ich hatte mal eine Frage zu einem Streifboden gestellt, aber leider
keine Antwort bekommen.
Mittlerweile hat sich das Problem gelöst, der Streifboden ist fertig.
(Ich baue ein altes Haus um)
Nun soll aber auf das Holz und den Lehm da im Boden eine Betonschicht
drauf, als Unterlage für den eigentlichen Estrich.
Daß ich hier Schaumbeton nehmen muß ist klar (sehr leicht).
FRAGE: Was muß unter den Beton? Also zwischen Lehm und Beton?
Reicht hier Ölpapier oder muß es eine Kunststoffolie sein?
Wenn ja wie dick?
Ölpapier habe ich noch zu Hause. Dies würde ich aus Kostengründen
bevorzugen. Breite ca. 1 m . Muß ich die Nähte dann verkleben?
Hoffe doch sehr, daß das jemand schon mal gemacht hat und mir hier
weiterhelfen kann.
Grüße Armin.
Viele Grüße
Thoralf
--
Thoralf Winkler mailto:Win...@ET.Uni-Magdeburg.de
Neue Straße 8
39218 Schönebeck
Tel. 03928/402196
> Der Beton dient in erster Linie als "Ausgleichssch=FCttung".
> Haupt=FCberlegung ist jedoch, genug Masse zur Trittschall- und
> Sprachschalld=E4mmung zu haben. Der Beton stabilisiert nebenbei noch di=
e
> Holzbalken, die sehr mitschwingen wenn man drauf l=E4uft.
> =
> Das hei=DFt, ohne Beton, einfach mit Holzdielen wie fr=FCher, w=FCrden =
die
> Gl=E4ser im Schrank klirren, wenn man auf dem Boden l=E4uft.(Schwingung=
)
> Dies ist mir zu =E4tzend.
Unser Haus ist auch aus dem Jahre 1938, und die Decken sind identisch
aufgebaut. Ich habe jetzt in zwei Stockwerken nach derselben Methode
einen neuen Fu=DFboden verlegt:
1. Mit leichter Daemm- und Ausgleichsschuettmasse (sind entweder kleine
wei=DFe Kuegelchen oder laengliche schwarze Fasern, an die Markennamen
kann ich mich leider nicht mehr erinnern) bis Balkenhoehe auffuellen.
2. Span-Verlegeplatten, 22mm dick, darueberlegen und mit ca. 1000 :-)
Schrauben an den Balken festmachen; zusaetzlich noch die Nut und
Feder-Verbindungen verleimen.
Das haelt bei mir inzwischen 8 Jahre ohne zu knarren.
Tschues,
Juergen
Wenn Du die Schrauben der Spanplatten direkt in die Balken getrieben
hast, dann überträgt sich ja der Trittschall prima.
Wie siehts denn damit aus?
Das Haus ist von 1938.
Ein Streifboden besteht aus einer Holzbalkendecke (oder Boden, je nach
Blickrichtung und Standpunkt, etwa in der Mitte der Balken sind Bretter
eingelegt, auf diesen ist eine Lehmschicht von ca. 4 cm aufgebracht.
Jetzt schauen die Holzbalken auf dem Fußboden nur noch ca. 2-4 cm raus.
------ ------
| |__________| |
| |_Lehm_____|Holz|.......
|----| |----|
>
> AL> Nun soll aber auf das Holz und den Lehm da im Boden eine
> AL> Betonschicht drauf, als Unterlage für den eigentlichen Estrich.
> AL> Daß ich hier Schaumbeton nehmen muß ist klar (sehr leicht).
>
> Das verstehe ich nicht. Wiese muß auf Holz und Lehm Beton drauf?
>
Der Beton dient in erster Linie als "Ausgleichsschüttung".
Hauptüberlegung ist jedoch, genug Masse zur Trittschall- und
Sprachschalldämmung zu haben. Der Beton stabilisiert nebenbei noch die
Holzbalken, die sehr mitschwingen wenn man drauf läuft.
Das heißt, ohne Beton, einfach mit Holzdielen wie früher, würden die
Gläser im Schrank klirren, wenn man auf dem Boden läuft.(Schwingung)
Dies ist mir zu ätzend.
Jetzt geht´s darum, was muß unter den Beton? Reicht Ölpapier?
> Gruß
> DeZett
Gruß zurück
A.Lienhard
Offenburg/Baden
> Hallo Armin,
Hallo Thoralf
> hast Du die Tragfähigkeit der Decke berechnet? (und Wie?)
Ich habe die tragfähigkeit der Decke nicht berechnet.
> Würde mich mal interessieren, was solche Decken aushalten (müssen)?
Ich hatte das Glück, daß ein alter Zimmermann mir die Pläne zum Umbau
gemacht hat.
Der hat sich die Balken einfach angeschaut, und das war´s.
Nein, nicht alles; er hat noch gesagt, daß es Gas- oder Schaumbeton sein
muß, bietet nicht jede Firma an, ist um ein vielfaches leichter und
deshalb geeignet.
Zuerst wird das obere Stockwerk gegossen, circa 1 cm über die
Balkenoberseite drüber, damit auch eine glatte Fläche entsteht. Brauche
circa 5-6 Kubikmeter für das obere Stockwerk.
Damit die Decke oder Boden nicht duchhängt, wird von unten mit
Universalstützen jedes Zimmer abgefangen. Sobald der Beton trocken ist,
trägt er die Last selbst.
(Man sollte nicht glauben, was Holz alles aushält)
Danach Rohre für Heizung, Wasser und _nochmal_ 5-6 cm Estrich (ja, soll
halten hat er gesagt)
> Ich habe selber ein altes Haus mit Holzbalkendecken.
> Als Fußbodenneuaufbau habe ich in einige Räumen jetzt Fermacell-Trocken-
> estrich auf die Dielen aufgebracht.
Das werde ich unterm Dach machen. Gute Erfahrungen??
Ich habe das Problem, daß das Haus irgendwann mal in 2 Wohneinheiten
unterteilt wurde, und nu im Bad zum Beispiel ein aus Beton gegossener
Boden ist, der aber höher als die anderen Zimmer ist, usw...
> Befürchtest Du nicht, daß der Beton reißen könnte, immerhin wirst
> Du wohl nur eine dünne Schicht ohne Bewehrung aufbringen?
Falls er trotz abstützen reißen sollte, es kommt ja noch was drüber.
(Estrich)
Ich bin trotz allen Befürchtungen noch guter Hoffnung, daß es klappen
könnte.
Im Wohnzimmer übrigens, mußte ich die alten Balken rechts und links mit
jeweils einem 5 cm starken "Bälkchen" verstärken.
Tschüss
Armin L.
Offenburg/Baden
Trittau, 19.11.97
Moin moin Juergen,
JG> 1. Mit leichter Daemm- und Ausgleichsschuettmasse (sind entweder
JG> kleine weiße Kuegelchen oder laengliche schwarze Fasern, an die
JG> Markennamen kann ich mich leider nicht mehr erinnern) bis
JG> Balkenhoehe auffuellen.
Kügelchen: PORAVER (aus Altglas, IMO sehr energieaufwendige Herstellung),
PERLITE (mineralisches Material), ...
Ich habe zum Auffüllen bis zur Balkenoberkante Strohleichtlehm benutzt
(während der trocknet, wachsen einem nette grüne Halme entgegen :-) ).
JG> 2. Span-Verlegeplatten, 22mm dick,
JG> darueberlegen und mit ca. 1000 :-) Schrauben an den Balken
JG> festmachen; zusaetzlich noch die Nut und Feder-Verbindungen
JG> verleimen.
Bei mir 28mm-Dielen, gekeilt, sichtbar schräg genagelt. Vorher
Kokosfilzstreifen auf die Balken getackert.
JG> Das haelt bei mir inzwischen 8 Jahre ohne zu knarren.
Bei mir auch, liegen 1A.
Gruß
DeZett
--
--------------------------------------------------
Detlef Ziemann, 22946 Trittau (Schläfrig-Holzbein)
--------------------------------------------------
Trittau, 19.11.97
Moin moin Armin,
AL> ------ ------
AL> | |__________| |
AL> | |_Lehm_____|Holz|.......
AL> |----| |----|
Danke, mein Haus hat also auch einen Streifboden.
AL> Jetzt geht's darum, was muß unter den Beton? Reicht Ölpapier?
IMO ja. Aber achte drauf, daß der Beton von Holz wegbleibt!
TW> Als Fußbodenneuaufbau habe ich in einige Räumen jetzt Fermacell-Trocken-
TW> estrich auf die Dielen aufgebracht.
Auch ich habe Trittschall vom ausgebauten Dachgeschoss. Von Fels habe ich
schon Unterlagen zum Fermacell-Trockenestrich bestellt.
Frage: Hat es wirklich gegen Trittschall geholfen ?
--> Gruesse aus meinem kleinen Gartenhaeuschen, Gerd
Hallo Armin, hallo Thoralf,
Ich bin auch gerade dabei meinen Streifenboden freizulegen und neu
aufzubauen. Allerdings habe ich einen modernen Boden mit Betonstreifen
und eingelegten Steinen
Von Trockenestrich habe ich jetzt noch nichts gehört.
Könnt Ihr mir bitte das System erklären?
Muß ich noch einen Trittschall unterlegen?
Was ist mit Wärmedämmung?
Entfällt die Verlegeplatte?
Wäre es möglich eine Fußbodenheizung zu integrieren?
Wo gibt es Infos über Fermacell-Produkte?
Viele Grüsse
Olaf Westermann
FELS-WERKE GmbH
Postfach 9000
D-38637 Goslar
Telefon (05321)703-0
FAX (05321)703-321
Zum Thema Trockenestrich noch ein Firmenname: Linzmeier (Linitherm)
Die bieten Trockenestrichplatten an, die gleichzeitig Wärmedämmend,
Trittschalldämmend und gehfreundlich sind.
Dies sind Spanplatten, darunter gepresste Glas- oder Steinwolle?, die
Ränder gezackt, so daß die Platten in der Isolierung dicht ineinander
greifen.
Fermacell hat sowas aber auch im Programm.
(Nein, ich werde nicht gesponsert)
> Viele Grüsse
> Olaf Westermann
dito,
--
Armin L.
Offenburg/Baden
Zu fällen einen schönen Baum braucht´s eine halbe Stunde kaum;
zu wachsen, bis man ihn bewundert, Mensch bedenk es, ein Jahrhundert.
-Eugen Roth-
Trittau, 24.11.97
Moin moin Gerd,
TW>> Als Fußbodenneuaufbau habe ich in einige Räumen jetzt
TW>> Fermacell-Trocken- estrich auf die Dielen aufgebracht.
GK> Auch ich habe Trittschall vom ausgebauten Dachgeschoss. Von Fels
GK> habe ich schon Unterlagen zum Fermacell-Trockenestrich bestellt.
Kürzlich hörte ich etwas von Trockenestrichplatten, die auf der Unterseite
eine Kokosfaserdämmplatte haben sollen (Styropor gibts ja schon länger).
Weiß jemand näheres darüber?
> > Hallo Armin, hallo Thoralf,
> Auch Hallo von Armin (wo ist Thoralf?)
Hier.
Hägar schrieb:
> > Von Trockenestrich habe ich jetzt noch nichts gehört.
> > Könnt Ihr mir bitte das System erklären?
Kurz gesagt bestehen die Trockenestrich-Elemente aus zwei versetzt
miteinander verklebten Gipsfaserplatten, die im Verbund verlegt
werden. Dicke 20 mm. (2 Schichte mit 10 mm)
> > Muß ich noch einen Trittschall unterlegen?
Gibt es wahlweise auch gleich mit dazu, kann aber auch extra drunter
gelegt werden.
> > Was ist mit Wärmedämmung?
Siehe Trittschall.
> > Entfällt die Verlegeplatte?
Wenn der übrige Untergrund fest ist, z. B. Dielen, Beton, Lehm....,
dann wird ggf. mit Schüttung ein Höhenausgleich vorgenommen.
Darauf dann die Platten und auf diese kannst Du direkt fliesen
oder Bodenbelag kleben.
> > Wäre es möglich eine Fußbodenheizung zu integrieren?
> > Wo gibt es Infos über Fermacell-Produkte?
> Alle Infos zu Fermacell bekommst Du beim Hersteller, die schicken Dir
> massenweise Informationen.
>
> FELS-WERKE GmbH
> Postfach 9000
> D-38637 Goslar
> Telefon (05321)703-0
> FAX (05321)703-321
>
> Zum Thema Trockenestrich noch ein Firmenname: Linzmeier (Linitherm)
>
> Die bieten Trockenestrichplatten an, die gleichzeitig Wärmedämmend,
> Trittschalldämmend und gehfreundlich sind.
> Dies sind Spanplatten, darunter gepresste Glas- oder Steinwolle?, die
> Ränder gezackt, so daß die Platten in der Isolierung dicht ineinander
> greifen.
>
> Fermacell hat sowas aber auch im Programm.
>
Ich habe mal im Netz nachgeschaut, unter
http://www.fels.de/ findest Du was über Fermacell
und weiterhin ist mir noch Knauf bekannt ( http://www.knauf.de ),
die auch Trockenestrich anbieten.
Allerdings bei beiden Anbietern nur dürftige Informationen.
Hallo Olaf !
Bei mir in der Firma wurde ein Trocken-Estrich gelegt, da ein Bereich des
Werkstatt-Gebäudes nur einen Beton-Fußboden hatte. Es wurde eine Folie
ueber den ganzen Beton gelegt. Danach kamen Kugeln, die wie
"Mini-Hydrokultur"
ausgesehen haben drauf. Auf die Geschichte haben sie dann leichte, sehr
schnell
brechende, Platten gelegt, die wie dünne Ytong-Steine ausgesehen haben.
Auf den Kram kamen dann Platten, die den eigentlichen Fußboden darstellten.
Die Fugen wurden verfugt und dann war das Ganze fertig. Im wahrsten Sinne
des Wortes. Es wurde nach 3 Tagen wieder rausgerissen und dann schwimmender
Estrich reingelegt. Ich weiß nicht wieso, aber das Ganze hat Risse
bekommen.
Ich denke mal, daß die beauftragte Firma Mist gebaut hat und der
Trockenestrich
deshalb nichts geworden ist.
Hoffe ich habe geholfen... Gruß Michael
P.S.: Bitte um eine kleine Info, ob die Mail angekommen ist,
da ich noch nie in einer Newsgroup geschrieben habe.
Ich "lerne gerade laufen" auf dem Gebiet...
Thnx.
Viele Gruesse
> Hoffe ich habe geholfen... Gruß Michael
>
> P.S.: Bitte um eine kleine Info, ob die Mail angekommen ist,
> da ich noch nie in einer Newsgroup geschrieben habe.
> Ich "lerne gerade laufen" auf dem Gebiet...
> Thnx.
Männer Ihr seit prima. Danke für die prompte Bedienung. Kann sein, daß
ich Euch wegen diverser Probleme noch öfters belästigen muß, aber ein
Haus Baujahr 1954 komplett renovieren (sanieren?) ist nicht einfach.
Michael Deine Mail ist prima angekommen.
Hear you later
Olaf
Hallo Olaf,
H> Von Trockenestrich habe ich jetzt noch nichts gehört.
H> Könnt Ihr mir bitte das System erklären?
H> Muß ich noch einen Trittschall unterlegen?
H> Was ist mit Wärmedämmung?
H> Entfällt die Verlegeplatte?
H> Wäre es möglich eine Fußbodenheizung zu integrieren?
H> Wo gibt es Infos über Fermacell-Produkte?
Infos über das Fermacell Trockenestrichsystem gibt es bei:
Fels-Werke GmbH
Pf. 9000
38637 Goslar
Tel. habe ich es 2x versucht, die versprachen mir Verlegeanleitung usw.
Aber nach 2 Wochen ist noch nix da, also lieber schriftlich
Für Mutige trotzdem: Tel. 05321-7030