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U-Steine so setzen (dass keine Verschiebung moeglich)

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Bernhart_Diener

unread,
Apr 7, 2013, 3:47:23 AM4/7/13
to
Hallo allerseits,
Meine U-Steine haben sich innerhalb der letzten 30 Jahre ueber die
Grenze meines Nachbarn um ca. 8 cm auf seine Grundstueckseite hin
verschoben.
Diese U-Steine verhindern, dass die Erde meines Gartens (leichte
Hanglage) auf Nachbarns Grundstueck gelangt.
Deshalb haben wir die U-Steine erst mal alle entfernt.
Darunter befindet sich ein Beton-Fundament.
Jetzt wollen wir die Steine wieder auf das Beton-Fundament setzen.
Wenn ich auf die Unterseite der U-Steine schaue, sehe ich darauf einen
Belag.
Vermutlich hat dieser die U-Steine mit dem Beton verbunden.
Aus der Vogelperspektive sind die U-Steine so gesetzt, dass sie wie
ein U aussehen und die Oeffnung des U auf meine Grundstuecksseite hin
zeigt.


Fragen:
1) Ist es sinnvoll, die U-Steine nicht direkt auf die Grenze zu
setzen, sondern ca. 10 cm von seiner Grenze (in Richtung meines
Grundstuecks hin) entfernt, so dass
ein neuerliches Verschieben der Steine erst mal keine Probleme
bereiten (keine Grenzverletzung) ?

2) Wie kann man die U-Steine setzen, dass sie sich nicht mehr
verschieben ?
Gibt es einen Kleber, mit dem man die U-Steine auf den Beton kleben
kann. Wie stabil, langlebig und teuer ist diese Loesung?
Welche Nachteile hat sie ?
Gibt es eine bessere Loesung ?

3) Soll man die U-Steine direkt aneinader fuegen (evtl. kleben) oder
soll man einen Zwischenraum lassen (wegen Laengenausdehnung
Sommer-Winter) ?

4) Was muss ich noch beachten?

mfg
BH

Message has been deleted

Bernhart_Diener

unread,
Apr 7, 2013, 5:29:15 AM4/7/13
to
>
>Ich wuerde versuchen, das Fundament und die Steine anzubohren und mit
>Eisenstuecken (in Beton) zu verbinden. Man braucht ja offenbar etwas, was die
>Schubkraefte, die auf die Steine wirken, ins Fundament weiterleitet.
>
>
Was haeltst du von einem Kleber ?


mfg
BH



Jo Warner

unread,
Apr 7, 2013, 7:00:04 AM4/7/13
to
Am 07.04.2013 09:47, schrieb Bernhart_Diener:
> Hallo allerseits,
> Meine U-Steine haben sich innerhalb der letzten 30 Jahre ueber die
> Grenze meines Nachbarn um ca. 8 cm auf seine Grundstueckseite hin
> verschoben.
> Diese U-Steine verhindern, dass die Erde meines Gartens (leichte
> Hanglage) auf Nachbarns Grundstueck gelangt.
> Deshalb haben wir die U-Steine erst mal alle entfernt.
> Darunter befindet sich ein Beton-Fundament.

> 2) Wie kann man die U-Steine setzen, dass sie sich nicht mehr
> verschieben ?
> Gibt es einen Kleber, mit dem man die U-Steine auf den Beton kleben
> kann. Wie stabil, langlebig und teuer ist diese Loesung?
> Welche Nachteile hat sie ?
> Gibt es eine bessere Loesung ?

Moin,

du hast ja gemerkt, dass das Erdreich beachtliche Schubkrᅵfte
entwickelt. Mit Kleben wird das vermutlich nichts Haltbares.

Ich wᅵrde so vorgehen:
Runden Betonstahl (Stabstahl) besorgen.
In der unteren Hᅵlfte des Innern von jedem U 2-3 tiefe Lᅵcher in das
Betonfundament bohren, je einen Stabstahl reinstecken.
Aus billigem Rauhspund peer Schalungen zimmern, die ins Innere vom U auf
halber Tiefe reinpassen.
U-Steine aufeinanderstapeln, Schalung reinstellen, Schalung gartenseitig
gegen Wegdrᅵcken sichern.
Beton 1 : 4 anmischen, den unteren Teil vom U damit verfᅵllen, Beton gut
verdichten.
Nach Aushᅵrten Boden an den jetzt stabilen Wall anfᅵllen.

Gruᅵ Jo

Bernhart_Diener

unread,
Apr 7, 2013, 7:54:14 AM4/7/13
to
>
>Ich würde so vorgehen:
>Runden Betonstahl (Stabstahl) besorgen.
>In der unteren Hälfte des Innern von jedem U 2-3 tiefe Löcher in das
>Betonfundament bohren, je einen Stabstahl reinstecken.
>Aus billigem Rauhspund peer Schalungen zimmern, die ins Innere vom U auf
>halber Tiefe reinpassen.
>U-Steine aufeinanderstapeln, Schalung reinstellen, Schalung gartenseitig
>gegen Wegdrücken sichern.
>Beton 1 : 4 anmischen, den unteren Teil vom U damit verfüllen, Beton gut
>verdichten.
>Nach Aushärten Boden an den jetzt stabilen Wall anfüllen.
>
1)
Es tut mir leid, dass ich noch Folgendes vergessen hatte zu erwaehnen:
Es gibt nur eine Reihe von U-Steinen, d.h. ich kann diese nicht
aufeinander stapeln, sondern nur nebeneinander setzen.
Wenn ich einen U-Stein anbohre und ihn mit einem Stahlbolzen (oder
aehnliches) mit dem Betonfundament verbinde, (in das ich auch ein Loch
bohre), dann gibt es ein Drehmoment, wenn die Erde schiebt:
Ein paar der U-Steine sind etwas gekippt (Richtung Nachbargrundstück),

so dass der U-Stein an der Stelle reissen wuerde, wo man die Bohrung
anbringt.


2) Wie gross muß der Abstand zwischen den U-Steinen sein
(Laengenausdehnung Sommer - Winter) ?

mfg
BH



Rolf Sonofthies

unread,
Apr 7, 2013, 11:14:38 AM4/7/13
to
Für Deinen Anwendungsfall sind die U-Steine ungeeignet. Ersetze sie
durch L-Steine oder eine Wand aus Beton-Schalungssteinen. Beide müssen
aber zur Aufnahme und Weiterleitung des Erddrucks kraftschlüssig
(durchgehende Bewehrungsstäbe, auf voller Länge von Beton umschlossen)
an eine ordentliche Fundamentierung angebunden sein, damit sie sich
nicht wieder verabschieden.

Rolf

J�rgen Exner

unread,
Apr 7, 2013, 11:45:48 AM4/7/13
to
bernhar...@arcor.de (Bernhart_Diener) wrote:
>Meine U-Steine haben sich innerhalb der letzten 30 Jahre ueber die
>Grenze meines Nachbarn um ca. 8 cm auf seine Grundstueckseite hin
>verschoben.
>Diese U-Steine verhindern, dass die Erde meines Gartens (leichte
>Hanglage) auf Nachbarns Grundstueck gelangt.
>Deshalb haben wir die U-Steine erst mal alle entfernt.
>Darunter befindet sich ein Beton-Fundament.

Wie waere es mit einem ganz pragmatischer Ansatz: wenn diese
Konstruktion, die sicherlich nicht perfekt ist(!), 30 Jahre gehalten
hat, warum nicht einfach wieder so aufbauen und fuer die naechsten 30
Jahre ist Ruhe?
Eine kleine, einfache und billige Verbesserung: an der Oberkante des
Fundaments wuerde ich eine Drainageleitung legen und die U-Steine an der
Aussenkante mit Kies auffuellen, so dass sich dort nie Wasser stauen und
mit der Erde zu gut rutschendem Matsch vermischen kann.

Und wenn dann alle 30 Jahre einmal Aufgraben und neu setzen ansteht, na
gut, dann ist das halt so. Es muss ja nicht alles fuer die Ewigkeit
gebaut sein und wo wirst du in 30 Jahren sein?

jue

Bernhart_Diener

unread,
Apr 7, 2013, 1:15:01 PM4/7/13
to
>
>Wie waere es mit einem ganz pragmatischer Ansatz: wenn diese
>Konstruktion, die sicherlich nicht perfekt ist(!), 30 Jahre gehalten
>hat, warum nicht einfach wieder so aufbauen und fuer die naechsten 30
>Jahre ist Ruhe?
>
Das ist eine sehr gute Idee!
Ich will die U-Steine wiederverwenden.
>
>Eine kleine, einfache und billige Verbesserung: an der Oberkante des
>Fundaments wuerde ich eine Drainageleitung legen
>
Wie soll das ausssehen?
Ich kann mir darunter nichts vorstellen.

>
>und die U-Steine an der Aussenkante mit Kies auffuellen,
>
Das verstehe ich nicht.

Außerdem:
Soll man die U-Steine an das Betonfundament kleben oder Mörtel bzw.
Speis verwenden ?
Welchen Abstand muessen die U-Steine voneinander haben ?


mfg
BH


Jo Warner

unread,
Apr 7, 2013, 1:17:18 PM4/7/13
to
Am 07.04.2013 13:54, schrieb Bernhart_Diener:

> Es tut mir leid, dass ich noch Folgendes vergessen hatte zu erwaehnen:
> Es gibt nur eine Reihe von U-Steinen, d.h. ich kann diese nicht
> aufeinander stapeln, sondern nur nebeneinander setzen.
> Wenn ich einen U-Stein anbohre und ihn mit einem Stahlbolzen (oder
> aehnliches) mit dem Betonfundament verbinde, (in das ich auch ein Loch
> bohre), dann gibt es ein Drehmoment, wenn die Erde schiebt:
> Ein paar der U-Steine sind etwas gekippt (Richtung Nachbargrundstᅵck),

Du sollst auch nicht in die U-Steine bohren, sondern in ihr bisheriges
Betonfundament. Da steckst du auch keine "Bolzen" rein, sondern runden
Baustahl. Dann betonierst du deine U-Steine mit drinliegendem Baustahl.

Oder lass die U-Steine weg, schale die Sache komplett ein, stecke genug
Baustahl vertikal und horizontal rein und mache gleich eine
Beton-Stᅵtzmauer.

Jürgen Exner

unread,
Apr 7, 2013, 1:40:41 PM4/7/13
to
bernhar...@arcor.de (Bernhart_Diener) wrote:
>>Eine kleine, einfache und billige Verbesserung: an der Oberkante des
>>Fundaments wuerde ich eine Drainageleitung legen
>>
>Wie soll das ausssehen?
>Ich kann mir darunter nichts vorstellen.

Hinter Stuetzmauern sammelt sich hangseitig Grundwasser was zu allerlei
unliebsamen Effekten fuehren kann. Deshalb muessen Stuetzmauern
normalerweise hangseitig am Fuss des Fundaments mit einer Drainage
versehen sein und auch die Hangseite dann so verfuellt werden, dass
direkt an Fundament und Stuetzmauer eine x cm breite Schicht Kies liegt,
so dass Wasser problemlos in dieser Schicht runter in die Drainage
abfliessen kann.

Bei dir waere es unsinnig fuer die Drainage bis zum Fundamtentfuss
aufzugraben. Aber du kannst wenigstens auf Hoehe der Fundamentoberkante
ein Drainagerohr verlegen und dann die U-Steine hangseitig entsprechend
mit Kies hinterfuettern, so dass moegliches Stauwasser runter in die
Drainage ablaufen kann.

>Außerdem:
>Soll man die U-Steine an das Betonfundament kleben oder Mörtel bzw.
>Speis verwenden ?
>Welchen Abstand muessen die U-Steine voneinander haben ?

Vermutlich nicht fachgerecht, aber ich wuerde Steine und Fundament
vermutlich sehr gruendlich sauber machen (Hochdruckreiniger), dann
Beton-Haftvermittler, und je nachdem wie eben das Fundament ist entweder
frostsicheren Fliesenkleber oder Moertel mit Haftzusatz nehmen.

jue

Bernhart_Diener

unread,
Apr 7, 2013, 3:11:18 PM4/7/13
to
>
>Du sollst auch nicht in die U-Steine bohren, sondern in ihr bisheriges
>Betonfundament. Da steckst du auch keine "Bolzen" rein, sondern runden
>Baustahl. Dann betonierst du deine U-Steine mit drinliegendem Baustahl.
>
>
was meinst du mit:
"Dann betonierst du deine U-Steine mit drinliegendem Baustahl."

mfg
BH

Bernhart_Diener

unread,
Apr 7, 2013, 3:45:30 PM4/7/13
to
>
>Bei dir waere es unsinnig fuer die Drainage bis zum Fundamtentfuss
>aufzugraben. Aber du kannst wenigstens auf Hoehe der Fundamentoberkante
>ein Drainagerohr verlegen und dann die U-Steine hangseitig entsprechend
>mit Kies hinterfuettern, so dass moegliches Stauwasser runter in die
>Drainage ablaufen kann.
>
meine U-Steine sind so gelegt, dass das U der U-Steine in Richtung
meines Grudstuecks geht. Also dort wo es nach oben geht:


Drainage-Rohr auf Fundamentoberkante
UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU
-------------------Grenze -----------------------------------
Nachbar-Grundstueck

Ich habe dich dann so verstanden, dass das U jeweils mit einer
Kiesschicht + dann Erde darauf versehen wird.
Ist das richtig ?

Wenn man dann über der Kiesschict Erde anbringt, dann wird die
Kiesschicht darunter irgendwann mit Erde der Erdschicht gesaettigt und
auch einen Wasserstau geben, oder ?

Was mir immer noch unklar ist:
Welchen Abstand muessen die U-Steine voneinander haben ?
Reichen da 3 Millimeter ?

mfg
BH


Jo Warner

unread,
Apr 7, 2013, 3:45:37 PM4/7/13
to
Das habe ich vorhin schon versucht, dir zu erklᅵren. Behelfsskizze:

X X
X X
X-------------X
X X
X o o o X
X X
XXXXXXXXXXXXXXX

XXXX ist dein U-Stein.
------- ist die Schalung.
o sind die Baustahlstangen, die in tiefen Lᅵchern im Fundament stecken
und grob bis Oberkante U-Stein reichen.
In den Raum zwischen ---------- und XXXXXXXXXXXX fᅵllst du Beton. Den
machst du flᅵssiger als erdfeucht an, damit er die Stᅵhle umflieᅵt und
guten Kontakt zu den U-Steinen findet.

Rolf Sonofthies

unread,
Apr 7, 2013, 3:57:11 PM4/7/13
to
Am 07.04.13 19:40, schrieb J�rgen Exner:
> bernhar...@arcor.de (Bernhart_Diener) wrote:
>>> Eine kleine, einfache und billige Verbesserung: an der Oberkante des
>>> Fundaments wuerde ich eine Drainageleitung legen
>>>
>> Wie soll das ausssehen?
>> Ich kann mir darunter nichts vorstellen.
>
> Hinter Stuetzmauern sammelt sich hangseitig Grundwasser was zu allerlei
> unliebsamen Effekten fuehren kann. Deshalb muessen Stuetzmauern
> normalerweise hangseitig am Fuss des Fundaments mit einer Drainage
> versehen sein und auch die Hangseite dann so verfuellt werden, dass
> direkt an Fundament und Stuetzmauer eine x cm breite Schicht Kies liegt,
> so dass Wasser problemlos in dieser Schicht runter in die Drainage
> abfliessen kann.

Dass sich dort Wasser sammeln kann ist richtig, es handelt sich dabei
allerdings um aufstauendes Sickerwasser. Der Vorschlag zur Drainage
k�nnte helfen, reicht aber bei weitem nicht aus, die Wand m�sste
r�ckseitig abgedichtet werden um Verf�rbungen und Ausbl�hungen zu
reduzieren, daf�r k�nnte hier eine einfache Teichfolie ausreichen. Die
Drainage w�rde �brigens theoretisch nur dann wirklich helfen, wenn sie
das Sickerwasser auch planm��ig per Gef�lle ableiten w�rde. Aber jetzt
wollen wir dem OP mal nicht mehr Angst machen als n�tig. Ich halte die
Drainage f�r eher �berfl�ssig, aber daf�r m�sste man mehr �ber die
�rtlichen Verh�ltnisse wissen.

> Bei dir waere es unsinnig fuer die Drainage bis zum Fundamtentfuss
> aufzugraben. Aber du kannst wenigstens auf Hoehe der Fundamentoberkante
> ein Drainagerohr verlegen und dann die U-Steine hangseitig entsprechend
> mit Kies hinterfuettern, so dass moegliches Stauwasser runter in die
> Drainage ablaufen kann.
>
>> Au�erdem:
>> Soll man die U-Steine an das Betonfundament kleben oder M�rtel bzw.
>> Speis verwenden ?
>> Welchen Abstand muessen die U-Steine voneinander haben ?
>
> Vermutlich nicht fachgerecht, aber ich wuerde Steine und Fundament
> vermutlich sehr gruendlich sauber machen (Hochdruckreiniger), dann
> Beton-Haftvermittler, und je nachdem wie eben das Fundament ist entweder
> frostsicheren Fliesenkleber oder Moertel mit Haftzusatz nehmen.

Nee, das nicht nur nicht fachgerecht, das hat ja auch schon einmal
offensichtlich nicht gehalten. An Fliesen wirken im Gegensatz zu den
U-Steinen hier keine vergleichbaren abhebenden Kr�fte, hier ja noch
durch den Hebelarm der Aufkantungsh�he verst�rkt.

Was soll eigentlich der Haftzusatz f�r M�rtel sein? Haftvermittler f�r
Putz oder Verbundestriche kenne ich schon, "Haftzus�tze" f�r M�rtel
nicht. Kannst Du mal einen Link posten?

Wenn man das Prinzip der Verklebung schon anwenden will, sollte man es
auch richtig machen und es mit einem echten Kontaktkleber wie Pattex
oder einem der modernen wasserfesten Montagekleber versuchen. Ja, mit
denen kann man Beton auf Beton verkleben. Das wird aber ein recht teures
Vergn�gen werden. Neue L-Winkel im M�rtelbett und etwas Teichfolie sind
da deutlich g�nstiger.

Weshalb ich immer L-Winkel empfehle: Weil bei denen durch die Auflast
der Verf�llung eine ordentliche Reibung am Untergrund entsteht.

Rolf


Jürgen Exner

unread,
Apr 7, 2013, 5:49:20 PM4/7/13
to
bernhar...@arcor.de (Bernhart_Diener) wrote:
>>Bei dir waere es unsinnig fuer die Drainage bis zum Fundamtentfuss
>>aufzugraben. Aber du kannst wenigstens auf Hoehe der Fundamentoberkante
>>ein Drainagerohr verlegen und dann die U-Steine hangseitig entsprechend
>>mit Kies hinterfuettern, so dass moegliches Stauwasser runter in die
>>Drainage ablaufen kann.
>>
>meine U-Steine sind so gelegt, dass das U der U-Steine in Richtung
>meines Grudstuecks geht. Also dort wo es nach oben geht:

So habe ich es auch vermutet.

>Drainage-Rohr auf Fundamentoberkante
>UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU
>-------------------Grenze -----------------------------------
>Nachbar-Grundstueck
>
>Ich habe dich dann so verstanden, dass das U jeweils mit einer
>Kiesschicht + dann Erde darauf versehen wird.
>Ist das richtig ?

Nein! Nicht Erde drauf sondern Erde daneben.

Anders ausgedrueckt, vielleicht wird es dann verstaendlich: Die
Kiesschicht ist eine senkrechte "Mauer" zwischen dem Hang und der
Stuetzmauer, in deinem Fall dem unteren Querschenkel jedes einzelnen Us.
Und diese Kies"mauer" steht unten auf dem Drainagerohr auf, das -fuer
dich- gerade so unterhalb der Fundamentoberkante verlaeuft, so dass das
Drainagerohr und die U-Steine sich nicht ins Gehege kommen.

>Wenn man dann über der Kiesschict Erde anbringt, dann wird die
>Kiesschicht darunter irgendwann mit Erde der Erdschicht gesaettigt und
>auch einen Wasserstau geben, oder ?

Richtig. Deshalb gehoert zwischen Erde und Kies"mauer" ein Filterflies.

>Was mir immer noch unklar ist:
>Welchen Abstand muessen die U-Steine voneinander haben ?
>Reichen da 3 Millimeter ?

Ich wuerde sie dicht an dicht legen.

jue

Jürgen Exner

unread,
Apr 7, 2013, 5:51:55 PM4/7/13
to
Rolf Sonofthies <eirlmo...@spammotel.com> wrote:
>Am 07.04.13 19:40, schrieb Jürgen Exner:
>> Vermutlich nicht fachgerecht, aber ich wuerde Steine und Fundament
>> vermutlich sehr gruendlich sauber machen (Hochdruckreiniger), dann
>> Beton-Haftvermittler, und je nachdem wie eben das Fundament ist entweder
>> frostsicheren Fliesenkleber oder Moertel mit Haftzusatz nehmen.
>
>Nee, das nicht nur nicht fachgerecht, das hat ja auch schon einmal
>offensichtlich nicht gehalten. An Fliesen wirken im Gegensatz zu den
>U-Steinen hier keine vergleichbaren abhebenden Kräfte, hier ja noch
>durch den Hebelarm der Aufkantungshöhe verstärkt.

Alles richtig. Es hat aber fast 30 Jahre lang gehalten und zumindest mir
persoenlich waeren nochmals 30 Jahre sicherlich lange genug.

jue

J�rgen Exner

unread,
Apr 7, 2013, 5:56:07 PM4/7/13
to
Jo Warner <kiw...@yahoo.de> wrote:
>Am 07.04.2013 09:47, schrieb Bernhart_Diener:
>> Meine U-Steine haben sich innerhalb der letzten 30 Jahre ueber die
>> Grenze meines Nachbarn um ca. 8 cm auf seine Grundstueckseite hin
>> verschoben.
>> Diese U-Steine verhindern, dass die Erde meines Gartens (leichte
>> Hanglage) auf Nachbarns Grundstueck gelangt.

>du hast ja gemerkt, dass das Erdreich beachtliche Schubkr�fte
>entwickelt. Mit Kleben wird das vermutlich nichts Haltbares.

Noch eine ganz bloede Idee: Verzinktes Winkeleisen so auf die Oberseite
des Fundaments duebeln, dass die U-Steine in dem Winkeleisen einen
Ankerpunkt haben. Etwas teurer, aber sie werden sich dann fuer die
naechsten 20-30 Jahre ganz bestimmt nicht mehr verschieben.
Hilft natuerlich nicht gegen kippende Steine.

jue

Bernhart_Diener

unread,
Apr 8, 2013, 11:05:00 AM4/8/13
to
>
>So habe ich es auch vermutet.
>
>>Drainage-Rohr auf Fundamentoberkante
>>UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU
>>-------------------Grenze -----------------------------------
>>Nachbar-Grundstueck
>>
>>Ich habe dich dann so verstanden, dass das U jeweils mit einer
>>Kiesschicht + dann Erde darauf versehen wird.
>>Ist das richtig ?
>
>Nein! Nicht Erde drauf sondern Erde daneben.
>
>Anders ausgedrueckt, vielleicht wird es dann verstaendlich: Die
>Kiesschicht ist eine senkrechte "Mauer" zwischen dem Hang und der
>Stuetzmauer, in deinem Fall dem unteren Querschenkel jedes einzelnen Us.
>Und diese Kies"mauer" steht unten auf dem Drainagerohr auf, das -fuer
>dich- gerade so unterhalb der Fundamentoberkante verlaeuft, so dass das
>Drainagerohr und die U-Steine sich nicht ins Gehege kommen.
>
1)

Leider habe ich deine Erklaerung nicht verstanden.
Welches Material kommt jeweils in das U der U-Steine?
Wo kommt das Kies hin?
Hier das U:

+ +
+ +
+ +
+ +
+ +
++++++++++++


2) Zur pragmatischen Loesung:
Der Fliesenkleber oder der Moertel bricht sowieso irgendwann.
(dies sieht man an den jetzigen U-Steinen).
Ist es dann ueberhaupt sinnvoll so etwas zu benutzen?
Vor allem wenn es um Einiges bequemer ist, die U-Steine einfach wieder
(ohne Fliesenkleber oder Aehnliches) direkt auf das Betonfundament zu
stellen.
Was meinst du dazu ?

mfg
BH











Da


J�rgen Exner

unread,
Apr 8, 2013, 12:05:14 PM4/8/13
to
bernhar...@arcor.de (Bernhart_Diener) wrote:
>>Anders ausgedrueckt, vielleicht wird es dann verstaendlich: Die
>>Kiesschicht ist eine senkrechte "Mauer" zwischen dem Hang und der
>>Stuetzmauer, in deinem Fall dem unteren Querschenkel jedes einzelnen Us.
>>Und diese Kies"mauer" steht unten auf dem Drainagerohr auf, das -fuer
>>dich- gerade so unterhalb der Fundamentoberkante verlaeuft, so dass das
>>Drainagerohr und die U-Steine sich nicht ins Gehege kommen.
>
>Leider habe ich deine Erklaerung nicht verstanden.
>Welches Material kommt jeweils in das U der U-Steine?
>Wo kommt das Kies hin?
>Hier das U:

Aufsicht von oben:

EEEEEEEEEEEEEEE
EEEEEEEEEEEEEEE
##EEEEEEEE##
##EEEEEEEE##
##--------##
##KKKKKKKK##
##KKKKKKKK##
############

Legende:
E: hangseitige Erde
##: U-Stein
-: Filtervlies
K: Kies


Schnitt in den Hang:


EE
EEEEEE
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEEE|KKK##
EEEEEEEEE|OO=====NNNNNN
EEEEEEEEE|OO=====NNNNNN
EEEEEEEEEEEE=====NNNNNN
EEEEEEEEEEEE=====NNNNNN
EEEEEEEEEEEE=====NNNNNN
EEEEEEEEEEEE=====NNNNNN
EEEEEEEEEEEE=====NNNNNN
EEEEEEEEEEEE=====NNNNNN
EEEEEEEEEEEE=====NNNNNN

Zusaetzliche Legende:
|: Filtervlies
O: Drainagerohr, in Kies gebettet
=: Fundament
N: Nachbars Erde

HTH

jue

Georg Wieser

unread,
Apr 8, 2013, 12:41:50 PM4/8/13
to
Am 07.04.2013 09:47, schrieb Bernhart_Diener:
U Steine mit dem U nach oben. In jeden oder jeden zweiten ein
Moniereisen durch den Boden vom U bis ins Beton-Fundament. Ein 16er
Eisen der Lᅵnge nach ins U. Das U mit einfachem Beton verfᅵllen, oben
glattstreichen hᅵlt lᅵnger als Du ;-)

Bernhart_Diener

unread,
Apr 8, 2013, 2:22:52 PM4/8/13
to
>
>Weshalb ich immer L-Winkel empfehle: Weil bei denen durch die Auflast
>der Verf�llung eine ordentliche Reibung am Untergrund entsteht.
>
Stimmt, das habe ich noch gar nicht in Erwaegung gezogen.
Da ich meine U-Steine behalten will, habe ich folgende Idee.
Ich setze die U-Steine nicht so, dass man aus der Vogelperspektive ein
U sieht, sondern aus der Vogelperspektive sieht man folgendes:


###########
oooooooooooo
oooooooooooo <----------
oooooooooooo
oooooooooooo
###########

wobei
###########
jeweils die 2 Enden des U sind
und
ooooooooo
ooooooooo
ooooooooo
ooooooooo
ooooooooo
die R�ckwand des U ist.

Bem:
Wenn ich in Pfeilrichtung (siehe Zeichnung) sehen wuerde,
wuerde ich ein U erkennen.


Wenn ich dann die U-Steine so nebeneinander verlege,
habe ich so etwas wie einen Graben.
In diese U-Steine sch�tte ich nun Erde.
Durch die Verfuellung entsteht eine Reibung am
Betonfundament, die das Verschieben behindert.

Welche Nachteile hat dieser Vorschlag ?

mfg
BH


Bernhart_Diener

unread,
Apr 8, 2013, 2:33:45 PM4/8/13
to
>
>....
>Zusaetzliche Legende:
>|: Filtervlies
>O: Drainagerohr, in Kies gebettet
>=: Fundament
>N: Nachbars Erde
>
Danke f�r deine Muehe. Jetzt habe ich verstanden, was du meinst.
Ich habe mir noch folegndes ueberlegt:

1) Was haeltst du von meinen Vorschlag mit der Verfuellung der
U-Steine, die eine Reibung auf dem Betonfundament erzeugt. (siehe
meine Antwort an Rolf Sonofthies) ?

2) Zur pragmatischen Loesung:
Der Fliesenkleber oder der Moertel bricht sowieso irgendwann.
(dies sieht man an den jetzigen U-Steinen).
Ist es dann ueberhaupt sinnvoll so etwas zu benutzen und nicht viel
einfacher die U-Steine ohne ein Bindemittel direkt auf das
Betonfundament zu setzen ?
Dies ist um Einiges bequemer:
Ich mu� den Beton nicht saeubern, nicht warten bis er abbindet, es
kann gefrieren, regnen usw.)

J�rgen Exner

unread,
Apr 8, 2013, 3:39:42 PM4/8/13
to
bernhar...@arcor.de (Bernhart_Diener) wrote:
>Wenn ich dann die U-Steine so nebeneinander verlege,
>habe ich so etwas wie einen Graben.
>In diese U-Steine sch�tte ich nun Erde.
>Durch die Verfuellung entsteht eine Reibung am
>Betonfundament, die das Verschieben behindert.
>
>Welche Nachteile hat dieser Vorschlag ?

Du hast einen sehr grossen Pflanztrog gebaut der keine Verbindung zum
Untergrund hat. Deshalb muss er kuenstlich be- und entwaessert werden.

jue

Bernhart_Diener

unread,
Apr 8, 2013, 3:45:38 PM4/8/13
to
>>Durch die Verfuellung entsteht eine Reibung am
>>Betonfundament, die das Verschieben behindert.
>>
>>Welche Nachteile hat dieser Vorschlag ?
>
>Du hast einen sehr grossen Pflanztrog gebaut der keine Verbindung zum
>Untergrund hat. Deshalb muss er kuenstlich be- und entwaessert werden.
>
Aaah, stimmt......
Vor lauter Befestigung habe ich nicht mehr an die Pflanzen gedacht!


Kannst du mir noch meine letzte Frage beantworten:
Der Fliesenkleber oder der Moertel bricht sowieso irgendwann.
(dies sieht man an den jetzigen U-Steinen).
Ist es dann ueberhaupt sinnvoll so etwas zu benutzen und nicht viel
einfacher die U-Steine ohne ein Bindemittel direkt auf das
Betonfundament zu setzen ?
Dies ist um Einiges bequemer:
Ich mu� den Beton nicht saeubern, nicht warten bis er abbindet, es
kann gefrieren, regnen usw.)
Was meinst du dazu ?

mfg
Bh



Heiko Neubauer

unread,
Apr 9, 2013, 3:19:01 AM4/9/13
to
Rolf Sonofthies schrieb:
> Fᅵr Deinen Anwendungsfall sind die U-Steine ungeeignet. Ersetze sie
> durch L-Steine oder eine Wand aus Beton-Schalungssteinen. Beide mᅵssen
> aber zur Aufnahme und Weiterleitung des Erddrucks kraftschlᅵssig
> (durchgehende Bewehrungsstᅵbe, auf voller Lᅵnge von Beton umschlossen)
> an eine ordentliche Fundamentierung angebunden sein, damit sie sich
> nicht wieder verabschieden.

Genau so, wᅵrde ich das auch tun und nicht anders.

Heiko

Th. Hu"bner

unread,
Apr 16, 2013, 11:21:25 AM4/16/13
to
(Wahrschinlich nicht nur) ich halte vom kleben gar nichts.

--
Tom

Rolf Sonofthies

unread,
Apr 16, 2013, 11:46:50 AM4/16/13
to
Am 16.04.13 17:21, schrieb Th. Hu"bner:

> (Wahrschinlich nicht nur) ich halte vom kleben gar nichts.

Du hast aber schon davon gehᅵrt, dass es mittlerweile fᅵr mehrere
Wandbausteinsysteme Kleber mit DIBt-Zulassung gibt? Ein willkᅵrlich
gewᅵhltes Beispiel:

<http://www.henkelhaus.de/heimwerker_und_renovierung/bauen_und_montieren/gastebetonstein_mauer_bauen_anleitung/index.html>

Jochen Kriegerowski

unread,
Apr 16, 2013, 12:22:40 PM4/16/13
to
Am 16.04.2013 17:21, schrieb Th. Hu"bner:

> (Wahrschinlich nicht nur) ich halte vom kleben gar nichts.

Warum nicht? Zum Beispiel:
<http://motorwayarchive.ihtservices.co.uk/en/motorways/motorway-listing/m180/trent-bridge.cfm>
oder
<https://en.wikipedia.org/wiki/File:AirTrain_JFK_2.jpg>
hᅵlt!

Gruᅵ
Jochen
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Rolf Sonofthies

unread,
Apr 16, 2013, 1:40:12 PM4/16/13
to
Am 16.04.13 19:32, schrieb Ludger Averborg:
> On Tue, 16 Apr 2013 17:46:50 +0200, Rolf Sonofthies <eirlmo...@spammotel.com>
> wrote:

>> Du hast aber schon davon gehört, dass es mittlerweile für mehrere
>> Wandbausteinsysteme Kleber mit DIBt-Zulassung gibt? Ein willkürlich
>> gewähltes Beispiel:
>>
>> <http://www.henkelhaus.de/heimwerker_und_renovierung/bauen_und_montieren/gastebetonstein_mauer_bauen_anleitung/index.html>
>
> Der bedeutsame Unterschied ist hier, dass die Klebung auf Scherung belastet wird
> und nicht auf Druck wie bei der Ytongwand.

Das ist richtig, aber insbesondere der im Link dargestellte
"Montagekleber" ist auch für die Aufnahme von Zugkräften geeignet.

Vom Recycling der für diesen Einsatzfall ungeeigneten U-Schalen hatte
ich schon mehrfach abgeraten. Von anderen oder dem OP wurde dann
Fliesenkleber ins Spiel gebracht. Erheblich geeigneter als Fliesenkleber
ist dieser Montagekleber allemal.
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