ich habe eine ca. 190 cm Steinstele (64 kg)
[1], die ich im Garten senkrecht aufstellen möchte.
Zunächst dachte ich, ihn in einen Betonsockel zu stellen. Wieviel cm. müßte
er ca. im Beton stehen, damit er hält?
Damit würde er natürlich um die x cm an Höhe verlieren. Außerdem könnte man
ihn nicht mehr ohne teilweise Zerstörung aus diesem Betonsockel befreien.
Hat jemand noch eine Idee, wie man diesen Stein befestigen kann? Dort wo er
stehen soll, ist z. Zt. Rasen und recht schwerer Boden.
Vielen Dank schon mal für Tips und Anregungen.
Fußnote(n):
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[1] <http://www.peterlederer.de/ng/stele2.jpg>
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Grüße
Peter
Ohne verbindende Bewehreisen wird das nichts Vernuenftiges. Es sei denn du
versenkst sie um >30cm (grob geschaetzt).
>Damit würde er natürlich um die x cm an Höhe verlieren. Außerdem könnte man
>ihn nicht mehr ohne teilweise Zerstörung aus diesem Betonsockel befreien.
>
>Hat jemand noch eine Idee, wie man diesen Stein befestigen kann?
Vom Steinmetz Loch in den Boden bohren lassen und zoelliges Stahlrohr mit
Epoxidharz einkleben. Dann Steinsockel mit eingegossenem Stahldorn bauen und
Steele auf den Dorn stecken.
jue
> Ohne verbindende Bewehreisen wird das nichts Vernuenftiges. Es sei denn du
> versenkst sie um >30cm (grob geschaetzt).
OK, so tief möchte ich den Stein nicht versenken, damit fällt die Variante
aus.
> Vom Steinmetz Loch in den Boden bohren lassen und zoelliges Stahlrohr mit
> Epoxidharz einkleben.
Das ist eine gute Idee. Einen kleinen, aber feinen Steinmetzbetrieb habe
ich hier in der Nähe.
> Dann Steinsockel mit eingegossenem Stahldorn bauen und
> Steele auf den Dorn stecken.
Wie meinst du das mit dem Steinsockel? Ich dachte an eine Betonplatte 40 x
40 cm und 30 - 40 cm tief. Es sollte eigentlich, Wunsch meiner Frau,
hinterher so aussehen, als stehe die Stele auf dem Rasen. Deshalb wollte
ich die Oberkante der Betonplatte wenige Zentimeter unter Bodenniveau enden
lassen, um später noch Erde aufschütten und Rasen sähen zu können. Ist das
machbar?
Vielen Dank für deinen guten Tip, evtl. kannst du mir ja auch noch meine
zwei Anschlußfragen beantworten.
--
Grüße
Peter
> Wie meinst du das mit dem Steinsockel? Ich dachte an eine Betonplatte 40 x
> 40 cm und 30 - 40 cm tief. Es sollte eigentlich, Wunsch meiner Frau,
> hinterher so aussehen, als stehe die Stele auf dem Rasen. Deshalb wollte
> ich die Oberkante der Betonplatte wenige Zentimeter unter Bodenniveau
> enden lassen, um später noch Erde aufschütten und Rasen sähen zu
> können. Ist das machbar?
Das geht. Ich würde das allerdings noch etwas tiefer als 40 cm machen, damit
der Betonklotz nicht aus dem Rasen gehebelt wird wenn sich mal jemand etwas
kräftiger gegen die Stele lehnt.
Gruß
Jochen
> Das geht. Ich würde das allerdings noch etwas tiefer als 40 cm machen, damit
> der Betonklotz nicht aus dem Rasen gehebelt wird wenn sich mal jemand etwas
> kräftiger gegen die Stele lehnt.
OK, dann werde ich es so machen. Danke für deine Einschätzung.
--
Grüße
Peter
Hallo Hans,
> Mach das Fundament 80-90 cm tief, dann ist es frostsicher gegründet.
> Sonst kann es Dir im Extremfall passieren, daß gefrierender Boden das
> Fundament hochdrückt und die Stele umschmeißt.
Ja, darauf habe ich gewartet (und gehofft, es kommt nicht ;-). Da wir hier
in einer Mietwohnung wohnen und alles evtl. zurückbauen müssen, werde ich
dieses Fundament wohl nicht so tief setzen. Ich weiß, dass es Gefahren
birgt, es nicht zu machen, die Temperatur-Erfahrung der letzten Jahre läßt
mich da aber ein bißchen unvorsichtiger sein. Da sich weder Kinder noch
(eigene) Haustiere im Garten tummeln, gehe ich das Risiko einfach mal ein
und mache das Fundament ggf. neu.
Trotzdem Danke für deinen Hinweis.
--
Grüße
Peter
> Ja, darauf habe ich gewartet (und gehofft, es kommt nicht ;-).
Ich war auch schon kurz davor etwas ähnliches zu tippen aber:
anders als bei Mauern die reißen können und ähnlichem steht
ja die Stele im Extremfall zunächst mal einfach nur schräg.
Umfallen könnte sie ja eigentlich erst bei Tauwetter, und dann
ist so ein Betonklötzchen auch schnell wieder gerade eingebuddelt.
Gruß
Jochen
> Ich war auch schon kurz davor etwas ähnliches zu tippen aber:
> anders als bei Mauern die reißen können und ähnlichem steht
> ja die Stele im Extremfall zunächst mal einfach nur schräg.
> Umfallen könnte sie ja eigentlich erst bei Tauwetter, und dann
> ist so ein Betonklötzchen auch schnell wieder gerade eingebuddelt.
:) Danke für die Bestätigung. Noch mehr frostsichere Fundamente als die
beiden in <news:l9jrui56...@peterlederer.de> beschriebenen, möchte ich
bei einen evtl. Auszug nicht ausgraben.
--
Grüße
Peter
>Wie meinst du das mit dem Steinsockel? Ich dachte an eine Betonplatte 40 x
>40 cm und 30 - 40 cm tief.
Warum 40x40? Leih Dir einen Erdbohrer(15cm) und bohre 1m tief.
Oder frag den Steinmetz, wie er seine Grabsteine aufstellt.
--
mfg markus
Die E-Mail Adresse ist gültig,wird aber nicht gelesen.
Sollte ausnahmsweise eine Antwort per E-Mail nötig sein:
vorna...@gmx.de
Der Sockel kann ja durchaus komplett unterirdisch sein, da spricht
ueberhaupt nichts dagegen.
Allerdings wuerde ich ihn deutlich tiefer als nur 30-40cm gruenden. Zum
einen wegen Standsicherheit. Zum anderen wegen Frostsicherheit. Mindestens
60cm, eher noch 80 cm sollten es schon sein. Dafuer brauchst du aber auf der
anderen Seite keine 40x40. 25-30cm Durchmesser sollte mehr als genug sein.
Also anstatt in die Breite eher in die Tiefe gehen.
jue
> Mindestens
> 60cm, eher noch 80 cm sollten es schon sein. Dafuer brauchst du aber auf der
> anderen Seite keine 40x40. 25-30cm Durchmesser sollte mehr als genug sein.
> Also anstatt in die Breite eher in die Tiefe gehen.
Ich habe heute mit einer Freundin telefoniert (warum ist mir das nicht
früher eingefallen), die Steinmetz ist. Sie bestätigte im Grunde all das
von euch gesagte (über die Tiefe des Fundamentes sprachen wir allerdings
nicht). Ich werde es jetzt also so machen, wie hier besprochen (Fundament
20x30x70, Steindübel rein und Loch in Stele). Das einzige, was ich mir wohl
schenken werde ist das mit Epoxidharz eingeklebte Stahlrohr (wofür ist das
gut, wenn der Steindübel, so nannte es meine Freundin, bereits ins gebohrte
Loch paßt? Soll es die Querkräfte verteilen?).
--
Grüße
Peter
Richtig.
jue
> Soll es die Querkräfte verteilen?).
>
> Richtig.
Dann werde ich es, aufgrund des relativ geringen Querschnittes des Steins
einkleben.
Danke nochmals für deine Hilfestellung.
--
Grüße
Peter