der aktuelle Problemablauf:
ich schalte (egal welches Programm) ein
> die Trommel dreht sich + der Lüfter läuft
> nach ca. 8 Sek. schaltet die Heizung ein
> nach weiteren 3 Sek.(!!!) schaltet die Heizung aber wieder aus und das Kontrolllicht springt von Heizen auf Kühlen um
> dieser Kühl-Zustand ohne Heizung dauert die exakten 9 Minuten am Ende eines jeden Programmes, dann fängt der Trockner zu Piepen an und die Fertig-Kontrolllichter blinken (obwohl die Wäsche natürlich noch feucht ist)
alle Thermofühler und -schalter sind ok und der Ablufttrack ist auch
sauber. Die Pumpe läuft und der Motor dreht sich auch... also,
anscheinend der perfekte Trockner...aber trotzdem heizt er nur
kurz...????????????????????????
Hier meine Bitten:
- hat jemand eine Idee, was das sein könnte?
- weiß jemand, wie der Trockner feststellt, daß die Wäsche noch feucht
bzw. schon trocken ist? (keine Sensoren außen an der Trommel
vorhanden, nur ein Thermofühler in der Trommel)
danke. Thomas Wolf.
>- hat jemand eine Idee, was das sein könnte?
>- weiß jemand, wie der Trockner feststellt, daß die Wäsche noch feucht
>bzw. schon trocken ist? (keine Sensoren außen an der Trommel
>vorhanden, nur ein Thermofühler in der Trommel)
Tach Thomas!
Trockner erfassen in der Regel den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche, in
dem er den Ohmschen Widerstand der Wäsche misst!
Dies wir in der Regel dadurch erziehlt, das die Trommel geteilt ist.
D.h. es gibt eine vordere und eine hintere Trommel. Diese beiden Teile
werden bei der Herstellung so verbunden, dass der elektrische
widerstand zueinander unendlich viel OHM hat! Wenn du jetzt nasse
Wäsche in die Trommel legst, die ja zwangsläufig über beide
Trommelhälften gelegt wird, ist der Widerstand der nassen Wäsche nun
messbar. Wenn man z.B. nun mit einem Ohmmeter über die beiden
Trommelhäften misst, z.B. 500 Ohm. Dann weiss der Trockner die Wäsche
ist noch feucht. Es gilt nun zu finden wo der Trockner bei dir die
Messpunkte hat. Diese Messungen werden in der Regel mit Draht- oder
Kohlebüsten, die an je einer Trommelhälfte schleifen, vollzogen. die
hintere Trommelhälfte wird oft auf Masse gelegt! Bei älteren Trocknern
hat man sich immer darauf verlassen, dass dieses über das hintere
Hauptlager erfolgt. Mann hat aber erkannt, das es dort oft Probleme
gibt, so dass es zweckmäßig ist, die hintere Trommelhälfte zusätzlich
durch eine Kohle oder Drahtbürste zu Erden. Du mußt mal mit dem
Ohmmeter den Widerstand zwischen der hinteren Trommelhälfte und Masse
(Gehäuse) messen! Der Ohmsche Widerstand muß 0 -2 Ohm bertagen. Wenn
er unendlich ist, hast du den Fehler gefunden! Denn hochohmige Wäsche
ist ja trockene Wäsche! *kapische?* Das gleiche gilt für die vordere
Trommel, nur das diese nicht auf Masse gelegt wird, sondern irgend wo
von der Bürste ein kabel in die Elektronik geht.
Gruß Fred
> Trockner erfassen in der Regel den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche, in
> dem er den Ohmschen Widerstand der Wäsche misst!
Hmmm...(laut nachdenk)....wenn ich also (theoretisch) meine Wäsche mit
destilliertem Wasser waschen würde, hätten die gängigen Trockner
Schwierigkeiten, den Feuchtigkeitsgrad zu erkennen, weil die elektrische
Leitfähigkeit des Wassers sehr gering ist, oder?
CU
Uwe
Da Du ja auch noch Reiniger zutust, wären wieder genügend
Verunreinigungen da, um das Wasser leitfähig zu machen.
Grundlegend hat Fred recht. Leider ist es aber im Fall Thomas nicht
der Fall. Ich habe momentan aber auch nicht die genauen Unterlagen um
zu sagen wie es bei diesem ist. Ich vermute, das die
Differenztemperatur zwischen worderem um hinterem Thermostaten
aufschluß über den Trockengrad gibt.
Gruß von Janko
--
Janko C. Hack | ////
(Hausgerätetechniker) | (0 0)
Hassloch (Rheinland-Pfalz) | ·······ooo0····(_)····0ooo·······
ICQ-UIN: 161447103 | · http://www.hackport.de ·
> Da Du ja auch noch Reiniger zutust, wären wieder genügend
> Verunreinigungen da, um das Wasser leitfähig zu machen.
Da war er wieder - der klitzekleine überzeugende Einwand, der meine
Relativitätstheorie zum Einsturz brachte! Der Nobelpreis geht an Dich!
;-)
CU
Uwe
klingt logisch. leider hat unser Trockner keine Abgriffe an der
Trommel und auch laut Schaltplan keine Sensoren, außer eben diesen
einen Temperaturfühler im nicht mitdrehenden Trommelteil... aber wie
schafft es damit dieser Trockner zu erkennen, daß die Wäsche jetzt
"schranktrocken" ist? ein Rätsel
(werd´ aber morgen trotzdem mal zwischen hinten und vorne den R
messen.)
danke für weitere Ideen. Thomas.
>> Tach Thomas!
>>
>> Trockner erfassen in der Regel den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche, in
>> dem er den Ohmschen Widerstand der Wäsche misst!
>klingt logisch. leider hat unser Trockner keine Abgriffe an der
>Trommel und auch laut Schaltplan keine Sensoren, außer eben diesen
>einen Temperaturfühler im nicht mitdrehenden Trommelteil... aber wie
>schafft es damit dieser Trockner zu erkennen, daß die Wäsche jetzt
>"schranktrocken" ist? ein Rätsel
>(werd´ aber morgen trotzdem mal zwischen hinten und vorne den R
>messen.)
>
>danke für weitere Ideen. Thomas.
Hab ich doch geschrieben... Temperaturdifferenz zwischen vorderem und
hinterem Fühler am wahrscheinlichsten...
>thomas-f...@freenet.de (Thomas Wolf) schrieb:
>
>>> Tach Thomas!
>>>
>>> Trockner erfassen in der Regel den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche, in
>>> dem er den Ohmschen Widerstand der Wäsche misst!
>
>>klingt logisch. leider hat unser Trockner keine Abgriffe an der
>>Trommel und auch laut Schaltplan keine Sensoren, außer eben diesen
>>einen Temperaturfühler im nicht mitdrehenden Trommelteil... aber wie
>>schafft es damit dieser Trockner zu erkennen, daß die Wäsche jetzt
>>"schranktrocken" ist? ein Rätsel
>>(werd´ aber morgen trotzdem mal zwischen hinten und vorne den R
>>messen.)
>>
>>danke für weitere Ideen. Thomas.
>
>Hab ich doch geschrieben... Temperaturdifferenz zwischen vorderem und
>hinterem Fühler am wahrscheinlichsten...
Ups :-/
Der hat ja bloß einen :-/
ich werde mich mal schlau machen........
>- weiß jemand, wie der Trockner feststellt, daß die Wäsche noch feucht
>bzw. schon trocken ist? (keine Sensoren außen an der Trommel
>vorhanden, nur ein Thermofühler in der Trommel)
Ich hatte mal einen in der Hand, wo die Leitfähigkeit zwischen den
Rippen in der Trommle und der Trommel selbst zur Feuchtigkeitsmessung
verwendet wurde -- nasse Wäsche leitet, trockene nicht.
Da half die Trommel mit Essigwasser auswischen, was Kalkablagerungen
beseitigen soll. Stand so in der Bedienungsanleitung...
Thomas Prufer
Hallo,
also bei unserem Bauknecht Wäschetrockner ist unter der Einfüllöffnung
(zwischen Flusensieb und Trommel) ein Messfeld, Dort befinden sich zwei
Metallstreifen über die dann der Widerstand gemessen wird. Vielleicht
findest du bei dir was ähnliches.
MfG
Marcel.
[Restfeuchteerkennung Zanker ke2080]
Hallo...
Das Gerät erkennt anhand des Temperaturanstiegs am Thermostaten in den
ersten Minuten wie feucht die Wäsche (etwa) ist und passt dann gleich
die Laufzeit an. Eine "richtige" Restfeuchtemessung gibt es also
nicht...
Es könnten jetzt entweder der Thermostat oder die Elektronik defekt
sein.
Prinzipiell auch die Heizung... Aber Du sagtest ja, das das Gerät
heizen würde....
>a half die Trommel mit Essigwasser auswischen, was Kalkablagerungen
>beseitigen soll. Stand so in der Bedienungsanleitung...
Es handelte sich in dem Fall nicht um Kalk sondern um eingebrannte
Reste vom Weichspüler... Deswegen soll man ja auch kein Weichspüler
verwenden wenn man die Kleidung in den Trockner wirft...
klasse Info.
nun müßte ich also irgendwie testen, ob der Thermowiderstand schnell
genug ansteigt?! schwierig, da der Trockner sowohl bei Kurzschluß, als
auch bei Abklemmen des Fühlers einen Fehler signalisiert.
Im Normalzustand hat dieser Fühler 160 Ohm.
Langsam entwickelt sich die Fehlersuche zu einem Drama:
!!!Gestern nach 10 Tagen und 123 Versuchen hat der Trockner genau 1x
ohne Probleme funktioniert!!!
tja, und jetzt stehen wir wieder da:
Kabelbruch?
Steuerplatine defekt?
(IC kann´s dann eigentlich nicht mehr sein, weil die "immer" oder
"nie" gehen?!)
Stecker lose?
danke für´s weiterhin Miträtseln.
Thomas Wolf.
>klasse Info.
>nun müßte ich also irgendwie testen, ob der Thermowiderstand schnell
>genug ansteigt?! schwierig, da der Trockner sowohl bei Kurzschluß, als
>auch bei Abklemmen des Fühlers einen Fehler signalisiert.
>Im Normalzustand hat dieser Fühler 160 Ohm.
>
>
>Langsam entwickelt sich die Fehlersuche zu einem Drama:
>
>!!!Gestern nach 10 Tagen und 123 Versuchen hat der Trockner genau 1x
>ohne Probleme funktioniert!!!
>
>tja, und jetzt stehen wir wieder da:
>Kabelbruch?
>Steuerplatine defekt?
>(IC kann´s dann eigentlich nicht mehr sein, weil die "immer" oder
>"nie" gehen?!)
>Stecker lose?
>
Nu reinige doch erstmal den Wahlschalter....
hab´ ich auch schon gemacht. ist kein Nockenschalter, sondern ein
Teil, bei dem nach meinen Unterlagen in jeder Schalterposition ein
anderer Widerstandswert an die Steuerplatine weitergegeben wird.
weitere Überlegung:
nachdem das Problem in allen Programmen (auch nur Zeitprogrammen ohne
Trockengradvorgabe) auftritt, kann es doch eigentlich nicht an der
Feuchtigkeitsmessung liegen... aber was dann???
Gruß Thomas.