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Trocknen von Zementmörtel mit Heizung beschleunigen?

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Ernst Baumann

unread,
Jan 6, 2012, 5:51:53 AM1/6/12
to
Hallo allerseits,
Ein Flaschner hat bei mir einen Heizungskörper abgebaut.
Die zuführenden Heizungsrohre wurden abgekappt und unter dem
Estrich miteinander verbunden. Das entstehende Loch habe ich mit
------------------------
Zementmoertel
Moertelgruppe, Putzmoertelgruppe
M10 nach DIN EN 998-2
CS IV nach DIN EN 998-1
------------------------
gefüllt. Den Zementmörtel habe ich ziemlich flüssig gewählt, so dass
er von selbst verlaufen ist. Er umgibt auch die Heizungsrohre.

Frage1:
Nach 2 Tagen ist der Zementmoertel noch nicht trocken.
Er noch feucht, so dass man mit der Kelle an der Oberfläche etwas
abrubbeln kann.
Kann ich dennoch im Haus die Heizung annmachen.
Das sich in den Heizungsrohren befindliche warme Wasser erwaermt auch
den von mir eingebrachten Zementmoertel.
Koennen sich Risse im von mir eingebrachten Zementmoertel bilden,
bzw. kann dies andere Nachteile haben?

Frage2:
Ich will erstmal keine Fliesen auf dem Estrich anbringen.
Bis wann ist er so fest, dass ich die Spülmachine auf den von mir
eingebrachten Zementmoertel stellen kann?

mfg
Ernst


MaWin

unread,
Jan 6, 2012, 7:28:13 AM1/6/12
to
"Ernst Baumann" <car...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f06d1a6...@news.arcor.de...

> Kann ich dennoch im Haus die Heizung annmachen.

Klar, abbinden tut der soieso nicht mehr, den hast du ertränkt,
das bleibt nun nur Sandburgensand.

> Bis wann ist er so fest, dass ich die Spülmachine auf den von mir
> eingebrachten Zementmoertel stellen kann?

Nie mehr.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Ernst Keller

unread,
Jan 6, 2012, 8:04:14 AM1/6/12
to
car...@web.de (Ernst Baumann) wrote:

>Hallo allerseits,
>Ein Flaschner hat bei mir einen Heizungskörper abgebaut.
>Die zuführenden Heizungsrohre wurden abgekappt und unter dem
>Estrich miteinander verbunden. Das entstehende Loch habe ich mit
>------------------------
>Zementmoertel
>Moertelgruppe, Putzmoertelgruppe
>M10 nach DIN EN 998-2
>CS IV nach DIN EN 998-1
>------------------------
>gefüllt. Den Zementmörtel habe ich ziemlich flüssig gewählt, so dass
>er von selbst verlaufen ist. Er umgibt auch die Heizungsrohre.
>
Die Fragen kann ich dir nicht beantworten, aber selbst bei geeignetem Material
darf nicht sofort geheizt werden, wann wie hoch hängt vom Material ab, steht
auf dem Sack(Temperatur muss meist in Stufen erhöht werden). Bei mir wurde
Schnellestrich verwendet und das ging trotzdem 14Tg bis man voll heizen
konnte(wenn ich mich recht erinnere). Hart war er natürlich viel
schneller(24h?).
Ich hätte entweder Estrichbeton genommen oder besser selbstverlaufender
Estrichbeton. Ich empfehle dem Mörtel sauber zu entfernen und obgenanntes
Material zu verwenden.
>
Ernst

Ernst Keller

unread,
Jan 6, 2012, 8:12:37 AM1/6/12
to
Ernst Keller <ernst....@gmail.com> wrote:

>>
>Die Fragen kann ich dir nicht beantworten, aber selbst bei geeignetem Material
>darf nicht sofort geheizt werden, wann wie hoch hängt vom Material ab, steht
>auf dem Sack(Temperatur muss meist in Stufen erhöht werden). Bei mir wurde
>Schnellestrich verwendet und das ging trotzdem 14Tg bis man voll heizen
>konnte(wenn ich mich recht erinnere). Hart war er natürlich viel
>schneller(24h?).
Zusatz: Angaben(Zeit/Festigkeit) gelten natürlich nur wenn das angegebene
Mischungsverhältnis eingehalten wird.
Bei normalem Beton bin ich nicht so pessimistisch wie Mawin, habe ich auch
gemacht und wurde hart.

Ernst

Ernst Baumann

unread,
Jan 6, 2012, 11:11:45 AM1/6/12
to
>>
>Die Fragen kann ich dir nicht beantworten, aber selbst bei geeignetem Material
>darf nicht sofort geheizt werden, wann wie hoch hängt vom Material ab, steht
>auf dem Sack(Temperatur muss meist in Stufen erhöht werden). Bei mir wurde
>Schnellestrich verwendet und das ging trotzdem 14Tg bis man voll heizen
>konnte(wenn ich mich recht erinnere). Hart war er natürlich viel
>schneller(24h?).
>Ich hätte entweder Estrichbeton genommen oder besser selbstverlaufender
>Estrichbeton. Ich empfehle dem Mörtel sauber zu entfernen und obgenanntes
>Material zu verwenden.
>
Danke fuer den Tipp.
Weisst du, ob ich auch bei selbstverlaufendem Estrichbeton wirklich 14
Tage warten muss, bis ich heizen kann?

mfg
Ernst




Ernst Baumann

unread,
Jan 6, 2012, 11:12:29 AM1/6/12
to
>
>> Kann ich dennoch im Haus die Heizung annmachen.
>
>Klar, abbinden tut der soieso nicht mehr, den hast du ertränkt,
>das bleibt nun nur Sandburgensand.
>
>> Bis wann ist er so fest, dass ich die Spülmachine auf den von mir
>> eingebrachten Zementmoertel stellen kann?
>
>Nie mehr.
>--
Auuuuuuhh....
Das war Pfusch am Bau.
Ich dachte, ich könnte nach Guduenken verduennen.

mfg
Ernst


Dirk Lucas

unread,
Jan 6, 2012, 11:33:34 AM1/6/12
to
Am 06.01.2012 17:11, schrieb Ernst Baumann:

> Danke fuer den Tipp.
> Weisst du, ob ich auch bei selbstverlaufendem Estrichbeton wirklich 14
> Tage warten muss, bis ich heizen kann?

Sag mal, wie groß ist das Loch eigentlich? Nicht, dass hier eine Mücke
zu einem Elefanten gemacht wird.

Ein relativ kleines Loch (ca. 1/4 m²) haben die Handwerker hier einfach
mit Zementestrich verfüllt, wir haben sonst nicht viel beachtet und das
Loch ist weg. Völlig unproblematisch.

Grüße,
Dirk


Harald Klotz

unread,
Jan 6, 2012, 11:40:47 AM1/6/12
to
Ernst Baumann schrieb:

> Danke fuer den Tipp.
> Weisst du, ob ich auch bei selbstverlaufendem
> Estrichbeton wirklich 14 Tage warten muss, bis ich heizen
> kann?

Frag den Hersteller.
Der wird wissen wie lange sein Material braucht um das
Wasser
zu binden.
Heizen kannst du evtl. vorher, wenn du sicherstellst, dass
der Estrich nicht trocknet. Man könnte wässern oder mit
Planen abdecken, um ein verdunsten des Wassers zu
verhindern.

Grüße Harald


Harald Klotz

unread,
Jan 6, 2012, 11:37:18 AM1/6/12
to
Ernst Baumann schrieb:

> gefüllt. Den Zementmörtel habe ich ziemlich flüssig
> gewählt,

Das ist schon ein großer Fehler, das Ergebnis wird brüchig.

> Frage1:
> Nach 2 Tagen ist der Zementmoertel noch nicht trocken.
> Er noch feucht, so dass man mit der Kelle an der
> Oberfläche etwas abrubbeln kann.
> Kann ich dennoch im Haus die Heizung annmachen.

Man kann, dann trocknet er schneller.
man sagt auch verhungern dazu, das Ergebnis hat keine
brauchabre Festigkeit, wird bröckelig.

> Das sich in den Heizungsrohren befindliche warme Wasser
> erwaermt auch den von mir eingebrachten Zementmoertel.
> Koennen sich Risse im von mir eingebrachten Zementmoertel
> bilden, bzw. kann dies andere Nachteile haben?

Ja.

> Frage2:
> Ich will erstmal keine Fliesen auf dem Estrich anbringen.
> Bis wann ist er so fest, dass ich die Spülmachine auf den
> von mir eingebrachten Zementmoertel stellen kann?

Nach 3 Tagen sollte er ausreichend fest dafür sein.
Wenn du den aber ersoffen hast...........

Das Zeug braucht eine bestimmte Menge Wasser, mehr oder
wneiger ist schädlich.
Das Wasser wird chemisch gebunden, es trocknet nicht aus.
Wenn zu viel Wasser drin ist, kann dieses nicht gebunden
werden, das muss dan langwierig tatsächlich trocknen, dort
wo vorher das Wasser war entstehen Hohlräume, es wird auch
rissig.
Das ganze ist dann nur noch mit dem Presslufthammer zu
bereinigen und neu zu machen.

Grüße Harald

Ernst Baumann

unread,
Jan 6, 2012, 12:01:17 PM1/6/12
to
>Sag mal, wie groß ist das Loch eigentlich? Nicht, dass hier eine Mücke
>zu einem Elefanten gemacht wird.
>
>Ein relativ kleines Loch (ca. 1/4 m˛) haben die Handwerker hier einfach
>mit Zementestrich verfüllt, wir haben sonst nicht viel beachtet und das
>Loch ist weg. Völlig unproblematisch.
>
30 cm mal 30 cm
Wann kann ich heizen
Wann ist das Loch belastbar?

mfg
ernst


Jochen Kriegerowski

unread,
Jan 6, 2012, 12:12:43 PM1/6/12
to
Am 06.01.2012 18:01, schrieb Ernst Baumann:

> 30 cm mal 30 cm
> Wann kann ich heizen
> Wann ist das Loch belastbar?

Du kannst jetzt gerne schon heizen.
Wie andere schon geschrieben haben ist der Mörtel
nur Bauschutt und wird nie belastbar sein. Also raus
damit und nochmal auf Anfang. Und dann nimmst du
die richtige Menge Wasser.
Wenn es flüssiger sein soll: Dafür gibt es spezielle
Zusatzstoffe - aber einfach mehr Wasser reinrühren
funktioniert eben nicht.

Gruß
Jochen

Ernst Baumann

unread,
Jan 6, 2012, 12:43:38 PM1/6/12
to
>
>> 30 cm mal 30 cm
>> Wann kann ich heizen
>> Wann ist das Loch belastbar?
>
>Du kannst jetzt gerne schon heizen.
>Wie andere schon geschrieben haben ist der Mörtel
>nur Bauschutt und wird nie belastbar sein. Also raus
>damit und nochmal auf Anfang. Und dann nimmst du
>die richtige Menge Wasser.
>Wenn es flüssiger sein soll: Dafür gibt es spezielle
>Zusatzstoffe - aber einfach mehr Wasser reinrühren
>funktioniert eben nicht.
>
Unter dem anzubringenden Zementestrich (oder aehnliches) befindet sich
Styropor.
Soll ich auf das Styropor eine Lage Packetpapier drauflegen (oder
aehnliches), oder ist es unnoetig das Styropor vor dem Zementestrich
(oder aehnliches) zu schuetzen?

mfg
Ernst

Thomas Einzel

unread,
Jan 6, 2012, 1:42:32 PM1/6/12
to
Sofort wenn es nicht halten muss und Kollateralschäden egal sind. 28d
wenn es halten soll.

Zu weiteren Fragen nur den ZE Hersteller befragen, allen anderen wissen
es nicht.

Horst Scholz

unread,
Jan 6, 2012, 2:08:39 PM1/6/12
to

"Ernst Baumann" <car...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f0732a1...@news.arcor.de...

> Unter dem anzubringenden Zementestrich (oder aehnliches) befindet sich
> Styropor.
> Soll ich auf das Styropor eine Lage Packetpapier drauflegen (oder
> aehnliches), oder ist es unnoetig das Styropor vor dem Zementestrich
> (oder aehnliches) zu schuetzen?


Schützen mußt du nur das Heizungsrohr.

1

Ernst Baumann

unread,
Jan 6, 2012, 3:10:57 PM1/6/12
to
>Der wird wissen wie lange sein Material braucht um das
>Wasser
>zu binden.
>Heizen kannst du evtl. vorher, wenn du sicherstellst, dass
>der Estrich nicht trocknet. Man könnte wässern oder mit
>Planen abdecken, um ein verdunsten des Wassers zu
>verhindern.
>
Mit Planen abdecken ist klar.
Aber wie funktioniert waessern?
Soll ich nach dem Verfuellen des Lochs Wasser draufgiessen?
Habe schon gehoert, dass man nasses Zeitungspapier drauflegen kann.
Aber das geht doch auch erst, wenn der Estrich ein wenig fest ist,
oder ?

mfg
Ernst


Horst Scholz

unread,
Jan 6, 2012, 3:20:50 PM1/6/12
to

"Ernst Baumann" <car...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f075475...@news.arcor.de...

> Mit Planen abdecken ist klar.
> Aber wie funktioniert waessern?
> Soll ich nach dem Verfuellen des Lochs Wasser draufgiessen?
> Habe schon gehoert, dass man nasses Zeitungspapier drauflegen kann.
> Aber das geht doch auch erst, wenn der Estrich ein wenig fest ist,
> oder ?


Google ist dein Freund

http://www.altbau-ausbau.de/anleitung-estrich-verlegen.html

1

Harald Klotz

unread,
Jan 6, 2012, 5:26:35 PM1/6/12
to
"Ernst Baumann" <car...@web.de> schrieb im Newsbeitrag

> Mit Planen abdecken ist klar.
> Aber wie funktioniert waessern?
> Soll ich nach dem Verfuellen des Lochs Wasser
> draufgiessen?

Auf keinen Fall.
Wässern darfst du erst, wenn das Material bereits fest ist,
sonst hast du das selbe wie wenn du mit zu viel Wasser
anrührst.

> Habe schon gehoert, dass man nasses Zeitungspapier
> drauflegen kann.
> Aber das geht doch auch erst, wenn der Estrich ein wenig
> fest ist,
> oder ?

Im Grunde kommt es darauf an trocknen zu verhindern, also
verdunsten von Wasser. Das kann man auch mit feucht
gehaltener Zeitung erreichen.
Wenn du Beton, Estrich etc. korrekt angerührt hast, dann hat
es die Wassermenge die chemisch gebunden wird.
Wenn der Beton dann "trocken" ist, ist das Wasser noch
komplett drin, nur eben nicht mehr als Wasser.
Am einfachsten siehst du es wenn du Gips anrührst.
Nach kurzer Zeit ist der fest und Trocken, wo ist das
Wasser?

Da Beton deutlich länger zum Abbinden braucht, besteht die
Gefahr, dass Wasser durch Verdunstung verloren geht, dieses
Wasser fehlt für den chemischen Abbindeprozess und der Beton
bekommt nicht die gewünschte Festigkeit. Das gilt es zu
verhindern.
Das kannst du auch mit aufgelegten feuchten Zeitungen
machen, wenn du unbedingt heizen willst. Ansonsten soll man
nicht heizen, weil es die Verdunstung von Wasser
beschleunigt.

Grüße Harald

Ernst Keller

unread,
Jan 6, 2012, 9:14:16 PM1/6/12
to
car...@web.de (Ernst Baumann) wrote:

>>
>Danke fuer den Tipp.
>Weisst du, ob ich auch bei selbstverlaufendem Estrichbeton wirklich 14
>Tage warten muss, bis ich heizen kann?
>
Nein, das weiss ich nicht, das musst dem Merkblatt entnehmen(die 14Tg habe ich
vage in Erinnerung, können falsch sein und gelten sicher nicht für deinen
Estrich), ev. steht es sogar auf dem Sack. Bei mir betraf es den
Küchenboden(Estrich durch Fachmann eingebracht) da hielt ich mich an das
Merkblatt, ich wollte weder gesprungenen Estrich noch gesprungene/lose Platten.

Ernst

Tobias Schuster

unread,
Jan 7, 2012, 3:24:33 AM1/7/12
to
> Ein Flaschner hat bei mir einen Heizungsk�rper abgebaut.
> Die zuf�hrenden Heizungsrohre wurden abgekappt und unter dem
> Estrich miteinander verbunden. Das entstehende Loch habe ich mit
> Zementmoertel
> gef�llt.

Die Heizungsrohre waren hoffentlich irgendwie
gesch�tzt durch Umwickeln oder Aufschieben
von Isoliergewebe.

Neben der viel zu starken Verw�sserung des
M�rtels besteht n�mlich die Gefahr, dass die
Rohre im direkten Kontakt zu Zement zerfressen
werden k�nnen und wenn sie kompakt eingebaut
sind, durch das Ausdehnen knacken k�nnen.



Ernst Baumann

unread,
Jan 7, 2012, 3:54:31 AM1/7/12
to
>
>Im Grunde kommt es darauf an trocknen zu verhindern, also
>verdunsten von Wasser. Das kann man auch mit feucht
>gehaltener Zeitung erreichen.
>Wenn du Beton, Estrich etc. korrekt angerührt hast, dann hat
>es die Wassermenge die chemisch gebunden wird.
>Wenn der Beton dann "trocken" ist, ist das Wasser noch
>komplett drin, nur eben nicht mehr als Wasser.
>Am einfachsten siehst du es wenn du Gips anrührst.
>Nach kurzer Zeit ist der fest und Trocken, wo ist das
>Wasser?
>
>Da Beton deutlich länger zum Abbinden braucht, besteht die
>Gefahr, dass Wasser durch Verdunstung verloren geht, dieses
>Wasser fehlt für den chemischen Abbindeprozess und der Beton
>bekommt nicht die gewünschte Festigkeit. Das gilt es zu
>verhindern.
>Das kannst du auch mit aufgelegten feuchten Zeitungen
>machen, wenn du unbedingt heizen willst. Ansonsten soll man
>nicht heizen, weil es die Verdunstung von Wasser
>beschleunigt.
>
Ok, ich werde das Loch erst im Fruehling oder Sommer verfuellen.
Da muss ich dann nicht mehr heizen.
Soll ich dann (im Fruehling oder Sommer) trotzdem noch das mit
Zementestrich verfuellete Loch mit einer Plastikplane bedecken.
Und wie lange?
Auf dem Sack mit Zementestrich steht uebrigens nicht drauf, ab wann
man wieder heizen darf?

mfg
Ernst


Stefan

unread,
Jan 7, 2012, 4:06:34 AM1/7/12
to
Am 06.01.2012 13:28, schrieb MaWin:
> "Ernst Baumann" <car...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:4f06d1a6...@news.arcor.de...


>> Bis wann ist er so fest, dass ich die Sp�lmachine auf den von mir
>> eingebrachten Zementmoertel stellen kann?
>
> Nie mehr.

Bist du sicher?

Abbinden tut der Zementm�rtel doch �ber eine Reaktion mit dem CO2 aus
der Luft, und das dauert seine Zeit. Ich habe hier vor einigen Jahren
mal ein horizontales L�ftungsloch mit Zement zugeschmiert. Das hat
Monate gedauert, bis sich das nicht mehr nach Sandburg anf�hlte.
Inzwischen ist das ganz normal abgeh�rtet. War allerdings auch nicht
d�nnfl�ssig.

Gru�

Stefan

Lutz Schulze

unread,
Jan 7, 2012, 4:08:47 AM1/7/12
to
Am Sat, 07 Jan 2012 10:06:34 +0100 schrieb Stefan:

> Ich habe hier vor einigen Jahren
> mal ein horizontales Lüftungsloch mit Zement zugeschmiert. Das hat
> Monate gedauert, bis sich das nicht mehr nach Sandburg anfühlte.

Das muss dann aber ein Spezialzement gewesen sein ...

Lutz

--
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Michael S

unread,
Jan 7, 2012, 4:12:52 AM1/7/12
to
Spüli funktioniert auch, verläuft dann richtig schön.
Welche Auswirkungen Spüli auf die Festigkeit hat, weiß ich allerdings nicht.


--
Michael

Ernst Baumann

unread,
Jan 7, 2012, 6:39:44 AM1/7/12
to
>> Du kannst jetzt gerne schon heizen.
>> Wie andere schon geschrieben haben ist der Mörtel
>> nur Bauschutt und wird nie belastbar sein. Also raus
>> damit und nochmal auf Anfang. Und dann nimmst du
>> die richtige Menge Wasser.
>> Wenn es flüssiger sein soll: Dafür gibt es spezielle
>> Zusatzstoffe - aber einfach mehr Wasser reinrühren
>> funktioniert eben nicht.
>
>Spüli funktioniert auch, verläuft dann richtig schön.
>Welche Auswirkungen Spüli auf die Festigkeit hat, weiß ich allerdings nicht.
>
Was mir noch einfaellt:
Unter dem Estrich befindet sich Styropor.
Styropor schwindet im Lauf der Zeit (wird weniger).
Gibt das dann keine Risse im Estrich?

mfg
Ernst


Horst Scholz

unread,
Jan 7, 2012, 9:18:49 AM1/7/12
to

"Ernst Baumann" <car...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f082e87...@news.arcor.de...

> Was mir noch einfaellt:
> Unter dem Estrich befindet sich Styropor.
> Styropor schwindet im Lauf der Zeit (wird weniger).
> Gibt das dann keine Risse im Estrich?


Es werden auch Decken im Bau gegossen und die Schalbretter werden dann
auch entfernt.

1

Harald Klotz

unread,
Jan 7, 2012, 11:26:31 AM1/7/12
to
Ernst Baumann schrieb:

> Ok, ich werde das Loch erst im Fruehling oder Sommer
> verfuellen. Da muss ich dann nicht mehr heizen.
> Soll ich dann (im Fruehling oder Sommer) trotzdem noch
> das mit Zementestrich verfuellete Loch mit einer
> Plastikplane bedecken. Und wie lange?

Wenn du es optimal machen willst, ca. 4 Wochen.
Nötig ist es nicht zwingend, solange weder Wind noch Sonne
zum Trockenen helfen ist es unproblemtisch.

> Auf dem Sack mit Zementestrich steht uebrigens nicht
> drauf, ab wann man wieder heizen darf?

Wichtig ist eben, dass egal, ob Zement, Kalk, Gips oder
vergleichbaren Baustoffen, während der Abbindezeit kein oder
möglichst wenig Wasser entzogen wird, das Wasser wird zum
Abbindeprozess benötigt, fehlt es ist es ebenso schädlich
wie zu viel.
Unter normalen Umständen musst du nichts machen, verfüllen
und fertig.

Grüße Harald

Robert Pflüger

unread,
Jan 7, 2012, 3:38:32 PM1/7/12
to
Am 07.01.2012 10:06, schrieb Stefan:
> ...
> Abbinden tut der Zementmörtel doch über eine Reaktion mit dem CO2 aus
> der Luft,

Du verwechselst da was ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Zement

Du meinst eventuell die Carbonatisierung des Betones, mit Wasser und CO2
aus der Luft, aber das ist dann schon eher der Verwitterungsprozess da
Carbonatisierung eine der Ursachen für notwendige Betonsanierungen ist.


--
Mit freundlichem Gruß

Robert
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