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Profilbretter überstreichen

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Ralph Aichinger

unread,
Aug 20, 2013, 10:26:28 AM8/20/13
to
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nicht schon mal
gefragt habe (vor längerer Zeit), aber dennoch:

Ich hab in meinem Haus (70er/80er) eine Decke aus
diesen damals recht beliebten Profilbrettern, leider
relativ dunkel gestrichen, vermutlich auch mit dem
damals verbreiteten giftigen Zeugs (Xyladecor o.ä.).

Jetzt möchte ich die Decke weiß überstreichen (u.a.
auch weil ein Holzboden hinein soll, und sich das
etwas schlägt mit dem dunklen Holz), ganz schlicht
in Weiß, vermutlich seidenmatt.

Ich habe eine einzelne Latte mit Acrylfarbe und
Pinsel mal probeweise zu überstreichen probiert,
und nach 1-2 Anstrichen schaut das ganz OK aus. Schon
aus der Nähe. Wenn man einen Meter drunter ist, dann
vermutlich erst recht.

Was würdet ihr da für eine Farbe, was für ein
Malgerät verwenden? Das Profil hat immer hohe
breite Flächen und schmale (ca. 1cm) tiefe, dh.
mit Walze alleine komm ich vermutlich nicht hin.
Walze für die großen Flächen, Pinsel für die kleinen?
Alles mit Pinsel? Spritzen? Sonstwas?

Was ist überhaupt die sinnvollste Reihenfolge für sowas,
Zuerst Decke, dann Wand, dann Boden machen?

Und: Wie wichtig ist anschleifen? Wegen der Gifte
in der Lasur möchte ich möglichst nicht/wenig schleifen.
Ich habe die Hoffnung, daß nach 30 Jahren einiges an
Gift raus ist, und ich möchte die Decke nicht runterreißen,
aber grundlos möchte ich keinen Staub damit einatmen.
Bei meinem Probebrett hat sich einstweilen mal kein
Unterschied zwischen angeschliffenen (ganz leicht mit
der Hand und Schleifpapier) und nicht angeschliffenen
gezeigt. Gibt es da ein Problem später mal oder geht es
beim Anschleifen vor allem darum daß die Farbe beim Streichen
schon hält?

/ralph -- zuerst kommt als "Proberaum" das Klo dran. 3m2 Decke
oder so, da kann nicht viel schief gehen

MaWin

unread,
Aug 20, 2013, 11:13:15 AM8/20/13
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb im Newsbeitrag
news:52137c92$0$12574$91ce...@newsreader03.highway.telekom.at...
>
> Was würdet ihr da für eine Farbe, was für ein
> Malgerät verwenden?

Die alte Lasur war sicher eine Alkydharzfarbe,
also nimm wieder Alkydharzfarbe (das sind fast alle
der billigen Farben) diesmal deckend (Kunstharzlack).
ICH würde den billigen 8 EUR / 2l Eimer nehmen,
http://www.roller.de/weisslack/002326000900/?&gclid=CMj7kIWnjLkCFafLtAodD04AaQ
Sicher sind die billigeren Pigmente (mehr Kalk,
weniger Titanoxid) drin und weniger davon,
aber der deckt auch beim zweiten Anstrich, und die
Differenz zu 60 EUR Lacken ist es nicht wert.
Bei bewitterten Flächen Fensterlack.
Und niemals Consolan.

> Walze für die großen Flächen, Pinsel für die kleinen?

Genau, erst pinseln, dann rollen.

> Zuerst Decke, dann Wand, dann Boden machen?

Von oben nach unten.

> Und: Wie wichtig ist anschleifen?

Immer anschleifen, es muss nur leicht sein (sozusagen
Kratzer reinmachen).

> Gibt es da ein Problem später mal

Abblättern.

--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Michael Jakobs

unread,
Aug 20, 2013, 11:13:33 AM8/20/13
to
Am 20.08.2013 16:26, schrieb Ralph Aichinger:

> Ich hab in meinem Haus (70er/80er) eine Decke aus
> diesen damals recht beliebten Profilbrettern, leider
> relativ dunkel gestrichen, vermutlich auch mit dem
> damals verbreiteten giftigen Zeugs (Xyladecor o.ä.).

Das ist jetzt zwar nicht direkt eine Antwort auf deine Fragen, aber die
gleiche Herausforderung hatte ich vor 5 Jahren auch. Meine Lösung war
aber etwas anders: "Rigips"-Platten drunter geschraubt, gespachtelt,
geschliffen, gestrichen :-)

Michael

J�rgen Exner

unread,
Aug 20, 2013, 11:25:57 AM8/20/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
>Ich hab in meinem Haus (70er/80er) eine Decke aus
>diesen damals recht beliebten Profilbrettern, leider
>relativ dunkel gestrichen, vermutlich auch mit dem
>damals verbreiteten giftigen Zeugs (Xyladecor o.�.).

Gibt es einen bestimmten Grund warum du vermutest, dass jemand Dekorholz
im Innenraum mit Holzschutzmittel fuer Aussen behandelt haben sollte?

>Jetzt m�chte ich die Decke wei� �berstreichen [...] vermutlich seidenmatt.

>Was w�rdet ihr da f�r eine Farbe, was f�r ein
>Malger�t verwenden? Das Profil hat immer hohe
>breite Fl�chen und schmale (ca. 1cm) tiefe, dh.
>mit Walze alleine komm ich vermutlich nicht hin.
>Walze f�r die gro�en Fl�chen, Pinsel f�r die kleinen?
>Alles mit Pinsel? Spritzen? Sonstwas?

Wenn der Raum ohnehin leer ist und Spruehnebel egal sind und du ein
Spritzgeraet hast oder bekommen kannst und du Erfahrung und Uebung damit
hast, dann ist Spritzen ganz sicherlich der bei weitem schnellste und
einfachste Weg und liefert das beste Ergebnis.

Genau so werden hier (USA) Mietwohnungen vor der Neuvermietung
renoviert: Teppichboden, Einbaumoebel, Fenster/Tueren und
Lampen/Schalter abgedeckt, dann kurz mit der Farbpistole durch, Pumpe
saugt direkt aus 20-Liter-Eimer, Pistole haengt an langem Schlauch,
Waende und Decke im Einheitsfarbton. Das sind aber auch Profis, die
sowohl die passenden Geraete als auch die noetige Erfahrung und Uebung
haben.

Wenn eine der Vorbedingungen fehlt, dann wuerde ich vermutlich mit Rolle
auftragen und dann mit Pinsel verstreichen und dabei auch die
Vertiefungen mit bearbeiten.

>Was ist �berhaupt die sinnvollste Reihenfolge f�r sowas,
>Zuerst Decke, dann Wand, dann Boden machen?

Ich wuerde es nach Schwere/Art der Arbeit und Wahrscheinlichkeit dabei
ungewollten Schaden anzurichten sortieren: zuerst alle
Abbruch/Rausreissarbeiten. Dann alle Reparaturen und Neuinstallationen,
ganz egal auf welcher Flaeche.
Und dann fuer die letzte Oberflaechenbehandlung deine Reihenfolge von
oben. Das ist allerdings nicht zwingend.

>Und: Wie wichtig ist anschleifen? Wegen der Gifte
>in der Lasur m�chte ich m�glichst nicht/wenig schleifen.

Warum sollten in einer Lasur fuer Innen Gifte drin sein?

>Ich habe die Hoffnung, da� nach 30 Jahren einiges an
>Gift raus ist,

Wahrscheinlich und hoffentlich nicht. Sonst waeren Holzschutzmittel, die
ueblicherweise nur Aussen angewendet werden (ja, es gibt Ausnahmen wie
z.B. Dachstuhl gegen Insektenfrass oder Faeule) kaum langfristig
wirksam.

>und ich m�chte die Decke nicht runterrei�en,
>aber grundlos m�chte ich keinen Staub damit einatmen.

Atemfilter wurden schon vor langer Zeit erfunden.

jue

S.Jedath

unread,
Aug 20, 2013, 12:28:59 PM8/20/13
to
Am 20.08.2013 16:26, schrieb Ralph Aichinger:
> Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nicht schon mal
> gefragt habe (vor längerer Zeit), aber dennoch:
>
> Ich hab in meinem Haus (70er/80er) eine Decke aus
> diesen damals recht beliebten Profilbrettern, leider
> relativ dunkel gestrichen, vermutlich auch mit dem
> damals verbreiteten giftigen Zeugs (Xyladecor o.ä.).

Xyladecor ist das Ergebnis aus vielen Pannen, die nicht alleine dem
Konzern anzulasten sind. Sorgloser Umgang mit dem Vorgänger: Xylamon,
durch Heimwerker, hat auch zu diesen Pannen geführt.

Nein, ich möchte die Schäden, die entstanden sind, nicht verniedlichen!
>
> Jetzt möchte ich die Decke weiß überstreichen (u.a.
> auch weil ein Holzboden hinein soll, und sich das
> etwas schlägt mit dem dunklen Holz), ganz schlicht
> in Weiß, vermutlich seidenmatt.

OK.
>
> Ich habe eine einzelne Latte mit Acrylfarbe und
> Pinsel mal probeweise zu überstreichen probiert,
> und nach 1-2 Anstrichen schaut das ganz OK aus. Schon
> aus der Nähe. Wenn man einen Meter drunter ist, dann
> vermutlich erst recht.
>
> Was würdet ihr da für eine Farbe, was für ein
> Malgerät verwenden? Das Profil hat immer hohe
> breite Flächen und schmale (ca. 1cm) tiefe, dh.
> mit Walze alleine komm ich vermutlich nicht hin.
> Walze für die großen Flächen, Pinsel für die kleinen?
> Alles mit Pinsel? Spritzen? Sonstwas?

Mein Arbeitsablauf bei solchen Arbeiten ist so:
An!!-schleifen oder besser abwaschen (Anlauger).
Allgrund, so stark verdünnt, das er gerade noch deckt. (Z.B. von Süd-West)
Darauf kannst du alles streichen, was du willst.

Das grössere Problem sollten die Fugen sein, dort wo die Feder in die
Nut geht. Aber wo zu gibt es Acryl ... ;-)
Etwas mehr Arbeit machen Paneele mit loser Feder.
Ich streiche die Nut mit dem Pinsel, die Fläche mit dem Lammfellröllchen
und ziehe die Fläche mit dem Pinsel durch.

Mit 2x Lackieren solltest du rechnen.
Gib einen Spritzer(ken) Umbra in den Lack, das bricht das Weiss und er
deckt besser (Vorsicht!!)
>
> Was ist überhaupt die sinnvollste Reihenfolge für sowas,
> Zuerst Decke, dann Wand, dann Boden machen?

So ist die übliche Reihenfolge.
>
> Und: Wie wichtig ist anschleifen? Wegen der Gifte
> in der Lasur möchte ich möglichst nicht/wenig schleifen.

Wie ich schrieb: Anschleifen!!
Besser bei so einer Decke ist das Anlaugen.
(Gibts in jedem Baumarkt. Molto.)
Die Stärke der Lauge liegt in deiner Hand. :-)
Gummihandschuhe und Schutzbrille sind Pflicht. Gerade bei
Über-Kopf-Arbeiten damit!

> Ich habe die Hoffnung, daß nach 30 Jahren einiges an
> Gift raus ist, und ich möchte die Decke nicht runterreißen,
> aber grundlos möchte ich keinen Staub damit einatmen.
> Bei meinem Probebrett hat sich einstweilen mal kein
> Unterschied zwischen angeschliffenen (ganz leicht mit
> der Hand und Schleifpapier) und nicht angeschliffenen
> gezeigt. Gibt es da ein Problem später mal oder geht es
> beim Anschleifen vor allem darum daß die Farbe beim Streichen
> schon hält?
>

Na klar gibbet da Unterschiede. Bei dir reicht Anschleifen, in einer
Kneipe kommt fast pures Salmiak zum Abwaschen zum Einsatz.

> /ralph -- zuerst kommt als "Proberaum" das Klo dran. 3m2 Decke
> oder so, da kann nicht viel schief gehen
>

Na, da reicht Anschleifen, oder wie viele Zigaretten rauchst du bei
einer Sitzung? :-)
Siggi

--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

Bernd Lammer

unread,
Aug 20, 2013, 12:31:37 PM8/20/13
to
Ralph Aichinger schrieb am 20.08.2013 16:26:


> Ich hab in meinem Haus (70er/80er) eine Decke aus
> diesen damals recht beliebten Profilbrettern, leider
> relativ dunkel gestrichen, vermutlich auch mit dem
> damals verbreiteten giftigen Zeugs (Xyladecor o.ä.).
>
> Jetzt möchte ich die Decke weiß überstreichen (u.a.
> auch weil ein Holzboden hinein soll, und sich das
> etwas schlägt mit dem dunklen Holz), ganz schlicht
> in Weiß, vermutlich seidenmatt.

Ich vermute, dass es bei so altem Holz zumindest kein großes Problem
ist, aber vielleicht arbeiten die Bretter ja trotzdem noch so stark,
dass die dicke Farbe an den Übergängen reißt, sodass es unschöne dunkle
Schatten gibt.

Ich habe schon mal gesehen, dass solche Bretter nachträglich mit einer
halb transparenten weißen "Farbe" oder Lasur überstrichen worden sind,
sodass man später noch die Maserung sehen konnte. Das fand ich als
Kompromiss gar nicht so schlecht.

--
Bernd

S.Jedath

unread,
Aug 20, 2013, 12:58:17 PM8/20/13
to
Du meinst so was? :
http://holzhandel-deutschland.de/product/de/Zubehoer/Holzschutz/Osmo-Holzschutz-Oel-Lasur-Weiss-900-25-l-00016503.html?gclid=CNzgi_-7jLkCFYy_3godgUUASQ

Vorsicht! Das ist reine Ölfarbe. Die trocknet Tage oder gar nicht!
(Auf gestrichenenen Flächen.)

Bernd Lammer

unread,
Aug 20, 2013, 2:50:46 PM8/20/13
to
Zumindest von der Optik her scheint es das zu sein, was ich mal gesehen
habe. Das verlinkte Zeug ist für außen und darf innen wahrscheinlich
nicht verwendet werden.

Es gibt so etwas aber auch für innen:
http://www.xyladecor.de/anwendungsbeispiele.php?aid=9&mid=73&pmid=3

--
Bernd

Ralph Aichinger

unread,
Aug 20, 2013, 3:57:15 PM8/20/13
to
MaWin <m...@private.net> wrote:
> Bei bewitterten Flächen Fensterlack.

Ich hoffe, daß in meinen Innenräumen nichts bewittert wird ;)

> Immer anschleifen, es muss nur leicht sein (sozusagen
> Kratzer reinmachen).

Wie leicht ist genug? Beim Probebrett bin ich einfach
ein paarmal mit der Hand mit dem Schleifpapier drübergegangen.
Oder muß man da wirklich was sehen, oder was spüren?

/ralph

Ralph Aichinger

unread,
Aug 20, 2013, 3:59:03 PM8/20/13
to
Michael Jakobs <mj20...@nurfuerspam.de> wrote:
> Das ist jetzt zwar nicht direkt eine Antwort auf deine Fragen, aber die
> gleiche Herausforderung hatte ich vor 5 Jahren auch. Meine Lösung war
> aber etwas anders: "Rigips"-Platten drunter geschraubt, gespachtelt,
> geschliffen, gestrichen :-)

Ich glaube das ist mir zuviel Arbeit, und sicher auch teurer als das
überstreichen. Sonst ist die Decke noch ziemlich perfekt, und
ganz runternehmen geht nicht, weil drunter alles roh ist.

/ralph

Ralph Aichinger

unread,
Aug 20, 2013, 4:12:46 PM8/20/13
to
Jürgen Exner <jurg...@hotmail.com> wrote:
> Gibt es einen bestimmten Grund warum du vermutest, dass jemand Dekorholz
> im Innenraum mit Holzschutzmittel fuer Aussen behandelt haben sollte?

Meine Mutter hat mir das so erzählt. Analyse ist nie eine gemacht
worden, es ist mittlerweile niemand mehr verfügbar den man fragen
könnte.

> Wenn der Raum ohnehin leer ist und Spruehnebel egal sind und du ein
> Spritzgeraet hast oder bekommen kannst und du Erfahrung und Uebung damit
> hast, dann ist Spritzen ganz sicherlich der bei weitem schnellste und
> einfachste Weg und liefert das beste Ergebnis.

Also wenn, dann wäre es sicher eher eine Option wenn mir das jemand
macht. Ich glaub nicht daß ich mir das selber zutraue.

> Wenn eine der Vorbedingungen fehlt, dann wuerde ich vermutlich mit Rolle
> auftragen und dann mit Pinsel verstreichen und dabei auch die
> Vertiefungen mit bearbeiten.

OK.

> Warum sollten in einer Lasur fuer Innen Gifte drin sein?

Weil man damals halt oft kein Bewußtsein für solche Sachen gehabt hat,
und "irgendwas was beim Baustoffhändler billig war" gekauft hat.

Wenn man so im Internet sucht, dürften meine Eltern damals nicht die
einzigen gewesen sein, die das gemacht haben. Man weiß auch nicht
wirklich wie das damals verkauft/beworben worden ist.

> Wahrscheinlich und hoffentlich nicht. Sonst waeren Holzschutzmittel, die
> ueblicherweise nur Aussen angewendet werden (ja, es gibt Ausnahmen wie
> z.B. Dachstuhl gegen Insektenfrass oder Faeule) kaum langfristig
> wirksam.

Naja, zumindest die leicht flüchtigen Bestandteile die am stärksten
ausgasen hoffentlich. Ich hab was davon gelesen, daß diese PCB-haltigen
Sachen bei der Abgabe über die Luft eine Halbwertzeit von 6 Jahren
haben. Ich weiß nicht ob das stimmt, und ob das auch auf die anderen
potentiellen Bestandteile (das PCB in dem Zeug war z.B. oft chemisch nicht
besonders rein, da waren oft Dioxine als Verunreinigung) gilt,
aber ich hoffe doch, daß da ungleich weniger nachkommt als schon
rausgekommen ist.

> Atemfilter wurden schon vor langer Zeit erfunden.

Klar, aber solche Stäube setzen sich ja auch überall ab. Versteh mich
nicht falsch, ich hab jetzt nicht die irrationale Panik, aber
*grundlos* mich solchen Dingen aussetzen will ich auch nicht.

/ralph

Lars Wilhelm

unread,
Aug 20, 2013, 4:40:17 PM8/20/13
to
Am Dienstag, 20. August 2013 18:28:59 UTC+2 schrieb S.Jedath:
> Am 20.08.2013 16:26, schrieb Ralph Aichinger:

> >
> > Und: Wie wichtig ist anschleifen? Wegen der Gifte
> > in der Lasur möchte ich möglichst nicht/wenig schleifen.

> Wie ich schrieb: Anschleifen!!
> Besser bei so einer Decke ist das Anlaugen.
> (Gibts in jedem Baumarkt. Molto.)
> Die Stärke der Lauge liegt in deiner Hand. :-)
> Gummihandschuhe und Schutzbrille sind Pflicht. Gerade bei
> Über-Kopf-Arbeiten damit!

Das kann nicht genug betont werden: Laugen sind ne ganz andere Nummer wie Säuren. Insbesondere Schutzbrille ist wichtig!

Jo Warner

unread,
Aug 21, 2013, 3:01:31 AM8/21/13
to
Am 20.08.2013 17:25, schrieb J�rgen Exner:

> Wenn der Raum ohnehin leer ist und Spruehnebel egal sind und du ein
> Spritzgeraet hast oder bekommen kannst und du Erfahrung und Uebung damit
> hast, dann ist Spritzen ganz sicherlich der bei weitem schnellste und
> einfachste Weg und liefert das beste Ergebnis.

Zustimmung. Ich bin ein fauler Mensch, und sowas wie Profilholz
entsprechend gro�er Fl�che mit dem Pinsel farblich ver�ndern geht in
Richtung Str�flingsarbeit. Der Vorwegaufwand mit W�nde/Fenster mitttels
Folie zuh�ngen ist vergleichsweise minimal. Organisiere dir einen
Kompressor und eine HVLP-Pistole. Mit wasserverd�nnbarem Acryllack auf
dem erstens immer noch harzhaltigen und au�erdem mit organischem Zeug
behandelten Holz wirst du nicht gl�cklich, aber Siggi nannte ja schon
eine Grundierung.

Gru� Jo

Jo Warner

unread,
Aug 21, 2013, 3:03:26 AM8/21/13
to
Am 20.08.2013 18:28, schrieb S.Jedath:

> Mit 2x Lackieren solltest du rechnen.
> Gib einen Spritzer(ken) Umbra in den Lack, das bricht das Weiss und er
> deckt besser (Vorsicht!!)

Oder die skandinavische Methode: Ganz bisschen Blau und Schwarz mit
reinmischen, gibt den gleichen Effekt wie früher Wäscheblau.

Michael Jakobs

unread,
Aug 21, 2013, 3:11:25 AM8/21/13
to
Am 20.08.2013 21:59, schrieb Ralph Aichinger:

> Michael Jakobs <mj20...@nurfuerspam.de> wrote:
>> aber etwas anders: "Rigips"-Platten drunter geschraubt, gespachtelt,
>> geschliffen, gestrichen :-)
>
> Ich glaube das ist mir zuviel Arbeit, und sicher auch teurer als das
> überstreichen. Sonst ist die Decke noch ziemlich perfekt, und
> ganz runternehmen geht nicht, weil drunter alles roh ist.

Wir hatten zu der Zeit eh noch zwei, drei andere Sachen mit Rigips,
daher war das völlig unprolematisch. Und Profildecke streichen stelle
ich mir extrem uncool vor. *Jede* Nut mit kleinem Pinsel und dann mit
der kleinen Rolle jedes Brett....

Vom Aufwand her war Rigips an die Decke eher unproblematisch,
Unterkonstruktion viel ja weg :-). Am nervigsten waren da eigentlich
noch die Wartezeiten zwischen Spachteln, schleifen und streichen.

Ok, dazu kam das unsere Decke sehr dunkel war. Und da wir dunklen
Fußboden haben wollten, musste die Decke auf jeden Fall hell werden.
D.h. wir hätten die Decke lackieren müssen. Und das konnte ich mir bei
der Profildecke nicht wirklich in schön vorstellen.

Michael

J�rgen Exner

unread,
Aug 21, 2013, 7:36:49 AM8/21/13
to
Michael Jakobs <mj20...@nurfuerspam.de> wrote:
>Und Profildecke streichen stelle
>ich mir extrem uncool vor. *Jede* Nut mit kleinem Pinsel und dann mit
>der kleinen Rolle jedes Brett....

Man kann auch einfach mit einer grossen Rolle mehrere Bretter
gleichzeitig streichen. Und solange man die Nut nicht andersfarbig
moechte (auch schon gesehen), kann man fuer die auch einen grossen
Pinsel nehmen. Nervig bleibt es trotzdem.

jue
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