Am 15.09.2014 08:30, schrieb Jens Riedel:
> Hallo,
>
> wir lassen uns gerade ein Carport bauen, dabei sind zwei Dienstleister
> am Werk: einer liefert das Carport und baut es auf, der andere pflastert
> die Stellfläche.
>
> Nun hat der Carport-Bauer uns extra ein paar zugeschnittene Rohre
> geliefert, in die dann die Bodenhülsen für die Carport-Pfosten
> einbetoniert werden sollen. Der Pflasterer hat jetzt den Plan, zuerst
> die ganze Fläche mit Schotter aufzufüllen, diesen zu verdichten, zu
> pflastern und dann anschließend an den notwendigen Stellen das Pflaster
> wieder rauszunehmen, Löcher für die Rohre zu graben und dann die Hülsen
> einzubetonieren.
Pflaster verlegen auch verdichtetem Schotterbett?
Ich habe zweimal einen Carport selbst gebaut, beide Male mit
halbgeschlossenen Seiten und vollgeschlossener Stirnseite, also nicht
unerheblicher Windlast: Streifenfundamente betoniert, darin die Anker
für die Pfosten eingelassen. Oberkante Streifenfundament war Oberkante
des späteren Pflasters. Carport aufgebaut, danach gepflastert, was
natürlich zu bisschen Schneidarbeit am Pflaster auf einer Längsseite führte.
Punktfundamenten traue ich sowieso bei solchen Bauwerken nicht, es sei
denn sie sind wirklich groß, schwer und tiefreichend. Der erste war ein
Doppelcarport, ein Statiker rechnete ihn durch und schrieb sowieso
Streifenfundament vor.
Gruß Jo