ich habe neulich ein Haus in der Altstadt gesehen, daß für 150.000 Euro von
privat angeboten wird.
Das Haus ist etwa 100 Jahre alt, hat aber ein neues Dach und vor ca. 10
Jahren wurde eine Gasheizung eingebaut.
Innen muß schon einiges gemacht werden, ich habe durchs
Zwei-Scheiben-Fenster gesehen und das sieht schon arg aus....alte Dielen
usw.
Morgen schau ich mir das Schätzchen mal von innen an.
meine Fragen:
Würdet ihr das generell machen (handwerklich kann ich so ziemlich alles
selber machen oder hab Freunde, die mir dabei helfen) ?
Verliert so ein Haus in den nächsten Jahren an Wert?
Wer kennt die Schwachstellen in einem solchen Haus und kann mir mein Näschen
für die morgige Besichtigung schon mal ein wenig hinbiegen?
Vielen Dank!
Silke
> Morgen schau ich mir das Schätzchen mal von innen an.
> meine Fragen:
> Würdet ihr das generell machen (handwerklich kann ich so ziemlich alles
> selber machen oder hab Freunde, die mir dabei helfen) ?
Wenn Du Dich spontan in das Haus verliebst und eine innere Stimme zu Dir
sagt: "Haben wollen!" - dann musst Du das machen. Es gibt viele Gründe, die
dafür sprechen und ebensoviele, die dagegen sprechen. Letztendlich wird Dein
Bauch und Dein Herz entscheiden, sofern der Verstand sich nicht dafür oder
dagegen entschließen kann.
Aber Du wirst bestimmt heute noch von Andrea einige ausführliche Gedanken
lesen können, vermute ich mal ganz stark.
Matthias
...
> Wer kennt die Schwachstellen in einem solchen Haus und kann mir mein Näschen
> für die morgige Besichtigung schon mal ein wenig hinbiegen?
Die Bäder wurden nachträglich eingebaut und sind eventuell unerträglich
klein (Veranda ?). Bei unserem Haus konnte man das durch Verschieben
einer nichttragenden Wand hinkriegen.
Das Wohnzimmer könnte auch zu klein sein, obwohl man das eher bei den
Häusern findet, die nach dem 1. Weltkrieg gebaut wurden.
Wärmedämmung vorhanden ?
Mein Tip: Baujahr vor 1914 oder nach 1970.
Anselm aus Stuttgart/Esslingen
Hmm, was mir, nachdem ich einem Freund stückweise bei der Renovierung
eines älteren Hauses geholfen habe, so durch den Kopf schießt:
- gesamte Sanitärinstallation (Zu- und Abwasser, Etagenklos)
- Wärmedämmung (auch Dach!)
- Elektro-/Kommunikationsinstallation (Steckdosen,...)
- Elektro-Hausanschluß (reicht's für einen E-Herd falls gewünscht,
Anschluß für Gasherd vorhanden?)
- Bauweise (Stein, Holz, Fachwerk,???)
Die Fenster hast Du schon angesprochen. Die alten Dielen sind nicht
notwendigerweise ein Problem, notfalls lassen sich die Türen kürzen und
Parkett drüberlegen (zum genauen Aufbau mußt Du andere fragen, ich hab'
nur damals mit der Schattenfugenfräse Kanäle für Strom+STP+75Ohm under
die Fußbodenleiste gelegt...).
Gruß
Markus
Hallo Silke,
gerade eben wurde über die Saugfähigkeit von Gasbeton diskutiert.
100 Jahre alte Ziegel, noch dazu mit Kalkmörtel vermauert, sind
überhaupt nicht besser. Also sieh Dir den Keller an.
Manchmal sieht man Häuser, die an einer Ecke einen bräunlichen
Schleier haben, der sich teilweise bis in die zweite Etage zieht.
Das liegt daran, daß Haus und Fäkaliengrube als ein Baukörper
errichtet wurden. Fassadenfarbe deckt hier nur kurze Zeit.
Beim Holz kommt es noch schlimmer. Unter Umständen sind vierzehn
Genearionen von Hausbock & Co. dort satt geworden. Dielen lassen
sich leichter wechseln als Balken.
Auch wenn das Dach jetzt in Ordnung ist, kann es doch früher einmal
für längere Zeit undicht gewesen sein.
Vielleicht spielt es auch eine Rolle, ob Stellplatz für Fahrzeuge
vorhanden ist, oder ob es in der Nachbarschft etwas gibt, das einen
geringen Preis rechtfertigt.
MfG
hjs
> Wer kennt die Schwachstellen in einem solchen Haus und kann mir
> mein Näschen für die morgige Besichtigung schon mal ein wenig
> hinbiegen?
Hm, ich würde sagen, das wichtigste ist: einen Fachmann
mitnehmen, der sich auskennt, z. B. einen Architekt Deines
Vertrauens.
Alte Dielen können nach Überholung wunderschön sein. Beim Keller
würde ich darauf achten, daß er trocken ist.
Hauptfrage ist sicherlich, ob Du Dich an das Haus gewöhnen
kannst; bei einem alten Gemäuer ist eben nicht alles so, wie man
das gerne hätte.
Wie gesagt, Fachmann mitnehmen fände ich am wichtigsten.
Gruß,
Klaus
--
kl...@momo.inka.de
Nimm wenn möglich einen Gutachter mit.
> meine Fragen:
> Würdet ihr das generell machen (handwerklich kann ich so ziemlich alles
Ja, mein Haus ist von 1820.
> selber machen oder hab Freunde, die mir dabei helfen) ?
was man nicht kann, kann man lernen.
Kannst Du ca. 6 Monate mit Deiner Wohnung überbrücken ?
Kaufen und einziehen wird wohl nicht drin sein.
Hast Du noch genug Urlaub ?
> Verliert so ein Haus in den nächsten Jahren an Wert?
Eher nein.
> Wer kennt die Schwachstellen in einem solchen Haus und kann mir mein
Näschen
> für die morgige Besichtigung schon mal ein wenig hinbiegen?
Du findest beim Renovieren sowieso noch Vieeeeel was Du morgen nicht siehst.
z.B.:
Läuft Warm und Kaltwasser an allen Zapfstellen vernünftig ?
(Oder ist die Leitung zu)
Hat das Haus einen 3-Phasen Anschluß ?
Ist die Elektrik in Ordnung (Am besten in JEDER Etage mal ein paar
Dosen/Steckdosen öffnen)
Ist der Keller trocken ????
Sind z.B. im Treppenhaus/Flur die Wandecken dunkel ? Eventuell feucht ?
Sind an den Wänden Beulen, die sich eindrücken lassen = eventuell feucht ?
Sind an der Außenwand Risse ?
Sagt Dir die Raumgröße zu ?
(Auch noch bei eventuellem Nachwuchs ?)
Ist das Dach gedämmt ?
(Die Wände sind es eher nicht)
Sind die Fenster doppelverglast und in einem gepflegten Zustand ?
Und der wichtigste Punkt: Hast Du dich in das Haus "verliebt" ?
Wenn Du nicht das Gefühl hast: Wow, das ist es, laß es lieber.
Wenn das Haus von Anfang an ein Kompromiß ist, wirst Du
bei dem Mist den Du noch findest, schnell die Schnau** voll haben
und den Kauf bereuen.
> Vielen Dank!
Viel Glück
100 jahre alt - würdet ihr das machen?
Nein!
Kaufpreis 150000 Euro
Renovierungskosten: 20000 Euro (einfach mal das vermutlich Nötigste
unterstellt)
Summe: 170000 Euro
Ergebnis: Bausubstanz immer noch 100 Jahre alt.
-> Immer wieder Renovierungskosten und Arbeit.
100 Jahre altes Haus: Kleine Fenster, kleine Räume, zu niedrige
Türen, alte Wasserleitungen, Elektrik veraltet, schiefe Wände,
schlechte Wärmeisolierung ...
Altstadt: Kleiner Garten, kein Garten ...
Wenn dieses Haus für Deinen Platzbedarf ausreichend ist, würde ich
mal die Kosten eines neuen Hauses in dieser Grössenordnung
gegenüberstellen.
D.h.: Vergleichbares Grundstück, Haus mit vergleichbarer Wohnfläche.
Und siehe da: So riesig ist der Unterschied vermutlich nicht, wenn man
bedenkt, was Du in nächster Zeit in das alte Haus noch alles
investieren muss.
Vorteil: Individuelle Planung und alles neuwertig.
Nachteil: In der Innenstadt vermutlich nicht zu machen -> Stadtrand.
Denk mal darüber nach.
Ich habe einfach mal einiges unterstellt. Vielleicht liege ich auch
mit meinen Vermutungen falsch. Ich würde allerdings nur kaufen, wenn
entweder die Wohnlage erstklassig ist, oder ich in solch Art von
Haus total verschossen bin (Liebhaberstück)
Bernhard
> 100 jahre alt - würdet ihr das machen?
kommt drauf an!
Wir haben uns letztes Jahr für ein etwas neueres Haus entschieden (BJ
1919). Ist zwar tierisch viel Arbeit, aber jetzt kommentiere ich erstmal
Bernhard:
> Kaufpreis 150000 Euro
War bei uns erheblich geringer
> Renovierungskosten: 20000 Euro (einfach mal das vermutlich Nötigste
> unterstellt)
Hehhe. War bei uns erheblich höher (ca. nochmal der Kaufpreis)
> Summe: 170000 Euro
> Ergebnis: Bausubstanz immer noch 100 Jahre alt.
jepp. Aber: eine Bausubstanz, die 100 Jahre gehalten hat und noch gut
ist wird wahrscheinlich noch eine Weile halten.
> -> Immer wieder Renovierungskosten und Arbeit.
> 100 Jahre altes Haus: Kleine Fenster, kleine Räume, zu niedrige
> Türen, alte Wasserleitungen, Elektrik veraltet, schiefe Wände,
> schlechte Wärmeisolierung ...
Deshalb haben wir alles rausgerissen. Elektrik, Wasser, Abwasser,
Fenster, einige Wände, Türen, ... - und neu gemacht.
> Altstadt: Kleiner Garten, kein Garten ...
Das kommt drauf an. Bei uns ist ein recht grosses Grundstück, welches in
unserer Gegend NIRGENDWO in einem Neubaugebiet zu finden wäre! Die
Grundstücke für Neubauten sind bei uns etwa auf Handtuchgröße.
> Vorteil: Individuelle Planung und alles neuwertig.
Individuell geplant habe ich auch alles. Neuwertig ist auch fast alles.
(Bis auf die Außenwände und die Decken)
> Nachteil: In der Innenstadt vermutlich nicht zu machen -> Stadtrand.
Das ist IMHO ein unbezahlbarer Nachteil.
Allerdings lohnt so etwas nur, wenn man fast alles selbst machen kann
(technisch und zeitlich). Leider zeigt sich dabei auch, welche Freunde
man wirklich hat. Mittlerweile würde ich auch nicht mehr alles alleine
planen, sondern bei Fragen einen Altbau erfahrenen Architekten
hinzuziehen. (siehe auch http://www.altbauerneuerung.de)
Gruß Marco
> Wer kennt die Schwachstellen in einem solchen Haus [...]?
Es gibt zum Beispiel beim Ministerium für Bauen und Wohnen in NRW
kostenlose Ratgeber: http://www.lb.nrw.de/fr-bestellung.htm
Darunter auch "Beurteilen von Schwachstellen im Hausbestand". Das ist
ein kleines Heftchen (Format DIN A6 oder so ähnlich, 39 Seiten) mit IMHO
sehr nützlichen Hinweisen und einer Checkliste.
Andrea
--
FAQ von de.rec.heimwerken http://www.d-r-h.de/faq/
FAQ von de.sci.chemie http://www.svbuc.de/dsc/faq/
Bauchemie-Datenbank http://db.baustoffchemie.de/
>Ergebnis: Bausubstanz immer noch 100 Jahre alt.
Das muß kein Nachteil sein, wenn Du Dir mal den Thread "Pfusch am Bau"
durchliest. Früher hat man durchaus manchmal für die Ewigkeit gebaut,
wenn ich mir die Balken bei unserem 170 Jahre alten Haus ansehe...
Frank
ich wollte nur mal kurz rückmeldung geben.
Das Haus an sich war ganz ok. Klar, alle Böden sind dahin und auch alle
Wände müssen verputzt werden. Das Dach ist teilersetzt und ungeziefergetilgt
worden und sieht relativ gut aus, eben 100 jahre alte Balken, die seeeehr
vertrauenswürdig sind. Echt.
Der große Nachteil ist, es gibt keinen Keller (Donaunähe) und der Gasbrenner
steht direkt im Erdgeschoß quasi neben der Haustür.
Der Vorteil: das Haus steht nicht unter Denkmalschutz, daher kann man bauen,
wie man lustig ist.
Aber irgendwie scheint mir das ein Projekt zu sein, zu dem es mich nur
bedingt reizt - Eure Ratschläge, ein Haus "auf sich wirken zu lassen",
wiegen in meiner Entscheidung am meisten.
Danke für Eure Tips und einen schönen Abend!!
silke
Schau dir den Kinofilm (bzw. Videofilm) "Hinterholz 8" von/mit Roland
Düringer (Österr.) an.
Ist zwar eine Komödie, aber da geht's genau darum: Eine Familie sieht
ein altes (Traum) Haus am Land,
kauft es und erlebt ihr blaues Wunder. Nachdem ich mit einigen
"Renovierern" geredet habe und diesen Film gesehen habe,
haben wir unsere Pläne vom billigen, renovierungsbedürftigen
Bauernhaus begraben.
Ich will's dir nicht ausreden, aber du solltest dir bewusst sein, dass
du Jahre (Jahrzehnte?) Arbeit, Urlaub und Geld investieren musst und
mit einigen Überraschungen rechnen musst.
mfg, Michael
Nebenräume kann man heutzutage auch überall woanders einrichten.
>und der Gasbrenner steht direkt im Erdgeschoß quasi neben der Haustür.
Das wäre bei einer alten reonvireungsbedürftigen Hütte absolut kein Aspekt
für mich.
Wenn man mal davon ausgeht, daß die Heizung ohnehin erneuert werden muss,
kann man die auch woanders hin tun.
Moderne Gasheizungen sind ultraklein und können sogar im Dachgeschoss an die
Wand oder anderswo versteckt werden.
Ich habe ein 6-Familienhaus. Die Gasheizung ist kleiner als ein Kühlschrank
und hängt an der Wand. Kaminabzüge sind auch nicht das unüberwindliche
Problem
> Der Vorteil: das Haus steht nicht unter Denkmalschutz, daher kann man
bauen,
> wie man lustig ist.
Bzw. wie die Baubehörde, das erlaubt ;-)
> Aber irgendwie scheint mir das ein Projekt zu sein, zu dem es mich nur
> bedingt reizt - Eure Ratschläge, ein Haus "auf sich wirken zu lassen",
> wiegen in meiner Entscheidung am meisten.
Dann auf ein gutes Neues :-)
Freundliche Grüße
Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.sr-gruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung
>
Mike
>Der Vorteil: das Haus steht nicht unter Denkmalschutz,
Warum ist der Denkmalschutz eigentlich so verrufen?
Ich bin im Gegenteil außerordentlich zufrieden, daß unser Haus unter
Denkmalschutz steht. Die nicht unerheblichen Umbau-/
Renovierungskosten sind fast vollständig als Aufwendungen im Sinne des
Denkmalschutzes anerkannt worden und sind steuerlich absetzbar und
direkte Zuschüsse für neue Fenster etc. hat es auch gegeben.
Wenn Du Glück hast, steht Dein Haus in einer Gegend, für die es ein
Schwerpunktprogramm o.ä. gibt, dann sind noch ganz andere Zuschüsse
möglich. Leider lagen wir einige Kilometer außerhalb der Zone :-(
Klar, Du mußt Dich an gewisse Auflagen halten, aber wenn Du ein altes
Haus kaufst, willst Du doch wohl sowieso keinen Flachdachbungalow mit
2,40 Deckenhöhe haben. Der Denkmalschutz kann Dir dann häufig sehr
gute Tips zum Originalzustand geben, Kontakte zu erfahrenen
Handwerkern vermitteln etc. Und argumentieren kann man mit den Leuten
auch, die wissen, daß nicht nur die reine Lehre zählt, sondern auch
praktische Erwägungen mit einbezogen werden müssen.
Fazit: Für mich ein falsches Feindbild.
Frank
> Kaufpreis 150000 Euro
Na und? Ohne Hintergrundinfo sagt das garnichst....
> Renovierungskosten: 20000 Euro (einfach mal das vermutlich Nötigste
> unterstellt)
Tapeten und Farbe :-) ?
Häng mal bei nem HAUS noch ne Null an.....
> Ergebnis: Bausubstanz immer noch 100 Jahre alt.
Ich verbringe i.d.R. meinen Urlaub in einem Haus, das schon auf einem
Gemälde aus 1447 dargestellt ist.....
> -> Immer wieder Renovierungskosten und Arbeit.
Ich hab mal gehört, dass sowas auch bei Neubauten gelegentlich ansteht :-(
> Kleine Fenster, kleine Räume, zu niedrige Türen, alte
> Wasserleitungen, Elektrik veraltet, schiefe Wände,
Muss nicht sein....
> schlechte Wärmeisolierung ...
Vermutlich - aber ggf. eher optimierbar, als bei machem später errichteten
Gebäude.
> Altstadt: Kleiner Garten, kein Garten ...
Für manchen gilt: Na und? Oben wird noch "Immer wieder ...... Arbeit"
angeführt. Meinst du, ein Garten pflegt sich alleine? Das von mir oben
erwähnte Haus hat überhaupt keinen angerenzenden Garten - das Grundstück
ist - ebenso wie bei den Nachbarhäusern zu 100% überbaut. Die Gärten sind
ein paar 200-300 m weit weg, an einer Stelle, wo viel guter Boden, Sonne
und Wasser verfügbar ist. Das erleichtert die Pflege und den Unterhalt der
Immobilie erheblich.
> Nachteil: In der Innenstadt vermutlich nicht zu machen -> Stadtrand.
Das wäre ortsabhängig wohl ein gravierender Nachteil, denn ggf. müssten
Eltern und Kinder täglich viel Zeit (und Geld) für Mobilität opfern....
> Denk mal darüber nach.
Was meinst du, weshalb er hier nachgefragt hat?
> Ich habe einfach mal einiges unterstellt. Vielleicht liege ich auch
> mit meinen Vermutungen falsch. Ich würde allerdings nur kaufen, wenn
> entweder die Wohnlage erstklassig ist, oder ich in solch Art von
> Haus total verschossen bin (Liebhaberstück).
Das sind zwar noch nicht alle bedenkenswerten Kriterien, aber auf jeden
Fall wichtige.
Ein Kriterium möchte ich den vielen Beiträgen hier noch ergänzen:
Wie steht es mit dem eventuellen Status als Denkmal? Besteht u.U. bereits
Denkmalschutz oder ist er ggf. in Diskussion/Vorbereitung. Ich persönlich
habe mit deutschem Denkmalschutz ("Konservatoren") i.d.R. gewisse Probleme
und würde mir in D nur dann ein denkmalgeschütztes Objekt zulegen, wenn
ich sicher wäre, dass ich mit den zuständigen Mitarbeitern der
entsprechenden Behörde auf "der gleichen Wellenlänge liege"....
Grüße
Thorwald Brandwein