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Handkreissäge mit Wankelnut

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Arvid A. Doerwald

unread,
May 24, 1999, 3:00:00 AM5/24/99
to
Hallo,

ich suche eine Handkreissäge die auch mit einer Wankelnut ausgerüstet
/ betrieben werden kann. Am liebsten ein neues Gerät, wenn nicht, dann
auch gerne gebraucht.

Wer kann mit Hersteller / Lieferanten nennen oder hat so etwas selber
zu verkaufen?

Dank im voraus,

Arvid
Viele Grusse aus dem Siebengebirrge
Arvid A. Doerwald
Komiansweg 7
53604 Bad Honnef
fon: +49 2224 820 410

mail: ar...@doerwald.de

Steffen H.

unread,
May 24, 1999, 3:00:00 AM5/24/99
to

Arvid A. Doerwald <ar...@doerwald.de> schrieb in im Newsbeitrag:
37497abf...@news.ivm.de...

> Hallo,
>
> ich suche eine Handkreissäge die auch mit einer Wankelnut ausgerüstet
> / betrieben werden kann. Am liebsten ein neues Gerät, wenn nicht, dann
> auch gerne gebraucht.

bitte, das ist pfusch!
im prinzip geht das mit jeder kreissäge
diesw wankelnuterweiterungen gabs mal (auch?) von AEG glaube ich, das system
ist aber müll.
was spricht für dich dagegen den schnitt mehrfach auszuführen? ist sauberer
präzieser genauer.

steffen

Arvid A. Doerwald

unread,
May 25, 1999, 3:00:00 AM5/25/99
to
Am Mon, 24 May 1999 21:31:15 +0200, schrieb "Steffen H."
<steffe...@cityweb.de>:


>bitte, das ist pfusch!
Es kommt darauf an, was man damit machen will. Wenn man nicht gerade
Ziermöbel herstellt, sondern einfach die Grundlage für eine stabile
Verbindung will, dann ist es in vielen Fällen genau das Richtige.


>im prinzip geht das mit jeder kreissäge

Sehr wohl, aber bei einer Sägeblattbreite von 3 mm braucht es
gelegentlich doch sieben oder acht Schnitte, dass dauert eben
entsprechend länger


>diesw wankelnuterweiterungen gabs mal (auch?) von AEG glaube ich, das system
>ist aber müll.
>was spricht für dich dagegen den schnitt mehrfach auszuführen? ist sauberer
>präzieser genauer.
>
>steffen
>

Viele Grusse aus dem Siebengebirrge

Josef Zeller

unread,
May 26, 1999, 3:00:00 AM5/26/99
to
Hallo

Arvid A. Doerwald <ar...@doerwald.de> schrieb in im Newsbeitrag:
37497abf...@news.ivm.de...
> Hallo,
>
> ich suche eine Handkreissäge die auch mit einer Wankelnut ausgerüstet
> / betrieben werden kann. Am liebsten ein neues Gerät, wenn nicht, dann
> auch gerne gebraucht.

Wanknuteinrichtungen sind mittlererweile im Handwerk
verboten worden und ich würde sie auf ner Handkreissäge auch
nicht einsetzen.

Schau doch nach einer Zimmereimaschine z.B. ner Kerfenfräße

MFG Josef


Arvid A. Doerwald

unread,
May 26, 1999, 3:00:00 AM5/26/99
to
Am Wed, 26 May 1999 16:41:42 +0200, schrieb jze...@t-online.de (Josef
Zeller):

>Wanknuteinrichtungen sind mittlererweile im Handwerk
>verboten worden und ich würde sie auf ner Handkreissäge auch
>nicht einsetzen.
>
>Schau doch nach einer Zimmereimaschine z.B. ner Kerfenfräße

Hallo Josef,

was ist an einer Wanknut speziell gefährlich? Gefährlicher als eine
Handkreissäge?

Ich bin auch kein Handwerker, sondern Heimwerker.

mfg Arvid

Josef Zeller

unread,
May 27, 1999, 3:00:00 AM5/27/99
to
Hallo

Arvid A. Doerwald <ar...@doerwald.de> schrieb in im Newsbeitrag:

374c4b82...@news.ivm.de...


> Am Wed, 26 May 1999 16:41:42 +0200, schrieb jze...@t-online.de (Josef
> Zeller):

> Hallo Josef,
>
> was ist an einer Wanknut speziell gefährlich? Gefährlicher als eine
> Handkreissäge?

Eine Wanknut ist ein Sägeblatt das schräg eingespannt (zweckentfremdet)
wurde.
Sägeblätter können nicht so Rückschlagarm hergestellt werden wie
Fräser, und sind deshalb auf Fräsmaschinen mit Handvorschub nicht erlaubt.

Außerdem sind Handkreissägen nicht für breitere Fräswerkzeuge ausgelegt,
z.B. wirkt der Spaltkeil nicht mehr, wenn Du einmal erlebt hast mit welcher
energie eine Handkreissäge dir entgegen kommt, wenn der Sägeschnitt zu
macht,
wirst Du soviel respeckt davor haben daß du keine Wanknut mehr einsetzen
willst.

Oder hast Du vor das mit dem Blinddarm auch in Heimarbeit zu erledigen?!:-)(

>
> Ich bin auch kein Handwerker, sondern Heimwerker.

Und hoffentlich gut gegen Berufsunfähigkeit versichert!!!

MFG Josef

Iris Grzeschiczek

unread,
May 27, 1999, 3:00:00 AM5/27/99
to

Arvid A. Doerwald wrote:

> Hallo,
>
> ich suche eine Handkreissäge die auch mit einer Wankelnut ausgerüstet
> / betrieben werden kann. Am liebsten ein neues Gerät, wenn nicht, dann
> auch gerne gebraucht.
>

> Wer kann mit Hersteller / Lieferanten nennen oder hat so etwas selber
> zu verkaufen?

> ...

Hi Arvid,was willste denn mit der Kreissäge machen? Wenn es nur darum
geht, eine breitere Nut in einem Zug zu machen, schau Dir das doch mal an
http://shop.sears.com/store/craftsman/tools.htm und suche nach "molding
head".
Das macht aus der Kreissäge einen Zwitter zwischen Oberfräse, Hobel und
Kreissäge. Allerdings geht das nur bei Tischkreissägen, logo ich vermute
daß da einige Kräfte alleine beim Anfahren auftreten. Ich habe es bisher
nur in den USA gesehen und die Sauberkeit des Schnittes hat mich schon
überzeugt. Spaltkeil erübrigt sich, da diese Sägeblätter nicht zum
Durchsägen verwendet werden dürfen.
Weiß nicht, wie die Konditionen bei Sears jetzt sind. Früher konnte man
über amerikanische Soldaten billig aus den Sears-Kataolg bestellen.

Gruß Iris


Wolfgang Jordan

unread,
May 27, 1999, 3:00:00 AM5/27/99
to
Ich kenn das auch nur von den Amerikanern. Die benutzen solche Nutfräsblätter (dado
blades) sehr oft. Ich weiß aber nicht, ob auch an Handkreissägen. In news:rec.woodworking
geht grade eine Diskussion darüber und da werden die Wankelnutblätter (wobble dado blades)
als eher gefährlich angesehen. Die andere Lösung sind die 'stacked dado blades', das sind
mehrere Blätter nebeneinander auf einer Achse, die zusammen die gewünschte Breite ergeben.

Ich nehme mal an, daß du recht viele Nuten zu machen hast. Es gibt immer auch die
Möglichkeit, einen Nuthobel zu benutzen oder bei Einzelstücken auch mal Säge und
Stechbeitel/Grundhobel.

Wolfgang

Iris Grzeschiczek schrieb:

Uwe Behle

unread,
May 27, 1999, 3:00:00 AM5/27/99
to
Wolfgang Jordan (wolfgan...@mch6.siemens.de) wrote:
: Ich kenn das auch nur von den Amerikanern. Die benutzen solche Nutfräsblätter (dado

: Wolfgang

Hallo,

ich habe mir gerade eine Kombinationsmaschine (Kreissaege, Fraese, Abrichte)
zugelegt und war etwas ueberrascht, als ich feststellen musste, dass zwar
die Fraese Schlitz- und Nutfraeser bis 300mm Durchmesser aufnehmen kann,
die Kreissaege jedoch nicht. Der Verkaeufer sagte, dass dies von der
Berufsgenossenschaft verboten sei, da Schlitzfraesen in einer Kreissaege
offenbar extrem gefaehrlich sind (Verstehe allerdings nicht, warum die
in einer Fraese weniger gefaehrlich sind).
Ich vermute also, dass Du in Deutschland Pech haben wirst, da sich die
Hersteller solcher Saegen moeglicherweise einem Risiko aussetzen wuerden,
wenn sich jemand damit verletzt.
Die Amis sehen das offenbar etwas "relaxter". Die haben auch Fraeser
fuer Oberfraesen, die bei blossen Ansehen schon Respekt einfloessen und
hier mit Sicherheit nicht von der BG erlaubt waeren.

Gruss,

Uwe


Martin Trautmann

unread,
May 31, 1999, 3:00:00 AM5/31/99
to
On Thu, 27 May 1999 09:01:48 +0200, Josef Zeller wrote:
> Außerdem sind Handkreissägen nicht für breitere Fräswerkzeuge ausgelegt,
> z.B. wirkt der Spaltkeil nicht mehr, wenn Du einmal erlebt hast mit welcher
> energie eine Handkreissäge dir entgegen kommt, wenn der Sägeschnitt zu
> macht,
> wirst Du soviel respeckt davor haben daß du keine Wanknut mehr einsetzen
> willst.


Kann man Nutsaegeblaetter in der Handkreissaege verwenden?

Ich habe eine Festo ATF 55 EB, also Aussendurchmesser 160 mm,
Lochdurchmesser 20 mm, dazu Anschlagschiene wie auch Basissystem.

Der Werkzeughaendler meines Vertrauens weigerte sich, mir Nutsaegeblaetter
dafuer anzubieten - doch ist mir noch nicht klar, warum.

Zuvor hatte ich in der normalen Holzwerkstatt des Instituts einfach die
normalen Nutblaetter (bis 5 mm) in die Tischkreissaege eingesetzt. Die
Verwendung des Spaltkeils ist da ohnehin nicht moeglich.
Eine stationaere Oberfraese steht mir nicht zur Verfuegung - und beim
Hantieren mit einer 60x100 cm Holzplatte halte ich das Hantieren ueber einem
8 herausragenden Nutblatt fuer einfacher und sicherer als das senkrechte
Hantieren an einem entsprechend herausragenden Fraeser.

In der Handkreissaege, vorzugsweise stationaer, doch warum nicht auch mobil,
erscheint mir das genauso moeglich. Wesentliche Limits sehe ich nur in einer
maximalen Saegeblattbreite im Gehaeuse, der Saegeblattbreite in der
Tischabdeckung und ganz besonders bei der Befestigungsmutter, dass diese
weder im Gehaeuse anstoesst, noch dass sie zu wenig halt auf der Welle hat.

Was spricht also einerseits gegen die Verwendung von Nutblaettern in der
Handkreissaege? Wie wichtig sind diese Vorschriften? Beispielsweise habe ich
an der Festo doch wieder die Fixierung aufgebohrt, um das Saegeblatt zum
Wechseln in eingetauchter Position zu fixieren. Da verstehe ich den
Hintergrund einer Gefaehrdung und Sicherheitsvorschriften, wegen derer die
urspruengliche Fixiermoeglichkeit aufgehoben wurde. Zum Saegeblatttwechsel
geht's aber einfach besser mit fixiertem Blatt. Daher habe ich die
Vorschrift verstanden, fuer meine Anwendung als untauglich verworfen (denn
Werkzeugwechsel erfolgt bei mir prinzipiell nur ausgesteckt) und daher
aufgehoben.

Welche Breite kann andererseits ueberhaupt noch genutzt werden? Schon ein
4mm-Nutblatt waere im Vergleich zu derzeit 2.5 mm (Zahnbreite,
Saegeblattdicke ca. 2.0 mm) ein Gewinn, 6 mm Luxus, 8 mm unnoetig.

Schoenen Gruss
Martin


Josef Zeller

unread,
Jun 1, 1999, 3:00:00 AM6/1/99
to
Hallo

Martin Trautmann <tr...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
slrn7l5hul...@gadget.hl.siemens.de...


> On Thu, 27 May 1999 09:01:48 +0200, Josef Zeller wrote:
> > Außerdem sind Handkreissägen nicht für breitere Fräswerkzeuge
ausgelegt,
> > z.B. wirkt der Spaltkeil nicht mehr, wenn Du einmal erlebt hast mit
welcher
> > energie eine Handkreissäge dir entgegen kommt, wenn der Sägeschnitt zu
> > macht,
> > wirst Du soviel respeckt davor haben daß du keine Wanknut mehr einsetzen
> > willst.
>
>
> Kann man Nutsaegeblaetter in der Handkreissaege verwenden?

Können ja (wenn Du eine Passendes Nutsägeblatt findest), dürfen nein.
Bei uns in Deutschland ist fast alles verboten was irgendwie gefährlich sein
könnte.
Zum Großteil macht das auch Sinn da immerwieder Leute an diesen Geräten
arbeiten die keine Ausbildung haben, und hat man die Ausbildung will man
diese Dinge nicht unbedingt ausprobieren.

>
> Ich habe eine Festo ATF 55 EB, also Aussendurchmesser 160 mm,
> Lochdurchmesser 20 mm, dazu Anschlagschiene wie auch Basissystem.
>
> Der Werkzeughaendler meines Vertrauens weigerte sich, mir Nutsaegeblaetter
> dafuer anzubieten - doch ist mir noch nicht klar, warum.

Nutsägeblätter für Handvorschub (BG Test rückschlagsicher) gibt es meist nur
mit wenigen Zähnen
2/4/6 max. 8 (mit denen wirst Du keine gute qualität bei den niedrigen
Drehzahlen hinbekommen).

Was früher BGnorm (rückschlagarm) war ist ganz weggefallen, und darunter
fielen meist
diese besagten Nutsägen.

Außerdem sind diese ganzen Handmaschinen nicht für diese Belastungen
ausgelegt,
Fräsmaschinen müssen heute eine 30er Spindel haben und einen Aufdrehschutz,
auch auf Deine Hände kommt eine Mehrbelastung die Du bewältigen mußt.

>
> Zuvor hatte ich in der normalen Holzwerkstatt des Instituts einfach die
> normalen Nutblaetter (bis 5 mm) in die Tischkreissaege eingesetzt. Die
> Verwendung des Spaltkeils ist da ohnehin nicht moeglich.

In Tischkreissägen dürfen mittlerweile auch keine Nutsägen mehr
eingesetzt werden, es gibt noch einige Kehlscheiben als Ausnahme.

> Eine stationaere Oberfraese steht mir nicht zur Verfuegung - und beim
> Hantieren mit einer 60x100 cm Holzplatte halte ich das Hantieren ueber
einem
> 8 herausragenden Nutblatt fuer einfacher und sicherer als das senkrechte
> Hantieren an einem entsprechend herausragenden Fraeser.

Dann säg doch einfach 2 oder 3mal, Du hast ein gutes Ergebnis und bist auf
der sicheren Seite.

>
> In der Handkreissaege, vorzugsweise stationaer, doch warum nicht auch
mobil,
> erscheint mir das genauso moeglich. Wesentliche Limits sehe ich nur in
einer
> maximalen Saegeblattbreite im Gehaeuse, der Saegeblattbreite in der
> Tischabdeckung und ganz besonders bei der Befestigungsmutter, dass diese
> weder im Gehaeuse anstoesst, noch dass sie zu wenig halt auf der Welle
hat.

Das kommt noch dazu

>
> Was spricht also einerseits gegen die Verwendung von Nutblaettern in der
> Handkreissaege? Wie wichtig sind diese Vorschriften?

Wie wichtig ist dir Deine Gesundheit?
Warum gab es früher kaum Schreiner/Zimmerer die alle Finger hatten?
Warum haben heute die meisten alle Finger?

> Beispielsweise habe ich
> an der Festo doch wieder die Fixierung aufgebohrt, um das Saegeblatt zum
> Wechseln in eingetauchter Position zu fixieren. Da verstehe ich den
> Hintergrund einer Gefaehrdung und Sicherheitsvorschriften, wegen derer die
> urspruengliche Fixiermoeglichkeit aufgehoben wurde. Zum Saegeblatttwechsel
> geht's aber einfach besser mit fixiertem Blatt. Daher habe ich die
> Vorschrift verstanden, fuer meine Anwendung als untauglich verworfen (denn
> Werkzeugwechsel erfolgt bei mir prinzipiell nur ausgesteckt) und daher
> aufgehoben.

Was ist aber wenn diese Handkreissäge mal jemand anderer benutzt?
Oder Du in der Hektik vergißt auszustecken oder den falschen Stecker in der
Mehrfachsteckdose ziehst.

>
> Welche Breite kann andererseits ueberhaupt noch genutzt werden? Schon ein
> 4mm-Nutblatt waere im Vergleich zu derzeit 2.5 mm (Zahnbreite,
> Saegeblattdicke ca. 2.0 mm) ein Gewinn, 6 mm Luxus, 8 mm unnoetig.

Dann schau nach einen Sägeblatt für Aluschnitte (haben 3,2-4mm).


MFG Josef


Martin Trautmann

unread,
Jun 1, 1999, 3:00:00 AM6/1/99
to
On Tue, 1 Jun 1999 00:45:38 +0200, Josef Zeller wrote:
> > Kann man Nutsaegeblaetter in der Handkreissaege verwenden?
>
> Können ja (wenn Du eine Passendes Nutsägeblatt findest), dürfen nein.
>
> Nutsägeblätter für Handvorschub (BG Test rückschlagsicher) gibt es meist nur
> mit wenigen Zähnen
> 2/4/6 max. 8 (mit denen wirst Du keine gute qualität bei den niedrigen
> Drehzahlen hinbekommen).


Hallo Josef,

danke fuer die Antwort. Kannst du mir das mit dem Rueckschlag bitte
erklaeren?

> Außerdem sind diese ganzen Handmaschinen nicht für diese Belastungen
> ausgelegt,

Wie unterschiedlich ist ein 6 mm breiter, 10 mm tiefer Einschnitt im
Vergleich zu 2.3 mm breit, 50 mm tief?

> Dann säg doch einfach 2 oder 3mal, Du hast ein gutes Ergebnis und bist auf
> der sicheren Seite.

Zu viel Aufwand, zu geringe Genauigkeit.

> > geht's aber einfach besser mit fixiertem Blatt. Daher habe ich die
> > Vorschrift verstanden, fuer meine Anwendung als untauglich verworfen (denn
> > Werkzeugwechsel erfolgt bei mir prinzipiell nur ausgesteckt) und daher
> > aufgehoben.
>
> Was ist aber wenn diese Handkreissäge mal jemand anderer benutzt?
> Oder Du in der Hektik vergißt auszustecken oder den falschen Stecker in der
> Mehrfachsteckdose ziehst.

Die Fixierung wird kaum jemand anders nutzen, da er wissen muesste, wie und
wozu man in das Loch einen 6er Holzduebel stecken kann. Ausstecken vergesse
oder verwechsle ich nicht, weil ich vor jedem Hantieren am Werkzeug nochmals
Stoff gebe, ob's noch angeschlossen ist.

> Dann schau nach einen Sägeblatt für Aluschnitte (haben 3,2-4mm).

Das waere ja schonmal was - Danke, Martin

Josef Zeller

unread,
Jun 1, 1999, 3:00:00 AM6/1/99
to
Hallo

Martin Trautmann <tr...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:

slrn7l771j...@gadget.hl.siemens.de...


> On Tue, 1 Jun 1999 00:45:38 +0200, Josef Zeller wrote:
> > > Kann man Nutsaegeblaetter in der Handkreissaege verwenden?
> >
> > Können ja (wenn Du eine Passendes Nutsägeblatt findest), dürfen nein.
> >
> > Nutsägeblätter für Handvorschub (BG Test rückschlagsicher) gibt es meist
nur
> > mit wenigen Zähnen
> > 2/4/6 max. 8 (mit denen wirst Du keine gute qualität bei den niedrigen
> > Drehzahlen hinbekommen).
>
>
> Hallo Josef,
>
> danke fuer die Antwort. Kannst du mir das mit dem Rueckschlag bitte
> erklaeren?

Rückschlagarm heißt daß die Fräser so gebaut werden sollen,
daß sie bei unvorsichtigem oder Plötzlichem Kontakt mit
dem Werkstück, oder überhöhter Vorschubgeschwindigkeit,
nicht allzutief darin einhaken/eindringen können
und das Werkstück zurückschlagen/reinziehen oder in irgendeine
Richtung beschleunigen können.

Beim Maschinenkurs an Berufsschulen wurden/werden da immer sehr
beeindruckende Vorführungen gemacht, da werden in 1-2m abstand
19er Spanplatten von nem weggeschleuderten Holzstück durchschlagen.

Deswegen dürfen heutige Fräser nur runde Bauform haben und der
Messerüberstand
über den Grundkörper darf max 1,1mm betragen.

Jetzt stell dir mal vor das Werkstück ist eingespannt und deine
Handkreissäge würde
so beschleunigt.

>
> > Außerdem sind diese ganzen Handmaschinen nicht für diese Belastungen
> > ausgelegt,
>
> Wie unterschiedlich ist ein 6 mm breiter, 10 mm tiefer Einschnitt im
> Vergleich zu 2.3 mm breit, 50 mm tief?

Das ist weniger das Problem, aber so ein Nutfräser hat schonmal ein
wesentlich
höheres Gewicht wofür die Säge nicht ausgelegt ist.

Und irgendwann kommt dann eben einer der zu faul ist die Nutfräse zu
wechseln
und meint damit könne man auch mal ein Brettchen durchsägen.


>
> > Dann säg doch einfach 2 oder 3mal, Du hast ein gutes Ergebnis und bist
auf
> > der sicheren Seite.
>
> Zu viel Aufwand, zu geringe Genauigkeit.

Die Genauigkeit ist immer so hoch wie man arbeitet, mit nem Anschlag
oder ner Schiene kann man auch auf 0,1mm arbeiten.

Und was den Aufwand betrifft, säge ich desöfteren auch mal ne Nut,
weils einfach schnell eingestellt ist , weil man zwischenmaße schnell
herstellen kann z.B. 4,5mm.

Überplattungen und Zapfen lassen sich auch auf der Kreissäge
mit Hilfe des Schiebeschlittens und nem Schiebeholz recht schnell,
sicher und genau herstellen.


MFG Josef


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