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Nagel-/Schrauben suchen in Holz.Welches Gerät?

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Bernd Müller

unread,
Jan 27, 2015, 9:59:03 AM1/27/15
to
Ich suche ein Metallsuchgerät,das in der Lage ist Schrauben oder Nägel
z.B. in Holz unter einer Tapete zu finden.
Ich habe schon einige probiert,u.a. das Bosch PMD Prio,aber sie sind
nicht genau genug.
Hat jemand Erfahrung mit einem für die Zwecke geeigneten Gerät und gibt
sie hier weiter?Wäre toll!

Gruß

Bernd

---
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http://www.avast.com

Jürgen Exner

unread,
Jan 27, 2015, 10:40:25 AM1/27/15
to
Bernd Müller <deu...@web.de> wrote:
>Ich suche ein Metallsuchgerät,das in der Lage ist Schrauben oder Nägel
>z.B. in Holz unter einer Tapete zu finden.
>Ich habe schon einige probiert,u.a. das Bosch PMD Prio,aber sie sind
>nicht genau genug.

Nur eine Idee, aber hast du es schon mal damit versucht?
http://www.supermagnete.de/
Zum Absuchen grosser Flaechen eher nicht geeignet, aber das ist ja wohl
auch nicht dein Problem.

jue

Olaf Kaluza

unread,
Jan 27, 2015, 11:58:37 AM1/27/15
to
Bernd Müller <deu...@web.de> wrote:

>Ich habe schon einige probiert,u.a. das Bosch PMD Prio,aber sie sind
>nicht genau genug.

Du meinst sowas hier:

http://www.amazon.de/Bosch-0603681101-Ortungsgerät-PMD-7/dp/B00EKMSGG4

>Hat jemand Erfahrung mit einem für die Zwecke geeigneten Gerät und gibt
>sie hier weiter?Wäre toll!

Ja, ich hab eine mindestens 20Jahre altes Geraet das ich von meinem
Opa geerbt habe. Hersteller war Black&Decker. Wird es aber sicher
nicht mehr geben.
Damals waren die Kunden offensichtlich weniger bloed wie heute und es
hat nicht nur eine "Einfache Handhabung durch selbsterklärende
Ein-Knopf-Bedienung" wie der Mist von Bosch sondern auch einen
Empfindlichkeitsregler und garantiert keinen Mikrocontroller.

Und das ist es worauf du achten musst. Es muss einen Regler geben der
die Rueckkopplung am Schwingkreis einstellt. Also ein von aussen
einstellbares Poti/Rad. Und es darf keine digitale Elektronik drin
haben weil die stoert. Dann kann man die Teile so empfindlich stellen
da sie wirklich alles finden. Man kann sogar durch Bewegung ueber der
Wand und stetiges Nachregulieren sich im Kopf ein recht genaues Abbild
darufer verschaffen was in der Wand ist und wie gross/tief es ist.

Aber leider sind dafuer die Kunden heute zu doof. :-)

Leider steht auf dem Dingen von meinem Opa keine Geraetebezeichnung drauf
nach der man suchen koennte.

Die Alternative waere im uebrigen selber bauen. Dafuer gab es frueher
mal diverse Anleitungen.

Olaf

Lutz Schulze

unread,
Jan 27, 2015, 12:26:14 PM1/27/15
to
Am Tue, 27 Jan 2015 17:48:52 +0100 schrieb Olaf Kaluza:

> Ja, ich hab eine mindestens 20Jahre altes Geraet das ich von meinem
> Opa geerbt habe. Hersteller war Black&Decker. Wird es aber sicher
> nicht mehr geben.
> Damals waren die Kunden offensichtlich weniger bloed wie heute und es
> hat nicht nur eine "Einfache Handhabung durch selbsterklärende
> Ein-Knopf-Bedienung" wie der Mist von Bosch sondern auch einen
> Empfindlichkeitsregler und garantiert keinen Mikrocontroller.
>
> Und das ist es worauf du achten musst. Es muss einen Regler geben der
> die Rueckkopplung am Schwingkreis einstellt. Also ein von aussen
> einstellbares Poti/Rad. Und es darf keine digitale Elektronik drin
> haben weil die stoert. Dann kann man die Teile so empfindlich stellen
> da sie wirklich alles finden. Man kann sogar durch Bewegung ueber der
> Wand und stetiges Nachregulieren sich im Kopf ein recht genaues Abbild
> darufer verschaffen was in der Wand ist und wie gross/tief es ist.
>
> Aber leider sind dafuer die Kunden heute zu doof. :-)
>
> Leider steht auf dem Dingen von meinem Opa keine Geraetebezeichnung drauf
> nach der man suchen koennte.
>
> Die Alternative waere im uebrigen selber bauen. Dafuer gab es frueher
> mal diverse Anleitungen.

Absolut Ack, habe ebenso ein Gerät vor ca. 25 Jahren selbst gekauft. Viel
mehr als die Suchspule, 3 Transistoren, eine LED und ein Dutzend passive
Bauelemente ist da nicht drin, das wichtigste ist der Empfindlichkeitsregler
und etwas Erfahrung des Nutzers, die man aber recht schnell an diversen
Metallgegenständen gewinnt.

Das Teil war schon sehr oft richtig nützlich.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Georg Wieser

unread,
Jan 27, 2015, 12:39:53 PM1/27/15
to
Was hast Du denn vor?

Ich hab da was, das findet Deinen Nagel schon. Notfalls auch 5cm tief im
Holz.

http://tinyurl.com/knpmmtp

Wenn die Köpfe noch weiter oben sind gehts auch mit dem Pinpointer ganz gut.

Beides Geräte die nicht ursächlich zum Nagelsuchen gedacht sind.

Wenn es ein einmaliger Vorgang ist, hilft Dir ein Sondengänger aus
Deiner Umgebung sicher gegen Benzinkostenerstattung und ne halbe Bier
bei Erfolg oder so ;-)


Olaf Schultz

unread,
Jan 27, 2015, 12:56:43 PM1/27/15
to
Bernd Müller wrote:
> Ich suche ein Metallsuchgerät,das in der Lage ist Schrauben oder Nägel
> z.B. in Holz unter einer Tapete zu finden.

Starker Magnet. Funktioniert wunderbar... hier mit Rigips+Schrauben.
Besser als zwei verschiedene, mehr oder minder gute Metallsuchgeräte.

Harald Klotz

unread,
Jan 27, 2015, 1:47:18 PM1/27/15
to
Bernd Müller schrieb:
> Ich suche ein Metallsuchgerät,das in der Lage ist Schrauben oder
> Nägel z.B. in Holz unter einer Tapete zu finden.
> Ich habe schon einige probiert,u.a. das Bosch PMD Prio,aber sie sind
> nicht genau genug.
> Hat jemand Erfahrung mit einem für die Zwecke geeigneten Gerät und
> gibt sie hier weiter?Wäre toll!

Was erwartest du?
Es soll einerseits Metall in unterschiedlicher Tiefe. also
unterschiedlichem Abstand finden und andererseits millimetergenau
anzeigen.
Es hilft nur langsam von mehreren Seiten rantasten und dann die Mitte
nehmen.
Dabei natürlich die Empfindlichkeit so weit wie möglich runterregeln.

Grüße Harald

Olaf Schultz

unread,
Jan 27, 2015, 1:56:48 PM1/27/15
to
Doch.. was ähnliches (Kopfträgermagnete ausgeschlachteter Festplatten:-)
hat hier wunderbar funktioniert um 50 m^2 Rigips abzusuchen.

Olaf

Bernd Müller

unread,
Jan 27, 2015, 2:40:07 PM1/27/15
to
Ja,in der Tat habe ich das bei einem kleinen Kasten so gemacht und
letztendlich Erfolg gehabt.Aber bei großen Kästen ist das schon recht
aufwendig.

Bernd Müller

unread,
Jan 27, 2015, 2:42:31 PM1/27/15
to
Genau solch ein (gutes)Gerät mit Poti suche/meine ich!

Bernd Müller

unread,
Jan 27, 2015, 2:45:49 PM1/27/15
to
> Dabei natürlich die Empfindlichkeit so weit wie möglich runterregeln.UND GENAU DAS MÜSSTE MÖGLICH SEIN,IST ES ABER LEIDER MEISTENS NICHT;DAHER MEINE FRAGE.
>
> Grüße Harald

Thomas Krenzel .

unread,
Jan 27, 2015, 3:59:06 PM1/27/15
to

Olaf Kaluza

unread,
Jan 27, 2015, 5:13:37 PM1/27/15
to
Die Elektronik ist im Prinzip das was man braucht. Aber es haengt viel
vom Gehaeuse ab. Der Ferrit sollte moeglichst entfernt von der
Elektronik und der Batterie sitzen. Man kann die Empfindlichkeit nur
soweit aufdrehen bis das Metall der Elektronik angezeigt wird. :-)

Olaf

Siegfried Schmidt

unread,
Jan 27, 2015, 6:23:29 PM1/27/15
to
Olaf Kaluza schrieb:

> Die Elektronik ist im Prinzip das was man braucht. Aber es haengt viel
> vom Gehaeuse ab. Der Ferrit sollte moeglichst entfernt von der
> Elektronik und der Batterie sitzen. Man kann die Empfindlichkeit nur
> soweit aufdrehen bis das Metall der Elektronik angezeigt wird. :-)

Es ist zwar vorteilhaft, wenn sich das Magnetfeld in Suchrichtung möglichst
ungestört ausbreiten kann, aber die Empfindlichkeit des Geräts hängt nicht
von feststehenden Metall ab, sondern von der Auflösung und Hysterese, mit
der die Schaltschwelle in der Umgebung des Umschaltpunkts eingestellt
werden kann sowie der mechanischen und elektrischen Stabilität der
Schaltung.


Siegfried

--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit
Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.

Bernd Müller

unread,
Jan 28, 2015, 9:53:39 AM1/28/15
to
Am 27.01.2015 um 15:59 schrieb Bernd Müller:
> Ich suche ein Metallsuchgerät,das in der Lage ist Schrauben oder Nägel
> z.B. in Holz unter einer Tapete zu finden.
> Ich habe schon einige probiert,u.a. das Bosch PDO Multi,aber sie sind
> nicht genau genug.
> Hat jemand Erfahrung mit einem für die Zwecke geeigneten Gerät und gibt
> sie hier weiter?Wäre toll!
>
> Gruß
>
> Bernd
>
> ---
> Diese E-Mail wurde von Avast Antivirus-Software auf Viren geprüft.
> http://www.avast.com
>
So,ich gebe mal schnell eine Info,was meine weitere Suche nach
Geräten(neben der guten Idee mit den Magneten) ergeben hat:
Nach einigen Besuchen in Baumärkten habe ich mein Gerät gefunden.Es ist
das "KWB SafetyFixx".
Es findet erheblich besser als das 5 x so teure "Bosch PDO Multi" die
kleinen Schrauben in den Rollandenkästen.
Man kann aus dieser Erfahrung deutlich sehen,dass es immer auf den
Einzelfall ankommt.Während das Bosch-Gerät im Test einer bekannten
Hobbyzeitschrift den ersten Platz gewinnt,ist mein neues Teil
abgeschlagen auf dem vorletzten Platz(bei insgesamt 11 Geräten)aber,wie
gesagt,ich bin sehr damit zufrieden!

crin...@googlemail.com

unread,
Jan 26, 2018, 8:10:33 AM1/26/18
to

Olaf Schultz

unread,
Jan 26, 2018, 2:40:55 PM1/26/18
to
On 01/26/2018 02:10 PM, crin...@googlemail.com wrote:
> Am Dienstag, 27. Januar 2015 15:59:03 UTC+1 schrieb Benrd Müller:
>> Ich suche ein Metallsuchgerät,das in der Lage ist Schrauben oder Nägel
>> z.B. in Holz unter einer Tapete zu finden.
>> Ich habe schon einige probiert,u.a. das Bosch PMD Prio,aber sie sind
>> nicht genau genug.
>> Hat jemand Erfahrung mit einem für die Zwecke geeigneten Gerät und gibt
>> sie hier weiter?Wäre toll!
>>

Einfach starke Magnete... so hab ich unter Tapete die Rigips-Schrauben
gefunden... ging erstaunlich schnell;-)

Olaf

Erwin Penn

unread,
Jan 26, 2018, 6:23:44 PM1/26/18
to
Ob nach drei Jahren noch bedarf besteht?

--
Grüße Erwin

Georg Wieser

unread,
Jan 27, 2018, 4:50:21 PM1/27/18
to
Am 27.01.2018 um 10:46 schrieb Ludger Averborg:
> Das denke ich doch. Das ist doch keine so exotische
> Problemstellung, dass sie sich nicht ständig tausendfach
> stellt. Lidl verkauft z. B. mindestens 2 mal im Jahr dafür
> solche "Suchgeräte"?
>
> Was bringt dich auf die Idee, diese Fragestellung würde seit
> 3 Jahren nicht mehr auftreten?
>
> l.
>
Ich suche immer "Nägel", Klammern, Schrauben etc. wenn ich
Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
Ein Sondengänger-Metalldetektor leistet hervorragende Dienste.
Der findet auch kleinste Tacker-Klammern.
Die reichen nämlich für eine nachhaltige Zerstörung der Hobelmesser :-(

Volker Borchert

unread,
Jan 27, 2018, 6:15:31 PM1/27/18
to
Georg Wieser wrote:

> Ich suche immer "Nägel", Klammern, Schrauben etc. wenn ich
> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
> Ein Sondengänger-Metalldetektor leistet hervorragende Dienste.
> Der findet auch kleinste Tacker-Klammern.
> Die reichen nämlich für eine nachhaltige Zerstörung der Hobelmesser :-(

2000 EUR Hobelmesser ruinieren, um 5 EUR am Holz zu sparen?

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>

Jürgen Exner

unread,
Jan 27, 2018, 6:44:04 PM1/27/18
to
v_bor...@despammed.com (Volker Borchert) wrote:
>Georg Wieser wrote:
>
>> Ich suche immer "Nägel", Klammern, Schrauben etc. wenn ich
>> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
>> Ein Sondengänger-Metalldetektor leistet hervorragende Dienste.
>> Der findet auch kleinste Tacker-Klammern.
>> Die reichen nämlich für eine nachhaltige Zerstörung der Hobelmesser :-(
>
>2000 EUR Hobelmesser ruinieren, um 5 EUR am Holz zu sparen?

Hmmmm, kommt drauf an.
Altgewachsenes Holz gibt es heutzutage auf dem Markt praktisch nicht
mehr. Deshalb werden immer oefter z.B. Dielen und auch Bauholz von
alten(!) Abrisshaeusern vorher geborgen und dann wieder verwertet.

jue

MaWin

unread,
Jan 28, 2018, 5:55:29 AM1/28/18
to
"Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:b83q6ddr28h35im25...@4ax.com...

> Altgewachsenes Holz gibt es heutzutage auf dem Markt praktisch nicht
> mehr. Deshalb werden immer oefter z.B. Dielen und auch Bauholz von
> alten(!) Abrisshaeusern vorher geborgen und dann wieder verwertet.

Aha, immer öfter, früher also seltener, deiner Meinung nach.

Du irrst.

Früher war Holz-fällen und in Form bringen dermassen arbeitsaufwändig,
daß man sich NATÜRLICH am Abbruchhaus bediente, und bei weitem nicht
so kritisch bei der Qualitätsbewertung war.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net

Johann Mayerwieser

unread,
Jan 28, 2018, 7:24:44 AM1/28/18
to
Am Sun, 28 Jan 2018 11:55:27 +0100 schrieb MaWin:

> Früher war Holz-fällen und in Form bringen dermassen arbeitsaufwändig,
> daß man sich NATÜRLICH am Abbruchhaus bediente, und bei weitem nicht so
> kritisch bei der Qualitätsbewertung war.

In Wien gibt es ein Abbruchunternehmen mit kleinem Sägewerk in dem die
Dippelbäume in Bretter zersägt werden. Diese sind durchaus gefragt - es
gibt kaum besser und schonender getrocknetes Holz und außerdem lassen
sich daraus wunderbar alte Bauernmöbel machen.

Georg Wieser

unread,
Jan 28, 2018, 10:19:02 AM1/28/18
to
Am 27.01.2018 um 23:46 schrieb Volker Borchert:
> Georg Wieser wrote:
>
>> Ich suche immer "Nägel", Klammern, Schrauben etc. wenn ich
>> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
>> Ein Sondengänger-Metalldetektor leistet hervorragende Dienste.
>> Der findet auch kleinste Tacker-Klammern.
>> Die reichen nämlich für eine nachhaltige Zerstörung der Hobelmesser :-(
>
> 2000 EUR Hobelmesser ruinieren, um 5 EUR am Holz zu sparen?
>
Meine Hobelmesser kosten *neu* 30 Euro, schleifen kost nen 10er.

Holz verbau ich bei diversen Projekten in 100 Kilo Tranchen :-(

Das kaufste nicht mal eben für ein Taschengeld.

Ich hab schon ein paar Tonnen Paletten recycled :-)

Werner Schmidt

unread,
Jan 28, 2018, 10:24:58 AM1/28/18
to
Georg Wieser schrieb am 28.01.2018 um 16:19:

> Am 27.01.2018 um 23:46 schrieb Volker Borchert:
>> Georg Wieser wrote:
>> 2000 EUR Hobelmesser ruinieren, um 5 EUR am Holz zu sparen?
>>
> Meine Hobelmesser kosten *neu* 30 Euro,

also: bei viel Arbeit 67 Hobelmesser *ruiniert* => 2 k€ verbraten :-)

> schleifen kost nen 10er.
^lassen

Selber schleifen kost' Mühe, Zeit und einen Bruchteil Schleifstein :-)

Gruß
Werner

Georg Wieser

unread,
Jan 28, 2018, 10:40:53 AM1/28/18
to
Frei Hand schaff ich's ned, dazu sind die nicht nur stumpf, sondern
meist auch noch schartig so daß mit ein bisserl Nachschleifen nix
gewonnen ist :-(

Die Messer gehen bei mir den Weg neu -> für vorgehobeltes Holz -> wenn
kein schönes Bild mehr gehen sie als Ersthobelgangmesser für frische
Palatten-Recyclingware ran. Wenn sie richtig im Ar...gen sind gehen sie
zum Scheifen.

Die erste Runde durch Palettenholz ist immer Mist, da sind nicht nur
Metallreste dran, auch Steinchen, Staub etc. Alles Mist für die Messer.

Drum müssen da die nicht mehr so tollen Messer ran bis sie richtig tot sind.

Erst an vorgehobeltes Holz kommen dann die scharfen Messer.

DonCaron

unread,
Jan 28, 2018, 11:02:32 AM1/28/18
to
Am 28.01.2018 um 16:24 schrieb Werner Schmidt:
> Selber schleifen kost' Mühe, Zeit und einen Bruchteil Schleifstein
und sehr sehr viel übung, einschließlich Fachwissen und einen richtigen
Schleifstein

--
Don Caron

Jürgen Exner

unread,
Jan 28, 2018, 12:58:06 PM1/28/18
to
Und nicht nur in Wien. Die Wiederverwertung von altem Bauholz(*) hat in
den letzten 10-20 Jahren eine richtige Renaissance erlebt. Solches Holz
ist hoch begehrt und wird teilweise zum mehrfachen Preis von neuem Holz
gehandelt.

*: altes Holz heisst hier, das Holz ist noch langsam natuerlich
gewachsen und stammt aus einer Zeit bevor Waelder als Plantagen
optimiert auf schnelles Wachstum angelegt wurden.

Extrembeispiel sind Zypressen in den Suempfen von Florida und Lousiana,
wo alte, versunkene Staemme von Tauchern gesucht und geborgen werden.
Das lohnt sich, weil neue Zypressen ganz einfach nicht die Qualitaet der
vor 100 und mehr Jahren versunkenen Baeume haben.

jue

Volker Borchert

unread,
Jan 28, 2018, 2:15:32 PM1/28/18
to
Georg Wieser wrote:
> Am 27.01.2018 um 23:46 schrieb Volker Borchert:
> > Georg Wieser wrote:
> >
> >> Ich suche immer "Nägel", Klammern, Schrauben etc. wenn ich
> >> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
> >> [ ... ] reichen nämlich für eine nachhaltige Zerstörung der Hobelmesser :-(
> >
> > 2000 EUR Hobelmesser ruinieren, um 5 EUR am Holz zu sparen?
> >
> Meine Hobelmesser kosten *neu* 30 Euro, schleifen kost nen 10er.

1m breite Messer für eine Abrichthobelmaschine?!

Messer für meinen kleinen elektrischen Handhobel kosten schon 30 EUR.

Georg Wieser

unread,
Jan 28, 2018, 3:07:33 PM1/28/18
to
Am 28.01.2018 um 19:03 schrieb Volker Borchert:
> Georg Wieser wrote:
>> Am 27.01.2018 um 23:46 schrieb Volker Borchert:
>>> Georg Wieser wrote:
>>>
>>>> Ich suche immer "Nägel", Klammern, Schrauben etc. wenn ich
>>>> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
>>>> [ ... ] reichen nämlich für eine nachhaltige Zerstörung der Hobelmesser :-(
>>>
>>> 2000 EUR Hobelmesser ruinieren, um 5 EUR am Holz zu sparen?
>>>
>> Meine Hobelmesser kosten *neu* 30 Euro, schleifen kost nen 10er.
>
> 1m breite Messer für eine Abrichthobelmaschine?!

nö für ne 28cm HM2 ne schöne alte gelbe Scheppach

Werner Schmidt

unread,
Jan 29, 2018, 6:18:25 AM1/29/18
to
Volker Borchert schrieb am 28.01.2018 um 19:03:

> Messer für meinen kleinen elektrischen Handhobel kosten schon 30 EUR.

ich war bei Georg auch von einem Handgerät ausgegangen.

Gruß
Werner

Volker Borchert

unread,
Jan 29, 2018, 2:15:36 PM1/29/18
to
>>>> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.

klingt nach einer Abrichte oder Dickte, oder gar einem Vierseiter.
Und da gibts für 30 EUR bestenfalls den Kleinteilesatz zur Montage,
aber nicht die Messer selbst.

Georg Wieser

unread,
Jan 29, 2018, 2:15:53 PM1/29/18
to
Diese 6-8cm Messerchen "könnte" man ja mal von Hand versuchen, aber 28...

Uwe St?ckel

unread,
Jan 30, 2018, 12:43:03 AM1/30/18
to
Am 29.01.2018 um 19:05 schrieb Volker Borchert:
> Werner Schmidt wrote:
>> Volker Borchert schrieb am 28.01.2018 um 19:03:
>>
>>> Messer für meinen kleinen elektrischen Handhobel kosten schon 30 EUR.
>>
>> ich war bei Georg auch von einem Handgerät ausgegangen.
>
>>>>> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
>
> klingt nach einer Abrichte oder Dickte, oder gar einem Vierseiter.
> Und da gibts für 30 EUR bestenfalls den Kleinteilesatz zur Montage,
> aber nicht die Messer selbst.

Georg schrieb weiter oben von einer kleinen Scheppach. Die Messer dafür
kann man in der Tat für ca. 30 €uro bekommen.

--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Georg Wieser

unread,
Jan 30, 2018, 2:20:41 PM1/30/18
to
Am 29.01.2018 um 19:05 schrieb Volker Borchert:
> Werner Schmidt wrote:
>> Volker Borchert schrieb am 28.01.2018 um 19:03:
>>
>>> Messer für meinen kleinen elektrischen Handhobel kosten schon 30 EUR.
>>
>> ich war bei Georg auch von einem Handgerät ausgegangen.
>
>>>>> Recycling-Holz durch die Hobelmaschine jagen möchte.
>
> klingt nach einer Abrichte oder Dickte, oder gar einem Vierseiter.
> Und da gibts für 30 EUR bestenfalls den Kleinteilesatz zur Montage,
> aber nicht die Messer selbst.
>
https://www.ebay.de/b/Hobelmesser/115400/bn_55203639
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