Am 20.05.21 um 23:42 schrieb Martin Gerdes:
>> Da das Rohr in einem Stück ist, und ich es selber verlegt habe, halte ich
>> es für ziemlich unwahrscheinlich (aber natürlich nicht unmöglich), daß
>> es undicht ist.
>
> Dieser völlig unwahrscheinliche Fall ist aber offensichtlich
> eingetreten.
Hmm, halte ich immer noch für eher unwahrscheinlich.
Wenn da irgendwas "gearbeitet" hat, wäre eine Beschädigung durchaus
denkbar. Von sich setzendem Boden über Baumwurzeln bis zu allem, woran
ich gerade nicht denke.
>> Kann es sein, daß es sich rein um Kondenswasser handelt? Ist das
>> realistisch?
>
> Welchen Unterschied würde es machen, wenn es so wäre?
>
> An sich ist jetzt die Frage wichtig, was Du jetzt tun wolltest. Solltest
> Du immerhin wissen, wo der tiefste Punkt ist, könntest Du erwägen, an
> dieser Stelle einen Schacht zu graben.
Würde ich nicht machen, weil exorbitanter Aufwand.
Da das Rohr ja von beiden Seiten zugänglich ist, würde ich versuchen, es
vom höheren Ausgang aus mit erheblicher Menge Druckluft freizublasen.
Vielleicht kann man sich irgendwo ein "Hüpfburggebläse" leihen.
Je nach Höhenunterschied zur tiefsten Stelle bekommt man damit schon
recht viel raus. Wenn es einen großen Höhenunterschied gibt. Muss man
danach noch einen weiteren Reinigungsgang einplanen, indem man
saugfähiges durchzieht. Drahtseil mit Lappen o.ä. Das kann sich freilich
hinziehen. ;-)
Wenn das gröbste raus ist, kann man noch ein paar Stunden durchblasen,
dann wird es halbwegs trocken.
Falls es wirklich durch die Enden eingedrungenes Wasser ist, ist die
Sache damit erledigt. Man müsste die Enden fortan nur zugdicht verschließen.
Für wahrscheinlicher halte ich aber, dass es beim nächsten Regenguss
wieder absäuft. In dem Fall kann man die Sache vergessen. Entweder man
schreibt es komplett ab, oder man verlegt nur Unterwasserkabel da durch.
Marcel