ich muss im Rahmen meines anstehenden Umzugs möglicherweise
ein Stück aus einem Geländer ´rausflexen und danach wieder
anschweißen. Natürlich müssen die Rohre dann auch wieder von
unten geschweißt werden. Wie verhindert man da, daß das Material
nicht der Schwerkraft folgend aus der Fuge tropft?
Als Gerät werde ich mir nach möglichkeit ein Schutzgasgerät(MIG)
besorgen, falls das es das nicht gibt, eins für Stäbe.
Gruß,
Harald
Hallo,
die passenden Elektroden und etwas Übung reichen völlig aus. Ein
normaler kleiner Schweißtrafo tut es.
Gruß Hans
es geht, mit viel Übung und geduld!
und nicht zu lange auf die gleiche Stelle halten, einfach mehrfach an
die gleiche STelle gehen, ganz kurz, wie Punkten... ist für Anfanger der
beste Weg
Grüße aus der Eifel
Steffen
--
Ich verwende die kostenlose Version von SPAMfighter für private Anwender,
die bei mir bis jetzt 70297 Spammails entfernt hat.
Rund 7 Millionen Leute nutzen SPAMfighter schon.
Laden Sie SPAMfighter kostenlos herunter: http://www.spamfighter.com/lde
Raustrennen, zusammenfügen, heften, schweißen, verputzen, Oberfläche
wieder herstellen alles in "Zwangslage", hört sich nach schöner
Schlosserarbeit an.
Fragen dazu:
Was für Rohr
Kommt man überall mit Schweißgerät und Flex dran
Was ist darunter/ daneben
Welche Oberfläche
Wie soll es danach aussehen
Was soll es halten
Beim Trennen geht Material verloren, fehlt das dann
IMHO gibt es etliche Schlosser, die ganz ordentliche
Geländer bauen können, aber sowas nicht schaffen
würden ohne grobe Spuren zu hinterlassen.
ed
" Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist
in der Theorie kleiner als in der Praxis"
> Was f�r Rohr
Baustahl. So 5...7cm Durchmesser, Wandst�rke unbekannt,
aber ein Druckrohr wird es wohl nicht gerade sein.
Ich sch�tze mal h�chstens 3mm.
> Kommt man �berall mit Schwei�ger�t und Flex dran
Jepp. Das Gel�nder schlie�t ein erh�ht liegendes Grundst�ck
zur Stra�e hin ab und steht auf einer Betonst�tzmauer.
> Was ist darunter/ daneben
Beton/1,5m Luft
> Welche Oberfl�che
Sehr alter Anstrich. Nichts, auf das man achten m�sste.
Solange das Ding hinterher seine Funktion als Absturzsicherung
weiterhin erf�llt, ist alles ok.
> Wie soll es danach aussehen
Egal.
> Was soll es halten
130kg Mensch, die Richtung Gel�nder stolpern und
einen unfreiwilligen Umschwung versuchen.
Vermutlich w�rde es gen�gen, nur oben zu schwei�en(?),
aber ich gehe davon aus, da� das Ding mir verfault,
bevor ich mir was sch�neres leisten kann,
wenn es nicht mehr dicht ist.
> Beim Trennen geht Material verloren, fehlt das dann
Na, ja, die 2mm sollten mit Schwei�en �berbr�ckbar sein,
oder?
> IMHO gibt es etliche Schlosser, die ganz ordentliche
> Gel�nder bauen k�nnen, aber sowas nicht schaffen
> w�rden ohne grobe Spuren zu hinterlassen.
Kann ich mir vorstellen. Ich habe ziemlichen Respekt
vor der Arbeit, die die Druckrohrschwei�er an den
Anlagen wo ich arbeite leisten.
Ich meine, die Tips, die hier bisher gekommen sind,
sind f�r die meisten mechanischen Anspr�che sicher zielf�hrend,
aber wie man eine R�ntgenperfekte Raupe an die Unterseite
von einem VA-Stahlrohr zaubert, das hinterher einige hundert Bar
f�hrt, werde ich nie verstehen.
Gru�,
Harald
> Rohrschneider vorhanden?
Nicht f�r den Durchmesser.
> Ist das eine wirklich einmalige Aktion?
So einmalig, wie der Einzug in Wohneigentum eben ist :-).
Ich sag�s mal so: �fter werde ich da kaum einen Schr�gaufzug
stellen m�ssen...
Gru�,
Harald
> Baustahl. So 5...7cm Durchmesser, Wandstᅵrke unbekannt,
> aber ein Druckrohr wird es wohl nicht gerade sein.
> Ich schᅵtze mal hᅵchstens 3mm.
Du kᅵnntest dir das Leben durch Einschieben einer Muffe erleichtern. Die
muss dann nur punktweise fixiert werden.
Siegfried
> Rohrschneider vorhanden? Gäbe weniger Verlust und damit weniger zu
> überbrücken. http://de.wikipedia.org/wiki/Rohrschneider
Ist der für Stahlrohre geeignet?
--
Gruß Ludwig
http://info.kopp-verlag.de/news/brisante-neuerscheinung-eva-herman-bricht-ihr-schweigen.html
Hmm, ich hege Skepsis!
Wer sich ein Schweißgerät besorgen muss, hat selbst keins und damit
ziemlich eindeutig auch sehr wenig Übung mit Schweißen. Darauf lässt
auch die Frage schließen.
Ferner: Einfach irgendwelche Stabelektroden kaufen tut es nicht, es
sollten schon welche sein, die für Zwangslagen geeignet sind.
Bei einem sicherheitsrelevanten Bauteil wie einem Geländer ist es dann
sicherlich besser, jemand zu fragen, der darin geübt ist.
Gruß Jo
Es ist immer wieder erstaunlich, was in dieser NG f�r Empfehlungen
auftauchen. Da wird (ernsthaft?) �ber einen zu kaufenden
Stahlrohrabschneider nachgedacht: 121 EUR teuer, 5kg schwer, etwa einen
halben Meter lang.
Eine tolle Alternative zu einem S�geblatt!
Nur: Wo hat man bei einem eingebauten Rohr die M�glichkeit, so etwas zu
benutzen? In der Regel d�rfte der Platz nicht reichen.
Mal ernsthaft: Da wird zus�tzlich ein kleineres Rohr eingeschoben und darauf
wird geschweisst. Das h�lt auch dann, wenn man nicht so gut im Schweissen
ist.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Da könnte man sich gleich überlegen, ob man nicht 2 Löcher reinbohrt
und mit 2 Schrauben festschraubt. Dann hat man es fürs nächste mal
demontierbar und man spart sich das Schweissen.
> Du könntest dir das Leben durch Einschieben einer Muffe erleichtern. Die
> muss dann nur punktweise fixiert werden.
an sich eine Gute Idee, wird in dem Fall aber nicht gehen, weil ich das
Rohr ja erst mal in die Lücke bekommen muss. Da wären dann die
eingschobenen Rohrteile im Weg. Und wenn ich das Rohr mal dazwischen
habe, kann ich ja die Muffen nicht mehr verschieben. Oder wie soll
das gehen? Muffen aussen drüber, das würde gehen...
Gruß,
Harald
Michael 'Mithi' Cordes schrieb:
> Und da kann man nicht ein paar cm drücken? Zu starr kontruiert? 8-D
nö, außerdem zu viel Gefrickel.
> wenn die Pfosten ebenfalls Rohre
> sind diese kappen und dann wieder mit Innenrohr steckbar machen. Da
> müsste man jetzt wissen wie genau das vor Ort aussieht.
Gute Idee, aber ebenfalls zu viel Gefrickel. Da ist Quick&Dirty
angesagt, ist schließlich ein Umzug und keine Schlosserconvention...
...und ich würde das gerne erledigen, so lange an dem Tag noch ein paar
HEBären da sind.
> PS Als Freund der Überdimensionierten Lösungen würde ich ja einfach
> Flansche in das 2"-Rohr schweißen, dann kann man das immer
> wieder schön lösen. X-D
Das Geländer ist ein Todeskandidat, schuldig arglistiger Hässlichkeit.
Das kommt mittelfristig sowieso weg.
Gruß,
Harald
Warum hast Du dann nicht gelesene das f�r diesen Durchmesser kein
Rohrschneider vorhanden ist.
> In meinem ersten Posting kam doch klar die Frage ob ein Rohrschneider
> vorhanden ist. ICH kenne keinen Handwerker der keinen hat.
Wer hat daran Schuld das Du so wenige Handwerker kennst, ist ein
Schreiner etwa kein Handwerker hat der einen Rohrschneider.
> Der Link im 2. Posting war zu Dokumentation da Ludwigs Nachfrage so
> klang als kenne er die Rohrschneider nur von anderen (Vermutung Kupfer)
> Rohren. Darum der Satz "solange der [vorhandene Rohrschneider] ein
> Schneidrad aus geh�rteten Stahl hat"
>
>> Eine tolle Alternative zu einem S�geblatt!
>
> F�r Rohre sehe ich ein handgef�hrtes S�geblatt als schlechte Alternative
> zum Rohrschneider an. Wer einmal gesehen hat wie sauber so ein Ger�t
> kontruktionsbedingt arbeitet wird wisen warum.
Ja ich denke die meisten Handwerker k�rzen EIN Rohr mit der S�ge.
>> Nur: Wo hat man bei einem eingebauten Rohr die M�glichkeit, so etwas zu
>> benutzen? In der Regel d�rfte der Platz nicht reichen.
>
> Meistens benutzt man den vorher, stimmt. Bei einem freistehenden
> Gel�nder sollte das jedoch kein Hinderungsgrund sein.
lass doch deine Vermutungen sein.
Heiko
> an sich eine Gute Idee, wird in dem Fall aber nicht gehen, weil ich das
> Rohr ja erst mal in die Lücke bekommen muss. Da wären dann die
> eingschobenen Rohrteile im Weg. Und wenn ich das Rohr mal dazwischen
> habe, kann ich ja die Muffen nicht mehr verschieben. Oder wie soll
> das gehen? Muffen aussen drüber, das würde gehen...
Bei einem 2mm-Spalt ist das kein Problem. Muffe mittig mit Farbe markieren,
bündig einschieben, Geländer ausrichten und Muffen mit einer (Näh-)
Stahlnadel in der Lücke verschieben bis die Farbmarkierung sichtbar wird.
Der Vorschlag, die Muffe anstatt mit einem Schweisspunkt mit einer Schraube
zu fixieren würde ich für spätere Wiederholungen ebenfalls empfehlen. Hat
insbesondere den Vorteil, dass der vorhandene Korrosionsschutz am wenigsten
angegriffen wird.
Siegfried
Da du eh schweissen musst, kannst du das Aussenrohr mit der Flex lᅵngs
einschlitzen, das Innenrohr anbohren, das Innenrohr vollstᅵndig einschieben,
einen kleinen Schraubenzieher in der Bohrung ansetzen, es damit in dem
Schlitz verschieben und am Ende den Schlitz samt Bohrung zuschweissen. Der
Schlitz muss dann nicht ᅵberkopf geschweisst werden, je nach Platz kannst du
ihn seitlich oder gar oben anbringen. Das Ganze gilt fᅵr eine Seite, die
andere lᅵsst sich vermutlich auch bei starr eingeschweisstem Stᅵckchen
Innenrohr anbringen, wenn die Rohrenden etwas verschoben werden.
Hinterher das Ganze mit der Flex usw. glᅵtten, lackieren, fertig.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Du solltest mich einmal kennen lernen. WIG, MAG, Drehbank und
Minihartlötbrenner sind vorhanden und ich kann damit umgehen, Dremel und
Proxxon, Schwingschleifer, Flex und Bohrhammer werden regelmäßig benutzt.
Fliesen- und Dämmungsarbeiten mach ich selbst, Fundamente für den Gartenzaun
habe ich selbst gemacht, die Terasse habe ich ohne fremde Hilfe angelegt und
die Terassenüberdachung stammt auch von mir, vor Elektrik habe ich keine
Angst und die Wartung der Heizung übernehme ich auch. Ich denke, damit habe
ich einige Voraussetzungen erfüllt, mich Heimwerker zu nennen. Trotzdem: ICH
habe keinen solchen Rohrabschneider und verwende zum Abschneiden von Rohren
einfach die Bügelsäge oder die Flex. Letztere allerdings nur ungern, da
beidseitig eingespannte Rohre beim Durchschneiden zum Einklemmen der
Trennscheibe neigen.
Selbst im Traum würde ich nicht auf die Idee kommen, mir einen
Stahlrohrabschneider für 120 EUR zu kaufen.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de