gerade perfekt. Ich hätte
eigentlich keine Staubmaske gebraucht.
Mich würde nun interessieren
a. wie gefährlich ist der Gipsstaub denn nun tatsächlich für die
Gerätelebensdauer und
b. kann man mir (bei dem Bosch) in der Garantiezeit deshalb einen nicht
bestimmungsgemäßen Gebrauch unterstellen?
BTW: Als ich mit dem Bosch auch noch ein paar rauhe Putzgrate geglättet
habe hat er beim Anlaufen schon so merkwürdige Geräusche gemacht ...
Bedankt
Frank
"Frank Jäger" <su00...@access.uni-dortmund.de> schrieb:
[Werkzeugkauf Live]
> Mich würde nun interessieren
> a. wie gefährlich ist der Gipsstaub denn nun tatsächlich für die
> Gerätelebensdauer und
Ich bin keine Werkzeugkennerin, habe aber jahrelang Gipsbauprodukte
entwickelt und die Bauleute anwendungstechnisch betreut. Was ich da so
mitbekommen habe, ist Gips tatsächlich schlecht für die Lebensdauer der
Schwingschleifer. Selbst einige Geräte die im gewerblichen Bereich
eingesetzt wurden, mochten Gips nicht. Was das genau ist, das so
verschleissend wirkt, weiß ich nicht (mehr).
Es ist auch nicht so, dass die Geräte den Gips nicht vertragen, sondern
eben "nur" ziemlich schnell verschleissen. Wie viele Betriebsstunden das
im einzelnen sind, kann Dir vielleicht einer der anderen aus eigener
Erfahrung sagen.
> b. kann man mir (bei dem Bosch) in der Garantiezeit deshalb einen nicht
> bestimmungsgemäßen Gebrauch unterstellen?
Wenn da "Spachtelmasse" steht, aber nicht "nicht für Gips"? Nein, dann
wohl nicht, aber IANAL. Die Frage ist, wieviele Betriebsstunden
überhaupt garantiert werden. Es handelt sich ja um Verschleiß ...?
> BTW: Als ich mit dem Bosch auch noch ein paar rauhe Putzgrate geglättet
> habe hat er beim Anlaufen schon so merkwürdige Geräusche gemacht ...
Oh ohhhhh. :-))
Andrea
[zu Schwingschleifern und Gips]
> Was das genau ist, das so
> verschleissend wirkt, weiß ich nicht (mehr).
> Es ist auch nicht so, dass die Geräte den Gips nicht vertragen, sondern
> eben "nur" ziemlich schnell verschleissen.
Anhydrit, die härteste Komponente in Gipsbaustoffen (abgesehen von
diversen Verunreinigungen je nach Abbaugebiet), hat eine Härte von
3,5 bis 4 nach Mohs. Reicht das schon aus?
Mir fehlen Vergleichswerte für andere zu schleifende Materialien.
Ich weiß auch nicht, welche Bauteile in den Geräten überhaupt als erstes
(gipsbedingt) ihren Dienst versagen.
Andrea
"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9ag02j.3...@svbuc.de...
> Wenn da "Spachtelmasse" steht, aber nicht "nicht für Gips"? Nein, dann
> wohl nicht, aber IANAL. Die Frage ist, wieviele Betriebsstunden
> überhaupt garantiert werden. Es handelt sich ja um Verschleiß ...?
Ein MHD in Form von Betriebsstunden gibt hier wohl kein Hersteller an
(gibt es ja teilweise bei Computerperipherie ). Die vertrauen (beim
Heimwerker IMHO) wohl eher auf den sporadischen Einsatz, die Feinheit
der Garantieformulierung und die Ergebnisse der Versicherungsarithmetik
bei der Risikoabsicherung ...;-(
Dann gibt es bemi Bosch noch die Klausel "Schäden, die auf natürliche
Abnützung, (...) bleiben von der Garantie ausgeschlossen." Damit läßt
sich ja praktisch jeder Defekt abwiegeln, der nicht sofort
augenscheinlich außen am Gerät zu sehen ist (z.B. Kabel abgerissen).
Und nach 1 Stunde Gipsspachtel und keine 10 Minuten Putz hat der Bosch
schon seine "natürliche Abnützung" erreicht?
Da müssen sich die Markenhersteller ja nicht wundern, wenn die Leute zu
dem absoluten Billigwerkzeug greifen und die Wegwerfmentalität auch hier
Fuß fast. Für den "einen" (ich brauch 2!) Adapter zahl ich schon 12,50
DM! Da hab ich schon den halben "Meister-Craft" bezahlt ...
Mir liegt weder diese Wegwerfmentalität noch bewußte Garantie-Abzocke
(wenn mein Bohrhammer z.B. heiß wird leide ich immer mit und schieb dann
Pausen ein - trotz 10-Jahre Garantie), aber den unbedarften
Hobby-Heimwerker ohne langjährige Baustellenerfahrung in diese
"Gips-falle" tappen zu lassen finde ich nicht o.k., oder deutlicher:
unseriös. Da gehört dann - wenn schon kein deutlicher Ausschluß -
zumindest ein Hinweis in die Anleitung, etwa der Art "(Gips-)spachtel
oder solcher mit mineralischen Anteilen erhöht stark den Verschleiß".
Aber die ausführlichen Anleitungen mit Tips und Pflegehinweisen werden
langsam selten ...
Den Verkäufer sprach ich wg. Bosch auch auf das Fehlen von Ausschluß
hin. Der: "Stellen sie sich vor, jemand massiert sich damit die Beine
und
trennt sie sich dann ab. Diese Anwendung hätte dann auch ausgeschlossen
werden müssen ..."
Hilfe!!!
Frank
> Anhydrit, die haerteste Komponente in Gipsbaustoffen (abgesehen von
> diversen Verunreinigungen je nach Abbaugebiet), hat eine Haerte von
> 3,5 bis 4 nach Mohs. Reicht das schon aus?
> Mir fehlen Vergleichswerte fuer andere zu schleifende Materialien.
> Ich weiss auch nicht, welche Bauteile in den Geraeten ueberhaupt als erstes
> (gipsbedingt) ihren Dienst versagen.
Ich glaube nicht, dass es um die Komponentenhaerte beim Abtrag geht,
sondern eher um die Feinstaeubigkeit bzw. Agressivitaet des Staubes, da
wohl als allererstes die Lager leiden. Dem Rest (wie z.B. dem Gehaeuse)
wird's wohl ziemlich egal sein...
ciao, Dirk
--
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Hallo Frank!
Auch ich hatte viele Gipskartonwaende in meinem Einfamilienhaus mittels
Schwingschleifer malerfertig gemacht. Anfangs kaufte ich mir auch ein
Billiggeraet (Hofer-Aldi), nach kurzer Zeit funktionierte dieses Ding aber
nicht mehr so richtig, meine Hand schwing und das Schleifpapier blieb ruhig
am Gips - oder so halt ;-), auch der Ein-Aus-Taster blieb staubbedingt
stecken.
Darauf gab ich etwas mehr Geld aus und kaufte eine gruene Bosch und alles
ging super...
Ich hatte allerdings nie Staub abgesaugt (husthust) obwohl dies beide Geräte
konnten, allerdings den Bosch manchmal mit Pressluft ausgeblasen, das Ding
funktioniert noch immer wie neu nur angreifen mag ich es nicht weil es so
staubig ist ;-)
Horst
Kann das mit der Korrosion zu tun haben? Wenn das Werkzeug, mit dem Gips
verarbeitet wurde, nicht sorgfältigst gereinigt wurde, kann man ja zusehen wie es
rostet. Auch die Schrauben für GK-Platten sind ja extra beschichtet. Normale Spax
gammeln weg wie nix.
Jörg
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
"Frank Jäger" <su00...@access.uni-dortmund.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9ag5np$h2d$1...@nx6.HRZ.Uni-Dortmund.DE...
[snip]
ich finde den Thread sehr interessant, da ich nächste Woche auch so 1
Etage Gipsfugen zu schleifen habe. Dieses Teil von Bosch hatte mich auch
gereizt, aber mir war die (wie bei Dir zu lesen berechtigte) Gefahr zu
groß, dass die Werbung mal wieder nur die halbe Wahrheit ist. Allerdings
muss ich sagen, dass ich mit dem Service der Firma Bosch sehr zu frieden
bin. An Deiner Stelle würde ich mich mal direkt an den Bosch-Service
wenden, ich könnte mir vorstellen, dass die sich bemühen werden, bei
einer berechtigten Reklamation den Kunden irgenwie zufrieden zu stellen.
MfG
To*dessenBoschAkkuschraubertrotzquälenderrutschkupplungimmernochfunktion
iert*mi
Thomas.We...@gmx.de
Für Gipsfugen und -kartonplatten ist das beste die Giraffe von Flex. Da
sitzt der Motor 1,5m von der Wand weg und geschliffen wird mit Gitter
und Absaugung. Wenn Du kannst, frag mal im Werkzeugverleih oder bei
einem Maler/Trockenbauer. Ich hab das Ding ca. 1 Jahr und werde mir bald
eine 2. dazukaufen. In dem Jahr haben wir ca. 38000m² Gipskartonplatten
geschliffen (Fermacell, Rigips und Cape-Marine-Board). Null Probleme und
Ausfälle.
HTH
Horst
PS: Der Link http://www.flex-tools.de/prod/right.php3?group=77
"Thomas Weisenstein" <Thomas.We...@gmx.de> schrieb:
> ich finde den Thread sehr interessant, da ich nächste Woche auch so 1
> Etage Gipsfugen zu schleifen habe. Dieses Teil von Bosch hatte mich auch
> gereizt, aber mir war die (wie bei Dir zu lesen berechtigte) Gefahr zu
> groß, dass die Werbung mal wieder nur die halbe Wahrheit ist.
Ich habe mal nach "schwingschleifer AND gips" gesucht und bin auf eine
Äußerung eines Bosch-Mitarbeiters in einem Diskussionsforum gestossen:
(Quoting dem Usenet angepasst ;)
,---- [ http://f18.parsimony.net/forum32583/messages/154.htm ]
| Subject: Welcher Schwingschleifer für Gips?
|
| Walter Laubengaier (Bosch Elektrowerkzeuge) am 03. Juli 2000:
|
| > Martina Götz am 03. Juli 2000:
|
| >> Wir brauchen einen guten Schwingschleifer, um Gipsfugen
| >> abzuschleifen. Welcher ist da geeignet? Es soltle möglich
| >> sein, auch anderes Schleifpapier einzuspannen.
|
| > Gips zu schleifen ist eine der kritischsten Anwendungen,
| > die man einem Schwingschleifer zumutet. Gips ist zwar auf
| > der einen Seite ein sehr weicher Werkstoff, auf der anderen
| > Seite jedoch extrem abrasiv, also verschleissend. Es gibt auf
| > dem Elektrowerkzeugmarkt wirklich nur einige wenige Geräte, die
| > dieser Beanspruchung über eine lange Zeit hinweg standhalten.
| > Unsere relativ neuen gewerblichen Schwingschleifer GSS 230 und
| > GSS 280 gehören dazu.
| > Heimwerkerschwingschleifer gleich welchen Fabrikates verschleissen
| > bei dieser ausgeprägten Beanspruchung innerhalb kürzester Zeit.
| > Es lohnt sich also für Deinen Anwendungsfall nicht, auf diese
| > Geräte zurückzugreifen. Spendier in diesem Fall ein paar Mark mehr
| > und kaufe ein Gerät, das auch für diesen Anwendungsfall konzipiert
| > ist. Es lohnt sich wirklich.
`----
Andrea
"Thomas Weisenstein" <Thomas.We...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9aho9k$8p5$1...@olaf.komtel.net...
> Etage Gipsfugen zu schleifen habe. Dieses Teil von Bosch hatte mich
auch
> gereizt, aber mir war die (wie bei Dir zu lesen berechtigte) Gefahr zu
> groß, dass die Werbung mal wieder nur die halbe Wahrheit ist.
Allerdings
Dann sag ich Dir gleich noch einen Mangel an dem ("Topmodell") 240 AE:
Die hintere Schleifblattkleme bleibt nicht wie die vordere bei
Neueinspannung von Schleifpapier (das Klettpapier ist deutlich teurer
und schwieriger zu bekommen) oben. Es ist total schwierig da hinten das
Papier einzuklemmen ... es sei denn Du hast drei Hände ;-) Gerade weil
da auch der tolle Absaugstutzen noch drüber sitzt ...
Bei einem anderen Gerät im Laden war das ebenfalls so. Die Klemme vorne
schnappt dagegen einwandfrei hoch.
> muss ich sagen, dass ich mit dem Service der Firma Bosch sehr zu
frieden
> bin. An Deiner Stelle würde ich mich mal direkt an den Bosch-Service
> wenden, ich könnte mir vorstellen, dass die sich bemühen werden, bei
> einer berechtigten Reklamation den Kunden irgenwie zufrieden zu
stellen.
Noch läuft er ja. Die Geräusche waren wohl nur vom Sand aus dem Putz,
der dann rausgeblasen wurde. Werde ich auch nie wieder machen. Kommt mir
aber sehr billig vor, wenn da gleich alles angesaugte Material mit der
Mechanik innigen Kontakt bekommt.
Wenn ich mal zu komm, werde ich das Ding aufschrauben und reinigen,
allein schon aus Neugierde. Ich hoffe ich verlier nicht schon dadurch
die Garantie!?
Greetz
Frank
"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9ag2a8.3...@svbuc.de...
> Anhydrit, die härteste Komponente in Gipsbaustoffen (abgesehen von
> diversen Verunreinigungen je nach Abbaugebiet), hat eine Härte von
> 3,5 bis 4 nach Mohs. Reicht das schon aus?
> Mir fehlen Vergleichswerte für andere zu schleifende Materialien.
Außer der unbestimmten Angabe "Spachtelmasse" bezieht sich der
bestimmungsgemäße Gebrauch beim Bosch nur auf "Holz, Spachtelmasse und
lackierte Oberflächen."
O.k. da gibt es doch diesen Rostschutz-lack (Hammerit?) mit Glasfasern
drinn, evtl. toppen die ja noch Anhydrit ...
Aber ansonsten dürfte alles andere wohl deutlich weicher sein.
>
> Ich weiß auch nicht, welche Bauteile in den Geräten überhaupt als
erstes
> (gipsbedingt) ihren Dienst versagen.
Im Prinzip schleust das Ding doch jede Menge Staub über eine Abluftkanal
durch sich hindurch und hat keinen Filter (innen), weil der ja
naturgemäß sonst den Arbeitsfortschritt hemmen bis unmöglich machen
würde ...
... sonst müßte ja ein (Werkstatt-)Staubsauger bei Gipsstaub auch
schneller verschleißen.
Hoffentlich sagt jetzt keiner ja ...
Greetz
Fra*jetzt mit jede Menge Respekt vor Gipsstaub*nk
"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9ai0gb.3...@svbuc.de...
Toll, so verdienen die wenigstens auch an dem Heimwerker, der so ein
Teil vielleicht 1 mal im Leben (in dieser Qualität) wirklich braucht
:-((
Mal was anderes: Warum steht das dann nicht auf den Geräten drauf ? Ich
glaube, so langsam muss ich meine Hohe Meinung von Bosch etwas
revidieren... Na ja, die wollen hat auch Profit machen.
Danke für die Info
Tomi
Thomas.We...@gmx.de
P.S.: OT: Andrea, Du kennst Dich doch bestimmt mit Holzfarben etwas aus
? :-)) -> Mein Posting BSH(Fichte)+Anstrich=Buche?
"Frank Jäger" <su00...@access.uni-dortmund.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9aj28b$6vs$2...@nx6.HRZ.Uni-Dortmund.DE...
[snip]
> Wenn ich mal zu komm, werde ich das Ding aufschrauben und reinigen,
> allein schon aus Neugierde. Ich hoffe ich verlier nicht schon dadurch
> die Garantie!?
>
> Greetz
> Frank
>
ich denke, damit verlierst Du in jedem Fall den Garantieanspruch. Steht
aber denke ich mal bei der Bedienungsanleitung.
Meine Frau hatte gestern die ersten Schleifversuche mit einem Meta** -
Schwingschleifer, den ich mir von einem Nachbarn ausgeliehen habe. Ich
muss sagen, sie war echt begeistert. Das Teil hat einen Staubfangbeutel,
der nach ca. 2 Stunden schleifen noch nicht voll war. Es hat zwar immer
noch gestaubt und wir hatten aus Gesundheitsgründen Masken auf, aber wir
konnten uns wenigstens noch sehen :-) Nee, im Ernst: Der geschliffene
Raum war am Boden gerade mal so mit einer ganz dünnen weissen Schicht
bedeckt. Ich sage aber auch dazu, dass wir durch gründliches Spachteln
so viel gar nicht zu schleifen haben, aber man geht dann doch über jede
Fuge mal drüber.
Na ja, ich hoffe jedenfalls, dass ich das Teil nächste woche noch mal
bekomme. Am Samstag probieren wir mal Schwiegervater´s
A**i-Schwingschleifer aus, dann kann man mal vergleichen.
Ach so, beim Schleifen mit Handklotz hat´s wesentlich mehr gestaubt.
MfG
Tomi
Thomas.We...@gmx.de
"Thomas Weisenstein" <Thomas.We...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9ajv5p$3a6$2...@olaf.komtel.net...
> ich denke, damit verlierst Du in jedem Fall den Garantieanspruch.
> Steht
> aber denke ich mal bei der Bedienungsanleitung.
Die habe ich gerade geflissentlich studiert, adaptiert und reflektiert
und ...
keinen derartigen Hinweis gefunden. Man muß das Gerät im
Beanstandungsfall nur "unzerlegt" vorlegen/einschicken.
Kein Problem: I.d.R. krieg ich alles wieder zusamen, manchmal sogar
besser als
vorher - ich finde oft überflüssige Teile ...;-)
Aber ich hoffe, es reicht ein minimal-invasiv operativ-chirurgischer
Eingriff und der kleine grüne Hausgenosse ist von seiner Staublunge
befreit ...
Dafür habe ich aber was anderes gefunden, womit Bosch vor Gericht wohl
schlechte Karten hätte:
Da werden unter dem Untertitel "Schleifblatt wechseln" 3 Typen
vorgestellt. U.a. das "black Stone" - Schleifblatt "Schwarz" ,
"zur Bearbeitung extrem harter Materialien wie Stein, Marmor, Granit,
Keramik oder Glas."
... das kann jetzt Andrea bezüglich Mohs kommentieren. :-) ,
... und gibt auch noch viel Stoff zur Erörterung des "artgerechten"
Einsatzes so eines Schwingschleifers.
> Meine Frau hatte gestern die ersten Schleifversuche mit einem Meta** -
> Schwingschleifer, den ich mir von einem Nachbarn ausgeliehen habe. Ich
> bekomme. Am Samstag probieren wir mal Schwiegervater´s
> A**i-Schwingschleifer aus, dann kann man mal vergleichen.
Ich nehme an, Du hast dich vorher informiert, daß Nachbar und
Schwiegervater keine Ahnung vom Usenet haben ...
... und möchtest später bei denen bestimmt noch öfter was ausleihen?
"bg"
Gruß
Frank
> Dafür habe ich aber was anderes gefunden, womit Bosch vor Gericht wohl
> schlechte Karten hätte:
> Da werden unter dem Untertitel "Schleifblatt wechseln" 3 Typen
> vorgestellt. U.a. das "black Stone" - Schleifblatt "Schwarz" ,
> "zur Bearbeitung extrem harter Materialien wie Stein, Marmor, Granit,
> Keramik oder Glas."
>
> ... das kann jetzt Andrea bezüglich Mohs kommentieren. :-) ,
Inwiefern?
Stein <-- undefiniert; welcher Stein? =:-|
Marmor <-- Mohs Härte 3
Granit <-- Härte 6 bis 7
Keramik <-- undefiniert (was verstehen die unter Keramik?)
Glas <-- Härte 6 bis 7
Den Marmor als "extrem hart" zu bezeichnen - nun ja. Der ist eher weich.
Zur Keramik: Falls sich das auf Fliesen bezieht ... Wandfliesen müssen
mindestens Mohshärte 3 und Bodenfliesen 5 aufweisen. Genaueres weiß ich
nicht aus dem Kopf, aber so als Anhaltspunkt sei es genannt. Technische
Keramik hat auch mal die Härte 9 - so etwas wird gerne als Schleifmittel
verwendet. :-)))
Andrea
>Die habe ich gerade geflissentlich studiert, adaptiert und reflektiert
>und ...
>keinen derartigen Hinweis gefunden. Man muß das Gerät im
>Beanstandungsfall nur "unzerlegt" vorlegen/einschicken.
Und manchmal bekommt man die dafür zerlegt zurück.
So passiert bei Festo, die einen Garantiefall (übrigens
ungerechtfertigterweise) zurückgewiesen haben, und die Stichsäge in
Teilen zurückgeschickt haben.
Thomas Prufer
"Joerg Kummetz" <jo...@kummetz.org> schrieb im Newsbeitrag
news:3acc61ea$1...@netnews.web.de...
> >> a. wie gefährlich ist der Gipsstaub denn nun tatsächlich für die
> >> Gerätelebensdauer und
> Kann das mit der Korrosion zu tun haben? Wenn das Werkzeug, mit dem
Gips
> verarbeitet wurde, nicht sorgfältigst gereinigt wurde, kann man ja
zusehen wie es
> rostet. Auch die Schrauben für GK-Platten sind ja extra beschichtet.
Normale Spax
> gammeln weg wie nix.
Das glaube ich mittlerweile (ergänzend zur Kombination Feinheit +
Abrasivität des Staubes) auch, denn ich lese gerade (im Zusammenhang mit
Schrauben), daß sich verzinktes Eisen nicht mit Gips verträgt und die
für Gipsplatten eingesetzten Schnellbauschrauben genau deshalb
phosphatiert werden.
Da muß ich aber mal ganz schnell den (die) Schwingschleifer aussaugen
...
Gruß
Frank