Wir haben hier noch zwei Uralt-Blechöltanks die weg sollten. Nur will
das ja keiner geschenkt und die Entsorgung ist teuer, und zerlegt
nimmt sie die Schrottabfuhr mit.
Aber einfach mit der Flex drangehen? Explosionsgefahr? Hilft
vielleicht vorheriges Füllen mit CO2 oder wie kann man das machen?
Gruss Rainer
Hallo Rainer
>Wir haben hier noch zwei Uralt-Blechöltanks die weg sollten. >Aber einfach
mit der >Flex drangehen? Explosionsgefahr? Hilft
>vielleicht vorheriges Füllen mit CO2 oder wie kann man das machen?
Raus mit den Tanks 9/10 Wasser rein, Ölbindemittel obendrauf,
warten auf ein paar Tage mit -20Grad Celcius, ran mit der Flex, fertig!
Christoph
ich habe vor 2 Jahren einen Blech- ( Blech ist gut, war ca 3-4 mm
dick)-Oeltank mit der Flex halbiert. Da explodiert nix, weil Oel nicht
so abdunstet wie Sprit. Massig Funken gehabt :), und keinen Knall.
cu
Ralf
--
Eine genagelte Schraube hält besser als ein geschraubter Nagel.
Na, ich haette da ein ungutes Gefuehl dabei. Ich wuerde mir vielleicht
doch noch mal ueberlegen, ob eine Entsorgung durch ein Fachbetrieb
nicht vielleicht doch der sichere Weg waere.
Falls wir von Dir (Rainer) nichts mehr hoeren, nehme ich mal an, Du
hast Dich fuer die Do-it-yourself-flex-Loesung entschieden.
Viel Glueck und einen guten Rutsch
Oliver
--
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Oliver Boehm OBo...@stgl.sel.alcatel.de | No RISC -
bo...@informatik.ba-stuttgart.de | No FUN
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klingt ja ziemlich verkuerzt.
Muss man das Wasser bzw. Eis vorher ablassen?
Warum soviel Wasser? Knapp den Boden bedeckt muesste doch reichen.
Einwenig Spuelmittel wuerde ich auch noch spendieren.
Wie waere ein Druckluftbetriebener Blechknabberer zum Zerlegen? Da
duerfte IMHO die Ex-Gefahr gegen Null gehen. Die Dinger gibts zu
leihen.
Irgendwie waere mir das etwas zu riskant, hat jemans schon mal
gesehen wie die Profis das machen? Zur Not kann man ja mal
Anrufen und sich das erklaeren lassen:
"wissen sie meine teure Villa... wie wollen sie das eigentlich
explosionsfrei machen?"
Patrick Schelauske
Adieu und viel Spass
Hans
: Irgendwie waere mir das etwas zu riskant, hat jemans schon mal
: gesehen wie die Profis das machen? Zur Not kann man ja mal
: Anrufen und sich das erklaeren lassen:
: "wissen sie meine teure Villa... wie wollen sie das eigentlich
: explosionsfrei machen?"
Bei uns haben sie gerade zwei Tanks (10000 und 25000 Liter) aus dem Boden
geholt und schlicht mit dem Brenner in handliche Stueckchen zerlegt.
Allerdings waren die Dinger seit Jahren ausser Betrieb und bei Umstellung
von Oel auf Gas damals von einer Tankreinigungsfirma gesaeubert worden.
Frag also mal bei denen an, was sowas kostet bzw. ob es ueberhaupt notwendig
ist, die machen den ganzen Tag nichts anderes.
Martin
--
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.ich hatte vor ein paar Jahren das selbe Problem mit einem Innentank.
Als ich dieses beim Bier ein paar Bekannten erzaehlte, meine einer, der beim
THW ist, er wuerde das managen und der Tank waere in ein paar Stunden weg. Ich
muesse lediglich fuer die noetigen 'Betriebsstoffe' sorgen ;-))
Wohl denn, kurz darauf rueckte ein grosser blauer LKW mit 8 Mann Besatzung
und allerlei Geraetschaften an Board an. Ich hatte zuvor mit einer
Bohrmaschinen-Vorsatzpumpe das ganze restlich Oel entfernt und die erste
Aktion war, den Tank mit Oelbinder absolut trocken zu legen. Danach war es nur
noch ei Stueck Blech, bei dem es keine besondere Gefahren mehr gab.
Zunaechst wurde die Rettungsschere aufgeboten, die auch zum Befreien von
Unfallopfern aus Autowracks benutz wird. Trotz Hoechstdruck der Hydraulik war
das Teil noch nicht mal in der Lage, auch nur das Zulaufrohr zu durchtrennen.
Als naechstes wurde eine 5PS Motor-Flex probiert: Zwar gingen damit alle Zu-
und Ablaufstutzen prima weg, aber danach war der Raum dermassen voller Abgase,
dass erst mal mit einem grossen Luefter durch das kleine Kellerfenster eine
Viertelstunde lang die Luft ausgetauscht werden musste.
Dann kam der Schneidbrenner dran: Unter Einsatz einer ganzen O2-Flasche war es
innerhalb einer Stunde doch moeglich, eine Seitenwand zu 2/3
herauszuschneiden. Leider war das Gas dann alle und der Nachmittag vorbei.
Nach Einnahme der restlichen Betriebsstoffe zog das Rudel (oder wie die
THW-Rotte heisst) dann wieder ab.
Ich bin dann in den naechsten Baumarkt, habe fuer 'n Hunni eine 230mm
Billig-Flex und einen 10-er Pack Trennscheiben geholt, die
25A-Baustromversorgung in den Keller verlaengert und am naechsten Tag
mit Augen-, Atem- und Gehoerschutz innerhalb von 5 Stunden den Tank in
handliche Teile zerlegt.
Seit dem heisst THW fuer mich "Tausend Hilflose Wichtel". ;-))
--
Stefan Wimmer Cellware Broadband
Email s...@cellware.de Rudower Chaussee 5
WWW http://www.cellware.de/ 12489 Berlin, Germany
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>> Rainer Maier wrote:
>> > ..... Explosionsgefahr? .....
>Falls wir von Dir (Rainer) nichts mehr hoeren, nehme ich mal an, Du
>hast Dich fuer die Do-it-yourself-flex-Loesung entschieden.
Wie meinst Du das?
Joerg
--
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>>Raus mit den Tanks 9/10 Wasser rein, Ölbindemittel obendrauf,
>>warten auf ein paar Tage mit -20Grad Celcius, ran mit der Flex, fertig!
>
>klingt ja ziemlich verkuerzt.
>Muss man das Wasser bzw. Eis vorher ablassen?
>Warum soviel Wasser? Knapp den Boden bedeckt muesste doch reichen.
>Einwenig Spuelmittel wuerde ich auch noch spendieren.
Also ich hab mal gehört, daß Diesel, bzw. Heizöldämpfe noch explosiver als
zB.
Benzindämpfe sein sollen.(weiß da jemand genaueres?)
Warum nehmen die wohl sonst gewiß nicht zimperlichen Schrotthändler die
Dinger nur
aufgeschnitten ab?
Nie und nimmer würde ich einen Tank mit der Flex öffnen wenn er leer oder
"gereinigt"
ist. Darum: Wasser rein und einfrieren lassen, dann aufschneiden! Das
Ölbindemittel nicht um das Ding zu reinigen sondern das Öl zu binden, damit
es nicht in den Boden sickert.
>Wie waere ein Druckluftbetriebener Blechknabberer zum Zerlegen? Da
>duerfte IMHO die Ex-Gefahr gegen Null gehen.
Was heißt da "dürfte" ?
Wenn das nur 1-2mm Blech ist schafft das evt.ein Knabber. Gibts
Hand-Höllen-Druckluft-Knabber,
die stärkere Bleche knabbern?
Christoph
Wie war das nochmal mit der explosionsgefahr bei Gas-Heizungen? ;-)
--
-- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de -- Germersheim, Germany --
>Also ich hab mal gehört, daß Diesel, bzw. Heizöldämpfe noch explosiver als
>zB.
>Benzindämpfe sein sollen.(weiß da jemand genaueres?)
Ich hab schon mehrere Benzintanks geschweisst, vorher 10mal mit
heissem Wasser ausgespült, zu 9/10teln mit Wasser gefüllt und
zusätzlich mit CO2 gespült. Trotzdem hats da immer wieder Verpuffungen
gegeben, allerdings nicht gefährlich, der Tank hat nicht mal Beulen
bekommen.
Irgendwie muss das Metall leicht lösliche Stoffe aus dem Benzin
aufnehmen, die nur unter Hitze wieder aus dem Blech entweichen.
Bei Heizöl ist das glaube ich nicht so schlimm, nur sind halt die
Tanks viel grösser und massiver, wenn da was passiert ist gleich die
halbe Nachbarschaft weg.
Gruss Rainer
>Na, ich haette da ein ungutes Gefuehl dabei. Ich wuerde mir vielleicht
>doch noch mal ueberlegen, ob eine Entsorgung durch ein Fachbetrieb
>nicht vielleicht doch der sichere Weg waere.
Ohne ungutes Gefühl macht das Leben nur halb soviel Spass.
>Falls wir von Dir (Rainer) nichts mehr hoeren, nehme ich mal an, Du
>hast Dich fuer die Do-it-yourself-flex-Loesung entschieden.
1. Versuch Blechknabber, dann Flex.
Wenn ihr von mir nichts mehr hören solltet hats nicht geklappt :-)
>Viel Glueck und einen guten Rutsch
>Oliver
Ebendso Rainer