JMS
vermutlich ist er kaputt oder verstellt.
Normalweise gibt es eine Feder oder so, deren Vorspannung regelt die
Schließgeschwindigkeit.
Dann kann man noch einmal am Gestänge drehen. Das ist dann eher
Feinjustierung.
Und schließlich gibt es meist noch irgendwo ein oder zwei Schräubchen,
um die Dämpfung einzustellen. Bei vornehmen Schließern aknn die Dämpfung
für verschiedene Bereiche getrennt eingestellt werden, so dass die Tür
erst mal zügig geschlossen wird und auf den letzten 20 Grad gebremst.
Nähere Auskunft kriegst Du, wenn Du Fotos lieferst.
Gruß
Schorsch
>Normalweise gibt es eine Feder oder so, deren Vorspannung regelt die
>Schließgeschwindigkeit.
... die Schließkraft (und/oder die wird durch die Einbalage gegenüber dem Band
gegeben).
>Dann kann man noch einmal am Gestänge drehen. Das ist dann eher
>Feinjustierung.
Bzw. so stellt man (bei den einfacheren Modellen) den "Endschlag" ein: ob die
Türe ganz langsam zufällt, oder am Ende doch noch etwas zügiger zufäält. damit
der Schnäpper auch schnappt.
>Und schließlich gibt es meist noch irgendwo ein oder zwei Schräubchen,
>um die Dämpfung einzustellen. Bei vornehmen Schließern aknn die Dämpfung
>für verschiedene Bereiche getrennt eingestellt werden, so dass die Tür
>erst mal zügig geschlossen wird und auf den letzten 20 Grad gebremst.
>
>Nähere Auskunft kriegst Du, wenn Du Fotos lieferst.
Ack.
Thomas Prufer
Hier ein paar fotos.
Zunächst von unten:
http://img546.imageshack.us/i/dsc07249o.jpg/
http://img195.imageshack.us/i/dsc07252h.jpg/
Wie man sieht, ist der schliesser aussen an der haustür am türrahmen angebracht.
Die tür öffnet nach innen.
Und hier das foto des schliessers selbst:
http://img849.imageshack.us/i/dsc07251a.jpg/
Rechts kann man wohl die feder verstellen und bei 1) und 2) die dämpfung?
Bezieht sich 1) auf den weg am schluss?
JMS
> Rechts kann man wohl die feder verstellen und bei 1) und 2) die dämpfung?
> Bezieht sich 1) auf den weg am schluss?
1 und 2 sind für Geschwindigkeit und Endschlag.
Was wofür ist kannst du ja ganz leicht selbst ausprobieren.
Gruß
Jochen
Übliche Schliesser sind einstellbar.
Es gibt unterschiedliche Verfahren.
Das einfachste ist zuknallen per Feder, das dürfte es aber bei
Obertürschliessern nicht geben.
Das nächste ist, schnelles Schliessen bis auf einen bestimmten Punkt,
dann über einen Öldämpfer abbremsen.
Der Bremspunkt ist im Schliesser fest, die Stärke der Dämpfung
einstellbar.
Weil der Bremspunkt im Schliesser fest ist, erfolgt die Einstellung über
den Schliessmechnismus.
An der Türseite hat der ein Gewinde.
Die dritte Variante kennt noch ein Lösen kurz vor dem Schliessen, so
dass die Tür sicher ins Schloss fällt und wird eingestellt wie die 2te.
Da über einen Öldämpfer gebremst wird, kann es jetzt auch die Wärme
sein, welche das Öl dünnflüssiger machen und die Tür entsprechend
schneller schliessen lassen.
Dagegen hilft ein Dreh mit dem Schraubenzieher, manchmal unter einer
Abdeckplatte versteckt.
Der Schliesser hier hat eine Abdeckplatte die einfach abgeschoben werden
kann, sichtbar ist nichts, auch nicht, dass die Platte verschiebbar ist.
Harald
Super danke!
JMS
Auch von der Jahreszeit. Je nach Temperatur musste meine Oma seinerzeit
auch zweimal im Jahr die Türschließer neu justieren. Mag aber sein, dass
das bei Modellen jünger als 100 Jahre nicht mehr nötig ist...
Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
Du meintest am 12.05.11:
>> Ich habe an der haustür einen alten obentürschliesser von GU/BKS.
>> Der ballert die tür aber immer zu, anstatt sie sanft zu schliessen.
>> Hängt das vom modell ab oder ist der kaputt oder verstellt?
> Auch von der Jahreszeit. Je nach Temperatur musste meine Oma
> seinerzeit auch zweimal im Jahr die Türschließer neu justieren. Mag
> aber sein, dass das bei Modellen jünger als 100 Jahre nicht mehr
> nötig ist...
Hier: der dritte Schliesser in etwa 30 Jahren. Auch der neueste
Schliesser ist temperaturabhängig und muss ab und zu justiert werden.
Viele Gruesse!
Helmut
So, hab jetzt mal mit den schrauben 1) und 2) gespielt.
Mit 2) stelle ich ein, wie langsam die tür zu geht.
Und mit 1) kann ich dann einstellen, dass sie das letzte stück wieder schneller zufällt.
Es geht also
-erst ganz langsam, dann schneller
-erst ganz langsam und langsam bleiben -> tür geht nicht richtig zu
-schnell
Was ich nicht hinbekomme ist, dass die tür erst schnell schliesst und dann am schluss
wie eine moderen schublade abbremst und weich ins schloss fällt.
JMS
> Auch von der Jahreszeit. Je nach Temperatur musste meine Oma
> seinerzeit auch zweimal im Jahr die Türschließer neu justieren. Mag
> aber sein, dass das bei Modellen jünger als 100 Jahre nicht mehr
> nötig ist...
Der alte, der hier vor ca. 20 Jahren getauscht werden musste und wohl um
die 50 Jahre in Betrieb war, funktionierte perfekt, bis die Feder
gebrochen ist.
Der neue will je nach Temperatur justiert werden.
Harald
> Was ich nicht hinbekomme ist, dass die tür erst schnell schliesst und
> dann am schluss wie eine moderen schublade abbremst und weich ins
> schloss fällt.
Das kann der Schliesser nicht, zumindest nicht nach der Beschreibung die
ich gefunden habe.
http://www.g-u.de/index.php?id=238&Lang=19&MP=28-207
>----------------------------------
Stufenlos von vorn einstellbare Ventilfunktionen:
– Schließgeschwindigkeit
– Endschlag
<----------------------------------
Ich weiss, der alte hier arbeitete so, der neue kann es auch nicht, der
kann nicht einmal den Endschlag.
Harald
Hallo,
es kommt vor, dass der Endschlag (nicht Anschlag) fest eingebaut ist.
Ich bin auch mal mit einem Schliesser, der das hatte, auf die Schnauze
gefallen.
Nur für den Fall, dass alle Tips mit den Einstellschrauben nicht
funktionieren: Wenn es Dir die Platzverhältnisse - anders als bei mir
- erlauben, kannst Du vielleicht das Gestänge so legen, bezw. die
ganze Einrichtung so montieren, dass die Tür geschlossen ist, bevor
der Schliesser in den Knall-Bereich geht.
Grüsse und herzliches Beileid
Hallo Harald, danke für den Link!
Was für einen Sinn macht es denn, wenn die Tür zuerst ganz langsam schliesst und man sie dann am
Schluss doch wieder "zuballern" muss, damit sie sicher schliesst?
Naja ich habe sie jedenfalls jetzt so eingestellt bekommen, dass sie nicht übermässig laut knallt am ende.
Allen hier nochmal danke!
JMS
Ich habe es mit den einstellschrauben ganz gut hinbekommen,
aber das wäre natürlich noch eine idee, das gestänge so zu
verstellen, dass der endschlag anders liegt.
Es müsste vielleicht auch möglich sein, die federkraft hochzudrehen,
so dass der schliesser die tür mit kraft ins schloss drückt anstatt
mit schwung.
JMS
> Es müsste vielleicht auch möglich sein, die federkraft hochzudrehen,
> so dass der schliesser die tür mit kraft ins schloss drückt anstatt
> mit schwung.
Dann würde sie allerdings ziemlich schwer aufgehen.
Kinder, ältere Leute, jüngere Leute mit Taschen beladen,
Menschen mit glatten Schuhsohlen... hätten evtl. Probleme.
Gruß
Jochen
Das ist *mein* haus!?
>> Das kann der Schliesser nicht, zumindest nicht nach der Beschreibung
>> die ich gefunden habe.
>> http://www.g-u.de/index.php?id=238&Lang=19&MP=28-207
>>> ----------------------------------
>> Stufenlos von vorn einstellbare Ventilfunktionen:
>> – Schließgeschwindigkeit
>> – Endschlag
>
> Hallo Harald, danke für den Link!
> Was für einen Sinn macht es denn, wenn die Tür zuerst ganz langsam
> schliesst und man sie dann am Schluss doch wieder "zuballern" muss,
> damit sie sicher schliesst?
Eigentlich keinen, man könnte gleich die Tür mit der passenden
Geschwindigkeit schliessen lassen.
Oder sieht das jemand anders?
Allerdings ist es vom Einstellen her wohl etwas leichter und der
Verwender erhält den Eindruck einer sanften Funktion.
Der alte Schliesser, der hier über 50 Jahre Dienst getan hat, schloss
zunächst schnell.
Wenig Kälte, im Wesentlichen im Winter, konnte herein, dann wurde kurz
vorm Schliessen gebremst und zum Schluss der Türschlag.
Der Türschlag ist dafür erforderlich, weil sonst die Kraft fehlt, dass
Schloss in Falle fallen zu lassen.
Würde man die Schliesskraft erhöhen wäre das Öffnen beschwerlich.
Man kann den Endschlag wegfallen lassen, wenn es auch so in die Falle
fällt.
Meist ist dann öfter mal schmieren mit Silikon erforderlich.
Harald
Klar, deshalb wirst ja auch du fluchen, wenn es im Winter draussen glatt
ist und du wegrutscht, während du dich gegen die Tür stemmst. ;-)
Harald
> Ich habe es mit den einstellschrauben ganz gut hinbekommen,
> aber das wäre natürlich noch eine idee, das gestänge so zu
> verstellen, dass der endschlag anders liegt.
Den Endschlag kannst du damit abstellen.
> Es müsste vielleicht auch möglich sein, die federkraft hochzudrehen,
> so dass der schliesser die tür mit kraft ins schloss drückt anstatt
> mit schwung.
Die Frage ist, ob dir der Kraftaufwand zum Öffnen der Tür danach noch
gefällt.
Sollte der Schliessriegel oder die Falle rauh sein, kann auch
glattschmirgeln mit sehr feinem Schmirgelpapier die Gleitfähigkeit
verbessern.
Harald
Das hat normalerweise den Sinn dass auch die alte Frau Suhrbier mit zwei
Einkaufstaschen in den Haenden noch durchgehen kann, ohne dass ihr die
Tuer in die Hacken knallt.
Hier im Amerika ist es oft Vorschrift wenn das Gebaeude
behindertengerecht sein muss. Es muss jemand aufmachen und dann in
moderater Geschwindigkeit mit Gehwagen oder Rollstuhl durchkommen, auch
wenn niemand da ist der die Tuer aufhalten kann.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Use another domain or send PM.
Ah ok....stimmt!
> Auch von der Jahreszeit. Je nach Temperatur musste meine Oma seinerzeit
> auch zweimal im Jahr die Türschließer neu justieren. Mag aber sein, dass
> das bei Modellen jünger als 100 Jahre nicht mehr nötig ist...
Beziehen sich die Jahre auf den Türschliesser oder auf die Oma?
:-)
Gruss
Harald
Wenn die Oma noch unter uns weilen würde, mittlerweile auf beide.
Wenn ein wenig Zugluft ist, bleibt die Tür u.U. offen - ohne Endschlag.
Eine sehr lansam schließende Tür wird von Besuchern zugeschoben.
Das Schliessen dauert lange, es geht im Winter viel Wärme verloren.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Deswegen darfst du über die Einstellung, über die Gestängehebelverhältnisse
die Wirksamkeit bestimmen.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
>> Eigentlich keinen, man könnte gleich die Tür mit der passenden
>> Geschwindigkeit schliessen lassen.
>> Oder sieht das jemand anders?
>
>
> Das hat normalerweise den Sinn dass auch die alte Frau Suhrbier mit
> zwei Einkaufstaschen in den Haenden noch durchgehen kann, ohne dass
> ihr die Tuer in die Hacken knallt.
Dafür könnte man die Tür vorübergehend aufstellen.
Ich suche schon lange nach einer sinnvollen Lösung, die scheint es aber
nicht zu geben.
Türschliesser, die wenn sie über einen bestimmten Punkt gedrückt werden,
die Tür für eine Weile aufhalten, bevor der Schliessvorgang beginnt. Das
dürfte sich Hydromechanisch problemlos realisieren lassen.
Wer normal durch eine Tür geht öffnet sie in der Regel nicht
vollständig, so dass der Mechanismus in der Situation nicht zum Tragen
käme.
Alles was derzeit am Markt ist kann bestenfalls eingehakt werden und
muss zum Schliessen wieder ausgelöst
werden. Manches muss zum Aufstellen sogar extra betätigt werden.
Die Tür generell langsam zu schliessen, damit auch ein langsamer durch
kommt ohne die Tür zu halten ist eine schlechte Lösung.
Harald
Das geht schlecht wenn Frau Suhrbier allein ist und sich kaum zum
Abstellen und Wiederaufheben der Taschen buecken kann. Dann bliebe die
Tuer nachher auf, im Winter nicht so guenstig.
> Ich suche schon lange nach einer sinnvollen Lösung, die scheint es aber
> nicht zu geben.
> Türschliesser, die wenn sie über einen bestimmten Punkt gedrückt werden,
> die Tür für eine Weile aufhalten, bevor der Schliessvorgang beginnt. Das
> dürfte sich Hydromechanisch problemlos realisieren lassen.
> Wer normal durch eine Tür geht öffnet sie in der Regel nicht
> vollständig, so dass der Mechanismus in der Situation nicht zum Tragen
> käme.
> Alles was derzeit am Markt ist kann bestenfalls eingehakt werden und
> muss zum Schliessen wieder ausgelöst
> werden. Manches muss zum Aufstellen sogar extra betätigt werden.
Sowas aehnliches haben wir in der Kirche. Allerdings haben wir die so
eingestellt dass die Tuerfluegel nach Druecken ueber eine Endraste auf
bleiben, weil der Einlass der Leute rund 15min dauert. Vorher ist mir
die beim Hefteausteilen schonmal in die Hacken gerauscht.
> Die Tür generell langsam zu schliessen, damit auch ein langsamer durch
> kommt ohne die Tür zu halten ist eine schlechte Lösung.
>
Ich halte es fuer eine gute Loesung und ist bei uns eh meist Vorschrift.
Man muss auch an Alte und Behinderte denken.
Doch! Es gibt Türschließer mit elektrischer Auslösung. Im Brandfall
schließen sich die Türen. Statt des Brandmelders kannst du eine kleine
Platine mit Zeitverzögerung anschließen. Das läuft dann so ab: Die Tür wird
weit geöffnet, dabei wird ein elektrischer Kontakt (ev. Reedkontakt,
Alarmanlagenzubehör!) geschlossen. Der Kontakt startet eine Zeitverzögerung
(Treppenhausautomat?). Nach Ablauf der Zeitverzögerung fällt der Strom in
der Haltespule weg, die Tür schließt langsam.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
>> Dafür könnte man die Tür vorübergehend aufstellen.
>> Ich suche schon lange nach einer sinnvollen Lösung, die scheint es
>> aber nicht zu geben.
>
> Doch! Es gibt Türschließer mit elektrischer Auslösung.
Das kenne ich, ist aber für die üblichen Zwecke völlig ungeeignet.
> Im Brandfall
> schließen sich die Türen. Statt des Brandmelders kannst du eine kleine
> Platine mit Zeitverzögerung anschließen.
Das ganze muss ohne Strom funktionieren, der Aufwand für so etwas ist
viel zu hoch.
Das ganze kann man Problemlos mechanisch konstruieren, nur als
Einzelstück macht es keinen Sinn.
Denkbar wäre auch ein Hakenmechanismus, den man einrasten kann und der
sich selbsttätig nach einigen Sekunden wieder öffnet.
Harald
>>>> Eigentlich keinen, man könnte gleich die Tür mit der passenden
>>>> Geschwindigkeit schliessen lassen.
>>>> Oder sieht das jemand anders?
>>>
>>>
>>> Das hat normalerweise den Sinn dass auch die alte Frau Suhrbier mit
>>> zwei Einkaufstaschen in den Haenden noch durchgehen kann, ohne dass
>>> ihr die Tuer in die Hacken knallt.
>>
>> Dafür könnte man die Tür vorübergehend aufstellen.
>
>
> Das geht schlecht wenn Frau Suhrbier allein ist und sich kaum zum
> Abstellen und Wiederaufheben der Taschen buecken kann. Dann bliebe die
> Tuer nachher auf, im Winter nicht so guenstig.
Deshlab ja meine Idee mit einem Mechanismus, der sich ohne Aufwand
ausfstellen lässt und erst nach einigen Sekunden schliesst.
> Sowas aehnliches haben wir in der Kirche. Allerdings haben wir die so
> eingestellt dass die Tuerfluegel nach Druecken ueber eine Endraste auf
> bleiben, weil der Einlass der Leute rund 15min dauert. Vorher ist mir
> die beim Hefteausteilen schonmal in die Hacken gerauscht.
Ihr habt einen Mechanismus, der nach Aufstellen eine gewisse Zeit offen
bleibt und selbst wieder schliesst?
>> Die Tür generell langsam zu schliessen, damit auch ein langsamer
>> durch kommt ohne die Tür zu halten ist eine schlechte Lösung.
>>
>
> Ich halte es fuer eine gute Loesung und ist bei uns eh meist
> Vorschrift. Man muss auch an Alte und Behinderte denken.
Daran denke ich und ich behaupte meine Lösung ist deutlich besser.
Langsames schliessen mag dafür auch funktionieren, zwingt aber immer
noch zu einer gewissen Geschwindigkeit, die von alten Leuten häufig
nicht erfüllt werden können.
Harald
Ist ewig her, aber so aehnlich war der mal. Man musste innerhalb x
Sekunden einen Kipp-Puffer nach unten klappen, sonst kam sie. Das war
Mist und so haben wir es umgebaut auf Dauerraste.
>>> Die Tür generell langsam zu schliessen, damit auch ein langsamer
>>> durch kommt ohne die Tür zu halten ist eine schlechte Lösung.
>>>
>>
>> Ich halte es fuer eine gute Loesung und ist bei uns eh meist
>> Vorschrift. Man muss auch an Alte und Behinderte denken.
>
> Daran denke ich und ich behaupte meine Lösung ist deutlich besser.
>
Dann muessen wir hier getrennter Meinung bleiben :-)
> Langsames schliessen mag dafür auch funktionieren, zwingt aber immer
> noch zu einer gewissen Geschwindigkeit, die von alten Leuten häufig
> nicht erfüllt werden können.
>
Alte Leute moegen Berechenbarkeit. Wenn sie die Tuer zugehen sehen
wissen sie wie schnell sie gehen muessen. Wenn die Tuer aber nach x
Sekunden ploetzlich kommt schaffen sie den Sprint nicht mehr. Nicht
umsonst sind die Tueren in (hiesigen) Seniorenheimen immer auf
konstanter langsamer Schliessgeschwindigkeit. Wir kommen ueber
Freiwilligenarbeit ziemlich oft da rein, in verschiedene.
> Alte Leute moegen Berechenbarkeit. Wenn sie die Tuer zugehen sehen
> wissen sie wie schnell sie gehen muessen.
Und müssem sehen wie sie dir Tür abtützen und sich selbst auf den Beinen
halten, weil sie es nicht schaffen.
> Wenn die Tuer aber nach x
> Sekunden ploetzlich kommt schaffen sie den Sprint nicht mehr.
Sie werden kalkulieren können wann die Tür kommt und ich stelle mir auch
nicht vor, dass sie schlagartig zufällt.
> Nicht umsonst sind die Tueren in (hiesigen) Seniorenheimen immer auf
> konstanter langsamer Schliessgeschwindigkeit.
Weil es nichts anderes vernüftiges gibt, bzw. weil das der billige
Standard ist.
Harald
Das ist nicht schwierig. Schwer ist es nur sie mit der Hand gegen den
Daempfer noch beschleunigen zu wollen. Wir haben auch Versionen die
anhalten wenn sie auf ein Hindernis stossen.
>> Wenn die Tuer aber nach x
>> Sekunden ploetzlich kommt schaffen sie den Sprint nicht mehr.
>
> Sie werden kalkulieren können wann die Tür kommt und ich stelle mir auch
> nicht vor, dass sie schlagartig zufällt.
>
Viele Leute mit Alzheimer koennen das weder kalkulieren noch sich
erinnern wie lange die Tuer beim letzten Durchgang gehalten hat. Selbst
wenn das nur eine Viertelstunde her ist. Tueren die automatisch ihren
Status aendern (von Halten auf Zugehen) sind hier in solchen Gebaeuden
m.W. nicht zulaessig. Ausser natuerlich bei Feueralarm, da muessen sie
zugehen.
Ein anderer Grund warum ich es persoenlich auch ablehnen wuerde ist,
dass man bei sofortigem Zugehen merkt wenn ein Daempfer kaputtgegangen
ist. Weil die Tuer dann sofort in die Hand zurueck will. Bei
verzoegertem Zugehen endet sowas u.U. im Krankenhaus. Aber ok, zuhause
muss jeder selbst wissen was er einbaut, vielleicht ist das bei Euch
nicht bautechnisch vorgeschrieben.
>> Nicht umsonst sind die Tueren in (hiesigen) Seniorenheimen immer auf
>> konstanter langsamer Schliessgeschwindigkeit.
>
> Weil es nichts anderes vernüftiges gibt, bzw. weil das der billige
> Standard ist.
>
Nix, die haben Topqualitaet. Mit automatischem Ausloeser bei Feuer,
damit eine auf offen arretierte Tuer automatisch zugeht, und so weiter.
>> Sie werden kalkulieren können wann die Tür kommt und ich stelle mir
>> auch nicht vor, dass sie schlagartig zufällt.
>>
>
> Viele Leute mit Alzheimer koennen das weder kalkulieren noch sich
> erinnern wie lange die Tuer beim letzten Durchgang gehalten hat.
> Selbst wenn das nur eine Viertelstunde her ist. Tueren die
> automatisch ihren Status aendern (von Halten auf Zugehen) sind hier
> in solchen Gebaeuden m.W. nicht zulaessig.
Das ist aber auch eine besondere Situation, die nicht auf normale
Eingangstüren gelten.
Hinzu käme auch eine gewöhnung im Laufe der Jahre.
Zumal die Tür ja auch nicht plötzlich schliesst, sie verzögert nuir den
Schliessvorgang, so wie ich mir das vorstelle.
> Ein anderer Grund warum ich es persoenlich auch ablehnen wuerde ist,
> dass man bei sofortigem Zugehen merkt wenn ein Daempfer kaputtgegangen
> ist. Weil die Tuer dann sofort in die Hand zurueck will. Bei
> verzoegertem Zugehen endet sowas u.U. im Krankenhaus.
Nun übertreibst du.
Dämpfer gehen auch sehr selten plötzlich kaputt, sie verschleissen und
die Tür wird schneller.
Schranken gehen auch unvermittelt plötzlich runter, aber eben langsam
genug, dass du darauf reagieren kannst.
Ausserdem scheinst du nicht verstanden zu haben wie ich mir den
Mechnismus vorstelle.
Bei Öffnungswinkeln bis 85° schliesst die Tür normal, erst wenn du auf
90° öffnest wird die Tür einige Sekunden festgehalten. Dann beginnt sie
zunächst langsam zu schliessen, beschleunigt auf einen sinnvollen Wert
und schliesst letztlich.
> Aber ok, zuhause
> muss jeder selbst wissen was er einbaut, vielleicht ist das bei Euch
> nicht bautechnisch vorgeschrieben.
Vorschriften sind immer die Bremse der Innovation.
>> Weil es nichts anderes vernüftiges gibt, bzw. weil das der billige
>> Standard ist.
>>
>
> Nix, die haben Topqualitaet. Mit automatischem Ausloeser bei Feuer,
> damit eine auf offen arretierte Tuer automatisch zugeht, und so
> weiter.
Man kann sich streiten, es könnte sicher besseres geben.
Harald
Gilt hier m.W. fuer saemtliche Tueren an Gebaeuden die der
Oeffentlichkeit Zutritt bieten und fuer Firmen. Vermutlich auch fuer die
Tuer zwischen Haus und Garage, aber das weiss ich nicht weil unser Haus
vor dieser Vorschrift gebaut wurde.
> Hinzu käme auch eine gewöhnung im Laufe der Jahre.
> Zumal die Tür ja auch nicht plötzlich schliesst, sie verzögert nuir den
> Schliessvorgang, so wie ich mir das vorstelle.
>
>> Ein anderer Grund warum ich es persoenlich auch ablehnen wuerde ist,
>> dass man bei sofortigem Zugehen merkt wenn ein Daempfer kaputtgegangen
>> ist. Weil die Tuer dann sofort in die Hand zurueck will. Bei
>> verzoegertem Zugehen endet sowas u.U. im Krankenhaus.
>
> Nun übertreibst du.
> Dämpfer gehen auch sehr selten plötzlich kaputt, sie verschleissen und
> die Tür wird schneller.
>
Habe ich schon anders erlebt. Einmal sogar bei einem
Heckklappendaempfer. Hochgeklappt, hielt wie ueblich, reingelehnt um
Kartons zu greifen ... *PFFFSSSCH* ... rumms ... ist mir voll in den
Ruecken geknallt.
Im uebrigen fallen Tueren manchmal in den Bereich schlampiger Wartung.
Die Leute die dort arbeiten wissen dass die kaputt ist. Derjenige der
lange nicht da war, dem knallt sie voll in die Hacken.
> Schranken gehen auch unvermittelt plötzlich runter, aber eben langsam
> genug, dass du darauf reagieren kannst.
> Ausserdem scheinst du nicht verstanden zu haben wie ich mir den
> Mechnismus vorstelle.
> Bei Öffnungswinkeln bis 85° schliesst die Tür normal, erst wenn du auf
> 90° öffnest wird die Tür einige Sekunden festgehalten. Dann beginnt sie
> zunächst langsam zu schliessen, beschleunigt auf einen sinnvollen Wert
> und schliesst letztlich.
>
Das habe ich schon verstanden, sowas hatten wir in der Kirche und das
wurde angemosert, dann korrigiert. Jetzt funktioniert sie so wie sie
muss: Man kann sie bis etwa 120 Grad aufmachen und sie kommt sofort aber
langsam zurueck. Drueckt man sie auf rund 130 Grad dann geht es ueber
eine deutlich fuehlbare Nocke und sie bleibt permanent auf. Die Tuer
geht nur von selbst wieder zu wenn man sie ueber diese Nocke
zurueckzieht. Der Daempfer kommt erst danach.
>> Aber ok, zuhause
>> muss jeder selbst wissen was er einbaut, vielleicht ist das bei Euch
>> nicht bautechnisch vorgeschrieben.
>
> Vorschriften sind immer die Bremse der Innovation.
>
Ja, oft ist das wirklich so. Je weniger es gibt desto besser. In diesem
Fall hat man es vielleicht vorgeschrieben weil zu oft falsch gebaut
wurde. Viele solcher Regeln kommen von der Feuerwehr, die bei uns auch
Krankentransporte macht. Die sehen sich die Statistiken an, sehen xx
Faelle mit Fussgelenkverletzung durch Tueren, und dann entsteht daraus
eine Vorschrift.
>>> Weil es nichts anderes vernüftiges gibt, bzw. weil das der billige
>>> Standard ist.
>>>
>>
>> Nix, die haben Topqualitaet. Mit automatischem Ausloeser bei Feuer,
>> damit eine auf offen arretierte Tuer automatisch zugeht, und so
>> weiter.
>
> Man kann sich streiten, es könnte sicher besseres geben.
>
Noch besser geht immer. Sachen wie Kaffee oder die Standardbiersorten
moegen bei uns schlechter sein, die Tueren finde ich hier definitiv
besser. Z.B. kannst Du sie ueber einen "Dagegen-Lehn-Balken" oeffnen,
ist ebenfalls Vorschrift. Ist auch fuer Nichtbehinderte sehr praktisch
wenn man die Haende voll hat.
Es ist in USA einfach diese Vorschriften zu erfuellen. Du kaufst im
Baumarkt einfach einen Mechanismus wo auf der Packung z.B.
"ADA-compliant" steht (ist unser Behindertengesetz).
>> Das ist aber auch eine besondere Situation, die nicht auf normale
>> Eingangstüren gelten.
>
>
> Gilt hier m.W. fuer saemtliche Tueren an Gebaeuden die der
> Oeffentlichkeit Zutritt bieten und fuer Firmen. Vermutlich auch fuer
> die Tuer zwischen Haus und Garage, aber das weiss ich nicht weil
> unser Haus vor dieser Vorschrift gebaut wurde.
Übliche Wohnhäuser, auch Mehrfamilienhäuser gelten nicht als öffentlich
zugänglich.
>> Nun übertreibst du.
>> Dämpfer gehen auch sehr selten plötzlich kaputt, sie verschleissen
>> und die Tür wird schneller.
>>
>
> Habe ich schon anders erlebt. Einmal sogar bei einem
> Heckklappendaempfer. Hochgeklappt, hielt wie ueblich, reingelehnt um
> Kartons zu greifen ... *PFFFSSSCH* ... rumms ... ist mir voll in den
> Ruecken geknallt.
Bei Türen habe ich es noch nicht erlebt, das ist eine sehr robuste
Technik, die so einen Ausfall auch sehr unwhrscheinlich machen, ich
würde sogar annehmen technisch unmöglich, zumindest wenn man es
ordentlich konstruiert. Da ich nicht alle Konstruktionen kenne, kann ich
natürlich nicht pauschal sagen, das kann nicht passieren.
Die Heckklappendäpfer, richtiger wohl Gasdruckfedern, sind billigste
Konstruktionen, so ein Müll wird aber bei Türschliessern normalerweise
nicht verwendet.
> Im uebrigen fallen Tueren manchmal in den Bereich schlampiger Wartung.
> Die Leute die dort arbeiten wissen dass die kaputt ist. Derjenige der
> lange nicht da war, dem knallt sie voll in die Hacken.
Das kann passieren, ja.
>> Bei Öffnungswinkeln bis 85° schliesst die Tür normal, erst wenn du
>> auf 90° öffnest wird die Tür einige Sekunden festgehalten. Dann
>> beginnt sie zunächst langsam zu schliessen, beschleunigt auf einen
>> sinnvollen Wert und schliesst letztlich.
>>
>
> Das habe ich schon verstanden, sowas hatten wir in der Kirche und das
> wurde angemosert, dann korrigiert.
Es war für den Zweck ja auch nicht geeignet.
Ich denke eher an Eingänge von Wohnhäusern, wo es selten vorkommt, dass
eine große, evtl. kleckerweise kommende Menschenmenge eingelassen werden
soll.
Der Reglefall, man geht zügig hinein, der 2. häufig auftretende Fall,
man hat Gepäck, evtl. ein Fahrrad oder Kinderwagen und braucht eine
längere Öffnungszeit.
Für den 2. Fall, Gepäck, Fahrrad, Kinderwagen etc. sind auch die
langsamen Schliesser zu schnell, du musst die Tür aufstellen und relativ
umständlich den Haltemechanismus wieder öffenen, das halte ich für
lästig, daher meine Idee.
Die zu 99% vorkommenden Fälle bei Wohnhauseingängen wären damit
abgedeckt und es wäre ohne zusätzlichen Aufwand über einen Schliesser zu
lösen.
Alters- und Pflegeheime, öffentliche Einrichtungen, etc. haben andere
Anforderungen.
> Jetzt funktioniert sie so wie sie
> muss: Man kann sie bis etwa 120 Grad aufmachen und sie kommt sofort
> aber langsam zurueck. Drueckt man sie auf rund 130 Grad dann geht es
> ueber eine deutlich fuehlbare Nocke und sie bleibt permanent auf. Die
> Tuer geht nur von selbst wieder zu wenn man sie ueber diese Nocke
> zurueckzieht. Der Daempfer kommt erst danach.
Das macht in der Anwendung Sinn, das stelle ich ja nicht infrage.
>> Vorschriften sind immer die Bremse der Innovation.
>>
>
> Ja, oft ist das wirklich so. Je weniger es gibt desto besser. In
> diesem Fall hat man es vielleicht vorgeschrieben weil zu oft falsch
> gebaut wurde. Viele solcher Regeln kommen von der Feuerwehr, die bei
> uns auch Krankentransporte macht. Die sehen sich die Statistiken an,
> sehen xx Faelle mit Fussgelenkverletzung durch Tueren, und dann
> entsteht daraus eine Vorschrift.
Und Berufsgenossenschaften, aber man muss schon die jeweilige
Nutzungsart der Tür unterscheiden, eine Kirche stellt andere Ansprüche
als ein Wohnhauseingang.
Dass eine feste Aufstellmöglichkeit auch dort zusätzlich vorhanden sein
muss habe ich nicht erwähnt, weil ich es für selbstverständlich halte.
Harald
Mehrfamilienhaeuser m.W. hier schon wenn das eine ganze Siedlung ist die
dem gleichen Eigentuemer gehoert.
>>> Nun übertreibst du.
>>> Dämpfer gehen auch sehr selten plötzlich kaputt, sie verschleissen
>>> und die Tür wird schneller.
>>>
>>
>> Habe ich schon anders erlebt. Einmal sogar bei einem
>> Heckklappendaempfer. Hochgeklappt, hielt wie ueblich, reingelehnt um
>> Kartons zu greifen ... *PFFFSSSCH* ... rumms ... ist mir voll in den
>> Ruecken geknallt.
>
> Bei Türen habe ich es noch nicht erlebt, das ist eine sehr robuste
> Technik, die so einen Ausfall auch sehr unwhrscheinlich machen, ich
> würde sogar annehmen technisch unmöglich, zumindest wenn man es
> ordentlich konstruiert. Da ich nicht alle Konstruktionen kenne, kann ich
> natürlich nicht pauschal sagen, das kann nicht passieren.
Das habe ich sogar in Deutschland gesehen. Daempfer total schlapp
geworden, irgendwas abgebrochen, usw. Ausfaelle sind nie technisch
unmoeglich.
> Die Heckklappendäpfer, richtiger wohl Gasdruckfedern, sind billigste
> Konstruktionen, so ein Müll wird aber bei Türschliessern normalerweise
> nicht verwendet.
>
Das war immerhin eine Edelkarosse :-)
>> Im uebrigen fallen Tueren manchmal in den Bereich schlampiger Wartung.
>> Die Leute die dort arbeiten wissen dass die kaputt ist. Derjenige der
>> lange nicht da war, dem knallt sie voll in die Hacken.
>
> Das kann passieren, ja.
>
>>> Bei Öffnungswinkeln bis 85° schliesst die Tür normal, erst wenn du
>>> auf 90° öffnest wird die Tür einige Sekunden festgehalten. Dann
>>> beginnt sie zunächst langsam zu schliessen, beschleunigt auf einen
>>> sinnvollen Wert und schliesst letztlich.
>>>
>>
>> Das habe ich schon verstanden, sowas hatten wir in der Kirche und das
>> wurde angemosert, dann korrigiert.
>
> Es war für den Zweck ja auch nicht geeignet.
> Ich denke eher an Eingänge von Wohnhäusern, wo es selten vorkommt, dass
> eine große, evtl. kleckerweise kommende Menschenmenge eingelassen werden
> soll.
> Der Reglefall, man geht zügig hinein, der 2. häufig auftretende Fall,
> man hat Gepäck, evtl. ein Fahrrad oder Kinderwagen und braucht eine
> längere Öffnungszeit.
> Für den 2. Fall, Gepäck, Fahrrad, Kinderwagen etc. sind auch die
> langsamen Schliesser zu schnell, du musst die Tür aufstellen und relativ
> umständlich den Haltemechanismus wieder öffenen, das halte ich für
> lästig, daher meine Idee.
> Die zu 99% vorkommenden Fälle bei Wohnhauseingängen wären damit
> abgedeckt und es wäre ohne zusätzlichen Aufwand über einen Schliesser zu
> lösen.
Ich wuerde es auch dort nicht wollen. Ein Kleinkind versteht durchaus
dass eine bestimmte Tuer immer von selbst zugeht. Es versteht aber nicht
das Phaemomen der Zeitverzoegerung eines Vorgangs. Es sieht nur "Oh
fein, diese Tuer bleibt ja auf", dreht sich rum, bueckt sich nach dem
runtergefallenen Ball ... rumms.
[...]
> Ich wuerde es auch dort nicht wollen. Ein Kleinkind versteht durchaus
> dass eine bestimmte Tuer immer von selbst zugeht. Es versteht aber
> nicht das Phaemomen der Zeitverzoegerung eines Vorgangs. Es sieht nur
> "Oh fein, diese Tuer bleibt ja auf", dreht sich rum, bueckt sich nach
> dem runtergefallenen Ball ... rumms.
Und schon hat es gelernt, dass es der offenen Tür nicht vertrauen darf.
;-)
Die kommt ja nicht schlagartig, das gibt mit Pech einen blauen Fleck.
Harald
Klar, der Lerneffekt muss wohl sein, aehnlich wie es Mama natuerlich
nicht glaubt dass die Herdplatte heiss ist. Was wissen Erwachsene denn
schon von der Welt? ... :-)
Aber eine schwere Tuer mit den ueblichen 1-2cm Bodenfreiheit schraeg auf
einen Kinderfuss rammend kann mehr als einen blauen Fleck geben. Deshalb
mag ich auch die Tueren mancher neuen Minivans nicht. Das letzte Stueck
schliessen die automatisch, wehe wenn da eine Kinderhand zwischen ist.
Wie das durch die Zulassung ging ist mir ein Raetsel, wo sie hier sonst
so streng sind. Naja, ich kaufe sowas nicht.