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Hilfe, Steinbohrer steckt fest!

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Michael Rübig

unread,
Nov 22, 2008, 7:54:06 AM11/22/08
to
Hallo,
habe gerade in die neue Betondecke gebohrt und nun steckt der 10er
Steinbohrer (SDS-Plus) fest. Geht nicht mehr vorwärts und nicht mehr
rückwärts. Der hat sich vermutlich an einer Stahlarmierung verklemmt und
nun bewegt sich nichts mehr.
Beim Bohrhammer kommt nur noch die Rutschkupplung, sowohl im Vorwärts
als auch im Rückwärtsgang.
Hat jemand ne Idee, wie ich den wieder rausbekommen, möglichst so, dass
ich sowohl Bohrloch als auch Bohrer weiter verwenden kann?

Michael

Sebastian Zuendorf

unread,
Nov 22, 2008, 8:01:13 AM11/22/08
to
Michael Rübig <mich...@bigfoot.de> wrote:

Hier (mit deutlich dickeren Bohrern) in solchen Fällen gerne
praktiziert: Drehstop aktivieren, eine Weile hämmern lassen, bis der
Bohrer wieder frei ist.

Plan B: Wende niemals Gewalt an - nimm lieber einen größeren Hammer.
Ein paar mal mit dem dicken Mottek auf den Bohrer und er ist entweder
ab, krumm oder draußen.

Have fun...

Zuendi


--
F: Was ist ein Mathematiker?
A: Ein Gerät das Kaffee in Behauptungen umwandelt.

Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Steffen H1

unread,
Nov 22, 2008, 8:00:52 AM11/22/08
to
Michael Rübig wrote:
> Hallo,
> habe gerade in die neue Betondecke gebohrt und nun steckt der 10er
> Steinbohrer (SDS-Plus) fest.

> Hat jemand ne Idee, wie ich den wieder rausbekommen, möglichst so, dass

> ich sowohl Bohrloch als auch Bohrer weiter verwenden kann?

gripzange? evtl leichte! hammerschläge


Grüße aus der Eifel
Steffen

Michael Rübig

unread,
Nov 22, 2008, 8:22:52 AM11/22/08
to
Steffen H1 schrieb:

große Rohrzange rutscht. kleine Gripzangen rutscht dann erst recht.
Mit tiefer reinschlagen mache ich das wohl nicht besser. Der Stahl geht
deshalb ja nicht weg und klemmt trotzdem. Man bräuchte einen Bohrhammer,
der rückwärtschlagen kann.

Michael

Michael Rübig

unread,
Nov 22, 2008, 8:24:15 AM11/22/08
to
Sebastian Zuendorf schrieb:

> Michael Rübig <mich...@bigfoot.de> wrote:
>
>> habe gerade in die neue Betondecke gebohrt und nun steckt der 10er
>> Steinbohrer (SDS-Plus) fest. Geht nicht mehr vorwärts und nicht mehr
>> rückwärts. Der hat sich vermutlich an einer Stahlarmierung verklemmt und
>> nun bewegt sich nichts mehr.
>> Beim Bohrhammer kommt nur noch die Rutschkupplung, sowohl im Vorwärts
>> als auch im Rückwärtsgang.
>> Hat jemand ne Idee, wie ich den wieder rausbekommen, möglichst so, dass
>> ich sowohl Bohrloch als auch Bohrer weiter verwenden kann?
>
> Hier (mit deutlich dickeren Bohrern) in solchen Fällen gerne
> praktiziert: Drehstop aktivieren, eine Weile hämmern lassen, bis der
> Bohrer wieder frei ist.

Könnte dabei auch schlimmer werden, ich will ja raus und nicht weiter rein.


>
> Plan B: Wende niemals Gewalt an - nimm lieber einen größeren Hammer.
> Ein paar mal mit dem dicken Mottek auf den Bohrer und er ist entweder
> ab, krumm oder draußen.

Ab ist bei einem 40cm 10er-Bohrer wohl das wahrscheinlichste.

Michael

Michael Spohn

unread,
Nov 22, 2008, 9:08:39 AM11/22/08
to
Moin,

Michael Rübig schrieb:
> Sebastian Zuendorf schrieb:


>> Hier (mit deutlich dickeren Bohrern) in solchen Fällen gerne
>> praktiziert: Drehstop aktivieren, eine Weile hämmern lassen, bis der
>> Bohrer wieder frei ist.
>
> Könnte dabei auch schlimmer werden, ich will ja raus und nicht weiter rein.

Was könnte Schlimmeres passieren, als daß der Bohrer immer noch
feststeckt? ;-)

Wenn der Bohrer am Stahl festhängt und sich nicht zurückdrehen läßt,
dann muß er etwas mehr Spiel bekommen. Das klappt nur, wenn er ein wenig
nach vorn gehämmert wird, deshalb ist Sebastians Tip völlig korrekt. Und
ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Keine Angst, die Decke
wird Dir nicht auf den Kopf fallen.

--
Tschüß
Michael

Dirk Lucas

unread,
Nov 22, 2008, 9:34:14 AM11/22/08
to
Michael Rübig schrieb:

> Mit tiefer reinschlagen mache ich das wohl nicht besser.

Ich bezweifle, dass du kräftig genug bist, einen 10er-Bohrer weiter in
den Beton reinzuschlagen. Die Hammerschläge sollen den Bohrer lockern,
und ich denke, da stehen die Chancen gut.

Wenn gar nichts hilft würde ich auch ein paar mal schräg gegen den
Bohrer schlagen. Dann geht der vielleicht kaputt, kommt aber wenigstens
raus.

Grüße,
Dirk


--
Private Seite: www.lucasmatic.de - Infos zur Freewind

Thomas Hu"bner

unread,
Nov 22, 2008, 10:41:50 AM11/22/08
to
Michael Rübig wrote:
> Sebastian Zuendorf schrieb:

>> Hier (mit deutlich dickeren Bohrern) in solchen Fällen gerne
>> praktiziert: Drehstop aktivieren, eine Weile hämmern lassen, bis der
>> Bohrer wieder frei ist.
>
> Könnte dabei auch schlimmer werden, ich will ja raus und nicht weiter
> rein.

Ohne Drehen. Nur Hammer. Zum freirütteln.

--
Thomas

Michael Rübig

unread,
Nov 22, 2008, 11:19:11 AM11/22/08
to
Hallo,
hab mit dem Hammer obendraufgeschlagen und plötzlich war er doch wieder
lose. Jetzt eiert er zwar beim Bohren, bohrt aber noch, was die
Hauptsache ist.

Danke für die Denkanstöße.

Michael

Michael Rübig schrieb:

Steffen H1

unread,
Nov 22, 2008, 12:19:17 PM11/22/08
to
Michael Rübig wrote:

>> gripzange? evtl leichte! hammerschläge
>
> große Rohrzange rutscht. kleine Gripzangen rutscht dann erst recht.

nö! (gripzange ist mit ner rohrzange nicht zu vergleichen).

ich ich die funktion erkläre, schau dort:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gripzange


> Mit tiefer reinschlagen mache ich das wohl nicht besser.

nicht reinschlagen sondern kopfen, sacht!
dabei mit der gripzange hin und her drehen, auch wenns nur ein stückchen ist

ich vermute es ist nicht der stahl sondrn ein kiesel oder so was der,
gelocker, den bohrer einklemmt.

Joerg

unread,
Nov 22, 2008, 3:26:14 PM11/22/08
to
Dirk Lucas wrote:
> Michael Rübig schrieb:
>
>> Mit tiefer reinschlagen mache ich das wohl nicht besser.
>
> Ich bezweifle, dass du kräftig genug bist, einen 10er-Bohrer weiter in
> den Beton reinzuschlagen. Die Hammerschläge sollen den Bohrer lockern,
> und ich denke, da stehen die Chancen gut.
>
> Wenn gar nichts hilft würde ich auch ein paar mal schräg gegen den
> Bohrer schlagen. Dann geht der vielleicht kaputt, kommt aber wenigstens
> raus.
>

Ich mache das immer erst mit der Grip-Zange. Bohrmaschine ab, Grip-Zange
ordentlich stramm einstellen, draufklemmen, drehend hin und her ruckeln
bis sich der Bohrer langsam loest.

Wenn das nicht hilft, hole ich den dicken Schraubstock von Opa aus der
Garage. Voll am Bohrer anknallen, Stange auf den Feststellpuengel,
knnnnniiieeeerrrz ... broesel. Bloss den Fuss nicht drunterstellen,
manchmal kommt das mitsamt einiger Betonbrocken raus, der ganze
Schiselameng flutscht einem aus der Hand und die selektive Schwerkraft
wirkt sofort. Am besten einige alte Decken oder so drunterlegen, dass es
nicht noch den Fussboden beschaedigt.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Lutz Illigen

unread,
Nov 23, 2008, 2:25:10 AM11/23/08
to
Michael Rübig <mich...@bigfoot.de> wrote:

>> gripzange? evtl leichte! hammerschläge

> große Rohrzange rutscht.

Ich habe schon mehrfach eine Wapu genommen, die kann rückwärts.

Lutz

Ralph Heiden

unread,
Nov 22, 2008, 5:56:05 PM11/22/08
to
On Sat, 22 Nov 2008 13:54:06 +0100, Michael Rübig
<mich...@bigfoot.de> wrote:

>Hallo,
>habe gerade in die neue Betondecke gebohrt und nun steckt der 10er
>Steinbohrer (SDS-Plus) fest. Geht nicht mehr vorwärts und nicht mehr
>rückwärts.

Nun gut, das kommt vor,

>Der hat sich vermutlich an einer Stahlarmierung verklemmt und
>nun bewegt sich nichts mehr.
>Beim Bohrhammer kommt nur noch die Rutschkupplung, sowohl im Vorwärts
>als auch im Rückwärtsgang.
>Hat jemand ne Idee, wie ich den wieder rausbekommen, möglichst so, dass
>ich sowohl Bohrloch als auch Bohrer weiter verwenden kann?

für das Bohrloch sehe ich schwarz, wenn du wirklich an einem
Moniereisen festhängst, wird es beim neuerlichen Bohren auch nicht
klappen
Also, wie schon geschrieben, Drehstopp (Meißeln) aktivieren und etwas
hämmern lassen. Dann Bohrer raus und mit Gripzange oder Wapu hin und
her drehen, wackel wieder raus ziehen.
Hab ich etliche male durch, funktioniert aber. Brauchst Geduld und
Spucke ;-)

Ralle

Message has been deleted

Michael Rübig

unread,
Nov 25, 2008, 6:30:59 AM11/25/08
to
Holger Bruns schrieb:
> Am besten kaufst Du Dir eine neue Betondecke.

Das wie:
>> Suche nach Audio-Kasetten

Am besten kaufst Du Dir einen MP3-Player :-)

(Insider)

Michael

Timm Thiemann

unread,
Nov 25, 2008, 5:49:08 PM11/25/08
to

Ralph Heiden wrote:
>
> für das Bohrloch sehe ich schwarz, wenn du wirklich an einem
> Moniereisen festhängst, wird es beim neuerlichen Bohren auch nicht
> klappen

doch. So ein albernes Drähtchen hat einer HM-Spitze nicht viel entgegen
zu setzen. Man muss sich nur die nötige Zeit lassen, das Eisen
abzutragen (-> geringer Vorschub), ohne dass sich der Bohrer verkantet.
Da fliegen dann zwar die Funken, aber mit etwas Geduld und in mehreren
Anläufen geht das. Auch, wenn man nicht mit solchen Uhrmacherbohrern
unterwegs ist.

--
Timm Thiemann - http://www.timmthiemann.de
Im Kühlschrank befinden sich 3 Scheiben Brot, ein Becher Kirschjoghurt,
Margarine und zwei Salatköpfe. Dann habe ich mich verlaufen und rufe
ein Taxi. [<1i2nh9a.y44op5g27wckN%spam.a...@t-online.de>]

Wolfgang Horejsi

unread,
Nov 26, 2008, 1:40:10 AM11/26/08
to
"Timm Thiemann" <timms...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:4dvhgg...@pommes.timmthiemann.de...

> doch. So ein albernes Drähtchen hat einer HM-Spitze nicht viel entgegen
> zu setzen. Man muss sich nur die nötige Zeit lassen, das Eisen
> abzutragen (-> geringer Vorschub), ohne dass sich der Bohrer verkantet.

Die HM-Spitze sollte noch so etwas wie eine Schneide haben. Wenn da alles
rund ist, bohrt sich die Spitze immer noch recht ordentlich in den Beton,
sie versagt aber auf Stahl. So viel Zeit kann man sich gar nicht lassen.

--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Thomas Günther

unread,
Nov 26, 2008, 1:56:52 AM11/26/08
to
Am Tue, 25 Nov 2008 23:49:08 +0100
schrieb Timm Thiemann <timms...@gmx.net>:

>
>
> Ralph Heiden wrote:
> >
> > für das Bohrloch sehe ich schwarz, wenn du wirklich an einem
> > Moniereisen festhängst, wird es beim neuerlichen Bohren auch nicht
> > klappen
>
> doch. So ein albernes Drähtchen hat einer HM-Spitze nicht viel
> entgegen zu setzen. Man muss sich nur die nötige Zeit lassen, das
> Eisen abzutragen (-> geringer Vorschub), ohne dass sich der Bohrer
> verkantet. Da fliegen dann zwar die Funken, aber mit etwas Geduld und
> in mehreren Anläufen geht das. Auch, wenn man nicht mit solchen
> Uhrmacherbohrern unterwegs ist.

Mir ist vor ein paar Wochen aus einem 8mm Bohrer das Hartmetallplättchen
rausgeflogen, weil ich versucht habe, den Armierungsstahl zu
durchbohren.
Vielleicht hätte ich den Schlag aus dem Bohrhammer nehmen sollen oder
einfach keinen Lux-Bohrer ... Aber deine Aussage würde ich trotzdem
nicht so ohne weiteres unterschreiben.


Gruss
Thomas

Stefan Koschke

unread,
Nov 26, 2008, 2:30:01 AM11/26/08
to
Hallo Thomas,

"Thomas Günther" <thomas....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20081126075...@gmx.de...


>Mir ist vor ein paar Wochen aus einem 8mm Bohrer das Hartmetallplättchen
>rausgeflogen, weil ich versucht habe, den Armierungsstahl zu
>durchbohren.
>Vielleicht hätte ich den Schlag aus dem Bohrhammer nehmen sollen oder
>einfach keinen Lux-Bohrer ... Aber deine Aussage würde ich trotzdem
>nicht so ohne weiteres unterschreiben.

für solche Fälle, wo plötzlich Eisen in der Decke auftaucht, habe ich mal
testweise alte Bohrer per Vidiascheibe scharf geschliffen, also mit einer
Schneide wie ein HSS-Bohrer statt der Meißelform. Diesen dann ohne Schlag
eingesetzt und wenn das Eisen diurch war, Schlag wieder ein und weiter.
Das hat so gut funktioniert, daß ich besonders die kleinen Größen (bis 10mm)
nur noch so einsetze :-)
Wenns dann z.B. nur um ein Dübelloch in der Wand (Klinker) geht, brauch ich
far keine Schlagbohrmaschine mehr, diese Bohrer gehen dann sogar mit dem
Akkubohrer rein!

Ciao
Stefan

Georg Mildenberger

unread,
Nov 26, 2008, 4:21:05 AM11/26/08
to
Hi,

Stefan Koschke schrieb:

hmm, ich habe da schon öfter ganz normale HSS Bohrer verwendet, um durch
das Eisen zu kommen, geht auch, aber pro Bohrer höchstens einmal, ähemm.
Wenn man aber das Eisen nur so streift, dann ist das richtig fies. Und
genau das könnte beim OP der Fall sein. Dann rutscht gerne mal die
Schneide am Eisen vorbei und der Bohrer hängt sich mit der Nut rein.
Blöde Sache.
Eine weitere Überlegung wäre auch noch, dass die Eisen ja nicht zum Spaß
im Beton sind. Zuweilen sollte man sich ein paar Gedanken darüber
machen, warum ausgerechnet da ein Eisen ist.

Gruß
Schorsch

Maik Koenig

unread,
Nov 26, 2008, 4:47:57 AM11/26/08
to
Georg Mildenberger wrote:

> Eine weitere Überlegung wäre auch noch, dass die Eisen ja nicht zum Spaß
> im Beton sind. Zuweilen sollte man sich ein paar Gedanken darüber
> machen, warum ausgerechnet da ein Eisen ist.

Betonarmierung ist kein Grund, an anderer Stelle zu bohren. Es sei denn,
man kommt wirklich nicht durch, das dürfte aber die Ausnahme sein.
Instabil wird so eine Wand oder Decke nur durchs Durchbohren bestimmt nicht.

Greetz,
MK
--
Never underestimate the combined power of fools and the media.

Rolf Sonofthies

unread,
Nov 26, 2008, 5:39:08 AM11/26/08
to
Georg Mildenberger schrieb:

> Eine weitere Überlegung wäre auch noch, dass die Eisen ja nicht zum Spaß
> im Beton sind. Zuweilen sollte man sich ein paar Gedanken darüber
> machen, warum ausgerechnet da ein Eisen ist.

Stahlbeton wird u.a. auch für solche Fälle mit relativ hohen
Sicherheitszuschlägen dimensioniert. Ein einzelner durchbohrter dünner
Bewehrungsstahl in einer Wohnungsdecke ist unkritisch. Problematisch
wird i.d.R. erst das Durchtrennen mehrerer gleichgerichteter
benachbarter oder dickerer Armierungen, wie es bspw. beim nachträglichen
Herstellen von Durchbrüchen häufig vorkommt.


--
Rolf Sonofthies

Josef Moellers

unread,
Nov 26, 2008, 5:39:45 AM11/26/08
to
Maik Koenig wrote:
> Georg Mildenberger wrote:
>
>> Eine weitere Überlegung wäre auch noch, dass die Eisen ja nicht zum Spaß
>> im Beton sind. Zuweilen sollte man sich ein paar Gedanken darüber
>> machen, warum ausgerechnet da ein Eisen ist.
>
> Betonarmierung ist kein Grund, an anderer Stelle zu bohren. Es sei denn,
> man kommt wirklich nicht durch, das dürfte aber die Ausnahme sein.
> Instabil wird so eine Wand oder Decke nur durchs Durchbohren bestimmt nicht.

Es sei denn, es ist Spannbeton.
Ob das dann aber auch "Armierung" heißt, weiß ich nicht.

--
These are my personal views and not those of Fujitsu Siemens Computers!
Josef Möllers (Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize (T. Pratchett)
Company Details: http://www.fujitsu-siemens.com/imprint.html

Rolf Sonofthies

unread,
Nov 26, 2008, 5:44:29 AM11/26/08
to
Josef Moellers schrieb:

>> Betonarmierung ist kein Grund, an anderer Stelle zu bohren. Es sei denn,
>> man kommt wirklich nicht durch, das dürfte aber die Ausnahme sein.
>> Instabil wird so eine Wand oder Decke nur durchs Durchbohren bestimmt
>> nicht.
>
> Es sei denn, es ist Spannbeton.
> Ob das dann aber auch "Armierung" heißt, weiß ich nicht.

"Spannglieder" oder "Spannstähle".


--
Rolf Sonofthies

Maik Koenig

unread,
Nov 26, 2008, 6:04:16 AM11/26/08
to
Josef Moellers wrote:
> Maik Koenig wrote:
>> Georg Mildenberger wrote:
>>
>>> Eine weitere Überlegung wäre auch noch, dass die Eisen ja nicht zum Spaß
>>> im Beton sind. Zuweilen sollte man sich ein paar Gedanken darüber
>>> machen, warum ausgerechnet da ein Eisen ist.
>> Betonarmierung ist kein Grund, an anderer Stelle zu bohren. Es sei denn,
>> man kommt wirklich nicht durch, das dürfte aber die Ausnahme sein.
>> Instabil wird so eine Wand oder Decke nur durchs Durchbohren bestimmt nicht.
>
> Es sei denn, es ist Spannbeton.

ACK. Der dürfte ia für Hobbyhandwerker erreichbaren Stellen aber eher
nicht anzutreffen sein.

> Ob das dann aber auch "Armierung" heißt, weiß ich nicht.

Da sind wir schon zwei.

Thomas Günther

unread,
Nov 26, 2008, 6:42:27 AM11/26/08
to
Am Wed, 26 Nov 2008 12:04:16 +0100
schrieb Maik Koenig <usene...@maikkoenig.de>:

> Josef Moellers wrote:
> > Maik Koenig wrote:
> >> Georg Mildenberger wrote:
> >>
> >>> Eine weitere Überlegung wäre auch noch, dass die Eisen ja nicht
> >>> zum Spaß im Beton sind. Zuweilen sollte man sich ein paar
> >>> Gedanken darüber machen, warum ausgerechnet da ein Eisen ist.
> >> Betonarmierung ist kein Grund, an anderer Stelle zu bohren. Es sei
> >> denn, man kommt wirklich nicht durch, das dürfte aber die Ausnahme
> >> sein. Instabil wird so eine Wand oder Decke nur durchs Durchbohren
> >> bestimmt nicht.
> >
> > Es sei denn, es ist Spannbeton.
>
> ACK. Der dürfte ia für Hobbyhandwerker erreichbaren Stellen aber eher
> nicht anzutreffen sein.

Sind diese leicht durchgebogenen Decken/Böden in Einfamilienhäusern
keine Spannbetondecken bzw. Böden?

[...]

Gruss
Thomas

Rolf Sonofthies

unread,
Nov 26, 2008, 6:56:53 AM11/26/08
to
Thomas Günther schrieb:

> Sind diese leicht durchgebogenen Decken/Böden in Einfamilienhäusern
> keine Spannbetondecken bzw. Böden?
>
> [...]

;-)

--
Rolf Sonofthies

Maik Koenig

unread,
Nov 26, 2008, 7:00:45 AM11/26/08
to

Spannbeton hat den Namen nicht von der Spannweite sondern vom
vorgespannten Stahl. Genutzt wird das vor allem an Stellen, wo grosse
Reichweiten überbrückt werden müssen, also Brücken, Hallen etc. Im EFH
sollte Spannbeton akut überdimensioniert sein, so daß da wohl eher
Stahlträger zum Einsatz kommen, so denn notwendig. Aber ich bin
natürlich weder Architekt noch Statiker.

Aber: Auch wenn es im EFH vorkommen sollte, dürfte auch dann das
Durchbohren eines Stahlstrangs keine negativen Effekte haben. Wobei auch
hier natürlich gilt: Ich bin weder Architekt noch Statiker.

Rolf Sonofthies

unread,
Nov 26, 2008, 8:31:36 AM11/26/08
to
Maik Koenig schrieb:

>> Sind diese leicht durchgebogenen Decken/Böden in Einfamilienhäusern
>> keine Spannbetondecken bzw. Böden?
>
> Spannbeton hat den Namen nicht von der Spannweite sondern vom
> vorgespannten Stahl. Genutzt wird das vor allem an Stellen, wo grosse
> Reichweiten überbrückt werden müssen, also Brücken, Hallen etc. Im EFH
> sollte Spannbeton akut überdimensioniert sein, so daß da wohl eher
> Stahlträger zum Einsatz kommen, so denn notwendig. Aber ich bin
> natürlich weder Architekt noch Statiker.

Auch im Wohnungsbau wird gelegentlich mit Spannbetonfertigteilplatten
für Decken gearbeitet, bspw. wenn große Spannweiten (> 8m) stützenlos
überspannt werden sollen. Für solche Fälle ist das sogar oft eine
relativ kostengünstige Variante. Dann ist das Durchtrennen einer
einzelnen Spannlitze allerdings sehr viel problematischer als bei einer
schlaff bewehrten Decke.

> Aber: Auch wenn es im EFH vorkommen sollte, dürfte auch dann das
> Durchbohren eines Stahlstrangs keine negativen Effekte haben.

Doch, siehe oben. Aber die Wahrscheinlichkeit es in einem "normalen" EFH
oder Geschoßwohnungsbau mit Spannbeton zu tun zu haben ist sehr gering.

--
Rolf Sonofthies

Thomas Günther

unread,
Nov 26, 2008, 8:59:15 AM11/26/08
to
Am Wed, 26 Nov 2008 13:00:45 +0100
schrieb Maik Koenig <usene...@maikkoenig.de>:

> Thomas Günther wrote:
> > Am Wed, 26 Nov 2008 12:04:16 +0100
> > schrieb Maik Koenig <usene...@maikkoenig.de>:
> >
> >> Josef Moellers wrote:
> >>> Maik Koenig wrote:
> >>>> Georg Mildenberger wrote:

[...]


> > Sind diese leicht durchgebogenen Decken/Böden in Einfamilienhäusern
> > keine Spannbetondecken bzw. Böden?
>
> Spannbeton hat den Namen nicht von der Spannweite sondern vom
> vorgespannten Stahl. Genutzt wird das vor allem an Stellen, wo grosse
> Reichweiten überbrückt werden müssen, also Brücken, Hallen etc. Im EFH
> sollte Spannbeton akut überdimensioniert sein, so daß da wohl eher
> Stahlträger zum Einsatz kommen, so denn notwendig. Aber ich bin
> natürlich weder Architekt noch Statiker.
>
> Aber: Auch wenn es im EFH vorkommen sollte, dürfte auch dann das
> Durchbohren eines Stahlstrangs keine negativen Effekte haben. Wobei
> auch hier natürlich gilt: Ich bin weder Architekt noch Statiker.

Ich vermutete bisher, dass es Spannbetondecken sind, da sie eben - im
Vergleich zu den Wänden - leicht gewölbt sind. Sie überbrücken jeweils
die Hausbreite von ca. 5.40m (ja, ist wirklich schmal :-( ).
Auf dieser Länge sind sie ca. 2 cm nach oben gewölbt.


Gruss
Thomas

Maik Koenig

unread,
Nov 26, 2008, 5:02:37 PM11/26/08
to
Rolf Sonofthies wrote:
> Maik Koenig schrieb:
>
>>> Sind diese leicht durchgebogenen Decken/Böden in Einfamilienhäusern
>>> keine Spannbetondecken bzw. Böden?
>> Spannbeton hat den Namen nicht von der Spannweite sondern vom
>> vorgespannten Stahl. Genutzt wird das vor allem an Stellen, wo grosse
>> Reichweiten überbrückt werden müssen, also Brücken, Hallen etc. Im EFH
>> sollte Spannbeton akut überdimensioniert sein, so daß da wohl eher
>> Stahlträger zum Einsatz kommen, so denn notwendig. Aber ich bin
>> natürlich weder Architekt noch Statiker.
>
> Auch im Wohnungsbau wird gelegentlich mit Spannbetonfertigteilplatten
> für Decken gearbeitet, bspw. wenn große Spannweiten (> 8m) stützenlos
> überspannt werden sollen. Für solche Fälle ist das sogar oft eine
> relativ kostengünstige Variante. Dann ist das Durchtrennen einer
> einzelnen Spannlitze allerdings sehr viel problematischer als bei einer
> schlaff bewehrten Decke.

Danke, wieder etwas gelernt.

leder...@gmail.com

unread,
Jan 19, 2018, 5:34:53 AM1/19/18
to
Also ich hatte gerade auch das Problem hab das Loch mit WD40 voll laufen lassen und hab immer wieder nach vorne und zurück gebohrt und hab in im gleichen zuge immer wieder ruckartig nach hinten gezogen Dan ging es sofort wieder 😉

Jürgen Exner

unread,
Jan 19, 2018, 6:35:19 AM1/19/18
to
leder...@gmail.com wrote:
>Also ich hatte gerade auch das Problem hab das Loch mit WD40 voll laufen lassen und hab immer wieder nach vorne und zurück gebohrt und hab in im gleichen zuge immer wieder ruckartig nach hinten gezogen Dan ging es sofort wieder ?

Und du meinst wirklich, dass Michael 10 Jahre spaeter immer noch
versucht, seinen Bohrer aus der Betondecke rauszubekommen?

man, man, man, ......

jue

Michael S.

unread,
Jan 19, 2018, 7:45:42 AM1/19/18
to
Am 19.01.2018 um 13:41 schrieb Ludger Averborg:
> Es liest ja nicht nur Michael hier mit.
> Ich hab jedenfalls mit der beschriebenen Vorgehensweise was
> gelernt, falls mir (vielleicht viel später!!!) mal sowas
> passiert. Hat mich jedenfalls unendlich viel weiter gebracht
> als gegenseitige Beschimpfungen oder Diskussionen über
> Rechtschreibung.

Wäre mal interessant, wie groß der Anteil der Beiträge von Jürgen zu
Thema "Googliot" ist. Irgendwie isser da allergisch und somit verdoppelt
er locker die Länge dieser "Googliot"-Threads. Als gäbs nichts
wichtigeres im Leben...

Vor allem ändern seine Postings überhaupt nichts, außer dass er
Google-Poster davon abhält den Fortbestand des Usenet zu sichern. Die
Leute freundlich auf ihren Fehler hinzuweisen, dazu scheint er nicht in
der Lage zu sein.

Jürgen halt.

--
Michael

Tobias Schuster

unread,
Jan 19, 2018, 8:42:29 AM1/19/18
to
Mann! Mann! Mann! "gmail" im Filter und das Thema "Googliot" hat sich
erledigt.

2

Bodo Mysliwietz

unread,
Jan 19, 2018, 1:56:47 PM1/19/18
to
meinst Du er hat das Haus auf den Kopf gestellt um das Loch mit WD40
voll laufen zu lassen?

> man, man, man, ......

Fehlt uns jetzt 3N oder 3M?
SCNR
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Bodo Mysliwietz

unread,
Jan 19, 2018, 1:57:38 PM1/19/18
to
Am 19.01.2018 um 11:34 schrieb leder...@gmail.com:
> Also ich hatte gerade auch das Problem hab das Loch mit WD40 voll laufen lassen und hab immer wieder nach vorne und zurück gebohrt und hab in im gleichen zuge immer wieder ruckartig nach hinten gezogen Dan ging es sofort wieder 😉
... und die Ölflecken beseitigen wir mit einem Brenner ...

Jürgen Exner

unread,
Jan 23, 2018, 3:12:21 AM1/23/18
to
"Michael S." <mich...@bigfoot.de> wrote:
>>> leder...@gmail.com wrote:
>>>> Also ich hatte gerade auch das Problem hab das Loch mit WD40 voll laufen lassen und hab immer wieder nach vorne und zurück gebohrt und hab in im gleichen zuge immer wieder ruckartig nach hinten gezogen Dan ging es sofort wieder ?

>Vor allem ändern seine Postings überhaupt nichts, außer dass er
>Google-Poster davon abhält den Fortbestand des Usenet zu sichern. Die

Ganz Internet ist mit Webforen und Blogs verseucht. Das ganze Internet?
Nein, ein von unbeugsamen Netizzen genutzter Service hoert nicht auf
Widerstand zu leisten.

Oder weniger prosaisch: Webforen und Blogs gibts wie Sand am Meer. Wenn
du lieber Webforen und Blogs moechtest, dann hindert dich niemand daran,
dich in diesen soviel auszutoben wie du willst.

Aber Usenet ist einmalig. Es hat den eternal September ueberlebt. Und es
hat trotz aller Uebernahmeversuche, u.a. Kauf von DejaNews, auch 15
Jahre Google ueberlebt. Und auch wenn immer wieder Leute hier im Usenet
als fuenfte Kolonne von Google auftreten, so hoffe ich doch, dass es
auch in Zukunft ein unabhaengiges Usenet geben wird, das nicht von einer
Firma oder einer Regierung kontrolliert und zensiert wird und das nicht
als noch ein weiteres Webforum kommerzialisiert wurde.
Eine Umwandlung in ein Webforum von Googles Gnaden waere kein
Fortbestand sondern der Tod des Usenet.

>Leute freundlich auf ihren Fehler hinzuweisen, dazu scheint er nicht in
>der Lage zu sein.

Ok, lass es mich mal versuchen, ist das besser?

===========================================================
Liebes Klaus-Baerbel

Es ist im Usenet seit ueber drei Jahrzehnten ueblich einen Namen zu
fuehren, so dass man Beitraege leichter referenzieren kann und weiss,
mit wem man redet. Bitte halte auch du dich daran.

Es ist im Usenet seit ueber drei Jahrzehnten bewaehrte Praxis, die
Zeilenlaenge auf ~75 Zeichen oder weniger zu begrenzen. Dies erleichtert
nicht nur das Lesen, sondern auch ein zielgerichtetes zitieren genau der
Passagen, auf die man antwortet. Bitte halte auch du dich daran.

Usenet ist ein verteiltes, asynchrones Medium. Es gibt keinerlei
Garantie, dass ein bestimmtes Posting auf das du antwortest auf einem
bestimmten Server derzeit vorhanden ist, jemals vorhanden war, oder
jemals bereitgestellt werden wird. Und selbst wenn ein Posting auf einem
Server vorhanden ist, hast du als Absender immer noch keinerlei
Kontrolle darueber, welche Postings durch den jeweiligen Client auch
tatsaechlich vom Server heruntergeladen und welche Postings dem Leser
angezeigt werden.
Deshalb ist es im Usenet seit ueber drei Jahrzehnten ueblich und
bewaehrte Praxis, bei einer Antwort auf ein Posting soviel Kontext zu
zitieren, dass das Posting aus sich heraus ohne andere Postings
verstaendlich ist. Bitte halte auch du dich daran.
Dies ist um so wichtiger bei Antworten auf sehr alte Postings, weil
diese haeufig nicht mehr auf den Servern und Clients vorgehalten werden.

Weiterhin ist Google Groups ein ungeeignetes Werkzeug um am Usenet
teilzunehmen. Ja, man kann auch mit einem Hammer Holzschrauben
"eindrehen". Sinnvoll ist es aber nicht. Und Google Groups ist als
Usenet-NewsReader um Laengen schlechter geeignet als selbst das
seinerzeit so viel geschmaehte Outlook Express.
Fuer besser geeignete Werkzeuge siehe bitte den englisch-sprachigen
Wikipedia-Artikel zu Reader(Usenet), der weiterfuehrende Links zu Listen
und Vergleichen von Usenet-NewsReadern enthaelt.

Eher untergeordnetes Problem: du plenkst, was zu merkwuerdigen
Zeilenumbruechen beim Zitieren fuehren kann.

Inhaltlich erlaube mir eine Frage: Wie beabsichtigst du, das in den
Beton eingesickerte Oel wieder aus demselben herauszuholen?
Oder hoffst du, dass du es mit Sperrgrund oder aehnlichem ausreichend
isolieren kannst?
===========================================================

jue

Heinrich Pfeifer

unread,
Jan 23, 2018, 4:11:40 AM1/23/18
to
Am 23.01.2018 um 09:12 schrieb J�rgen Exner:
>
> Ganz Internet ist mit Webforen und Blogs verseucht. Das ganze Internet?
> Nein, ein von unbeugsamen Netizzen genutzter Service hoert nicht auf
> Widerstand zu leisten.

Haha, Silex and the city lässt grüßen. Gibt's die Serie noch irgendwo zu
sehen?

Bodo Mysliwietz

unread,
Jan 23, 2018, 10:44:00 AM1/23/18
to
Am 23.01.2018 um 09:12 schrieb J�rgen Exner:
[snip]

Ich will auch von den Pillen :-)

Bernd Lammer

unread,
Jan 23, 2018, 12:11:22 PM1/23/18
to
J�rgen Exner schrieb am 23.01.2018 um 09:12:

> Ganz Internet ist mit Webforen und Blogs verseucht. Das ganze Internet?
> Nein, ein von unbeugsamen Netizzen genutzter Service hoert nicht auf
> Widerstand zu leisten.
>
> Oder weniger prosaisch: Webforen und Blogs gibts wie Sand am Meer. Wenn
> du lieber Webforen und Blogs moechtest, dann hindert dich niemand daran,
> dich in diesen soviel auszutoben wie du willst.
>
> Aber Usenet ist einmalig. Es hat den eternal September ueberlebt. Und es
> hat trotz aller Uebernahmeversuche, u.a. Kauf von DejaNews, auch 15
> Jahre Google ueberlebt. Und auch wenn immer wieder Leute hier im Usenet
> als fuenfte Kolonne von Google auftreten, so hoffe ich doch, dass es
> auch in Zukunft ein unabhaengiges Usenet geben wird, das nicht von einer
> Firma oder einer Regierung kontrolliert und zensiert wird und das nicht
> als noch ein weiteres Webforum kommerzialisiert wurde.
> Eine Umwandlung in ein Webforum von Googles Gnaden waere kein
> Fortbestand sondern der Tod des Usenet.

Dem Usenet wird mMn. nicht geholfen, wenn potentielle Neulinge vergrault
werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich noch Interessenten finden,
dürfte ohnehin sehr klein sein. Man liest hier überwiegend von den
gleichen wenigen alten Säcken und es werden immer weniger.
Die meisten Leute, die sich hierher verirren, wissen sehr wahrscheinlich
gar nicht, was Usenet ist. Abgesehen von den offensichtlichen Idioten
und Hetzern lese ich heraus, dass sie nur nett sein oder vielleicht ein
paar Likes abgrasen möchten. Viele lesen deine Antworten sicher nicht
mal, sodass die schlechte Luft nur bei den falschen Leuten ankommt.

Ich fände eine Reaktion, wie du sie alternativ vorgestellt hast, nur
eben ehrlich gemeint und kompakter, deutlich besser. Vielleicht bleibt
dann mal ein neuer nützlicher User hier hängen.

> Ok, lass es mich mal versuchen, ist das besser?
>
> ===========================================================
> Liebes Klaus-Baerbel

[..]


--
Bernd

Jürgen Exner

unread,
Jan 23, 2018, 12:45:59 PM1/23/18
to
Heinrich Pfeifer <n...@pfei.eu> wrote:
>Am 23.01.2018 um 09:12 schrieb J?rgen Exner:
>>
>> Ganz Internet ist mit Webforen und Blogs verseucht. Das ganze Internet?
>> Nein, ein von unbeugsamen Netizzen genutzter Service hoert nicht auf
>> Widerstand zu leisten.
>
>Haha, Silex and the city lässt grüßen.

???

>Gibt's die Serie noch irgendwo zu
>sehen?

Na ja, die besten waren und sind immer noch die von Goscinny und Uderzo.
Leider starb Goscinny schon 1977.
Und seitdem sich auch Uderzo 2011 zurueckgezogen hat, sind die Meinungen
ueber die neuen Ausgaben doch sehr geteilt.

jue

Bodo Mysliwietz

unread,
Jan 23, 2018, 1:18:24 PM1/23/18
to
Am 23.01.2018 um 18:11 schrieb Bernd Lammer:
> J�rgen Exner schrieb am 23.01.2018 um 09:12:
> Dem Usenet wird mMn. nicht geholfen, wenn potentielle Neulinge vergrault
> werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich noch Interessenten finden,
> dürfte ohnehin sehr klein sein. Man liest hier überwiegend von den
> gleichen wenigen alten Säcken und es werden immer weniger.
> Die meisten Leute, die sich hierher verirren, wissen sehr wahrscheinlich
> gar nicht, was Usenet ist.

Amen (ack).

Dennoch hat jeder hoffentlich 2 gesunde Augen, einen IQ >70 und ein
Grundmaß an Aufmerksamkeit. Sprich, wenn eine Website aufpoppt erwarte
ich das man deren Inhalt bewußt abscannt.
Auch wäre es dienlich wenn Fa. Google nicht nur das lesen von
Newsbeiträgen, sondern auch das posten von Beiträgen durch entsprechende
Programmierung Newsnetkonform umsetzt.
Wo anders kann Google auch komplex programmieren. Da mit Usenet aber
scvheinbar kein "Staat" - öhm Geld - zu machen ist wird das
stiefmütterlich behandelt.
Der Gesetzgeber muß sich ja schon reichlich anstrengen auch noch den
letzten App-Dummy abzusichern - oft weil er einfach die Augen nicht
öffnet - damit er anschl. nicht noch ein Abo am Bein hat. Hier bekommt
kam wenigstens kein Abo sondern, manchmal hart und direkt - mitgeteilt
das man wie ein Elefant durch den Porzelanladen rennt. ... manchmal
braucht es halt den harten Weg des lernens. Und das hoffentlich nicht
nur fürs Usenet.

Ich stehe da irgendwo zwischen Dir und Jürgen.

> Ich fände eine Reaktion, wie du sie alternativ vorgestellt hast, nur
> eben ehrlich gemeint und kompakter, deutlich besser. Vielleicht bleibt
> dann mal ein neuer nützlicher User hier hängen.

Ein solcher hätte vermutlich auch den Kopf wieder aus dem Sand gezogen
und sich als Newby pers. geoutet. Da keine 2. Reaktion gehe ich davon
aus das Jürgen keinen Schaden angerichtet hat.

Bernd Lammer

unread,
Jan 23, 2018, 2:14:26 PM1/23/18
to
Bodo Mysliwietz schrieb am 23.01.2018 um 19:18:
> Am 23.01.2018 um 18:11 schrieb Bernd Lammer:
>> J�rgen Exner schrieb am 23.01.2018 um 09:12:
>> Dem Usenet wird mMn. nicht geholfen, wenn potentielle Neulinge vergrault
>> werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich noch Interessenten finden,
>> dürfte ohnehin sehr klein sein. Man liest hier überwiegend von den
>> gleichen wenigen alten Säcken und es werden immer weniger.
>> Die meisten Leute, die sich hierher verirren, wissen sehr wahrscheinlich
>> gar nicht, was Usenet ist.
>
> Amen (ack).
>
> Dennoch hat jeder hoffentlich 2 gesunde Augen, einen IQ >70 und ein
> Grundmaß an Aufmerksamkeit. Sprich, wenn eine Website aufpoppt erwarte
> ich das man deren Inhalt bewußt abscannt.

Die Meisten benutzen doch nur noch ihre Telefone, auf denen man kaum
etwas erkennt.

> letzten App-Dummy abzusichern - oft weil er einfach die Augen nicht
> öffnet - damit er anschl. nicht noch ein Abo am Bein hat. Hier bekommt
> kam wenigstens kein Abo sondern, manchmal hart und direkt - mitgeteilt
> das man wie ein Elefant durch den Porzelanladen rennt. ... manchmal
> braucht es halt den harten Weg des lernens. Und das hoffentlich nicht
> nur fürs Usenet.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand mit so einer
"Begrüßung" einen 2. Versuch startet. Da es ohnehin nur sehr wenige
Leute gibt, die sich in Usenet verirren, wird der Nachwuchs quasi
garantiert ausbleiben und das Aussterben beschleunigt.
Ich stehe auch eher darauf, Altbewährtes zu erhalten, aber dafür gibt es
mMn. keine Zukunft. Man sollte besser einen Mittelweg finden, indem man
sich modernisiert und nicht mehr ganz so verbissen auf alte Gewohnheiten
pocht.

> Ich stehe da irgendwo zwischen Dir und Jürgen.
>
>> Ich fände eine Reaktion, wie du sie alternativ vorgestellt hast, nur
>> eben ehrlich gemeint und kompakter, deutlich besser. Vielleicht bleibt
>> dann mal ein neuer nützlicher User hier hängen.
>
> Ein solcher hätte vermutlich auch den Kopf wieder aus dem Sand gezogen
> und sich als Newby pers. geoutet. Da keine 2. Reaktion gehe ich davon
> aus das Jürgen keinen Schaden angerichtet hat.

Das weiß man eben nicht. Ich denke nicht, dass es Viele gibt, die bei so
harschen Tönen einen 2. Versuch starten. Dafür muss man nicht besonders
zart besaitet sein.

--
Bernd

Volker Borchert

unread,
Jan 23, 2018, 2:15:20 PM1/23/18
to
Jürgen Exner wrote:

> Na ja, die besten waren und sind immer noch die von Goscinny und Uderzo.
> Leider starb Goscinny schon 1977.
> Und seitdem sich auch Uderzo 2011 zurueckgezogen hat, sind die Meinungen
> ueber die neuen Ausgaben doch sehr geteilt.

IMHO sind sie besser als die letzten vor dem Wechsel.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>

Volker Borchert

unread,
Jan 23, 2018, 2:15:22 PM1/23/18
to
Bodo Mysliwietz wrote:
> Am 23.01.2018 um 09:12 schrieb J???rgen Exner:
> [snip]
>
> Ich will auch von den Pillen :-)

Schlechte Idee, ich las gerade im Dossier der ZEIT, daß das Zeug,
obwohl verschreibungsfähig, wohl äußerst problematisch im Hinblick
auf Entstehung auch körperlicher Abhängigkeit sei...

Schorsch

unread,
Jan 23, 2018, 3:58:05 PM1/23/18
to
Zudem viele Regeln des Usenet einen guten Grund zu Zeiten von Modems
hatten. Heutzutage aber nicht mehr ganz so einleuchtend sind.

Nu je
Schorsch

Jürgen Exner

unread,
Jan 23, 2018, 4:11:48 PM1/23/18
to
Schorsch <schors...@online.de> wrote:
>Zudem viele Regeln des Usenet einen guten Grund zu Zeiten von Modems
>hatten. Heutzutage aber nicht mehr ganz so einleuchtend sind.

Die einzige Regel, die mir zu dem Thema einfiele, waere text-only (keine
Anhaenge, kein HTML/RTF/Word/WordX/PDF/...). Und selbst diese Regel ist
nicht nur mit Ruecksicht auf text-only readers sinnvoll. Es duerfte auch
unmoeglich sein, sich auf einen bestimmten Satz von unterstuetzten
erweiterten Formaten zu einigen.

Welche anderen Regeln waeren durch hoehere
Uebertragungsgeschwindigkeiten hinfaellig?

jue

Bodo Mysliwietz

unread,
Jan 24, 2018, 11:15:05 AM1/24/18
to
Am 23.01.2018 um 22:11 schrieb J�rgen Exner:
> Schorsch <schors...@online.de> wrote:
>> Zudem viele Regeln des Usenet einen guten Grund zu Zeiten von Modems
>> hatten. Heutzutage aber nicht mehr ganz so einleuchtend sind.
[...]
> Welche anderen Regeln waeren durch hoehere
> Uebertragungsgeschwindigkeiten hinfaellig?

Oder gleich die Frage an Schorsch ob er es toll findet wenn man sich
wegen völlig unnötiger fullquotes, um einen kurzen Satz zu lesen,
Schwielen an den Finger scrollen muß?!

Das ist in Foren dann nochmal "schöner" wenn so 30 Postings mit
fullquotes untereinander stehen und man sich nun eine Maus mit
elektrisch betriebenem Scrollrad wünscht. Da gibt es dann auch von den
"moderneren" schnell meckermecker und bei völlig renitenten dann die Sperre.

Schorsch

unread,
Jan 24, 2018, 12:01:56 PM1/24/18
to
Am 24.01.2018 um 17:15 schrieb Bodo Mysliwietz:
> Am 23.01.2018 um 22:11 schrieb J�rgen Exner:
>> Schorsch <schors...@online.de> wrote:
>>> Zudem viele Regeln des Usenet einen guten Grund zu Zeiten von Modems
>>> hatten. Heutzutage aber nicht mehr ganz so einleuchtend sind.
> [...]
>> Welche anderen Regeln waeren durch hoehere
>> Uebertragungsgeschwindigkeiten hinfaellig?
>
> Oder gleich die Frage an Schorsch ob er es toll findet wenn man sich
> wegen völlig unnötiger fullquotes, um einen kurzen Satz zu lesen,
> Schwielen an den Finger scrollen muß?!
>
> Das ist in Foren dann nochmal "schöner" wenn so 30 Postings mit
> fullquotes untereinander stehen und man sich nun eine Maus mit
> elektrisch betriebenem Scrollrad wünscht. Da gibt es dann auch von den
> "moderneren" schnell meckermecker und bei völlig renitenten dann die
> Sperre.
>

1. sprach ich von "vielen" Regeln. Fullquotes sind in der Tat lästig,
vor allem wenn die Sender dem No-Tofu Dogma anhängen.

In Klammern:
Tofu ist heutzutage nicht die schlechteste Lösung. Wenn man dem Thread
folgt liest man nur den letzten Eintrag, ansonsten kann man von unten
nach oben verfolgen, was so alles passiert ist.
Ähnlich der buchhalterischen Ablage, bei der immer die neuesten
Schriftstücke vorne im Ordner sind.

*wegduck*

2. Weitere Regeln:
Etwa die Bedeutung aussagekräftiger Betreffs. Wenn ich anhand des
Betreffs auswähle, welche Posts ich mit schmaler Bandbreite vom Server
ziehe, dann ist es sehr ärgerlich festzustellen, dass der Post von was
ganz anderem handelt.
Ansonsten merkt man das schnell (insbesonder im Tofu-Fall) und liest
einfach nicht weiter. No harm done!

3. Und überhaupt:
Prinzipiell liebe ich immer noch das Usenet und verdanke ihm viele
nützliche Tips, unnützes Wissen, Spaß und auch ein wenig Ärger. Es ist
schade, dass es vergreist. Neulinge, die hereinschneien, sollten
fröhlich begrüßt werden und nicht ständig benörgelt und belehrt.

Neben einer freundlichen und neugierigen Haltung wäre es dabei
hilfreich, die ehrwürdigen Regeln mal auf den Prüfstand zu stellen. Wenn
ich sehe, wie hier manche Themen wuchern, dann verstehe ich oft nicht
recht, warum ein per Google hereingeschneiter gleich so gebasht wird.
Das hat ein wenig was von Revierverteidigung.

Gruß
Schorsch

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