Am Sat, 13 Feb 2016 23:13:02 +0100 schrieb Martin Gerdes
>Thomas Prufer <prufer...@mnet-online.de.invalid> schrieb:
>>Die Anode ist leitend mit dem emaillierten Stahl verbunden und innen hohl,
>>unten schaut ein Röhrl mit schnödem Druckschalter raus. Die Anode löst sich
>>so weit auf, daß Wasser innen reinkommt, und schaltet und leuchtet.
>Ah! Pfiffig gelöst.
So ist das bei meinen 30-Liter-Druckspeicher von Stiebel Eltron auch
gelöst. Allerdings frage ich mich schon, wieso bei einem elektrisch
beheizten Speicher nicht einfach eine Fremdstromanlage eingebaut wird.
Den Vorgänger von diesem Speicher mussten wir übrigens austauschen weil
der emailierte Behälter durchgerostet war. Trotz Opfer-Anode (die leider
nie gewechselt wurde).
Wie konnte das passieren? Wo wir nach ein paar Jahren doch eigens
Handwerker zwechs Wartung gerufen hatten. Die erklärten uns dann, das
Gerät bedürfe keiner Wartung, das sei ja nicht mit Gas betrieben.
Als Jahre später der FI flog weil die Heizstäbe vor lauter Kalk
durchgebrannt waren (auch das hätte eine regelmäßige Wartung verhindert)
war es zu spät, die Opferanode ließ sich nicht mehr herausschrauben. Der
dann gerufene Elektriker einer anderen Firma (man lernt ja) hat gleich
aufgegeben. Ich zwei Jahre später beim Entkalken, nachdem mir dank
Verlängerung eine "Nuß" mit 1/2"-Antrieb um die Ohren flog.
Als dann rostiges Wasser aus dem Speicher tropfte wusste ich was los
ist.
Nachfrage bei der ersten Firma, die keinen Wartungsbedarf sah ergab
folgende Antwort: Sie haben das Gerät woanders gekauft, wir haben es nur
eingebaut und kennen uns mit der Marke nicht aus.
cu.
Juergen
--
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