Ich werde also die Glascheiben rausmachen...
ich habe mir überlegt das Glas zo weit zu zertrümmern das ichs als
Zuschlag für beton habe (durchsichtiger Beton ;) ? )
ich habe vor halbwegs zertrümmerte Scheiben in den Betonmischer zu tun,
trocken, zusätzlich ein paar dicke Kieselsteine.
dann laufen lassen, so lange bis ich Glaskrümel habe, die werden auch
nicht mehr scharf sein.
wäre das praktikabel?
(so was wird mit anderen Materialien großtechnisch gemacht)
Grüße aus der Eifel
Steffen
> ich habe vor halbwegs zertrümmerte Scheiben in den Betonmischer zu tun,
> trocken, zusätzlich ein paar dicke Kieselsteine.
>
> dann laufen lassen, so lange bis ich Glaskrümel habe, die werden auch
> nicht mehr scharf sein.
>
> wäre das praktikabel?
Ausprbieren ich könnte mir aber schon vorstellen, dass es geht.
MfG
Matthias
Sprich einen Recyclingbetrieb an, der einen offenen Container für
Altglas stehen hat. Fenster drüberhalten, Schutzbrille aufsetzen,
Handschuhe anziehen, Glas rauskloppen.
Gruß Jo
> Von den gewechselten fenstern haben wir en Menge die auf den Müll sollen.
> Fenster komplett zu entsorgen ist teuer - ohne Glas ein Bruchteil davon
>
> Ich werde also die Glascheiben rausmachen...
M.E. kannst du die Scheiben dann ohne Gebühr im Recyclinghof entsorgen.
bis denne, karl-otto
>> Ich werde also die Glascheiben rausmachen...
>
> M.E. kannst du die Scheiben dann ohne Gebühr im Recyclinghof entsorgen.
Allemal besser, als sich von Splittern noch Schaden zuzufügen.
Experimente scheinen mir da nicht angebracht; allein auch wegen des höchst
zweifelhaften Ergebnisses.
Da das Glas ohne Rahmen war, ging's bei mir ohne Kosten in den kommunalen
Container.
Das Trennen der Rahmen geht ruck-zuck mit einer Säbelsäge.
Mirko
> wäre das praktikabel?
Ich würde ja sagen, nur welchen Zweck soll es wirklich haben.
Welchen Sinn als Betonzuschlag?
Nimm einen Glasschneider und schneide Streifen, die entsorgst du im
nächsten Glascontainer oder einfack kleinkloppen und in die Mülltonne.
Harald
> Nimm einen Glasschneider und schneide Streifen, die entsorgst du im
> nächsten Glascontainer
Da gehört es aber nicht rein.
z.B.
http://www.abfallwirtschaft-freiburg.de/alles_ueber_abfall/wertstoffe/glascontainer.php
http://www.ibbenbueren.de/staticsite/staticsite.php?menuid=1213&topmenu=961
und ausführlich:
http://www.landkreis-bayreuth.de/Dox.aspx?docid={89C3656E-CBEE-45F6-A4B9-224BB5F05497}
Thomas
--
Stuttgart liegt in Kansas!
http://stuttgart-kansas.de
> Sprich einen Recyclingbetrieb an, der einen offenen Container für
> Altglas stehen hat.
SWIW eine schlechte Idee. Altglas im Sinne des Recycling ist in der
Regel Flaschenglas.
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |
kostet nüscht
>
> Nimm einen Glasschneider und schneide Streifen, die entsorgst du im
> nächsten Glascontainer oder einfack kleinkloppen und in die Mülltonne.
in den Glaskontainer darf kein Fensterglas
in der Mülltonne ist genug Bauschutt
>> Nimm einen Glasschneider und schneide Streifen, die entsorgst du im
>> nächsten Glascontainer
>
> Da gehört es aber nicht rein.
Dann eben in die Restmülltonne.
> z.B.
> http://www.abfallwirtschaft-freiburg.de/alles_ueber_abfall/wertstoffe/glascontainer.php
Hier wurde nie nach Farben getrennt, früher war noch einmal erkennbar
was wo rein sollte, bei der Abholung wurde es dann gemischt. Heute sind
die Farbkennzeichnungen nicht mehr erkennbar und es wird auch nur nach
Weiss- und Buntglas getrennt.
Die Bänder, die den Fall bremsen und damit bersten verhindern sollen,
sind auch lange alle gerissen.
Der Bürger darf trennen, nur Sinn gibt es keinen. :-)
Harald
>> Ich würde ja sagen, nur welchen Zweck soll es wirklich haben.
>> Welchen Sinn als Betonzuschlag?
>
> kostet nüscht
Naja, wenn du es erst im Mischer aufbereitest kostet es mehr Strom als
die entsprechende Menge Sand, hinzu kommt dein Arbeitsaufwand.
>> Nimm einen Glasschneider und schneide Streifen, die entsorgst du im
>> nächsten Glascontainer oder einfack kleinkloppen und in die
>> Mülltonne.
>
> in den Glaskontainer darf kein Fensterglas
> in der Mülltonne ist genug Bauschutt
Glas kann man lagern, ohne dass es viel Platz wegnimmt, bis die Tonne
dann genug Platz dafür hat.
Harald
mal ne andere Idee: es koennte sein (falls die Fenster alt genug sind),
dass andere Leute genau solche Fenster suchen, z.B. zur Restauration
ihrer alten Huette. Faule Holzteile sind da kein Hindernis, die kann man
ersetzen.
Ich kriege oefter die Krise, wenn ich sehe, was hier in der Gegend alles
zerdeppert wird bei Modernisierungen aller Art.
Teilweise Sachen, die wir haenderingend suchen...
Waere ja einen Versuch wert und spart Arbeit ;-)
Liebe Gruesse aus der Wesermarsch
Ralph
--
Unsere Baustelle:
<http://www.burenreege3.de>
> Dann eben in die Restmülltonne.
Inerte Stoffe haben im Restmüll eigentlich nichts zu suchen.
Kosten nur wertvollen Deponieraum oder Energie in der Verbrennung.
Siegfried
Und mit ein paar Kilo Glas durch die Gegend kutschieren schont die
Umwelt. ;-)
Harald
im Prinzip ne gute Idee - nur sind die zu hin!
billiges Meterial_ Fichte! und noch nicht alt genug: 60 Jahre.
wer was braucht könnte sich ja melden - es werden noch weiter Fenster
erneuert bis dahin sind ja noch welche vorhanden
>> in den Glaskontainer darf kein Fensterglas
>> in der Mülltonne ist genug Bauschutt
>
> Glas kann man lagern, ohne dass es viel Platz wegnimmt, bis die Tonne
> dann genug Platz dafür hat.
hast du ne Ahnung ;)
war ja nur ne Spontane Idee - im Betonmischer hätte Glas zudem keine
scharfen ecken mehr
vielleicht ließe sich auf diese Weis auch ein interessanter Putz herstellen
> ich habe vor halbwegs zertrümmerte Scheiben in den Betonmischer zu tun,
> trocken, zusätzlich ein paar dicke Kieselsteine.
>
> dann laufen lassen, so lange bis ich Glaskrümel habe, die werden auch
> nicht mehr scharf sein.
>
> wäre das praktikabel?
Deine Glasmühle wird sich wohl den Mantel durchschleifen. Großtechnisch
werden ähnliche Mühlen mit extrem abriebfestem Steinfutter ausgekleidet.
Ernst-Peter
> Und mit ein paar Kilo Glas durch die Gegend kutschieren schont die
> Umwelt. ;-)
>
> Harald
Jau, also bau ich sämtliche Fenster aus meinem
Auto aus, um die Umwelt zu schonen...
Gruss
Harald
> Hier wurde nie nach Farben getrennt, früher war noch einmal erkennbar
> was wo rein sollte, bei der Abholung wurde es dann gemischt.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
kann ich fast nicht glauben.
Denn auch wenn du es nicht siehst: das Abholfahrzeug hat getrennte
Kammern. Und je nach Zuständigem Recycler hats entweder eigene Container
pro Farbe (die der Abholer dann nacheinander mit dem Ladekran über sein
Fahrzeug hält und entlädt) oder es handelt sich um Mehrkammer-container.
Hier bei uns wurde einige zeit zwischen Weiss-, bunt- und Braunglas
unterschieden, heute nur noch zwischen Weiss- und buntglas, Braunglas
darf jetzt ausdrücklich in den Buntglas-container.
> Der Bürger darf trennen,
Ja
> nur Sinn gibt es keinen. :-)
kann man durchaus drüber streiten, mittlerweile haben diverse
Glasrecycler anlagen, die das Glas automatisch nach Farben trennen
können.
Das ist aber noch nicht so gar lange möglich, insbesondere die Erkennung
von Braun und Blau war lange problematisch.
Daher hatte die anfängliche strikte Trennung durch den Bürger durchaus
ihren Sinn
Volker
--
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet -- lerne, Limonade zu machen.
Du meintest am 28.07.10:
>> Hier wurde nie nach Farben getrennt, früher war noch einmal
>> erkennbar was wo rein sollte, bei der Abholung wurde es dann
>> gemischt.
> mittlerweile haben diverse Glasrecycler Anlagen, die das Glas
> automatisch nach Farben trennen können.
Und das scheint passabel zu funktionieren.
> Das ist aber noch nicht so gar lange möglich, insbesondere die
> Erkennung von Braun und Blau war lange problematisch.
> Daher hatte die anfängliche strikte Trennung durch den Bürger
> durchaus ihren Sinn
"Im Prinzip ja". Aus der Erinnerung: "grün" ist unkritisch, "braun" muss
schon ein wenig sortiert werden, bei "weiss" darf nichts anderes dabei
sein. Und einige Bürger scheinen "weiss" nicht zuverlässig erkennen zu
können, also musste der Entsorger entweder sowieso nachsortieren (also
eine eigene Sortieranlage betreiben) oder aber alles zusammenkippen.
Viele Gruesse!
Helmut
ich habe meine Glasscheiben als Scherben unter dem Frostschutz in der
Einfahrt zum Carport verbuddelt.
Beim verdichten mit Stampfer oder Rüttelplatte ist das ziemlich klein
und ungefährlich.
Mfg
Axel
> Deine Glasmühle wird sich wohl den Mantel durchschleifen.
> Großtechnisch werden ähnliche Mühlen mit extrem abriebfestem
> Steinfutter ausgekleidet.
In meinem Lehrbetrieb hatten wie so eine Mühle zum Entgraten von
Kleinteilen, die war sinigerweise mit Holz ausgekleidet.
Hart auf Hart ist selten gut.
Harald
Netter Witz. ;-)
Harald
> kann ich fast nicht glauben.
Du solltst es.
> Denn auch wenn du es nicht siehst: das Abholfahrzeug hat getrennte
> Kammern.
Oh, unsichtbare Geheimkammern.
Hier kommt ein Fahrzeug mit oben offenem Container.
Mir ist mehrfach aufgefallen, dass er beim Entleeren die Position nicht
veränderte.
Weiss und bunt wurde auf der gleichen Position geleert, irgendwann hatte
ich dann auch die Möglichkeit von oben hineinschauen zu können.
> Und je nach Zuständigem Recycler hats entweder eigene
> Container pro Farbe (die der Abholer dann nacheinander mit dem
> Ladekran über sein Fahrzeug hält und entlädt) oder es handelt sich um
> Mehrkammer-container. Hier bei uns wurde einige zeit zwischen Weiss-,
> bunt- und Braunglas unterschieden, heute nur noch zwischen Weiss- und
> buntglas, Braunglas darf jetzt ausdrücklich in den Buntglas-container.
Tja, du Klugscheisser, es ist nicht immer überall so wie du es dir
vorstellst.
>> Der Bürger darf trennen,
>
> Ja
>
>> nur Sinn gibt es keinen. :-)
>
> kann man durchaus drüber streiten, mittlerweile haben diverse
> Glasrecycler anlagen, die das Glas automatisch nach Farben trennen
> können.
Logisch, das mussten sie vom ersten Tag an, Fehlwürfe mussten immer
aussortiert werden, am Anfang hat man es wohl per Hand gemacht.
> Daher hatte die anfängliche strikte Trennung durch den Bürger durchaus
> ihren Sinn
Naja, vielleicht.
Hier gab es von Anfang an zwei Einwürfe, beim Sammeln wurde ab dem
ersten Tag gemischt.
Die Abfuhrcontainer haben keine Trennklappen.
Harald
Du machst eine kostenlose Annonce im Sperrmüll oder
second Hand oder wie diese Zeitungen heißen
"Alte gut erhaltene Fenster zu verschenken"
und Dein Telefon hört nicht mehr auf zu klingeln.
Es gibt genug Bedarf. leute mit Ställen, Schuppen,
Frühbeeten, Baumhäusern, Werkstätten, Bungalows,
Datschen, Wochenendhäusern, Denkmalhäusern Leute
die alte Fenster suchen und froh sind diese bei Dir
abholen zu können. Ich hab hie an meinem Haus alles
an Fenstern, Dielen, Spanplatten usw. usf. auf diese
Weise rückstandslos entsorgen können.
Sogar meine alte 2 x 2000 Liter PE Öltankanlage holten
sich Russlanddeutsche und ich bekam noch russisches
Konfekt und grusinischen Tee.
Strasdwujtje i poschaluista Towrischi.
*Boris* GE
>> Denn auch wenn du es nicht siehst: das Abholfahrzeug hat getrennte
>> Kammern.
>
> Oh, unsichtbare Geheimkammern.
> Hier kommt ein Fahrzeug mit oben offenem Container.
...
> Die Abfuhrcontainer haben keine Trennklappen.
Und alle Verallgemeinerungen sind falsch!
http://www.artgmbh-trier.de/images/3-Kammer-System.JPG
Die Dinger fahren hier im LK rum.
Horst
> im Prinzip ne gute Idee - nur sind die zu hin!
> billiges Meterial_ Fichte! und noch nicht alt genug: 60 Jahre.
Nicht die Rahmen, sondern alte Scheiben werden händeringend
gesucht, denn neue nicht ganz plane, mit Schlieren, Luft-
blasen, Einschlüssen... kaum zu bekommen, aber für alte
Häuser aus optischen Gründen unersetzlich.
Holzrahmen macht dir jeder Schreiner, aber Glashütten die
Fensterglas noch handwerklich herstellen gibt es kaum.
Gruß
Jochen
> Tja, du Klugscheisser,
^^^^^^^^^^^^^^
*PLONK*
Das ist dann wohl regional unterschiedlich. Auch ich hatte mein
Büro mal oberhalb der Glascontainer und konnte deren Entladung
beobachten. Es kam auf den LKW alles auf einen Haufen.
bis denne, karl-otto
> Nicht die Rahmen, sondern alte Scheiben werden händeringend
> gesucht, denn neue nicht ganz plane, mit Schlieren, Luft-
> blasen, Einschlüssen..
wer sucht so was?
wer immer das ist, kann der gerne abholen....
gute erhalten sind die nicht....
Früher hat man übrigens Glasscherben mit in die Gartenmauer
einbetoniert, um unerwünschte Besucher (die die Äpfel klauen wollten...)
fern zu halten, pass auf, dass Deine Mauer nicht denselben Effekt bekommt.
Ehrlich gesagt würde ich die Fenster verschenken, bzw. das Glas
ordnungsgemäss entsorgen (aber nicht im Flaschencontainer!)
Wenn Dus trotzdem probieren willst, und wenns klappt, dann solltest Du
das aber unbedingt hier schreiben! Am Strand findet man oft so
Glaskügelchen, die schauen recht hübsch aus! Ich vermute aber, dass die
doch ein paar Jahre alt sind...
Franz
Am 27.07.2010 11:37, schrieb Steffen H1:
> Von den gewechselten fenstern haben wir en Menge die auf den Müll
> sollen. Fenster komplett zu entsorgen ist teuer - ohne Glas ein
> Bruchteil davon
>
> Ich werde also die Glascheiben rausmachen...
>
> ich habe mir überlegt das Glas zo weit zu zertrümmern das ichs als
> Zuschlag für beton habe (durchsichtiger Beton ;) ? )
>
> ich habe vor halbwegs zertrümmerte Scheiben in den Betonmischer zu tun,
> trocken, zusätzlich ein paar dicke Kieselsteine.
>
> dann laufen lassen, so lange bis ich Glaskrümel habe, die werden auch
> nicht mehr scharf sein.
>
> wäre das praktikabel?
>
> (so was wird mit anderen Materialien großtechnisch gemacht)
Und ich hätte jetzt gedacht dass die Einschränkung auf einen gewissen
Ort (hier) genau keine Verallgemeinerung ist.
Tja, da hab ich mich wohl getäuscht.
MfG
> wer sucht so was?
> wer immer das ist, kann der gerne abholen....
Z.B. Firmen die denkmalgeschützte alte Häuser sanieren.
Uraltes Fachwerk mit perfekten glatten Fensterscheiben
"sieht einfach nicht aus".
Falls es in deiner Nähe eine Firma gibt die mit historischen
Baustoffen handelt, hast du einen dankbaren Abnehmer gefun-
den, der die Scheiben sicher gerne abholt.
www.historische-baustoffe.de/anbieter-historischer-baustoffe/
Da findest du auch als lieferbare Ware
"Glas
* ...
* schlieriges Fensterglas
* ..."
Und das ist nicht so ganz billig.
Gruß
Jochen
Dann schreib gebrauchte.
Wenn Du nichts dafür haben willst ist es wurscht.
BGE
Es ist auch abhängig vom Verwertungszweck.
So kommen z.B. an die Revisions/Abwasserschächte von Restmülldeponien
hunderte von Tonnen zerdeppertes Glas um diese Abläufe
(als Filter, damit diese Rohre nicht verstopfen). Dem Siffwasser ist die
Glasfarbe echt wurscht.
Nicht jedes Glas wird durch schmelzen recycled. Obige Anwendung ist durchaus
auch eine Art von Wiederverwendung.
Wenn auch (für heute) eine ziemlich endgültige. Deponie-Glas auszubuddeln
ist sicher keine energetisch sinnvolle Option zum neumachen.
Andere Stoffe vermutet man heute schon (habe ich irgendwo gelesen) könnte
man evtl. durch Deponierecycling alter Deponien in ein paar Jahren zu den
gleichen Kosten wie Neuförderung recyclen.
mfg
SS
>
> > kann man durchaus drüber streiten, mittlerweile haben diverse
> > Glasrecycler anlagen, die das Glas automatisch nach Farben trennen
> > können.
Soweit ich weiss, sind die Anlagen zur Trennung der Scherben nach
Farben seit Jahren Standard. Man könnte sich die bunten Container
schenken, aber vielleicht ist so eine grobe Vorsortierung ja besser
für die Automation.
g.
>Welcher Umstand macht Fensterglas denn ungeeignet für das
>Wiedereinschmelzen in der Glasfabrik?
Das scheint ein Kuddelmuddel an Infos zu sein.
Zum einen Fensterglas hat keinen Grünen Punkt. Also ein
Finanzierungsproblem.
Zum anderen gibt es höhere (Farb-) Reinheitsansprüche an Fensterglas. Also
ein Verunreinigungsproblem, es darf nicht mit anderem Glas gemischt werden.
Beides in einen großen Topf gesteckt, umgerührt und fertig sind etliche
Infobroschüre mit Fehlinfos.
--
mit freundlichen Grüßen! Password Must Be at Least 18770 Characters
Holgi, +49-531-3497854 ! Can't Repeat Any of Your Previous 30689 Passwords
Du meintest am 29.07.10:
>> Welcher Umstand macht Fensterglas denn ungeeignet für das
>> Wiedereinschmelzen in der Glasfabrik?
> Das scheint ein Kuddelmuddel an Infos zu sein.
> Zum einen Fensterglas hat keinen Grünen Punkt. Also ein
> Finanzierungsproblem.
> Zum anderen gibt es höhere (Farb-) Reinheitsansprüche an Fensterglas.
> Also ein Verunreinigungsproblem, es darf nicht mit anderem Glas
> gemischt werden.
Wenn ich Fensterglas in den Schacht für Grünglas werfe, dann stört das
nicht bei der Weiterverarbeitung.
Viele Gruesse!
Helmut
Ich sprach von den hier verwendeten.
Ausserdem fällt hier auf, das beide Kammern ohne verschwenken an der
selben Stelle entleert werden.
Und wie schon gesagt, die Kennzeichnung auf den Sammelcontainern ist
schon lange nicht mehr vernünftig lesbar. Es scheint kein Interesse an
der Trennung zu bestehen, auch wird nicht darauf geachtet den
Sammelcontainer immer gleich aufzustellen, so dass Weissglas nicht immer
auf der selben Seite einzuwerfen ist.
Harald
Bei heutigen Fenstern ist eine der Scheiben beschichtet, ich meine die
Innenscheibe auf der Aussenseite.
Welche Probleme das beim Einschmelzen macht, kann ich allerdings nicht
sagen.
Ich vermute eher, dass es ums Geld geht.
Die Fensterglashersteller zahlen nicht an den grünen Punkt.
Die Glassammler sind wohl eher daran interessiert möglichst wenig
einzusammeln, bezahlt werden sie ja pauschal und um so weniger sie fürs
Geld arbeiten müssen.........
Harald
Danke.
Fensterglas hat einen anderen Schmelzpunkt.
FRanz
> In meinem Lehrbetrieb hatten wie so eine Mühle zum Entgraten von
> Kleinteilen, die war sinigerweise mit Holz ausgekleidet.
> Hart auf Hart ist selten gut.
Kann ich mir vorstellen. In der Keramikindustrie nimmt man tatsächlich
"Stein"futter. Aluminiumoxid, weitaus härter als Glas, dito die
Mahlkugeln. In der Zementindustrie Gummi-Auskleidung mit Stahlkugeln.
Ernst-Peter
Du meintest am 30.07.10:
>>>> Sprich einen Recyclingbetrieb an, der einen offenen Container für
>>>> Altglas stehen hat.
>>> SWIW eine schlechte Idee. Altglas im Sinne des Recycling ist in der
>>> Regel Flaschenglas.
>> Welcher Umstand macht Fensterglas denn ungeeignet für das
>> Wiedereinschmelzen in der Glasfabrik?
> Fensterglas hat einen anderen Schmelzpunkt.
Glas hat keinen Schmelzpunkt.
Aber hier der Hinweis eines Entsorgers:
http://www.wgv-quarzbichl.de/index.php?id=657
Man beachte den 4. Hinweis "wegen anderer Glassorte". Ist zwar keine
technisch-wissenschaftliche Begründung, aber der Entsorger sollte
wissen, was er da schreibt.
Viele Gruesse!
Helmut
> Wenn ich Fensterglas in den Schacht für Grünglas werfe, dann stört das
> nicht bei der Weiterverarbeitung.
In einer TV-Sendung (Galileo?) habe ich aufgeschnappt, Fensterglas habe
einen höheren Schmelzpunkt als Flaschenglas und sei daher in der
Flaschensammlung ungeeignet.
Das Spielchen mit dem Grünen Punkt allein kann es nicht sein, Altglas
ist Rohstoff und damit ein Wirtschaftsgut.
--
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Steffen H1 schrieb:
Na dann im besten EBuchtisch:
"Das Glas der Fenster ist vom vielen Durchschauen
schon ein ganz klein wenig abgenutzt, funktioniert
aber sonst noch einwandfrei."
Grüßle, Helmut
"Spielchen mit dem Grünen Punkt" ist gut ;-)
Genau das Gleiche bei Kunststoffen:
Die 0,02 Gramm Plastikfolie kommt in den gelben Sack, die 0,5kg
Platikschüssel auf die Deponie, denn steck ich die in den gelben Sack,
wird er bei der Abholung stehengelassen...
Ciao
Stefan
>Die 0,02 Gramm Plastikfolie kommt in den gelben Sack, die 0,5kg
>Platikschüssel auf die Deponie, denn steck ich die in den gelben Sack,
>wird er bei der Abholung stehengelassen...
>
Wohnst Du in Schwaben?
--
Gruß
Radbert
>In einer TV-Sendung (Galileo?)...
>
...die ja bekanntlich einen hohen wissenschaftlichen Anspruch
besitzt...
>
>...habe ich aufgeschnappt, Fensterglas habe
>einen höheren Schmelzpunkt als Flaschenglas und sei daher in der
>Flaschensammlung ungeeignet.
>
Beides ist ganz gewöhnliches Kalk-Natron-Glas. Einen Unterschied wird
man allenfalls an der Form feststellen können.
Dass Glas einen Schmelzbereich besitzt und keinen -Punkt, wurde ja
schon gesagt - ist in diesem Zusammenhang aber egal.
>Das Spielchen mit dem Grünen Punkt allein kann es nicht sein, Altglas
>ist Rohstoff und damit ein Wirtschaftsgut.
>
Es I S T das "Spielchen mit dem grünen Punkt". Bei DSD
interessiert man sich für nur ein einziges Wirtschaftsgut, und das
heißt G E L D .
--
Rolf
>
> "Spielchen mit dem Grünen Punkt" ist gut ;-)
>
> Genau das Gleiche bei Kunststoffen:
> Die 0,02 Gramm Plastikfolie kommt in den gelben Sack, die 0,5kg
> Platikschüssel auf die Deponie, denn steck ich die in den gelben Sack,
> wird er bei der Abholung stehengelassen...
Ist immer die Frage, *wie* man steckt...
Jens
da ich gerade kein Haus bei der Hand habe kann ich es nicht testen und
verkaufe es daher als defekt für Bastler?
SCNR
Schorsch
> Das Spielchen mit dem Grünen Punkt allein kann es nicht sein, Altglas
> ist Rohstoff und damit ein Wirtschaftsgut.
Nur weil es als Rohstoff deklariert ist, bedeutet es keineswegs, dass es
einen Wert hat.
Das zum Rohstoff erklären ist nur der Umweg unnötigen Aufwand zu
betreiben und mit dem grünen Gewissen zu erklären.
Das Problem ist tatsächlich, dass der Aufwand der Rückführung und des
Recycling teurer als die Neuproduktion ist.
Also will man das Zeug nicht haben, wenn man es nicht unbedingt nehmen
muss und kein zusätzliches Geld dafür bekommt.
Harald
> Man beachte den 4. Hinweis "wegen anderer Glassorte". Ist zwar keine
> technisch-wissenschaftliche Begründung, aber der Entsorger sollte
> wissen, was er da schreibt.
Und was ist eine andere Sorte?
In BWL lernst du, dass die selbe Ware in einer anderen Verpackung eine
andres Sorte ist.
Klar, er schreibt das was für ihn günstig ist.
Für Verpackungsgläser kann er aus Grüner Punkt Kasse Geld ziehen, für
Fensterglas nicht.
Damit ist die andere Sorte begründet.
Andere Sorte bedeutet nicht, dass das Glas (Grundmaterial) dennoch
identisch sein kann.
Harald
> Klar, er schreibt das was für ihn günstig ist.
> Für Verpackungsgläser kann er aus Grüner Punkt Kasse Geld ziehen, für
> Fensterglas nicht.
>
Das ist definitiv Unsinn, denn bei uns in Österreich gibt es keinen
grünen Punkt, und trotzdem soll man kein Fensterglas in die
Recyclingtonne werfen.
"Schmelzpunkt" mag nicht 100% exakt sein, aber Flachglas, wie
Fensterglas, Spiegel, etc., hat eine andere mineralische Zusammensetzung
als Flaschenglas und darf daher auch nicht in die Altglascontainer
geworfen werden.
Franz
1. Der "Grüne Punkt" heißt in Österreich heißt ARA. Das Recycling
funktioniert dort genauso wie in Deutschland und vielen anderen
europäischen Ländern.
2. "Flachglas, wie Fensterglas, Spiegel, etc." besteht aus ganz
normalem Kalk-Natron-Glas, auch Soda-Glas genannt. Dies wird sowohl
für die Herstellung von Flachglas (Fensterglas) als auch für
Glasgefäße wie Flaschen, Marmeladengläser etc. verwendet. Die von dir
bemühte "andere mineralische Zusammensetzung" kannst du also - wie
sagtest du doch gleich - "definitiv als Unsinn" einordnen.
Allerdings stellen Glasspiegel in der Tat für die "normale"
Wiederverwertung wegen ihrer Silber-Beschichtung ein Problem dar.
Metallzuschläge können nämlich die Glaseigenschaften beträchtlich
verändern - seie es die Farbe oder der Brechungsindex.
--
Rolf
> Das ist definitiv Unsinn, denn bei uns in Österreich gibt es keinen
> grünen Punkt, und trotzdem soll man kein Fensterglas in die
> Recyclingtonne werfen.
So weit ich weiss, gibt es in Österreich ein vergleichbares System.
Wer finanziert die Sammeltonnen?
> "Schmelzpunkt" mag nicht 100% exakt sein, aber Flachglas, wie
> Fensterglas, Spiegel, etc., hat eine andere mineralische
> Zusammensetzung als Flaschenglas und darf daher auch nicht in die
> Altglascontainer geworfen werden.
Das kann durchaus sein, muss aber dennoch nicht der Grund sein es nicht
zu vermischen.
Glas ist keine Wertstoff im eigentlichen Sinne, Handwerker und Industrie
können Glasabfälle nicht verkaufen, sie müssen dafür zahlen.
Für D gilt, dass die Vertreiber von Ware in Glasgebinden für die
Entsorgung zahlen, daraus wird das Sammelsystem finanziert.
Für anderes Glas zahlt niemand, also liegt nahe, dass diejenigen, die
Glasgebinde einsammeln auch nichts haben wollen, wofür sie kein Geld
bekommen.
Da Kommerz kein gutes Argument ist, nimmt man gern andere Argumente, die
mpssen auch nicht falsch sein. Die Frage ist eher, was sit wirklich
wesentlich?
Harald
>
>dann laufen lassen, so lange bis ich Glaskrümel habe, die werden auch
>nicht mehr scharf sein.
>
Alle Krümel an der Oberfläche werden wieder scharf. Bei uns wurde Glassplit
gerundet in einem Waldweg verwendet, musste wieder entfernt werden, nach kurzer
Zeit im Gebrauch wurde er scharfkantig und es gab Reklamationen von Velofahrern
und Hundehaltern.
Ernst
> Alle Krümel an der Oberfläche werden wieder scharf.
Im Grunde nicht, allerdings wenn die gerundeten Scherben zu groß sind,
dass sie unter der last wieder brechen, hast du weider scharfkantiges
Glas.
> Bei uns wurde
> Glassplit gerundet in einem Waldweg verwendet, musste wieder entfernt
> werden, nach kurzer Zeit im Gebrauch wurde er scharfkantig und es gab
> Reklamationen von Velofahrern und Hundehaltern.
Ich vermute, das Material war nicht fein genug zerkleinert, so dass es
wieder gebrochen ist.
Ausserdem sollte man so etwas immer mit genügend Feinanteilen mischen,
sonst hast du so was wie eine Schotterschicht, wo die Reibung
gegeneinander zu scharfkantigen Abplatzungen führt.
Harald