Hi,
welche Nennspannung hat eigentlich eine 3-Volt-Knopfzelle (Werden zur
Beantwortung dieser Frage nähere Angaben zum genauen Batterietyp
benötigt?)?
Ist eine Spannung von 2,95 Volt noch ausreichend für den Betrieb des
zugehörigen gerätes (Fahrrad-Computer VDO)?
Wie immer bei elektro-technischen Dingen leicht rätselnd,
Dirk Weber
--
Dietrich Weber, E-Mail: para...@para-disc.de
Dietrich Weber Internationale Software, Kreisstr. 54, 31655 Stadthagen
Tel.: +49-5721-923073, Fax: +49-5721-923071
das kommt drauf an ...
Belaste die Zelle mal mit 150 Ohm (irgendwas zwischen 100 und 400 Ohm),
geht die Spannung unter 2.7 duerfte Schluss sein.
Ich geh mal davon aus, das du einen nicht funktionierenden Tacho vor dir
liegen hast und nun willst wissen ob die Batterie schuld ist. Nicht?
Nimm zwei normale Batterien (Mignon, Baby, Mono, egal), schalte sie in
Serie und klemme sie richtig gepolt an die Klemmen der Batteriehalterung
des Tachos. Fuer die Impovisation reichen einige Bueroklammern
und mind. 4 Haende.
Bei verdaechtigen Funktachos wird es komplexer ...
Patrick Schelauske
Das hängt m.W. stark vom Gerät ab, aber wenn es eine 3V Knopfzelle
erfordert und diese noch 2.95V liefert, sollte es eigentlich immer
gehen.
Das Problem ist aber nicht unbedingt die Leerlaufspannung (die Du mit
einem Voltmeter mißt), sondern der Innenwiderstand.
Eine (nicht-ideale) Spannungsquelle besteht in erster Näherung aus der
Reihenschaltung einer idealen Spannungsquelle (mit der Leerlaufspannung)
und einem Widerstand (dem Innenwiderstand). Wenn Du die Spannungsquelle
jetzt belastet, fällt je nach Strom"verbrauch" eine mehr oder weniger
hohe Spannung am Innenwiderstand ab, nach U = I * R (U = Spannung, I =
Strom, R = Widerstand). Da Dein Voltmeter einen sehr hohen eigenen
Innenwiderstand hat, fließt beim Messen nur ein kleiner Strom und
deshalb mißt Du die Leerlaufspannung.
Ich hoffe, ich habe Dich nicht mehr verwirrt,
Josef
--
Josef Möllers (Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize
-- T. Pratchett
2,95 V sind auf jeden Fall noch genügend. Aber Du solltest die Spannung
unter Last messen, denn Dein Voltmeter hat einen sehr hohen
Eingangswiderstand. Wenn die Batterie belastet wird kann es sein das die
Spannung auf <1V fällt.
"Dirk Weber" <li...@para-disc.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20010423...@robert.para-disc.de...
Eine neue Lithium-Knopfzelle hat 3,25 V. Heute an einer CR2032 gemessen.
PS: 2032 steht für 20mm Aussendurchmesser, 3,2mm dick.
--
Wolfgang Horejsi, City-Computer
Berliner Strasse 65, 38226 Salzgitter
Tel: 05341 840140, Fax: 14083
>"Dirk Weber" <li...@para-disc.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:20010423...@robert.para-disc.de...
>> welche Nennspannung hat eigentlich eine 3-Volt-Knopfzelle (Werden zur
>> Beantwortung dieser Frage nähere Angaben zum genauen Batterietyp
>> benötigt?)?
>
>Eine neue Lithium-Knopfzelle hat 3,25 V. Heute an einer CR2032 gemessen.
Na ganz frisch kann die nicht mehr gewesen sein, ich habe gerade eine
neue gemessen: 3,41 V im Leerlauf.
Gruß
Thomas
Thomas Braun schrieb:
> >> welche Nennspannung hat eigentlich eine 3-Volt-Knopfzelle (Werden zur
> >> Beantwortung dieser Frage nähere Angaben zum genauen Batterietyp
> >> benötigt?)?
> >
> >Eine neue Lithium-Knopfzelle hat 3,25 V. Heute an einer CR2032 gemessen.
>
> Na ganz frisch kann die nicht mehr gewesen sein, ich habe gerade eine
> neue gemessen: 3,41 V im Leerlauf.
Das ist keine Nennspannung.
Nennspannung misst man bei Nennbelastung.
Gerald
Vollkommen richtig, es ging mir nur um die Angabe von Wolfgang.
Gruß
Thomas
>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ursprüngliche Nachricht <<<<<<<<<<<<<<<<<<
Am 23.04.01, 12:25:42, schrieb Dirk Weber <li...@para-disc.de> zum Thema
Nennspannung 3-Volt-Knopfzelle:
> Dirk Weber
> li...@para-disc.de
> 23.04.2001
> Ist eine Spannung von 2,95 Volt noch ausreichend für den Betrieb des
> zugehörigen gerätes (Fahrrad-Computer VDO)?
Danke für die zahlreichen (durchaus erhellenden) Antworten. Die Batterie
dürfte es also kaum gewesen sein, dafür haben wir inzwischen
festgestellt, dass wohl ein Wackelkontakt in der Leitung zwischen Geber
und dem Computer schuld ist. Sylke will versuchen, eine neue Trägerplatte
mit zugehörigem Kabel und Geber zu bekommen – könnte aber schwierig
werden, da das Teil schon ein paar Jahre alt ist. Schon ein bischen
ärgerlich das Ganze.
Danke,
Dirk
Vielleicht ist auch der Geber kaputt? Ich habe mal einen geöffnet: er enthält
ein winziges Glasröhrchen mit einem Reed-Kontakt, der durch den Magneten an der
Speiche bei jeder Umdrehung geschlossen wird. Dieses Glasröhrchen scheint recht
empfindlich zu sein bzw. die daran angelöteten Drähte. Ich habe es gegen ein
neues ausgetauscht (Conrad-electronic) und schon funktionierte der Geber
wieder. Preis: einige Pfennige.
Gruß
*Alfred*