Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Türgriff an Kühlschranktür fixieren

518 views
Skip to first unread message

Jochen Spieker

unread,
Jan 1, 2014, 5:41:59 PM1/1/14
to
Moin,

ich habe hier eine Kühlschranktür, deren Griff sich nicht mehr wie
gedacht festschrauben lässt. An der seitlichen Außenkante der Tür sind
Bohrlöcher, hinter denen früher einmal Schrauben gefasst haben.
Inzwischen sind die Gewinde aber durchgenudelt oder haben ihrerseits den
Halt zur Tür verloren.

Hat jemand eine gute Idee, wie ich den Griff wieder befestigen kann? Die
Verbindung muss schon eine regelmäßige und erhebliche Belastung über
einen Hebel (eben den Griff) aushalten.

Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, den Hohlraum in denr Tür über
die Bohrlöcher mit irgendeiner aushärtenden Masse zu füllen, in die ich
dann wieder reinschrauben könnte. Habe aber im Baumarkt nichts mit
passenden Eigenschaften gefunden und bin auch nicht sicher, ob es sowas
gibt. Problematisch ist natürlich auch, dass ich nicht weiß, wie die
Tür von innen aussieht.

Ausprobiert habe ich "Uhu Plus endfest 300 2-K-Epoxidharzkleber" direkt
auf den (verchromten?) Griff. Die Türoberfläche dürfte irgendein glattes
Plastik sein. Das hat nach Aushärtung einen Tag gehalten, dann hatte ich
den Griff wieder in der Hand. Unsicher bin ich mir im Nachhinein, ob ich
den Kleber richtig angewendet habe. Wäre es vielleicht hilfreich
gewesen, die Oberflächen anzurauhen? Wie mache ich das am besten bei
verchromten Metall?

Sonst Ideen?

J.
--
I start many things but I have yet to finish a single one.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Jochen Kriegerowski

unread,
Jan 2, 2014, 1:57:41 AM1/2/14
to
Am 01.01.2014 23:41, schrieb Jochen Spieker:

> Sonst Ideen?

Kleine Hohlraumdübel?

Gruß
Jochen

Marcel Müller

unread,
Jan 2, 2014, 3:16:31 AM1/2/14
to
On 01.01.14 23.41, Jochen Spieker wrote:
> ich habe hier eine Kühlschranktür, deren Griff sich nicht mehr wie
> gedacht festschrauben lässt. An der seitlichen Außenkante der Tür sind
> Bohrlöcher, hinter denen früher einmal Schrauben gefasst haben.
> Inzwischen sind die Gewinde aber durchgenudelt oder haben ihrerseits den
> Halt zur Tür verloren.
>
> Hat jemand eine gute Idee, wie ich den Griff wieder befestigen kann? Die
> Verbindung muss schon eine regelmäßige und erhebliche Belastung über
> einen Hebel (eben den Griff) aushalten.

Die nächst größere Schraube tut's nicht? In 90% der Fälle ist das die
Lösung. Selbst bei Metall-Gewinden mit nach-fest-kommt-locker-Fehler.
Wenn dass Zeug so weich ist, dass dass Gewinde historisch ist, hält da
auch eine Blechschraube drin. Das habe ich schon oft gemacht, wenngleich
nicht an einer Kühlschranktür.


> Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, den Hohlraum in denr Tür über
> die Bohrlöcher mit irgendeiner aushärtenden Masse zu füllen, in die ich
> dann wieder reinschrauben könnte. Habe aber im Baumarkt nichts mit
> passenden Eigenschaften gefunden und bin auch nicht sicher, ob es sowas
> gibt.

Epoxyd alias Zwei-Kompo Kleber würde gehen. Da kannst Du aber keine
Schraube einfach so rein drehen. Du musst vorbohren, sonst dreht sich
nachher noch der ganze Klumpen in der Tür.

> Problematisch ist natürlich auch, dass ich nicht weiß, wie die
> Tür von innen aussieht.

Styropor oder ähnliches. Von Lösungsmitteln a la Pattex sollte man also
Abstand nehmen.


> Ausprobiert habe ich "Uhu Plus endfest 300 2-K-Epoxidharzkleber" direkt
> auf den (verchromten?) Griff. Die Türoberfläche dürfte irgendein glattes
> Plastik sein.

Wenn es PP war (glaube ich eigentlich nicht), hält gar nichts. Ansonsten
ist es eine Frage der Reinigung und der Stabilität des Untergrunds.

>Wie mache ich das am besten bei
> verchromten Metall?

Mit Schrauben.


Marcel

Andreas Bockelmann

unread,
Jan 2, 2014, 3:42:33 AM1/2/14
to
Jochen Spieker schrieb:
> Moin,
>
> ich habe hier eine Kühlschranktür, deren Griff sich nicht mehr wie
> gedacht festschrauben lässt. An der seitlichen Außenkante der Tür sind
> Bohrlöcher, hinter denen früher einmal Schrauben gefasst haben.

Kannst Du die Schraublöcher etwas aufbohren und Gewindepopnieten setzen?
Das einzige Problem, das ich hier sehe, wäre der Überstannd des Niets
nach außen, aber den könnte man ggf. etwas beischleifen/feilen. Der Niet
soll ja nur auf Zug belastet werden.



--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

Thomas Prufer

unread,
Jan 2, 2014, 4:43:08 AM1/2/14
to
On Wed, 1 Jan 2014 23:41:59 +0100, Jochen Spieker
<usenet...@well-adjusted.de> wrote:

>Hat jemand eine gute Idee, wie ich den Griff wieder befestigen kann? Die
>Verbindung muss schon eine regelm��ige und erhebliche Belastung �ber
>einen Hebel (eben den Griff) aushalten.

Gewindepopnieten -- die kann man auch ohne das entsprechende Werkzeug setzen,
wenn man mit eine Schraube und Mutter etwas rumfummelt. Vorher an einem
x-beliebigen Blech �ben, klar.

Auto-Reparatur-Masse, muss halt in den Hohlraum rein. Evtl. dann solange weich
da eine Rampe-Muffe reindrehen: au�en grobes Holzgewinde, innen
Maschinenschrauben-Gewinde.

Alternativ ein gef�lliges Alu-Profil kaufen, Griff daraus bauen und mit
doppelseitigem Klebeband dr�berkleben.

Ansonsten: ja, aufrauhen hilft, einfach mit groben Schleifpapier. Aber Uhu hart
wird bei kleinen Fl�chen und sch�lender Belastung und Metall-Kunststoff nie die
beste L�sung sein. Ich w�rde die Schrauben irgendwie weiterverwenden....


Thomas Prufer

gUnther nanon�m

unread,
Jan 2, 2014, 6:06:01 AM1/2/14
to

"Jochen Spieker" <usenet...@well-adjusted.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnlc96dn.6mk...@well-adjusted.de...

> ich habe hier eine K�hlschrankt�r, deren Griff sich nicht mehr wie
> gedacht festschrauben l�sst. An der seitlichen Au�enkante der T�r sind
> Bohrl�cher, hinter denen fr�her einmal Schrauben gefasst haben.
> Inzwischen sind die Gewinde aber durchgenudelt oder haben ihrerseits den
> Halt zur T�r verloren.
>
> Hat jemand eine gute Idee, wie ich den Griff wieder befestigen kann? Die
> Verbindung muss schon eine regelm��ige und erhebliche Belastung �ber
> einen Hebel (eben den Griff) aushalten.
>
> Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, den Hohlraum in denr T�r �ber
> die Bohrl�cher mit irgendeiner aush�rtenden Masse zu f�llen, in die ich
> dann wieder reinschrauben k�nnte. Habe aber im Baumarkt nichts mit
> passenden Eigenschaften gefunden und bin auch nicht sicher, ob es sowas
> gibt. Problematisch ist nat�rlich auch, dass ich nicht wei�, wie die
> T�r von innen aussieht.
>
> Ausprobiert habe ich "Uhu Plus endfest 300 2-K-Epoxidharzkleber" direkt
> auf den (verchromten?) Griff. Die T�roberfl�che d�rfte irgendein glattes
> Plastik sein. Das hat nach Aush�rtung einen Tag gehalten, dann hatte ich
> den Griff wieder in der Hand. Unsicher bin ich mir im Nachhinein, ob ich
> den Kleber richtig angewendet habe. W�re es vielleicht hilfreich
> gewesen, die Oberfl�chen anzurauhen? Wie mache ich das am besten bei
> verchromten Metall?
>
> Sonst Ideen?

Hi,
klar: Montagekleber. Den feste in die L�cher pressen, bis es sonstwo
rausquillt. Dann die gefetteten Schrauben in die L�cher stecken, ganz rein.
H�rten lassen, Schrauben rausdrehen, Griff anschrauben, fertig.

--
mfg,
gUnther


Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 6:03:23 AM1/2/14
to
* Andreas Bockelmann:
> Jochen Spieker schrieb:
>>
>> ich habe hier eine Kühlschranktür, deren Griff sich nicht mehr wie
>> gedacht festschrauben lässt. An der seitlichen Außenkante der Tür sind
>> Bohrlöcher, hinter denen früher einmal Schrauben gefasst haben.
>
> Kannst Du die Schraublöcher etwas aufbohren und Gewindepopnieten setzen?

Was für Dinger? Ich finde dazu nichts.

> Das einzige Problem, das ich hier sehe, wäre der Überstannd des Niets
> nach außen, aber den könnte man ggf. etwas beischleifen/feilen. Der Niet
> soll ja nur auf Zug belastet werden.

Ja, wobei meinem Eindruck nach halt innen in der Tür nur noch wenig ist,
woran sich irgendwas festhalten kann. Wahrscheinlich bietet die
Blechwand der Tür am meisten Halt.

J.
--
I am worried that my dreams pale in comparison beside TV docu-soaps.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2014, 6:51:46 AM1/2/14
to
Am 02.01.2014 12:03, schrieb Jochen Spieker:
> * Andreas Bockelmann:
>> Jochen Spieker schrieb:
>>>
>>> ich habe hier eine Kühlschranktür, deren Griff sich nicht mehr wie
>>> gedacht festschrauben lässt. An der seitlichen Außenkante der Tür sind
>>> Bohrlöcher, hinter denen früher einmal Schrauben gefasst haben.
>>
>> Kannst Du die Schraublöcher etwas aufbohren und Gewindepopnieten setzen?
>
> Was für Dinger? Ich finde dazu nichts.

Blindnietmuttern.

http://www.amazon.de/dp/B00AY071ZS

CYA! Matthias

Carsten Thumulla

unread,
Jan 2, 2014, 7:06:16 AM1/2/14
to
gUnther nanonᅵm schrieb:
>
> klar: Montagekleber.

Da muᅵ er noch vier Tage warten.


Es gibt wohl Dᅵbel, die sich festziehen fᅵr Hohlrᅵume.


Carsten
--
[2014]
"Den Regierungen ein besseres Deutsch und den Deutschen bessere Regierungen"
Klaus Peter Krause

Message has been deleted

Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 6:29:35 AM1/2/14
to
* Thomas Prufer:
> On Wed, 1 Jan 2014 23:41:59 +0100, Jochen Spieker
> <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>
>> Hat jemand eine gute Idee, wie ich den Griff wieder befestigen kann? Die
>> Verbindung muss schon eine regelmäßige und erhebliche Belastung über
>> einen Hebel (eben den Griff) aushalten.
>
> Gewindepopnieten -- die kann man auch ohne das entsprechende Werkzeug setzen,
> wenn man mit eine Schraube und Mutter etwas rumfummelt. Vorher an einem
> x-beliebigen Blech üben, klar.

Von so etwas bräuchte ich mal Bilder. Mir ist nicht klar, wie ich durch
die Bohrungen hindurch eine Niete mit Gewinde bekommen soll, die dann
irgendwo hält.

> Auto-Reparatur-Masse, muss halt in den Hohlraum rein. Evtl. dann solange weich
> da eine Rampe-Muffe reindrehen: außen grobes Holzgewinde, innen
> Maschinenschrauben-Gewinde.

Danke für die Idee.

> Alternativ ein gefälliges Alu-Profil kaufen, Griff daraus bauen und mit
> doppelseitigem Klebeband drüberkleben.

Würde mich wundern, wenn das hielte. Die Tür ist gut 1,70m hoch und kann
sich wunderbar festsaugen.

> Ansonsten: ja, aufrauhen hilft, einfach mit groben Schleifpapier. Aber Uhu hart
> wird bei kleinen Flächen und schälender Belastung und Metall-Kunststoff nie die
> beste Lösung sein. Ich würde die Schrauben irgendwie weiterverwenden....

Die Originalschrauben sind leider schon lange weg …

J.
--
I hate myself but have no clear idea why.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 6:23:06 AM1/2/14
to
* Marcel Müller:
> On 01.01.14 23.41, Jochen Spieker wrote:
>>
>> Hat jemand eine gute Idee, wie ich den Griff wieder befestigen kann? Die
>> Verbindung muss schon eine regelmäßige und erhebliche Belastung über
>> einen Hebel (eben den Griff) aushalten.
>
> Die nächst größere Schraube tut's nicht?

Leider nein. Bin anscheinend auch nicht der erste, der das versucht hat.
Das Gerät ist gut 25 Jahre alt. Ein Austausch wird irgendwann zusammen
mit der Renovierung der Küche stattfinden.

> In 90% der Fälle ist das die Lösung. Selbst bei Metall-Gewinden mit
> nach-fest-kommt-locker-Fehler. Wenn dass Zeug so weich ist, dass dass
> Gewinde historisch ist, hält da auch eine Blechschraube drin. Das habe
> ich schon oft gemacht, wenngleich nicht an einer Kühlschranktür.

Werde ich wohl mal probieren. Nochmal für blöde: eine Blechschraube
heißt Blechschraube, weil sich ihr Gewinde in Blech reinschneidet?

>> Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, den Hohlraum in denr Tür über
>> die Bohrlöcher mit irgendeiner aushärtenden Masse zu füllen, in die ich
>> dann wieder reinschrauben könnte. Habe aber im Baumarkt nichts mit
>> passenden Eigenschaften gefunden und bin auch nicht sicher, ob es sowas
>> gibt.
>
> Epoxyd alias Zwei-Kompo Kleber würde gehen. Da kannst Du aber keine
> Schraube einfach so rein drehen. Du musst vorbohren, sonst dreht sich
> nachher noch der ganze Klumpen in der Tür.

Ok, dann wird das wohl meine zweite Wahl. Ist ja auch nicht ganz billig
angesichts der Menge.

>> Problematisch ist natürlich auch, dass ich nicht weiß, wie die
>> Tür von innen aussieht.
>
> Styropor oder ähnliches. Von Lösungsmitteln a la Pattex sollte man also
> Abstand nehmen.

Danke für den Hinweis.


J.
--
I wish I had been aware enough to enjoy my time as a toddler.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Wolfgang Kynast

unread,
Jan 2, 2014, 7:14:49 AM1/2/14
to
On Thu, 2 Jan 2014 12:23:06 +0100, Jochen Spieker
<usenet...@well-adjusted.de> wrote:

...
>Werde ich wohl mal probieren. Nochmal f�r bl�de: eine Blechschraube
>hei�t Blechschraube, weil sich ihr Gewinde in Blech reinschneidet?

Richtig. Im Baumarkt bei Schrauben, ggf. auch bei "Auto" in der N�he
der Karosseriescheiben zu finden.

--
Gru�,
Wolfgang

Mails bitte nur an ReplyTo, From wird nicht gelesen!

Andreas Bockelmann

unread,
Jan 2, 2014, 7:16:33 AM1/2/14
to
Jochen Spieker schrieb:

> Von so etwas bräuchte ich mal Bilder. Mir ist nicht klar, wie ich durch
> die Bohrungen hindurch eine Niete mit Gewinde bekommen soll, die dann
> irgendwo hält.

Schau mal oben in den Amazon-Link. Die Niete wird eingesetzt, dann am
Stift oder an dem Gewindebolzen gezogen, daraufhin wird die Niete
gestaucht und weitet sich auf.

|
0==== Einsetzen - Zug drauf
|


|
0=O Fertig

gUnther nanon�m

unread,
Jan 2, 2014, 7:44:42 AM1/2/14
to

"Carsten Thumulla" <c...@ct.org> schrieb im Newsbeitrag
news:la3kno$qpp$2...@online.de...

>> klar: Montagekleber.
>
> Da mu� er noch vier Tage warten.
>
>
> Es gibt wohl D�bel, die sich festziehen f�r Hohlr�ume.

Hi,
mein Montagekleber taugt zum Bergsteigen. Der h�rtet in Minuten.

--
mfg,
gUnther


Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 7:44:28 AM1/2/14
to
* Jochen Kriegerowski:
> Am 01.01.2014 23:41, schrieb Jochen Spieker:
>
>> Sonst Ideen?
>
> Kleine Hohlraumdübel?

Hab ich grad probiert. Problem: die Dübel haben innen keinen Halt und
drehen sich beim Eindrehen der Schraube mit. Die Verdrehsicherung musste
ich leider abschneiden, weil die sich sonst beim Reindrücken abgeschält
und verhindert hat, dass der Dübel bündig sitzt.

Um die Sache perfekt zu machen ist ein Dübel auch noch durch das Loch in
die Tür gerutscht. Den Schulterfalz, der das hätte verhindern können,
hatte ich zwischendring zum Festhalten des Dübels beim Einschrauben mit
einer Zange traktiert … Aber gut, den kriege ich notfalls rausgebohrt,
oder so.

Die Idee mit Blechschrauben wird daran scheitern, dass die auf der einen
Seite noch durch die Bohrungen am Griff passen auf der anderen Seite
aber dick genug für die ausgenudelten Löcher in der Tür sein müssen.
Grobe Maße: in die Tür passen 6mm-Dübel, durch die Bohrungen im Griff
passen Schrauben mit 4,5-5mm.

Bilder:

http://well-adjusted.de/~jrspieker/gfx/kuehlschrank/IMG_0663.JPG
http://well-adjusted.de/~jrspieker/gfx/kuehlschrank/IMG_0664.JPG
http://well-adjusted.de/~jrspieker/gfx/kuehlschrank/IMG_0665.JPG
http://well-adjusted.de/~jrspieker/gfx/kuehlschrank/IMG_0666.JPG

Auf dem ersten Bild sieht man, dass der Griff möglichst direkt auf der
Tür aufsitzen muss, sonst passt das Ganze nicht mehr in den
Einbauschrank. 2-3mm dürften aber kein Problem sein. Auf dem dritten
Bild sieht man das obere Loch in der Tür mit dem soeben versenkten Dübel
und Kleberesten, die ich noch nicht abgeschliffen habe. Auf dem letzten
Bild habe ich den Griff so angehalten, wie er an der Tür befestigt
werden soll.

J.
--
I think the environment will be okay.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 7:55:02 AM1/2/14
to
* gUnther nanonüm:
> "Carsten Thumulla" <c...@ct.org> schrieb im Newsbeitrag
>
>>> klar: Montagekleber.
>>
>> Da muß er noch vier Tage warten.
>>
>> Es gibt wohl Dübel, die sich festziehen für Hohlräume.
>
> mein Montagekleber taugt zum Bergsteigen. Der härtet in Minuten.

Zeit ist auch nicht das Problem. Ich sitze das schon seit bald einem
Jahr aus, aber es nervt doch immer wieder. :)

J.
--
I feel yawning hollowness whilst talking to people at parties.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 8:02:29 AM1/2/14
to
* Andreas Bockelmann:
> Jochen Spieker schrieb:
>
>> Von so etwas bräuchte ich mal Bilder. Mir ist nicht klar, wie ich durch
>> die Bohrungen hindurch eine Niete mit Gewinde bekommen soll, die dann
>> irgendwo hält.
>
> Schau mal oben in den Amazon-Link. Die Niete wird eingesetzt, dann am
> Stift oder an dem Gewindebolzen gezogen, daraufhin wird die Niete
> gestaucht und weitet sich auf.
>
> |
> 0==== Einsetzen - Zug drauf
> |
>
>
> |
> 0=O Fertig
> |

Ah, danke. Das sieht ja fast ideal aus. Einziges Problem wird sein, dass
die Niete dann übersteht. Und ich muss natürlich hoffen, dass die
Türverkleidung das aushält.

J.
--
My drug of choice is self-pity.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Carsten Thumulla

unread,
Jan 2, 2014, 8:17:20 AM1/2/14
to
gUnther nanonᅵm schrieb:
> "Carsten Thumulla" <c...@ct.org> schrieb im Newsbeitrag
>
>>> klar: Montagekleber.
>>
>> Da muᅵ er noch vier Tage warten.
>>
>> Es gibt wohl Dᅵbel, die sich festziehen fᅵr Hohlrᅵume.
>
> mein Montagekleber taugt zum Bergsteigen. Der hᅵrtet in Minuten.

Aber nur am Montag


ct


Carsten Thumulla

unread,
Jan 2, 2014, 8:22:10 AM1/2/14
to
Jochen Spieker schrieb:
> * gUnther nanonüm:
>> "Carsten Thumulla" <c...@ct.org> schrieb im Newsbeitrag
>>
>>>> klar: Montagekleber.
>>>
>>> Da muß er noch vier Tage warten.
>>>
>>> Es gibt wohl Dübel, die sich festziehen für Hohlräume.
>>
>> mein Montagekleber taugt zum Bergsteigen. Der härtet in Minuten.
>
> Zeit ist auch nicht das Problem. Ich sitze das schon seit bald einem
> Jahr aus, aber es nervt doch immer wieder. :)

Da hat er schon recht, lösemittelfreien Kleber rein, und Schrauben rein.

Alternativ:
http://www.magnet-shop.net/

Oder:
http://google.com/search?q=badewannengriff+ohne+bohren


ct

MaWin

unread,
Jan 2, 2014, 8:26:20 AM1/2/14
to
"Jochen Spieker" <usenet...@well-adjusted.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnlc96dn.6mk...@well-adjusted.de...

> Hat jemand eine gute Idee, wie ich den Griff wieder befestigen kann?

Nimm zwei Blechdübel, die gibt es vor allem im KFZ-Bereich,
viele davon erfordern ein rechteckiges Loch,
der hier aber nicht
http://www.horst-filipp-gmbh.de/produkte_std.html

--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Dr. Falstaff

unread,
Jan 2, 2014, 8:30:15 AM1/2/14
to
> http://www.horst-filipp-gmbh.de/produkte_std.html
_____________________________________
/ Für den Preis kriegt er einen neuen \
\ Kühlschrank /
-------------------------------------
\
\
__
UooU\.'@@@@@@`.
\__/(@@@@@@@@@@)
(@@@@@@@@)
`YY~~~~YY'
|| ||


Message has been deleted
Message has been deleted

gUnther nanon�m

unread,
Jan 2, 2014, 9:33:11 AM1/2/14
to

"Carsten Thumulla" <c...@ct.org> schrieb im Newsbeitrag
news:la3ot0$22f$2...@online.de...

>>> Da mu� er noch vier Tage warten.
>>>
>>> Es gibt wohl D�bel, die sich festziehen f�r Hohlr�ume.
>>
>> mein Montagekleber taugt zum Bergsteigen. Der h�rtet in Minuten.
>
> Aber nur am Montag

Hi,
nee. Hab den auf ner Messe vorgef�hrt bekommen. Testwand lotrecht glatter
Beton, Haltegriff in Augenh�he mit Kleber drangepatscht, Minute gehalten,
n�chsen Griff dran, gehalten, dann dritten Griff dran, gehalten, 4.
dran.....der Kerl war im nu oben. Irgendwie benutzte er die gerade
festgeklebten Griffe als Haltepunkte....nur mit dem Supersauger w�r man
schneller gewesen.
Allerdings war es heftig schwer, die Griffe wieder abzumachen f�rs n�chste
Event. Die haben die per S�bels�ge abgetrennt...

Wenn er welchen hat, ginge nat�rlich auch hochfester Hei�kleber. Der normale
ist wohl nicht fest genug.
Irgendein Epoxy tuts nat�rlich auch, insbesondere wenn eine Matrix enthalten
ist, Metallstaub oder Fasern. Dann ins noch weiche Material die leicht
gefetteten Schrauben reinstecken und leicht festschrauben, aber gaaanz
leicht. Nur da� sich die Gewindeg�nge gut ins Material schneiden. Dann
h�rten lassen. Und nat�rlich ohne den Griff...wer das vergi�t, wird den
hinterher nie richtig festziehen k�nnen.

--
mfg,
gUnther
--
mfg,
gUnther


gUnther nanon�m

unread,
Jan 2, 2014, 9:36:47 AM1/2/14
to

"Dr. Falstaff" <m...@privacy.net> schrieb im Newsbeitrag
news:la3pl8$3kj$1...@online.de...
>> http://www.horst-filipp-gmbh.de/produkte_std.html
> _____________________________________
> / F�r den Preis kriegt er einen neuen \
> \ K�hlschrank /

Hi,
noch l�cherlicher geht auch: T�r ausbauen, zerlegen. Meist stecken da
Schrauben unter der T�rdichtung innen, die das innere Plastik halten und die
Dichtung einklemmen. Alle l�sen, Dichtung weg, inneren Schaumstoff auch weg
und die Blechschale behandeln wie kaputtes Auto. Schrauben mit Muttern rein
:-)
Vorgang m�glichst au�erhalb weiblicher Beobachtung vollziehen, der WAF solch
ekliger Verstecke ist arg winzig...

--
mfg,
gUnther


Wolfgang Horejsi

unread,
Jan 2, 2014, 11:42:47 AM1/2/14
to
Am 01.01.2014 23:41, schrieb Jochen Spieker:
> Moin,
>
> ich habe hier eine Kühlschranktür, deren Griff sich nicht mehr wie
> gedacht festschrauben lässt. An der seitlichen Außenkante der Tür sind
> Bohrlöcher, hinter denen früher einmal Schrauben gefasst haben.
> Inzwischen sind die Gewinde aber durchgenudelt oder haben ihrerseits den
> Halt zur Tür verloren.

Entweder mit Poppnieten befestigen, dazu neue Löcher bohren. Oder einen
Blechstreifen an der Tür befestigen und darauf dann den Griff. Und wenn
nichts hält, ein Loch von oben in die Tür bohren, eine Eisenstange rein
stecken und daran den Griff befestigen. So ähnlich wie hier:

http://www.abus.com/Sicherheit-Zuhause/Fenstersicherheit/Befestigungstechnik/BA-10er-Set


Message has been deleted

Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 4:24:40 PM1/2/14
to
* Ludger Averborg:
> On Thu, 2 Jan 2014 12:23:06 +0100, Jochen Spieker
> <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>
>> Das Gerät ist gut 25 Jahre alt.
>
> Das könnte einer der seltenen Fälle sein, wo ein neues energiesparendes Gerät
> seinen Kaufpreis tatsächlich innerhalb einigermaßen historischen Zeiten durch
> Stromeinsparung wieder reinspielt. Funktioniert sonst eigentlich nur bei
> Energiesparlampen.

Wird so sein. Ich kaufe aber jetzt keinen neuen Kühlschrank, der in die
ebenfalls 25 Jahre alte Einbauküche passt. Wer weiß, wie die neue Küche
aussieht, für die hoffentlich irgendwann mal Geld da ist.

J.
--
Driving behind lorries carrying hazardous chemicals makes me wish for a
simpler life.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
Message has been deleted

Jochen Spieker

unread,
Jan 2, 2014, 6:14:11 PM1/2/14
to
* Martin Gerdes:
> Jochen Spieker <usenet...@well-adjusted.de> schrieb:
>
>> Hab ich grad probiert.
>
> Offensichtlich war es der falsche Dübel.

Im Nachhinein ist mir das auch offensichtlich. :)

>> Die Idee mit Blechschrauben wird daran scheitern, dass die auf der einen
>> Seite noch durch die Bohrungen am Griff passen auf der anderen Seite
>> aber dick genug für die ausgenudelten Löcher in der Tür sein müssen.
>
> Warum? Du willst den Kühlschrank mit seinem stolzen Alter ohnehin bald
> austauschen. Was steht dagegen, den Griff einen Zentimeter höher
> anzusetzen? Dann kannst Du in richtiger Stärke vorbohren und
> Blechschrauben richtiger Dimension reindrehen (ich würde es nicht mit
> Nicht-Blechschrauben probieren).

Der Gedanke ist natürlich richtig. Ich hatte mich beim Kleben auch schon
von dem Gedanken verabschiedet, die Löcher abzudecken, weil ich dann die
Bohrlöcher hätte glatt kriegen müssen. Das Schleifen von der
Plastikbeschichtung wollte ich vermeiden.

>> Auf dem dritten Bild sieht man das obere Loch in der Tür mit dem
>> soeben versenkten Dübel und Kleberesten, die ich noch nicht
>> abgeschliffen habe.
>
> Auf der Tür hat der Kleber offensichtlich gehalten, auf dem Griff nicht.

Ja, auf dem Griff zumindest deutlich schlechter.

> Nun ist auch klar, wie die Klebung beim Öffnen belastet wird und warum
> sie nicht gehalten hat.

Und warum hat sie nicht gehalten?

Zusammengefasst meine Optionen:

1 Nochmal kleben mit vorherigem Anschleifen: Versuch kostet nix.
2 Blechschrauben: Im schlimmsten Fall habe ich zwei neue Löcher und der
Mist hält nicht.
3 Blindnietmuttern aka. Gewindepopnieten: Müsste ich kaufen, klingen
aber vielversprechend. Wenn denn das Blech hält.
4 Montagekleber, Autoreparaturmasse: Klingt mir nach einer nicht irre
vielversprechenden Sauerei. Ich erwarte, dass der Klumpen in der Tür
nicht fest sitzen bleibt.
5 Gewindeschraube mit Klemme für Innen wie in UP-Dosen: Hässliches Loch,
klingt fummelig aber vielversprechend
6 Saug-/Mangetgriffe: sind natürlich nicht das Original und mir fehlt
der Glaube daran, dass ich die nicht ständig in der Hand habe.

Ich probier mal 1, 2, 5.

J.
--
I spend money without thinking on products and clothes that I believe
will enhance my social standing.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Marcel Müller

unread,
Jan 3, 2014, 4:59:35 AM1/3/14
to
On 02.01.14 14.34, Ludger Averborg wrote:
> On Thu, 2 Jan 2014 12:23:06 +0100, Jochen Spieker
> <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>
>> Das Gerät ist gut 25 Jahre alt.
>
> Das könnte einer der seltenen Fälle sein, wo ein neues energiesparendes Gerät
> seinen Kaufpreis tatsächlich innerhalb einigermaßen historischen Zeiten durch
> Stromeinsparung wieder reinspielt.

Das kannst Du im allgemeinen vergessen!

Die ca. 16 Jahre bei unserem Bosch Gefrierschrank haben z.B. nichts
gebracht. Neben dran steht ein deutlich neuerer AEG mit etwa gleichem
Rauminhalt, und beide brauchen trotz des Altersunterschieds ca. 10 Cent
am Tag, also um die 150 kWh pro Jahr (gemessen über mehrere Monate!).
Das ist nicht Spitzenklasse, aber wie um Himmels Willen bei 36€/Jahr
jemals ein paar hundert Euro für eine Anschaffung wieder heraus holen?
Selbst wenn das neue Gerät ein Perpetuum Mobile ohne jeden
Stromverbrauch wäre, müsstest Du immer noch wenigstens ein Jahrzehnt warten.
Bei real erwartbaren Einsparungen mit einem guten Gerät sind es 2-3
Jahrzehnte ROI. Das ist völlig daneben.

OK, das war jetzt ein Gefrierschrank und kein Kühlschrank. Aber das gibt
sich nicht viel. Kühlschränke spielen in einer ähnlichen
Verbrauchsklasse. Das was sie durch weniger Temperaturunterschied
sparen, fliegt durch das wesentlich häufigere Öffnen wieder raus.

Richtig lohnen tut sich ein solcher Tausch nur bei richtig üblen
Kühlschränken aus den 70ern oder so, die sich wenigstens 500 kWh im Jahr
gönnen. Da holte man die Anschaffungskosten wieder raus, aber auch erst
nach Jahren.

> Funktioniert sonst eigentlich nur bei
> Energiesparlampen.

Du meinst, wenn man die Lampen nicht ausschaltet. Weil das darf man
natürlich nicht machen, sonst können sie ja keinen Strom sparen! ;-)

Bei 100W Halogenlicht, das man durch (hässliche) LEDs ersetzt, kann rund
zwei drittel des Stroms sparen(*1). Das wären bei durchschnittlich 2
Stunden Brenndauer pro Abend(*2), rund 12€ Ersparnis pro Jahr. Da man
erfahrungsgemäß mehr als nur das Leuchtmittel tauschen muss, amortisiert
sich das oft auch erst nach Jahren.

*1 Die höheren Einsparungen bei Herstellerversprechen sind i.A. glatt
gelogen.
*2 Aufpassen bei Durchschnittswerten. Das hört sich wenig an, aber man
ist ja auch mal nicht in dem Zimmer, nicht da oder in Urlaub und dafür
dürfen es an einem anderen Tag ja dann 4 Stunden sein.

Anders sieht die Sache natürlich bei Büro- oder Fabrikbeleuchtung aus,
die den ganzen Tag brennt. Aber da habe ich auch schon vor 40 Jahren
ESLs alias Leuchtstoffröhren gesehen.


Marcel

Marcel Müller

unread,
Jan 3, 2014, 5:13:20 AM1/3/14
to
Hallo,

On 03.01.14 00.14, Jochen Spieker wrote:
> Zusammengefasst meine Optionen:
>
> 1 Nochmal kleben mit vorherigem Anschleifen: Versuch kostet nix.

bei der Belastung (Hebelwirkung, wenn man nicht ganz gerade zieht)
d�rfte es auch mit Anschleifen eng werden.

> 2 Blechschrauben: Im schlimmsten Fall habe ich zwei neue L�cher und der
> Mist h�lt nicht.

So viel M�he w�rde ich mir nicht machen. Griffloch innen leicht
aufbohren, kurze, dicke Spax rein, fertig. Falls sich die Spax auch ohne
Bohren durch den Griff schrauben l�sst, noch besser. Man muss nur dann
w�hrend des ganzen Anschraubens den Griff schon andr�cken, weil fest
zieht sich dann nichts mehr. Und nach fest kommt ab. Wenn Du zu fest
anziehst, bekommst Du jedes Loch zu Matsch. Ich denke mal das ist auch
Teil der Ursache des ganzen Problems. Nur so weit rein schrauben, bis
Widerstand kommt. Wenn der Griff noch ganz leicht wackelt hat das
hingegen keine negativen Auswirkungen auf die Stabilit�t.


Marcel

Sebastian Suchanek

unread,
Jan 3, 2014, 7:58:44 AM1/3/14
to
Thus spoke Marcel Mᅵller:

> [...]
> Bei 100W Halogenlicht, das man durch (hᅵssliche) LEDs
> ersetzt, kann rund zwei drittel des Stroms sparen(*1). Das
> wᅵren bei durchschnittlich 2 Stunden Brenndauer pro
> Abend(*2), rund 12ᅵ Ersparnis pro Jahr. Da man
> erfahrungsgemᅵᅵ mehr als nur das Leuchtmittel tauschen
> muss, amortisiert sich das oft auch erst nach Jahren.
> [...]

Du wirst doch wohl nicht die Rettung des Abendlandes durch die
EU mittels Glᅵhlampenverbot in Frage stellen wollen?


Tschᅵs,

Sebastian

Werner Schmidt

unread,
Jan 3, 2014, 4:27:21 PM1/3/14
to
Hallo Marcel Müller, Du schriebst am 03.01.2014 10:59

> Bei 100W Halogenlicht, das man durch (hässliche) LEDs ersetzt, kann rund
> zwei drittel des Stroms sparen(*1). Das wären bei durchschnittlich 2
> Stunden Brenndauer pro Abend(*2), rund 12€ Ersparnis pro Jahr. Da man
> erfahrungsgemäß mehr als nur das Leuchtmittel tauschen muss, amortisiert
> sich das oft auch erst nach Jahren.

da ist meine Erfahrung hier anders.

Ob LED-Licht häßlich ist oder nicht ist eh Geschmacksfrage. Die
"warmweiß"-Dinger hier taugen mir durchaus. Dass sie ein Linienspektrum
haben (dürften) ist mir Wumpe, ich arbeite hier nicht in der Druckvorstufe.

De facto habe ich in dem Raum, in dem ich gerade sitze 7 Halogenspots
(GU10) zu je 30 W (in Summe also 210 W), die zudem alle Nas' lang
durchbrannten, in den letzten Jahren schrittweise mit 7 LED-Spots zu je
2,5 W ersetzt (in Summe also nur noch 17.5 W), die seitdem nicht mehr
"durchgebrannt" sind.

Die Ausleuchtung ist eher *besser* als früher, weniger "dunkle Ecken" im
Raum.

Die Lichtfarbe - beim Halogen zuvor eher gelbstichig gewesen - ist jetzt
vielleicht einen Hauch grünstichig, aber nicht wirklich störender als
das vorherige Gelb, halt bloß anders ...

Gruß
Werner
Message has been deleted
Message has been deleted

Marcel Müller

unread,
Jan 4, 2014, 4:44:00 AM1/4/14
to
Hallo,

On 04.01.14 00.00, Martin Gerdes wrote:
>> Die ca. 16 Jahre bei unserem Bosch Gefrierschrank haben z.B. nichts
>> gebracht. Neben dran steht ein deutlich neuerer AEG mit etwa gleichem
>> Rauminhalt,
>
> L��t sich das Baujahr von "deutlich neuerer" auch in Zahlen ausdr�cken?

vielleicht 5 Jahre. So ganz genau wei� ich nicht mehr, wann wir den
gekauft haben.

>> und beide brauchen trotz des Altersunterschieds ca. 10 Cent
>> am Tag, also um die 150 kWh pro Jahr (gemessen �ber mehrere Monate!).
>
>> OK, das war jetzt ein Gefrierschrank und kein K�hlschrank. Aber das gibt
>> sich nicht viel.
>
> Doch.
>
>> K�hlschr�nke spielen in einer �hnlichen Verbrauchsklasse.
>
> K�hlschr�nke schlucken deutlich weniger als Gefrierschr�nke.

Bei uns nicht.

> Meine Ausgangssituation war anders, der K�chenk�hlschrank war definitiv
> kaputt (und dennoch hat ihn jemand zur Weiterverwendung abgeholt, sollte
> mir recht sein). Bei mir hat sich der Austausch recht schnell
> amortisiert.

Bei einem Neukauf muss man ja auch nur den Aufpreis f�r ein sparsameres
Modell hereinfahren. Das ist wesentlich einfacher und gelingt auch oft.


Marcel

Marcel Müller

unread,
Jan 4, 2014, 5:02:47 AM1/4/14
to
Hallo,

On 03.01.14 22.27, Werner Schmidt wrote:
> Hallo Marcel M�ller, Du schriebst am 03.01.2014 10:59
>
>> Bei 100W Halogenlicht, das man durch (h�ssliche) LEDs ersetzt, kann rund
>> zwei drittel des Stroms sparen(*1). Das w�ren bei durchschnittlich 2
>> Stunden Brenndauer pro Abend(*2), rund 12� Ersparnis pro Jahr. Da man
>> erfahrungsgem�� mehr als nur das Leuchtmittel tauschen muss, amortisiert
>> sich das oft auch erst nach Jahren.
>
> da ist meine Erfahrung hier anders.
>
> Ob LED-Licht h��lich ist oder nicht ist eh Geschmacksfrage.

Man darf halt keinen kr�ftig t�rkisen Kittel anhaben.

> Die
> "warmwei�"-Dinger hier taugen mir durchaus. Dass sie ein Linienspektrum
> haben (d�rften) ist mir Wumpe, ich arbeite hier nicht in der Druckvorstufe.

Linienspektrum trifft es bei LEDs nicht. Die haben nur eine Linie, und
die ist blau. Und das warmwei� kommt durch ein Fluoreszenz, dass einen
Teil des blau in verschiedene Gelbt�ne umwandelt. Die Farben t�rkis und
violett sind den LEDs unbekannt und erscheinen daher schwarz. Kr�ftige
Rott�ne sind meist auch nicht mehr so richtig vertreten.

> De facto habe ich in dem Raum, in dem ich gerade sitze 7 Halogenspots
> (GU10) zu je 30 W (in Summe also 210 W), die zudem alle Nas' lang
> durchbrannten,

HV-Halogen mit geringen Leistungen pro Leuchtmittel ist Mist. Der Draht
muss bei so kleinen Str�men einfach zu d�nn sein. So richtig zuverl�ssig
funktioniert HV-Halogen erst ab 500W pro Lampe. Wobei ich vor ca. einem
Jahr eine 230W-Lampe erstanden habe, die eine andere Drahtf�hrung hat.
Mal sehen wie lange die durchh�lt.

Bei 12V-Halogen halten die Leuchtmittel bei uns hingegen 5-10 Jahre und
haben zudem noch eine bessere Lichtausbeute als die HV-Halogen.

> in den letzten Jahren schrittweise mit 7 LED-Spots zu je
> 2,5 W ersetzt (in Summe also nur noch 17.5 W), die seitdem nicht mehr
> "durchgebrannt" sind.
>
> Die Ausleuchtung ist eher *besser* als fr�her, weniger "dunkle Ecken" im
> Raum.

Das ist eher eine Frage der Abstrahwinkel. Halogenspots machen halt nur
an einer Stelle hell.

> Die Lichtfarbe - beim Halogen zuvor eher gelbstichig gewesen - ist jetzt

Das ist so. Bei HV-Halogen noch schlimmer, als bei NV.

> vielleicht einen Hauch gr�nstichig, aber nicht wirklich st�render als
> das vorherige Gelb, halt blo� anders ...

Wenn Du energiesparend sch�nes Licht haben willst, dann sind
Vollspektrum-R�hren das Mittel der Wahl, am besten in der
120cm-Standardgr��e. Die sind billig (<10�) und passen an ganz normale
Vorschaltger�te.
RGB-LEDs liefern auch ein brauchbares Licht, sind aber ein vielfaches
teurer.


Marcel

Volker Hahn

unread,
Jan 4, 2014, 12:48:16 PM1/4/14
to
In article <52c7d7e2$0$6547$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>, Marcel
M�ller wrote:
> Bei einem Neukauf muss man ja auch nur den Aufpreis f�r ein sparsameres
> Modell hereinfahren. Das ist wesentlich einfacher und gelingt auch oft.

Na klar, wenn man *sowieso* neu kauft. Ein Neukauf *wegen* der
Energieeinsparung ist dagegen - wie du ja auch schon schriebst - praktisch
nie sinnvoll.

Message has been deleted
Message has been deleted

Wolfgang Kynast

unread,
Jan 4, 2014, 1:45:32 PM1/4/14
to
On Fri, 03 Jan 2014 10:59:35 +0100, Marcel M�ller
<news.5...@spamgourmet.org> wrote:

>On 02.01.14 14.34, Ludger Averborg wrote:
>> On Thu, 2 Jan 2014 12:23:06 +0100, Jochen Spieker
>> <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>>
>>> Das Ger�t ist gut 25 Jahre alt.
>>
>> Das k�nnte einer der seltenen F�lle sein, wo ein neues energiesparendes Ger�t
>> seinen Kaufpreis tats�chlich innerhalb einigerma�en historischen Zeiten durch
>> Stromeinsparung wieder reinspielt.
>
>Das kannst Du im allgemeinen vergessen!
~~~~~~~~~~~~~~

Meine Messungen im Besonderen zeigten nach dem Tausch einer
ca. 12 Jahre alten K�hl-/Gefrier-Kombination gegen ein zudem
noch gr��eres neues Ger�t einen um etwa 40% reduzierten Verbrauch.
Beides �brigens Markenger�te.

--
Gru�,
Wolfgang

Mails bitte nur an ReplyTo, From wird nicht gelesen!

Werner Schmidt

unread,
Jan 4, 2014, 1:59:30 PM1/4/14
to
Hallo Marcel M�ller, Du schriebst am 04.01.2014 11:02

>> > Ob LED-Licht h��lich ist oder nicht ist eh Geschmacksfrage.
> Man darf halt keinen kr�ftig t�rkisen Kittel anhaben.

das hab' ich selten :-)

> Linienspektrum trifft es bei LEDs nicht. Die haben nur eine Linie, und
> die ist blau.

OK, nicht "ein Linienspektrum" sondern "Einlinienspektrum" :-)

> Und das warmwei� kommt durch ein Fluoreszenz, dass einen
> Teil des blau in verschiedene Gelbt�ne umwandelt. Die Farben t�rkis und
> violett sind den LEDs unbekannt und erscheinen daher schwarz. Kr�ftige
> Rott�ne sind meist auch nicht mehr so richtig vertreten.

Gut; das rote T-Shirt, das ich gerade anhabe ist zwar in diesem Licht
durchaus weiter rot (sogar der Ton stimmt noch einigerma�en), aber bei
weitem nicht so "leuchtstark" wie bei Tageslicht / Gl�hobstlicht. Kklar
ist da eine gewisse "Farbverf�lschung". Aber wie gesagt arbeite ich hier
nicht in der Druckvorstufe. Ich will hier nicht im Dunkeln stolpern und
ich will hier lesen / am PC arbeiten k�nnen.

> HV-Halogen mit geringen Leistungen pro Leuchtmittel ist Mist. Der Draht
> muss bei so kleinen Str�men einfach zu d�nn sein.
[...]
> Bei 12V-Halogen halten die Leuchtmittel bei uns hingegen 5-10 Jahre und
> haben zudem noch eine bessere Lichtausbeute als die HV-Halogen.

eine 12V Halogenlampe habe ich hier auch; 5-10 a w�re zwar zu viel
gesagt (wird hier aber auch - zumindest zeitweise - gedimmt, was die
Dinger auch nicht recht m�gen sollen, hab' ich mir dagen lassen), aber
deutlich l�nger als der HV-Schrott halten die allerdings.

>> > Die Ausleuchtung ist eher *besser* als fr�her, weniger "dunkle Ecken" im
>> > Raum.
> Das ist eher eine Frage der Abstrahwinkel. Halogenspots machen halt nur
> an einer Stelle hell.

Und LED strahlt auch sehr gerichtet ab. Ich wollte damit sagen, dass es
trotz der sehr geringen elektrischen Leistungsaufnahme (deutlich < 10%
der Halogenlampen) und trotz gr��erer bestrahlter Fl�che insgesamt im
Raum heller ist. Also jedenfalls vom Eindruck her. Die Halogenspots
haben halt auch einen Kegel ausgeleuchtet, der war aber nicht nur
kleiner, auch die Helligkeitsverteilung innerhalb des Kegels war
ung�nstiger: im Zentrum heller als n�tig, am Rand im Grunde schon zu
dunkel ...

>> > Die Lichtfarbe - beim Halogen zuvor eher gelbstichig gewesen - ist jetzt
> Das ist so. Bei HV-Halogen noch schlimmer, als bei NV.
>
>> > vielleicht einen Hauch gr�nstichig, aber nicht wirklich st�render als
>> > das vorherige Gelb, halt blo� anders ...
> Wenn Du energiesparend sch�nes Licht haben willst, dann sind
> Vollspektrum-R�hren das Mittel der Wahl, am besten in der
> 120cm-Standardgr��e. Die sind billig (<10�) und passen an ganz normale
> Vorschaltger�te.

Haben aber verschiedene andere Nachteile. Und *so* sch�n muss mir das
Licht hier halt nicht sein.

> RGB-LEDs liefern auch ein brauchbares Licht, sind aber ein vielfaches
> teurer.

Weshalb ich sie anderenorts ggfs. auch durchaus einsetzen w�rde; da w�re
dann u.U. auch der h�here Preis gerechtfertigt. Alles an seinem Platz
halt :-)

Gru�
Werner

Wolfgang May

unread,
Jan 4, 2014, 2:01:17 PM1/4/14
to
Wolfgang Kynast <w...@gmx.de> wrote:
> On Fri, 03 Jan 2014 10:59:35 +0100, Marcel Mᅵller
> <news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>
>>On 02.01.14 14.34, Ludger Averborg wrote:
>>> On Thu, 2 Jan 2014 12:23:06 +0100, Jochen Spieker
>>> <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>>>
>>>> Das Gerᅵt ist gut 25 Jahre alt.
>>>
>>> Das kᅵnnte einer der seltenen Fᅵlle sein, wo ein neues energiesparendes Gerᅵt
>>> seinen Kaufpreis tatsᅵchlich innerhalb einigermaᅵen historischen Zeiten durch
>>> Stromeinsparung wieder reinspielt.
>>
>>Das kannst Du im allgemeinen vergessen!
> ~~~~~~~~~~~~~~
>
> Meine Messungen im Besonderen zeigten nach dem Tausch einer
> ca. 12 Jahre alten Kᅵhl-/Gefrier-Kombination gegen ein zudem
> noch grᅵᅵeres neues Gerᅵt einen um etwa 40% reduzierten Verbrauch.

Wieviel % des Kaufpreises des neuen sind das?
Mehr als 40%?
(fuer Weltretter: und wieviel Energie spart/mehrverbraucht man im Gegensatz zur
Produktion des neuen, Anlieferung desselben und Abtransport+Entsorgung des alten?)

Wolfgang

gUnther nanon�m

unread,
Jan 4, 2014, 4:28:14 PM1/4/14
to

"Wolfgang Kynast" <w...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bir36f...@mid.individual.net...

>>Das kannst Du im allgemeinen vergessen!
> ~~~~~~~~~~~~~~
>
> Meine Messungen im Besonderen zeigten nach dem Tausch einer
> ca. 12 Jahre alten K�hl-/Gefrier-Kombination gegen ein zudem
> noch gr��eres neues Ger�t einen um etwa 40% reduzierten Verbrauch.
> Beides �brigens Markenger�te.

Hi,
soeinen Fall kenne ich auch :-) nach dem Erwerb eines deutlich sparsameren
gleichgro�en Neuger�ts stieg der Verbrauch enorm an. Das neue Ger�t war
""modern", also Froster unten, K�hler oben. Der alte andersrum. Am neuen
pilgerten jetzt s�mtliche Benutzer regelm��ig vorbei und "guckten
rein"...fr�her h�tte man sich b�cken m�ssen, da wurde stattdessen nur gen�lt
"...ham wa noch Joggurt" mit leicht forderndem Unterton...man m�ge bitte
sich b�cken und das geforderte Gut herzeigen... :-)
Dazu kommen die transparenten Plastikschalen im Froster, die beim �ffnen der
T�r beschlagen und daher keinen Einblick erlauben. Ergo graben alle paar
Stunden irgendwelche Schatzsucher nach dem letzten Stieleis, der letzten
Pizza, der Eisschrank steht nat�rlich dabei offen rum...fr�her lagen solche
Teile im Drahtkorb vorne und konnten direkt rausgeklaubt werden. Das scheint
eine sparsame Methode gewesen zu sein. Was kostet es, wenn ein Teenager
nachts vorm offenen K�hlschrank meditiert?

--
mfg,
gUnther



Holger Issle

unread,
Jan 4, 2014, 5:39:57 PM1/4/14
to
On Sat, 4 Jan 2014 22:28:14 +0100, "gUnther nanon�m" wrote:

>wenn ein Teenager nachts vorm offenen K�hlschrank meditiert?

Woher kennst Du meinen Sohn? :)
--

Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100, GRR#51)

90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 81 Mm (Die Renndrecksau!)

cu @ http://www.issle.de

Gundolf Birkel

unread,
Jan 4, 2014, 9:48:23 PM1/4/14
to
Am 03.01.2014 01:00, schrieb Martin Gerdes:
>
> Mich w�rde interessieren, wo man solche D�bel kaufen kann.

*meld:* Mich auch. G.
Message has been deleted
Message has been deleted

Penn Erwin

unread,
Jan 4, 2014, 10:03:07 PM1/4/14
to
In der Osterb�ckerei?

--
Erwin


---
Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast! Antivirus Schutz ist aktiv.
http://www.avast.com

Gundolf Birkel

unread,
Jan 4, 2014, 10:41:55 PM1/4/14
to
Am 05.01.2014 04:03, schrieb Penn Erwin:
>>>
>>> Mich w�rde interessieren, wo man solche D�bel kaufen kann.
>>
>> *meld:* Mich auch.
>
> In der Osterb�ckerei?
>
Kurz: Obi? G.

gUnther nanon�m

unread,
Jan 5, 2014, 1:28:05 AM1/5/14
to

"Gundolf Birkel" <gbi...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bis2kj...@mid.individual.net...

>>>> Mich w�rde interessieren, wo man solche D�bel kaufen kann.
>>>
>>> *meld:* Mich auch.
>>
>> In der Osterb�ckerei?
>>
> Kurz: Obi? G.

Hi,
kaum. Aber im Autozubeh�r f�r Profis...etwa beim Bosch-Dienst oder beim
Werkst�ttenzuliefererservice. Frag einfach mal in einer richtigen
Profiwerkstatt, wo etwa auch mal umgebaut wird. Solche Teile werden z.B.
gerne gebraucht, wenn man am ehemaligen Stufenheck das neue Cabrioleder
anschrauben will.

--
mfg,
gUnther


Wolfgang Horejsi

unread,
Jan 5, 2014, 1:38:31 AM1/5/14
to
Am 05.01.2014 04:00, schrieb Martin Gerdes:

>
> Der alte K�hlschrank, den sogar noch einer zum Weiterbenutzen abgeholt
> hat, war in meinen Augen ein Danaergeschenk: Der brauchte pro Tag etwa
> 0,8 kWh mehr als ein Neuger�t, 300 kWh/a mehr oder 100 Euro/a. Ein neuer
> h�tte vielleicht 250 Euro gekostet. Amortisationszeit 3 Jahre -- und man
> hat ein neues Ger�t mit Garantie.
>

Du kennst seinen Anwendungsbereich nicht. Vielleicht nutzt er ihn nur
gelegentlich, um an Geburtstagen die Torten und Salate zu k�hlen, o.�.

Oder er baut das Kupfer aus, bringt es zum Altmetallh�ndler und macht
sich aus dem Geh�use einen R�ucherofen...

Ralph Aichinger

unread,
Jan 5, 2014, 5:30:27 AM1/5/14
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
> Der alte Kühlschrank, den sogar noch einer zum Weiterbenutzen abgeholt
> hat, war in meinen Augen ein Danaergeschenk: Der brauchte pro Tag etwa
> 0,8 kWh mehr als ein Neugerät, 300 kWh/a mehr oder 100 Euro/a. Ein neuer
> hätte vielleicht 250 Euro gekostet. Amortisationszeit 3 Jahre -- und man
> hat ein neues Gerät mit Garantie.

Naja, in manchen Situationen ist sowas trotzdem auch wirtschaftlich
sinnvoll: Wenn man was für den Partykeller braucht, was 3x im Jahr
je 2 Tage eingeschaltet wird, oder als Übergangslösung, wenn man die
Küche im Jahr drauf neu machen will (mit Einbaukühlschrank, der
auf die Küche abgestimmt sein soll) oder bei Studenten-WGs, wo nicht
nur der Anschaffungspreis ein Problem ist (wer streckt ihn vor, wie
wird das nach dem Auszug abgerechnet), sondern eventuell auch keiner
der beteiligten damit rechnet so lange in der Wohnung zu sein.

/ralph

Wolfgang May

unread,
Jan 5, 2014, 7:05:46 AM1/5/14
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> schrieb:
>
>>>Bei einem Neukauf muss man ja auch nur den Aufpreis fᅵr ein sparsameres
>>>Modell hereinfahren. Das ist wesentlich einfacher und gelingt auch oft.
>
>>Manchmal aber eben auch nicht. Rechne mal einen neuen simpel-Ablufttrockner
>>gegen einen Superduper Wᅵrmepumpen-Trockner.
>
> Pro Benutzung 2 kWh Differenz (oder 0,60 Euro).
>
>>Da muss man schon neugeborene Vierlinge haben, damit sich das bis zur
>>Volljᅵhrigkeit amortisiert.
>
> Bis zur Rente der Vierlinge?
>
>
> Ein Abluftwᅵrmetrockner (fᅵr den man einen Wanddurchbruch braucht, also
> nichts fᅵr den Durchschnittsmieter) kostet um die 250 Eur, ein
> Wᅵrmepumpentrockner das Doppelte (Differenz sinkend).
>
> Die Norm rechnet mit 160 Trocknungsvorgᅵngen pro Jahr. Sprich: In 2 1/2
> Jahren ist der Mehrpreis heraus.

Was immer so eine "Norm" im realen Leben wert sein mag.
160 Trocknungsvorgᅵnge bedeutet 3x/Woche. Also nur bei Leuten, die keine
Moeglichkeit haben, auf dem Balkon, draussen, oder in einem Trocknungsraum
(der in den meisten Mietshaeusern vorhanden ist) zu trocknen.

Tatsaechlich duerften das also eher wenige Geraete erreichen.

Mit solchen Rechnungen beschleunigt man natuerlich den Absatz neuer
Geraete ... und der naive deutsche Weltrettungsmichel glaubt es (und
kauft eine billige Chinakiste, deren Transport alleine mehr Energie
verbraucht, als er je damit sparen wird).

Wolfgang

Wolfgang Horejsi

unread,
Jan 6, 2014, 8:16:38 AM1/6/14
to
Am 05.01.2014 13:05, schrieb Wolfgang May:

> Was immer so eine "Norm" im realen Leben wert sein mag.
> 160 Trocknungsvorgᅵnge bedeutet 3x/Woche. Also nur bei Leuten, die keine
> Moeglichkeit haben, auf dem Balkon, draussen, oder in einem Trocknungsraum
> (der in den meisten Mietshaeusern vorhanden ist) zu trocknen.
>
...oder man nutzt die vorhandenen sonstigen Trocknungsmᅵglichkeiten
nicht weil:
- Die Wᅵschestᅵcke, besonders die Handtᅵcher, sich weicher anfᅵhlen.
- Es einfach der Faulheit zugute kommt, wenn der Trockner deutlich
dichter an der Waschmaschine steht, als der Trockenraum.


Ralph Aichinger

unread,
Jan 6, 2014, 8:37:42 AM1/6/14
to
Wolfgang Horejsi <wolf...@horejsi.de> wrote:
> ...oder man nutzt die vorhandenen sonstigen Trocknungsmöglichkeiten
> nicht weil:
> - Die Wäschestücke, besonders die Handtücher, sich weicher anfühlen.
> - Es einfach der Faulheit zugute kommt, wenn der Trockner deutlich
> dichter an der Waschmaschine steht, als der Trockenraum.

Ich bin derzeit in einer Mietwohnung, und wir haben hier das
Problem ständiger Streitereien mit einer(!) anderen Hauspartei,
die beim Thema Wäsche ihr Territorialverhalten voll auslebt.

Ich glaube wenn ein Trockner hier stünde, dann würden wir wohl
um mancher Streiterei aus dem Weg zu gehen diesen nutzen.

/ralph

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 6, 2014, 8:56:45 AM1/6/14
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Ich bin derzeit in einer Mietwohnung, und wir haben hier das
> Problem st�ndiger Streitereien mit einer(!) anderen Hauspartei,
> die beim Thema W�sche ihr Territorialverhalten voll auslebt.

Welch ein Zufall - genau wegen sowas haben wir damals den ersten
Trockner angeschafft ;-) ...

> Ich glaube wenn ein Trockner hier st�nde, dann w�rden wir wohl
> um mancher Streiterei aus dem Weg zu gehen diesen nutzen.

...und ob der �berzeugenden Ergebnisse (weiche W�sche, flauschige
Handt�cher ganz ohne Weichsp�ler-Zeugs) diesen trotz der durchaus
vorhandenen Nachteile (Stromverbrauch, W�scheverschlei�) auch nach dem
Umzug ins eigene H�uschen beibehalten.

Allerdings l�uft er bei uns weit weniger oft als die Norm vorsieht, denn
viele W�schest�cke kommen auf die Leinen im Garten oder auf dem
Dachboden.

Gru� B.

Lutz Schulze

unread,
Jan 6, 2014, 9:17:25 AM1/6/14
to
Am Mon, 6 Jan 2014 14:56:45 +0100 schrieb Bernhard Wohlgemuth:

>> Ich bin derzeit in einer Mietwohnung, und wir haben hier das
>> Problem st�ndiger Streitereien mit einer(!) anderen Hauspartei,
>> die beim Thema W�sche ihr Territorialverhalten voll auslebt.
>
> Welch ein Zufall - genau wegen sowas haben wir damals den ersten
> Trockner angeschafft ;-) ...

Wir damals auch - beim dritten Kind gab es im Winter Engp�sse mit anderen
Familien auf dem W�scheboden - der Trockner war die L�sung.

> ...und ob der �berzeugenden Ergebnisse (weiche W�sche, flauschige
> Handt�cher ganz ohne Weichsp�ler-Zeugs) diesen trotz der durchaus
> vorhandenen Nachteile (Stromverbrauch, W�scheverschlei�) auch nach dem
> Umzug ins eigene H�uschen beibehalten.
>
> Allerdings l�uft er bei uns weit weniger oft als die Norm vorsieht, denn
> viele W�schest�cke kommen auf die Leinen im Garten oder auf dem
> Dachboden.

So ist es.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachtr�gliche W�rmed�mmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Jan 6, 2014, 3:06:10 PM1/6/14
to
Am 03.01.2014 10:59, schrieb Marcel Müller:
> On 02.01.14 14.34, Ludger Averborg wrote:
>> On Thu, 2 Jan 2014 12:23:06 +0100, Jochen Spieker
>> <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>>
>>> Das Gerät ist gut 25 Jahre alt.
>>
>> Das könnte einer der seltenen Fälle sein, wo ein neues
>> energiesparendes Gerät
>> seinen Kaufpreis tatsächlich innerhalb einigermaßen historischen
>> Zeiten durch
>> Stromeinsparung wieder reinspielt.
>
> Das kannst Du im allgemeinen vergessen!
>
> Die ca. 16 Jahre bei unserem Bosch Gefrierschrank haben z.B. nichts
> gebracht. Neben dran steht ein deutlich neuerer AEG mit etwa gleichem
> Rauminhalt, und beide brauchen trotz des Altersunterschieds ca. 10 Cent
> am Tag, also um die 150 kWh pro Jahr (gemessen über mehrere Monate!).

Meinst Du einen Gefrierschrank oder eher ein Schränkchen? Dem Verbrauch
nach eine kleines Schränkchen. Ansonsten hat sich bei den Geräten
deutlich was getan. Es fällt mir extrem schwer Deinen Angaben glauben zu
schenken.

Meine Boschkühltruhe in der Größe und rund 20Jahre verbraucht rund
450kWh. Vergleichbare Truhen liegen heute bei rund 140kWh.
Neuanschaffung bei rund 500-600 Euro. Also rund 7 Jahre Amortisation.
Darüber denke ich gerade nach.

Ein moderner *Schrank* mit rund 300l Inhalt braucht ca. 180kWh im Jahr.
Bei Schränken lag der Verbrauch vor rund 20 Jahren in der Größenordnung
bei rund 500kWh. Ersparnis im Jahr also rund 320kWh oder rund 90 Euro.
Amortisation also bei rund 8-9 Jahren.


> Das ist nicht Spitzenklasse, aber wie um Himmels Willen bei 36€/Jahr
> jemals ein paar hundert Euro für eine Anschaffung wieder heraus holen?
> Selbst wenn das neue Gerät ein Perpetuum Mobile ohne jeden
> Stromverbrauch wäre, müsstest Du immer noch wenigstens ein Jahrzehnt
> warten.
> Bei real erwartbaren Einsparungen mit einem guten Gerät sind es 2-3
> Jahrzehnte ROI. Das ist völlig daneben.
>
> OK, das war jetzt ein Gefrierschrank und kein Kühlschrank. Aber das gibt
> sich nicht viel. Kühlschränke spielen in einer ähnlichen
> Verbrauchsklasse. Das was sie durch weniger Temperaturunterschied
> sparen, fliegt durch das wesentlich häufigere Öffnen wieder raus.
>
> Richtig lohnen tut sich ein solcher Tausch nur bei richtig üblen
> Kühlschränken aus den 70ern oder so, die sich wenigstens 500 kWh im Jahr
> gönnen. Da holte man die Anschaffungskosten wieder raus, aber auch erst
> nach Jahren.
>
>> Funktioniert sonst eigentlich nur bei
>> Energiesparlampen.
>
> Du meinst, wenn man die Lampen nicht ausschaltet. Weil das darf man
> natürlich nicht machen, sonst können sie ja keinen Strom sparen! ;-)
>
> Bei 100W Halogenlicht, das man durch (hässliche) LEDs ersetzt, kann rund

Das ist deutlich Geschmackssache. Ich habe hier mittlerweile alles auf
LED umgestellt. Mit 2700k Warmweis. Gab es gerade bei Conrad von Sygonix
mit 8W (40W) dimmbar für 4,99. Alternativ Duracell mit 6W (33W) und
3000k für den gleichen Preis.
http://www.conrad.de/ce/de/product/034695/LEDDuracell-220-240-V50-60-Hz-E27-6-W-33-WGluehlampenform-dimmbar?queryFromSuggest=true

Gut eindecken konnte man sich gerade auch bei Aldi-Nord.

> zwei drittel des Stroms sparen(*1).

zwei Drittel?
Statt 40W ein Verbrauch von 8W sind bei mir 4/5.

> Das wären bei durchschnittlich 2
> Stunden Brenndauer pro Abend(*2), rund 12€ Ersparnis pro Jahr. Da man
> erfahrungsgemäß mehr als nur das Leuchtmittel tauschen muss, amortisiert
> sich das oft auch erst nach Jahren.
>
Klar muss man das rechnen. Ich habe nur keine Ahnung wie Du rechnest.
Hier meine:
2 Stunden a´ 0,040kWh a´ 365 Tage a´ 27ct = 7,88
2 Stunden a´ 0,008kWh a´ 365 Tage a´ 27ct = 1,58
Ersparnis 6,30 im Strom bei Investionskosen von 4,99.
Also ganz grobe Amortisationsdauer von 10Monaten.
Prognostizierte Lebensdauer 25.000 Stunden oder 34 Jahre oder über 200
Euro gespart - nach heutigen Stromkosten. Und ohne Berücksichtigung das
die Lebensdauer der heutigen Glühbirnen sich in den letzten Jahren
dramatisch verschlechtert hat.

> *1 Die höheren Einsparungen bei Herstellerversprechen sind i.A. glatt
> gelogen.
> *2 Aufpassen bei Durchschnittswerten. Das hört sich wenig an, aber man
> ist ja auch mal nicht in dem Zimmer,

Na hoffentlich wird dann das Licht ausgemacht (bei Kindern wird das gern
mal vergessen).

> nicht da oder in Urlaub und dafür
> dürfen es an einem anderen Tag ja dann 4 Stunden sein.
>
Also entweder ist es ein Durchschnittswert oder nicht. Und den muss
jeder für sich ermitteln und nicht die nehmen die die Werbung einen erzählt.

> Anders sieht die Sache natürlich bei Büro- oder Fabrikbeleuchtung aus,
> die den ganzen Tag brennt. Aber da habe ich auch schon vor 40 Jahren
> ESLs alias Leuchtstoffröhren gesehen.
>
Das Licht ist allerdings grausam.

Ansonsten: Wenigstens in den Räumen wo man sich in der dunklen
Jahreszeit aufhält sollte man mal die Brenndauer über ein paar Tage
beobachten.

Grundsätzlich lohnt sich auch die Anschaffung eines
Energiekostenmessgerätes um den Verbrauch der Geräte zu ermitteln. Und
bitte über ein paar Tage. Bei Kühlschränken und Co auch mal über ein
paar Tage mehr.

Hans-Jürgen

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Jan 6, 2014, 3:20:13 PM1/6/14
to
Am 05.01.2014 04:00, schrieb Martin Gerdes:
> Volker Hahn <z4...@gmx.de> schrieb:
>
[...]
>
> Ein Minderverbrauch von 500 kWh/a entspricht in Geld einer Ersparnis von
> etwa 160 Euro/a. Amortisationszeit 3 Jahre. Ich w�rde auch 5 Jahre
> Amortisationszeit akzeptieren, 10 allerdings ohne weiteres nicht (also
> ohne sonstigen Mehrwert).
>
Du solltest mal �ber Deinen Stromanbieter nachdenken. 0,32ct/kWh ist
zuviel. Mehr als 0,27 sollten es kaum sein.

5 Jahre bedenkenlos ja. 7/8 Jahre muss man wirklich �berlegen. Auch ob
sich da neue Entwicklungen angedacht sind. M.E. sind die Ger�te rund ums
K�hlen ziemlich ausgereizt. �ber 10 Jahre muss an wirklich nicht
nachdenken. Da w�rde ich nix machen ausser im Auge behalten.
>
> Der alte K�hlschrank, den sogar noch einer zum Weiterbenutzen abgeholt
> hat, war in meinen Augen ein Danaergeschenk: Der brauchte pro Tag etwa
> 0,8 kWh mehr als ein Neuger�t, 300 kWh/a mehr oder 100 Euro/a. Ein neuer
> h�tte vielleicht 250 Euro gekostet. Amortisationszeit 3 Jahre -- und man
> hat ein neues Ger�t mit Garantie.
>
Wenn man das Geld hat. Da liegt aber bei dem ein oder anderen schon das
Problem. Ansonsten ist es eine Frage des Einsatzzweckes. Ich hatte hier
auch eine Gefrierkombi mit unversch�mten Verbrauch f�r "�mme".
Allerdings wurde das Ding nur bei ein paar Feiern zum k�hlen der
Getr�nke eingeschaltet. Da ist dann ein paar kWh mehr oder weniger egal.

Die ganzen Rechnungen die man anstellt basieren immer auf der Annahme
der Verf�gbarkeit des Anschaffungspreises. Muss man es sich Bares
leihen, dann wird es mit der Ammortisation noch deutlich schlechter.

Hans-J�rgen
Message has been deleted

Lutz Schulze

unread,
Jan 6, 2014, 11:59:10 PM1/6/14
to
Am Mon, 06 Jan 2014 21:06:10 +0100 schrieb Hans-J�rgen Meyer:

> Na hoffentlich wird dann das Licht ausgemacht (bei Kindern wird das gern
> mal vergessen).

Das �ndert sich schlagartig wenn die in der eigenen Wohnung leben ;-)

Jochen Spieker

unread,
Jan 7, 2014, 12:06:29 PM1/7/14
to
* Marcel Müller:
> On 03.01.14 00.14, Jochen Spieker wrote:
>
>> 2 Blechschrauben: Im schlimmsten Fall habe ich zwei neue Löcher und der
>> Mist hält nicht.
>
> So viel Mühe würde ich mir nicht machen. Griffloch innen leicht
> aufbohren, kurze, dicke Spax rein, fertig.

Es hat jetzt mit Vorbohren eines neuen Lochs (2,5mm) in der Tür und zwei
Blechschrauben geklappt. Danke für die vielen Hinweise.

J.
--
I spend money without thinking on products and clothes that I believe
will enhance my social standing.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
0 new messages