ich habe mit meiner 6 Jahre alten Heizung (Brötje Trioblock) folgendes
Problem:
Seit ca. 1 Woche steht morgens die Heizung auf Störung (Brennersymbol
leuchtet). Wird danach die Heizung mit dem Störungsknopf gestartet
läuft sie wieder und geht abends in die Nachtabsenkung. Am anderen
Morgen steht sie wieder auf Störung. Im Winter ist sie ganz normal
durchgelaufen nur jetzt wo es wärmer wird hat sie diese Probleme.
Hat jemand das gleiche Problem oder kann mir mit einem guten Rat
weiterhelfen was das sein kann.
Danke
Hubert
versuch doch mal durch eine systematische fehlersuche den Fehler
einzukreisen, sowohl mit probeweise geänderten Schaltzeiten, so dass
du die Wirkung tagsüber beobachten kannst, als auch mit Umschaltung
von Hand. Versuch dabei den Zustand zu erfassen, in dem die Störung
auftritt (d.h. die störungslampe aufleuchtet:
1) Wenn du nicht auf Nachtabsenkung schaltest, läuft die Heizung
dann die Nacht durch? müßte eigentlich.
2) Wenn du (tagsüber) von Hand auf Nachtabsenkung schaltest, tritt
dann nach einiger Zeit eine Störung auf? ggf. nach wie langer zeit?
Nachtabsenkung heißt ja zunächst, dass die heizung einige Zeit nicht
mehr läuft, bis die entspr. abgesenkten Temperaturen erreicht sind.
Läuft sie dann von selbst wieder an?
3) wenn die Heizung auf Nachtabsenkung war und wieder auf
Taganhebung gehen soll, tritt dann die Störung auf?
4. Gibts beim Anlauf mehrere Zündversuche bis die Heizung auf
Störung geht oder schaltet sie einfach ab?
Kannst ja von deinen Versuchsergebnissen berichten.
Wenns dir zu aufwendig ist--> Heizungsfachmann?
gruss, Peter
> Seit ca. 1 Woche steht morgens die Heizung auf Störung (Brennersymbol
> leuchtet). Wird danach die Heizung mit dem Störungsknopf gestartet
> läuft sie wieder und geht abends in die Nachtabsenkung. Am anderen
> Morgen steht sie wieder auf Störung. Im Winter ist sie ganz normal
> durchgelaufen nur jetzt wo es wärmer wird hat sie diese Probleme.
Hat der Brenner einen Trockengehschutz? Sind morgens alle
Heizkörperventile geschlossen?
--
Tschö, wa!
Thorsten
Das Gerät muss laufen egal ob es 3, 4 Tage oder was weis ich wie lange
steht.
Wenn Wärmebedarf vorhanden muss sie anspringen oder es liegt ein Fehler vor.
Wenn das Gerät eine entsprechende Temp. erreicht hat schaltet es ab geht
aber nicht auf Störung. Es ist egal ob die Ventile der HK offen oder zu
sind.
Das sind Fehler die man liebt.
Leider kann ich hier keinen Tipp abgeben außer Kundendienst.
Volkmar
Falls du eine Oelheizung hast.
Hatte ich auch, war die Düse, ich vermute dass weil beim Durchlaufen der Kessel
heisser bleibt trotz schlechter Zerstäubung das Gemisch noch zündet. Schau mal
durchs Sichtfenster und suche eine Oeffnung zum Brennraum(runder Deckel?) und
rieche ob es nach Oel richt. Brenner ausschwenken und schauen ob die Spitze
verkokst und nass ist.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Hubert schrieb:
> ... folgendes Problem:
> Seit ca. 1 Woche steht morgens die Heizung auf Störung (Brennersymbol
> leuchtet). Wird danach die Heizung mit dem Störungsknopf gestartet
> läuft sie wieder und geht abends in die Nachtabsenkung.
Vermutlich hast Du eine Ölheizung ...?
> Am anderen
> Morgen steht sie wieder auf Störung.
typisch für eine Ölheizung, Profis nennen das die Morgenstörung.
> Im Winter ist sie ganz normal
> durchgelaufen nur jetzt wo es wärmer wird hat sie diese Probleme.
Vermutlich (nur ein paar % sicher) ist etwas mit Deiner Ölzufuhr
bzw. Saugeleitung (vom Tank - bis zur Brennerpumpe) nicht in OK.
Möglicherweise ist diese vor einiger Zeit undicht geworden (z.B.
beim letzten Auftanken Deiner Kunstoffbatterietanks?).
Jedenfalls muss sich in der Saugeleitung der Unterdruck beständig
halten, was heißt, dass bei einer Undichtigkeit das Heizöl u.U.
in den Tank zurückfließen würde. Während der Heizzeit (am Tag)
sind die Abschaltphasen relativ kurz, so das diese Störung (ein
Ölmangel beim Brenner-Start) nicht so schnell auftritt; erst wenn
die Undichtigkeit stärker würde. Wenn es so ist, wie ich meine
kannst Du am Vorfilter-Schauglas während des Brennerbetriebes
eine verstärkte Luftblasenbildung erkennen (eventl. Taschenlampe).
Schau gleich nach dem Drücken des Störknopfes; wenn viele Blasen,
dann guckst Du nach der Telefonnummer von Deinem Kundendienst.
Denn es kann natürlich auch ein Kaltstartproblem vorliegen oder
ein zu schwacher Fotostrom. Genauso gut könnten die Zündelektro-
den verbrannt oder alle möglichen Ölfilter verstopft sein (Vor-
filter, Ölpumpe, Düsenfilter ...) und andere kleine Fehler am
Feuerautomaten oder an der Ölvorwärmung aufgetreten sein oder
oder oder :-( (natürlich nicht alle gleichzeitig) ;-).
> Hat jemand das gleiche Problem oder kann mir mit einem guten Rat
> weiterhelfen was das sein kann.
Egal ob du eine Öl- oder Gasheizung hast, Du wirst den Heizungs-
doktor Deines Vertrauens rufen müssen. Alles andere is Käse!
> Danke
Bitte
> Hubert
Peter
[ ] Du weißt, wozu ein Trockengehschutz da ist.
[ ] Du weißt, wann er was tut.
[ ] Du kennst die Installationshinweise von Brennerherstellern zu diesem
Thema.
> Leider kann ich hier keinen Tipp abgeben
Da sag ich jetzt nichts zu.
--
Tschö, wa!
Thorsten
> > (Brötje Trioblock)
> >
> Falls du eine Oelheizung hast.
Laut http://www.broetje.de/produkt.htm ist der Brötje Trioblock ein
Gasgerät.
--
Tschö, wa!
Thorsten
[...]
>[ ] Du weißt, wozu ein Trockengehschutz da ist.
>[ ] Du weißt, wann er was tut.
>[ ] Du kennst die Installationshinweise von Brennerherstellern zu diesem
>Thema.
Könntest Du bitte dieses kindische Spielchen mit den Ankreuzkästchen
sein lassen und stattdessen erklären, wie ein "Trockengehschutz"
(meinst Du eine Wassermangelsicherung? Dann schreib das auch), der
nur in der Nacht anzusprechen scheint, Deiner Meinung nach funktioniert
und weshalb geschlossene Thermostatventile mit dessen Funktion
irgendetwas zu tun haben?
Interessiert wäre ich auch an den angedeuteten
Installationshinweisen. Insbesondere natürlich denen von Brötje, für
den Brenner des TrioBloc-Heizkessels.
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Na jetzt erkläre mal aber bitte fachgerecht und richtiger Bezeichnung
> [ ] Du weißt, wann er was tut.
Bin gespannt
> [ ] Du kennst die Installationshinweise von Brennerherstellern zu diesem
> Thema.
Installationshinweise kenn ich einige. Ich habe schon etliche Geräte
montiert Gas Öl etc auch
Brötje bis 500 KW etwa.
> > Leider kann ich hier keinen Tipp abgeben
Wenn ich vor dem Gerät stehe kann ich sicher den Fehler finden und beheben
aber aus obiger Frage kann ich es nicht da ich nicht Hellsehen kann
Du etwa also sag was ist es ???
> Da sag ich jetzt nichts zu.
besser ist es.
Volkmar
Wenn die Frage mit genauen Angaben (wie immer wieder verlangt) verbunden
gewesen wäre hätte ich mir das Schreiben gespart, so machte ich halt diese
Einschränkung und habe damit eine bedingten Tip abgegeben. Was stört dich
daran??
> Wenn die Frage mit genauen Angaben (wie immer wieder verlangt) verbunden
> gewesen wäre hätte ich mir das Schreiben gespart, so machte ich halt diese
> Einschränkung und habe damit eine bedingten Tip abgegeben. Was stört dich
> daran??
Nichts. Was stört Dich daran, dass ich weitere Hinweise gebe?
--
Tschö, wa!
Thorsten
> Installationshinweise kenn ich einige.
Dann weißt Du sicher auch, dass viele Geräte in Störung gehen, wenn das
Wasser nicht durch den Wärmetauscher zirkulieren kann. Eine Möglichkeit,
wie dies passieren kann, ist, wenn alle Heizkörperventile geschlossen
sind, das hängt von den Einzelheiten der Installation ab. Anlagen mit
modulierendem Brenner werden häufig so konzipiert, dass die
Heizkörperventile stets geöffnet sein müssen, die Raumtemperatur wird
über die vom Brenner erzeugte Vorlauftemperatur geregelt.
Wenn jetzt der Brenner abends in die Nachtabsenkung geht und der
Hausherr anschließend die Heizkörperventile runterdreht, passiert
zunächst noch nichts, da der Brenner nicht heizt. Am nächsten Morgen
will der Brenner die Raumtemperatur anheben, aber die Ventile sind noch
zu. Allso zirkuliert das Wasser nicht und der Brenner geht in Störung.
Ein Bezug zum "Neuerdings"-Effekt ist auch da: Vorher war eine
Kaltwetterperiode, da ist es vorstellbar, dass es morgens so kühl war,
dass die runtergedrehten Thermostatventile aufgemacht haben. Als das
Wetter wärmer wurde, waren die Zimmer morgens nicht so kalt und die
Ventile daher zu.
Diese Möglichkeit ist vor allem deshalb bedenkenswert, weil die
Überprüfung und Behebung äußerst kostengünstig ist: Man lässt einfach
ein Ventil voll aufgedreht. Wenn die Störung dann nicht mehr auftritt,
wars das. Sonst kann man immer noch den Experten rufen.
--
Tschö, wa!
Thorsten
> Ein Bezug zum "Neuerdings"-Effekt ist auch da: Vorher war eine
> Kaltwetterperiode, da ist es vorstellbar, dass es morgens so kühl war,
> dass die runtergedrehten Thermostatventile aufgemacht haben. Als das
> Wetter wärmer wurde, waren die Zimmer morgens nicht so kalt und die
> Ventile daher zu.
> Diese Möglichkeit ist vor allem deshalb bedenkenswert, weil die
> Überprüfung und Behebung äußerst kostengünstig ist: Man lässt einfach
> ein Ventil voll aufgedreht. Wenn die Störung dann nicht mehr auftritt,
> wars das. Sonst kann man immer noch den Experten rufen.
Nochmals unabhängig von der Witterung und von geöffneten oder geschlossenen
Ventilen darf die heizung nicht auf Störung gehen .
sollte sie es tun liegt ein fehler vor.
Volkmar
>Volkmar Rau schrieb:
>
>> Installationshinweise kenn ich einige.
>
>Dann weißt Du sicher auch, dass viele Geräte in Störung gehen, wenn das
>Wasser nicht durch den Wärmetauscher zirkulieren kann.
Solche Geräte gibt es in der Tat. Das nennt sich dann
Mindestumlaufwassermenge. Die wird bei solchen Geräten durch ein
Überströmventil (intern oder extern) oder ein Dreiwege-Bypass-
Thermostatventil sichergestellt. Der Einbau dieser Armaturen wird
ggf. vom Hersteller vorgeschrieben.
Ist beim Brötje Triobloc aber soweit ich weiß nicht der Fall.
>Eine Möglichkeit,
>wie dies passieren kann, ist, wenn alle Heizkörperventile geschlossen
>sind, das hängt von den Einzelheiten der Installation ab. Anlagen mit
>modulierendem Brenner werden häufig so konzipiert, dass die
>Heizkörperventile stets geöffnet sein müssen, die Raumtemperatur wird
>über die vom Brenner erzeugte Vorlauftemperatur geregelt.
Und wenn der böse Benutzer trotzdem auf die Idee kommt, alle Ventile
zu schließen, geht die Heizung auf Störung? Und Du verkaufst das dann
als Feature "Trockengehschutz"? LOL
Wenn das so passiert, wie Du es schilderst, dann fehlt in der Anlage
eines der oben genannten Bauteile.
BTW: Mindestumlaufwassermengen werden eigentlich nur von
wandhängenden Geräten (Thermen) benötigt, weil der Wasserinhalt im
Wärmetauscher sehr gering ist (ohne Wasserumlauf würde das Wasser
darin sehr schnell verdampfen). Heizkessel, zu denen der Triobloc
gehört, benötigen so etwas normalerweise nicht.
>Wenn jetzt der Brenner abends in die Nachtabsenkung geht und der
>Hausherr anschließend die Heizkörperventile runterdreht,
_Warum_ sollte er das tun, wenn doch die Heizung sowieso "zentral"
die Temperatur absenkt?
>passiert
>zunächst noch nichts, da der Brenner nicht heizt. Am nächsten Morgen
>will der Brenner die Raumtemperatur anheben, aber die Ventile sind noch
>zu. Allso zirkuliert das Wasser nicht und der Brenner geht in Störung.
Nicht beim Triobloc (oder einem anderen Kessel eines imho beliebigen
Herstellers): Der Brenner würde einfach so laufen, bis die
vorgegebene Vorlauftemperatur erreicht wird.
Von welchem Regel- oder Sicherheitsorgan diese VLTemp. dann
vorgegeben wird, hängt tatsächlich vom Aufbau der Anlage ab: Im
günstigsten Fall sitzt der Temperaturfühler der Regelung im
Kesselblock, dann schaltet er relativ rechtzeitig ab, im
ungünstigsten Fall fällt bei 110°C der STB 'raus, dann muß sowieso
ein Fachmann zum Entriegeln und zur Ursachenforschung herangezogen
werden.
Zwischen Regelabschaltung und STB liegen noch mindestens
Kesselthermostat und Temperaturwächter, die beide auch ohne
Störmeldung abschalten würden.
Aber mit "Trockengehschutz" hat das alles sehr wenig zu tun. Der
greift nämlich i.d.R. bei zu geringem Anlagenwasserdruck.