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Gartenterrasse / Paletten als Untergrund

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Christoph Zöller

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Jan 31, 2009, 10:47:07 AM1/31/09
to
Liebe Expertengemeinde,

der Frühling naht...., jedenfalls beschäftigt man sich mit den möglichen Veränderungen im
Garten.
Dazu zählt ein Holzdeck im überwiegend beschatteten Teil auf altem gewachsenem Lehmboden
unter einem Walnussbaum (da wächst nix!)
Um der aufwendigen Punkt-Fundamentierung von Bodengerüsten für die Riffelbretter (aus
Douglasie?) zu entgehen, plane ich folgendes - dazu bitte gelbe / rote Karten zeigen:

Größe ca. 6x5
Höhe: 15 cm
Untergrund: Industrie-Paletten auf 5cm Kies als Träger mit 2-3% Gefälle.
Ist meine Annahme richtig, daß es prinzipiell geht? Wir sind nur 2 Personen und belasten
die Terrasse nicht mit Dauergebrauch. Aber halten soll es schon.

Damit möchte ich großen Aufwand vermeiden und uns die Matschpartie im Dauerschatten unter
dem Baum ersparen. Zusätzlich lässt sich das Laub bestens abkehren, was sich für uns aus
Altergründen anbietet - statt 10-15 Säcke im Herbst aufzulesen.

Ich danke allen Experten.
Gruß
Christoph

MaWin

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Jan 31, 2009, 11:54:42 AM1/31/09
to
"Christoph Zöller" <c...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4984726f$0$30229$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

> 5cm Kies als Träger mit 2-3% Gefälle.

Der Kies ist schnell zugesetzt mit Sand, Erdeverwehungen, Blaettern.

> Untergrund: Industrie-Paletten auf

Die sind nicht dauerhaft impraegniert. Sie halten, wenn sie auf feuchtem
Untergrund liegen, ca. 2 Jahre.

> Dazu zählt ein Holzdeck

Warum ?
Weil's gerade in Mode ist ?
Der Ursprung des Decks ist der Strand (der USA).
Weil man nicht staendig den Sand von der Terrasse fegen will (der sich einen
halben Meter hoch auftuermt) hat man einen UNterguend mit Schlitzen, durch
den
der Sand durchrieselt. Auch in Wuestengegenden brauchbar, aber in
Deutschland ?

Das ist doch nur ein Entsorgungskozept fuer Massen schlechten Bankirai
Holzes
der Baumaerkte, die das also kurzerhand zur Mode erklaerten, und seit dem
die
Tropenhoelzer niedergemacht sind, wird alles genommen, was irgendwie Holz
heisst.

Seit dem reissen sich Generationen von Leute Splitter in den Fuss,
rutschen auf glitschigen Planken aus,
streichen/oelen jedes Jahr den Fussboden ihrer Terrasse,
bauen alle 5 Jaher ihre Terrasse neu.

Ein Super Geschaeft, die alten Steinplatten hielten 50 Jahre,
die im Bauernhof gegenueber liegen sicher schon 200 Jahre,
da laesst sich als Baumarkt nichts dran verdienen,
und ausser Fegen haben die Leute keine Arbeit gehabt.
--
Manfred Winterhoff


Jürgen Exner

unread,
Jan 31, 2009, 12:14:54 PM1/31/09
to
Christoph Zöller <c...@arcor.de> wrote:
>Dazu zählt ein Holzdeck im überwiegend beschatteten Teil auf altem gewachsenem Lehmboden
>unter einem Walnussbaum (da wächst nix!)
>Um der aufwendigen Punkt-Fundamentierung von Bodengerüsten für die Riffelbretter (aus
>Douglasie?) zu entgehen, plane ich folgendes - dazu bitte gelbe / rote Karten zeigen:
>
>Größe ca. 6x5
>Höhe: 15 cm
>Untergrund: Industrie-Paletten auf 5cm Kies als Träger mit 2-3% Gefälle.

IMO Pfusch. Paletten sind _wirklich_ nicht als Traggeruest geeignet.

Wenn du keine Punktfundamente giessen willst (was ich durchaus verstehe
und was tatsaechlich unnoetig ist), dann nimm doch wenigstens
entsprechende Fussbloecke aus Beton (sowas in der Art wie z.B.
http://images.lowes.com/product/657298/657298054835.jpg oder
http://images.lowes.com/product/725273/725273051947.jpg). Die kosten
wirklich nicht viel.

Darauf steht meine Terasse seit 25 Jahren. Man kann sie einfach auf den
Mutterboden stellen. Dann musst du aber damit rechnen, dass die
organischen Bestandteile langsam verrotten und der Fussblock ueber die
naechsten Jahre einsinkt. Besser ist es, den Mutterboden abzutragen,
nach Bedarf mit Sand aufzufuellen und zu verdichten, und die Fussbloecke
darauf zu stellen.

jue

Karlhanns Spiegel

unread,
Feb 1, 2009, 4:17:06 AM2/1/09
to
Christoph Zöller schrieb:

> Liebe Expertengemeinde,
>
> der Frühling naht...., jedenfalls beschäftigt man sich mit den möglichen
> Veränderungen im Garten.
> Dazu zählt ein Holzdeck im überwiegend beschatteten Teil auf altem
> gewachsenem Lehmboden unter einem Walnussbaum (da wächst nix!)

bist du da so sicher? Moos, sonstiges dunkelo-nfeuchtliebendes geträüch?

ich habe unseren vormals garstigen Vorgarten letztes Jahr saniert:

den Mutterboden 20cm abgetragen, - anderswo notwendig gebraucht -
darauf eine Schicht Grobsplitt dann eine Unkrautfolie, dann eine dicke
Schicht Waschkies - eine LKW-Ladung -

darauf kann man barfuß laufen ohne die Füße zu ruinieren, ein Rechen
hilft bei Bedarf alles eben zu ziehen

ein Problen ist für Dich aber dabei wohl ungelöst, Laub. wenn ein
Gebläse vorhanden ist, ok, sonst ?

alternativ würde ich in einer terassenartigen Anlage - sowas soll es
bei Dir ja wohl werden - versuchen alte massive Steinplatten von einem
Abriss zu beschaffen und die einfach in ein Feinsplitt-Bett verlegen,
ohne besonder Rücksicht auf absolut ebene Oberfläche. Die Steine
könnstes Du wahrscheinlich kostenlos bekommen, nur der Transport ist
zu berücksichtigen. und 2 Helfer zu Aufladen, oder besser ein kleiner
Kran(Bagger)- hier würde sowas ca 20-25 Euro kosten pro Std.

> Damit möchte ich großen Aufwand vermeiden und uns die Matschpartie im
> Dauerschatten unter dem Baum ersparen. Zusätzlich lässt sich das Laub
> bestens abkehren, was sich für uns aus Altergründen anbietet - statt
> 10-15 Säcke im Herbst aufzulesen.


wie wäre es mit mechanischer Kehrmaschine ohne Motor?


--
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Grüße aus dem Bayerwald Karlhanns & Christa Spiegel
* * * http://www.kh-spiegel.de * * *

Christoph Zöller

unread,
Feb 3, 2009, 4:40:11 PM2/3/09
to
Danke, Jürgen wie MaWin,
habe kapiert und begebe mich an die Planung.
Es war zu verlockend, es sich einfach zu machen.
Gruß nochmals,
Christoph
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