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Dach: Well-Polyester verlegen?

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Andreas Froehlich

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Sep 13, 2007, 12:56:47 PM9/13/07
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Bei meinem Holzlagerschuppen bin ich nun beim Dach. Ich möchte es mit
Well-Polyester belegen.

Die Querverlattung habe ich fertig (40 cm Abstand) lt. Merkblatt aus dem
Bauhaus mit Alufolie abgedeckt.

Das Well-Polyester ist schon grob vom Bauhaus zugeschnitten, ich muß nur
die Länge (also parallel zu den "Wellen" noch etwa 20 cm abschneiden.

Vermutlich ist hier ein feinzahnige Stichsäge am besten geeignet? Oder
wäre eine Handkreissäge besser?

Zur Verschraubung habe ich mir schon die passenden (original)
Abstandshalter und Schrauben besorgt (teurer Spaß). Das Merkblatt meint
dazu, zum Bohren müsse man einen "Kegelbohrer" verwenden. Nur was ist
das? Der Typ im Bauhaus hat mir einen Kegelförmigen Bohrer mit drei
"Seitenkerbungen" verkauft, mit denen man normalerweise Schraubköpfe im
Holz versenkt. Eigentlich müßte doch ein Glasbohrer besser geeignet sein?

Die Schrauben haben einen Durchmesser von 4,2 mm. Der Baumarkt-Typ
meinte, die Bohrlöcher sollten doppelt so groß sein, vermutlich um eine
evtl. Längenveränderung bei Temperaraturschwankungen abzufangen. Aber 8
mm erscheinen mir etwas viel.

Wo läßt man diese Wellen seitlich eigentlich am Besten enden?

So erscheint es mir am Sichersten:

Querschnit:


/--\ /--\
/ \ / \
-- -- ...
__________________...

Querverlattung
__________________...

Also ein "Wellenberg" hängt quasi noch in der Luft.

Sonstige Hinweise, Tips etc.?

Aber bitte nicht: "lass die Finder von den Zeugs", ich habs nämlich
schon gekauft ;-)

Andreas

Thomas Prufer

unread,
Sep 14, 2007, 3:30:47 AM9/14/07
to
On Thu, 13 Sep 2007 18:56:47 +0200, Andreas Froehlich <anfr...@gmx.de> wrote:


>Vermutlich ist hier ein feinzahnige Stichsäge am besten geeignet? Oder
>wäre eine Handkreissäge besser?
>
>Zur Verschraubung habe ich mir schon die passenden (original)
>Abstandshalter und Schrauben besorgt (teurer Spaß). Das Merkblatt meint
>dazu, zum Bohren müsse man einen "Kegelbohrer" verwenden. Nur was ist
>das? Der Typ im Bauhaus hat mir einen Kegelförmigen Bohrer mit drei
>"Seitenkerbungen" verkauft, mit denen man normalerweise Schraubköpfe im
>Holz versenkt. Eigentlich müßte doch ein Glasbohrer besser geeignet sein?

Google "Schälbohrer", ein schlanker Kegel, der das Polyester sehr gut und ohne
Reißen bohrt.

Thomas Prufer

Andreas Froehlich

unread,
Sep 14, 2007, 9:41:54 AM9/14/07
to

>
> Google "Schälbohrer", ein schlanker Kegel, der das Polyester sehr gut und ohne
> Reißen bohrt.
>

Danke für den Tip - braucht aber etwas Feingefühl beim Bohren, sonst
wird das Loch zu groß.

Wen es interressiert: Mit einer Stichsäge und Kunststoff/Alu-Sägeblatt
funktioniert das Sägen nicht richtig. Die Sägebahn franst seitlich etwas
aus, zwar nicht viel, störte mich aber trotzdem (ich hatte
glücklicherweise vorher an einem Reststück geübt.

Überraschend gut geht das Schneiden auch mit einer stinknormalen
Haushaltsschere. Allerdings sind die Schnittkanten wieder unsauber.

Ich habe schließlich meine Dremel genommen (mit so einer
Mini-Trennscheibe) dauert zwar ewig, aber dafür ist der Schnitt absolut
perfekt.

Andreas

Thomas Prufer

unread,
Sep 14, 2007, 10:46:19 AM9/14/07
to
On Fri, 14 Sep 2007 15:41:54 +0200, Andreas Froehlich <anfr...@gmx.de> wrote:

>Danke für den Tip - braucht aber etwas Feingefühl beim Bohren, sonst
>wird das Loch zu groß.

Ja -- soll aber auch deutlich größer wie die Schraube sein, weil das Zeugs bei
Sonneneinstrahlung deutlich arbeitet.

>Wen es interressiert: Mit einer Stichsäge und Kunststoff/Alu-Sägeblatt
>funktioniert das Sägen nicht richtig. Die Sägebahn franst seitlich etwas
>aus, zwar nicht viel, störte mich aber trotzdem (ich hatte
>glücklicherweise vorher an einem Reststück geübt.

Zur "Beruhigung", das tut's mit einem teuren HM-Sägeblatt in einer
Format-Kreissäge auch. Der Verkäufer hat's mit einer elektrischen Blechzange
geschnitten (so einem knabbernden Teil, nicht einer Tafelschere): sauber, aber
nicht gerade.


Thomas Prufer

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