Ich bin gerade dran, durch eine 30er Betonwand zu bohren. Habe zwei
Bohrer, einer 25mm, einer 10mm Durchmesser. Mit 10er vorgebohrt -
wunderbar geklappt. Mit 25er nachgebohrt - auf Eisen gestoßen. Mist! Und
das etwa 5 cm vor Ende. Jetzt habe ich bereits einige Zeit auf dem Eisen
"herumgebohrt" aber ich komme nicht weiter.
Habt Ihr Tips, wie man mit mit so einer Situation umgeht? (Wenn's ja
wenigstens Öl gewesen währe ;-)
Erwartungsvolle Grüße
Christoph
> Ich bin gerade dran, durch eine 30er Betonwand zu bohren. Habe zwei
> Bohrer, einer 25mm, einer 10mm Durchmesser. Mit 10er vorgebohrt -
> wunderbar geklappt. Mit 25er nachgebohrt - auf Eisen gestoßen. Mist! Und
> das etwa 5 cm vor Ende. Jetzt habe ich bereits einige Zeit auf dem Eisen
> "herumgebohrt" aber ich komme nicht weiter.
Wirklich Eisen? Je nach Art des Betons könnte das auch ein
hartnäckiger Kiesel sein. Da hilft dann nur Geduld und ein guter
Bohrhammer. Falls es Eisen ist, einen Eisenbohrer benutzen und vorher
(!) mal scharf darüber nachdenken, ob da nicht zufällig ein
Heizungsrohr o.ä. langläuft.
_MM_
ja, es ist wirklich Armierungs-Eisen. In dieser Wand wurden definitiv
keine Leitungen verlegt. Kiesel ist es auch keiner, da einem die
Eisenspäne am Bohrer "entegegenstehen" ;-)
Komm ich mit einem normalern Betonbohrer auch mit der Zeit durchs Eisen?
Einpaar Riefen sind schon drin (im Eisen), aber ich will mit ja nicht
unbedingt gleich den (teuren) Bohrer kaputtbohren.....
Grüße
Christoph
> ja, es ist wirklich Armierungs-Eisen. In dieser Wand wurden definitiv
> keine Leitungen verlegt. Kiesel ist es auch keiner, da einem die
> Eisenspäne am Bohrer "entegegenstehen" ;-)
Gut. ;-)
> Komm ich mit einem normalern Betonbohrer auch mit der Zeit durchs Eisen?
> Einpaar Riefen sind schon drin (im Eisen), aber ich will mit ja nicht
> unbedingt gleich den (teuren) Bohrer kaputtbohren.....
Ja, geht. Habe ich auch schon gemacht. Für den Bohrer ist es natürlich
nicht gerade gesund. Metallbohrer sind eigentlich nicht sehr teuer. Du
könntest Dir einen relativ kurzen (und somit preiswerten) Metallbohrer
besorgen und von der anderen Seite das Eisen aufbohren.
_MM_
Vorsicht, Eisen kurz vor dem Ende könnte eine Gas- oder Wasserleitung
sein -> in jedem Fall fatal. Also vor weiteren Überlegungen, wie Du
das durchbekommst, erst checken, ob das sinnvoll ist.
Carsten.
---
I want to die peacefully in sleep like my grandfather.
Not screaming in terror like his passengers!
Hi Carsten,
nein, ist definitiv keine Leitung. In dieser Wand sind keine verlegt
worden. Ist wirklich ein Armierungs-Eisen!
Grüße
Christoph
> Komm ich mit einem normalern Betonbohrer auch mit der Zeit
> durchs Eisen?
Was fuer ein "normaler" bohrer ist das ueberhaupt?
SDSplus, SDSmax, oder sonstwas?
Schlag ausschalten, dann sollte es gehen.
Wenn es laenger dauert, waeren einige kuehlpausen dringend
empfehlenswert: Bohrer laufend rausziehen, einige zeit leer laufen
lassen, dann weiterbohren, eventuell kann man mit wasser kuehlen,
wenn man weiss, was man tut.
> Einpaar Riefen sind schon drin (im Eisen), aber
> ich will mit ja nicht unbedingt gleich den (teuren) Bohrer
> kaputtbohren.....
Teuer? Dann ist's wohl ein SDSmax-bohrer, rundschaftbohrer sind ja
nicht so teuer.
Guenstig waere es, wenn Du den Stahl "voll" erwischt. Wenn du nur
einen teil der stange wegbohrst, ist die belastung fuer den bohrer
viel groesser, aber das kannst Du Dir wahrscheinlich nicht aussuchen,
oder? ;-(
mfg
otto
> Schlag ausschalten, dann sollte es gehen.
>
Guter Tip, werd ich mal ausprobieren. Bisher hatte ich den Schlag immer
mit drin und habe das Eisen wohl eher "gedengelt" ;-)
> Wenn es laenger dauert, waeren einige kuehlpausen dringend
> empfehlenswert: Bohrer laufend rausziehen, einige zeit leer laufen
> lassen, dann weiterbohren, eventuell kann man mit wasser kuehlen,
> wenn man weiss, was man tut.
Muß ich sowieso machen, da die Belastung anscheinend wirklich so groß
ist, dass meine Maschine nach 1-2 Minuten abregelt und einen augenblick
zum Auskühlen braucht, bevor ich wieder weitermachen kann.
>
> > Einpaar Riefen sind schon drin (im Eisen), aber
> > ich will mit ja nicht unbedingt gleich den (teuren) Bohrer
> > kaputtbohren.....
>
> Teuer? Dann ist's wohl ein SDSmax-bohrer, rundschaftbohrer sind ja
> nicht so teuer.
>
Wie gesagt: SDSplus, aber auch ein Rundschaftbohrer (sind doch die, die
aussehen wie ein Korkenzieher?)
> Guenstig waere es, wenn Du den Stahl "voll" erwischt. Wenn du nur
> einen teil der stange wegbohrst, ist die belastung fuer den bohrer
> viel groesser, aber das kannst Du Dir wahrscheinlich nicht aussuchen,
> oder? ;-(
>
Stimmt, kann ich leider nicht. 20cm bin ich schon drin, da hilft alles
"zur Seite biegen" nichts (ausser, man rotiert auf einmal um den Bohrer
;-)
> mfg
> otto
>
Danke für die Tips!
Grüße
Christoph
> adam...@gmx.net says...
> Wie gesagt: SDSplus, aber auch ein Rundschaftbohrer (sind doch
> die, die aussehen wie ein Korkenzieher?)
Rundschaftbohrer: Runder schaft, gedacht zum spannen in einem
normalen Zahnkranz- oder Schnellspannbohrfutter
(die dinger mit den drei backen) wie es jede
"normale" schlagbohrmaschine hat.
SDSplus-bohrer: Schaft mit 2 mal 2 nuten, werden von einem
speziellen SDS-bohrfutter gehalten, (bei leichten
bohrhaemmern standard)
mfg
otto
> Metallbohrer sind eigentlich nicht sehr teuer.
25mm Durchmesser kosten über 20 Oiro. Dann bleibt noch das Problem woher
man eine Handbohrmaschine mit MK-3 Aufnahme bekommt. :-)
Gruß,
Nick
--
Petition gegen SPAM:
<http://www.politik-digital.de/spam/de/petition/eintrag.php3>
>
>nein, ist definitiv keine Leitung. In dieser Wand sind keine
verlegt
>worden. Ist wirklich ein Armierungs-Eisen!
>
>Grüße
>Christoph
hallo Christoph
Sollte mich auch wundern, wenn Wasserrohre einbetoniert worden
wären. Aber möglich scheint ja wohl alles zu sein.
Schalte den Schlag aus, und bohre nicht zu langsam und mit moderatem
Druck durch das Eisen. Wenn die Maschine zu langsam dreht, kann der
Bohrer am seitlich laufenden Eisen auch mal blockieren und dann kann
ein HM-Einsatz ausreißen. Zeichne dir die Bohrtiefe am Bohrer an
damit du sehen kannst, ob du langsam vorankommst. Von Zeit zu Zeit
(z.B. alle 30 sec) den Bohrer rausziehen und in einen Eimer mit
kaltem Wasser halten. Kann ganz schön zischen. Irgendwann bist du
durch und mußt den Schlag wieder einschalten.
Wenn du eine Schleifmaschine hast, kannst du die Schneide des
HM-Bohrers auch scharf schleifen. Dauert ein bißchen, vor allem,
wenn du keine HM-Scheibe hast, geht aber auch. Der scharfe Bohrer
fräst sich deutlich leichter durch das Eisen und für den Beton geht
es später auch leichter.
Gruss, Peter
>Ich bin gerade dran, durch eine 30er Betonwand zu bohren.
> - auf Eisen gestoßen. Mist! Und
naja ein paar Tipps hast Du ja schon bekommen. Ich hab da auch noch
was:
- also der Steinbohrer wird, wenn Du zu lange auf der Armierung
rumpopelst, recht flott seine Schneide verlieren, diese ist hart
eingeloetet.
Nimm einen Stahlbohrer und versuche die Armierung wegzubohren. Dabei
ist es unvermeidlich, das Du dann mit dem Stahlbohrer auf Beton kommst
und diesen stumpf machst.
Wenn Du unbedingt knapp ueber dem Boden bohren musst, wirst Du
verhaeltnismaessig viel Stahl finden. Versuche etwas neben dem
bisherigen Bohrloch, oder generell hoeher zu bohren.
Wenn Du ein Schweissgeraet hast und Du an irgendeiner Stelle an die
restliche Armierung kommst, kannst Du versuchen mit einer KB Elektrode
und Ueberstrom den Stoerenfried wegzubrennen.
Viel Spass noch!
Ralph
--
Ralph Heiden
Filter gesetzt fuer: aol; yahoo; hotmail; gmx.net
Versuch doch mal, seitlich d'ran vorbeizukommen. Zentral erwischt haßt
du das Eisen ja anscheinend nicht. Mit Lampe reinleuchten um zu sehen
auf welcher Seite das Eisen ist, und versuchen entsprechend seitlich das
Loch zu erweitern.
Je nach Starke des Eisens und deines Bohrers kommst du da mit der Zeit
auch durch, aber in der Regel ziehe ich es vor das Eisen intakt zu
lassen: es ist da ja nicht eingebaut worden um Bohrer zu ärgern.
Ciao
--
------------------------------------
Klaus Kamppeter klaus.k...@gmx.net
Christoph Becker wrote:
> Komm ich mit einem normalern Betonbohrer auch mit der Zeit durchs Eisen?
> Einpaar Riefen sind schon drin (im Eisen), aber ich will mit ja nicht
> unbedingt gleich den (teuren) Bohrer kaputtbohren.....
Sieh zu, dass der Bohrer wirklich scharf ist, also die Widiaplatte scharfe
Kanten hat, denn spanend gehts viel schneller, als wenn du das Eisen mit der
runden Kante schmiedetst. Das Anschleifen der Platte ist zwar ohne
Diamantscheibe langwierig, aber es geht.
Gruß
Jochen
> Nimm einen Stahlbohrer und versuche die Armierung wegzubohren.
> Dabei ist es unvermeidlich, das Du dann mit dem Stahlbohrer auf
> Beton kommst und diesen stumpf machst.
Das wird schwierig werden, einen stahlbohrer in der groesse (nutz-
laenge ueber 25cm /und/ durchmesser 25mm) zu finden, und diesen auch
fuer _ein_ loch bezahlen zu wollen, weil er nach dem einen loch
sicherlich unbrauchbar ist.
> Wenn Du ein Schweissgeraet hast und Du an irgendeiner Stelle an
> die restliche Armierung kommst, kannst Du versuchen mit einer KB
> Elektrode und Ueberstrom den Stoerenfried wegzubrennen.
Was ist eine KB elektrode?
Funktioniert das?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da masse bekommt; sind so
armierungen immer miteinander (strommmaessig) verbunden?
mfg
otto
Man lernt doch nie aus!
grüße
Christoph
Grüße
Christoph
Danke für den Tip!
Grüße
Christoph
> Wenn du eine Schleifmaschine hast, kannst du die Schneide des
> HM-Bohrers auch scharf schleifen. Dauert ein bißchen, vor allem,
> wenn du keine HM-Scheibe hast, geht aber auch. Der scharfe Bohrer
> fräst sich deutlich leichter durch das Eisen und für den Beton geht
> es später auch leichter.
> Gruss, Peter
>
>
Hi Peter,
werde das Anschleifen mal mit meinem Dremel ausprobieren. Wie oft kann
man denn so einen Bohrer anschleifen? (Ich weiss, bis die Spitze weg
ist....;-)
Werde dann mal versuchen, mit einem scharfen Bohrer durch den Beton und
das Eisen zu kommen. Bin nämlich mitlerweile auch mit dem 2.ten Loch auf
Eisen gestoßen. Grrrrrrr.
Danke und Grüße
Christoph
> Das wird schwierig werden, einen stahlbohrer in der groesse (nutz-
> laenge ueber 25cm /und/ durchmesser 25mm) zu finden, und diesen auch
> fuer _ein_ loch bezahlen zu wollen, weil er nach dem einen loch
> sicherlich unbrauchbar ist.
>
Habe gestern so ein Teil im Baumarkt gefunden. 600mm lang (!) und 22 mm
Durchmesser - 28 Fragezeichen.
Ist zwar nicht gerade wenig, aber immer noch besser, als doch noch eine
Kernbohrung machen zu müssen - die würde mich auf etwa 200 ? kommen
lassen. Und das ist mir zuviel!
> > Wenn Du ein Schweissgeraet hast und Du an irgendeiner Stelle an
> > die restliche Armierung kommst, kannst Du versuchen mit einer KB
> > Elektrode und Ueberstrom den Stoerenfried wegzubrennen.
>
> Was ist eine KB elektrode?
>
> Funktioniert das?
>
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da masse bekommt; sind so
> armierungen immer miteinander (strommmaessig) verbunden?
>
> mfg
> otto
>
Kann mir auch nicht vorstellen, dass das geht... Ausserdem brauche ich
ja dann auch wieder ein Schweissgerät. Und das kostet ja uch wieder Geld
(egal ob Miete oder Kauf).
Ich werd es zunächst einmal mit einem angeschärften Betonbohrer
versuchen. Und zur Not greife ich dann auf den Metallbohrer zurück.
Danke für die Tips und Grüße
Christoph
Wenn es nur ein dünner Stab ist, den Du getroffen hast und kein T-Träger
o.ä. und Du einen Bohrhammer hast, nimm doch einfach einen passenden
Meißel, dann ist das "Eisen" sofort weg.
Grüße
Nek.
> Das Anschleifen der Platte ist zwar ohne
> Diamantscheibe langwierig, aber es geht.
Scheiben für Hartmetall (= Siliziumcarbid = Grün) gehen einwandfrei. Es
muss nicht gleich Diamant sein.
EIne (Edel-)Korundscheibe (= graublau oder weiß) gegen ein HM-Werkzeug
richtet eher die Scheibe ab. :-)
hallo Christoph, also obs der kleine Dremel schafft, da hätt ich
vielleicht Zweifel, ich hab eher an einen Doppelschleifbock (von
Hanning, Einhell oder die anderen renommierten Hersteller) gedacht.
Scheibendurchmesser so um die 150 mm
Gruss, Peter
Den HM-Bohrer kannst du schon etliche Male nachschleifen. Solltest
halt zwischendurch immer wieder in Wasser tauchen zum Spitze
abkühlen, nicht dass die plötzlich auslötet. Aber es ist ja nur
soviel abzunehmen, dass die runde Schneide wieder scharfkantig wird,
und das sind je nach Abnutzung vielleicht 4x0,2 mm. (2 Schneiden, je
2 Flächen)
Gruss, Peter
> Habe gestern so ein Teil im Baumarkt gefunden. 600mm lang (!)
> und 22 mm Durchmesser - 28 Fragezeichen.
> Ist zwar nicht gerade wenig,
[...]
EUR 28,- fuer so ein "geraet" finde ich /sehr/ guenstig.
mfg
otto
Mike
>Das wird schwierig werden, einen stahlbohrer in der groesse (nutz-
>laenge ueber 25cm /und/ durchmesser 25mm) zu finden, und diesen auch
>fuer _ein_ loch bezahlen zu wollen, weil er nach dem einen loch
>sicherlich unbrauchbar ist.
Schon klar, ich gehe bei meinen Ueberlegungen auch meist von einer gut
sortierten Werkstatt aus :-)
Bei aller Heimwerkerei kommt man manchmal an den Punkt, wo man ohne
fundierte Fachkenntnisse und professionelles Werkzeug nicht mehr
weiter kommt.
Einen 25er und 250 langen Stahlbohrer, allerdings mit Kegel koennte
ein Werkzeugmacher, Dreher in der Schublade haben.
Da wuerde ich aber mit ner Handbohrmaschine nicht mehr rangehen.
>Was ist eine KB elektrode?
Kalkbasisch, hinten ist ein gruener Punkt. In meiner Lehrzeit hatten
mir aeltere Gesellen gezeigt, wie man damit recht fix Maschinentraeger
und Fuehrungsschienen zerlegt.
>Funktioniert das?
>Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da masse bekommt; sind so
>armierungen immer miteinander (strommmaessig) verbunden?
kann, muss aber nicht. Eigentlich sollte die Armierung, besonders im
Fundamentbereich verbunden sein. Nur rankommen muss man.
In meiner Montagezeit (lang ist´s her) hatten wir das gelegentlich
gemacht, wenn wir an dieser Stelle unbedingt durchmussten.
Zum ursprungsposting, wuerde ich doch empfehlen, an einer anderen
Stelle nochmal zu bohren.
>Ich bin gerade dran, durch eine 30er Betonwand zu bohren.
...
>auf Eisen gestoßen. Mist!
Ist mir beim Duebeln auch passiert, ich hab dann eben den Duebel etwas
verkuerzt. Moniereisen im Beton sind nicht zur Verzierung da und auch
nicht, um Dich beim Bohren zu aergern, sondern fuer die Statik.
Stell Dir vor, Du machst das kaputt, und beim naechstenmal, wenn
Du zu laut schnarchst, macht es rumpelpumpel und das ganze Haus
kracht zusammen, dann fehlt nur noch von oben eine Stimme:
Christoph!!! Was hast Du angerichtet!!!!!!!
Henning
Danke für die Info!
Christoph
> Stell Dir vor, Du machst das kaputt, und beim naechstenmal, wenn
> Du zu laut schnarchst, macht es rumpelpumpel und das ganze Haus
> kracht zusammen, dann fehlt nur noch von oben eine Stimme:
> Christoph!!! Was hast Du angerichtet!!!!!!!
>
> Henning
>
Ist das dann die Stimme meiner Frau oder hat mich dann schon was
erschlagen und die Stimme kommt vom Himmel? ;-)
Ist aber denke ich mal von der Statik her kein Problem, bei so viel
Eisen, wie ich bislang gefunden und noch nicht durchbohrt habe muß der
Beton EWIG halten.
Grüße
Christoph
Ich werde es halt mal ausprobieren. Eh ich mir einen Schleifbock hohle
ist es auf jeden fall mal einen Versuch mit dem Dremel wert.
Grüße
Christoph
> Je nach Starke des Eisens und deines Bohrers kommst du da mit der Zeit
> auch durch, aber in der Regel ziehe ich es vor das Eisen intakt zu
> lassen: es ist da ja nicht eingebaut worden um Bohrer zu ärgern.
>
Da habe ich mittlerweile eine ganz andere Meinung ;-)
> Ciao
>
Und tschüss
Christoph
>>auf Eisen gestoßen. Mist!
>Moniereisen im Beton sind nicht zur Verzierung da ... sondern fuer
>die Statik. Stell Dir vor, Du machst das kaputt, ...
Servus, ich wundere mich, dass sich noch kein Statiker gemeldet und
zur Vorsicht gemahnt hat. Deshalb meine Frage an die Statiker:
Wenn überhaupt Eisen im Beton durchbohrt wird, wo ist die Grenze
des Vertretbaren?
TIA und Gruss von
Karl
Bin zwar kein Statiker, aber ich nehme mal an daß es auch sehr darauf
ankommt wo das Eisen liegt. Vertikale Eisen in Pfeilern und Säulen würde
ich auf keinen Fall durchtrennen: eventuell sind da nur 4 im Pfeiler.
Bei meiner 30cm Betonwand im Keller, die zwischen den Pfeilern nicht als
tragende Konstruktion entworfen wurde, habe ich dann keine Bedenken
(obwohl ich's auch da vermeide das Eisen durchzubohren). Gitterdrähte in
der Kompressionsschicht in Betondecken kann man schon mal ein oder zwei
durchtrennen, glaube ich (läßt sich auch schlecht vermeiden, beim Einbau
von Abwasserleitungen).
Och, unmöglich? - Mit etwas Geduld geht so manches im Beton. Ist zwar
hart, aber sooo hart auch wieder nicht, und ein ordentlicher Bohrhammer
schafft das schon :-)
Man kann auch ein bischen zurück gehem im Loch, und die letzten 10 cm
vor dem Eisen seitlich schaben.
> Man lernt doch nie aus!
Geht mir auch so: bei meiner "Recherche" nach einem bezahlbaren
Bohrhammer hat ich bei Hilti spezielle Bohrer zum Durchtrennen von
Armierungen gefunden. Nennen sich TE-TX/TE-YX.
<http://www.hilti.de/holde/modules/editorial/edit_singlepage.jsp?
rulename=Editorials_News_&contentOID=49427>
Zu Preis und Verfügbarkeit kann ich allerdings nichts sagen, vermutlich
sind die Dinger aber nicht gerade billig.
--
Michael Wein